
Alle Renn-Sport-Fans aufgepasst: Wer schon immer mal davon geträumt hat, mit einem echten Formel 1-Weltmeister über die Rennstrecke zu pesen, der hat nun eine realistische und unter Umständen auch bezahlbare Chance darauf. Auf der britischen eBay-Seite versteigert der Versandhändler myHermes nämlich noch bis zum Sonntag, den 14. Februar insgesamt fünf Mitfahrgelegenheiten an Bord eines 6,2 Liter V8 Mercedes AMG. Ort: Surrey in England. Strecke: Werkseigene Bahn in der Mercedes-Benz World. Fahrer: Mika Hakkinnen.
Bieten könnt ihr entweder auf zwei viertelstündige ”Taxi”-Fahrten, zwei halbstündige oder ein einstündiges Fahrtraining(s) mit anschließender Streckenrundfahrt (Details weiter unten). Bei erstgenanntem Angebot liegt das Höchstgebot momentan bei £0.99, für die Halbstünder werden schon £51.00 geboten und mit £102.00 ist das XL-Paket bisher das Begehrteste. Dies wird sich mit Sicherheit in den verbleibenden knapp sechs Tagen noch ordentlich nach oben korrigieren. Da das Geld aber einem guten Zweck zukommen soll – myHermes sammelt für die Great Ormond Street Hospital Children’s Charity, ist das zu verschmerzen. More →
08.02.2010, Themen: Fun, Ideen, Internet, Personen, Unternehmen- 2 Kommentare →
Obwohl es sich hier noch um kaum hörbare Töne einer Zukunftsmusik handelt, ist das, womit Google nun schon wieder von sich reden macht, bereits jetzt in aller Munde (beziehungsweise Ohren, um im Bild zu bleiben). Der kalifornische Konzern arbeitet nämlich an einer Software für Mobiltelefone, mit deren Hilfe eine Sprache fast simultan in eine andere übersetzt werden kann. Der Fluch von Babel mit den mittlerweile über 6.000 menschlichen Sprachen hätte damit ein Ende – zumindest für Telefonierer.
Unter Verwendung bereits existierender eigener und – wenn benötigt – vermutlich auch zusätzlich akquirierbarer, fremder Technologien im Bereich Spracherkennung (erinnert sei an die Software auf dem Nexus One oder “Dragon Dictation” der Firma Nuance) und Übersetzung (etwa Rosy, der Real-Time-Übersetzungs-Roboter aus Google Wave oder die Übersetzungs-App Jibbigo) möchte Google in gar nicht so ferner Zukunft einen ersten funktionsfähigen Universal-Übersetzer präsentieren, wie man ihn sonst nur von Captain Kirk und seinen Star Trek-Mannen kennt. More →
08.02.2010, Themen: Ideen, Produkte, Unternehmen- 11 Kommentare →
“Sie benutzen unser Netzwerk – und zahlen nichts dafür! Das wird sich ändern!” – Dieser O-Ton stammt aus einem gerade veröffentlichen Bericht (Google Translate) der spanischen Zeitung “El País” mit dem Chef der Telefónica, César Alierta. Der Adressat ist klar: Google.
Es war nur eine Frage der Zeit, ehe die ISPs die Netzdienste ins Visier nehmen. Genau genommen haben sie nämlich nur drei Möglichkeiten, um im rasanten Traffic-Wachstum der vergangenen Jahre nicht unterzugehen:
1. Um die nötigen Investitionen zu finanzieren, könnten Netzbetreiber die Grundgebühr der Kunden erhöhen – was allerdings Anbetracht des harten Wettbewerbs eher eine schlechte Idee ist.
2. Geld ließe sich auch mit der Besteuerung einzelner Dienste machen: sagen wir, VoIP über das Mobilfunknetz. Die Deutsche Telekom tut dies unter anderem schon heute, allerdings spült dieser Bruch des Gebots der Netzneutralität nur wenig Kohle in die Kasse.
3. Bleibt also die Alierta-Methode: Eine Mautgebühr für Traffic-intensive Dienste wie Hulu, Google, YouTube und so weiter. Wenn die Dienstanbieter ein Interesse daran haben, dass Nutzer ihre Inhalte ungehindert abrufen können, müssen sie eben dafür zahlen. Auch dieses Vorgehen verstößt allerdings gegen die Netzneutralität. More →
08.02.2010, Themen: Internet, Unternehmen- 26 Kommentare →
Es ist natürlich ein cleverer Schachzug des Marketings, ein eigenes Produkt gleich mit dem Namen “Incredible!” auszustatten – dabei dürfte HTCs neuster Streich solche Spielereien nicht einmal nötig haben. PocketNow hat in der Nacht geleakte Fotos nebst einigen interessanten Infos zum neuen Android-Handy der Taiwanesen gepostet. Und was wir geboten bekommen, sieht richtig toll aus.
Auffälligstes Merkmal des Incredible ist das wirklich brillante Touchscreen-Display, das seine Knackigkeit vermutlich AMOLED verdankt (ganz sicher ist man sich dabei aber noch nicht). Seine Größe soll zwischen 3,5 und 3,7 Zoll liegen. Im Inneren pumpt ein Snapdragon-Prozessor (1GHz), dem 256 MB RAM zur Verfügung stehen. Eine Kamera ist ebenfalls an Bord, die mittels zweier LEDs auch bei schlechter Beleuchtung gut arbeiten müsste. More →
08.02.2010, Themen: Hardware, Produkte- 10 Kommentare →

Sicher sind das Peanuts – verglichen mit Giacomettis L’homme qui marche I, dem teuersten Kunstwerk der Welt, das die Commerzbank vergangene Woche für 104 Millionen Dollar verschleuderte – doch noch ist es für Caleb Larsens Kiste nicht zu spät. Das Projekt des amerikanischen Künstlers hört auf den Namen “A Tool to Deceive and Slaughter” (“Ein Werkzeug zum Schwindeln und Schlachten”?). Dabei handelt es sich um eine auf den ersten Blick unscheinbare Box aus Acryl; sie ist komplett schwarz, jede Kante misst rund 20 Zentimeter. Im Inneren hat Larsen Platz für ein wenig Elektronik geschaffen, eine kleine Speichereinheit und ein Ethernet-Port wurden verbaut. Beide Elemente sind auch nötig, da aus der Kiste nur dann Kunst wird, wenn sie sich mit dem Internet verbindet – und sich selbst bei eBay zur Versteigerung freigibt. More →
08.02.2010, Themen: Design, Ideen, Internet- 9 Kommentare →

Ob sich das Sprichwort bewahrheitet und wirklich alles gut wird, was lange währt, wird sich in etwa vier Monaten zeigen. Dann nämlich wird den Angaben der “Wirtschaftswoche” zufolge die Deutsche Post ihren Kunden ihre Version der De-Mail anbieten: den sogenannten “Online-Brief” beziehungsweise “Brief im Internet”. Hierbei handelt es sich um ein Zusatzangebot der Post zum normalen Brief, der quasi ins Internet übertragen wird.
Anders als bei der E-Mail soll es sich beim Online-Brief aber um ein rechtsverbindliches Dokument handeln. Das gute Stück soll etwa 20 Cent kosten (was ein Unternehmenssprecher mir gegenüber aber nicht bestätigen wollte) und sich an alle Kunden richten. Zu vermuten ist aber, dass es vor allem größeren Unternehmen als Alternative zur Snail-Mail schmackhaft gemacht werden soll, die beispielsweise durch Rechnungs- oder Werbeversand ein hohes Briefaufkommen haben. More →
08.02.2010, Themen: Geschaeftsidee, Internet, Kritiken, Kunden, Unternehmen- 12 Kommentare →

Wir erinnern uns: Im Oktober 2007 hatte Microsoft 240 Millionen Dollar als Investor in Facebook gepumpt – im Gegenzug bekamen die Redmonder 1,6 Prozent der Aktien und das Versprechen, dass sie sich ab sofort um die Vermarktung kümmern dürfen. Auch der deutsche Microsoft-Ableger zeigte sich angesichts der neuen Aufgabe stolz wie Oskar: “Microsoft Digital Advertising Solutions wird nach der mit Facebook getroffenen Vereinbarung exklusiv Bannerwerbung für deutsche User vermarkten.”
Das ist seit dem Wochenende Geschichte – Facebook entzieht dem Software-Haus die Lizenz zum Verkauf von Display-Ads. “Wir haben gemeinsam viel an der Werbung gearbeitet”, schreibt General Manager Jon Tinter im Bing-Blog. Wenn man jedoch in Betracht ziehe, welche Art von Werbung heute auf Facebook geschaltet würde, “macht es einfach mehr Sinn”, wenn das soziale Netzwerk auch gleich die Führung bei der Werbestrategie übernimmt. In anderen Worten: Microsoft steigt aus der Banner-Werbung aus und begnügt sich mit der Vermarktung von Suchergebnissen (Textanzeigen). More →
08.02.2010, Themen: Marketing PR, Social Networks, Unternehmen- 3 Kommentare →
Der VW mit der Aufschrift “Google” hatte nur kurz vor dem Haus der Kulturen Halt gemacht. Zeit genug für die Jungs von Free Art & Technology Lab (F.A.T.), um unbemerkt einen GPS-Empfänger am Fahrzeug anzubringen und zu verduften. Richtig gehört: durch unsere Hauptstadt rollt diese Tage ein verwanztes Auto der Street View-Flotte. “This will be EPIC”, jubeln die Aktivisten und begleiten das Spektakel im Internet. Die Stimmung pendelt irgendwo zwischen Jahrmarkt und Hexenverbrennung. Und mit ihrer Kritik sind sie nicht alleine…
Wieder einmal bläst Google teutonischer Gegenwind entgegen, wieder einmal proben die Eisenfresser aus dem alten Europa den Aufstand. Doch nun kommen die Beschwerden nicht mehr von vereinzelten Datenschützern, sondern von ganz oben – von ministerialer Stelle. Ilse Aigner (CSU), unserer aller Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat sich selbst zur Speerspitze erklärt und will Street View in Deutschland den Todesstoß versetzen: “Die flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre”, hatte sie am Samstag im “Focus”-Interview gepoltert. “Ich wehre mich gegen diese Form der Entblößung. Kein Geheimdienst dieser Welt würde so ungeniert auf Bilderjagd gehen.” Gemeinsam mit dem Innenministerium will sie nun rechtliche Schritte und mögliche Gesetzesänderungen prüfen. Fast zeitgleich tobte der Mob auf den Berliner Straßen, “Fuck you, Google!” hallte es angesichts eines Google-Wagens in den Gassen und mancher zeigte Street View den Hintern: More →
07.02.2010, Themen: Geschaeftsidee, Internet, Personen, Recht- 37 Kommentare →
Hach, wenn Basic Thinking doch nur ein Video-Blog wäre. Ich würde in einer stimmungsvoll ausgeleuchteten Kulisse sitzen, euch mit verschwörerischem Blick, vor einer riesigen Bücherwand sitzend, eine Geschichte erzählen, während das Knistern des Kamins die einzige Soundkulisse für meine Erzählung darstellt.
Ich würde von einer wahren Begebenheit erzählen, die sich in Israel zugetragen hat. Nein, wartet! Das ist nicht ganz richtig. Es hat sich in Israel und Brasilien ereignet. In Israel saß der eine Protagonist – ein Rabbi. In Brasilien wiederum befand sich ein von einem ruhelosen Geist besessener Mann. Dieser ruhelose Geist meldete sich durch den besessenen Brasilianer, welcher sich nicht nur in fremden Sprachen äußerte, sondern dieses auch tat, ohne den Mund zu bewegen. Die Stimmen schienen aus dem Innern des Mannes zu kommen, und diese These wurde gestützt durch “ungewöhnliche Bewegungen” seines Bauches. More →
06.02.2010, Themen: Allgemein, Internet- 4 Kommentare →

Dass die Preise für Drucker-Tinte zu hoch sind, hat André uns ja zu Beginn der Woche anhand eines sehr eindringlichen Vergleichs vor Augen geführt. Daher wäre ein Drucker, der keine Tinte verbraucht, herzlich willkommen. Umso mehr, wenn er auch kein Papier benötigt – zumindest sollte man das annehmen. Auf den PrePeat-Drucker der japanischen Firma Sanwa Newtec trifft nämlich beides zu, ob er nun aber so viel günstiger und umweltschonender ist, als ein herkömmliches Peripheriegerät, ist die Frage.
Das Wunder-Gerät kostet nämlich satte 5.500 Dollar (etwa 4.000 Euro) und jedes der benötigten Spezial-Blätter nochmal 3,30 Dollar (knapp 2,40 Euro). Und so funktioniert das Ding: Im PrePeat befindet sich ein Präzisions-Thermalkopf, der Impulse unterschiedlichster Hitzgerade punktgenau aussenden kann. Legt man nun eine der speziell angefertigten, hitzeemfpindliche Plastikfolien ein, wird der gewünschte Text oder das Bild in einem Grauton quasi darin eingebrannt. Der Clou ist nun, dass diese Prozedur mit ein und demselben Blatt ungefähr Tausend Mal wiederholt werden kann. Durch Verwenden einer anderen Temperatur löscht der Thermalkopf den vorhergehenden Text oder überschreibt ihn. Und so sieht ein PrePeat in Aktion aus: More →
05.02.2010, Themen: Geld, Hardware, Produkte, Veranstaltungen- 14 Kommentare →

“Ich würde lieber live im Fernsehen von einem Paar kalter Hände eine Rektaluntersuchung bekommen, als eine Facebook-Seite zu haben!” Dieser Ausspruch soll laut Branchen-Dienst Spielefilmetechnik aus dem Mund von George Clooney entwichen sein. Dies war aber bevor das Social Network gestern seinen sechten Geburtstag gefeiert und sich in diesem Zusammenhang nicht nur einen neunen Anstrich verpasst, sondern auch ein paar neue Features rausgehauen hat. Vielleicht würde der gute Mann nun seine Meinung ändern, wenn man ihn nochmal fragte.
Was ist denn nun aber neu? Zunächst einmal wurde die Navigation verbessert und ermöglicht nun über die obere sowie die von unten nach links gewanderte Menüleiste einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten Daten. Freundschaftsanfragen, Nachrichten und Benachrichtigungen werden zukünftig in Drop-Down-Menüs angezeigt, wenn man die entsprechenden Buttons oben links anklickt, die sich zwischen dem Facebook-Logo und dem Suchfenster befinden. Wer die Menüpunkte “Startseite”, “Profil”, “Freunde finden” und “Konto” sucht, muss seinen Blick in die rechte obere Ecke richten. Da mir die neuen Funktionen auf meinem Profil noch nicht zur Verfügung stehen (sie werden nach und nach ausgerollt und stehen erst 80 Millionen der mittlerweile 400 Millionen User zur Verfügung), kann ich euch hier leider nur den etwas unscharfen Screenshot der Facebook-Mitarbeiterin Jing Chen präsentieren: More →
05.02.2010, Themen: Ideen, Internet, Produkte, Social Networks, Unternehmen- 19 Kommentare →

Solche Tipps würde ich ja auch gern mal erhalten, um hier mit so exklusiven Google-News aufwarten zu können wie Barry Schwartz. Der Redakteur von Searchengineland wurde von einem Händler in New York angerufen und darauf hingewiesen, dass einige Google-Leutchen seinen Laden aufgesucht hätten, um darin Bilder zu machen. Der gesamte Laden wurde abfotografiert, inklusive der dort angebotenen Produkte. Als Grund nannten sie dem Verkäufer ein neues Google Maps-Produkt: “Google Store Views”.
Was das geben soll, wenn’s fertig ist, dürfte jedem klar sein. Über Google “Street View” läuft der User die virtuelle Straße auf und ab und switcht dann zu “Store View”, wenn er einen Shop auschecken will. Anstatt zukünftig also seinen Hintern von der Couch und aus der Tür schwingen zu müssen, wenn eine Shopping-Tour unternommen werden soll, wird dies mittels PC und Google viel zeit- und kaloriensparmsamer möglich sein. Kann ich mir schon bestens vorstellen, wie im Tupperware-Party-Stil die Grüppchen vor der Glotze hängen… Anbei zwei Screenshots, die der Besitzer des Ladens von den Videoaufnahmen gemacht hat, auf denen die Googlelianer in Aktion zu sehen sind: More →
05.02.2010, Themen: Geschaeftsidee, Internet, Produkte, Unternehmen- 15 Kommentare →
Vor Kurzem lud der Guru zum Mahl, und seine Jünger folgten der Aufforderung. Stolze 50 leitende Angestellte der “New York Times“, unter ihnen auch ihr Herausgeber Arthur Sulzberger, trafen sich mit Steve Jobs, um über einen möglichen Deal zu verhandeln. Während der Apple-Hauptmann der Runde das iPad vorstellte, wurden Möglichkeiten und Konditionen einer digitalen Strategie der “Times” besprochen. Darunter auch das von Jobs offerierte exklusive Erscheinen der Online-Ausgabe der Zeitung auf dem Apple-Tablet, das von den “Times”-Verantwortlichen aufmerksam, aber sehr kritisch und zurückhaltend aufgenommen wurde. Soweit zumindest das Gerücht, das das New York Magazine am gestrigen Donnerstag veröffentlichte.
Ob die Geschichte nun stimmt oder nicht, spielt in meinem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle. Sie dient mir nämlich nur dem Zweck, zwei Aspekte zu veranschaulichen, die sich an anderer Stelle schon bewahrheitet haben: 1. Steve Jobs möchte sein iPad zum Maß aller Dinge, zum Markt-Standard der E-Reader machen. Dazu schmiedet er Allianzen, wo es nur geht. Das ist sein gutes Recht, vor allem in der freien Marktwirtschaft. 2. Die Zeitungsverleger, im obigen Beispiel in Person von Sulzberger, scheuen einen exklusiven Deal mit Apple, obwohl der Druck auf sie wächst, für sich profitable und für die Leser akzeptable Paid-Content-Angebote zu erstellen. Und das aus einem guten Grund! More →
05.02.2010, Themen: Geld, Geschaeftsidee, Internet, Kritiken, Produkte, Unternehmen- 20 Kommentare →
Ende des vergangenen Jahres veröffentlichte die mittlerweile vom Netz genommene “Netzeitung” einen Artikel, in dem es um das vermeintliche Blog-Sterben in Deutschland ging. Diesen Trend sahen wir bei Basic Thinking trotz einiger Blog-Aufgaben (Datenwachschutz.de, Alles2Null.de) und zurückgehender Backlink- und Pinback-Zahlen nicht. André hat seinerzeit unsere Argumente auch in einem entsprechenden Artikel formuliert, so dass ich das hier nicht noch einmal in voller Länge ausrollen muss. Dass ein Ende der Blogosphäre mittelfristig nun aber doch bevorstehen könnte – allerdings aus anderen Gründen – , das suggerieren neuere Ergebnisse zweier am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Studien.
Die Forscher des Bereichs Internet & American Life Project am Pew Research Center behaupten in ihren beiden “Social Media and Young Adults“-Untersuchungen, in denen die Nutzung von Social Media und des mobilen Internets bei bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den USA (12-17 und 18-29 Jahre alt) untersucht wurde, dass diese keinen Bock mehr auf’s Bloggen haben. Seit dem Jahr 2006 sei ihr Interesse am “Makro”-Blogging stetig gesunken, gleichzeitig sei das ”Micro”-Blogging (etwa bei Twitter oder Facebook) immer populärer geworden. More →
05.02.2010, Themen: Blogging, Internet, Kritiken, Unternehmen- 38 Kommentare →
Die Nachricht kam doch ziemlich überraschend. Wie die “W&V” gestern berichtete, habe ein neuer Eintrag im Handelsregister Hamburg Auskunft darüber gegeben, dass Facebook bald an prominenter Stelle in der Hansestadt eine Residenz beziehen wird. Das wäre die erste Niederlassung, die das US-Netzwerk auf deutschem Boden eröffnet. Hauptaufgabe der Filiale soll es sein, die “Anzeigenakquise und die Bereitstellung von Marketingfunktionen” für die Plattform im deutschen Markt voranzutreiben. Anders ausgedrückt: Facebook will endlich auch bei uns Kasse machen.
Als ich die Meldung las, erinnerte ich mich an eine Information, die ich vor wenigen Tagen aufschnappte, als Peter Schaar mit den Amerikanern hart ins Gericht gegangen war: Facebook habe wiederholt gegen die von Datenschützern aufgestellten Forderungen, “datenschutz- und benutzerfreundliche Voreinstellungen” zu schaffen, verstoßen. Gleichzeitig hatte er eingeräumt: “Die Kontrolle und die Ahndung solcher Verstöße ist sehr schwierig.” In erster Linie hat das damit zu tun, dass Facebook in Deutschland noch mit keiner Niederlassung vertreten und deshalb auch keine Datenschutzbehörde für die Plattform formal zuständig sei. More →
04.02.2010, Themen: Recht, Social Networks- 8 Kommentare →