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Echtzeit-Ergebnisse auf Google: Nun auch in Deutschland, aber noch nicht für jeden

Ab sofort können also auch hierzulande Google-User bei ihren Suchanfragen auf die sogenannten “dynamischen Echtzeit-Ergebnisse” zurückgreifen. Nachdem dieser Service zuvor wie gewöhnlich erst nur auf den englischen Domains verfügbar war, wurde er nun auf 41 weitere Sprachen ausgedehnt. Künftig werden also auch hierzulande bei jeder Suchanfrage Posts von Social Networks wie Twitter oder Facebook sowie Artikel aus Blogs und von Nachrichtenportalen in die Ergebnisse mit aufgenommen.

Sie werden in Form von Sprechblasen dargestellt und automatisch ergänzt, sobald neue Ergebnisse verfügbar sind, ohne dass der User die Seite dafür neu laden müsste. Darüber hinaus kann er auf top-aktuelle Ergebnisse zugreifen, indem er einfach unterhalb des Eingabefeldes zunächst auf den Button “Optionen anzeigen” und dann auf den Unterpunkt “Neueste” klickt. Zur Veranschaulichung habe ich für beide Fälle einen Screenshot für euch gemacht: More →

19.03.2010, Themen: Internet, Produkte, Unternehmen- 3 Kommentare →

Leistungssteigerung durch richtige Motivation: US-Professor setzt auf Game-Techniken

Lee Sheldon, Autor, Fernsehproduzent und Dozent an der Indiana University, hat einen interessanten  Tipp für Firmenchefs parat, wie sie ihre Mitarbeiter motivieren können: Sie sollten sie sich einige Techniken abgucken, die die User besonders ansprechen und zu Leistungssteigerung anspornen, wenn sie Games zocken. Hierzu zählen vor allem klar definierte Ziele, faire, stufenweise zunehmende Belohnungen und eine gesunde Balance zwischen Aufwand und Ertrag. Dass dieser Ansatz Früchte tragen würde, dürfte wohl jeder bestätigen, der irgendwo in Lohn und Brot steht. Nun ist laut Sheldon aber gerade bei der nächsten Generation von Arbeitnehmern, die er die “Gamer Generation” nennt, das Bewusstsein für diese Arten von Motivationssteigerung sehr stark ausgeprägt. Es sei daher wichtig, dass sich die Arbeitgeber mit der Thematik beschäftigen und ihre eigenen Pläne dazu entwickeln, wie sie diese Stärken ihrer künftigen Mitarbeiter am besten aus diesen herauskitzeln und sinnvollsten im Unternehmen einsetzen können.

“Mit ihrem Eintritt in die Arbeitswelt ist die Gamer-Generation gewillt und begierig darauf, die kultur- und lernbezogenen Techniken anzuwenden, die sich von ihren Games her kennen”, sagt Sheldon, der selbst leidenschaftlicher Zocker und Game-Designer ist. Seine Einschätzung basiert dabei auf eigenen Erfahrungen, die er mit seinen Studenten gemacht hat. Anstatt ihnen die bekannten Schulnoten zu verpassen, hat er in zwei seiner Game-Design-Kursen Erfahrungspunkte zur Bewertung eingeführt. Diese dienen in Rollenspielen dazu, die Entwicklung eines Spielercharakters zu messen. Je mehr dieser Punkte ein Spieler sammelt, desto höher steigt er in einer Hierarchie auf und wird – je nach Spiel – beispielsweise stärker, klüger oder weiß besser mit bestimmten Geräten umzugehen. More →

19.03.2010, Themen: Fun, Gaming, Ideen, Personen- 8 Kommentare →

Universal senkt die CD-Preise – und hofft auf steigende Verkaufszahlen

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Wie der Online-Ableger Billboard.biz des amerikanischen Musikbranchen-Insiders aktuell berichtet, unternimmt der Musik-Riese Universal Music Group einen neuerlichen Versuch, die Offline-Absatzzahlen für seine kompakten Scheiben zu steigern. Und dieses Mal könnte das Unterfangen des Labels sogar von Erfolg gekrönt sein. Zur Abwechslung konzentriert man sich nämlich mal nicht darauf, Netz-Piraten zu jagen, Abmahnungen zu verschicken, Streaming-Diensten den Saft abzudrehen, DRM-Verfahren zu entwickeln oder auf ähnliche, wenig progressive Aktionen, die bisher symptomatisch für die Hilflosigkeit der Branchen-Verantwortlichen waren. Vielmehr beschreitet man nun einen fast “klassichen” Weg – und reduziert die Preise.

In einem Testlauf, der im zweiten Quartal dieses Jahres zunächst nur in den USA starten und dann bis 2011 andauern soll, wird das Major-Label CDs im Handel für unter 10 Dollar anbieten. Dies war bisher immer die magische Preisgrenze für diese Tonträger gewesen, die nun aber auf bis zu 6 Dollar reduziert werden soll. Fast schon Angst machen könnte dem Musikfan dabei die Weitsicht, mit der die Verantwortlichen dieses Konzept überdacht haben und die Wege, mit denen sie diesen Preisnachlass finanziell auffangen beziehungsweise ausgleichen wollen (wenngleich man bei den Gewinnen, die in der Branche nach wievor eingefahren werden, von einem möglichen Verlust durch die Preissenkungen fast gar nicht reden dürfte). More →

19.03.2010, Themen: Geld, Kunden, Produkte, Unternehmen- 15 Kommentare →

Umfrage zeigt enormen Einfluss sozialer Netzwerke auf Privatleben auf

Eine kleine Umfrage unter den Nutzern des amerikanischen Online-Marktplatzes Retrevo hat interessante Einblicke in deren Nutzungsverhalten in Bezug auf Soziale Netzwerke offenbart. Demnach checkt rund die Hälfte der 1.000 Befragten morgends und abends als Erstes beziehungsweise Letztes ihre Accounts bei Twitter, Facebook und Co. Das kommt mir in ähnlicher Form bekannt vor. André hatte es neulich in seinem Basic Flashback-Artikel explizit zugegeben, ich zuvor schon einmal durchschimmern lassen: Das Internet ist sehr stark in unser Leben eingedrungen und hat unsere Gewohnheiten etwas geändert. Die im Netz zugebrachte Zeit ist signifikant gestiegen und die Situationen, in denen gesurft wird, haben sich gewandelt. Dies liegt bei mir aber in erster Linie an meinem Smartphone und in zweiter Linie an meiner Web 2.0-Affinität (und natürlich dem Job). Social Networks haben aber nicht diesen Stellenwert bei mir.

Besonders krass ist dabei ein Ergebnis, das fast schon die Frage nach einer Art von Abhängigkeit aufwirft: Demnach können viele der Befragten selbst dann nicht komplett abschalten und ihre Social Networks aus den Köpfen verbannen, wenn sie mit ihrem Partner intim werden. Bei den Unter-25-Jährigen ist es nach eigenen Angaben jeder Zehnte, bei den Älteren jeder Vierzehnte, der während des Aktes nochmal seine Status-Updates checkt. More →

19.03.2010, Themen: Internet, Personen, Social Networks- 7 Kommentare →

YouTube ‘Musicians wanted’: Gut für den Nachwuchs, schlecht für MySpace

Ungefähr eine Woche ist es her, dass MySpace der Welt mitgeteilt hat, wie man mit dem enteilten Konkurrenten Facebook zukünftig mithalten will und wie die neue Ausrichtung des einst größten Social Networks aussehen soll. Die Strategie klingt gleichermaßen simpel als auch niederschmetternd, denn mit den angedachten, marginalen Änderungen am Netzwerk-Dinosaurier kriegt man den Karren sicher nicht so ohne weiteres wieder flott.

Die noch verheißungsvollste Aussage betrifft die Disziplin, in der MySpace seit jeher am stärksten war und in der man auch heute noch wirklich punkten kann: die Musik! Dort will man zukünftig fokussierter zu Werke gehen, den Künstlern mehr Möglichkeiten (beispielsweise Künstler-Enzyklopädien) und bessere Navigation bieten. More →

19.03.2010, Themen: EBusiness, Internet, Social Networks- 3 Kommentare →

Aldi vor dem Kadi: Streit um Lizenzgebühren für Komprimierungsstandard

Mensch, das löst in mir altem Aldi-Kunden doch glatt eine Achterbahnfahrt der Gefühle aus: Gestern noch erhalte ich eine Mail mit der frohen Kunde, dass Aldi mit einem Multimedia-PC in den Frühling startet. Und heute folgt dann die Hiobsbotschaft auf den Fuß: Aldi (sowohl Süd als auch Nord) wird verklagt und soll den Verkauf aller PCs, Laptops, Set-Top-Boxen, DVD-Player, Blu-ray-Player und Fernseher stoppen. Der Großhändler und einige seiner hiesigen Konkurrenten sollen diese Produkte anbieten, ohne über die dafür nötigen Lizenzen für den Video- und Audio-Kompressionsstandard MPEG-2 zu verfügen beziehungsweise ohne die anfallenden Lizenzgebühren zu entrichten. Das behaupten zumindest die Patentinhaber und haben deswegen nun vor dem Düsseldorfer Landgericht Klage eingereicht.

“Wir erwarten von allen Händlern, die MPEG-2-Produkte unter ihrem eigenen Markennamen verkaufen, dass sie ihre Verpflichtungen in Bezug auf die Patentlizenzen erfüllen”, so Larry Horn, Geschäftsführer bei MPEG LA. In der Pressemitteilung (.pdf) dieses mit der Wahrung der Kläger-Interessen betrauten Patentverwaltungs-Unternehmens finden sich neben dieser auch noch weitere Forderungen: der klassische finanzielle Schadensersatz, eine Einstweillige Verfügung gegen die unrechtmäßige Verwendung der MPEG-2-Patente im besagten Produkt-Portfolio und ein Verbot, diese Produkte weiterhin anbieten, bewerben oder importieren zu dürfen. More →

18.03.2010, Themen: Geld, Hardware, IT, Produkte, Recht, Unternehmen- 7 Kommentare →

Linkverkürzer im Test: Finger weg von Facebooks fb.me

Wie viele URL-Shortener gibt es da draußen? Dutzende? Hunderte? Jedenfalls hat man den Eindruck, dass beinahe täglich neue hinzukommen, letztes Beispiel ist Twitter. Der Microblogging-Dienst scannt ab sofort die Direct-Messages und ersetzt Kurz-URLs durch das eigene Angebot twt.tl. Damit sollen die Phishing- und Trojaner-Attacken auf der Plattform eingedämmt werden.

Jetzt hat sich der Website-Überwacher mit dem putzigen Namen WatchMouse einmal die Mühe gemacht, die populärsten Shortener auf Herz und Nieren zu prüfen. Und wer bislang meinte, dass die Unterschiede da marginal seien, kann sich nun eines Besseren belehren lassen. More →

18.03.2010, Themen: Internet- 21 Kommentare →

Neues Schreckgespenst: Studie macht Netz-Piraten für Arbeitsplatzverlust verantwortlich

“Liebe Netz-Piraten, würdet ihr bitte euer kriminellen Handlungen künftig einstellen. Ihr gefährdet mit eurem schändlichen Tun Millionen von Jobs in der EU. Gezeichnet: Eure Internationale Handelskammer.” - So nett würde die Behörde ihr Anliegen den Cyber-Ganstern gegenüber vermutlich nie formulieren, es wird aber dennoch immer so auf Letztere wirken: kindlich-naiv. Und die Antwort wird auch immer die Gleiche bleiben: “Nein, außer wenn…” Die Bedingungen muss ich hier nicht wiederholen, sie wurden schon mehr als einmal auf diesem Blog von euch und uns formuliert.

Der Fokus soll vielmehr auf der Untersuchung liegen, die die Basis für den fiktiven Brief bildet. Dem Guardian zufolge könnten in den nächsten fünf Jahren 250.000 Menschen in Großbritannien ihre Jobs in den Branchen Musik, Film und Fernsehen verlieren, wenn die Online-Piraterie im gleichen Ausmaß weiterbetrieben wird, wie bisher. In der gesamten EU werde die Zahl im gleichen Zeitraum sogar deutlich die Millionengrenze übersteigen. Dies will eine Studie mit dem Titel: “Building a Digital Economy – The Importance of Saving Jobs in the EU’s Creative Industries” (zu Deutsch etwa: “Aufbau einer digitalen Wirtschaft: Die Bedeutung der Erhaltung von Arbeitsplätzen in den kreativen Branchen der EU”) herausgefunden haben, die der französische Marktforscher Tera Consultans im Auftrag der Internationalen Handelskammer durchgeführt hat. More →

18.03.2010, Themen: Geld, IT, Produkte, Recht, Unternehmen- 7 Kommentare →

Nach Patentklage: HTC verteidigt sich mit Verweis auf die eigene Geschichte

Die Anschuldigungen wiegen schwer: Apple hatte seinem wohl härtesten Wettbewerber im Smartphone-Markt vorgeworfen, Diebstahl von Technologien zu betreiben. Insgesamt habe HTC gegen 20 Patente verstoßen, die dem iPhone-Bauer gehören, hieß es in der Klageschrift, die Anfang des Monats öffentlich wurde. Rund zwei Wochen später reagieren die Taiwanesen mit einer öffentlichen Stellungnahme.

“HTC widerspricht Apples Vorwürfen und wird sich vollständig verteidigen”, kündigte der CEO Peter Chou an. “HTC ist ein großer Befürworter des Schutzes geistigen Eigentums und wird auch künftig andere Entwickler und ihre Technologien respektieren – so, wie wir es immer getan haben. Doch wir werden dem Wettbewerb auch weiterhin durch eigene Innovationen begegnen, um den Kunden das beste mobile Erlebnis zu ermöglichen.” Sollte es sich dabei um rigoroses Zurückweisen von Apples Forderungen handeln, war es das auch schon. Mit keiner Silbe geht Chou auf die konkreten Vorwürfe ein. More →

18.03.2010, Themen: Recht, Unternehmen- 5 Kommentare →

Apple macht sich wieder unbeliebt – durch Verbot von Schutzfolien

Es klingt wie ein verfrühter Aprilscherz. Das auf Berichterstattung über die Apple-Produkte iPod, iPhone und iPad spezialisierte Online-Magazin iLounge schreibt aktuell, dass das Unternehmen aus Cupertino Schutzfolien für die Displays der oben genannten Gadgets aus seinen Retail- und Online-Stores verbannt. Hierbei handelt es sich laut Redakteur Charles Starrett keinesfalls um ein Gerücht, da ihm auf Nachfrage mehrere Unternehmen das im Mai in Kraft tretende Verbot bestätigen konnten. Namentlich wurde der Hersteller XGear genannt, der den Mirage Mirror Screen Protector anbietet.

Ich habe daraufhin hier direkt mal in die Tasten gehauen und sowohl einen freien Händler angerufen, der Apple-Produkte verkauft, als auch im Apples Online-Store. Beide Male gab es die gleiche Antwort: Man weiß von nichts und verkauft die Dinger zunächst einmal fleißig weiter. Genaueres wissen auch die betroffenen Unternehmen in den USA nicht. Wie immer in solchen Fällen, schweigt sich Apple zu seiner Geschäftspolitik aus und eine Anfrage des Journalisten blieb bis dato ebenfalls unbeantwortet. More →

18.03.2010, Themen: Produkte, Unternehmen- 28 Kommentare →

Angeblicher Streit mit Google: Nein, die Telekom plant keine Mautgebühr für die Suchmaschine

Am Mittwoch, im Rahmen der Verkündung der neuen Strategie 2.0, klang der Vorwurf noch zurückhaltender: der Chef der Deutschen Telekom, René Obermann, hatte eingeräumt, dass sein Unternehmen heute von vielen Dienstanbietern immer häufiger zum Kabelträger degradiert würde. Während Google, Apple und diverse TV-Streamer ebenso dicke wie profitable Traffic-Schleudern ins Netz stellen, darf die Telekom alleine für den Ausbau des Breitbandnetzes sorgen. “Naja”, so der Tonus: “Das ist zwar ärgerlich, doch dann überlegen wir einfach, ob wir nicht selbst auch aktiver im Netz werden sollen.”

Einen Tag später schlägt Obermann offenbar deutlichere Töne an. Vielleicht lag es daran, dass er nicht am Konferenzpodium stand, sondern ein intimes Zwiegespräch mit dem “Manager Magazin” hielt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass das Blatt einen neuen Sinn für Dramatik entdeckt hat: “Obermann will Google zur Kasse bitten”, lautet die Headline. Darunter wird der CEO mit folgenden Worten zitiert: “Wir können nicht alles umsonst anbieten.” Es werden Parallelen zum polternden TK-Matador César Alierta gezogen. Der Chef der spanischen Telefónica hatte vor einigen Wochen lautstark eine Mautgebühr für Internetfirmen gefordert und damit gedroht, andernfalls die Angebote von Google und Co. aus seinen Netzen zu verbannen. Und nun sei auch in Deutschland die Netzneutralität in Gefahr… More →

18.03.2010, Themen: Kritiken, Unternehmen- 3 Kommentare →

Open Video Alliance: Bewegtbild-Liebhaber fordern mehr Filmchen auf Wikipedia

Es überrascht mich, dass ich bis zum heutigen Tag noch nie etwas von der ”Open Video Alliance” (OVA) gehört habe. Dabei engagiert sich diese Vereinigung für ein Sache, die ich sehr spannend finde und über die ich neulich erst geschrieben hatte: Videos auf Wikipedia. In einem am gestrigen Mittwoch gelaunchten Projekt, das die Verantwortlichen selbst als “Massenkampagne” bezeichnen, werden die User aller Herren Länder aufgefordert, ihre Videos für Wikipedia beizusteuern. Die Begründung ist die gleiche, die in meinem erwähnten Post schon durchschien: ”Bewegte Bilder können Ideen auf eine Art kommunizieren, die Texten verwehrt bleibt.” Und weiter: “Video wird die Wikipedia aufwerten und sie zu einer noch besseren, erzieherischen Quelle machen.” 

Und um dieses Ziel zu erreichen, strengen sich die Verantwortlichen ordentlich an. So bieten sie Interessierten vielerlei Hilfestellungen an, um deren Filmchen auf Wikipedia zu veröffentlichen. Beispielsweise wird in einem Video-Tutorial aufgezeigt, wie man ein Video auf Wikipedia veröffentlichen kann. Und mit einer kostenfreien App für Windows und Mac können zudem alle User kinderleicht ihre Videos in das Format Theora konvertieren, das auf Wikipedia Standard ist. Wer das Projekt unterstützen möchte, findet auf der oben verlinkten Seite noch weitere Informationen. Soweit, so gut. Allerdings lässt die Allianz, wenn ich das richtig überblicke, zwei Fragen unbeantwortet, die für das Projekt essenziell sind. More →

18.03.2010, Themen: Ideen, Internet- 1 Kommentar →

Google TV: Jetzt also der Angriff auf die Wohnzimmer…

Wir bekommen hier mehrmals im Monat Pressemitteilungen von irgendwelchen Marktforschern herein, in denen es immer wieder heißt: “Fernsehen ist tot!” oder “Jugendliche surfen lieber!” oder “Das Internet hat die Nase vorn!” – manchmal gibt es auch gegenteilige Meldungen. Ich habe keine Ahnung, was da wirklich dran ist, ich persönlich halte die Glotze seit rund zehn Jahren für eine entbehrliche Reminiszenz an das vergangene Zeitalter von “Wetten dass…?” oder “Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht”. Einiges dazu habe ich schon im Rahmen von Kerners Twitter-Bashing geschrieben. Also, was ist dran, steht das Fernsehen tatsächlich vor dem Aus?

Klare Antwort: nein. Denn Unternehmen rund um den Erdball setzen alles daran, sich dieser wertvollen Zielgruppe “TV-Gucker” immer weiter zu nähern und wollen das Medium auf keinen Fall aufgeben. Amerikaner verbringen im Schnitt fünf Stunden pro Tag vor der Glotze. Deshalb wagt Skype auch den Schritt in die Wohnzimmer und hat Allianzen mit LG, Panasonic und Samsung geschmiedet, um Videotelefonie über den Fernseher zu ermöglichen. Sony und andere Hersteller aus Fernost gehen hohe Wetten auf den erhofften 3D-Boom ein, die Deutsche Telekom hat gestern angekündigt, verstärkt an den IPTV-Diensten herumzubasteln, damit die die Grenzen zwischen Internet und TV weiter verschmelzen. Und nun platzt die “New York Times” mit der Meldung in den Raum, dass auch Google das Fernsehen erobern will. More →

18.03.2010, Themen: Software, TV, Unternehmen- 19 Kommentare →

Kindle for Mac gelauncht: Amazon holt das Apple-Publikum ins Boot

Wenige Tage, bevor das iPad in die Läden kommt, erkämpft sich Amazon wieder ein Stück Aufmerksamkeit – dieses Mal in der Apple-Gemeinde. Wie der Buchhändler gerade per Pressemitteilung verlauten lässt, wurde die Rechner-Software “Kindle for Mac” gerade international gelauncht. Damit ist es nun auch Mac-Nutzern möglich, Kindle-Bücher auf dem Rechner zu lesen und zu synchronisieren. Amazon versteht die Software auch als eine Art Schnupperangebot für Neugierige, die sich einen Überblick über das Angebot des E-Book-Store verschaffen möchten.

Hier die Feature-Liste im Überblick:

- Bücher können gekauft und heruntergeladen werden
- Frühere Einkäufe können auf den Amazon-Servern wiedergefunden werden
- Für das Lesen am Bildschirm stehen zehn verschiedene Schriftarten bereit
- Synchronisiert Lesezeichen und jeweils die letzte gelesene Seite, um die Lektüre unterwegs ununterbrochen wieder aufnehmen zu können
- Notizen und Markierungen, die auf dem Kindle gemacht wurden, sind auch offline verfügbar
- E-Books mit bunten Bildern (Kinderbücher, Kochbücher usw.) werden in voller Farbe dargestellt More →

18.03.2010, Themen: Bücher, Software, Unternehmen- 1 Kommentar →

Zeitvertreib Chatroulette: Der Tummelplatz für Freaks

Einem Sprichwort zufolge gibt es für alles ein erstes Mal. Und da André und ich hier auf dem Blog noch nie darüber geschrieben haben (da Erinnerungen manchmal trügen können, habe ich auch die Such-Funktion bemüht und fand mich bestätigt), ist es nun Zeit, auch einmal ein paar Worte über “Chatroulette” zu verlieren. Kurz zur Einführung für diejenigen von euch, die es höchstens vom Hörensagen kennen: Hierbei handelt es sich um ein im vergangenen Oktober von einem russischen Teenager gelaunchte Internet-Videochat-Portal. Auf diesem könnt ihr dann genau das tun, was der Name verspricht, nämlich mit anderen Usern in der Welt per Web-Cam chatten. Nun macht aber den Erfolg des Ganzen der Umstand aus, dass die Chat-Partner nicht von den Usern selbst, sondern per Zufall vom System ausgewählt und miteinander verbunden werden. Und dabei kommt so manche skurrile, befremdende, peinliche oder sonstwie “besondere” Situation zustande, was zu einem nicht geringen Teil an den “Freaks” da draußen liegt… Aber dazu später mehr. More →

17.03.2010, Themen: Ideen, Internet, Personen, Social Networks- 36 Kommentare →