Google Chrome: Zeig Google, wo du surfst

Aus der Privatsphären-Erklärung von Google Chrome:

# When you type URLs or queries in the address bar, the letters you type are sent to Google so the Suggest feature can automatically recommend terms or URLs you may be looking for. If you choose to share usage statistics with Google and you accept a suggested query or URL, Google Chrome will send that information to Google as well. You can disable this feature as explained here.

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# If you navigate to a URL that does not exist, Google Chrome may send the URL to Google so we can help you find the URL you were looking for. You can disable this feature as explained

Ok, zusammen mit der UAN

Your copy of Google Chrome includes one or more unique application numbers. These numbers and information about your installation of the browser (e.g., version number, language) will be sent to Google when you first install and use it and when Google Chrome automatically checks for updates

macht es das Surfleben im Netz viel schöner, weil man den großen Bruder Google als Beschützer und Helfer neben sich weiß. Danke, Google, ihr seid so hilfreich und nett, ich bin gerührt:) Drum lasset uns eine Ode an die Freude singen, die uns Google bereitet. Sesam öffne Dich:

/satiremodus ein
Blöde Frage: Was wäre, wenn Microsoft und Mozilla auch sowas implementieren würden? Das Senden von URL-Eingaben nach Hause? So plemplem sind die nicht wirklich, oder? Das HQ von Microsoft würde man verbrennen und Mozilla den Löwen zum Fraß vorwerfen. Dass Google-Brillenträger auf sowas kommen und sich “nix bei denken”, dürfte klar sein. Was erwartet man schon von einem hochgezüchteten Personal? Ausgeprägte Sozialfähigkeiten? Daher verzeihen wir ihnen auch solche Eskapaden, sie genießen verminderte Schuldfähigkeit.
/satiremodus aus

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61 Kommentare

  1. freakpants

    Chrome zeigt übrigens gewisse Checkboxen nicht an – wie zum Beispiel hier die Box neben “Mailbenachrichtigung bei neuen Kommentaren – jederzeit abbestellbar”.

  2. freakpants

    @Eichi Ok, anders formuliert, bei meiner Defaultinstallation auf diesem Rechner hier zeigt Chrome keine Checkboxen an. (bis jetzt überall)

    EDIT: das ist natürlich auch blödsinn, hab ganz vergessen das ich den updater gestoppt und gelöscht habe… aber damit solltes nun ja wirklich kaum zusammenhängen :)

  3. Sebastian

    das mit der url-eingabe is doch nix anderes als das eintippen von suchanfragen in toolbars (google im firefox – suggest oder die live-box im ie – ebenfalls mit sugest funktion). das is doch nix neues. abgesehen davon kann der nutzer bei der installation oder auch später das senden von daten an google verhindern.
    ich denke google wird sich hüten, mit dem neuen browser datenschutz-paranoia aufflammen zu lassen.
    man sollte als nutzer immer wachsam sein, wenn es um datenschutz geht, aber man sollte auch die positiven maßnahmen pro datenschutz honorieren. ich kann bei chrome zumindest bisher nichts beunruhigendes feststellen. das einzige was mich bisher von der längeren nutzung chrome’s abhält, sind fehlende plugins …
    viele grüße

  4. Guido

    Eigentlich ist’s ja so, dass der “phishing filter” genau das tut, alle URLs im IE an Microsoft übermitteln. Ist am Anfang abgeschaltet aber da kommt so ne Textbox und sagt “bitte bitte schalt ihn ein”, die meisten Users werden ihn also an haben.

  5. Philipp

    Robert, Du bringst es mal wieder auf den Punkt. Google nimmt sich immer mehr heraus und keiner macht deswegen Ärger. Mittlerweile ist mir Microsoft mit ihren Datenschutzbestimmungen wesentlich lieber als Google…

  6. Matthias

    Also ich bleib bei der Meinung, dass Google Chrome nichts weiter ist, als ein neues Programm von Google zur Datenfischerei. Und zu dem Kommentar über mir @Will Sagen: Das ist dir nur so lange egal, bis dich dein neuer/alter Chef mal auf deine Sauftour im Sommer anspricht und dich mit den Worten feuert :”Lieber Herr W. ich hab sie da mal gegoogelt und bin auf was gestossen, dass mich beunruhigt,…..”

  7. caschy

    Man sollte nicht Chrome schlecht reden – und zu Robs letzten Absatz:

    Search Suggest, DOM Storage, Prefetch-next
    und dann noch die Flash Cookies (Local Shared Objects)

    Na, von wem kommt das Genannte und ist es es etwas Gutes? ;)

  8. Robert Basic

    wenn uns eins die Erfahrungen rund um Facebook gelehrt haben, dann gibt es einen gewaltigen UNterschied zwischen Opt-In und Opt-Out. Das eine ist evil, das andere nicht.

  9. Guido

    Die Frage ist nur, ist es noch opt-in wenn bei ausgeschaltetem Zustand ständig Warnungen angezeigt werden “hey, du hast’s nicht eingeschaltet, hallo, du bist in Gefahr, huhu, warum hast du’s noch nicht eingeschaltet?”.

    Das war zumindest mein Eindruck beim IE, die wenigen Male als ich ihn in den letzten Jahren angeworfen habe.

  10. Robert Basic

    ich weiß jetzt gar nicht, ob das beim IE8 auch so ist? Ist mir da nämlich nicht aufgefallen, da ich eh alle Meldungen in der Topleiste mittlerweile ignoriere (meistens Skript-Installationshinweise)

  11. Guido

    Also damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich find opt-out auch Mist, gerade wenn’s um Datenschutz geht :) Ich sehe nur nicht, wie Microsoft hier so viel weniger evil ist.

  12. Björn

    Man muss sich allgemein im Klaren darüber sein, dass bestimmte Features bestimmte Nutzerdaten benötigen, um funktionieren zu können. Nicht immer geht es da um die Speicherung personenbezogener und verwertbarer Daten, sondern um Funktionsdaten. Auf der einen Seite hochgelobt, auf der anderen ein Datenschutzproblem. Noch kann der Nutzer selbst entscheiden. Trotzdem wäre es gut, wenn bei der Installation gefragt wird (unabhängig davon, ob es irgendwo in der Einverständniserklärung steht).

  13. Balu

    Hm. UAN sind im Grunde Cookies, nur fest verdrahtet. FF hat von Anfang an (?) die Google Suchseite als Standard und schickt da doch auch die Cookies (und damit Anmeldungen an die Google Apps) hin. Gibt es auch dort das Suggest Feature?

    Ich denke für die meisten Benutzer würde sich rein Datensammeltechnisch daher nix ändern.

    Was mir viel mehr Sorgen macht. Gefühlt ist der Browser sauschnell. Stürzt ein Tab ab, läuft der Rest weiter, die Bedienung ist sehr einfach und Features wie die meist besuchten Seiten direkt auf der Startseite mit Screenshots sind praktisch. Ausserdem scheint er CSS usw. korrekt zu beherrschen.

    Der ideale Browser für den Allerwelts-Surfer also – das sind genau die, die sich über Datenschutz keine Gedanken machen. Ich würde ihn auch mögen, wenn ich nicht diverse FF-Addons zum Website-Entwickeln bräuchten.

  14. onli

    Euch ist aber schon bewußt (im Hinblick auf den letzten Abschnitt des Eintrages anscheinend nicht), dass Firefox das auch schon länger macht, also URLs “nach Hause” senden? Was meint ihr, woher die Vorschläge in der Suchleiste kommen?

    Die UANs müssen übrigens nicht sowas schlimmes sein. Es könnten Nummern sein, über die dann das passende Update ausgewählt wird. Es steht jedem frei, im Quellcode nachzuschauen…

  15. Herr Kaliban

    chrome ist, nach erstem eindruck, ein toller browser. und google analytics ist ein tolles tool. aber hey, die firma weiß genug über uns — wir müssen ihr unsere daten nicht noch auf dem silbertablett servieren, indem wir produkte und dienste nutzen, zu denen es gleichwertige alternativen gibt.

  16. BB

    Also an isch gefällt mir Chrome doch recht gut. Schön simpel und die Seiten laden irgendwie auch schneller, sogar das Laden von Videos geht flotter. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz so sicher, so aus Datenschutzgründen. Man kann ja wohl vieles abschalten, aber das muss ich mir noch mal genauer anschauen, aber sonst ist das Teil fürs reine rumsurfen richtig nett. Vor allem auch das nicht der ganze Browser abschmiert sondern nur ein einzelner Tab usw.

  17. Merzmensch

    Wobei, ohne hier paranoid klingen zu wollen, vermute ich, dass so eine unique number auch bei IE generiert wird (und als Firmengeheimnis gehütet).

    Aber diese Nummerierung bei Chrome ist natürlich schon ein Hammer.

  18. matthias

    Ich bin etwas überrascht wie unvoreingenommen einige Zeitungen drüber schreiben. Schaut man mal auf spiegel.de oder stern.de sieht man nur positive Artikel zum Thema. Datenschutz spielt keine Rolle.

  19. Adrenalize

    Hm, sendet FF3 mit seiner Awesomebar nicht auch Eingaben aus dem Adressfeld an Google, um mögliche Treffer anzuzeigen?
    Und würde mich wundern, wenn die anderen Browser beim Update nicht auch Sprach- und Versionsinfos versenden, wenn sie nach Updates etc. suchen.

    Mittlerweile haben doch eh fast alle Browser Google als Hauptsuchmaschine. Was denkt ihr denn, wo eure Suchdaten landen? Muhaha! :D

    Wenigstens ist Chrome Open Source. Beim IE (und Opera?) kann man nicht nachsehen, was die hinter den Kulissen treiben…

  20. Daniel

    Naja, Adrenalize, blickt ja auch kaum jemand bei Open Source durch, was da hinter dem Code steckt. Daher geh ich mal davon aus das man im Endeffekt bei allen Browsern den Entwicklern trauen muss.

  21. AN

    Ich glaube, dass dies nicht umbeding an den “Brillenträgern” liegt, sondern allgemein eher an der amerikanischen Mentalität. Sonst würden nämlich die amerk. Techblogs ähnlich kritisch berichten wie du Robert.
    Die Techblogs dort beschränken sich aber mehr auf strategische Überlegungen -> Microsoft vs Google bzw. Google gegen alle etc. und machen ihre typischen “Predictions”, wobei sie bei dene so gut wie immer total daneben liegen z.B. Facebook im allgemeinen, genauer Beacon oder die Developer Plattform, Yahoo usw.
    Jetzt nichts gegen Blogger/ Journalisten, aber imho sollten sie sich doch eher auf das Berichten/ genauer Beleuchten konzentrieren als auf Wahrsagen – das geht meist in die Hose, wenn man keinen techn. Background hat. “Schuster, bleib bei deinen Leisten”

    Deine erfrischend kritische Haltung ist wirklich Balsam auf meine paranoide Seele ^^

  22. Robert Basic

    na ja, der Schmarrn mit Computing Cloud ist ziemlich abstrus… ganz so, als sei ein Webinterface ein Ersatz für ein OS mit ähnlichen Datendurchsatzraten, Reaktionszeiten, Schnittstellennormierungen und Routinenumfang… da muss noch viel Wasser in die Meere fließen, bis das Web auch nur annähernd das hält was Computing Cloud verspricht. Chrome als Attacke auf OSe, oh my…

  23. AN

    Nochmal zum Thema Brillenträger. Google hat sich in der Hinsicht doch recht stark verändert, was man leicht übersehen mag. Es ist längst nicht mehr das reine analytische / linke Gehirnhälfte Unternehmen, sondern hat, wie man an der Usability von Chrome sieht, seine Schwächen der rechten Gerhirnhälfte stark verbessert.
    Interface Design, Information Design, Experience Design.
    Die wissen auch GANZ genau, wie weit sie gehen können – Thema Datenschutz. Das ist auch genau ihre eigentliche Hauptstäke – das Branding, ihr guter Ruf und die ständige Präsenz in den Medien mit Gutmenschen Projekten und freie Software für alle. Nur dadurch können sie so weit gehen.
    Google erinnert mich auch immer mehr an “Rotkäpchen”.

    “Aber Großmutter, warum speicherst du denn meine search history?”
    *Damit ich dich besser analysieren kann*
    “Aber Großmutter, warum speichert Chrome denn meine URL”
    *Damit ich dich besser einschätzen kann*
    …..

    Wobei Rotkäpchen bzw. in diesem Fall die User mehr und mehr die Großmutter/ Google fragen, was es den so alles macht mit den Daten.

    Für den Fall der Fälle haben die mit Sicherheit auch schon Szenarien durchgespielt und PR Experten für solche Fälle abgerichtet.

  24. DerBlubb

    Chromium als Basis von Google Chrome ist ja Open Source (im Gegensatz zu Google Chrome selbst). Ist die Erzeugung und Verwendung dieser Unique IDs nun eine zusätzliches Feature von Google Chrome oder schon in der öffentlich einsehbaren Codebasis von Chromium zu finden? Wenn dem nicht so wäre, könnte man durch Verwendung der Chromium-Builds diesem Thema damit elegant aus dem Wege gehen… ;)

  25. Liliana

    Weiß Google das nicht ohnehin schon alles? Welche Webseite hat denn heute keine Werbung von Google oder nutzt Google Analytics und YouTube gehörte doch auch inzwischen dazu, oder?
    Google ist überall und wir sind mittendrin – ich warte ohnehin noch auf ein Betriebssystem von denen.
    Sie wollen viel tun, sie wollen viel verbessern und die Welt verändern aber in Sci-Fi Filmen sind das am Ende immer die bösen … wir werden es sehen :)

  26. moeffju

    > Blöde Frage: Was wäre, wenn Microsoft und Mozilla auch sowas implementieren würden? Das Senden von URL-Eingaben nach Hause?

    Blöde Antwort: Microsoft tut es im IE7 und IE8 bei aktiviertem Phishing-Filter, Firefox tut es bei Benutzung der Suggest-Suche (Standard Google-Suche bei neuen Downloads) natürlich auch. Nichts anderes als beim Chrome also.

    Und die “UAN” ist einfach eine Unique ID + Produkt + Version – eben das, was man zum Update-Check sinnvollerweise schickt, wie das viele andere Updater auch tun.

  27. moeffju

    Übrigens hat die UAN als Funktion des Updaters nur indirekt mit Chrome zu tun. Man kann den Google Updater abschalten oder deinstallieren, Chrome ist davon unbeeindruckt. Hier werden zwei Programme etwas durcheinandergeworfen.

    Google Earth, Google Desktop, Google Desktop Search, etc. bringen übrigens auch den Google Updater mit.

  28. René Fischer

    Nun ja, unterstellen wir Google mal das es die Daten nicht vordergründig dazu verwenden will, uns alle irgendwann aufzufressen (Was für einen Sinn sollte es auch haben, wenn sie ihre eigenen Konsumenten verbrennen?), sondern die Daten dafür benötigt werden das ein Browser wie Chrome so funktioniert wie er eben funktioniert; sehr komfortabel und mit allerhand Dingen die einem den Alltag erleichtern.

    Nun ja, da ich keinen Trackback gesetzt hatte, hier mal manuell: http://blog.gaehn.org/2008/09/chrome-lsst-google-glnzen.html

  29. Jowra

    @ #50

    Da sehe ich die einzige Option dieses ganzen Chrome-Hypes. Irgend eine Community nimmt Chromium als Grundlage und baut daraus nen eigenen Browser. Chrome selbst wird definitiv closed code bleiben und das Letzte was da laufen wird, ist ne Extension wie AdBlock.

    Google suckt. Täglich mehr.

    Ansonsten schöner Beitrag @ Robert.

  30. XSized

    @Robert: Firefox HAT exakt die gleiche Funktionalität eingebaut. Deine Eingaben in der Suchmaske werden bei aktivierter Autosuggest-Funktion exakt in gleicher Weise an die voreingestellte Suchmaschine übermittelt. Anders wäre diese Funktion nicht realisierbar.
    Genau das passiert auch bei Chrome, nichts anderes…

  31. XSized

    Diesen Punkt lese ich aus Deinem Beitrag aber ebenfalls heraus.
    Eine UAN (oder vergleichbares) besitzen sowohl Firefox als auch IE (und übertragen sie auch nach Hause), die Eingaben in die Suchmaske (bei Chrome ist die Adresszeile in diesem Fall auch die Suchmaske) werden live an die voreingestellte Suchmaschine gesendet. Das ist auch bei Chrome nicht zwingend Google – genau so gut kann es Yahoo oder MSN sein. Die UAN ist da allerdings nie dabei…

  32. Jowra

    “Genau das passiert auch bei Chrome, nichts anderes…”

    Oh doch, bei Chrome passiert so einiges “andere”.

    Z.B. gehen nach der Installation erst mal etliche Daten zu Google, was eigentlich? Außerdem werden auch direkte Eingaben von Domainnamen erst an Google geschickt. Einfach mal NetStat laufen lassen. Und dann wird anscheinend auch noch irgendwas in Bezug auf die Domain geprüft, was zur Folge hat, dass man mit Chrome z.B. die Seite http://blog.de nicht aurufen kann.

    “…nichts anderes”? Das ist ne einzige Data-Mining-Software, ein freiwillig installierter Keylogger. Have fun with it!

  33. Merzmensch

    Stimmt, wenn man es so sieht, kann man mit Flag-as-Malware einen hoch angelegten absichtlichen Seiten-Missmanagement betreiben o-0

    Aber das mit blog.de ist wirklich sehr strange.

  34. XSized

    Mal nebenbei – Netstat liefert mir nur ein Bruchteil dessen, was ich mir aus Wireshark-Logs heraus ziehe. Wenn ich solche Tests mache, dann schon auf diese Weise.

    blog.de ist allerdings in der Tat interessant. Was sehe ich hier im Log? Erst einmal die permanenten Anfragen an Yahoo (ich hab gezielt statt Google Yahoo als Standard-Suchmaschine eingestellt). Dann sehe ich die DNS-Anfrage nach blog.de, die zugehörige Antwort, erste Verbindungsversuche – die dann aufgrund fehlerhafter Checksummen der TCP-Pakete abgebrochen (beendet) werden. Und dann kommt nix mehr.

    Eine Kommunikation mit Google fand in dieser Zeit allerdings NICHT statt.

    Mit dem Phishing- und Malware-Schutz hängt es nicht zusammen, auch wenn der deaktiviert ist, wird die Seite nicht angezeigt

  35. Jowra

    “Wird wohl ‘ne Malware-Seite sein ;-)”

    Nö, im Google Index steht sie korrekt drin. =)

    “Eine Kommunikation mit Google fand in dieser Zeit allerdings NICHT statt.”

    Wireshark, war mir dafür jetzt zu gewaltig. Ich habe X-Net-Stats verwendet und wenn ich web.de als Suchmaschine einstelle und dann blog.de eintippe, wird trotzdem die Domain: ik-in-f104.google.com angesprochen.

  36. Alphane Moon

    LOL, danke für das Video, ich habe deinen Artikel verlinkt.

    >>”Irgendwie ist mir langsam egal, wer alles meine Daten abspeichert…”
    Dann auf zur PAYBACK-Karte und im Supermarkt Herzen sammeln!

    @jowra: “Irgend eine Community nimmt Chromium als Grundlage und baut daraus nen eigenen Browser. Chrome selbst wird definitiv closed code bleiben und das Letzte was da laufen wird, ist ne Extension wie AdBlock.”

    Du hast es glasklar erfasst.

  37. moeffju

    Die ganzen Leute, die sagen, “Chrome ist nicht Open Source, nur Chromium ist Open Source!! Chrome ist nicht Chromium!@!@!” sollten vielleicht einfach mal einen Chromium Build herunterladen und vergleichen. Die einzigen Unterschiede, die mir aufgefallen sind: Chromium hat kein Google-Branding in der Titelzeile, und es wird nicht über den Google Updater installiert. That’s it. Wer weiterhin behaupten will, dass Chrome nicht Open Source ist, möge das doch einfach belegen, danke.

  38. Merzmensch

    Mal eine ganz profane und laienhafte Frage: kann man eigentlich Chromium als laufendes Programm installieren? Ich meine, ohne all die Google-Implementierungen? Oder ist Chromium nur Source, der an sich nicht lauffähig ist? Ich meine, wenn ich so einen schnellen Browser wie Chrome aber ohne all den google-contents (Copy”right”sbestimmungen, UAN, google-server Anrfragen etc.) hätte, würde ich nur diesen Browser auch nutzen (weil Firefox3 ständig abstürzt – auch bei optimalen Konfigurationen und ohne jegliche aktive addons, Opera das System zerschiesst, IE sowieso nichts taugt).

    /ich der Browserbanause :-)

  39. Jowra

    “Wer weiterhin behaupten will, dass Chrome nicht Open Source ist, möge das doch einfach belegen, danke.”

    Das Chrome nicht Open Source ist, ist ganz schnell belegt: EULA Punkt 10.2. Bitte.

    Das Chrome andere Bestandteile enthält als Chromium ist ganz einfach nachzuvollzuiehen. NetStats o.ä. Software die ausgehende Verbindungen aufzeichnet starten und dann mal Chrome und danach eine compilierte Version von Chromium starten. Chrome sendet pausenlos Daten nach Hause, Chromium gar nichts.

    “…sollten vielleicht einfach mal einen Chromium Build herunterladen und vergleichen.”

    Was vergleichst Du denn? Das optische Erscheiungsbild? lol. Wenn es den Quellcode zu Chrome geben würde könnte man vergleichen, so nicht.

  40. Christian

    es liegt nicht an den Leuten von G, es liegt an den DAU, die sich im Internet rumtreiben. Die haben mittlerweile einen prozentualen Anteil von vermuteten 90%.

  41. moeffju

    @Jowra Wireshark sowohl lokal als auch auf dem Router. Vergleich der Funktionalität und natürlich auch des Aussehens. Im Übrigens sendet Google Chrome keine Daten nach Hause, wenn man das nicht wünscht. Jeder behauptet das, aber keiner kann es belegen. Einzig die UAN lasse ich zu, aber die kommt nicht von Chrome, sondern vom Google Updater. ALLES ANDERE sind Teile von (abschaltbaren!) Features.

    @Alphane Moon: Glaubst du, du könntest den “Quelltext” vergleichen, wenn du auf der einen Seite ein Dekompilat hast und auf der anderen sauberes C++? Viel Freude damit. Ich empfehle statt dessen, den Programmablauf zu vergleichen, und falls du da belegbare Unterschiede findest, super. Aber hört auf, hier wilde Behauptungen aufzustellen.

    René bringt es auf http://blog.gaehn.org/2008/09/warum-google-chrome-nicht-boese-ist.html gut auf den Punkt.

  42. Jörg

    Ich finde die Bedingungen mit denen man sich da einverstanden erklärt auch extrem hart. Will gar nicht wissen, was da noch so alles gesendet wird. Andererseits kann man natürlich nicht viel gegen die Qualität der Services von Google sagen. Es ist ein schmaler Grat zwischen der bösartigen Datensammelkrake und der Sammlung von Daten, um das Angebot qualitativ aufzzuwerten. Ich weiß selbst manchmal nicht, was ich glauben soll. Ein sehr interessanter Artikel zum Thema ist auf http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/2008/9/18/news-77370656/detail.html

  43. Felix Nagel

    FF nutzt ebenfalls autoSuggest (rate mal woher der die Ergebniss ebekomt) und hat ebenfalls eine UID in jedem Browser.

    Wow, echte Qualität dieser Artikel. Meine Fresse.
    Ja, ich weiß der Artikel ist alt, aber immer noch falsch.

  44. Martin Lapietra

    Wenn eine kleine Agentur eingesetzt wird, dann wird unterschiedliches Fachwissen auf verschiedene Fachleute verteilt!!

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