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Vier Thesen zur Entwicklung der Medien

Thema: Allgemein, 18.07.2006

Das Blog Digitaler Film stellt vier Thesen zur künftigen Neue Medien-Szenarien auf und erläutert diese genauer:

Rezipienten werden zunehmend zu Produzenten und wollen das was, wann, wo und wie sie Medien konsumieren kontrollieren.

Es wird (gibt) unendlich viele Inhalte geben.

Professionelle- und Amateurinhalte werden sich vernetzen und eine Symbiose eingehen.

Die Container der Inhalte werden aufgebrochen – die Produzenten und Autoren gewinnen an Bedeutung.


     

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6 Kommentare zu “ Vier Thesen zur Entwicklung der Medien ”

  1. #1 Markus Pirchner [www] schrieb

    Die 4 “Thesen” (genau genommen handelt es sich ja um Hypothesen) sind jetzt aber auch nicht rasend neu und/oder originell.

  2. #2 Wie sich Medien durch Social Media entwicklen werden bei Social Software und so [www] schrieb

    [...] [via Robert Basic] [...]

  3. #3 Axel schrieb

    Die 4 Thesen veralten deshalb, weil sie nicht nachgefragt, verfeinert, umgeschmissen werden.
    Jetzt nur meine Blitzfragen wg. eines 20 sekündlichen Testlaufs.
    Wenn die Produzenten von Inhalten wichtiger werden, hat hier irgendjemand das Gefühl, dass in Produzieren von Content die Goldgrube des 21. Jhdts. liegt? Und warum werden diese Thesen so oft wiederholt? Imnsho weil sie sich so schön anhören. Und was heisst eigentlich Content. Den Leser umschmeichelnde Lügen oder sauber recherchierte und analysierte Wahrheiten?
    Und worin liegt denn nun der Fortschritt, dass die Markteintrittsbarrieren für veröffentlichte Meinung einfach nur dramatisch verringert werden? Ich investiere den w.i.r.k.l.i.c.h. aufmerksamen Teil meines Leselebens (=z.Zt. meist Fachbücher unterschiedlicher Herkunft) in meist sehr viel gelesene Profi-Content-Produzenten.

  4. #4 Robert Basic [www] schrieb

    von welcher Warte aus siehts Du das? Aus der Warte der Politik, des Developers, des Konsumenten, der Firma, des Journalisten, des etcpp…

    Bezugnehmend auf
    worin liegt denn nun der Fortschritt, dass die Markteintrittsbarrieren für veröffentlichte Meinung einfach nur dramatisch verringert werden? Ich investiere den w.i.r.k.l.i.c.h. aufmerksamen Teil meines Leselebens (=z.Zt. meist Fachbücher unterschiedlicher Herkunft) in meist sehr viel gelesene Profi-Content-Produzenten.

  5. #5 Axel schrieb

    Aus meiner ganz individuellen Warte und inter-disziplinär.

  6. #6 Matthias schrieb

    These 1:
    Das ist schon beim Fernsehen so. Nur dass da die Mittel noch beschränkt sind (Fernbedienung, Video, Harddisc-Recorder).

    These 2:
    Unendlich ist rein mathematisch übertrieben, aber man nennt das auch Informationsflut.

    These 3:
    Hoffentlich nicht. Die Kluft zwischen informationskompetenten Nutzern und solchen, die sich jeden Mist andrehen lassen, wird sich noch vergrössern, da es zunehmend schwierig wird, verlässliche von weniger verlässlichen Informationen zu trennen. Vermutlich wird es zu einer reaktionären Informationsnutzung kommen: die Wiederentdeckung von Büchern, Zeitschriften, Nachrichtenagenturen und Studien als verlässliche Quellen für Information.

    These 4:
    Selbstdarstellungsjournalismus ist verpönt. Ich glaube nicht, dass sich das durch die neuen Entwicklungen grossartig ändern wird. Dazu ist der Mensch dann doch zu anpassungsfähig und zu sehr individualistisch geprägt. Wer Informationen zu aktiven Vulkanen sucht, wird sich kaum ein 8 seitiges Tagebuch einer Teenagerin, die den Mount St. Helens in zwei Zeilen erwähnt, durchlesen.