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Archive for 07.2009

Außer PR nix gewesen: Vodafone entdeckt mit Sascha Lobo die Generation Upload08.07.09

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Ein neues Kapitel der erfolgreichen Unternehmensgeschichte will Vodafone nach der vollständigen Integration von Arcor schreiben. Ein neuer Markenauftritt soll her. Und weil es momentan ziemlich hipp ist, sich gegenüber Kunden und Partnern als modernes und aufgeschlossenes Web 2.0-Unternehmen zu präsentieren, hat sich der Mobilfunkprovider allerhand überlegt. Mit Scholz & Friends wurde eine renommierte PR-Agentur mit viele tollen Ideen engagiert. Als prominentes Aushängeschild wurde Selbstvermarktungsspezialist Sascha Lobo verpflichtet. Seit ein paar Tagen wird fleißig gebloggt, gezwitschert und das soziale Internet erkundet.

Kein Wunder also, dass auch die heutige Pressekonferenz zum neuen Vodafone-Markenauftritt in einem umgebauten Lastwagen zum Medien-Event hochstilisiert wurde. Internet-Livestream und Facebook-Kommentarbox inklusive. Meine Erwartungen im Vorfeld der Veranstaltung waren jedenfalls hoch. Die Ernüchterung ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Mein Fazit nach der knapp zweistündigen PR-Show: keine neue Produkte, keine neuen Tarife – dafür aber eine Markenstrategie, die in meinen Augen leider nicht wirklich viel hergibt. (weiterlesen…)

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Die Jugendlichen fliehen aus dem Mitmachnetz – aber wohin? Und wovor?08.07.09

web20nutzerNoch ist es nur ein Gefühl – gestützt von einigen Umfragen und Statistiken: Doch kann es sein, dass die jungen Internet-Nutzer sich auf einem Rückzug aus dem Web 2.0 befinden? Die Meinungsforscher von iStrategyLabs haben einmal das aktuelle Publikum bei Facebook unter die Lupe genommen und kamen dabei zu überraschenden Ergebnissen: Gemessen wurden die Mitgliederzahlen des US-Portals zwischen Januar und Juli 2009. Demnach stieg die Zahl der 50-Jährigen um satte 514 Prozent. Gleichzeitig haben sich 16,5 Prozent aller registrierten Schüler und 21,7 Prozent der Studenten von der Plattform verabschiedet. Pressetext weist zu Recht darauf hin, dass die Rechnung einen Haken haben könnte, da während der Schul- und Semesterferien einige Nutzer ihren Status geändert haben könnten. Doch selbst wenn, würde dies nicht die große Masse betreffen…

Ich frage mich also, wie die Teenager nun ihre Tage verbringen: Gibt es auf die mütterliche Aufforderung – “Jetzt mach doch die Kiste aus. Geh mal raus, triff dich mit Freunden!” – keine maulenden Antworten mehr? Es scheint so. MySpace, vor wenigen Jahren noch der Klickibunti-Tummelplatz für Schüler, blutet langsam aus, die Profile verwaisen zusehends: keine “Thanx for the add!”-Nervbotschaften mehr. Bei den jüngsten AGOF-Zahlen war SchülerVZ das einzige Netzwerk, das bei den Unique Usern Verluste in Kauf nehmen musste (minus 200.000). Springen die Jungen dafür auf Alternativtechnologien auf? Nein, eben nicht. Laut einer Umfrage aus dem April, bei der 3.400 Jugendliche befragt wurden, gab ein stolzes Prozent offen zu, Twitter aktiv zu nutzen. Ein Prozent! Sollte das heute lancierte Gerücht einer Twitter-Integration in den VZ-Netzwerken stimmen, könnte sich dieser Schritt also schnell als Luftnummer erweisen.

Bleibt die Frage nach dem Auslöser dieser Entwicklung. Stimmen die Produkte nicht? Sprechen sie die falsche Zielgruppe an? Oder ist der Sommer zu heiß?

(André Vatter / Bild: Pixelio)

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Neues Betriebssystem: Google Chrome OS wird schlanker, aber mächtiger als Android08.07.09

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Gutes Timing, Google! Wenige Tage vor Beginn der Vorbestellungsphase von Windows 7 schießt Moutain View die Neuigkeit von einem eigenen Betriebssystem für PCs aus der Hüfte – nein: Nicht Android, sondern eine noch schlankere Alternative.

“Die ganzen Betriebssysteme, auf denen heute die Browser laufen, stammen aus einer Zeit, in der es noch kein Internet gab”, heißt es im Blog. Mit dem Google Chrome OS wird man den umgekehrten Weg gehen und ein Betriebssystem entwickeln, dass sich ausschließlich den Bedürfnissen der Internetnutzer unterordnet. Nackt, kahl, minimalistisch – ein reines Fenster zum Internet, das sich innerhalb weniger Sekunden öffnen lässt. “Die Architektur der Software ist simpel – Google Chrome läuft innerhalb eines GUI-Systems, das auf einem Linux-Kernel aufsitzt”, kündigt Google an und verspricht gleichzeitig, dass damit Viren, Malware und Sicherheits-Updates der Vergangenheit angehören werden. “Es soll einfach seine Arbeit machen.”

Google setzt voll und ganz auf das vielbeschworene Cloud-Computing – ein schickes Wort, das aber entgegen so mancher Hysterie (CeBit) noch auf die erhoffte Umsetzung wartet. Anders als beim Handy-Betriebssystem Android soll es beim Chrome OS keine einzige Anwendungen außer dem Browser geben: (weiterlesen…)

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Michael Jackson: Trauerfeier live im Internet07.07.09

Los Angeles rüstet sich für eines der größten Medienereignisse, das je stattgefunden hat. Ein Rummel, wie er damals bei der Ermordung John F. Kennedys oder bei der ersten bemannten Mondlandung im Jahr 1969 stattgefunden hat, prognostiziert das ZDF. 17.500 Menschen werden zur Trauerfeier im Staples Center erwartet, zuvor waren unter 1,6 Millionen Bewerbern rund 8.750 Fans per Zufall ermittelt worden, die je zwei Karten für die Veranstaltung gewonnen haben. Einige dieser Tickets tauchten nur Minuten später als Angebote auf eBay auf – bis zu 3.000 Dollar und mehr wurden pro Ticket geboten, ehe das Auktionshaus die Versteigerungen stoppte. Die Polizei von Los Angeles rechnet mit Hunderttausenden Fans, die trotz weiträumiger Absperrung versuchen werden, nahe an das Gelände heran zu kommen.

Alle anderen sind auf den Fernseher angewiesen. Auch deutsche Sendeanstalten werden live vor Ort sein und berichten. Wer wie ich (aus guten Gründen) keinen Fernseher besitzt oder es nicht zum Apparat schafft, weil er unterwegs ist oder arbeiten muss, kann auf Live-Streams im Internet ausweichen. Im Folgenden habe ich eine halbwegs vollständige Übersicht von Sendern aufgelistet, die Live-Bilder im Netz streamen: N24 und N-TV gehören dazu, wie auch die Öffentlich-Rechtlichen. CNN wird in Kooperation mit Facebook einen Stream anbieten. MySpace hat eine Mischung aus Video und Kondolenzbuch im Programm. Wer bereits Zattoo installiert hat, kann auch den Client benutzen, oder gleich zum kürzlich freigeschalteten Web-TV wechseln. Wie gerade bekannt wurde, wird auch Sevenload einen Stream anbieten. Die meisten deutschen Sondersendungen werden gegen 18.30 Uhr beginnen. Die Trauerfeier ist für 19 Uhr angekündigt. (weiterlesen…)

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Schöner Tragen: Die 15 coolsten Notebook-Taschen07.07.09

monster-notebook-tascheNotebook-Taschen gibt es wie Sand am Meer – die Unterschiede sind enorm. Je nach Hersteller und Modell variieren die nützlichen Helfer in Sachen Qualität (hochwertige Materialien, Verarbeitung, etc.), Preis und Design. Die Jungs von Oddee haben die beiden ersten Punkte allerdings mal außer Acht gelassen und sich ausschließlich nach den coolsten Notebook-Taschen umgeschaut. Das Ergebnis – insgesamt 15 supertrendige Exemplare – kann sich jedenfalls sehen lassen.

Meine persönlichen Favoriten sind die “My Documents”-Tasche (Platz 2), die Monster-Hülle (Platz 4) und die “Redmaloo Feld Laptop Sleeve” mit integriertem Mousepad (Platz 7). Den Liebling der Oddee-Jungs finde ich ebenfalls nicht schlecht, allerdings hat das Design und die Größe der Retro-Kassette nicht mehr viel mit Handlichkeit zu tun. Für künstlerisch begabte Notebook-Besitzer ist mit der “DIY Laptop Sleeve” (Platz 14) auch eine Tasche zum Selbstgestalten dabei. Da mir hierfür das nötige Händchen fehlt, muss ich leider auf eine bereits fertig designte Hülle zurück greifen.

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Ohne jetzt für irgendeinen Hersteller extra Werbung machen zu wollen, meine beiden letzten Notebook-Taschen stammen aus dem Hause Crumpler. Okay, die Hüllen sind in der Regel nicht billig, dafür aber qualitativ hochwertig, funktionell und zudem noch schick. Was sind eure coolsten Tragetaschen?

Via: Oddee

(Michael Friedrichs)

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Michael Jackson: Vom King of Pop zum King of Facebook07.07.09

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Thronwechsel beim weltweit größten sozialen Netzwerk. In den frühen Morgenstunden ist Michael Jackson ganz offiziell vom King of Pop zum King of Facebook aufgestiegen – und hat damit den bisher amtierenden Herrscher Barack Obama von dessen Thron geschubst. Das posthume Interesse an Michael Jackson auf der Freunde-Plattform ist jedenfalls immens. Vor seinem Tod folgten dem Facebook-Profil des Musikers lediglich rund 80.000 Fans. Mittlerweile sind es mehr als 6,8 Millionen Anhänger, Tendenz weiter stark ansteigend.

Laut All Facebook, dem inoffiziellen Blog der Plattform, wurde das Nutzerprofil in den vergangenen Tagen pro Sekunde 20 Mal aufgerufen. In Spitzenzeiten sogar wesentlich häufiger. Damit schreibe Michael Jackson sogar Facebook-Geschichte, denn in so kurzer Zeit sei ein Profil noch nie gewachsen. Demnach sei die Seite zu einem virtuellen Denkmal und neben der eigentlichen Homepage mit über 460.000 Beileidsbekundungen zur wichtigsten Anlaufstelle für die trauernden Fans geworden. (weiterlesen…)

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Mobiles Internet im Juli: Ein Angebots-Check07.07.09

mobiles internet

Nachdem unsere kleine UMTS-Übersicht im vergangenen Monat so gut angekommen ist, legen wir nun im Juli noch einmal nach. Die Kollegen von onlinekosten.de waren fleißig bei der Tarifauswertung und ich konnte einen aufschlussreichen Spickzettel zu Basic Thinking hinüberretten. Schon vorab lässt sich sagen: Große Preisstürze sind nicht zu erwarten, Qualitäts-UMTS von T-Mobile und Vodafone bewegt sich nach wie vor in einem monatlichen Preisrahmen von etwa 30 Euro. Da o2 die 7,2 Mbit/s noch nicht überall bieten kann, sackt hier die Durchschnittsgebühr auf rund 20 Euro im Monat ab. Das Schlusslicht – preislich, wie auch in Sachen Geschwindigkeit – bildet E-Plus. Hier kann Aldi Talk für knapp 15 Euro einen günstigen Prepaid-Einsteigertarif bieten.

Im Folgenden habe ich eine kleine Liste mit den aktuellen UMTS-Angeboten zusammengestellt und dabei vor allem auf eine Kombination von niedrigen Preisen und kurze Vertragslaufzeiten geachtet. Weitere Vorschläge sind wie immer willkommen.

Tarif
(Netz)
Vertrags-
laufzeit
Einrichtung
/ Hardware
Besonderheiten Monatspreis
simply data
 T-Mobile 
1 Monat 25 / 59 Euro Der monatl. Preis steigt nach 6 Monaten auf 29,95 Euro ab 19,95 Euro
surf.pink
 T-Mobile 
24 Monate 0 / 20 Euro Der monatl. Preis steigt nach 6 Monaten auf 29,95 Euro ab 19,95 Euro Zum Anbieter
mobook basic
 Vodafone 
24 Monate 0 / 0 Euro Die ersten 3 Monate sind kostenlos 29,95 Euro Zum Anbieter
MoBlack Surfflat
24  Vodafone 
24 Monate 25 / 1 Euro 29,95 Euro Zum Anbieter
Tchibo Flatrate
XL  o2 
1 Monat 0 / 50 Euro Der erste Monat ist kostenlos 19,95 Euro Zum Anbieter
klarmobil Flat
Datenpaket  o2 
1 Monat 10 / 100 Euro 19,95 Euro Zum Anbieter
Aldi Talk
 E-Plus 
1 Monat 0 / 60 Euro Sprach-Tarif Voraussetzung / max. 384 Kbit/s 14,99 Euro Zum Anbieter

(André Vatter)

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o2 bringt Palm Pre im Herbst nach Deutschland07.07.09

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Seit dem 6. Juni gibt es den Palm Pre exklusiv in den USA zu kaufen. Die bisherigen Verkaufszahlen – rund 300.000 Geräte in einem Monat – lesen sich nicht schlecht. Hersteller Palm gibt sich jedenfalls zuversichtlich. Die Nachschubproduktion läuft auf Hochtouren und schon bald will das Unternehmen den eine millionsten Palm Pre verkaufen. Ob es allerdings reicht, den etablierten Smartphones wie dem iPhone 3GS (immerhin konnte Apple in drei Tagen eine Million Exemplare absetzen) oder dem Blackberry ordentlich Konkurrenz zu machen, ist meiner Meinung aber fraglich.

An den Erfolg des Palm Pre glaubt offenbar auch o2. Wie der Palm-Vertriebspartner heute bekannt gegeben hat, erscheint der Möchtegern-iPhone-Killer hierzulande bereits im Herbst (genauer gesagt im vierten Quartal). Neben Deutschland wird der Palm Pre zu diesem Zeitpunkt auch in Spanien, Großbritannien und Irland auf den Markt kommen. Laut Palm-Chef Jon Rubinstein sei Europa ein sehr wichtiger Markt für sein Unternehmen. Er sei sehr stolz, mit o2 und Movistar kooperieren zu können, um die Begeisterung, die der Palm Pre bereits in Nordamerika ausgelöst hat, nun auch nach Europa zu bringen. PR-Sprech Ende.

Allzu lange sollte Jon Rubinstein allerdings nicht mehr warten. Denn in diversen Foren häufen sich derzeit Beschwerden bezüglich schlechter Verarbeitung, überhitzten Geräten und Pixelfehlern in den Displays. Mit ähnlichen Fehlern hat auch Hauptkonkurrent Apple zu kämpfen: Beim aktuellen iPhone 3GS sorgen derzeit heiße Akkus für Ärger.

(Michael Friedrichs)

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Amazon-Patentanträge: Gibt es am Ende doch Werbebanner beim Kindle?06.07.09

kindle2Vergangene Woche musste Amazon in Sachen Kindle eine dicke Schlappe einstecken, als T-Mobile und Vodafone unisono verkündeten, dass man bei einem deutschen Marktstart nicht zur Verfügung stehe. Dazu muss erwähnt werden, dass der E-Book-Reader von Amazon auf ein UMTS-Modul zurückgreift, um neues Lesefutter aus dem Äther zu ziehen. Es gab keine konkrete Angabe von Gründen, warum die beiden Mobilfunker sich verwehren, doch einige Medien spekulierten, dass es wohl wie so oft am lieben Geld lag. Am Samstag platzte dann Vodafone überraschend mit der Nachricht heraus, dass man selbst an einem Lesegerät tüftle, erste Prototypen bereits getestet werden und das Gerät schon diesen Herbst im Handel erhältlich sein soll.

Die Entwicklungen zeigen: Diese ganze E-Book-Geschichte ist keine Eintagsfliege und birgt noch manches unentdecktes Potential: Keiner weiß das besser als Amazon. Deshalb sich hat der Versandhändler auch klamm und heimlich – und vor allem vorsorglich – zwei Patente sichern lassen. Ihre Titel lauten “On-Demand Generating E-Book Content with Advertising” und “Incorporating Advertising in On-Demand Generated Content“. Amazon begründet die Notwendigkeit dieser Patente damit, dass “vergriffene oder seltene Bücher (…) typischerweise nicht Werbung beinhalten”. Laut Kit Eaton, der auf die Neuigkeit hinweist, gebe es heute allerdings auch bei den neuen Büchern, abgesehen von Leseempfehlungen zum selben Autor, keine einzige Ad-Einblendung. Überfliegt man die Patenttexte wird schnell klar, dass Amazon eine kontextabhängige Werbeauslieferung anpeilt, Eaton nennt die inhaltssensitive Bannerschaltung “Amazons Version von Google AdSense” und der Vergleich dürfte den Nagel auf den Kopf treffen. (weiterlesen…)

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Promo-Clip “Exploit yourself”: Visual Effects-Studio macht dem Roboter Beine06.07.09

Was machen Visual Effects-Künstler, wenn sie zuviel Zeit haben? Richtig, sie produzieren abgefahrene Fake-Werbspots für Nike (HD-Version). Die Jungs von Big Lazy Robot haben sich jedenfalls zu diesem Schritt entschieden, nachdem die Dreharbeiten Programmier- und Design-Arbeiten für “Transformers” abgeschlossen waren. Das Ergebnis könnt ihr oben sehen – und hören. Wer mehr über den Clip erfahren will, findet auf Vimeo noch das Making-Of.

Via: Pocket-Lint

(André Vatter)

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eBay startet Petition für freien Internethandel06.07.09

ebay-logoPetitionen haben seit dem großen Erfolg der Zensursula-Bittschrift Hochkonjunktur. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch erste Unternehmen auf den Zug aufspringen und so ist es heute auch gekommen: eBay sieht den freien Online-Handel in Gefahr und ruft deshalb derzeit alle europäischen Bieter und Anbieter dazu auf, sich bei einem Gesuch an Brüssel zu beteiligen. Hintergrund der Aktion seien die “verbraucherfeindlichen Methoden einiger Markenhersteller”, heißt es in einer Presseerklärung.

eBay hat dazu eine Studie in Auftrag gegeben, die das Ergebnis brachte, dass heute fast 46 Prozent der Online-Händler der Verkauf bestimmter Produkt vom jeweiligen Hersteller untersagt werde. Für 40 Prozent der Anbieter gelten verschärfte Regeln, fast jedem Zweiten sei es schon verboten worden, die Ware für weniger als den vom Produzenten festgelegten Preis zu verkaufen. eBay zieht das Fazit: “Gewinnmaximierung auf Kosten der Verbraucher”.

Offenbar gibt es da wirklich ein Problem. In der Unternehmensmitteilung wird ein Schreibwarenhändler aus Berlin zitiert, der sowohl im Ladengeschäft, als auch über das Internet seine Waren vertreibt:

Über den Internet-Verkauf erwirtschafte ich inzwischen zwei Drittel meines gesamten Umsatzes, ohne dieses zweite Standbein hätte ich mein Ladengeschäft längst schließen müssen. Einige Hersteller machen es mir jedoch nicht leicht – ich wurde bereits von Markeninhabern verklagt, Lieferungen wurden eingestellt und in meinem eigenen Laden bin ich von einem Mitarbeiter eines Herstellers regelrecht bedroht worden.

eBay wird diese Woche dazu übergehen, sämtliche Mitglieder in der Europäischen Union anzuschreiben und zu bitten, bei der Petition mitzumachen. Wie das dann aber später mit den gesammelten Stimmen genau ablaufen wird, verrät das Auktionshaus nicht. Man werde den “Forderungen an die zuständigen Stellen der Europäischen Union” Nachdruck verleihen, heißt es. Das klingt eher nach Lobbyarbeit als nach einem dicken Brief an die Adresse des Europäischen Parlaments. Aber vielleicht erfahren wir bald mehr.

(André Vatter)

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Facebookgate-Affäre: Der Feind in meinem Bett06.07.09

sawersIch bin dafür, dass es einen Führerschein für Social Networks geben sollte – einen obligatorischen Test, der vor der Anmeldung abgelegt werden muss. Grundlegende Frage der Netiquette und zum technischen Know-How sollten gestellt werden. Und Datenschutz. Vor allem zum Datenschutz, Datenschutz, Datenschutz. Hatte ich schon Fragen zum Datenschutz gefordert?

Es ist nämlich immer wieder dasselbe: Völlig zu Recht knüppeln Netzaktivisten regelmäßig auf die Sammelwut der Regierung (Stichwort: Vorratsdatenspeicherung – hier übrigens eine aktuelle Stellungnahme des CCC) und der Target-orientierten Online-Werbeindustrie ein. Gleichzeitig lassen aber viel Nutzer im Netz noch immer ganz von alleine die Hüllen fallen, vollführen intimste Schleiertänze vor den Augen der ganzen Nation: “Hier die Party-Bilder vom Wochenende”, steht im VZ-Bilderbuch. “Ich hasse meinen Chef”, heißt es bei Twitter. Ich verstehe die Leute nicht…

Ein klassisches Beispiel virtueller Entblätterung (und ihrer fatalen Folgen) konnten wir am Wochenende in Großbritannien beobachten. Ich will der Gattin des künftigen MI6-Chefs nicht zu nahe treten, aber entweder hat die Dame zuviel an altem Teegebäck geknabbert oder hat von modernen Medien soviel Ahnung, wie Vattenfall von dem Betrieb eines Atomkraftwerks. Was war geschehen? Die Ehefrau von Sir John Sawers, der bisherige englische Uno-Botschafter und nun das designierte Oberhaupt des britischen Auslandsgeheimdienstes, hat Facebook entdeckt und munter drauflos genetworkt. Zuerst kommen ja die “Freunde”: Neben einigen Promis und anderen Sternchen der britischen Unterhaltungsindustrie, setzte Lady Shelley Sawers auch David Irving auf die Liste, seines Zeichens Historiker und nebenbei eifriger Holocaust-Leugner. (weiterlesen…)

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TweetMyPC: Genialer Client für die PC-Steuerung von außen06.07.09

tweetmypcWenn es da draußen noch immer experimentierunfreudige Traditionalisten Leute gibt, die sich Twitter verweigern: heute wäre ein guter Tag, doch damit anzufangen. Der Grund ist das kleine Programm TweetMyPC, auf das ich gerade bei Digg gestoßen bin.

Aber fangen wir von vorne an: Angenommen, ihr seid in der Schule / in der Uni / auf der Arbeit und stellt mit Schrecken fest, dass ihr vergessen habt, den Rechner auszuschalten und die Mutti / der Mitbewohner / die Frau könnte die Gunst der Stunde nutzen, um mal einen Blick in den “PRIVAT”-Ordner auf dem Desktop zu werfen. Oder ihr seid schon auf der Arbeit, habt aber vergessen, den Download eines neuen Service-Packs zu veranlassen und wollt nicht, dass das Nachholen euch nun den Feierabend vermiest. Oder ihr seid unterwegs und braucht dringend eine Datei von eurem Rechner? Na, was dann?

Genau für solche Fälle wurde TweetMyPC entwickelt. Dabei handelt es sich um einen Client, der einen zuvor definierten Twitter-Stream auf Kommandos hin absucht und diese dann auch zeitnah umsetzt. Es empfiehlt sich dabei, zunächst einen neuen Account bei Twitter anzulegen und ihn auf “Private Updates” zu stellen – es sei denn, ihr möchtet, dass die Follower die Kommunikation zwischen euch und dem Remote-Rechner mitbekommen.

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Außerdem könnten Passwortdiebe durch diese Form der Öffentlichkeit angelockt werden. Wenn ihr ein Google-Mail-Konto habt, umso besser: damit lassen sich dann weitere Features nutzen. Sobald TweetMyPC fertig eingerichtet wurde (es dauert etwa zehn Sekunden), setzt es sich als kleines Icon in die Startleiste und klopft jede Minute einmal bei Twitter an, um sich neue Befehle abzuholen. (weiterlesen…)

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Basic Sunday: Kampf gegen Kinderpornografie05.07.09

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Das Thema Kinderpornografie ist insbesondere in den vergangenen Monaten ins Zentrum des medialen Interesses gerückt. Während sich bestimmte politische Akteure mit relativ fragwürdigen Methoden daran versuchen, der Verbreitung dieser schlimmen Inhalte Einhalt zu gebieten, gelingt es anderen Gruppierungen, relativ schnell große Erfolge zu erzielen. Vor einigen Wochen ist es einem Verein gelungen, zahlreiche Webseiten mit pädophilen Inhalten löschen zu lassen, indem sie einfach die Provider über diese Inhalte informierten. Innerhalb kürzester Zeit war ein Großteil dieser Angebote beseitigt und nicht mehr aufrufbar. Doch kommerzielle Webseiten sind nur ein kleiner Teil des weltweiten Netzwerks von Pädophilen. Weiterhin gelten Foren und Newsgroups, E-Mail und Chats sowie insbesondere Peer-to-Peer-Netzwerke als einfache und direkte Möglichkeit, sich diese Inhalte anzusehen und sich zum eigenen Vergnügen herunterzuladen. Seit dem 1. Juli ist unter dem Namen No-Kids.org ein Projekt gestartet, welches versucht, Peer-to-Peer-Netzwerke auszutrocknen und mit Hilfe von Internetnutzern dauerhaft einen der wichtigsten Kanäle für kinderpornografische Dateien massiv zu stören. Ein Non-Profit-Projekt mit langfristiger Perspektive…

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Reif für die Insel – Wii Sports Resort im Test03.07.09

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In Nordrhein-Westfalen beginnen heute die Sommerferien und für die rund 2,1 Millionen Schüler bedeutet dies sechs Wochen lang die Beine hochlegen, sich die Sonne auf den Bauch scheinen und einfach die Seele baumeln zu lassen. Okay, ich bin schon länger kein Pennäler mehr, aber reif für die Insel bin ich trotzdem. Da kam die Einladung ins Wii Sports Resort von Nintendo im Kölner Playa-Cologne gerade richtig. Lecker Essen, gekühlte Getränke, interessante Gespräche – und ein sportlicher Ausblick auf Nintendos neue virtuelle Trauminsel namens Wuhu Island.

In drei Wochen – am 24. Juli – kommt der Nachfolger des überaus erfolgreichen Sportspiels Wii Sports in den Handel. Voraussetzung dafür ist allerdings die bereits erhältliche Remote-Erweiterung Wii Motion Plus, die es dem Spieler erlaubt, seine Bewegungen noch präziser auszuführen. Und Zielgenauigkeit ist in der Regel gefragt bei den insgesamt zwölf zur Verfügung stehenden Sportarten. Neben dem Bogenschießen, Frisbee-Werfen, Basketball, Radfahren, Jetboot, Tischtennis, Fliegen, Wakeboarden, Kanufahren und Schwertkampf gibt es mit Bowling und Golf auch zwei bekannte Disziplinen, die für Wii Sport Resort allerdings komplett überarbeitet wurden. Die meisten Sportarten lassen sich zudem sowohl im Ein- als auch im Mehrspieler-Modus spielen.

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