Weg mit der Barriere – o2 erlaubt das Skypen auf dem Handy
Es geht doch! Der erste deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber hat sich dazu durchringen können, Voice-over-IP-Dienste wie Skype offiziell zu erlauben. Wer von euch einen o2-Vertrag nutzt, darf ab sofort zum Beispiel nach Herzenslust skypen. Und zwar weil o2 nach eigenen Angaben “neue Maßstäbe im Bereich mobiles Internet” setzen will.
Mit diesem Schritt setzt o2 die Konkurrenz von T-Mobile und Vodafone ordentlich unter Druck. Zwar ist man bei den beiden Konkurrenten auch bereit, die Nutzung von Skype zu erlauben, hält seinen Kunden aber ohne mit der Wimper zu Zucken das Sparschwein vor die Nase. Besser gesagt: man entreißt es ihnen. Denn wer in den D-Netzen skypen will, soll gefälligst eine zusätzliche monatliche Grundgebühr zahlen. Die darauf immer wieder gestellte Warum-Frage wird recht oberflächlich mit der durch VoIP-Dienste angeblich stark beanspruchten Netz-Technik begründet. Soviel zum Thema Generation Upload…
Dass es aber auch anders geht, beweist nun o2. Extragebühren werden bei den Münchner Unternehmen nicht fällig. Lediglich die Nutzung einer Flatrate für mobiles Internet wird empfohlen. Wenignutzer können für zehn Euro das Internet-Pack-M mit monatlich 200 Megabyte Inklusivvolumen bestellen, Vielnutzer für 25 Euro das Internet-Pack-L mit fünf Gigabyte. Im Rahmen des monatlichen Datenvolumens ist die Nutzung von HSDPA möglich, anschließend erfolgt eine Drosselung auf GPRS-Niveau.
Zugegeben: ich würde nie auf die Idee kommen, auf dem Handy zu skypen. Ich telefoniere nämlich viel zu wenig mobil und bin zudem ein großer SMS-Fan. Aber für alle, die Skype und Co. lieben ist das Vorpreschen von o2 ein wichtiger Schritt. Nicht nur, weil die Münchner selbst auf Extragebühren verzichten, sondern auch, weil sie der Konkurrenz zeigen, wie es richtig geht. Statt eine Blockade-Haltung oder fiese Tarif-Falltüren aufzubauen: freie Fahrt für mobile Dienste – egal welcher Art.
Hayo Lücke
|
|
Tweet |
|
3. Artikelstatistik:
· read: 6739 · today: 5 · last: 12. February 2012





[...] erlaubt skype auf dem Handy Weg mit der Barriere – o2 erlaubt das Skypen auf dem Handy | Basic Thinking Blog Aber es gibt keine vollwertige Skype-App zum telefonieren via WiFi/3G, [...]
wie ist die Qualität?
super! !!
[...] Basicthinking.de Die Interessanten: » The Man On The Moon – 40 Jahre Mondlandung» Buntes [KW 27]» [...]
Irgendwie sehe ich da keinen Unterschied. Tippen muss man so oder so. Und danach ist es doch egal womit man den losschickt. Oder habe ich da etwas übersehen?
dann dürfte es VoIP/+DSL-Flat bsw. auch nicht geben, denn T-home und die ganze Call-by-Call Unternehmen machen mit dem “herkömmlichen Telefonnetz” immer weniger Umsatz. Das ist halt der Fortschritt der Technik.
[...] This post was Twitted by blogberryde [...]
@#11 – Sicherlich hast Du vollkommen Recht, wenn Du sagst, dass man die Nachrichten einfach nur abschicken muss. Jedoch muss ich mir Skype erst mal auf meinem Smartphone installieren (das ich by the way noch nicht habe ;-)) dann das Programm starten, dann auf den Login warten, dann aus meiner Kontaktliste die Person auswählen, um dann meine Nachricht zu versenden. Und dazu kommt ein ganz wichtiger Punkt: mein Gesprächspartner muss auch Skype nutzen. Ich wüsste bisher aber nicht eine Person, die aus meinem Freundeskreis Skype auf dem Handy installiert hat. :-)
Hätte ich bloß o2 genommen…
Da muss ich Tac recht geben. Ich nutze (noch) von O2 das Paket L für mobiles surfen. O2 ist technisch total überfordert. Lt Vertrag drosseln die die
Leitung nach 5GB Datenvolumen auf GPRS niveau. Tatsächlich haben sie es bei mir gestern schon nach 4,1 GB gemacht. Trotz Ticket warte ich jetzt schon über 24 Std. auf eine Lösung. Wenn man bei O2 die Tagesflat Rate für 3,50E nutzen will, bestätigt O2 zwar die Buchung, aber danach räumen die dein Konto auf der SIM karte leer. Ist heute passiert. Nun suche ich nach Alternativen zu O2, ohne Vertrag. Hat jemand Erfahrung ?
[...] O2 erlaubt Skype auf seinen Handys Was andere Anbieter blockieren, erlaubt nun O2. BasicThinking findet das gut. [...]
[...] Quelle: Basic Thinking [...]
Es kommt vielleicht auch darauf an, ob man einen Flatrate-Tarif hat. Dann ist nur noch installieren arbeitsaufwendig.
Aber danach kann man das Programm immer laufen lassen und es ist ja nicht gesagt, dass die Gesprächspartner skype (oder meinetwegen auch icq) auf dem Handy haben müssen.
Mit den Freunden kann man dann auch kommunizieren, wenn die zu Hause am Rechner sitzen. (Bei den ganzen Informatikern, die ich kenne nicht unwahrscheinlich ;-) )
Für mich ist der Unterschied aber hauptsächlich: Für SMS muss ich extra bezahlen, für skype/icq nicht. Bei Anderen ist das vielleicht genau andersrum.
[...] sind. Aber wie gesagt, das unter der Bedingung, dass die Telcos hierzulande mitspielen. VoIP über das Mobilfunknetz erlaubt hierzulande bislang nur o2 ohne [...]