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Zeitvertreib Chatroulette: Der Tummelplatz für Freaks

Einem Sprichwort zufolge gibt es für alles ein erstes Mal. Und da André und ich hier auf dem Blog noch nie darüber geschrieben haben (da Erinnerungen manchmal trügen können, habe ich auch die Such-Funktion bemüht und fand mich bestätigt), ist es nun Zeit, auch einmal ein paar Worte über “Chatroulette” zu verlieren. Kurz zur Einführung für diejenigen von euch, die es höchstens vom Hörensagen kennen: Hierbei handelt es sich um ein im vergangenen Oktober von einem russischen Teenager gelaunchte Internet-Videochat-Portal. Auf diesem könnt ihr dann genau das tun, was der Name verspricht, nämlich mit anderen Usern in der Welt per Web-Cam chatten. Nun macht aber den Erfolg des Ganzen der Umstand aus, dass die Chat-Partner nicht von den Usern selbst, sondern per Zufall vom System ausgewählt und miteinander verbunden werden. Und dabei kommt so manche skurrile, befremdende, peinliche oder sonstwie “besondere” Situation zustande, was zu einem nicht geringen Teil an den “Freaks” da draußen liegt… Aber dazu später mehr. More →

17.03.2010, Themen: Ideen, Internet, Personen, Social Networks- 22 Kommentare →

Strategie 2.0 veröffentlicht: Wie sich die Deutsche Telekom neu erfinden will

Erst wurde gespart, jetzt wird nach vorne geschaut – Kunden, Aktionäre und Journalisten haben immerhin lange genug gewartet. Der Chef der Deutschen Telekom, René Obermann, will sein Unternehmen zurück auf den Wachstumskurs bringen. Machen wir uns nichts vor: Der Ex-Monopolist steht vor einer Riesenaufgabe und ein beharrliches “Weiter so!” – das haben wir in der Vergangenheit gesehen – würde den Laden über kurz oder lang vor die Wand fahren lassen.

Schon seit Monaten geisterte deshalb die Rede einer diffusen “Strategie 2.0″ durch die Wirtschaftsredaktionen, ein geheimes Planungspapier, das sich Obermann mit visionärer Kraft und spitzem Bleistift ersonnen hat, um den Telco mit den 260.000 Mitarbeitern weltweit wieder auf Vordermann zu bringen. Branchenbeobachter zeigten sich jedoch zunächst skeptisch: Der neuen und teils geleakten Roadmap fehle es an Biss, sie sei konservativ und mutlos. Heute war es soweit und Obermann stellte das neue Konzept in Bonn vor (Video): “Verbessern – Verändern – Erneuern”, lauten die Schlagworte oder etwas zeitgemäßer durch die T-Werber ausgedrückt: “Fix – Transform – Innovate”. Schauen wir uns die Zukunftsstrategie für die kommenden drei Jahre also ein wenig genauer an. More →

17.03.2010, Themen: Unternehmen- 10 Kommentare →

‘.canon’: Elektronikriese will eigene generische Top-Level-Domain

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) mausert sich zum Hoffnungszerstörer auf der einen und Hoffnungsstifter auf der anderen Seite. Vergangenen Monat hatte ich darüber geschrieben, dass Aufgrund eines neuerlichen Gutachtens unabhängiger Experten der amerikanischen Non-Profit-Organisation nahegelegt wurde, ihre Entscheidung gegen die Vergabe einer XXX-Top-Level-Domain und somit gegen die Firma ICM Registry zu überprüfen. Letztere versucht bereits seit dem Jahr 2004 die Registrierung von Triple-X-TLD für Seiten mit erotischem beziehungsweise pornografischem Inhalt durchzusetzen. Seinerzeit beschloss die ICANN, das Thema ihrer Tagesordnung für die nächsten Sitzung hinzuzufügen, die am 12. März stattfinden sollte. Nun war es vor einigen Tagen soweit und das Ergebnis lautet: es gibt keins. Die ICANN hat die Entscheidung vertagt, und zwar bis zu ihrem nächsten Treffen im Juni dieses Jahres in Brüssel.  

Ebenfalls Hoffnung auf das Einlenken der ICANN, aber mit etwas mehr Aussicht auf Erfolg, macht sich derzeit auch der weltgrößte Kamera-Hersteller Canon. Das japanische Unternehmen hat die Zulassung der eigenen generischen TLD “.canon” beantragt, nachdem die ”Weltregierung des Internets” im vergangenen Sommer die Lockerung seiner Richtlinien angekündigt hatte, die dem gTLD-System zugrunde liegen. Diese Maßnahme sollte die Registrierung entsprechender Domains leichter und fairer gestalten und laut diesbezüglicher Mitteilung, die die ICANN hierzu veröffentlicht hatte, ab dem ersten Quartal dieses Jahres umgesetzt werden. Und daher klopft Canon nun an der Tür der Organisation. More →

17.03.2010, Themen: Internet, Unternehmen- 9 Kommentare →

No need to say ‘cheese’: Kamera zaubert jedem Fotografierten ein Lächeln ins Gesicht

Das Feature ‘Face-Detection’ grassiert wie wild durch die Fotobranche; Fujifilm hat gerade die FinePix Z700 auf den Markt geworfen, eine Kamera, die speziell für Tierbesitzer entwickelt wurde und erst dann Bilder schießt, wenn der Hund oder die Katze ‘lächelt’ – wie immer das möglich ist.

Zwei Kunststudenten der UdK Berlin wollen den Zwang zum Lächeln auf eine neue Stufe heben und haben sich “Artificial Smile” ausgedacht. Gefunden habe ich den Tipp zum Projekt übrigens bei ignant – wenn noch nicht geschehen, haut euch das Blog in den Reader. Doch zurück zur Kunstaktion. Die beiden sind die Erfinder einer Lächel-Kamera: Egal, wer damit fotografiert wird und wie dabei seine aktuelle Gemütslage aussieht – immer zeigt sein Gesicht ein Lächeln. Das Gerät hat dazu eine eingebaute Funktion für Auto-Retouch, die in Echtzeit ihre Arbeit verrichtet. Die Studenten erklären das folgendermaßen: “Die Kamera greift auf einen vorhandenen Pool mit lächelnden Gesichtern zurück, um die Münder der abgebildeten Personen durch lächelnde zu ersetzen.” Für das Projekt ist auch das Spiel mit der Übertreibung wichtig, weshalb die zuvor aufgenommenen Grinsebacken ein echtes Lachen zeigen. “Anders als die üblichen Kameras am Markt und ihre Auto-Retouch-Funktionen, verzerrt ‘Artificial Smile’ den Kontext der Bilder – was formal auch durch das gold-glänzende Gehäuse der Kamera unterstrichen wird.” More →

17.03.2010, Themen: Design, Hardware, Ideen- 7 Kommentare →

Milestone-Keyboard mit Fehlern: Motorola verärgert die Russen

Ich hätte ja nicht gedacht, dass Motorolas Comeback (Infos dazu) mit Android und dem Milestone so glatt gehen würde – als alter Motorola-Fan hat es mich deshalb umso mehr gefreut! Nachdem das Zugpferd der Amerikaner nun auf so positive Resonanz bei den Kunden gestoßen ist, ist es Zeit für das Überdenken weiterer Expansionspläne: da draußen gibt es noch eine Menge Märkte, die es zu erobern gilt.

Und genau das hat Motorola nun getan. “Nächster Stopp: Russland”, lautet die Devise und just aus diesem Grund mussten nun auch noch einmal die Hardware-Techniker ran. Als kleiner Stolperstein bei der Aktion erwies sich nämlich die Tastatur, das ausschiebbare QWERTZ-Keyboard, das sich eben nicht durch ein einfaches Software-Update an die Gegebenheiten der Landessprachen anpassen lässt. Das moderne lateinische Alphabet verfügt über 26 Buchstaben. Wenn Motorola ganz Russland erobern möchte, muss die russische Sprache berücksichtigt werden, die heute von rund 164 Millionen Menschen gesprochen wird. Nur verfügt das russische Alphabet über 33 Buchstaben. Und genau hier liegt das Problem… More →

17.03.2010, Themen: Produkte, Unternehmen- 9 Kommentare →

Internet Explorer 9: Microsoft setzt auf HTML5 und mehr Speed

Kurze Frage in die Runde: Wie viele von euch Microsoft-Fans (die es ja gibt, etliche Kommentare zeugen davon) arbeiten noch mit XP? Ich hoffe, die Wenigsten, denn für euch habe ich eine schlechte Nachricht: Der neue Internet Explorer – Version 9 – wird dieses Betriebssystem nicht mehr unterstützen, Voraussetzung ist mindestens Windows Vista mit ServicePack 2. Diese Information kommt sicherlich nicht überraschend, schmerzt aber umso mehr, wenn man sich anguckt, was Microsoft da mit dem neuen – aber noch nicht ganz fertigen – Browser für ein nettes Paket geschnürt hat. Das Teil wurde am gestrigen Dienstag auf der Entwicklerkonferenz MIX 2010 in Las Vegas vorgestellt und hat einige Verbesserungen zu bieten. Besonders interessant sind dabei die Themen HTML5 und Speed-Steigerungen.

Fangen wir mal mit HTML5 an. “Wir lieben HTML5 so sehr, dass wir wollen, dass es funktioniert”, sagte auf einem vor einigen Tagen stattfindenden Briefing der Leiter des Internet Explorer-Teams, Dean Hachamovitch. Mit dem IE9 wird der Software-Hersteller somit auch am Ast des Flash-Players sägen und Videos mit dem Komprimierer H.264 mittels <Video>-Tag einbinden. More →

17.03.2010, Themen: IT, Produkte, Unternehmen- 23 Kommentare →

Mega-Flop Nexus One: Wenn Dienstanbieter plötzlich Hardware branden…

Eigentlich zeichnete sich die Entwicklung bereits nach einer Woche ab: Das Nexus One, Googles Einstieg in den Hardwaremarkt (mit Partner HTC), ist ein Ladenhüter. Keiner will das Google-Handy haben, dabei wurde der Marktstart Anfang des Jahres von Buzz en masse begleitet, selbst der Begriff “Super Phone” wurde von den Entwicklern aus dem Boden gestampft, um der staunenden Menge zu verdeutlichen: “Das Ding, das ich hier in meinen Händen halte, ist besser als alles bislang Dagewesene!” In Bezug auf Android-Handys hatte Google sogar Recht mit der Aussage. Das Nexus One ist bis heute das technisch fortschrittlichste Gerät in diesem Sektor. Dennoch zögern die Kunden beim Kauf.

Der Marktbeobachter Flurry kann die Anzahl genutzter Smartphones auf der ganzen Welt ermitteln. Dazu werden die Pings bestimmter Apps registriert, die zuvor aus Apples App Store oder auch dem Android Market heruntergeladen wurden – ein recht hilfreicher Trick, denn nicht immer kommunizieren die Anbieter ihre Verkaufszahlen nach außen. Nun hat Flurry eine ziemlich aufschlussreiche Bilanz vorgelegt, in der die drei Großen der Branche Erwähnung finden: Das iPhone der ersten Generation brauchte 74 Tage, um die 1-Million-Marke beim Absatz zu knacken, Motorola schaffte es in dieser Zeit, sogar 1,05 Millionen Exemplare des Motorola Droid aka Milestone zu verticken. Und Google? Das Nexus One wurde innerhalb der vergangenen 74 Tage 135.000 Mal gekauft. Hier das Ganze als Illustration: More →

17.03.2010, Themen: Hardware, Unternehmen- 31 Kommentare →

Augmented Reality im Schminkkoffer: Shiseido präsentiert den ‘Digital Cosmetic Mirror’

Ich bin immer wieder fasziniert davon, welche Einsatzgebiete Unternehmen für moderne technische Errungenschaften finden. So zum Beispiel bei dem japanischen Kosmetikhersteller Shiseido, bei dem Augmented Reality in Form des “Digital Cosmetic Mirror” Einzug in unsere Welt findet. Bei diesem Spiegel handelt es sich, wie wohl anhand des Namens nicht allzu schwer zu erraten sein dürfte, um ein kleines Helferlein für Damen. Dessen Clou besteht nun aber darin, dass er ihnen das Ausprobieren von Kosmetika erlaubt, ohne diese aber tatsächlich im Gesicht auftragen zu müssen.   

Und so funktioniert das gute Stück: Der Spiegel ist kein echter Spiegel, sondern eine Kombo aus Monitor und darüber angebrachter Videokamera. Diese scannt in einem ersten Schritt das Gesicht der Frau und zeigt es dann auf der linken Hälfte des Monitors als Bewegtbild an. Auf der rechten Seite erscheinen Vorschläge für Make-Up-Produkte. Diese basieren auf den individuellen Merkmalen des Gesichts (Hautfarbe, Teint, Augenfarbe und so weiter), die der Computer beim Scan erfasst und analysiert hat und zu denen er mittels einer speziellen Software die (vermutlich) am besten passenden Artikel aus seiner Datenbank aufruft. Aus diesem Angebot kann die Dame dann ein Produkt – etwa einen Lippenstift – und anschließend die Farbe per Druck auf die Touchscreen auswählen. Sobald dies geschehen ist, überträgt der Computer die Farbe an die entsprechende Stelle des gescannten Gesichts (hier also den Mund). Und bevor ich mir diesen nun weiter fusselig beschreibe, hier eine kleine Demonstration: More →

16.03.2010, Themen: Fun, IT, Ideen, Produkte, Unternehmen- 8 Kommentare →

E-Book-Händler packen aus: So viel geben Kunden im Jahr für elektronische Lektüre aus

Das sind ja mal interessante Zahlen, die Libri uns da zur Verfügung gestellt hat. Ich meine: Alle sprechen über E-Books und die Reader, Chancen und Risiken, doch eine messbare Bilanz des Hypes hat es (zumal in Deutschland!) noch nicht gegeben. Heute will der Online-Buchhändler das ändern und hat uns gerade mit einigen Details zum hiesigen E-Book-Handel gefüttert. Wir erinnern uns: Vor rund einem Jahr ging der Sony Reader bei Libri an den Start.

Laut Chef Per Dalheimer wird das Geschäft mit elektronischer Lektüre gut angenommen: Im Schnitt kauften Libri-Kunden, die mit einem Reader unterwegs sind, rund zehn E-Books im Jahr – der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei 14,50 Euro, macht also 145 Euro pro Jahr. Die am häufigsten gekauften Bücher stammen aber aus dem 9,99 Euro-Sortiment, in erster Linie Krimis und Romane, wobei Frauen gerne noch in der Fantasy-Abteilung stöbern. Bei männlichen Lesern kommen die Klassiker gut an. Stieg Larssons Schwedenschwank “Verblendung” war bei Libri im vergangenen Jahr das am häufigste geladene E-Book. Bei ihrer Entscheidung lassen sich Leser übrigens oft von der Spiegel-Bestsellerliste beeinflussen, heißt es. More →

16.03.2010, Themen: Bücher, Internet, Produkte- 14 Kommentare →

PayPal schraubt die Preise runter, um Micropayment-Entwicklung voranzutreiben

Sie an, sieh an. PayPal gibt nun also tatsächlich Gas und versucht aufzuholen, was bisher verpennt worden war. Ich hatte mich ja an anderer Stelle schon kritisch mit der Geschäftspolitik der eBay-Tochter auseinandergesetzt und bemängelt, dass ein wichtiger Trend bisher völlig stiefmütterlich behandelt wurde: Micropayment. Natürlich könnte nun der Einwand kommen, dass das Unternehmen super erfolgreich ist – der Umsatz soll im Jahr 2011 auf über fünf Milliarden Dollar anwachsen – und damit eigentlich alles richtig gemacht wurde. Der Punkt ist aber der: Wenn sich beispielsweise die Zeitungsverleger erst einmal für ein Monetarisierungsmodell entschieden haben, was beflügelt durch die immer stärker wachsende Aufmerksamkeit der Konsumenten für E-Reader vielleicht schon bald der Fall sein könnte, dann werden auch andere Unternehmen einen Teil vom Micropayment-Kuchen abhaben wollen. PayPal wird dann stärker um Anteile kämpfen müssen, als wenn man sich bereits im Vorfeld in diesem Bereich als Platzhirsch etabliert hätte.

Nun hat der Bezahlfreund aber einige Zeichen der Zeit erkannt und widmet sich mit ganzer Kraft der Suche nach einem Weg, um Online-Transaktionen bei Beträgen unter 10 Dollar für Unternehmen günstiger zu gestalten. Bisher ist es so , dass viele Händler die Möglichkeit scheuen, ihren Kunden bei kleinen Beträgen die Bezahl-Option per Kreditkarte anzubieten, weil die dabei anfallenden Gebühren unverhältnismäßig hoch ausfallen und den Profit senken. Hier will PayPal nun ansetzen und die Gebührenstruktur ändern. Anstatt den Händler weiterhin bei jeder Transaktion zur Kasse zu bitten, soll noch in diesem Jahr ein Verfahren eingerichtet werden, bei dem die Kleinstbeträge addiert werden und PayPal erst ab einer bestimmten Summe kassiert.  More →

16.03.2010, Themen: EBusiness, Geld, Geschaeftsidee, Internet, Produkte, Unternehmen- 21 Kommentare →

Marketplace für Windows Phone 7: Microsoft sucht jetzt willige Entwickler [Update]

Microsoft nutzt derzeit die Entwicklermesse MIX10 in Las Vegas, um die Programmierer unter die Haube des nagelneuen Handy-OS Windows Phone 7 schauen zu lassen. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Fans für das Betriebssystem zu gewinnen, das in etwa einem halben Jahr auf den Markt kommt. Und bis dahin muss eine ansehnliche Palette nützlicher Apps bereitstehen, die Kunden vom Mehrwert überzeugen.

Dazu wurde heute die Entwicklungsplattform für Windows Phone 7 freigegeben. Der Spielraum der Programmierer bewegt sich zwischen Silverlight und dem XNA-Framework, das auch bei der Xbox zum Einsatz kommt und unter anderem 3D-Games möglich macht. “Windows Phone 7 Series kombiniert eine Multimedia-Anwendungsumgebung mit leistungsfähiger Hardware, einem neuen Software-Ansatz und neuem Design”, warb Joe Belfiore von Microsoft. “Damit können Entwickler und Designer schnell und einfach hochwertige Anwendungen und Spiele erstellen.” Über ihre Programme sollen die Entwickler auf folgende gerätespezifischen Funktionen zugreifen können: More →

16.03.2010, Themen: Software, Unternehmen- 6 Kommentare →

Bericht: Samsung stellt iPad-Attentäter in Aussicht

APC hat Bestätigung! Da APC aber nur eine Quelle ist, bitte ich, die nun folgende Information mit kritischem Blick zu lesen. Also, das Tech-Magazin will exklusiv erfahren haben, dass Samsung einen iPad-Attentäter in der Pipeline hat! Kein Nachahmer, kein Simulant – nein, etwas “Besseres” soll es sein. Noch dieses Jahr soll der Flachmann auf den Markt kommen. Ein Redakteur traf den Chef der australischen IT-Division auf dem diesjährigen Samsung Forum in Singapur und konnte dem Manager einige Details entlocken.

Samsung hat zwei Alleinstellungsmerkmale ausgemacht, die es zu besetzen gilt, um Apples Lösung alt aussehen zu lassen: Rechenpower und Konnektivität – genau das seien die Schwachstellen des iPad, so der Samsung-Mann. “Ich weiß, dass die Tablet-Plattform Beine hat, doch ich denke, diese Beine müssten wesentlich kräftiger sein. Zum Beispiel ein Produkt mit Atom-Prozessor, das wesentlich flexibler ist – von den Ein- und Ausgängen nicht zu sprechen. So etwas hätte mehr Potential als das iPad.” More →

16.03.2010, Themen: Produkte, Unternehmen- 15 Kommentare →

Eine Doku für 400 Millionen Facebook-Nutzer: ‘Fernsehen ist ein schwarzes Loch’

Kennt ihr bei “Hart aber fair” diese kleine Feedbackrunde? Frank Plasberg seufzt dann immer ein wenig und rückt im dynamischen Schritt vom Gästetisch ab, um ein Schwätzchen mit seiner Redaktionsdame zu halten. Frage: “Wie ist die Stimmung da draußen im Land?” Es ist wundersam, dass dort niemand auf eine bessere Idee kommt, als die Zuschauer um einen Eintrag “im Gästebuch” zu bitten oder gar zum “Anruf im Studio” zu animieren. Das Feedback des Publikums wird umständlich und selektiv eingesammelt und dann vom Blatt ablesend wieder durch die Kamera auf die Bildschirme der Leute gespuckt. Das war es. Ich glaube, so haben das in den Achtzigern schon die Benefiz-Shows gemacht. Gibt es denn nach 30 Jahren Fernsehgeschichte keine besseren Ansätze? Natürlich gibt es die…

Das neueste Experiment zum interaktiven TV-Konsum startet in wenigen Wochen der US-Fernsehsender PBS. In Zuge der Reihe “American Experience” wurde die Dokumentation “Earth Days” produziert, ein 102-minütiger Streifen, in dem die Entwicklung des Umweltaktivismus in den Vereinigten Staaten nachgezeichnet wird. Der Film wurde schon in rund vierzig Kinos im Land gezeigt, nun steht die TV-Premiere an. Doch der Produzent Mark Samels hat dieses Mal andere Pläne: “Unser Fernsehen ist ein sehr distanzierendes Medium”, erzählte er nun der “New York Times“. “Man steckt all Arbeit hinein und am Ende verschwindet es in diesem schwarzen Loch, im Äther.” More →

16.03.2010, Themen: Social Networks, TV- 8 Kommentare →

Opera: Finale Versionen des Mini 5 und Mobile 10 stehen zum Download bereit

Freunde des besonderen Surferlebnisses: Es ist soweit. In einer soeben veröffentlichten Pressemitteilung lässt der norwegische Browserhersteller Opera seine treuen und neuen Fans wissen, dass Opera Mini 5 und Opera Mobile 10 jetzt in ihrer finalen Version veröffentlicht wurden und ab sofort von der Unternehmensseite kostenlos heruntergeladen werden können.

Bei der Weiterentwicklung des Browser-Duos wurde vor allem Wert auf das Wesentliche gelegt: “Die Bedürfnisse unserer mehr als 50 Millionen Nutzern stets vor Augen, haben wir uns insbesondere auf die Geschwindigkeit, eine unserem Browser für Desktop-PCs vergleichbare Funktionalität und die Datensicherung in unseren mobilen Browsern konzentriert”, so Lars Boilesen, CEO von Opera Software. Für alle Neu-Fans, die es bisher nicht wussten: Durch das Routing auf die hauseigenen Server schafft es Opera, die Größe der Datenpakete, die zum Smartphone geschickt werden, um bis zu 90 Prozent zu reduzieren. Der Vorteil spiegelt sich dadurch nicht nur in der Speed wider, mit der Webseiten aufgebaut werden, sondern auch im Geldbeutel. Wer einen volumenabhängigen Datentarif hat oder im Ausland mobil surfen will, wird das zu schätzen wissen. Für Liebhaber der visuellen Aufbereitung gibt es die Leistungsübersicht nachfolgend auch in bewegten Bildern: More →

16.03.2010, Themen: IT, Internet, Produkte, Unternehmen- 12 Kommentare →

Google: Rettet eine Steuer die lokale Presse in England?

Es ist doch seit Jahren unverändert: Die Verlage (Musik und Zeitungen gleichermaßen) schauen auf die Absatzzahlen, blicken sich dann schulterzuckend gegenseitig an, sehen noch einmal auf die Zahlen – und letzten Endes bleibt der Blick dann hängen auf der anderen Seite des Zauns. Dort – im Google-Land – läuft alles etwas anders. Während die ganze Welt unter einer beispiellosen Finanzkrise ächzt und leidet, sieht es dort aus wie immer: Die Honig-Töpfe sind prall gefüllt, die gebratenen Hähnchen fliegen in Schwärmen über die saftigen Wiesen hinweg und die stets fröhlichen Einwohner bewerfen sich kichernd mit Geld, welches überall einfach so herumliegt.

Wenn ich nun also Teil einer darbenden Industrie bin, kann man es mir vermutlich nicht einmal verdenken, wenn ich nicht konstruktiv über eine Lösung meines Problems nachdenke, sondern mich immer von dem Schlaraffenland Google ablenken lasse. Irgendwann kann man keinen klaren Gedanken mehr fassen und sieht den einzigen Ausweg: Ich brauche das Geld von Google. More →

15.03.2010, Themen: Internet- 10 Kommentare →