Google Wave soll Facebook, Twitter & Co. das Fürchten lernen
Kurz vor dem Wochenende sorgt Google insbesondere in der IT-Szene für Furore. Auf seiner hauseigenen Entwicklerkonferenz I/O in San Francisco hat der Internetkonzern heute einen ersten Einblick in seine Kommunikationsplattform Google Wave gegeben. Das neue Angebot soll voraussichtlich noch in diesem Jahr an den Start gehen. Mit Google Wave können mehrere Nutzer gleichzeitig miteinander chatten, Mails schreiben, Bilder und Videos mit Freunden teilen sowie Dokumente gemeinsam bearbeiten. Auch Google-Suchergebnisse und Google Maps-Koordinaten lassen sich in Google Wave integrieren. Selbst einfache Online-Spiele wie Sudoku lassen sich über die Plattform spielen. Zusätzlich sind Erweiterungen geplant, die die Funktionalität von Google Wave noch weiter ausbauen sollen.

Mit dem neuen Dienst macht sich der Internetkonzern sicherlich nicht nur viele Freunde. Sein erklärtes Ziel, die Internet-Kommunikation an einem zentralen Ort zusammenzuführen, stößt bei vielen E-Mail- und Chat-Anbietern sicherlich nicht auf Gegenliebe. Auch für Plattformen wie Facebook oder Twitter dürfte Google Wave zu einer ernsthaften Bedrohung werden. Wer sich auf dem Markt durchsetzen wird, entscheiden am Ende die Nutzer. Das Konzept für die neue Kommunikationsplattform kann sich jedenfalls sehen lassen. Besonders cool fand ich in der Präsentation übrigens die Chat-Funktion. Hier unterhalten sich Nutzer aus verschiedenen Ländern. Die Sprache spielt dabei allerdings nur noch eine untergeordnete Rolle, denn die komplette Konversation wird von Google Wave quasi in Echtzeit übersetzt.
(Michael Friedrichs)
|
|
Tweet |
|
3. Artikelstatistik:
· read: 8128 · today: 3 · last: 13. February 2012





Wenn man darüber nachdenkt, welche Daten in solchen Social Networks von vielen Benutzern angegeben werden.
Ich denke einen gewissen Grad von Paranoia ist wohl erlaubt, Angesicht der Tatsache wie viel Google über uns weiß.
Ob das für Facebook & co so gefährlich ist ist die frage. Schließlich setzt Google da auf integration, wie in dem video zu sehen ist.
Also ich zumindest bin gespannt, was da kommt.
Also eher nur wieder was für Nerds… vermutlich floppt es sogar deswegen wie schon “Chrome” floppte.
Open Source… ist natürlich Quark. Es steht lediglich eine API zur Verfügung.
Ich bezweifel das man damit eine “eigene” Community aufziehen kann bzw. das sinnvoll in eine bestehende integrieren kann.
Cooler Name.
JEDER entwickler kann sein eigene wave hosten, die nachrichten bleiben auf dem server des entwicklers, google bekommt die nie zu gesicht.
dennoch ist es interoperabel, wenn man jemanden bei einer anderen wave anschreiben möchte, dann geht das.
hammer.
wenn es wirklich klappt, dann ist twitter nicht mehr als ein medium, ähnlich email.
[...] [...]
Nur die Sache mit dem Echtzeit-Übersetzen, na ja. So was hört sich immer netter an, als es wahrscheinlich am Ende ist. Wer die Übersetzung von Google aber auch anderen Anbietern kennt, weiß, dass es perfekte Übersetzungen leider noch nicht gibt.
Trotzdem darf man ja aber gespannt sein, hehe.
Google Wave scheint eine ganz interessante Geschichte zu sein. Bin mir jedoch nicht ganz sicher inwiefern sich das Ganze durchsetzen wird.
Bezweifle aber ziemlich stark, dass es Twitter geschweige denn Facebook den Gar ausmachen wird.
Das ist wieder eine neue Luftblase den Web 2.0 heraus gebracht hat. So ein Scheiss braucht kein Mensch mehr. Bei wieivel Sachen soll man sich noch regestrieren dass man gar nicht mehr rausgehen muß?
Facebook, Studivz, Twitter, 4 email adressen, 3 Foren usw… ES WIRD TOO MUCH
Nee hat mein Beitrag den Eindruck erwecken lassen. Ich hab mir nur das 1,5 Stunden Video angeschaut und es war echt beeindruckend.
Gruß
Olli
Ehm, der Titel, anstatt lernen -> lehren oder? :)
Ich liebe Google!
Twitter (HASS) wird gnadenlos untergehen und Google sein Monopol weiter ausbauen. Weiter so! Ihr macht ALLES richtig!
Simon
[...] Basic Thinking: Google Wave soll Facebook, Twitter & Co. das Fürchten lernen *** Social Bookmark setzen *** Ausblenden $$(‘div.d1258′).each( function(e) { e.visualEffect(‘slide_up’,{duration:0.5}) }); [...]
Der wichtigste Punkt hier ist nämlich, dass Google sowohl das Protokoll veröffentlichen wird (dadurch können Entwickler eigene Wave-Server programmieren), als auch eine Referenzimplementation als Open Source rausbringt, die man schnell anpassen / erweitern kann.
Ich könnte mir vorstellen, dass genau wie es jetzt in Firmen usw. Mail- und Jabber-Server gibt, Wave-Server eingerichtet werden. Und genau wie bei Mail und Co können diese Systeme untereinander kommunizieren – oder eben nicht.
Zu guter Letzt gibt es eine definierte API, in die man Bots hängen kann. Und genau die sorgen dann für Schnittstellen zu Twitter, Social Networks, usw.
Ich glaube, im Moment kann man sich noch garnicht wirklich vorstellen, was damit alles möglich sein wird.
Überlegt mal, ob Ihr nicht auch ein zentrales Kommunikationsmedium nutzen würdet, das Mail, IM, Chat, gleichzeitiges Editieren von Dokumenten mit Versionierung, usw, usw. zusammenfasst und sogar noch effektiver macht.
Und die Bedienung ist auch einfacher und intuitiver als der ganze Einzelkrams.
neue services wie diese brauchen immer sehr viel kreativität um sich seine möglichkeiten auszumalen.
hier eine idee: zwei software entwickler arbeiten zusammen an einer funktion für eine website. beide sehen live was der andere tipp. zusätzlich wird eine bot in die wave eingelaen, der die syntax der sprache korrigiert und noch einer, der den code live per ftp auf einen dev server hochlädt.
ohne mich jetzt auf details aus der softwareentwicklung festzunageln und ob der wokflow sinn macht, es ist nur ein beispiel wie wave die zusammenarbeit vereinfachen kann und übliche arbeitsprozesse automatisieren kann. ich stell mir es so vor als hätte man eine armee von spezialisierten roboter die man abrufen kann. welche fürs übersetzen, korrigieren, formate umzuwandeln, kommunikationsknäle zu bedienen oder dateien zu bewegen.
je nach job lädt man sich den passenden ein in die konversation.
ich finds mächtig.
lustig dass hier erwähnt wird, dass es eventuell noch ein flopp wird wie chrome. warum ist chrome denn gefloppt?
weil in blogs wie z.B. basic Thinking der browser total zerrissen wurde, nur weil er (genau wie firefox) anfragen zu google sendet um die user experiece zu verbessern.
dass das ganze open source ist und wie von mir damals schon beschrieben von jederman ohne die kritisierten funktionen bereitgestellt werden konnte ging im fröhlichen google bashing natürlich unter. genau so ist es dann auch passiert, aber da war die öffentlich meinung schon durch tagesschau auf “evil” programmiert.
warum ist chrome also gefloppt? weil die öffentlichkeit es zerrissen hat ohne es zu verstehen.
hoffe dem schicksal kann wave entgehen.
Das ist ein nächster logischer Entwicklungsschritt. Es wird wohl einige Zeit dauern, bis die liebgewonnenen Mail-Gewohnheiten über Bord geworfen werden. Dies wird jedoch sicher früher oder später geschehen. Die Möglichkeiten, welche da Google anbietet, sind einfach spitze!
Sonst aber eine richtig gute Idee von Google und Twitter mag ich sowieso nicht.
Grüzi Karina
Das Project nennt sich PyGoWave. Das ganze basiert auf Django dem Python Webframwork und ist auch, wie das original, komplett opensource.
Wir haben schonmal eine Vorabversion online gestellt zu finden unter
http://pygowave.p2k-network.org/home
Das Project inkl. sourcen findet ihr hier
http://code.google.com/p/pygowave-server/
[...] Alles in allem wirkt Wunderkit in der jetzigen Phase auf mich wie eine durchdachtere Version von Google Wave, Googles letztendlich misslungenem Versuch einer Groupware. Wunderlist hat sich auf die wichtigsten [...]