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knallharte Vorwürfe eines russischen Journalisten

Thema: Allgemein, 23.08.2007

wenn man das Interview in der Berliner Zeitung so liest, könnt man meinen, Stalin regiert und nicht Putin: “Warum schreibt ihr nicht, was ich sehe?” – Der russische Journalist Grigori Pasko über Abhängigkeit und Käuflichkeit der Presse unter Putin

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5 Kommentare zu “ knallharte Vorwürfe eines russischen Journalisten ”

  1. #1 gk [www] schrieb

    Nun ja, so lange die Dörfer um Moskau drum herum nicht platt gemacht werden und deren Bewohner in GULAG verfrachtet werden, weil sie falsche Zeitung lesen, würde ich von Stalin-Vergleichen doch absehen.

  2. #2 Heinrich Lutz [www] schrieb

    Das, was Putin in Russland und außerhalb von Russland (siehe Fall Litwinenko) anstellt, erinnert mich an die Zeit von DDR und UDSSR. Die Journalisten und andere Regimekritiker werden ermordet, eingeschüchtert, vertrieben, in Gefängnisse und Krankenhäuser für psychisch kranke Menschen gesteckt. Das war gängige Praxis bei der Kommunisten und ist heute die gängige Praxis von Putins Regime.
    Der Vergleich Putin – Stalin würde ich aber, zumindest zu diesem Zeitpunkt als unpassend bezeichnen. Stalin hat Millionen von Menschen vertreiben und erschießen lassen, Putin dagegen hat diese Zahl noch nicht erreicht…

  3. #3 Robert Basic [www] schrieb

    ich mach das weniger an den Taten fest, die Menschenleben fordern, sondern an der Tatsache, dass wesentliche Entscheidungen zentralisiert gesteuert und alles auf eine Linie gebracht wird. Wer abweicht und Macht hat, darf auswander oder das Los ins Gefängnis ziehen.

  4. #4 StoiBär [www] schrieb

    Lies mal ein wenig bei Boris Reitschuster. Der lebt seit vielen Jahren in Russland. Da tut sich so mancher Abgrund auf.

  5. #5 Lesezeichen Vol. V : simoncolumbus.de [www] schrieb

    [...] “Warum schreibt ihr nicht, was ich sehe?” – Grigori Paskin über Korruption, Zensur und Einschüchterung in den russischen Medien. Ein trüber Ausblick in die Zukunft der Putin-Diktatur. (via Basic Thinking) [...]


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