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Schöne, bunte Wirtschaftskrise

Thema: Internet, 16.02.2009


Hach, die Ästhetik der Wirtschaftskrise! Zugegeben, von einer Hyperinflation wie Anfang des 20. Jahrhunderts sind wir noch weit entfernt, dennoch lohnt sich ein Blick in die Geschichtsbücher. Seinerzeit warfen Städte und Gemeinden – aber auch Unternehmen und Privatpersonen – so genanntes Notgeld auf die Straßen, um in Zeiten des knappen Klimpers den täglichen Handel flüssig zu halten.

Ein Flickr-Nutzer mit dem Namen Iliazd hat sich nun die Mühe gemacht und die vom Großvater seiner Frau gesammelten Serienscheine (mehrere Tausende) akribisch zu sortieren und einzuscannen. Eine hübsche Sammlung, zumal häufig Künstler zur Gestaltung des Notgeldes herangezogen wurden, um die jeweilige Region zu besingen (die Abbildung oben stammt zum Beispiel von Egon Tschirch). Knapp 900 Fotos sind bereits online, weitere sollen bald hinzukommen:

It may also seem timely, at this time of massive deficits and stimulus spending with no end in sight, to look at some of the possible effects of our actions from a historical perspective.

Via: Metafilter

(André Vatter)


     

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7 Kommentare zu “ Schöne, bunte Wirtschaftskrise ”

  1. #1 Carsten [www] schrieb

    Interessant. Danke für den Geschichtsunterricht. Hatte ich tatsächlich noch nie was von gehört.

  2. #2 Viele, viele bunte Scheinchen | Die Börsenblogger [www] schrieb

    [...] bin ich bei basicthinking auf eine Seite mit vielen, vielen bunten Scheinchen gestossen. Konkret geht es dabei um das [...]

  3. #3 satyasingh [www] schrieb

    die bundesbank gibt bereits “sondermünzen” raus. unter dem deckmäntelchen des sammlerbegehrs werden fleissig neue euromüzen gedruckt

    http://www.bundesbank.de/barge......php#a2009

    ob das die teststufe für neues notgeld ist, wage ich zu bezweifeln. heute würde man das sicher anders nennen.

  4. #4 Andi [www] schrieb

    Hallo,

    ein echt toller Link-Tipp, vielen Dank!

    Grüße, Andi

  5. #5 Paul [www] schrieb

    Nunja, von Hyperinflation sind wir tatsächlich noch ein gutes Stück weg, und auch zu einer offenen Währungsreform wird der Politik der Mut fehlen. Muss aber auch nicht sein: Mit einer jahrzehntelangen Inflation von – sagen wir mal – 10 bis 15 Prozent, die in den offiziellen Statistiken auf die Hälfte schöngerechnet wird, kriegt man die Verschuldung auch in den Griff, ohne dem Bürger/Wähler die Wahrheit sagen zu müssen …

  6. #6 Transatlantikblog T.A.B. » Wirtschaftskrise: Warum retten wir uns nicht einfach selbst? [www] schrieb

    [...] sich schon mal an Inflationsgeld gewöhnen möchte, kann via BasicThinking zahlreiche Kostproben einsehen. Vielleicht interessieren Sie auch diese Beiträge:Den deutschen [...]

  7. #7 BLZ [www] schrieb

    Entfernt ja, aber wir steuern doch geradeaus drauf zu! Alle “Lösungen” die vorgestellt werden, zielen darauf ab, den Finanz- und wirtschaftsmarkt zu stabilisieren. Keine umfassende Lösung, da wieder die Steuerzahler dafür löhnen. Und auf wessen Kaufkraft kommt es am ende an???? …


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