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18.000 mal Hoffnung

Thema: Blogging, 01.10.2008

eine schöne Bezeichnung für ein Blog, das sich mit dem Kampf einer Familie gegen ihren Erzfeind auseinandersetzt, Krebs. Da Michael, der gegen diese Krankheit kämpft, wie ich Familienvater zweier Kinder ist, musste ich schlucken. Die Hannoversche Allgemeine erzählt die Hintergründe zu dem Blog. Zudem erinnert mich das Blog an vergangene Erlebnisse eines Vater, der eigentlich über Lotus Notes berichtete, doch eine Zeit lang über sein kleines Mädchen bloggte, das den Kampf gegen den Krebs aufgeben musste. Ich musste Rotz und Wasser flennen, so nah ging mir das, obwohl das Schicksal tausende von Kilometern entfernt zuschlug und man sagt, dass Entfernungen Menschen unberührt lassen. Auch wenn es sich komisch anhört, aber obwohl das Blog unerträglich zu lesen war für mich, wollte ich nicht wegschauen, um irgendwie den Schmerz der Familie zu teilen. Was am Rande übrigens mit ein Grund ist, warum mich das dumme Blog-Geschreibe hauptsächlich seitens der Presse so ankotzt, die vom Mensch-Sein nichts verstehen wollen. Wenn Mitgefühl eines der Dinge ist, das uns Menschen manchmal auszeichnet, dann transportieren das Blogs mindestens genauso.

via off the record

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1 Kommentar zu “ 18.000 mal Hoffnung ”

  1. #1 Philipp schrieb

    Ja, ist schon echt eine krasse Sache. Sicher auch nicht Jedermanns Sache, das in der Öffentlichkeit auszubreiten, aber die beiden scheinen ja sehr gut damit zurechtzukommen!

    Du hast absolut Recht, ein Blog kann persönliche Schicksale so gut wie kein anderes Medium transportieren, und eben umgekehrt auch Mitgefühl. Entsprechende versuche in den Printmedien kommen meines Erachtens da nicht ran. Vor allem fehlt es halt an der Rückmeldemöglichkeit – gerade das macht es so spannend, und in solchen Fällen dann so wichtig für die Blogger.


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