Blog

wenn ein Blogger unter Big Business Räder kommt

Thema: Blogging, 26.06.2007

Olpenitz. Ein ehemaliger Hafen der deutschen Marine, anno 2005 geschlossen. Wikipedia: Anstelle des ausgedienten Marinehafens plant ein privater Investor den Bau eines Ferienparks, der den Namen Port Olpenitz erhalten wird und bis 2012 fertiggestellt sein soll (Kostenplanung: 700 Mio. Euro…)

Und was hat das mit einem Blogger zu tun, der sein Blog wegen Gewaltandrohung schließen musste, zu tun? Schwierig zu sagen, da auf dem Blog alles gelöscht ist, was einst war. Ok, es gibt den Google Cache..

diesen Textauszug bekam ich per Mail:
… durch die Geschehnisse der letzten Tage, darunter eine anonyme gegen
mich und meine Familie gerichtete Androhung von Gewalt, derer ich uns bei
fortlaufender (u.a. auch kritischer) Berichterstattung über das Projekt Port
Olpenitz aussetzen würde, sehe ich mich leider gezwungen, den schlei.blog

Wer weiß mehr, was vorgefallen ist?


     

Artikelzusatzinfos
3. Artikelstatistik:
· read: 3067 · today: 2 · last: 22. May 2012

Trackback URI | Comments RSS

6 Kommentare zu “ wenn ein Blogger unter Big Business Räder kommt ”

  1. #1 jo schrieb

    blog-solidarität! veröffentlicht seine posts auf euren blogs!

  2. #2 Robert Basic [www] schrieb

    versteh ich nicht.

  3. #3 Axel schrieb

    Der Mann hätte sich vielleicht an Pressemedien seines Vertrauens richten können. Solche Sachen kann man auch juristisch durchfechten. Schliesslich leben wir in einem Rechtsstaat (zumindest bei solchen Provinzpossen).
    Könnte jeder Blogger auch nur ansatzweise auf einen ähnlichen juristischen Support zurückgreifen wie Don Alphonso, wären solche Rückzieher unnötig. Aber so ist das halt. Ein auch für die ungewaschenen Massen (nicht negativ gemeint) zugänglicher Support an Beratungsexpertise erfordert institutionelle Lösungen und das wollt ihr nicht. Ansonsten liegt es halt am Einzelnen. Und das ist auch ok.

  4. #4 André (PN Admin) [www] schrieb

    Hmm…
    zur Polizei, Anzeige erstatten (natürlich vorher Beweise sichern) und sicherheitshalber einen Anwalt nehmen…
    so würde ich drauf reagieren.

    Irgendwie schade, dass einige Blogger zu solchen Schlüssen kommen – ich kann ihn aber verstehen. Die Sicherheit der Familie wäre mir ggf auch sicherer.

  5. #5 schlei.blog-Fan schrieb

    Guten Morgen!
    Auch ich verfüge leider nicht über Hintergrundwissen was die Vorgänge um den schlei.blog angeht, so viel aber sei gesagt: Abmahnungen können bei der derzeitigen Gesetzeslage für “jeden Schiß” erfolgen. Hier geht es nicht um das Gewinnen irgendwelcher Prozesse, sondern darum, Kosten für Anwalt etc. zu verursachen und den betroffenen Betreiber in den finanziellen Ruin zu schicken.
    Vgl.: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22979/1.html
    Zumindest steht bei schlei.blog jetzt “vorübergehend geschlossen”, man scheint sich demnach um eine Lösung zu bemühen. Vielleicht reicht es ja, jemanden zu finden, der bereits Privatinsolvenz angemeldet hat, um das Betreiberrisiko zu minimieren!

  6. #6 Michael [www] schrieb

    @schlei.blog-Fan: Auch Abmahnungen kann man vor Gericht überprüfen lassen. Man sollte sich da erstmal nicht einschüchtern lassen, besser ist es einen Anwalt aufzusuchen.

    Wenn jeder brav die Abmahnung bezahlt, werden Abmahnungen auch weiterhin eine lukrative Einnahmequelle bleiben.


Dein Kommentar?

(Eingabe von Name, Mail und Webadresse ist freiwillig)