Facebook: der Dornblödchenschlaf der deutschen Webszene

ok, Updates zur Facebook-Mania:

1. Jeff Jarvis, Buzzmachine: Amazing Facebook

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2. Washington Post und Slate.com betreten die Facebook-Arena

3. RockYou wird zum Photobucket von Facebook (Photobucket war der bevorzugte Dienst für MySpace User und gehört nun auch zu MySpace)

4. iLike wird zum Last.fm for Facebook

5. Weitere Applikation für Facebook

6. der erste deutsche Webunternehmer rockt mit seiner Facebook-Idee: geht nicht, da es keinen gibt. Dummheit, Schlafdösigkeit, Unsicherheit, geogelocktes Denken, wazzup???? Das Land der Erfinder, Macher und Denker, kann nicht sein, glaub ich nicht. Read that fucking manuals. Gibt es eine Garantie, dass es klappt? Nö. Es gibt aber eine, wenn man es nicht probiert. Hätte ich einen besonders guten E-Commerce Shop oder tolle Angebote/Services, würde ich meine Sachen packen und mein Glück in Facebook auch probieren. Dornblödchen, ihr:)) Kiss you all!

U dont have 2 be beautiful 2 turn me on…
U dont have 2 be rich 2 be my girl
U dont have 2 be cool 2 rule my world
Aint no particular sign Im more compatible with
I just want your extra time and your


Kiss – Prince
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12 Kommentare

  1. Stephan

    Hätte, würde, könnte…mach doch mal!
    Du gehörst doch auch zur “deutschen Webszene”, oder? Ich bin’s echt leid wenn ein neunmalkluger Blogger nach dem anderen sich darüber aufregt das in D nix passiert. Aber beim Beschweren bleibt es halt auch, wenigsten das können wir Deutschen gut. Und zum Thema “Facebook”: Wieviel % der Leute hier hat einen Facebook-Account? Nicht viele, was daran liegen mag das Facebook seine Ursprünge in U.S. Highschools und Colleges hat. Da würd ich eher darauf hoffen wollen das die Xing API bald vollständig ist oder Xing eine ähnliche Plattform anbietet. Also, das ganze hat wohl wenig mit Dummheit zu tun.

  2. Stefan

    Ja, den Punkt wollte ich auch gerade anführen… die Frage ist schon, wie interessant das Netzwerk bei Facebook für die deutsche Szene ist. In Amerika, ganz klar, sehr stark, aber hier… wer nutzt und kennt Facebook? Wie hätte StudiVZ dann Erfolg haben können, wenn nicht alleine durch “geogelocktes” Denken ;)

  3. Stefan

    Bei sozialen Netzwerken geht’s um menschliche Interaktion und die kann auch interkulturell ganz interessant sein, aber trotzdem finden die meisten Menschen es wohl interessanter den Studenten aus der Stadt ein paar hundert Kilometer zu klicken, als den College-Studenten aus Übersee. Zu dem Menschen hierzulande besteht einfach schon eine Verbindung; der Kontakt zu einem englischsprachigen College-Boy kann ja mal ganz interessant sein, aber dort sein ganzes Netzwerk aufbauen?
    Englischsprachige Dienste funktionieren wunderbar bei sprachunlastigen Diensten (flickr, youtube), aber Social Networks kommen nicht an so richtig rübergeschwappt und ich denke, dass wird auch so bleiben (oder doch nicht?)

    Finde, das ist eine spannende Frage :)

  4. berner

    klasse idee mit facebook! noch mehr werbung auf den userprofilen und weiterer widget-sinnlos-content.

  5. Rene Kriest@ProBloggerWorld.de

    Robert geht es um die grundsätzliche Denke, um die sogenannte Gründermentalität. Ich denke, daß sich dieser Gedanke hinter seinen emotional gefärbten Worten verbirgt.

    Seitdem ich selbst die Fronten hin zur Selbständigkeit gewechselt habe, merke ich persönlich häufiger, daß in Deutschland immer noch so ziemlich alles, was mit dem Internet und neuen Medien zu tun hat stark belächelt und bewitzelt wird.

    Ernstgenommen wird man von solchen Leuten erst, wenn man sich in weiten Kreisen etabliert hat. Gerade Schreibtisch-Weltverbesserer sind immer mit klugen Ratschlägen bei der Hand. Macher sind sehr selten.

    Insofern nehme ich Roberts Posting auch als Motivationsposting, denn als Schmähkritik war.

    Viele Grüße,

    René

  6. Webanalyticsbook

    Ich finde den Facebookvorstoss gut, jedoch ist dies auch ein typisch amerikanischer Hype. Mark Zuckerberg ist u. war eben schon immer die inoffizielle Paris Hilton der Web 2.0 Welt.
    Die meisten Myspace Tools/Extensions werden jetzt eben kurzfristig fuer Facebook “angepasst” u. gegen diese finanziell gut ausgestatteten startups muss man erstmal aus D aus ankommen.

    Was man jedoch erwarten kann ist das deutsche Marken mit int. Kundschaft (wie z.B. Adidas, T-Mobile) kurzfristig einen ordentlichen Laden/Tools… mit Facebook (u. Second Life!) aufmachen/entwickeln.

  7. Matthias

    Sehe ich das richtig, dass mit diesem Schritt verschiedene Dienste auf einer Plattform genutzt werden können? Ich muss mich also nur noch einmal einloggen, nämlich bei Facebook, und höre dann meine Songs via lastfm und kaufe Bücher bei Amazon – ganz so wie ich mir mein Profil zusammengestellt habe (natürlich in Abhängigkeit der angebotenen Dienste). Die “Datenkäfige” wären damit überwunden – ein Riesenfortschritt, oder nicht?

  8. jan

    ich denke facebook wird seinen weg nach deutschland machen. und die bereits zahlreichen apps werden das nur verstärken.
    hab mich jetzt einen tag intensiv mit fb beschäftigt und sehe da einen riesenvorsprung für fb, wenn sie nach de aufbrechen.
    die frage ist viel mehr:
    warum sollten sich die vielen guten apps anbieter die mühe machen und eine version für xing oder studivz schreiben, wenn sie bei fb 100 mal soviele user haben wie in den beiden deutschen diensten?
    ich denke die user werden dahin strömen wo die besten apps sind und das wird facebook sein.
    ich denke user wechseln schnell zu einem anderen netzwerk, wenn auch erstmal parallel.
    dnn kommen die freunde nach und schon ist alles wieder in butter!

  9. Andre (Spekunauten.de)

    Seit wenigen Tagen gibt es auch Spekunauten.de als Facebook-App. Damit gibt es jetzt das erste Börsenspiel für Facebook und Teilnehmer können für erfolgreiche Tipps auch noch echtes Geld erhalten :)

  10. Marco

    Auch DNnetz, einen Nachrichten-Aggregator, gibt es jetzt auf Facebook. Mittlerweile findet man auf Facebook ja schon sehr viele deutsche Anwendungen, was man z.B. am German App Contest sehen kann. Das Ergebnis vom App Contest kommt ja auch in den nächsten Tagen.

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