Providerwahl: Was Webhosting-Kunden wichtig ist – Umweltfreundlichkeit ist Nebensache
Die Frage, welcher Webhosting-Provider der Richtige für mich ist, habe ich mir in der Vergangenheit schon des Öfteren gestellt. Eine einfache und klare Antwort gibt es zu diesem Thema jedenfalls nicht. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen an Technik, Beratung, Service und Preis. Diese Erfahrung habe ich jedenfalls schon mehrfach machen müssen. Fragt man einen der zahlreichen Anbieter auf dem deutschen Markt, erhält man – und wie soll es auch anders sein – vielfach die Antwort, dass er der richtige Ansprechpartner für meine Hosting-Wünsche sei. Aber kann ich mich darauf verlassen?
Eine aktuelle Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung ist dieser Frage jetzt im Auftrag von Strato auf den Grund gegangen und hat 514 Webhosting-Kunden gefragt, aus welchen Gründen sie sich für ihren Webhoster entschieden haben. Wichtigstes Argument für viele Kunden ist mit 67,7 Prozent der Preis. Umso günstiger ein Anbieter ist, umso interessanter wird er für den Kunden. Zweites Kriterium bei der Providerwahl ist mit 42,4 Prozent das Thema Sicherheit und Verfügbarkeit. Auch die persönliche Empfehlung aus dem Bekannten- und Kollegenkreis spielt bei der Suche nach dem richtigen Webhoster eine wichtige Rolle.
Soweit so gut. Der Service ist nur bei jedem fünften Befragten von Bedeutung. Eigentlich verwunderlich, wenn ich bedenke, dass genau dieses Argument (“schlechter Kundendienst”) als Hauptgrund für einen Anbieterwechsel genannt wird. Andererseits spricht das scheinbare Desinteresse auch für technisch versierte Kunden, die immer weniger Unterstützung bei ihren Online-Projekten benötigen.
Und jetzt kommt für mich der absolute Lacher des Tages. Das viel beworbene Thema Umweltverträglichkeit (Stichwort “Green IT”) scheint die Kunden überhaupt nicht zu interessieren. Lediglich 2,9 Prozent der Befragten gaben an, sich deshalb für einen Webhosting-Provider zu entscheiden.

Meine Wahl habe ich jedenfalls getroffen. Nach kurzen Abstechern bei einigen großen Webhostern habe ich meine Online-Projekte bei drei verschiedenen regionalen Anbietern liegen. Um bei der Umfrage zu bleiben: Die Markenbekanntheit oder gute Testbewertungen haben bei meiner Entscheidung keine Rolle gespielt. Für meine Anforderungen waren sowohl der Preis als auch die persönliche Empfehlung ausschlaggebend.
(Michael Friedrichs / Foto: Strato)
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wenn das bei einem green-it anbieter der fall ist, würde ich dorthin wechseln, andernfalls nicht.
Wenn man nicht grad 2 Millionen PIs im Monat hat oder Geld im Netz verdienen will und dazu perfekte Performance braucht, reichen die Consumerlösungen vermutlich aus. Prosumer-Webhosting, wie etwa bei dem Sponsor dieses Blogs ist eher was für große Firmen denke ich. Und die legen garantiert eher Wert auf den Preis und die Leistung als auf die Umweltfreundlichkeit. Es sei denn sie machen was im Bereich Umwelt.
Mittlerweile habe ich sätmliche Projekte bei ONE, schnelle Support, hohe Verfügbarkeit und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
Das ist schwer zu prüfen.
Wichtiger ist, unsere Versorgung generell umzubauen, so wie es neue Projekte wie Desertec nun angehen.
Dann ist auch das billigste Rechenzentrum irgendwann öko – und alles andere auch.
Gefährliches Thema.
Immerhin gehört Basicthinking ja zu Intergenia, denen Onlinekosten.de, Plusserver, Serverloft, Server4you, und Netfabrik gehören.
Aber solange objektive berichtet wird.
Ehrlich gesagt, interessiert mich das auch nicht ^^
Für mich ist es wichtig immer einen ansprechpartner zu haben wenn mal etwas nicht läuft, nicht nur server bedingt sondern auch script bedingt.
Es ist ganz klar das die Preise immer mehr runter gehen, und oft wird dann gesagt: Der Provider lebt nicht lange, der provider ist reseller, der provider ist kinderzimmer provider oder oder oder…
Ich habe aber nun folgende Erfahrung gemacht.
Erst bin ich bei Evanzo gewesen, am anfang ganz ok.. am ende nur noch schlecht. Kein Support, Leistung des Servers sehr schlecht und und und.
nun habe ich mich entschlossen zu wechseln, durch erfahrung die ich gehört habe bin ich zu servcity.de gewechselt.
ich habe dort ein webspace silver produkt und eine domain, der support ist 24 stunden erreichbar, ich habe sogar mal um 23uhr angerufen und mir wurde freundlich weitergeholfen, dass beste sogar – im php script wurde was von mir gefixt.
datenbank ist auch sehr schnell und ich bezahle 2,99€ im monat.
Also ist günstig nicht gleich schlecht, sondern kann durchaus auch mal gut sein ;) da ich weiß das servcity schon 5jahre am Markt habei ch auch keine angst von heute auf morgen im schwarzen loch zu sitzen ;)
Für mich zählen die Performance, der Support und die Features des jeweiligen Paketes. Beim Preis kommt es auf ein paar Euro mehr oder weniger kaum an.
http://balbi.de/images/stories.....tung_b.zip (hoffe der Link geht jetzt)
Man kann das natürlich noch besser machen … ich weiß, könnt ihr ja dann verbessern und als arbeitsvorlage irgendwo abspeichern.
Im Endeffekt kann es uns und unsere Umwelt auf jeden Fall nicht schade, wenn alle Server bei den Webhostern mit Ökostrom laufen, ob man es nun unbedingt verlangt oder nicht.
Ich nehme mich da auch garnicht aus. Wenn ich eine Leistung X für den Betrag Y bekomme, dann nutze ich sie. Es ist mir dann nicht wirklich recht 2Y zu zahlen, nur weil dann der Strom angeblich grün ist. Schön, dass sich der Hoster dann irgendwelche ÖkoZertifikate am Ende der Welt gekauft hat um behaupten zu können sein Strom wäre besser, aber das ist mal kein wirklicher Schritt nach vorn.
[...] – Hauptsache billig! [...]
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Ich habe viele Hoster ausprobiert und bin seit 2 Jahren bei fastdirekt.de
Da stimmt das eigentlich alles