MSI startet Windows 7 Upgrade-Programm • 26.06.09

Der asiatische Hardware-Hersteller MSI hat vor ein paar Stunden die ersten Details zum Windows 7 Upgrade-Programm veröffentlicht. Demnach können alle Käufer eines neuen MSI-PCs mit installiertem Windows Vista ab dem Stichtag 26. Juni (also heute) kostenlos auf Windows 7 umsteigen, sobald das neue Microsoft-Betriebssystem erhältlich ist. Pech gehabt haben hingegen Kunden, die ihren Rechner gestern und oder noch früher gekauft haben. Ihnen steht keine kostenlose Upgrade-Möglichkeit zur Verfügung. Ausnahmen können aufgrund der strikten Regeln von Microsoft nicht gemacht werden. Auch Besitzer eines Netbooks können von der Update-Option nicht profitieren, da auf den Mini-Notebooks in der Regel Windows XP installiert ist und daher das Upgrade-Programm nicht zum Greifen kommen kann.
Was müssen Kunden machen, um sich für Windows 7 vormerken zu lassen? Zunächst müssen sie sich auf der MSI-Seite mit ihren Daten ihres Rechners registrieren. Sind die Voraussetzungen für ein Upgrade erfüllt, gibt es eine sogenannte Vorgangsnummer. Als nächsten Schritt müssen Kunden eine Kopie des Original-Kaufbelegs zusammen mit dem ausgedruckten Antragsformular an MSI schicken und eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von rund 20 Euro an den Hardware-Hersteller überweisen. Zum Schluss erhalten die Kunden einen persönlichen Windows 7 Upgrade-Coupon zur Registrierung bei Microsoft. Und dann heißt es abwarten, denn versandt wird der Vista-Nachfolger erst ab dem 22. Oktober.
Klingt ziemlich kompliziert, geht laut MSI aber leider nicht anders. Um den Verkauf von Windows 7 anzukurbeln, gewährt Microsoft Vorbestellern, die nicht von dem Upgrade-Programm profitieren können, derzeit ordentliche Preisnachlässe.
(Michael Friedrichs)




Auf der 
Mannomann, da hätte ich echt mit besseren Ergebnissen gerechnet: Die Stiftung Warentest hat elf gratis und sieben kostenpflichtige E-Mail-Dienste unter die Lupe genommen und kommt dabei zu einem ziemlich niederschmetternden Ergebnis. Niemand bekam das Qualitätsurteil “Gut” ab. Der folgerichtige Tonus: Wenn sich da draußen schon nur mittelmäßige Angebote tummeln – dann kann man auch gleich bei einem kostenlosen bleiben. 


Im Fahrwasser der 

Bereits gestern Abend hat Zeit Online-Autor Kai Biermann einen aktuellen Entwurf des CDU/CSU-Wahlprogramms zur anstehenden Bundestagswahl
Die GEMA spricht von einem “Durchbruch im Kampf gegen die Online-Piraterie”, einem “Erfolg einer ganz neuen Dimension”, einem “Meilenstein” – Rapidshare hingegen von einem vorläufigen Ergebnis, das bald schon wieder gekippt werden wird. Konkret geht es um ein neues Urteil des Hamburger Landgerichts, vor dem der Rechteverwerter geklagt hatte: dem One-Click-Hoster wird es darin untersagt, 5.000 Song-Titel (die GEMA bemisst ihren Wert mit 24 Millionen Euro) öffentlich über die Plattform zugänglich zu machen. Zudem stellten die Richter fest, dass die getroffenen Maßnahmen des Sharehosting-Dienstes derzeit nicht ausreichten, um die Urheberrechtsverletzungen effektiv zu verhindern. Die GEMA zieht ihre eigenen Schlüsse und spricht mittlerweile von einem “nicht rechtmäßigen Betrieb”.



