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Archive for 2009

Der ultimative Rückblick: Das war 201031.12.09

feuerwerk

Wer hätte am Anfang gedacht, dass Basic Thinking mit der neuen Besatzung allen Unkenrufen (u.a. auch von mir) zum Trotz so schnell in der Blogosphäre Fuß fassen würde? Ich freue mich einerseits über diese Entwicklung, aber natürlich auch darüber, dass ich nun seit kurzer Zeit Teil dieses Teams sein darf. In meiner Zeit bei Basic Thinking ist es mir natürlich nicht verborgen geblieben, dass die Uhren ein klein wenig anders ticken als bei meiner wesentlich kleineren Blog-Heimat. Man muss noch ein wenig schneller sein, um den eigenen Ansprüchen und natürlich denen der Leser gerecht zu werden und man muss sich ein dickeres Fell zulegen, weil natürlich das Feedback in einem ganz anderen Rahmen stattfindet, als ich es gewohnt war. Um es auf den Punkt zu bringen: Ich kann nicht vor eine sehr engagierte und kompetente Leserschaft treten und ihnen den x-ten Jahresrückblick auf 2009 präsentieren.

Da es der Zufall will, dass ich mir nebenher ein paar Scheine als Hellseher dazuverdiene, will ich die Gelegenheit nutzen, Euch jetzt schon einen Rückblick auf das kommende Jahr zu gewähren. Um mir Klagen von abmahnwütigen Unternehmen zu ersparen und da ich auch keine Lust auf muffelige Kommentare von Lesern habe, die sich um die Spannung gebracht sehen, werde ich diesen Rückblick zum Teil als Lückentext verfassen. Das bewahrt euch die Spannung und dient der internetausdruckenden Minderheit der Netzbevölkerung auch noch als aufregender Zeitvertreib, in dem man selbst versucht, die richtigen Begriffe in die Lücken einzusetzen. (weiterlesen…)

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Profilvernichter Seppukoo: Facebook fährt schweres juristisches Geschütz auf30.12.09

facebook

Als wir Mitte des Monats Seppukoo vorstellten, wunderten sich bereits einige Leser darüber, dass die Website des italienischen Web 2.0-Kunstprojekts auf Facebook nicht verlinkbar sei: “Warnung: Diese Nachricht enthält blockierte Inhalte”, verriet in diesem Fall ein Hinweis. “Inhalte dieser Nachricht wurden von Facebook-Nutzern als Missbrauch gemeldet.” Seppukoo versteht sich als rituelle Befreiungshilfe für Social Media-Junkies. Durch Eingabe der Benutzerdaten wird das Facebook-Profil deaktiviert, zudem steigen die Suizidenten in einer Hall of Fame auf – je nachdem, wie viele weitere Nutzer sie von der Sinnlosigkeit des sozialen Netzwerks überzeugten können (siehe auch: Web 2.0 Suicide Machine: Der letzte Ausweg?).

Facebook hatte diese Geschichte von Anfang an nicht gefallen – es ist anzuzweifeln, ob es wirklich Mitglieder waren, die Seppukoo verpfiffen haben, immerhin bedroht das Kunstprojekt direkt das Geschäftsmodell der Plattform. Am 11. Dezember hatten sich bereits über 20.000 Nutzer auf diese Weise verabschiedet. Doch auch, wenn das Peanuts verglichen mit den insgesamt 350 Millionen weltweit aktiven Mitgliedern sind, blieb der Betreiber nervös. (weiterlesen…)

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Werbung überall: Google startet die Chrome-Offensive30.12.09

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Kurz vor Weihnachten fiel es mir auf, weil ich gerade ein Netbook für meine Schwester fertig machte und nicht bei iGoogle eingeloggt war: Google schaltet Werbung für Chrome. Auf der Startseite. In der oberen, rechten Ecke! Auf Google.de! Eigentlich hatte man sich nach dem Entschluss der Suchmaschine, die Home Page ultra-minimalistisch zu gestalten, schon darauf eingestellt, dass dies auch so bleiben wird. Google hatte doch selbst argumentiert, dass die Verknappung der Suche ein notweniger Schritt sei – für die Konzentration der Nutzer und zugunsten von Rechnern mit geringer Bandbreiten-Anbindung. Offensichtlich gilt diese Einschränkung aber nicht für die Werbung eigener Produkten. (weiterlesen…)

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Social Media ist für alle da: Auch für Craig, den Gefängnisausbrecher (Update!)30.12.09

lazie

“Jetzt mal überlegen… was würde ich machen, wenn ich aus dem Knast ausbreche? Gute Frage. Mich verstecken. Zu Freunden gehen? Nein, um Gottes Willen! Viel zu unsicher. Ja, lieber einen Bart wachsen lassen. Und die Haare färben. Und dann ab über die Grenze.” Das wären meine Gedanken, bevor ich mich mit verknoteten Betttüchern an der Gefängnismauer herunterlasse. Unsere beiden Aachener Spezis hatten ja wohl kürzlich nicht ganz so weit gedacht. Doch was uns da aus England erreicht, ich meine… das grenzt schon an Wahnsinn.

Craig ‘Lazie’ Lynch ist vor drei Monaten aus dem Hollesley Bay-Gefängnis in Woodbridge getürmt. Der 28-Jährige verschwand daraufhin im Untergrund, um sich aber kurze Zeit später in aller Öffentlichkeit zu präsentieren: nämlich auf Facebook. Seitdem hält er mit Pinnwand-Updates die Polizei und vor allem seine Fans rund um die Uhr auf dem Laufenden. Eine Kostprobe: (weiterlesen…)

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‘Holla, was da alles aufgefahren wurde’: Tagesschau-Chef versteht Wirbel um die kostenlose App nicht30.12.09

tagesschauDr. Kai Gniffge ist ein Medienprofi – das sieht man immer wieder. Kurz vor Weihnachten hatte der Chefredakteur der Tagesschau nonchalant angekündigt, dass es schon im neuen Jahr eine iPhone-App für die Nachrichtensendung geben werde: dank der Rundfunkgebühren sei sie dann sogar für alle Nutzer kostenfrei! Daraufhin brach ein Sturm der Entrüstung bei den Gebührenzahlern und vor allem bei den privaten Verlagen los: “Wettbewerbsverzerrung!” wurde bei Springer gerufen. Die ARD wolle ein neues Geschäftsfeld der Presse “bereits im Ansatz zerstören”, maulte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, ebenso der Kulturstaatsminister Bernd Neumann. Gestern ging dann gar der Bund der Steuerzahler auf die Barrikaden: “Zunächst müssen die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten ihrem Auftrag gerecht werden”, motzte der Bundesgeschäftsführer Reiner Holznagel in der BZ.

Gniffke muss sich das Theater von Hamburg aus amüsiert angesehen haben: eine kleine App und die machen so einen Aufstand! Doch in der Nacht zum Mittwoch zog er erstmals die Reißleine. Der Grund? Nun, die BILD hatte schweres Geschütz aufgefahren und schließlich das komplette Gebührensystem öffentlich in Frage gestellt (“Der GEZ-Irrsinn”). (weiterlesen…)

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Mac is back: Handy-Konzept ‘Floater’ soll für mehr Rambazamba auf dem Tisch sorgen29.12.09

Wir hatten den König des japanischen Industrial Designs bereits einmal im Programm, damals stellte Mac Funamizu erstmals das Konzept eines Hologramm-iMacs vor. Jetzt ist Mac (ja, er ist Apple-Fan) mit gleich zwei neuen Studien zurückgekehrt. Wie am Teaser-Clip bereits zu erkennen ist, geht es dieses Mal aber um Handys.

Der Designer nennt die beiden schmucken Telefone Floater A beziehungsweise Floater B. “80 Prozent des Tages liegt mein Handy auf dem Schreibtisch”, erzählt Mac über die Hintergründe zum Entwurf. “Die Zeit, die ich es in der Hand halte oder in der Tasche trage, beträgt vielleicht 20 Prozent. Also habe ich mir gedacht: Warum hübscht man das Ganze nicht ein wenig auf, wenn es die meiste Zeit unbenutzt auf dem Tisch herumliegt?” Daraufhin hat Mac das Grafikprogramm seiner Wahl angeworfen und ein wenig experimentiert. (weiterlesen…)

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Erstmals technische Daten des Google-Netbook aufgetaucht29.12.09

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Noch wartet alle Welt auf das Google-Handy Nexus One. Am 5. Januar soll es soweit sein, erst dann wird die Suchmaschine zunächst Bestell-Einladungen an ausgewählte Nutzer verschicken. Bislang noch ungesicherte technische Spezifikationen machen im Netz die Runde und schon jetzt nennen es einige Blogger einen “Droid-Killer”. Doch in all der Aufregung wurde ein weiteres Stück Hardware aus dem sonnigen Mountain View vergessen. Da war doch vor wenigen Wochen etwas mit Google, dem neuen Chrome OS und kleinen, tragbaren Rechnern…

Richtig! Auf der Präsentation im vergangenen Monat hatte Google das noch in der Entwicklung befindliche Betriebssystem auf einem Netbook vorgestellt. Neugierige Journalisten beugten sich vor und fragten die Moderatoren, welches Fabrikat denn da gerade zum Einsatz komme. “Ein Eee-PC”, war die Antwort. Doch es war klar, dass sich Google nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, wenn es erst einmal soweit ist. Und nachdem nun mit dem Handy der Einstieg in den Hardware-Markt so gut wie gemeistert ist, folgt der nächste Schritt. Google hat damit begonnen, Hardware-Hersteller unter Angabe konkreter Vorstellungen zu Ausstattung und Design eines eigenen Netbooks um Kostenvoranschläge zu bitten. (weiterlesen…)

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Mindestpreis nicht erreicht: Auktion des Twitter-Accounts @robgreen geht in die nächste Runde29.12.09

robgreen1Buzz hat Robert Basic bekommen – jede Menge sogar, doch offenbar schlägt sich der Rummel rund um den Verkauf seines Twitter-Accounts @robgreen noch nicht in barer Münze nieder. Für den heutigen Dienstag, Punkt zwölf Uhr, war das Ende der Auktion anberaumt. Doch der finale Hammerschlag wurde nun erst einmal um eine weitere Woche verschoben: “Es gab zwar Anfragen hinsichtlich dem Verkauf des Accounts @robgreen, doch haben mich weder die preislichen Vorstellungen noch die Informationsmodelle (mit welchen Informationen der Kanal bestückt werden soll) angesprochen”, schreibt Basic im Buzzriders-Blog. Damit bricht er nicht die Regeln, schon in den Bedingungen zur Versteigerung war von einem nicht weiter bezifferten Mindestpreis die Rede. Sofern dieser nicht erreicht wird, würde das Konto “an keinen Bieter gehen”.

Kurz nach der Ankündigung der Auktion Mitte Dezember hatten einige Twitter-Nutzer demonstrativ ihre Gefolgschaft gekündigt, kurzzeitig sank die Follower-Zahl von @robgreen unter die Marke von 4.770 (5.050 waren es zu Beginn der Versteigerung). Mittlerweile hat sich die Zahl aber stabilisiert und die Kurve zeigt langsam wieder nach oben. (weiterlesen…)

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Stinkbotschaften: Ein Franzose zeigt, wie sich aus Mist Geld machen lässt29.12.09

kuhfladenIch habe keine Ahnung, wie viele von euch schon das Frühstück intus haben, deshalb entschuldige ich mich schon einmal pro forma. Jedenfalls steckte mir diese News gerade die französische Nachrichtenagentur AFP, die zwischen den Feiertagen eine ganz besondere Spürnase für feine Unterhaltung zeigt.

Die Geschichte dreht sich um den Start-Upper Olivier Legrand, der Creative Director einer Werbeagentur in Besançon ist – ein Städtchen, ziemlich weit im Osten Frankreichs. Er hatte die Idee, aus Scheiße Geld zu machen und gründete deshalb fumier.com (zu Deutsch: misthaufen.com), ein Online-Shop, in dem sich abgepackter Kuh-Dung für 8,50 Euro kaufen lässt. Kunden geben zuvor die Adresse ein, an die das Paket gehen soll. Das kann jeder sein: “Ihr Chef, Ihre Schwiegermutter, ein Nachbar, ein Feind – wer weiß?” heißt es auf der Website. Legrands Partner ist ein Bauer aus der Umgebung von Besançon, sein Name lautet Roger Combotte, doch er selbst nennt sich nur “Der König des Misthaufens”. Er ist begeisterter YouTuber und hat auch einige süße O-Töne zum Projekt beigesteuert, die ich hier in der ebenso putzigen Unbeholfenheit von Google Translate einfach mal stehen lassen möchte: (weiterlesen…)

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Dorthy.com: Dann klappt’s auch mit den Vorsätzen für das neue Jahr29.12.09

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Mit Riesenschritten nähert sich das Jahresende, dann ist schon wieder eine Dekade vorüber und wir leben uns tiefer in das 21. Jahrhundert hinein. Für viele spielt dieser magische Augenblick um null Uhr eine große Rolle: Man schließt die Augen und verspricht sich angesichts knallender, chemischer Reaktionen (bei denen Schwarzpulver, Eisenspäne und Alkalimetall-Nitrate zum Zuge kommen) die wildesten Dinge: “Ich werde mit dem Rauchen aufhören.” Oder: “Ich werde zehn Pfund abnehmen.” Oder: “Ich lasse mich endlich von dem Dreckskerl scheiden.”

Doch was immer sich die Menschen in der Silvesternacht vornehmen – nur in den seltensten Fällen gehen die Wünsche auch in Erfüllung. Der britische Psychologe Richard Wiseman hat kürzlich eine Umfrage zu Neujahrsvorsätzen gemacht und dabei herausgefunden, dass lediglich 22 Prozent der rund 400 Teilnehmer ihre Ziele am Ende des Jahres auch erreicht hatten. Doch nicht verzagen: Es gibt eine Optimierungsstrategie für das Erfüllen von Träumen und ich werde sie am Ende des Posts kurz erläutern. Doch jetzt erst einmal zu Dorthy.com… (weiterlesen…)

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Ylmf OS: Chinesen klauen Windows XP und bauen es in Ubuntu nach28.12.09

ylmfos

Microsoft hat ja schon seit Längerem die Faxen dicke und legt nun langsam aber sicher allen Raubkopierern die Daumenschrauben an. Der chinesische Markt stellt für die Redmonder eine besonders große Herausforderung dar, laut Analystenmeinung soll bei 80 Prozent aller Softwareverkäufe geklaute Ware im Spiel sein. Gerade die dubiose Software-Schmiede Ylmf ist für Microsoft kein Unbekannter in diesem Streit. Jahrelang hatte der Laden ungeniert illegale Kopien von Windows XP vertrieben, bei denen zuvor die Autorisierung ausgehebelt worden war. Vor etwa einem Jahr wurde Ylmf das Pflaster jedoch zu heiß: Die ebenfalls chinesischen Klon-Spezialisten von Tomato Garden wurden zu rund vier Jahren Gefängnis und Geldstrafen verknackt, weil sie auf die gleiche Art Windows XP im eigenen Namen verscherbelt hatten. So etwas schreckt ab. (weiterlesen…)

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Gunman fürs iPhone: Wie Paintball in der echten Welt – nur ohne Flecken28.12.09

Es gibt einen Haufen Vorzüge, die Augmented Reality mit sich bringt. Wir finden uns in fremden Städten schneller zurecht, bekommen den Weg zur nächsten Bushaltestelle angezeigt und können ungestraft all die Leute abballern, die uns Tag für Tag auf die Nerven gehen… Moment. Stimmt das? Ja, neuerdings ist es tatsächlich möglich. Die gerade für das iPhone veröffentlichte virtuelle Paintball-App “Gunman” soll der erste “Multiplayer-Augmented-Reality-First-Person-Shooter” der Welt sein, heißt es in der Presseerklärung. Alles, was dazu nötig ist, sind tatsächlich nur ein Apple-Handy und das Gunman-Game für (derzeit) 79 Cent. (weiterlesen…)

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Online-Game 221B.sh: Sherlock Holmes und die intelligenten Chat-Bots28.12.09

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Ich bin ein großer Sherlock Holmes-Fan. Schon als Kind war ich in der Baker Street, saß im Sessel des Detektivs und ließ mir mit großen Augen vom Museumswärter erzählen, dass noch heute tonnenweise Fanpost und Fall-Anfragen bei der Poststelle für Mr. Holmes eingehen. Ob ich mir den neuen Film, der hier im Januar in die Kinos kommen wird, ansehen werde, weiß ich noch nicht – meiner Meinung nach gibt es keinen anderen Schauspieler neben Jeremy Brett, der Sherlock so cool und lässig zum Besten geben kann. Brett ist ja nachher dann auch durchgedreht, quatschte alle Umherstehenden im Englisch des viktorianischen Zeitalters an und wollte auch abseits vom Set unbedingt Fälle lösen. Armer Teufel.

Ich komme auf das Thema, weil die Promotion-Keule für den Streifen schon voll angelaufen ist und ich dazu einen interessanten Artikel beim NewScientist entdeckt habe. Offenbar ist es so, dass filmbegleitend ein ziemlich abgefahrenes, kostenloses Online-Game gelauncht wurde, das ein wenig das Flair des Streifens wiedergeben soll (auch eine passende iPhone-App wurde veröffentlicht). (weiterlesen…)

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Eine Million Artikel auf Wikipedia.de! So erwachsen und doch noch immer Kindergarten28.12.09

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Hoch soll sie leben, die deutsche Wikipedia! Im Jahr 2001 an den Start gegangen (der erste Artikel behandelte die Polymerase-Kettenreaktion), hat sich die Mitmach-Enzyklopädie seitdem bei Studenten, Journalisten und Admin-Trollen unentbehrlich gemacht. Die Millionenmarke bei den Artikeln wurde gestern geknackt, in einem feierlichen Akt wird gerade wieder einmal die Relevanz des betreffenden Wissenseintrags debattiert. Dieser ist Ernie Wasson gewidmet, wer ihn nicht kennt: Er ist ist ein US-amerikanischer Botaniker und Gartenbauwissenschaftler. Natürlich wurde kurz nach dem Einstellen der erste Löschantrag gestellt: “Ich würde jetzt gerne das Gesicht von Ernie Wasson sehen, wenn er liest, was in der deutschen Löschdiskussion abgegangen ist wegen ihm. Der arme Kerl!”, heißt es dazu in den Diskussionen.

Nach einer Million Artikeln (rund drei Millionen Einträge sind es bei der US-Wiki) möchte man meinen, dass Wikipedia heute blitzgescheit wäre. Leider bleibt es aber immer wieder beim “Du hast mir mein Förmchen geklaut!”-Sandkastenstreit unter den Beitragsschreibern – die sich witzigerweise genau dieses kindische Verhalten immer wieder gegenseitig vorwerfen. Sollte Ernie Wasson aus dem digitalen Gedächtnis der Wikipedia fallen, rutscht übrigens Eiskunstläufer Robert Seifert als Jubiläumsartikel nach. Auch hier hat man sich auf der Diskussionsseite schon vorsichtshalber in Stellung gebracht: (weiterlesen…)

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iPod an Bord: Der blanke Horror für den Luftverkehr28.12.09

ipodIch wusste es, ich wusste es. Sobald irgendein armer Irrer es wieder einmal wagt, mit Chemikalien im US-Luftraum herumzuexperimentieren, drehen alle durch. Doch lasst mich direkt zum Anfang noch in aller Deutlichkeit sagen, dass ich die Tat – und vor allem die Absichten – des Nigerianers Abdulmuttalab für furchtbar unmenschlich halte. 40 Jahre Knast? Ja, das könnte passen!

Denn auch, wenn sein Anschlag gescheitert ist, so hat der 23-Jährige doch das erreicht, was er erreichen wollte: Dazu zählt zum einen, Angst und Schrecken zu verbreiten und zum anderen der westlichen Welt wieder ein paar Freiheiten zu rauben. Seit dem 11. September haben die Behörden den Finger am Abzug, bei jedem Vorfall wird die Messlatte für Sicherheitsmaßnahmen höher gelegt. “Das ist Klebstoff”, sagt die Reisende. “Und wenn Sie ihn mit an Bord nehmen möchten, muss ich Sie bitten, einen Schluck davon zu nehmen”, sagt der Uniformierte. Danke, Herr Schuhbomber!

Links und rechts des Atlantiks gibt es Anbetracht dieser Ereignisse jedes Mal ein reflexartiges “Mehr Kontrollen!” – und so auch in diesem Fall. Seit der Sache am Samstag reißen die Gerüchte nicht mehr ab, Flugreisende berichten per Twitter reihenweise über erste Einschränkungen beim Handgepäck und noch genauerem Filzen bei den Sicherheitsschleusen. Laut der “New York Times” dürfen Passagiere während der letzten Stunde ihres Fluges nun nicht mehr den Platz verlassen. Vielleicht gibt es dann bald neben den Kotztüten weitere wasserdichte Behälter – mit anderer Aufschrift. (weiterlesen…)

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