Bundeswehr macht sich fit für möglichen Cyberkrieg

Na das nenne ich mal interessant: die Bundeswehr bringt sich in Stellung, um im Falle eines ausbrechenden Cyberkriegs nicht nur dumm aus der Wäsche zu gucken, sondern im Zweifel sofort reagieren zu können. Der “Spiegel” berichtet heute vorab, dass dazu 76 Soldaten zu einer Spezialtruppe ausgebildet werden. Zuhause sind die IT-Spezis gar nicht weit von hier: in Rheinbach bei Bonn.
Wenn alles rund läuft, soll die so genannte Abteilung für “Informations- und Computernetzwerkoperationen” schon 2010 voll einsatzfähig sein. Sie soll sich mit der Abwehr von Angriffen auf Computersysteme und mit der Auskundschaftung, Manipulierung und Zerstörung gegnerischer Netze beschäftigen. Verantwortlich ist das so genannte “Kommando Strategische Aufklärung”. Wow! Das klingt spannend.
Eigentlich hätte ich ja eher damit gerechnet, dass das BKA in Wiesbaden mit dem Aufbau einer solchen Truppe betraut wird. Spannend, dass jetzt eine Bundeswehrtruppe die Kampfplätze im wirklichen Leben verlässt, um auch in der virtuellen Welt mitzumischen.
(Hayo Lücke)
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3. Artikelstatistik:
· read: 7505 · today: 4 · last: 14. February 2012





Daß diese Spezialtruppe organisatorisch innerhalb der Bundeswehr angesiedelt wird, hat vermutlich mit deren Aufgaben zu tun. Die Truppe soll im Ausland tätig werden (BKA und Verfassungsschutz operieren im Inland), ihre Arbeit soll über den Schutz der Bundeswehr-Infrastruktur hinausgehen (der Militärische Abschirmdienst scheidet aus), und sie soll nicht nur Informationen sammeln und auswerten, sondern auch aktiv andere Netze manipulieren oder zerstören (der BND darf das nicht). So bleibt die Bundeswehr als Heimat für die neue Truppe übrig.
damals zu meiner BW Zeit hätte ich mir solch eine Karrieremöglichkeit gewünscht. Das einzigste was damals mit Computern in der BW anzufangen war war der S6 stab und somit Büro & Verwaltung *hust*
Na dann weiss ich ja wo ich meinen Zivildienst mache. XD
Gast hat es verstanden. Natürlich will die Bundeswehr – dieser schwachsinnige Verein – nicht in den Cyberkrieg ziehen und schon gar nicht mit diesen 70 Mann. Was die BW-Infrastruktur betrifft, da gibt es nix zu schützen. Auf deren technischen Stand war die US-Army irgendwann um 1980. Wenn ein deutscher Marinesoldat vom Zerstörer XYZ einen US-Flugzeugträger betritt, dann denkt der doch er sei in einem Raumschiff. :)
BTW: Ich habe mal vor Jahren Computer aus dem Bundestag für die Bundeswehr aufbereitet und musste dafür sogar eine ganze Reihe Schweigeerklärungen unterschreiben. In Erwartung irgendwelcher Staatsgeheimnisse habe ich natürlich erstmal die Festplatten durchforstet und war bitter enttäuscht, was Abgeordnete für langweilige Dinge speichern :)
Ja, ja, die Pornobilder sehen eben alle gleich aus :-)
Wie war doch gleich die Geschichte mit dem CDU-Parlamentarier, der im Puff mit der EC-Karte seiner Fraktion bezahlt hat. Auweia … Ich wundere mich über nichts mehr, was Politiker so abliefern. Alle in einen Sack und …
[...] Gelesen auf http://basicthinking.de/ [...]
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Achja, und wenn ihr hier nichts anderes zu bieten habt als den Spiegel-Artikel mit “spannend” und “interessant” zu kommentieren kann ich ihn dort auch lesen.
Ich wette, dass es schon seit Jahren dementsprechende Einheiten gibt. (Falls nicht, wie sagte man früher beim Bund: Wir sind dafür da um uns zusammenschiessen zu lassen bis die richtige Armee kommt.)
Eventuell ein paar Langhaarige vom CCC einbinden!
Sie machen ihren Job, d.h. Krieg. Cyberkrieg in diesem Fall. #3Gast hat Recht: Die werden nicht nur Abwehr leisten sondern auch Angriffe starten.
Also ich finde es gut das die Bundeswehr jetzt eine Gruppe for den Rechnern sitzen hat aber was ist IT???
Gruß Gast
Freue mich auf antworten
Einerseits ist die Idee nicht falsch (abgesehen von logisch notwendig), andererseits sind die IT-Fachleute (in der Tat fähige Leute) hier Männern unterstellt, denen für anstehende Entscheidungen Wissen und Überblick fehlen. Ist einer General, können wir davon ausgehen, dass er 1. E-Mail für Gebrauchskeramik hält und 2. sich das auch nicht durch Lernen ändert, wofür sind Tippsen da?! Da entsteht nur Spannung, weil so einer sich selbst entwerten würde, wenn er wichtige Fragen an Leutnante und Hauptmänner delegieren müsste.
Das Nerd-Squad der Bundeswehr…
Wahnsinn, als ich die Meldung das die Bundeswer nun ein Nerd-Squad einrichtet bei Golem gelesen habe hat sich der Kaffee erstmal auf dem Display verteilt.
Die Tauglichkeitsstufen der Bundeswehr müssen nun wohl neu definiert werden. Alles was sich irge….
In der aktuellen Welt der Wunder Ausgabe (am Kiosk) ist auch ein interessanter Artikel dazu.
Anscheinend wird das Netz schon längst von Kriminellen beherrscht, die heutzutage jederzeit beliebige Server mit z.B. Spam “ausknipsen” können
Aber allgemein kann man keine Systeme wirklich schützen.
Das Nerd-Squad der Bundeswehr…
Wahnsinn, als ich die Meldung das die Bundeswer nun ein Nerd-Squad einrichtet bei Golem gelesen habe hat sich der Kaffee erstmal auf dem Display verteilt.
Die Tauglichkeitsstufen der Bundeswehr müssen nun wohl neu definiert werden. Alles was sich irge…
Ihr habt
A: Alle keine Ahnung, weil ihr wahrscheins alle T3 seid
B: Noch soziale Kompetenz.
Und was die unnötige Finanzausgabe angeht.
Lebt ihr ruhig in eurem schönen Deutschland weiter, wo ihr euch keine Sorgen machen müsst und auch nicht dran denken müsst, wer dafür so einiges opfert, dass ihr an NICHTS denken müsst.
Spinner…