Derartig schadenfrohes Gepolter von den Kollegen der Print-Branche zu vernehmen, ist man ja schon gewöhnt. Nun aber auch von den Brüdern und Schwestern im Geiste ein tränengetränktes Taschentuch ins Gesicht geworfen zu bekommen – das ist mir völlig neu. Es geht um einen der letzten Artikel, der jemals bei der “Netzeitung” online gehen wird. Er trägt den wunderbar bescheidenen Titel “Das deutsche Problem” und soll im altbewährten Kolumnen-Stil dem Leser auf eindringliche Weise verklickern, dass die deutsche Blog-Landschaft offenbar schwer erkrankt sei: “Manchmal haben sie Schnupfen, manchmal sind sie lethargisch, aber insgesamt ist ihr Puls noch zu hören”, schreibt Malte Welding, indem er vorsichtshalber die Metaphernklaviatur eines Seniorenstifts bemüht.
Der Artikel ist als “Webschau” aufgebaut, man erwartet also einen Rundumblick, einen erhellenden Schnappschuss des Status Quo der Vielstimmigkeit innerhalb der Blogosphäre. Doch schnell wird deutlich, dass Welding überwiegend O-Töne einiger weniger Blogger einpflegt, um eine vorgegebene Argumentationskette der gesenkten Köpfe zu unterfüttern. Ich gehe die angesprochenen Punkte nun im Einzelnen durch.
1.) Deutsche Blogger klauen Themen von US-Kollegen
Aha. Der Überwachungsskandal der Deutschen Bahn, Premium-Profile bei Xing, das Zensursula-Fiasko, die Lokalisten, der Streit mit der GEMA, die Wikipedia-Relevanzdebatte, der Bundestagswahlkampf, die Tethering-Gelddruckmaschine der Deutschen Telekom, der SchülerVZ-Suizid, das “Und alle so: Yeah!”-Meme, die Warnungen des Bundesverbandes Verbraucherzentrale, die Hitler-App im deutschen App Store – das alles sind aufgeschnappte Nachrichten aus der neuen Welt. Das wusste ich nicht. “Die deutschen Top-Blogs durchkämmen also im Wesentlichen amerikanische Blogs und schreiben voneinander ab”, zieht Welding stellvertretend Bilanz. More →
Wahrscheinlich wissen es die meisten hier nicht, aber ich bin seit den frühen Achtzigern der Band Depeche Mode verfallen. Die Musik und die Texte, die sich für mich schon damals wohltuend vom Charts-Einerlei abhoben, das Auftreten und Styling der Band – all das sind Dinge, die mich heute noch zu den Konzerten rennen lassen und zum Plattendealer meines Vertrauens. Es ist vermutlich nicht zuletzt die Melancholie, die aus den Songs des Martin Gore spricht, und die diese Band für mich so außergewöhnlich macht.
Genau diese Melancholie soll Martin Gore nun in den Zeugenstand des Gerichtes von Santa Clara, Kalifornien bringen, wenn es nach Erik Estavillo geht.
Estavillo spielt leidenschaftlich gern World of Warcraft. Mit “leidenschaftlich” meine ich nicht das nach-der-Arbeit-sitze-ich-gern-drei-Stunden-am-Rechner-leidenschaftlich, sondern eine schon eher kranke Begeisterung für ein Computerspiel. Er hat festgestellt, dass er durch das Spiel und dessen “gesundheitsschädliche virtuelle Umgebung” völlig vereinsamt ist und sich von der wirklichen Welt völlig entfremdet hat. More →
Eine der wichtigsten Fragen, die ein Start-Upper beantworten muss, ist diese: Welchen Namen gebe ich meinem Unternehmen und / oder Produkt? Dass ein gut gewählter Name die halbe Miete bedeuten kann, dürfte wohl außer Frage stehen. Doch kaum hat man einen passenden gefunden, geht die Suche oft auch schon wieder von vorne los. Denn sobald man versucht, sich die dazugehörige Domain zu sichern, stellt man fest, dass diese bereits von einem anderen Unternehmen oder einem Domain-Grabber registriert wurde. Und in beiden Fällen könnte nur eine wirklich große Menge Geld dazu führen, dass man seine Wunsch-Domain doch noch bekommt.
Es scheint da draußen jemanden zu geben, der sich über diese Situation offenbar auch schon mal geärgert hat. Jedenfalls hat Oleg Podolsky eine Lösung für dieses Problem geschaffen: den Namen-Service Wordoid. Dieser Name legt auch schon nahe, worum es sich bei dem Service handelt, denn Wordoids sind erfundene Wörter, die aber “richtig” klingen, da sie nach den Gesetzen der Wortbildung einer Sprache gebildet werden. More →
Alle Mann anschnallen, es geht los, die Twitter-Vermarktungslokomotive setzt sich in Bewegung! Zumindest gilt das für die japanische Zweigstelle des Zwitscherdienstes. Wie TheNextWeb aus dem Dunstkreis des dortigen Twitter-Partners Digital Garage erfahren haben will, stehen Premium-Konten kurz vor ihrer Einführung. Auch media.asia will diese Pläne bestätigen können. Demnach sollen ab Januar Nutzer die Möglichkeit haben, den Besucherzugang zu ihren Accounts kostenpflichtig zu machen – eine Art Abo-Modell für Tweets.
Der Preis wird vom jeweiligen Kontoinhaber festgelegt und soll zwischen 1,16 und 11,60 Dollar (0,78 Euro beziehungsweise 7,80 Euro) liegen. Die krummen Zahlen kommen durch die Yen-Umrechnung zustande. Den kompletten Betrag dürfen die Paid-Tweets-Anbieter allerdings nicht behalten, da Twitter sich eine Provision in Höhe von 30 Prozent genehmigt. Das klingt bekannt? Richtig, auch Apple und Android behalten exakt diesen Anteil von ihren Entwicklern im App Store und Android Market ein. Twitter will für Nicht-Zahler lediglich Snippets der Tweets veröffentlichen, weitergehende Links, Bilder oder Hintergrundtexte kosten dann aber eben Geld. More →
Ich kann mir nicht helfen, aber alles, was Microsoft in letzter Zeit an PR-Marketing betrieben hat, fühlte sich so falsch an: zum Beispiel das grauenhafte “Bingle”, das Friedhofe-der Kuscheltiere-Remake oder der Tanz der dicken Vampire im Apple-Klon-Store. Und doch: Wenn ich ehrlich bin, gebe ich zu, dass die Firma aus Redmond es trotz (oder eben gerade wegen) der Häme und des Spots, mit der sie überschüttet wurde, immer geschafft hat, Aufmerksamkeit auf ihre Produkte zu lenken. Und darauf kommt es letztlich an. Ein neuer Beweis für beides scheint nun Microsofts Idee gewesen zu sein, in einem Kaufhaus in New York Tweets von Usern auf einem großen Display zu veröffentlichen.
Die Story ist die: Microsoft wollte zur heranrückenden Zeit der Besinnlichkeit dem Kunden sein neues Produkt – Windows 7, für die, die es nicht mitbekommen haben – schmackhaft machen. Hierzu wurden im Edel-Kaufhaus Saks Fifth Avenue in New York ein paar Quadratmeter samt Schaufenster angemietet, in eine PC Lounge verwandelt und mit dem neusten, hauseigenen Produkt geschmückt. In das erwähnte Schaufenster wurde ein auffälliges Display gestellt, auf dem Menschen aus aller Welt die Möglichkeit erhalten sollten, ihre Weihnachtsgrüße als Tweets zu veröffentlichen und an die New Yorker Passanten zu richten. Hierzu sollten sie ihre Tweets mit dem Hashtag #HolidayWindows versehen. More →
Sowohl Apple als auch Microsoft haben in ihren Entwicklungsabteilungen etwas am Kochen – was genau, weiß niemand, doch beide Unternehmen erzählen unter der Hand den Journalisten, dass “Tablets” das nächste große Ding werden. Ich rechne in diesem Jahr mit keinen konkreten Infos mehr – geschweige denn mit irgendeinem Marktstart, da das Line-Up für das Weihnachtsgeschäft steht. Umso überraschter war ich, als ich heute lesen musste, dass den beiden IT-Riesen ein kleiner Querschläger zuvorgekommen ist. Camangi hat gerade einen schicken Tablet-PC vorgestellt, der weder MacOS noch Windows einsetzt – sondern Googles Android.
Die Camangi Webstation ist “der erste 7-Zoll-Tablet auf Android-Basis”, wie uns der Hersteller versichert. Er bringt gerade einmal 400 Gramm auf die Waage (zum Vergleich: der EeePC wiegt 900 Gramm) und ist 14,5 Millimeter flach. Auf dem ersten Blick sieht der Tablet wie eine Mischung aus iPod Touch und Ebook-Reader aus: drei Tasten liegen unter dem Touchdisplay (800×480 Pixel Auflösung), ein Lautsprecher, Klinkeneingang für Ohrhörer und ein MicroSD-Kartenslot (bis zu 16 GB werden unterstützt) befinden sich an den Seitenrändern. More →
Auf dem Screenshot oben seht ihr das chinesische Internet in zwei Ausführungen: einmal, wie es ein Chinese sieht und einmal, wie es ein Engländer sieht. Wir hatten die Gegenüberstellung die Tage schon getwittert, wer das Ganze noch einmal größer sehen möchte, findet die Screenshots hier – oder ihr probiert es selber aus. Das Tiananmen-Massaker, nach dem da recherchiert wurde, fand am 4. Juni 1989 auf dem Platz des himmlischen Friedens statt. Das chinesische Militär ging mit massiver Gewalt gegen die pro-demokratische Demonstranten vor, bis zu 3.000 Menschen verloren ihr Leben. Doch da China Menschenrechtsverstöße besser verstecken kann, als Christo den Reichstag, bekommen wir bei einer Suche nach dem Thema bei Google.cn nur gute Laune, Folklore und Blümchen geboten. Während das Regime regelmäßig mit einem feuchten Lappen durch die eigene Geschichte wischt, werden weiterhin links und rechts die Aktivisten reihenweise von der Polizei eingesammelt. Die Zensur ist der beste Freund autoritärer Systeme. More →
Gestern noch sorgte der “Stern” im Zusammenhang mit Apples App-Store für Schlagzeilen, heute ist es der “Spiegel”. Während erstgenanntenes Nachrichtenmagazins aber eher schlecht auf Apple zu sprechen sein dürfte, weil man dort die überaus popopuläre Mobilfunk-Applikation des Online-Ablegers “stern.de” wegen zu viel nackter Haut aus dem Shop entfernt hat (nur um sie dort postwendend wieder einzustellen), startet man bei der Konkurrenz sein eigenes kleines Business-Modell in dem Online-Store.
Wie Kress heute berichtet, will der “Spiegel” seinen Lesern noch im Dezember eine eigene Applikation im App-Store zur Verfügung stellen. Allerdings wird es sich nicht um eine App im Stile von ”Focus Online” und “stern.de” handeln, mit der man bequem mobil auf die online zur Verfügung gestellten News zugreifen kann, sondern man wird die komplette Printausgabe als Bezahlinhalt für iPhone-Besitzer anbieten. Es wird entweder als Einzelheft oder Abo und spätestens samstagabends verfügbar sein. More →
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich Alicia Keys nicht besonders toll finde. Gute Künstlerin, klasse Stimme, aber leider zu viele schrottige Lieder. Vor allem das Gejaule mit Jay Z ist schon sehr grenzwertig. Da ich aber mit dieser Meinung vermutlich nur sehr wenigen aus dem Herzen spreche, möchte ich alle Alicia-Fans auf ein Live-Konzert ihres Stars auf YouTube hinweisen.
Am Dienstag, den 1. Dezember um 20 Uhr Ortszeit (hierzulande sollte man sich den Wecker auf 2 Uhr morgens stellen – und zwar für Mittwoch!) wird die Sängerin in die Fußstapfen von Bono und dessen Band U2 treten, die vor etwa einem Monat die Videoplattform dazu nutzten, um ihr Konzert im”Pasadena Rose Bowl”-Stadion in Los Angeles per Web in die Welt zu teleportieren. Damals guckten über 10 Millionen Fans per Live-Stream und ca. 100.000 live vor Ort zu. Rekord. More →
Hui, diese Neuigkeit schießt Xing ja überalleKanälehinaus – da muss dann ja etwas dran sein, oder nicht?
Die Plattform für geschäftliches Networking hat also gerade angekündigt, nicht nur den Nutzern, sondern auch Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich kostenpflichtige Premium-Profile zuzulegen. Einfache Firmen-Übersichten waren schon vorher möglich, was auch die große Zahl (bis heute über 100.000) an bereits vorhandenen Online-Residenzen erklärt. Fairerweise muss dabei aber auch erwähnt werden, dass hier weniger die Web 2.0-Begeisterung der Firmen ausschlaggebend ist, als die Tatsache, dass Xing Unternehmensprofile automatisch erstellt, sobald fünf Mitarbeiter dieselbe gemeinsame Firma angeben. More →
Die Leutchen von LegoMatrix.com haben wirklich ganze Arbeit geleistet. Mit ihrer Stop-Frame-Animation “Trinity Help” ist ihnen eine exzellente Hommage an DEN Science-Fiction-Blockbuster schlechthin gelungen: Matrix. Übrigens gerade noch rechtzeitig zum 10jährigen Jubiläum des Films, der in den USA im Jahre 1999 auf die Leinwand kam (den “echten” Geburtstag hat man aber um einige Monate verpasst, denn der war am 31. März).
In mühseligen 440 Stunden hat man sich die 900 Frames (was in etwa 44 Sekunden Filmlänge entspricht) einer der bekanntesten Stellen aus dem Film vorgeknüpft – die sogenannte Bullet-Dodge-Szene – und sie Frame für Frame in Lego reproduziert. Das Team hat dabei bewundernswerterweise bis auf ganz wenige Ausnahmen auf Spezialeffekte oder Nachbearbeitung mit Photoshop oder ähnlichen Programmen verzichtet. Hier und da wurde die Farbe nachgezeichnet oder “image stabilization” betrieben, um Unschärfe zu korrigieren, aber das war es dann auch schon. Hut ab! More →
Als Bing im Juni auf die Welt kam, überraschte die Microsoft-Suchmaschine in erster Linie durch ihren Anti-Minimalismus: ein kleiner Suchschlitz, dahinter die fettesten Agenturbilder, die man sich vorstellen kann. Rechts unten lässt sich per Pfeil-Klick von Foto zu Foto springen, darunter wird ein Link geboten, über den sich Hintergrundinfos zum Gezeigten abrufen lassen. Aha, auch so geht Suchmaschine!, dachte man sich.
Schauen wir uns die Entwicklung der Google-Startseite über die Jahre an, fällt auf, dass eigentlich nichts auffällt. Sie sieht immer gleich aus, was Google damit begründet, dass man Rücksicht auf Nutzer mit niedriger Bandbreite sowie auf mobile User mit kleinen Displays nimmt. Doch offenbar sind diese Zeiten nun vorbei: Google wird… sagen wir mal… peppiger.
“Wir suchen nach einem neuen Look und Feel für Google”, verriet Marissa Mayer, Vice President of Search Product and User Experience, vergangene Woche SearchEngineLand in einem Interview. “Es soll für Ordnung auf der gesamten Suchergebnisseite sorgen.” Tatsächlich wirkt die Index-Darstellung derzeit nicht, wie aus einem Holz geschnitzt, zu viele Features wurden in den vergangenen Monaten hinzugefügt, dann aber eher behelfsmäßig integriert. More →
Alle Monate wieder ruft jemand “iPhone-Killer?” in die Menge, und irgendwoher ruft jemand “Hier” zurück. Zuletzt tat dies die israelische Firma ELSE (ehemals Emblaze Mobile Ltd.), die in England ihr Smartphone First ELSE vorgestellt hat. Zwei Jahre hatte man offenbar geforscht, um ein Gerät präsentieren zu können, das mit neuem Interface-Design und zukunftsweisender Technik seine User begeistert – unter anderem einer intuitiven Touch-Navigation, die mit nur einem Daumen und Klick Zugriff auf alle Funktionen des Geräts zulässt.
Aber kommen wir zuerst zur Pflicht: Das First ELSE hat einen 3,5 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen mit einer messerscharfen Bildschirmauflösung von 854 x 480 Pixeln, die von HD träumen lässt. Das Herzstück soll das gleiche sein, das auch dem iPhone 3GS, Motorola Milestone und Palm Pre Leben einhaucht: ein TIOMAP 3430-Prozessor. Zu dieser illustren Runde gesellt sich noch eine nicht weniger entzückende 5-Megapixel-Kamera, mit der man Videos in 480p mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen können soll. Die Speicherkapazität soll bei bis zu 32 Gigabyte liegen, der Akku offenbar eine Stunde länger als beim iPhone halten und die Verbindung ins Netz über HSDPA und EDGE erfolgen. More →
3D-Laserscanning ist eine reichlich anspruchsvolle Angelegenheit, weshalb ich letztens “Haha!” ausrief, als ich sie bei CSI (gibt es ja jetzt im Netz) sogar mit einer mobilen Hand-Version rumfummeln sah. Nach kurzer Recherche wurde mir dann aber klar, dass Science-Fiction längt die Realität eingeholt hat. Oben seht ihr den Creaform Handyscan 3D in der Praxis. Coole Sache, einzig der Preis ist mit 29.000 US-Dollar für das Einstiegsmodel etwas hoch gegriffen. Und das Ergebnis? Naja. Eine ruhige Hand sollte man schon haben.
Qi Pan, Student an der Universität Cambridge, hat da eine bessere Lösung: 3D-Bilder alleine mit Bordmitteln, es reicht eine handelsübliche Wenig-Pixel-Kamera, die jeder auf dem Schreibtisch herumfliegen hat. Nicht einmal der Hintergrund muss auf eine bestimmte Art und Weise beschaffen sein. Der eigentliche Zauber passiert nämliche mittels einer Software. Das Programm hört auf den Namen “ProFORMA“, aufgeschlüsselt bedeutet das “Probabilistic Feature-based On-line Rapid Model Acquisition”. Klingt trocken, ist es aber nicht. Bei Reddit drehen die Teens jedenfalls schon in Anbetracht der Möglichkeiten durch (”Nur, damit ich das richtig verstehe: Ich kann ein 3D-Model von mir und meinem PEEP auf dem Rechner anfertigen, dort einen Pornostar PEEP und…”). More →
Google Analytics ist die Prothese des Suchriesen. Solange wir uns auf Google.de bewegen, wird jeder Schritt protokolliert: Wir suchen nach “EMI”, klicken auf den Eintrag zu “emimusic.de” und schon weiß die Maschine, dass wir uns für mehr oder minder tolle Musik interessieren. Geben wir jedoch “www.emimusic.de” direkt in das Adressfeld ein, umgehen wir das Scanradar und Google guckt in die Röhre – könnte man zumindest meinen. Im Impressum der EMI-Seite finden wir dann nämlich folgenden Hinweis:
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Und schwupps hat Google den verloren geglaubten User wieder eingefangen und kann mit dem Datensammeln fortfahren. Das kann ja wohl nicht angehen, monieren nun deutsche Datenschützer und fordern etwas, was noch kein Land auf diesem Planeten vorher gefordert hat: Das Verbot des Scan-Tools Google Analytics! Laut einem neuen Bericht der “Zeit” formiert sich gerade eine neue Front rund um den Datenschutzbeauftragten Peter Schaar. More →