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	<title>Kommentare zu: Eyeball-Markt t&#246;dlich f&#252;r Presse?</title>
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	<description>To Boldly Blog, What No Man Has Blogged Before</description>
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		<title>Von: notizblog</title>
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		<dc:creator>notizblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 05:49:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ich mir aber nicht so sicher - denn hinter der AGOF steht die Eyeball-Industrie und die schert sich nicht wirklich um das &#8220;Engagement&#8221;. Diese [...]</description>
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<p>[...] ich mir aber nicht so sicher &#8211; denn hinter der AGOF steht die Eyeball-Industrie und die schert sich nicht wirklich um das &#8220;Engagement&#8221;. Diese [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Basic Thinking Blog &#124; Axel Springer fährt gerne online</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829229</link>
		<dc:creator>Basic Thinking Blog &#124; Axel Springer fährt gerne online</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 12:34:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] seines Unternehmens, sich digital auszubreiten. Und entsprechend zu den letzten beiden Artikeln (1 und 2) hier best&#228;tigt es meine Annahme dahingehend, dass die gro&#223;en H&#228;user als [...]</description>
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<p>[...] seines Unternehmens, sich digital auszubreiten. Und entsprechend zu den letzten beiden Artikeln (1 und 2) hier best&#228;tigt es meine Annahme dahingehend, dass die gro&#223;en H&#228;user als [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829221</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 11:37:17 +0000</pubDate>
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		<description>das Denken in Modulen (was biete ich an und wo, womit mache ich dann meine Asche) ist mit Sicherheit zentral, denn Presse hei&#223;t, wie Du selber sehr sch&#246;n ausf&#252;hrst, schon l&#228;ngst mehr, als nur News zusammenstellen.</description>
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<p>das Denken in Modulen (was biete ich an und wo, womit mache ich dann meine Asche) ist mit Sicherheit zentral, denn Presse hei&#223;t, wie Du selber sehr sch&#246;n ausf&#252;hrst, schon l&#228;ngst mehr, als nur News zusammenstellen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kommentator</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829217</link>
		<dc:creator>Kommentator</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 11:25:26 +0000</pubDate>
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		<description>1. Mit dem Internet kommt nicht einfach nur ein &quot;vierter Player&quot; auf den Medien-Markt. TV, Radio, Zeitung sind trotz m&#246;glicher Synergien getrennte Kan&#228;le. Das Internet aber umfasst diese Kan&#228;le und f&#252;hrt sie zusammen. Das zeigt sich alleine darin, dass die Medienh&#228;user fr&#252;her ein viel klarerers Bild davon hatten, wo ihre Kernkompetenzen lagen (selbst wenn sie auf mehreren &quot;Gesch&#228;ftsfeldern&quot; t&#228;tig waren). Heute versuchen alle ehemaligen Ein-Medien-Anbieter Internet zu machen, die Printler machen Bewegtbild, die Fernseleute schreiben Texte und alle machen Gewinnspiele.... und kein Medienunternehmen wei&#223; jetzt schon, wie seine Rolle im Internet in 5 Jahren aussehen wird. 

2. Nehmen wir eine Tageszeitung: Sie befriedigt mehr als 10 unterschiedliche Bed&#252;rfnisse der Leser und nur unsere Gew&#246;hnung an das Medium Tageszeitung sagt uns, dass diese Bed&#252;rfnisse irgendwie zusammengeh&#246;ren. Wo aber steht geschrieben, dass Informationen und Servicefunktionen wie z. B. Internationale Politik, Nachbarschaftsklatsch, &quot;Wo finde ich mein Auto?&quot;, &quot;Wie finde ich eine Frau?&quot;, Reiseinformationen, &quot;Wer ist gerade gestorben?&quot; zwangsweise zusammengeh&#246;ren? Im Internet werden diese Funktionen zerlegt, oftmals besser befriedigt (z. B. Jobportale) und in neuen Angebotsbundles aggregiert, die nicht an die Restriktionen des Mediums &quot;Print&quot; gebunden sind (Zeitungsinhalte ergeben sich einfach in Teilen durch die Rahmenbedingungen des Mediums!). Es gibt also keine &quot;Generalsubstitution&quot;, wohl aber eine scheibchenweise Substitution der einzelenen Funktionen. Und gerade diese macht es den Unternehmen ja so schwer, sich auf die neue Umgebung einzustellen. Sonst k&#246;nnte man ja in einem gro&#223;en Befreiungsschlag umschwenken und h&#228;tte f&#252;r die n&#228;chsten zehn Jahre Ruhe...

3. Bei reiner Internetproduktion monet&#228;r positiv f&#252;r Printmedienh&#228;user: Starke Kostenreduktion durch Wegfall von Druck, Vertrieb etc. Negativ: Erl&#246;se nur noch &#252;ber Werbung m&#246;glich. K&#246;nnte sich eigentlich aufheben. Die Crux liegt aber darin, dass sie die M&#246;glichkeiten und damit die Anforderungen an die Organisation v&#246;llig ver&#228;ndern (Know-How der Angestellten, Entscheidungsstrukturen, Denkmuster, Unternehmenskultur etc.). Insofern k&#246;nnen sind Rechnungen zu Umschichtungen nur ein kleiner Ansatz bei der L&#246;sungen des Problems. Alleine die gedankliche Trennung zwischen Internet und den anderen Medien, die solchen Umschichtungsrechnungen zu grunde liegt, wird sp&#228;testens in f&#252;nf Jahren zum gr&#246;&#223;ten Teil &#252;berfl&#252;ssig, ja hinderlich sein.

4. Oft wird gefragt &quot;Was ist Internet?&quot; Genau so spannend finde ich aber, gerade aus dem Blickwinkel des Internets heraus, die Frage &quot;Was ist Fernsehen, was ist Zeitung und was ist Radio?&quot; Aus dieser Sicht kann man getrost einige der traditionellen Definitionen in die Tonne kloppen. Es sage mir bitte sonst jemand, wo der Unterschied zwischen Fernsehn und &quot;Interet&quot; ist und wo er in f&#252;nf Jahren sein wird...</description>
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<p>1. Mit dem Internet kommt nicht einfach nur ein &#8220;vierter Player&#8221; auf den Medien-Markt. TV, Radio, Zeitung sind trotz m&#246;glicher Synergien getrennte Kan&#228;le. Das Internet aber umfasst diese Kan&#228;le und f&#252;hrt sie zusammen. Das zeigt sich alleine darin, dass die Medienh&#228;user fr&#252;her ein viel klarerers Bild davon hatten, wo ihre Kernkompetenzen lagen (selbst wenn sie auf mehreren &#8220;Gesch&#228;ftsfeldern&#8221; t&#228;tig waren). Heute versuchen alle ehemaligen Ein-Medien-Anbieter Internet zu machen, die Printler machen Bewegtbild, die Fernseleute schreiben Texte und alle machen Gewinnspiele&#8230;. und kein Medienunternehmen wei&#223; jetzt schon, wie seine Rolle im Internet in 5 Jahren aussehen wird. </p>
<p>2. Nehmen wir eine Tageszeitung: Sie befriedigt mehr als 10 unterschiedliche Bed&#252;rfnisse der Leser und nur unsere Gew&#246;hnung an das Medium Tageszeitung sagt uns, dass diese Bed&#252;rfnisse irgendwie zusammengeh&#246;ren. Wo aber steht geschrieben, dass Informationen und Servicefunktionen wie z. B. Internationale Politik, Nachbarschaftsklatsch, &#8220;Wo finde ich mein Auto?&#8221;, &#8220;Wie finde ich eine Frau?&#8221;, Reiseinformationen, &#8220;Wer ist gerade gestorben?&#8221; zwangsweise zusammengeh&#246;ren? Im Internet werden diese Funktionen zerlegt, oftmals besser befriedigt (z. B. Jobportale) und in neuen Angebotsbundles aggregiert, die nicht an die Restriktionen des Mediums &#8220;Print&#8221; gebunden sind (Zeitungsinhalte ergeben sich einfach in Teilen durch die Rahmenbedingungen des Mediums!). Es gibt also keine &#8220;Generalsubstitution&#8221;, wohl aber eine scheibchenweise Substitution der einzelenen Funktionen. Und gerade diese macht es den Unternehmen ja so schwer, sich auf die neue Umgebung einzustellen. Sonst k&#246;nnte man ja in einem gro&#223;en Befreiungsschlag umschwenken und h&#228;tte f&#252;r die n&#228;chsten zehn Jahre Ruhe&#8230;</p>
<p>3. Bei reiner Internetproduktion monet&#228;r positiv f&#252;r Printmedienh&#228;user: Starke Kostenreduktion durch Wegfall von Druck, Vertrieb etc. Negativ: Erl&#246;se nur noch &#252;ber Werbung m&#246;glich. K&#246;nnte sich eigentlich aufheben. Die Crux liegt aber darin, dass sie die M&#246;glichkeiten und damit die Anforderungen an die Organisation v&#246;llig ver&#228;ndern (Know-How der Angestellten, Entscheidungsstrukturen, Denkmuster, Unternehmenskultur etc.). Insofern k&#246;nnen sind Rechnungen zu Umschichtungen nur ein kleiner Ansatz bei der L&#246;sungen des Problems. Alleine die gedankliche Trennung zwischen Internet und den anderen Medien, die solchen Umschichtungsrechnungen zu grunde liegt, wird sp&#228;testens in f&#252;nf Jahren zum gr&#246;&#223;ten Teil &#252;berfl&#252;ssig, ja hinderlich sein.</p>
<p>4. Oft wird gefragt &#8220;Was ist Internet?&#8221; Genau so spannend finde ich aber, gerade aus dem Blickwinkel des Internets heraus, die Frage &#8220;Was ist Fernsehen, was ist Zeitung und was ist Radio?&#8221; Aus dieser Sicht kann man getrost einige der traditionellen Definitionen in die Tonne kloppen. Es sage mir bitte sonst jemand, wo der Unterschied zwischen Fernsehn und &#8220;Interet&#8221; ist und wo er in f&#252;nf Jahren sein wird&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Links der Woche</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829194</link>
		<dc:creator>Links der Woche</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 07:40:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Netz abwandert: dieser Frage geht Robert Basic in einem langen, tiefsch&#252;rfenden Artikel nach: Eyeballmarkt t&#246;dlich f&#252;r Presse? Spannend finde ich seine Vision eine Zukunft ohne traditionelle Werbung: Wenn K&#228;ufer sich [...]</description>
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<p>[...] Netz abwandert: dieser Frage geht Robert Basic in einem langen, tiefsch&#252;rfenden Artikel nach: Eyeballmarkt t&#246;dlich f&#252;r Presse? Spannend finde ich seine Vision eine Zukunft ohne traditionelle Werbung: Wenn K&#228;ufer sich [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Basic Thinking Blog &#124; Eyeballs II und die Presse</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829146</link>
		<dc:creator>Basic Thinking Blog &#124; Eyeballs II und die Presse</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 16:43:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Artikel &#252;ber die Entwicklungsaussichten der Presse im Netz fehlten mir ja wie gesagt einige Daten. Nach ein bisserl Suchen bin ich auf den [...]</description>
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<p>[...] Artikel &#252;ber die Entwicklungsaussichten der Presse im Netz fehlten mir ja wie gesagt einige Daten. Nach ein bisserl Suchen bin ich auf den [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829139</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 15:27:45 +0000</pubDate>
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		<description>@cdv = #23
das &quot;portal&quot; steht (techn.) - geb Dir auch gerne link + Erl&#228;uterung der kommenden Vorgehensweise:
mail an harald@mediawireless.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@cdv = #23<br />
das &#8220;portal&#8221; steht (techn.) &#8211; geb Dir auch gerne link + Erl&#228;uterung der kommenden Vorgehensweise:<br />
mail an <a href="mailto:harald@mediawireless.de">harald@mediawireless.de</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: stk</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829102</link>
		<dc:creator>stk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 13:08:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich mag mich irren, aber mir hat man mal erzaehlt, dass der Preis einer Zeitung eigentlich zum groessten Teil aus den Kosten fuer Papier, Druck und Logistik besteht, und der Redakteur fast ausschliesslich aus den Anzeigenpreisen bezahlt wird. Das wuerde sowohl den Schiss der meisten Zeitungen vor den wegbrechenden Anzeigenmaerkten als auch die absolut unterirdischen Honorare erklaeren, die vielerorts bezahlt werden.

Die meisten Lokalzeitungen koennen sich momentan noch retten, indem sie wirklich die einzige Moeglichkeit sind, mit der sich der Anton Schnurzelhuber aus Illertissen ueber die Geschehnisse im Ort informieren kann. Das geht halt aber auch nur so lange gut, bis irgendjemandem die grottige Qualitaet dermassen auf den Sack geht, dass er ein eigenes Nachrichtenportal auf die Beine stellt, so wie Harald das macht.

Das Internet hat selbstverstaendlich Auswirkungen auf die Arbeit in einer Zeitung; so sehe ich zum Beispiel in jeder vierten Ausgabe meiner Heimatzeitung Wikipedia im Lokalteil zitiert, und dieselbe Zeitung kommt sich nicht bloed vor, in jeder Ausgabe ihre &quot;Onlinecommunity&quot; zu bewerben, der man sofort ansieht, dass sie am Reissbrett von Leuten entworfen wurde, die nie selbst aktiv in einer funktionierenden Community unterwegs waren. Die Resonanz ist natuerlich entsprechend. 

Wo man hinsieht, verschenktes Potenzial. Ein grosses Ulmer Blatt relauncht ihren Webauftritt und hat sicher Unsummen fuer die Integration einer riesigen Karte hingelegt - navigierbar ist das aber nicht, und auf eine Eilmeldung wartet man auch dann vergebens, wenn Rauchsaeulen am Abendhimmel stehen und aus dem halben Landkreis Feuerwehren anruecken.

Schade, sowas.</description>
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<p>Ich mag mich irren, aber mir hat man mal erzaehlt, dass der Preis einer Zeitung eigentlich zum groessten Teil aus den Kosten fuer Papier, Druck und Logistik besteht, und der Redakteur fast ausschliesslich aus den Anzeigenpreisen bezahlt wird. Das wuerde sowohl den Schiss der meisten Zeitungen vor den wegbrechenden Anzeigenmaerkten als auch die absolut unterirdischen Honorare erklaeren, die vielerorts bezahlt werden.</p>
<p>Die meisten Lokalzeitungen koennen sich momentan noch retten, indem sie wirklich die einzige Moeglichkeit sind, mit der sich der Anton Schnurzelhuber aus Illertissen ueber die Geschehnisse im Ort informieren kann. Das geht halt aber auch nur so lange gut, bis irgendjemandem die grottige Qualitaet dermassen auf den Sack geht, dass er ein eigenes Nachrichtenportal auf die Beine stellt, so wie Harald das macht.</p>
<p>Das Internet hat selbstverstaendlich Auswirkungen auf die Arbeit in einer Zeitung; so sehe ich zum Beispiel in jeder vierten Ausgabe meiner Heimatzeitung Wikipedia im Lokalteil zitiert, und dieselbe Zeitung kommt sich nicht bloed vor, in jeder Ausgabe ihre &#8220;Onlinecommunity&#8221; zu bewerben, der man sofort ansieht, dass sie am Reissbrett von Leuten entworfen wurde, die nie selbst aktiv in einer funktionierenden Community unterwegs waren. Die Resonanz ist natuerlich entsprechend. </p>
<p>Wo man hinsieht, verschenktes Potenzial. Ein grosses Ulmer Blatt relauncht ihren Webauftritt und hat sicher Unsummen fuer die Integration einer riesigen Karte hingelegt &#8211; navigierbar ist das aber nicht, und auf eine Eilmeldung wartet man auch dann vergebens, wenn Rauchsaeulen am Abendhimmel stehen und aus dem halben Landkreis Feuerwehren anruecken.</p>
<p>Schade, sowas.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cdv</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829090</link>
		<dc:creator>cdv</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 10:37:47 +0000</pubDate>
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		<description>@harald Hast Du mal einen Link f&#252;r das Dorfportal? Spannend!</description>
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<p>@harald Hast Du mal einen Link f&#252;r das Dorfportal? Spannend!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Weltenweiser</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829080</link>
		<dc:creator>Weltenweiser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 09:22:08 +0000</pubDate>
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		<description>Du hast es ja in Deinem letzten Absatz bereits selbst festgestellt. Es ist mal ganz spannend zu sehen, wie sich ein Au&#223;enstehender Onlinejournalismus und Onlinemarketing vorstellt. Allerdings habe ich keine Antwort auf die Ausgangsfrage gefunden, die meines Erachtens auch einen genauso aussagenkr&#228;ftigen  Charakter wie &quot;Warum Menschen keine &#196;pfel m&#246;gen&quot; hat.</description>
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<p>Du hast es ja in Deinem letzten Absatz bereits selbst festgestellt. Es ist mal ganz spannend zu sehen, wie sich ein Au&#223;enstehender Onlinejournalismus und Onlinemarketing vorstellt. Allerdings habe ich keine Antwort auf die Ausgangsfrage gefunden, die meines Erachtens auch einen genauso aussagenkr&#228;ftigen  Charakter wie &#8220;Warum Menschen keine &#196;pfel m&#246;gen&#8221; hat.</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DampfLog &#187; Warum Journalisten (und Verleger) lernen werden, das Web zu m&#246;gen. Eine Replik.</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829037</link>
		<dc:creator>DampfLog &#187; Warum Journalisten (und Verleger) lernen werden, das Web zu m&#246;gen. Eine Replik.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 16:26:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] gibt, weshalb die Journalisten das Web schon heute nicht m&#246;gen. Robert Basic schrieb daraufhin seine ellenlange Gedanken in seinem Blog, Tendenz [...]</description>
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<p>[...] gibt, weshalb die Journalisten das Web schon heute nicht m&#246;gen. Robert Basic schrieb daraufhin seine ellenlange Gedanken in seinem Blog, Tendenz [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829011</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 15:08:05 +0000</pubDate>
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		<description>ok, thx;)</description>
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<p>ok, thx;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829009</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 15:07:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Robert: Nein - keine 400 Mio. - lies mein mail mit Einzelberechnung ;)</description>
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<p>@Robert: Nein &#8211; keine 400 Mio. &#8211; lies mein mail mit Einzelberechnung ;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829007</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 14:59:16 +0000</pubDate>
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		<description>dann w&#228;rens rund 36 Mio Euro... WiWo gibt also demnach &#252;ber 400 Mio Euro pro Jahr aus? Never, sorry:) Die Rechnung ist ziemlich.. flawed...?</description>
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<p>dann w&#228;rens rund 36 Mio Euro&#8230; WiWo gibt also demnach &#252;ber 400 Mio Euro pro Jahr aus? Never, sorry:) Die Rechnung ist ziemlich.. flawed&#8230;?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829005</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 14:46:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-829005</guid>
		<description>@Robert: hab ich ne Rechnung aufgemacht - wesentlicher Fehler - im Jahr 2000 hatten wir noch DM ... da m&#252;sste also 100 DM oder 50 Euro bei mir stehen.

@Martin #16: &quot;mangels Alternativen&quot; - ja so kann man es auch sehen - ich w&#252;rde die eigentliche These &quot;Warum Journalisten das Web nicht m&#246;gen&quot; generell ausdr&#252;cken: weil sie ihre gatekeeper Rolle verlieren. Nicht sie entscheiden jetzt mehr was &quot;relevant&quot; ist. Siehe z.B. die Berichterstattung bzw. Nicht-Berichterstattung &#252;ber &quot;gesperrte&quot; negativ berichtende blogs zu Obama.

Das mit den Lokalzeitungen ist das eigentlich n&#228;. spannende Teil. Ich wohne hier in so nem Dorf (5.000 Einwohner) - die Ortsbl&#228;tter sind die pure &quot;Katastrophe&quot; - also hab ich mal testweise ein &quot;Web 2.0 Dorfportal&quot; gemacht - interessanter wird aber sein, schafft es so etwas von echt unten oder &#252;ber ein Portal a la meinestadt.de oder Qype oder so ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@Robert: hab ich ne Rechnung aufgemacht &#8211; wesentlicher Fehler &#8211; im Jahr 2000 hatten wir noch DM &#8230; da m&#252;sste also 100 DM oder 50 Euro bei mir stehen.</p>
<p>@Martin #16: &#8220;mangels Alternativen&#8221; &#8211; ja so kann man es auch sehen &#8211; ich w&#252;rde die eigentliche These &#8220;Warum Journalisten das Web nicht m&#246;gen&#8221; generell ausdr&#252;cken: weil sie ihre gatekeeper Rolle verlieren. Nicht sie entscheiden jetzt mehr was &#8220;relevant&#8221; ist. Siehe z.B. die Berichterstattung bzw. Nicht-Berichterstattung &#252;ber &#8220;gesperrte&#8221; negativ berichtende blogs zu Obama.</p>
<p>Das mit den Lokalzeitungen ist das eigentlich n&#228;. spannende Teil. Ich wohne hier in so nem Dorf (5.000 Einwohner) &#8211; die Ortsbl&#228;tter sind die pure &#8220;Katastrophe&#8221; &#8211; also hab ich mal testweise ein &#8220;Web 2.0 Dorfportal&#8221; gemacht &#8211; interessanter wird aber sein, schafft es so etwas von echt unten oder &#252;ber ein Portal a la meinestadt.de oder Qype oder so &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Recke</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-829002</link>
		<dc:creator>Martin Recke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 14:30:43 +0000</pubDate>
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		<description>Die Frage ist doch, warum Konsumenten f&#252;r bedrucktes Papier jemals Geld gezahlt haben. Meine Antwort: mangels Alternativen. &#196;hnlich funktioniert auch Bezahlfernsehen - bezahlt wird nur f&#252;r das, was es nicht auch frei gibt.

Dies setzt den Aboerl&#246;sen enge Grenzen. Lokalzeitungen haben heute mit Ausnahme der Gro&#223;st&#228;dte ein Gebietsmonopol, deshalb k&#246;nnen sie Abopreise durchsetzen. Im Web funktioniert das nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Die Frage ist doch, warum Konsumenten f&#252;r bedrucktes Papier jemals Geld gezahlt haben. Meine Antwort: mangels Alternativen. &#196;hnlich funktioniert auch Bezahlfernsehen &#8211; bezahlt wird nur f&#252;r das, was es nicht auch frei gibt.</p>
<p>Dies setzt den Aboerl&#246;sen enge Grenzen. Lokalzeitungen haben heute mit Ausnahme der Gro&#223;st&#228;dte ein Gebietsmonopol, deshalb k&#246;nnen sie Abopreise durchsetzen. Im Web funktioniert das nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828995</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 11:46:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828995</guid>
		<description>die WiWo hat eine Auflage von rund 180.000 (2007). Im Monat kostet die Produktion der WiWo demnach 180.000*100*4= 72.000.000 Euro? Irgendwie glaube ich Dir nicht:) Welche Bezugsgr&#246;&#223;e hat die Angabe 100 Euro?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>die WiWo hat eine Auflage von rund 180.000 (2007). Im Monat kostet die Produktion der WiWo demnach 180.000*100*4= 72.000.000 Euro? Irgendwie glaube ich Dir nicht:) Welche Bezugsgr&#246;&#223;e hat die Angabe 100 Euro?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828990</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 10:44:48 +0000</pubDate>
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		<description>ufff, das bin ich von Robert garnicht gewohnt ... eine selbstverfassten DERART langen Artikel ... muss ich mich nochmal tiefer reingraben ... eins zur Info

&quot;Warum reichen eigentlich die Einnahmen aus dem Abverkauf der Printtitel nicht&quot; 

Wir haben im Jahr 2000 das mal f&#252;r die WiWo (Wochenmagazin) durchgerechnet. Dann m&#252;sste jedes Exemplar ca. 100 Euro kosten. Noch Fragen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>ufff, das bin ich von Robert garnicht gewohnt &#8230; eine selbstverfassten DERART langen Artikel &#8230; muss ich mich nochmal tiefer reingraben &#8230; eins zur Info</p>
<p>&#8220;Warum reichen eigentlich die Einnahmen aus dem Abverkauf der Printtitel nicht&#8221; </p>
<p>Wir haben im Jahr 2000 das mal f&#252;r die WiWo (Wochenmagazin) durchgerechnet. Dann m&#252;sste jedes Exemplar ca. 100 Euro kosten. Noch Fragen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: RH</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828982</link>
		<dc:creator>RH</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 07:28:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828982</guid>
		<description>Guter Beitrag. Der Onlinewerbemarkt ist noch in den Kinderschuhen. Neben Google werden sich gro&#223;e Vermarkter bilden, die Top-Trafic-Seiten &#039;unter Vertrag&#039; nehmen und die Bannerfl&#228;che exklusiv vermarkten (analog Musikstarts). Die Betreiber k&#252;mmern sich um die Trafic-Hits und die Vermarkter um die Kohle. Verlage haben Kohle &amp; Kontakte, um genau dies zu werden. Dann wird k&#252;nftig nicht der Exit das Ziel, sondern der Vermarktervertrag (&quot;Website  market by Springer New Media&quot;). Dies hat auch den Vorteil, dass nicht gleich jeder Star gekauft werden muss, da es sowieso nur um die exklusive (regionale) Vermarktung der Werbefl&#228;che geht.
 
Googles Clickversteigerung (Adwords) in Kombination mit sinkenden Verkaufspreisen (K&#228;ufermarkt) und extremen Wettbewerb mit absoluter Markttransparenz (Suchmaschinen) f&#252;hren langfristig dazu, dass Google noch den letzten Deckungsbeitrag absch&#246;pft. Die Werbekunden werden die hohen Clickgeb&#252;hren nicht mehr zahlen wollen und k&#246;nnen.
 
Langfristig wird sich daher Provision / Umsatzbeteiligung und Impressions im Online durchsetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Guter Beitrag. Der Onlinewerbemarkt ist noch in den Kinderschuhen. Neben Google werden sich gro&#223;e Vermarkter bilden, die Top-Trafic-Seiten &#8216;unter Vertrag&#8217; nehmen und die Bannerfl&#228;che exklusiv vermarkten (analog Musikstarts). Die Betreiber k&#252;mmern sich um die Trafic-Hits und die Vermarkter um die Kohle. Verlage haben Kohle &amp; Kontakte, um genau dies zu werden. Dann wird k&#252;nftig nicht der Exit das Ziel, sondern der Vermarktervertrag (&#8220;Website  market by Springer New Media&#8221;). Dies hat auch den Vorteil, dass nicht gleich jeder Star gekauft werden muss, da es sowieso nur um die exklusive (regionale) Vermarktung der Werbefl&#228;che geht.</p>
<p>Googles Clickversteigerung (Adwords) in Kombination mit sinkenden Verkaufspreisen (K&#228;ufermarkt) und extremen Wettbewerb mit absoluter Markttransparenz (Suchmaschinen) f&#252;hren langfristig dazu, dass Google noch den letzten Deckungsbeitrag absch&#246;pft. Die Werbekunden werden die hohen Clickgeb&#252;hren nicht mehr zahlen wollen und k&#246;nnen.</p>
<p>Langfristig wird sich daher Provision / Umsatzbeteiligung und Impressions im Online durchsetzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: cdv</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828981</link>
		<dc:creator>cdv</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 06:55:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828981</guid>
		<description>Prima Beitrag! Unabh&#228;ngig von der Finanzierbarkeit von Nachrichten oder News fehlt mir der menschliche Aspekt, genauer: das, was in den K&#246;pfen der Menschen vorgeht, die etwa eine Zeitung machen oder News verbreiten. Nach meinen Erfahrungen tun sich insbesondere Redakteure der Lokalzeitungen an den Web-Neuerungen besonders schwer. Schon auf der next08 gab es die Diskussion der Ver&#228;nderung des Journalistenberufes. Da ist die Macht weg, und das verwinden sie kaum. Erschrocken bin ich dar&#252;ber, dass sich viele Ex-Kollegen (Lokalzeitung), die eigentlich die besten Voraussetzungen haben, das Netz nicht nutzen, es sogar links liegen lassen. Also: Es mu&#223; auch in den K&#246;pfen ankommen, um sich mit Ver&#228;nderungen und der Zukunft auseinander zu setzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Prima Beitrag! Unabh&#228;ngig von der Finanzierbarkeit von Nachrichten oder News fehlt mir der menschliche Aspekt, genauer: das, was in den K&#246;pfen der Menschen vorgeht, die etwa eine Zeitung machen oder News verbreiten. Nach meinen Erfahrungen tun sich insbesondere Redakteure der Lokalzeitungen an den Web-Neuerungen besonders schwer. Schon auf der next08 gab es die Diskussion der Ver&#228;nderung des Journalistenberufes. Da ist die Macht weg, und das verwinden sie kaum. Erschrocken bin ich dar&#252;ber, dass sich viele Ex-Kollegen (Lokalzeitung), die eigentlich die besten Voraussetzungen haben, das Netz nicht nutzen, es sogar links liegen lassen. Also: Es mu&#223; auch in den K&#246;pfen ankommen, um sich mit Ver&#228;nderungen und der Zukunft auseinander zu setzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Zippo</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828974</link>
		<dc:creator>Zippo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 22:25:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828974</guid>
		<description>&quot;(bitte um Korrektur, wenn das so nicht stimmt): Auf der einen Seite gibt es Radio/TV-Anstalten, die staatlich finanziert werden&quot;

Stimmt so nicht. Aus gutem Grund gibt in der Bundesrepublik Deutschland (und einigen anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern) seit dem 2. Weltkrieg keine staatlich finanzierten Rundfunk- oder Fernsehsender mehr.

Siehe auch: 
http://de.wikipedia.org/wiki/&#214;ffentlich-rechtlicher_Rundfunk

Viele Gr&#252;&#223;e von Zippo!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>&#8220;(bitte um Korrektur, wenn das so nicht stimmt): Auf der einen Seite gibt es Radio/TV-Anstalten, die staatlich finanziert werden&#8221;</p>
<p>Stimmt so nicht. Aus gutem Grund gibt in der Bundesrepublik Deutschland (und einigen anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern) seit dem 2. Weltkrieg keine staatlich finanzierten Rundfunk- oder Fernsehsender mehr.</p>
<p>Siehe auch:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/&#214;ffentlich-rechtlicher_Rundfunk" >http://de.wikipedia.org/wiki/&.....r_Rundfunk</a></p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e von Zippo!</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828961</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 19:21:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828961</guid>
		<description>Robert, 
passt nicht ganz zum Thema, aber wo Du gerade &#252;ber Online-Werbung sprichst: Christine vom Happyslip-Blog hat vor kurzem ihre Friendster und MySpace Profile gel&#246;scht, da dort aus ihrer Sicht nicht akzeptable Werbung lief ( http://www.happyslip.com/2008/06/20/friendster-account-also-closed/ ). Das nenne ich mal konsequent und lobenswert, es muss ja nicht immer nur um Geld gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Robert,<br />
passt nicht ganz zum Thema, aber wo Du gerade &#252;ber Online-Werbung sprichst: Christine vom Happyslip-Blog hat vor kurzem ihre Friendster und MySpace Profile gel&#246;scht, da dort aus ihrer Sicht nicht akzeptable Werbung lief ( <a href="http://www.happyslip.com/2008/06/20/friendster-account-also-closed/" >http://www.happyslip.com/2008/.....so-closed/</a> ). Das nenne ich mal konsequent und lobenswert, es muss ja nicht immer nur um Geld gehen.</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828959</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 19:13:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828959</guid>
		<description>Um direkt mit der Antwort anzufangen: Der Eyeballs-Markt ist der Tod eines gro&#223;en Teils der Presse.

Deine Argumentation ist im Gro&#223;en und Ganzen sehr gut und richtig. Ich w&#252;rde nur gerne einen Punkt st&#228;rker betonen und einen erg&#228;nzen:

a) Der Wegfall der Anzeigen-Monopole tut der Presse richtig weh. Diese Monopole gab es regional (WAZ im Ruhrgebiet) und auch inhaltlich (FAZ beim Stellenmarkt). Diese ganzen Cash Cows sind geschlachtet. Im Internet kann ich auf 10.000 Seiten regional targetten und die Spezialm&#228;rkte (Autos, Immobilien, Jobs) sind eh weg. Wer eine FAZ am Samstag vor 10 Jahren in der Hand hatte, weiss wie unglaublich weh denen das tun muss ... Diesen Punkt untersch&#228;tzt man schnell.

b) Es gibt jede Menge generischen Content. Die &#252;berregionalen Zeitungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie davon prozentual weniger benutzen, die regionalen mehr. Mit jeder Zeitung kauft man also eine Menge Content ein (und liest den und die dazwischen platzierte Werbung), die gar nicht von der Zeitung stammt. Dieser Content kommt dann von Reuters, AFP, DPA, etc. Er ist im Vergleich zu einer selbst recherchierten Geschichte oder zu einem Kommentar vergleichsweise preiswert. Diesen Content k&#246;nnte man aber auch die S&#252;ddeutschen, in der Berliner Morgenpost oder der Ulmer Allgemeinen finden. Den lese ich aber nicht, weil mir zwei Zeitungen reichen. Die Zeitungen unterscheiden sich in vielen Sachen also gar nicht. genersicher Content halt. Der hat aber Seiten gef&#252;llt und wurde auch als wertvoll empfunden. Jetzt sehe ich das Zeuch aber an jeder Ecke und es ist nur einen Klick entfernt. Und es ist Wurscht, ob der von FAZ, TAZ oder Welt kommt. Worauf ich hinaus will: Die Zeitung ist ein Bundle. In einer Zeitung lese ich viele Artikel. Online lese ich aber 8 von der FAZ, 3 von der Welt, 2 von der TAZ, 5 vom WSJ, etc. Meine Eyeballs verteilen sich also viel weiter, vor allem wenn Fernsehen (ARD, ZDF) und Radio und Zeitschriften (Spiegel) und die Presseganture (Reuters) dazu kommen. Und damit wird es schwierig, sich demographisch zu unterscheiden. FAZ, Welt und Spiegel d&#252;rften sich online demographisch VIEL &#228;hnlicher sein als im Print. Und das nagt an den tollen Preisen, die eine FAZ f&#252;r eine Printanzeige nehmen kann. Sobald der Cookie gesetzt ist, erreiche ich den Topverdiener halt auch bei der  Bildstrecke &quot;Sch&#246;nste Fu&#223;ballfrauen&quot; bei RTL.de.

Der Aufpreis, den FAZ u.a. nehmen k&#246;nnen, ist aber der Grund, warum der FAZ Qualit&#228;tsjournalisten bezahlen kann, die manchmal eine Woche oder einen Monat an *einem* Artikel arbeiten. &#220;ber PIs l&#228;sst sich solcher Qualit&#228;tsjournalismus nicht im Leben finanzieren. Sobald die gro&#223;en Zeitungen diesen Qualit&#228;tsjournalismus nicht mehr leisten k&#246;nnen, werden sie generisch. Und am Ende &#252;berfl&#252;ssig.

Ich sch&#228;tze daher, dass in den n&#228;chsten 10 Jahren einige der gro&#223;en Zeitungen erst sparen und zunehmen generisch werden und sich dann in Zusammenschl&#252;ssen retten. Ich w&#252;rde fast wetten, dass sich aus Welt, FR, FAZ, S&#252;ddeutsche, FTD und Handelsblatt in diesem Zeitraum ein oder zwei komplett von der gedruckten Version bzw. ganz (weil Pleite) verabschieden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Um direkt mit der Antwort anzufangen: Der Eyeballs-Markt ist der Tod eines gro&#223;en Teils der Presse.</p>
<p>Deine Argumentation ist im Gro&#223;en und Ganzen sehr gut und richtig. Ich w&#252;rde nur gerne einen Punkt st&#228;rker betonen und einen erg&#228;nzen:</p>
<p>a) Der Wegfall der Anzeigen-Monopole tut der Presse richtig weh. Diese Monopole gab es regional (WAZ im Ruhrgebiet) und auch inhaltlich (FAZ beim Stellenmarkt). Diese ganzen Cash Cows sind geschlachtet. Im Internet kann ich auf 10.000 Seiten regional targetten und die Spezialm&#228;rkte (Autos, Immobilien, Jobs) sind eh weg. Wer eine FAZ am Samstag vor 10 Jahren in der Hand hatte, weiss wie unglaublich weh denen das tun muss &#8230; Diesen Punkt untersch&#228;tzt man schnell.</p>
<p>b) Es gibt jede Menge generischen Content. Die &#252;berregionalen Zeitungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie davon prozentual weniger benutzen, die regionalen mehr. Mit jeder Zeitung kauft man also eine Menge Content ein (und liest den und die dazwischen platzierte Werbung), die gar nicht von der Zeitung stammt. Dieser Content kommt dann von Reuters, AFP, DPA, etc. Er ist im Vergleich zu einer selbst recherchierten Geschichte oder zu einem Kommentar vergleichsweise preiswert. Diesen Content k&#246;nnte man aber auch die S&#252;ddeutschen, in der Berliner Morgenpost oder der Ulmer Allgemeinen finden. Den lese ich aber nicht, weil mir zwei Zeitungen reichen. Die Zeitungen unterscheiden sich in vielen Sachen also gar nicht. genersicher Content halt. Der hat aber Seiten gef&#252;llt und wurde auch als wertvoll empfunden. Jetzt sehe ich das Zeuch aber an jeder Ecke und es ist nur einen Klick entfernt. Und es ist Wurscht, ob der von FAZ, TAZ oder Welt kommt. Worauf ich hinaus will: Die Zeitung ist ein Bundle. In einer Zeitung lese ich viele Artikel. Online lese ich aber 8 von der FAZ, 3 von der Welt, 2 von der TAZ, 5 vom WSJ, etc. Meine Eyeballs verteilen sich also viel weiter, vor allem wenn Fernsehen (ARD, ZDF) und Radio und Zeitschriften (Spiegel) und die Presseganture (Reuters) dazu kommen. Und damit wird es schwierig, sich demographisch zu unterscheiden. FAZ, Welt und Spiegel d&#252;rften sich online demographisch VIEL &#228;hnlicher sein als im Print. Und das nagt an den tollen Preisen, die eine FAZ f&#252;r eine Printanzeige nehmen kann. Sobald der Cookie gesetzt ist, erreiche ich den Topverdiener halt auch bei der  Bildstrecke &#8220;Sch&#246;nste Fu&#223;ballfrauen&#8221; bei RTL.de.</p>
<p>Der Aufpreis, den FAZ u.a. nehmen k&#246;nnen, ist aber der Grund, warum der FAZ Qualit&#228;tsjournalisten bezahlen kann, die manchmal eine Woche oder einen Monat an *einem* Artikel arbeiten. &#220;ber PIs l&#228;sst sich solcher Qualit&#228;tsjournalismus nicht im Leben finanzieren. Sobald die gro&#223;en Zeitungen diesen Qualit&#228;tsjournalismus nicht mehr leisten k&#246;nnen, werden sie generisch. Und am Ende &#252;berfl&#252;ssig.</p>
<p>Ich sch&#228;tze daher, dass in den n&#228;chsten 10 Jahren einige der gro&#223;en Zeitungen erst sparen und zunehmen generisch werden und sich dann in Zusammenschl&#252;ssen retten. Ich w&#252;rde fast wetten, dass sich aus Welt, FR, FAZ, S&#252;ddeutsche, FTD und Handelsblatt in diesem Zeitraum ein oder zwei komplett von der gedruckten Version bzw. ganz (weil Pleite) verabschieden.</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828958</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 19:09:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828958</guid>
		<description>Werbung gibt&#039;s schon seit den R&#246;mern. Marktscheier und so. In der moderne, die Litfa&#223;s&#228;ule ist 150 Jahre alt und, wenn auch ein fast ausschlie&#223;lich deutsches Ding, doch immer sehr pr&#228;sent gewesen.

Dass Zeitungen ausschlie&#223;lich per Werbung finanziert werden wollen (nicht m&#252;ssen) ist eine Erscheinung der letzten Jahre und nimmt den Verlegern viele Kontrollmittel &#252;ber Inhalte, Auflage und Wertsch&#228;tzung. Ich denke auch dass die Leser eine Zeitung die etwas kostet auch viel h&#246;her einsch&#228;tzen als ein Gratisblatt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Werbung gibt&#8217;s schon seit den R&#246;mern. Marktscheier und so. In der moderne, die Litfa&#223;s&#228;ule ist 150 Jahre alt und, wenn auch ein fast ausschlie&#223;lich deutsches Ding, doch immer sehr pr&#228;sent gewesen.</p>
<p>Dass Zeitungen ausschlie&#223;lich per Werbung finanziert werden wollen (nicht m&#252;ssen) ist eine Erscheinung der letzten Jahre und nimmt den Verlegern viele Kontrollmittel &#252;ber Inhalte, Auflage und Wertsch&#228;tzung. Ich denke auch dass die Leser eine Zeitung die etwas kostet auch viel h&#246;her einsch&#228;tzen als ein Gratisblatt.</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828957</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 19:05:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828957</guid>
		<description>Ich les das nicht alles nochmal, aber ich meine irgendwo mittig aufgeschnappt zu haben, dass die Journalisten einen Grund brauchen, sich mal Luft zu machen.

Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Ich les das nicht alles nochmal, aber ich meine irgendwo mittig aufgeschnappt zu haben, dass die Journalisten einen Grund brauchen, sich mal Luft zu machen.</p>
<p>Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege ;)</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paperboy</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828956</link>
		<dc:creator>Paperboy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 19:03:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828956</guid>
		<description>Geh&#039; bei Tageszeitungen heute von einem ausgewogenen Verh&#228;ltnis 50:50 aus Vertriebs- und Anzeigenerl&#246;sen aus - verschiebt sich seit einigen Jahren immer st&#228;rker Richtung Vertrieb (&quot;Abverkaufsgeb&#252;hr&quot;).
Ein toller Artikel, aber warum m&#246;gen Journalisten denn jetzt das Netz nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Geh&#8217; bei Tageszeitungen heute von einem ausgewogenen Verh&#228;ltnis 50:50 aus Vertriebs- und Anzeigenerl&#246;sen aus &#8211; verschiebt sich seit einigen Jahren immer st&#228;rker Richtung Vertrieb (&#8220;Abverkaufsgeb&#252;hr&#8221;).<br />
Ein toller Artikel, aber warum m&#246;gen Journalisten denn jetzt das Netz nicht?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828950</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 18:17:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828950</guid>
		<description>Ich pers&#246;nlich denke, dass der Printmarkt synchron mit der Verschiebung der Werbebranche ins Netz durchaus schrumpfen k&#246;nnte. Man kennt das ja aus anderen Bereichen, in denen eine ganze Zeit lang kleinere Anbieter mittelfristig in die R&#246;hre schauten.
Ich denke auch, dass neue Technologien (ePaper, oLED) den Markt ziemlich umkrempeln werden. Hier sind die Anbieter gefragt, diese Technologien schnell zu adaptieren.
Allerdings: Man spricht heutzutage (in Zeiten des sogeschimpften WebZwoNull) ja immer davon, dass nur Content und nochmal Content sich als einzige Relevanz f&#252;r die Zielgruppe herauskristallisiert.
In Zeiten, in denen jeder &quot;Hobbyjournalist&quot; (ob gut oder schlecht - gibt ja alles) News &#252;ber den &#196;ther schicken kann, sind die &#039;klassischen&#039; Anbieter auch gezwungen, an der Qualit&#228;tsschraube bez&#252;glich Inhalte zu drehen. Man kann einfach nicht erwarten, dass man im Printmedienbereich immer die gleichen Marktvoraussetzungen hat. Man muss mit der Zeit und mit dem markt gehen und sich auch mal auf was neues einstellen. Das ist nicht erst seit heute so.

Noch ein dickes Lob f&#252;r den tollen Artikel :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Ich pers&#246;nlich denke, dass der Printmarkt synchron mit der Verschiebung der Werbebranche ins Netz durchaus schrumpfen k&#246;nnte. Man kennt das ja aus anderen Bereichen, in denen eine ganze Zeit lang kleinere Anbieter mittelfristig in die R&#246;hre schauten.<br />
Ich denke auch, dass neue Technologien (ePaper, oLED) den Markt ziemlich umkrempeln werden. Hier sind die Anbieter gefragt, diese Technologien schnell zu adaptieren.<br />
Allerdings: Man spricht heutzutage (in Zeiten des sogeschimpften WebZwoNull) ja immer davon, dass nur Content und nochmal Content sich als einzige Relevanz f&#252;r die Zielgruppe herauskristallisiert.<br />
In Zeiten, in denen jeder &#8220;Hobbyjournalist&#8221; (ob gut oder schlecht &#8211; gibt ja alles) News &#252;ber den &#196;ther schicken kann, sind die &#8216;klassischen&#8217; Anbieter auch gezwungen, an der Qualit&#228;tsschraube bez&#252;glich Inhalte zu drehen. Man kann einfach nicht erwarten, dass man im Printmedienbereich immer die gleichen Marktvoraussetzungen hat. Man muss mit der Zeit und mit dem markt gehen und sich auch mal auf was neues einstellen. Das ist nicht erst seit heute so.</p>
<p>Noch ein dickes Lob f&#252;r den tollen Artikel :)</p>
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	</item>
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		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828947</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 17:14:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828947</guid>
		<description>F&#252;r mich birgt &#252;brigens der Digitaldruck im Bereich Print enormes Erweiterungs-Potential.

Stell Dir vor, was w&#228;re, wenn jeder &quot;seine&quot; Ausgabe einer (Regional-)Zeitung erh&#228;lt...mit personalisierter Werbung.

Der entscheidende Punkt ist das Voranschreiten des Digitaldrucktechnik und die Profilierung der Abonnenten. Warum soll ich f&#252;r &quot;Damenkleider&quot; Werbeplatz buchen, wenn diese eine Zeitung ein Mann bekommt? 

Werbeplatz-Sharing nenn ich das mal...

Und: Mit den Semacodes wird das Printmedium in Zukunft eine bedeutende Schnittstelle f&#252;r weiterf&#252;hrende Information in den H&#228;nden halten...

Fazit: Die Innovationen im Printmarkt kommen gerade erst...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>F&#252;r mich birgt &#252;brigens der Digitaldruck im Bereich Print enormes Erweiterungs-Potential.</p>
<p>Stell Dir vor, was w&#228;re, wenn jeder &#8220;seine&#8221; Ausgabe einer (Regional-)Zeitung erh&#228;lt&#8230;mit personalisierter Werbung.</p>
<p>Der entscheidende Punkt ist das Voranschreiten des Digitaldrucktechnik und die Profilierung der Abonnenten. Warum soll ich f&#252;r &#8220;Damenkleider&#8221; Werbeplatz buchen, wenn diese eine Zeitung ein Mann bekommt? </p>
<p>Werbeplatz-Sharing nenn ich das mal&#8230;</p>
<p>Und: Mit den Semacodes wird das Printmedium in Zukunft eine bedeutende Schnittstelle f&#252;r weiterf&#252;hrende Information in den H&#228;nden halten&#8230;</p>
<p>Fazit: Die Innovationen im Printmarkt kommen gerade erst&#8230;</p>
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		<title>Von: Stephan</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828946</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 17:02:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/#comment-828946</guid>
		<description>Werbung gab es schon vor 80+ Jahren. Zwar nicht in dem Ma&#223;e und nicht in der Art wie heute, aber es gab sie.

Vor allem im Print-Bereich gab es Werbung. Ich habe heute erst eine alte Heimatzeitung von 1910 gesehen. Das waren 4 Bl&#228;tter Papier, vorn und hinten bedruckt. Davon war einiges Werbung, vielleicht 1/4 bis 1/5. 

Auf alten Fotos von gro&#223;en St&#228;dten kann man auch Werbung sehen. Gesch&#228;fte und H&#228;user trugen alle gro&#223;e Werbung. Aufsteller auf den Stra&#223;en gab es auch schon.

Und wenn es ePaper gibt, dann k&#246;nnen die kleinen Lokalzeitungen auf kosteng&#252;nstigen online-Vertrieb umschwenken. Das macht die Lokalzeitung vielleicht etwas g&#252;nstiger und damit attraktiver.

Und die dicke Wochenzeitung liest man am Ende ganz gem&#252;tlich als Papierausgabe am Wochenende auf der gr&#252;nen Wiese oder am Strand.</description>
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<p>Werbung gab es schon vor 80+ Jahren. Zwar nicht in dem Ma&#223;e und nicht in der Art wie heute, aber es gab sie.</p>
<p>Vor allem im Print-Bereich gab es Werbung. Ich habe heute erst eine alte Heimatzeitung von 1910 gesehen. Das waren 4 Bl&#228;tter Papier, vorn und hinten bedruckt. Davon war einiges Werbung, vielleicht 1/4 bis 1/5. </p>
<p>Auf alten Fotos von gro&#223;en St&#228;dten kann man auch Werbung sehen. Gesch&#228;fte und H&#228;user trugen alle gro&#223;e Werbung. Aufsteller auf den Stra&#223;en gab es auch schon.</p>
<p>Und wenn es ePaper gibt, dann k&#246;nnen die kleinen Lokalzeitungen auf kosteng&#252;nstigen online-Vertrieb umschwenken. Das macht die Lokalzeitung vielleicht etwas g&#252;nstiger und damit attraktiver.</p>
<p>Und die dicke Wochenzeitung liest man am Ende ganz gem&#252;tlich als Papierausgabe am Wochenende auf der gr&#252;nen Wiese oder am Strand.</p>
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	<item>
		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828944</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 16:53:45 +0000</pubDate>
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		<description>Wow! Begeisterung f&#252;r diese strukturierte Gedanken-Ausf&#252;hrung. :) Ja, ich gehe gern Deine Gedankeng&#228;nge mit.

Eine Anmerkung noch: Wo &#220;berfluss herrscht, herrscht auch oft Orientierungslosigkeit.

Fazit: Wer strukturierte Zielgruppenspezifische Informationsdienste anbietet und dabei die Zeit als umsatzgenerierenden Faktor ber&#252;cksichtigt, der wird auch in Zukunft mit NEWS Geld machen k&#246;nnen.

Oder wen interessiert das Wetter von gestern?! ;)

Gr&#252;&#223;e,
Holger</description>
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<p>Wow! Begeisterung f&#252;r diese strukturierte Gedanken-Ausf&#252;hrung. :) Ja, ich gehe gern Deine Gedankeng&#228;nge mit.</p>
<p>Eine Anmerkung noch: Wo &#220;berfluss herrscht, herrscht auch oft Orientierungslosigkeit.</p>
<p>Fazit: Wer strukturierte Zielgruppenspezifische Informationsdienste anbietet und dabei die Zeit als umsatzgenerierenden Faktor ber&#252;cksichtigt, der wird auch in Zukunft mit NEWS Geld machen k&#246;nnen.</p>
<p>Oder wen interessiert das Wetter von gestern?! ;)</p>
<p>Gr&#252;&#223;e,<br />
Holger</p>
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		<title>Von: martin</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/01/eyeball-markt-toedlich-fuer-presse/comment-page-1/#comment-828942</link>
		<dc:creator>martin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 16:48:23 +0000</pubDate>
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		<description>Guter Beitrag, mich hat es neulich auch gewundert das eine Tageszeitung in der Produktion mehr kostet als der Leser daf&#252;r bezahlt.</description>
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<p>Guter Beitrag, mich hat es neulich auch gewundert das eine Tageszeitung in der Produktion mehr kostet als der Leser daf&#252;r bezahlt.</p>
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