RapidShare nimmt Stellung zum Vorwurf der Datenherausgabe

Da hat sich RapidShare aber Zeit mit der öffentlichen Stellungnahme gelassen: Seit Tagen geistern Meldungen über angebliche Razzien bei Nutzern des Filehosters durch diverse Foren. Die Verunsicherung ist groß: Bei wem klopfen die Behörden als nächstes an die Tür?
Tatsächlich sei es so, dass Daten weitergegeben wurden, räumt RapidShare nun in einer Pressemitteilung ein: Allerdings beträfe dies nur Nutzer, die Rechtsverletzungen im gewerblichen Ausmaß begingen, sich also “besonders viele oder besonders schwere” Entgleisungen geleistet hätten. Darüber hinaus bestätigt der 1-Click-Hoster, dass die Anfragen wie vermutet mit Hinweis auf die Gesetzesnovelle des Paragrafen 101 des deutschen Urheberrechtsgesetzes gestellt wurden. Hier die O-Töne des COO von RapidShare, Bobby Chang:
Dementsprechend betrifft der Auskunftsanspruch die meisten deutschen User nicht, ihre Privatsphäre und ihre Daten sind genau so geschützt wie zuvor. Wir protokollieren nicht, was ein Anwender herunterlädt. Die informationelle Selbstbestimmung ist einer der Grundsätze jeder Demokratie.
Gleichzeitig halten wir uns an die Gesetze. Dass diese Tatsache als Enthüllung kommentiert wird, ist überraschend.
Was ist also legal nach dem Meinung von RapidShare? Legal sei zunächst einmal der Austausch von Dateien über die Plattform. Auch dürfen Privatkopien von urheberrechtsgeschützen Datenträgern angefertigt werden und bei RapidShare gelagert werden. Die Links zu den entsprechenden Dateien dürfen auch weitergegeben werden, etwa an “Freunde oder Verwandte”. Allerdings sei RapidShare gezwungen, die Daten von Uploadern weiterzugeben, die diese Links in offen zugänglichen Foren posten.
Zu bedenken gilt: Anfragen zu Transaktionen in Deutschland können an alle Internetprovider, Filehoster oder anderer Serviceanbieter weltweit gestellt werden, unabhängig von ihrem Firmensitz oder vom Standort ihrer Server. “Wer glaubt, wir würden einfach so IP-Adressen herausgeben, irrt sich”, stellt Chang klar.
(André Vatter)
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Ich stelle mir nun auch die Frage, “Was ist denn nun richtig und was ist nun falsch?”
[...] Rapidshare Beitrag auf Basicthinking Beitrag auf [...]
Bei NewsShit ist der Name Programm.
Mir kommt das alles sehr seltsam vor. Ich nutze Rapidshare nur bei Freeware Programmen die dort hochgeladen werden und als Download verlinkt sind.
An Musik kommt man auch mit einem Radioripper :-P
Wir arbeiten daran die Gesetze zu ändern…l8er
Aber was anderes: Gibt es tatsächlich Freeware-Hersteller, die ihr Zeug bei RapidShare hosten? Für normalsterbliche User heißt das ja dann meistens lange Wartezeiten und geringe Downloadraten. Ich würde das meinen ‘Kunden’ nicht zumuten.
>>richtig ist, wenn man sich an recht und gesetz hält.
Wenn die Gesetze von Lobbysten mitgeschrieben werden, dann ist die Situation mit Schwarz und Weiß nicht mehr zu bemessen.
Fakt ist mit Rapidshare wird viel Unfug getrieben, Fakt ist auch das es für viele Leute als Datenspeicher für ihre Heimvideos, Fotos und andere Ding benutzt wird um Traffic und Geld zu sparen und damit eine ganz legitime Berechtigung hat zu existieren.
Wenn ich nur von Rapidshare herunterlade, dann kann mir keiner was, da ich genau so gut als Premium Mitglied die Option Direktdownload aktiviert haben kann und ich zufällig durch einen (Short)Link auch auf ein urheberrechtlich geschütztes Programm, Film, etc gestoßen bin.
Da muss man nicht mal die Absicht haben eine Straftat zu begehen, sollte Rapidshare die IPs der Leute mitloggen die eine Datei herunterladen würden so alle Nutzer unter Generalverdacht gestellt und ich glaube Datenschutztechnisch wäre das auch ein wenig kritisch, ganz zu schweigen vom Imageverlust der dem Service dann endgültig das Genick brechen würde.
Alleine aus diesem Grund wird Rapidshare niemals logs darüber aufheben welche Datei von welchem Nutzer was und wann heruntergeladen wurde.
Was die Uploader angeht, wer von seiner richtigen IP Adresse bei einem Anbieter Daten, egal ob Urheberrechtlich geschützt oder nicht hochlädt bei dem schon seit Jahren die Möglichkeit besteht das dieser unter besonderen Vorraussetzungen wie dem neuen Paragraphen 101 die Daten des Nutzers wie zB die IP Adresse an dritte, in diesem Fall private Unternehmen herausgibt der ist einfach selber schuld.
Zum Glück gibt es ja Anonymisierungsdienste wie Ivacy (VPN) mit denen man so etwas effektiv unterbinden kann und die preislich völlig im Rahmen liegen.
Fazit, die Nutzer die nicht professionell urheberrechtlich geschützte Materialen verbreiten werden jetzt weniger oder vorsichtiger und die Nutzer die es professionell machen freuen sich, weil sich für diese sowieso nichts ändert und durch weniger Nutzer die Downloadgeschwindigkeit für andere, insbesondere Premiumnutzer steigt.
Alles in allem ändert sich überhaupt nichts, der selbe Vorgang der schon seit 1-2 Jahren in der Torrent Szene vorgeht kommt jetzt einfach auf die One-Click Hoster zu, die Leute die ihre Computerbild lesen und sich die neuesten Filme runterladen und kein technisches know-how haben werden rechtlich weiterhin als Melkmaschinen der Lobby zur Rechenschaft gezogen und die, die sich mit der Materie auseinandergesetzt haben steigen auf kostenpflichtige Services wie zB eine “Seedbox” um, um weiterhin auf der sicheren Seite zu sein.
Wenn Rapidshare clever ist bieten sie einfach ihren Kunden in Zusammenarbeit mit einem VPN Anbieter anonymen Zugang für ein paar Euros extra im Monat an. So wie es ThePiratebay derzeit auch versucht ans Laufen zu bekommen mit Ihrem iPredator Service.
Schöne Grüße aus Moskau ;)
Just my two cents.
[...] Quelle Tags » Autor: reli Datum: Montag, 4. Mai 2009 13:43 Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Allgemein Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren [...]
[...] noch mehr, da der Anbieter angeblich Userdaten herausgegeben hat. Eine Presseerklärung von Rapidshare klärt die Sache nun ein wenig [...]
Merkt euch das mal.
und ich könnte wetten das alle die hier was schreiben sogar mal bei Rapidshare was Hochgeladen oder gezoggen haben.
Mfg
Legal oder Legitim !!!
Das ist doch die Frage. Gesetze werden von Regierungen gemacht, die bestimmte Ziele von Interessengruppen verfolgen.
Was ist aber wenn keiner sie befolgt ?? Sind diese Gesetze dann rechtens also legitim ? Ein Gesetz macht nur Sinn, wenn die meisten Bürger sie auch befolgen. Wer hält sich schon jedesmal ans Handyverbot am Steuer ?
Ich glaube das Risiko erwischt zu werden sollte jeder eingehen, der es vertreten kann, denn ein bischen KONTROLLE schadet nicht, bei dem ganzen Datenmüll im Netz.
Ob RS jetzt speichert oder nicht ist völlig egal, die Provider speichern ja eure Daten eine halbes Jahr und Google, unsere gute alte Datenkrake, vergisst nie.
Digitale Daten können so schnell und effektiv durch Filter durchsucht werden, dass man alles zurückverfolgen kann.
KEEP THE NET FREE