miese Krise, Werbemiese?

Robert Basic

wir hatten uns ja schon bereits den Kopf gemacht, ob die Finanzkrise auch einen Sinkflug der Werbebudgets nach sich ziehen wird. Einhellige Meinungen von Experten sagen ja. Aber? Es gibt auch den Gedanken, dass man gerade dann vermehrt nach Möglichkeiten Ausschau halten wird, Werbemittel effizienter einzusetzen. Was einer Minimierung von Streuverlusten und zugleich einer besseren Messung entspricht. Das könnte man nicht ganz zufällig dem Web zuschreiben, wo man geeignete Kundengruppen durchaus gezielter vorfinden kann und die Messmetriken etwas besser als im TV/Print aufgrund der Reagibilitätsmechanismen erscheinen (Kunde kommentiert, votet, klickt, tut, macht…). Würde bedeuten? Dass zwar das Gesamtvolumen der Werbeausgaben schrumpft, jedoch unterproportional zu Lasten des Onlinekanals. Je nachdem, wie hoch der Dämpfungseffekt ausfällt, könnte man am Ende der Talfahrt tatsächlich bei einem Wiederanstieg -ausgehend von einer gewissen Persistenz- nach den Umschichtungsprozessen zugunsten des Internetkanals sprechen. Alles reine Annahmen. Gewisse Umfrageergebnisse deuten aber in die Richtung Umschichtung, ohne dass wir sagen können, wie sich das Volumen entwickeln wird. Das sagen die Budgetverantwortlichen der größeren und großen Unternehmen (s.u.):
Werbeswitch

Quelle: Survey Records Shift in Blue Chip Marketing Spend, Ergebnisse (.pdf)

Zur Umfrage:
Epsilon CMO Survey was conducted in the summer of 2008. TK senior marketing executives participated, 45% described themselves as decision makers and 55% as influencers. The companies are represented by size: 21% report annual revenues of $250 million to $500 million; 23% $500 million to $1 billion; 30% $1 billion to $10 billion and 27% $10 billion or more. Roughly half market directly to consumers and half to other businesses.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.