neues Webangebot zum Start bewerben? Mit Web 2.0 Argumenten?

Robert Basic

hm… wie soll ich sagen? Bekomme hin und wieder Mails, die ihren Webservice bewerben. Und rein zufällig wird dann eine doch sehr strange Argumentationskette aufgezogen: weil die Anwendung sooo Web 2.0 ist und Web 2.0 geil ist, ist das Teil ein Kracher. Zusätzlich werden dann alle möglich Buzz-Words aus der Web 2.0 Ära genannt. Doch was soll das bringen? Ich kann kein Produkt danach beurteilen, dass es „web 2.0“-ready ist, weil dieses metaphysische Wort nichst besagt. Es kommt auf die Idee, die Umsetzung, die Funktionen, das Design, den ease of use, die Viralität des Pakets, die Zugänglichkeit (Anmeldeprozedere und auch Usage ohen Anmeldung!!!), Eure Kommunikationsfähigkeit per se, Euer Blog, Eure Fähigkeit, sich zu Beginn anzupassen, etcpp an. Web 2.0 Attribute sind völlig unnütz dabei. Es interessiert mich nicht, im Gegenteil, es nervt eher, wenn der Gründer selbst sein Angebot in den Himmel buzzt und dem Ganzen auch noch Überfliegerattribute verpasst.

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Das ist nur ein guter Rat meinerseits. Kann sein, dass man damit irgendwelche Journalisten so bequatscht, damit die ja die Story bringen. Einen Blogger werdet Ihr damit nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Zumindestens die meisten nicht.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.