Archive for 08.2008
Night • 31.08.08
was, schon so früh? Na ja, mehr Zufall denn gewollt. Ich spiele mit einem Werbegeschenk names SqueezeBox Boom von Logitech (Golem) herum, das ich am Freitag zugestellt bekommen habe. Und jetzt erst etwas Zeit habe, mir das Webradio anzuschauen. Da man es u.a. mit Last.fm koppeln kann, kam ich auf lange Umwegen (morgen mehr zu dem ganzen Kuddelmuddel, was Webradio bedeutet und was nicht) auf.. ABBA “lay all your love on me” und Johny Cash “rose of my heart”… herrlich, schwelg:)
(weiterlesen …)
Internet Provider: Freiwillige Zensur • 31.08.08
chinesische Verhältnisse in Deutschland oder lediglich ein technisches Problem? Rotten Neighbor, das Nachbarschaftsbewertungsportal, scheint offensichtlich seit gestern von zahlreichen deutschen Internetzugängen aus nicht mehr erreichbar zu sein. Betroffen sind u.a. Kunden der Telekom, Arcor und 1&1, den mit Abstand drei größten ISPs in D. Um ein technisches Problem scheint es sich aber nicht zu handeln, so wie es aussieht. Jemand hat den Hebel bewusst umgelegt. Als ich am 26.08. über RottenN berichtet hatte, ging es noch ohne Mucken. Es gibt aber nach wie vor noch keine endgültige Stimme, die nun besagt, ob es sich um eine Sperre oder um abgerauchte Technik handelt. Siehe Pottblog: RottenNeighbor in Deutschland wohl gesperrt – Rotten Media aber nicht…
Fall 1, frewillige Zensur:
Die Chinesen haben ihr WWW-Tibet, wir haben WWW-RottenNeighbor:)) Willkommen im Club der Deppen! Und herzlichen Glückwunsch an RottenNeighbor, die von dieser Maßnahme wunderbar profitieren werden, ohne eine müde Werbe-Mark in die Hand nehmen zu müssen:))
Fall 2, technisches Problem:
Weitergehen, hier gibt es nix zu sehen;)) China ist weit weg, in D ist das Thema noch nicht angekommen. Nicht? Da gab es mal was mit Porno und Arcor;)
Update:
- Puzzlestück 1, Rackspace -der Hoster von RN- scheint gewollt ungewollt Aufrufe aus D zu blocken.
Wochenende 2 • 31.08.08
- ARD-Interview mit Putin (Video + Text). Thema: Seine vielen Hauskatzen und wie er sie pflegt. Quatsch:) Es geht um den Georgien-Konflikt.
- Wunderschöne Bilder: London from Above (Boston Globe), via vowe
- Cem erklärt die Unterschiede zwischen einem Forum, Chat, Blog, Wiki und Twitter. Vergisst aber den wichtigsten Kanal: Mail. Und den zweitwichtigsten Kanal: Social Networks. Sonst perfekt
- TwitterRouter.com: Einen Tweet mit “L:Name_der_Location” am Ende (!) des Tweets erstellen und schon verbindet TwitterRouter.com die Tweet-Route auf einer Karte. Die Applikationsidee stammt von Andreas Rodler
- WordPress-Magazin: Politisches Bloggen
- Hard Drive Partys = Was das sein soll, erklärt Euch das IT-Recht Blog
So, schauen wir mal, was über den dedizierten Twitter-Linkchannel an Linktipps zusammengekommen ist:
- Übung für ruhige Maushände (via twitter.BProgramming)
- Serdar ist Kabarettist und er denkt im Auto laut nach (via twitter.Bauhausmensch)
- ZDF Mediathek für mobile Gelegenheiten (via twitter.drumba)
- WordPress: Wenn der Admin sein Passwort vergessen hat und via Mail auch nix zurückkommt, kann man ein heikles Plugin einsetzen (via twitter.Schrottie)
- Aktion Störtebeker: Dieses Weblog begleitet die Entstehung des Regional-Krimis “Aktion Störtebeker”. Er spielt auf der Insel Rügen, wo Kommissar Kurt Bratfisch und seine Kollegin Mandy Thi Pham von der Kriminalpolizeiinspektion Stralsund den Mord an Helmut Melz aufklären (via twitter.CIOBlogger)
- Links rund um Twitter (via twitter.Internetz)
Wochenende • 30.08.08
die Mixtur:
- wie Steve Jobs für tot erklärt wurde, weil eine Zeitung mit ihrem CMS nicht klarkam
- Google imitiert Apples App Store für das Android-System. Unterschied: Man wird im Gegensatz zu Apple nicht kontrollieren und kommandieren, wer welche Applikationen für Android-Handies zur Verfügung stellen darf
- Neues von AC/DC (wem? Oh my… schnell die Bildungslücke schließen;)
- die Demo “Freiheit statt Angst” wird sich gegen Sicherheitswahn und Überwachung richten
- einmal darf ich den Indianer mimen, dann Mr. PC.. man ist ja wandlungsbefähigt:)
- das Meinungsportal Ciao gehört nun zu Microsoft
- bricht bei Etsy die Langweile aus, nachdem nun 3 von 4 Gründern ihr Baby verlassen haben und es nur noch um Money geht?
- the future of microblogging (via authsider)
- Google verlängert den Vertrag mit Mozilla, um weiterhin in Firefox die bevorzugte Suchmaschine zu bleiben
- IE8 liegt in einer generalüberholten Version vor, ZDNet sagt, ob man es sich installieren soll oder nicht
- Fliegen und Ihre Fluchtmanöver in super slow-mo: (weiterlesen …)
Early Adopter Service • 28.08.08
erinnert Ihr Euch?
Link: sevenload.com
Weltweit sind Early Adopters gefragte Wunschempfänger seitens neuer Webanbieter. Leute wie Robert Scoble und Michael Arrington können zwar nix dafür, wenn eines dieser hoffnungsvollen Küken nicht aus dem Kindesalter herauskommt, aber sie können dennoch mächtig Buzz erzeugen, gerade unter den Geldgebern, zudem dienen sie nicht selten als Sprungbrett in die klassische Presse. Was ja alles nicht zu verachten ist.
Was tun Early Adopters? Richtig, sie melden sich früher als die Massen für neue Angeboten an, die meistens mit 2-5 Jahen Verzögerung nachkommen. Zudem sind zahlreiche Early Adopters auch Blogger und Twitter-User. Die der Meute stets das Neueste vom Neuesten berichten wollen bzw. müssen (Michael Arrington macht genau damit angebl. +2 Mio USD Umsatz). Frühe Infos und ein frühes Testen sind demnach für einen EA fast schon wichtiger als das täglich Brot.
Nun habe ich doch tatsächlich einen Service entdeckt, der den Early Adopters die Erstanmeldung zu einem neuen Webservice abnimmt. Sie müssen sich demnach nicht mehr selbst beeilen, um sich den Accountnamen zu sichern (was nicht selten vorkommt, dass man bspw. Robert Scoble vorfindet, der es aber gar nicht wirklich ist;). Ihre Accoundaten wie auch Kurzbeschreibungen zu den Webservices sind online abrufbar oder werden auf Wunsch per Mail (unsicher) zugeschickt. Stressfreies Anmelden auf Vorrat sozusagen.
Und wie verdient das Unternehmen damit Kohle? Ganz einfach: 10 USD/year dient quasi als eine Nullbumser-Hürde. Und die Startups/Firmen, die unbedingt einen Loic, Scoble, Steve Rubel, Arrington usw irgendwie auf die Seite locken wollen, müssen eine Pauschale iHv 1.000 USD zahlen. Um ihren Service eintragen zu dürfen. Zudem verdient man über Werbung, denn die Werbekunden wissen, dass die berühmten Early Adopter womöglich auch ihr Banner sehen werden. Immerhin handelt es sich um die Top-Zielgruppe im Netz. Außerdem gibt es einen exklusiven PR-Bereich, um EAs mit frühen Infos zu füttern, die mind. 24 Stunden vor der klassischen Presse zur Verfügung stehen. Nicht zu vergessen der Eventkalender, der den EA informiert, wo und wann er persönlich aufwarten kann. Und schlußendlich tragen die Firmen ein, ob sie für Sponsoringmaßnahmen zur Verfügung stehen (angefangen von limitierten Testlogins für die Leser der EAs bis hin zum Sponsoring von Events/Barcamps). Der EA muss somit nur noch von einer reich gedeckten Tafel die ihm interessanten Angebote rauspicken und wird von vorne bis hinten gepimpt.
Übrigens, der Service hat einen weiteren Vorteil, der sich erst aus dem Gesamtgefüge ergibt: Startups bzw iaS Anbieter präsentieren sich auf einen Schlag dem weltweiten EA-Publikum, um müssen mangels Ressourcen und Connects nicht wie bisher den lokalen EA-Markt abklappern. Und es fördert zugleich das Denken bzw. zwingt die Macher dazu, in globalen Kategorien zu denken. Solange sie nicht nicht den EA-Service aus strategischen Gründen (Internationalisierung ist meistens der zweite Schritt) nur lokal nutzen wollen, was ebenso möglich ist.
Und noch etwas, das mir immer wieder auffällt: Man vernachläßigt nicht selten seine Kommunikationsarbeit! Ich werde relativ selten von Startups aufs Neue informiert. Es gab dann halt eben mal einen Blogbeitrag und man ist happy. Hey, das ist doch Schmarrn. Startups ändern sich andauernd. Regelmäßiges Berichten scheint irgendwie schwer zu fallen. Kann sein, dass ein solches Sammelbecken aus EA mehr motiviert. Ich weiß es nicht. Als positives Beispiel kann ich Edelight nehmen. Die arbeiten präzise wie ein schweizer Uhrwerk. Ich bin stets auf dem neuesten Stand, verpasse damit nix. Selbst wenn ich nicht alle Tage was zu denen schreibe, kommt was Neues und so verschwinden die nie von meinem Radar. Und ich muss nicht eine puzzleartige Meldung mühsam einordnen, sondern kann das im Gesamtkontext sehen. Das ist eben schwäbische Wertarbeit;)
Wie nun das Unternehmen heißt? Das entscheidet Ihr, wenn Ihr Euch nämlich aufmacht, diesen Service anzubieten;))
Social Comments II: Backtype • 28.08.08
am Montag habe ich noch darüber gerätselt und sinniert, wie man die Kommentare auf Blogs besser nutzen kann, um sowohl die Kommentierenden aber auch die Blogger besser miteinander zu vernetzen. Und prompt lese ich heute auf Techcrunch, dass es neuerdings BackType gibt, das eine Art Mischung aus Social Commenting und Twitter darstellt. Und zugleich anders als Intense Debate wie auch Disqus funktioniert (für die Kenner;).
Grundidee
BackType ist simpel gesprochen eine Suchmaschine für Kommentare, um Themen wie auch Kommentierende zu finden (siehe Blog-Artikel). Erstens. Und stellt zugleich den User so in den Vordergrund, dass man dessen Kommentaren twitter-like folgen kann (siehe zB Profil von Robert Scoble, rechts oben den fast schon als klassisch zu nennenden “Follow”-Button, linkerhand dessen Kommentare auf verschiedenen Blogs, rechts unten seine “Blog-Kommentar-Roll”). Zweitens ist es also eine Art Social Network für Blog-Kommentare. Drittens: BackType ist easy! Eigentlich die wichtigste Eigenschaft.
Vorteil für Blogger
Die Grundidee ist insofern charmant, weil der Blogger nicht selbst aktiv werden muss, um irgendwas in seinem Blog einzubauen. Man muss auch keine Daten spiegeln, wie etwa bei Intense Debate oder Disqus.
Social Comments als Lotsensystem
Wenn man demnach möchte, dass man seinen Buddies aufzuzeigen hilft, wo man sich als Kommentierender eingebracht hat, um ihm quasi passiv auf Spannendes zu verweisen, meldet man sich auf Backtype an, gibt die Blog-URL(s) an, mit denen man regelmäßig kommentiert und gut ist. Die Buddies wiederum können sich dann untereinander followen. Fertig ist die Sauce. Vernetzt man sich jedoch hastig nur der Masse wegen mit jedem beliebigen User auf BackType, schießt man sich selbst ins Knie. Denn hierbei verwässert der Service und kann nur versagen auf Dauer! Lieber sollte man darauf achten, wem man followed. Und auf dessen Meinung bzw. Aktivität man tatsächlich wert legt. Nennen wir es “Leuchtturm/Lotsen-Funktion”. Btw, BackTyppe bietet auch eine aktive Hinweisfunktion: “Share”. Testet das einfach aus;)
Knackpunkte
Da Backtype noch ziemlich jung ist, kann man keine Wunder erwarten. Es ist wohl auf die USA fokussiert und demnach werden die Suchergebnisse für deutsche Blogs dürftig sein. Aber ich habe schon mal mein eigenes Blog im Profil angegeben (klar kommentiere ich hier:) und werde ja sehen, ob der Bot von Backtype nun auch meine Blog-Kommentare erfasst.
Verbesserunsgmöglichkeiten
Was ich mir viel mehr als eine Liste der Top-Follower wünsche, wäre eine Übersicht der Artikel, die von meinen Buddies -denen ich followe (!)- gehäuft kommentiert werden. Zudem sollte der Service extrem auf Aggregationsmöglichkeiten achten, soweit wie nur möglich, Informationen zu verdichten. So muss ich nicht sehen, dass 20 meiner Buddies den gleichen Artikel kommentieren, sondern dass sie es tun. Ich muss demnach nicht die Kommentartexte én Detail auf meinem Dashboard sehen (siehe unten Pictur). Hier fehlt noch ein Less/More-Button zB.
Twitter als Vorlage und Aussichten
Interessant finde ich vaD die Anlehnung an Twitter, weniger an Friendfeed. So finden sich einige Elemente wieder, die stark an Twitter erinnern. Obwohl es sich hierbei um Kommentare handelt, die eingelesen werden, nicht um eine aktive Kommunikation, konnte man die GUI-Prinzipien von Twitter übertragen. Und wie ich finde, ist das gelungen! Gebe dem Service daher verdammt gute Karten, dass er sich durchsetzt. Denn er ist supersimpel und einfach zu bedienen (eh das wichtigste Element schlechthin) und bietet einen guten Nutzwert für Blogger wie auch Blog-Leser. Der Rest hängt davon ab, wie gut der Bot von BackType arbeitet und ob die User den Nutzen sehen. Denn das ist bis dahin graue Theorie, ob man über Kommentare zusammenkommen möchte. Um Themen aber auch Blogs zu entdecken.
Test it
Mein Profil, bitte folgt mir wenigstens nur testhalber und schmeißt mal bitte paar Blogs rein in Euer Profil, wo ihr normalerweise kommentiert. Nach dem Test könnt Ihr mich gerne wieder “unfollowen”. So bekommt man schneller ein Feeling, ob das wirklich passt oder doch irgendwie nicht das Gelbe vom Ei ist.
Und zum Abschluss einige Screens
(weiterlesen …)
Google AdManager • 28.08.08
SEO John Andrews beschreibt in einem recht witzig aufgebröseltem Artikel (etwas zu offensichtlich, aber ihr werdet schon sehen, was ich meine), warum er den AdManager nicht benutzen wird.
AdManager? Ist ein Programm zum Verwalten von Bannern. Zusätzlich kann man Googles Werbeanzeigen einblenden. Alternative: OpenX. Was ohne Googles Datenkrakelerei auskommt.
Kommentarverlinkung: Zwischenfazit • 28.08.08
vor ca. 2 Wochen hatte ich die Links zu den Webseiten der Kommentierenden (wenn denn eine URL angegeben wird) folgendermaßen umgestellt: Statt ["MeinNameIst" = URL] => ["MeinNameist" = ohne URL] + ["www" = URL].
Zwischenfazit: Kann auch Zufall sein, aber seitdem haben die Keyword-Spammer dramatisch abgenommen. Ich muss nicht mehr wie zuvor über 10 derartiger Kommentare entschärfen (und manchmal locker das Doppelte), sondern nur noch 1-3 pro Tag.
Hinweis: Nicht verwechseln mit automatischen Spam-Einträgen, die sowieso aufschlagen, egal was man am Kommentarhandling dreht. Hier greifen die üblichen Spam-Tools. Es geht bei dieser Geschichte rein um manuellen Kommentar-Spam.
Alternative: Ute beschreibt ihre Lösung in “Kommentarspam: Keywords statt Namen und sonstige Kommentare ohne Inhalt“
verrückte Zeiten • 28.08.08
früher war alles besser, pflegen die Alten zu sagen. Manchmal kann ich dem nur zustimmen. Angesichts des Artikels im Guardian “Taking your laptop into the US? Be sure to hide all your data first” (danke, Matthias) ist die Vorstellung, in ein demokratisches Land wie zB die USA oder England einzureisen und dabei mir nix dir nix den Schleppi abgeknüpft zu bekommen, nur damit die Security-Fanatiker ihre Paranoia befriedigen können, irgendwie plemplem.
Hätte mir das jemand vor 10 Jahren prophezeit, hätte ich ihn als Verschwörungsdepp schräg angeschaut. Werde möglicherweise demnächst wieder in die USA fliegen und erinnere mich ungerne an die letzte Reise. Man musste seine Schuhe ausziehen, den Gürtel aufmachen, die Iris wurde gescannt, meine Fingerabdrücke wurden genommen, meinen Cafe musste ich vor dem Checkpoint austrinken (es hätte ja Sprengstoff sein können), man musste völlig bescheuerte Fragen auf einem Zettel ausfüllen, alles Dinge, die man sich vorstellt, wenn man in den Knast kommt, weil man eines Verbrechens wegen verknackt wurde. Und musste damals unwillkürlich an die alte DDR denken, wo alles trist und grau in Ost-Berlin war (damals zu Schulzeiten, lang ists her). Zudem lief man im Bewußtsein durch die Straßen, dass man als Wessi erstens ein Voksfeind war, zweitens schwebte einem im Kopf die Vorstellung herum, dass man nicht einfach so mit den Leuten reden kann, ohne sich verdächtig zu machen, weil man denkt, dass man dann von der Stasi bespitzelt wird (ja, ich weiß…). Dieses rein subjektive Gefühl der Unfreiheit beschlich mich auch in den USA, wenn man derart bei der Einreise behandelt wird. Ja, es ist irrational, kann aber nix dafür. Auch in London, wo man auf Schritt und Tritt an tausenden von Videokameras vorbeiläuft. Man kommt sich eben verdächtig vor, obwohl man nichts Böses im Sinne hat.
Na ja, letztlich gehts mir gut, ich fühle mich nicht verfolgt, keine Bange:) Man macht sich lediglich bisserl den Kopf. Gerade als Techie-Fan stößt man relativ schnell auf Bedenken, was die zukünftige Technik mit sich bringen wird. Überlegungen wie GPS, RFID, mobile Nutzung, usw. spielen dabei eine Rolle. Dass wir Bürger uns auf der einen Seite die Technik zu Nutze machen, aber auf der anderen Seite eben genau damit eine Kultur der Normalität entsteht. Es ist dann eben normal, dass man physisch trackable ist (heute bereits hinterlassen wir massiv Daten über uns im Netz, was völlig normal geworden ist), ebenso wird es normal sein, dass man getrackt wird. Und wenn man keine Tracking-Tools benutzt, wird man auffallen. Nur mal so dahingedacht. Ich habe jetzt leider den Link nicht parat, aber die ersten Experimente in China zeigen auf, was alles machbar ist, wenn man moderne Techniken und damit einhergehend Informationen verknüpft, um punktgenau feststellen zu können, wer sich wo aufhält und eigentlich da nicht hingehört vom Raster her (Beruf, Hobbies, Familie, Bewegungsmuster, etc).
Linktipps via Twitter einreichen • 28.08.08
Rob Vegas fragt sich immer noch, was er damit soll. Mit Twitter. Es erscheint ihm zu SMS-like. Auch Overberg fragt sich, ob er mitmachen soll. Und ZweiPunktNull fragt sich, ob das alles sei, da auf Twitter pro Tag “lediglich” fast 1 Mio Tweets generiert werden. Was dafür sprechen würde, dass es doch nicht so viele nutzen. Dass es nicht so viele nutzen, heißt übersetzt: Es soll grob geschätzt 2 Mio Twitter-User geben, was demnach bei rund 1,3 Mrd Internetnutzern nicht einmal 1% ausmacht (0,15%). Und bezogen auf die “frühen Nutzer” 1,5% (wenn man davon ausgeht, dass 10% aller Webnutzer sog. “early adopters” seien).
Aber schön zu sehen, dass sich alle drei Nutzer mehr oder minder weniger an eigenen Interessen ausrichten, sondern an dem Nutzungsverhalten der gespürten Mehrheit. Die in dem Falle durch den eigenen Bekanntenkreis repräsentiert wird. Zusätzlich kämen als Entscheidungsfaktor noch gehäufte Berichte in den klassischen Medien wie auch Internetseiten hinzu. Btw, warum Twitter für die bestehenden Nutzer so interessant ist, wird im Artikel “Ambient Intimacy” beschrieben. Im dort gezeigten Video kann man sich anhören, was die User zu sagen haben und versteht sehr schnell, was sie dazu veranlasst, Twitter zu nutzen.
Anyway, lange Rede, kurzer Sinn: Abgesehen vom sozialen Nutzen, kann man Twitter auch für ganz praktische Dinge nutzen. In der Sidebar befindet sich ein Kontaktformular, das ausgesprochen gut und gerne genutzt wird, um mir Linktipps zukommen zu lassen. Möchte das gerne erweitern. Ihr könnt mir nun auch per Twitter einen Linktipp zukommen lassen. Nutzt dazu bitte das Hashtag “#btblog”.
Beispiels-Tweet: “vlt. interessicht dich [link] #basicthinking”
Werde die entsprechende Twitter-Search als RSS-Feed abonnieren. Und oberhalb (!) des Kontaktformulars auf diesen Artikel verweisen. Sollte ich den Linktipp übernehmen, werde ich natürlich auf den Twitter-User hinweisen. Zusätzlich findet der Leser einen Linkverweis auf die Tipps direkt unterhalb des Anleitung-Links.
Für diejenigen, die heute etwas langsamer denken (*duck*): Wie so häufig will auch dieser Artikel vermitteln, wie man relativ einfach moderne Kommunikationsmittel nutzen kann, indem man mit ihnen spielerisch umgeht. Und dadurch lernt, was man damit anstellen kann. Nicht zu viel herumreden und herumtheorisieren, sondern einfach machen. Hier ist es Twitter + der Einsatz von Hashtags + die Twitter-Search + das RSS-Abo. Warum aber Linktipps per Twitter? Ganz einfach, weil die Twitter-Nutzer immer wieder gerne auch Tweets verfassen, die einen Linkhinweis beinhalten. Natürlich könnte ich manuell die Linktipps herauspicken, aber wozu, wenn man es auch anders machen kann?
Eine weitere Idee haben wir ja bereits umgesetzt: Blogs per Twitter vorstellen und entdecken. Nutze das für mich mittlerweile ganz gerne. Spam ist mangels Popularität null Problem zZt. Mangels Popularität? Selbstverständlich ist das gut, denn so geht man nicht in Infomationsfluten unter!
Du bist niemand, wenn Du nicht auf Twitter bist • 27.08.08
und wenn Du’s nicht bist, hast es verpasst,
wenn Du nicht gebookmarked, retweeted und geblogged warst,
magst wohl nie existiert haben
So ungefähr lautet der Song “You’re No One If You’re Not On Twitter”

via Helmschrott
oder auch als Video
Now you need to publish every movement
And every single thought to cross your mind
I’m told the Twitterverse is full of rubbish
But most of us are actually quite refined
written and performed by Ben Walker
Mit dem es eine Besonderheit auf sich hat:
i’m in the middle of a songwriting challenge. If I haven’t already told you about it, you can read why I’m doing the 50/90. Basically, I’m writing 50 songs in 90 days. So far I have written 14 songs and I have 34 days left to write the other 36! Check out all the song demos and videos over at my 50/90 page, and if you want to be helpful, give me a song title!
Allerdings wird er das nicht mehr schaffen, die Message war vom 18. August. Und nach dem wachsenden Trubel um den Song muss er ja auch keinen Stress machen.
all blogging is local? • 27.08.08
Ich habe mir Google Trends geschnappt und angeschaut, ob mein Blog ungefähr entsprechend der Bevölkerungsverteilung nach Ländern gelesen wird. Sprich, die meisten Leser müßten aus NRW kommen (mit 18 Mio Einw. das bevölkerungsreichste Bundesland), dann aus Bayern, BW, Niedersachsen, Hessen usw. Btw, um es noch genauer auszuwerten, müsste man die Einwohnerzahl mit dem Ranking gewichten, aber darauf verzichte ich. Soll nur grob sein.
Die Einwohner pro Bundesland:

(weiterlesen …)
Briefmarken selber drucken • 27.08.08
Deutsche Post bietet neuerdings über die Seite “Internetmarke” folgendes an:
Mit dem kostenfreien Online-Service INTERNETMARKE haben Sie Ihr Briefporto jetzt, hier und passend. Einfach Lieblingsmotiv auswählen, Marke ausdrucken, aufkleben – und beim Empfänger wirken lassen.
Irgendwie ein doofes Wort, aber egal. Gebookmarked!
via Netzlogbuch
Habe ich schon einmal gesagt, dass ich die Webseite der Deutschen Post eh mag? Finde da super easy meine Infos, die ich brauche. Probiert das auf den Seiten der Telekom:))
Finanzierungsfragen für Startups • 27.08.08
mit dem Thema will sich das frische Blog Seedfinance befassen. Siehe Startartikel, um was es konkret gehen soll.
via Sprechblase






