zensurprovider.de: Welcher Anbieter sperrt künftig Seiten?

Am Freitag ist es soweit und das BKA klappert alle großen und kleinen Provider in Deutschland ab, um ihnen Listen von zu sperrenden Internetadressen zu überreichen. Entsprechende Verträge sollen zeitnah geschlossen werden. Noch sind sich nicht alle Internetanbieter sicher, wie sie mit der Vorgabe verfahren sollen: Einzig Alice, Arcor, T-Home, KabelDeutschland, o2 und Vodafone haben vorab erklärt, dass sie den Zugang zu kinderpornographischen Seiten blockieren werden. Andere wollen abwarten und erst aktiv werden, wenn entsprechende gesetzlich Regelungen auf dem Tisch liegen. Eine aufschlussreiche und ziemlich aktuelle Übersicht über die Haltung aller ISPs zum Thema wurde auf zensurprovider.de zusammen gestellt. Hier findet sich übrigens auch noch ein Hinweis auf die am Freitag stattfindende Protestkundgebung gegen Internetsperren in Berlin.
Via: Fefes Blog
(André Vatter)
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wie viele % mag das wohl abschrecken? die gelgenheitsserver? möglich.
den harten kern? nein!
ich kann mir vorstellen, da steckt eine langfristige angelegenheit dahinter…
was käme als nächstes an die reihe?
nazi-seiten?
bauanleitungen für sprengkörper?
aufrufe, schäubles seite zu hacken?
aufrufe, atom-strom zu meiden?
ich sehe in der sperrkation einen ersten schritt, das thema internetsperren akzeptabel zu machen. ähnlich der ständigen terror-begründung für alle möglichen einschränkungen der freiheit. nach und nach folgen dann weichere themen…
Hier wird bewusst angefangen den Internetnutzer einzuschränken. Da Terrorgründe aktuell nicht ziehen würden kommt jetzt die Kinderporno-Schiene und als was nächstes?
Ich lasse mich doch nicht bevormunden!
[...] ich bei Basic Thinking und gestern bei twitter las, gibt es inzwischen eine Liste von Internet Service Providern (ISP), [...]
Doch auch ich hoffe, dass das nicht der erste Schritt in Richtung “Sperrung von allen Internetseiten, die dem Staat oder der Industrie nicht passen” ist.
@5: Darin sind wir uns wohl alle einig. Es geht aber um die Methode. Wie Kollege Beckedahl von Netzpolitik im Focus schon sagte: “Das ist reine Symbolpolitik. Die geplanten Web-Sperren bei deutschen Providern beseitigen Kinderpornografie nicht. Es ist vielmehr so, als ob man eine Seite aus einem Telefonbuch reißt, der Anschluss bleibt aber weiter erreichbar.” ( http://tinyurl.com/d5ksg3 ). Zudem lässt sich die Sperre leicht umgehen. Der Dreck ist eben nicht weg.
Auch die Opfer selbst haben sich schon gegen die Pläne geäußert. Tonus: Es ist ein Wegschauen, ein Ausblenden des Problems – mehr nicht. Siehe: http://tinyurl.com/d76v4o
Und ich fuerchte,in den Koepfen des Grossteils der boulevardvernebelten Bevoelkerung kommt das noch als gut und richtig an, weil denken und sich informieren so anstrengend ist.
Witzigerweise wirbt Manitu ja damit, keine Vorratsdaten zu speichern….der Traffic scheint auf jeden Fall geloggt zu werden, schließlich wird er in der Mail auch exakt angegeben.
zensurprovider.de: Welcher Provider zensiert?…
Mit dem heutigen Tag beginnt eine Art neue Zeitrechnung im Internet. Auf freiwilliger Basis werden fünf der großen deutschen Webprovider den Zugriff auf kinderpornographische Seiten sperren. Das BKA liefert den Anbietern dazu sog. “schwarze Li…
Durch einen alternativen dns provider (opendns.com) kommt man entsprechenden Seiten.
Entsprechend kontraproduktiv ist das Vorgehen.
Effizienter ist es mit sicherheit durch Honey-Pot Maßnahmen die Konsumenten zu enttarnen und zu verunsichern.
die australische sperrliste auf wikileaks hat ja schon gezeigt, wie lächerlich das ganze ist. nach der veröffentlichung wurde die liste nochmal revidiert und war auf einem nur noch halb so lang.
[...] Michael] Artikel [...]