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Archive for 08.2009

“World of Warcraft: Cataclysm” – Blizzard arbeitet an einem neuen Add-on11.08.09

wow-worgenBastelt Blizzard still und heimlich an einer neuen Erweiterung für seinen überaus erfolgreichen MMORPG-Hit World of Warcraft? Wenn man den Worten eines anonymen Insiders und bereits aufgetauchten Indizien Glauben schenken will, heißt die Antwort eindeutig Ja. Demnach soll das nunmehr dritte Add-on auf den düsteren Namen “Cataclysm” (bedeutet übersetzt so viel wie Katastrophe, Aufruhr, Verheerung oder gewaltsame Umwälzung) hören und eine ganze Reihe neuer Inhalte mitbringen.

Insbesondere dürfen sich WoW-Spieler auf zwei neue Rassen freuen. Sie dürfen dann auf der Allianz-Seite in die Gestalt von Worgen (Werwölfen) schlüpfen oder auf der Horde-Seite das Leben als Goblin führen. Beide Rassen sind nicht neu im Warcraft-Universum. Sie konnten bisher allerdings nicht gespielt werden. Mehr Details sind noch nicht bekannt. Erste offizielle Infos werden auf der Hausmesse BlizzCon erwartet, die parallel zur Kölner Spielemesse Gamescom stattfindet.

Doch zurück zu den eingangs erwähnten Indizien. Laut den Jungs von GameStar hat sich Blizzard im Juli sowohl die Domain wowcataclysm.com als auch die Namens- und Markenrechte gesichert. Auch in der WoW-Geschichte gebe es entsprechende Anhaltspunkte:

So hält wowwiki.com einen Eintrag zu “The Great Sundering” bereit. Dieses weltverändernde Ereignis, auch einfach als Sundering oder eben Cataclysm bekannt, fand 10.000 Jahre vor den aktuellen Ereignissen statt und markiert die Zerstörung des Brunnens der Ewigkeit (Well of Eternity). Die dabei freigesetzten Energien zerteilten den bis dahin zusammenhängenden Kontinent Azeroth in mehrere Bruchstücke, die heute als Kalimdor, Nordend und die östlichen Königreiche bekannt sind. Die Überreste des Brunnens dagegen verwandelten sich in den Mahlstrom (Maelstrom).

Alles klar? Ich verstehe fast nur Bahnhof, weil mir die Warcraft-Geschichte nicht so vertraut ist. Wie gesagt, Hinweise auf eine dritte Erweiterung gibt es genug und eigentlich wäre es auch an der Zeit für neue Spielinhalte. Das letzte Add-on “Wrath of the Lich King” erschien im November letzten Jahres.

(Michael Friedrichs)

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T-Mobile: So teuer wird das iPhone ab dem 15. August11.08.09

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Der Bonner Konzern macht sich gerade richtig viele Freunde. Wie heute durchgesickert ist, gelten ab kommenden Samstag (15. August) in den beiden Einstiegstarifen Complete XS und Complete 60 neue Gerätepreise. Anders als erwartet werden die aktuellen iPhone-Modelle aber nicht günstiger, sondern erheblich teurer. Auf Nachfrage erklärt T-Mobile die Preiserhöhung mit dem Auslaufen einer Abverkaufsunterstützung (von Apple?). Etwas seltsam an der Begründung finde ich allerdings, dass im Vorfeld von einem zeitlich befristeten Einführungsangebot noch nie die Rede war.

Interessierte sollten sich also beeilen, wenn sie noch ein iPhone zum alten Preis ergattern wollen. Nach dem 15. August gibt es jedenfalls ein Grund mehr, warum man sich bei dem Mobilfunkkonzern kein Apple-Handy holen sollte. Auch in Anbetracht dessen, dass vielleicht schon bald eine Acht-Gigabyte-Version des iPhone 3GS erhältlich sein könnte, wirkt die jüngste Preiserhöhung von T-Mobile irgendwie deplatziert.

(Michael Friedrichs)

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Turbosuche: Google Caffeine im Schnelltest11.08.09

caffeineBald soll recherchieren mit der Google-Suchmaschine noch schneller und präziser werden als bisher. Wie im hauseigenen Webmaster Central Blog zu lesen ist, hat der Internetriese in den vergangenen Monaten mit einer Vielzahl an Entwicklern an einem geheimen Projekt gearbeitet. Das Ziel, eine neue Architekturgeneration für die Websuche, sei nun fast erreicht. Dies sei allerdings nur der erste Schritt in einem längeren Prozess, in dessen Verlauf Google seine Suchmaschine deutlich verbessern will. Demnach soll der Suchindex vergrößert, die Suchgeschwindigkeit und die Suchgenauigkeit erhöht werden.

Laut Google werden den meisten Nutzern die Änderungen kaum auffallen, weil lediglich die Technik hinter der Suche optimiert wurde und der Rest erst einmal unverändert bleiben soll. Auch die Suchergebnisse sollen weitgehend unberührt bleiben. Da es aber trotzdem zu Abweichungen – insbesondere für Web-Entwickler und Power-Sucher kommen kann – steht Google Caffeine bereits vor dem Release (einen konkreten Termin gibt es übrigens noch nicht) zum Testen bereit. Dadurch erhofft sich das Entwickler-Team jede Menge Feedback.

Ich habe mir die Sandbox-Version der neue Suche einmal näher angeschaut.

google-caffeine-vergleich

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Facebook übernimmt FriendFeed – “Mitarbeiter sind interessanter als die Technik”11.08.09

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Die Nachricht schlug heute Morgen ein wie eine Bombe. Das große Facebook-Netzwerk mit weltweit rund 250 Millionen Mitgliedern hat das kleine Startup FriendFeed mit rund einer Millionen Nutzern übernommen – zum Kaufpreis von 50 Millionen US-Dollar. Obwohl der Inhalt des Kaufvertrags eigentlich unter dem Deckmantel des Schweigens bleiben sollte, fanden ein paar Details doch noch den Weg an die Öffentlichkeit. Demnach legte Facebook 15 Millionen Dollar bar auf den Tisch des Hauses, die restlichen 35 Millionen gab es in Form von Aktien.

Ebenfalls interessant: Facebook verhandelt bereits seit knapp zwei Jahren mit den Gründern von FriendFeed – bisher allerdings ohne Erfolg. Warum also der plötzliche Sinneswandel? Weil Marc Zuckerberg zu wenig Dollar-Millionen angeboten hat oder weil die berufliche Zukunft der FriendFeed-Entwickler ungewiss war? Fakt ist, dass der Vertrag nach ewigem Hin und Her von beiden Unternehmen unterschrieben wurde und alle zwölf (!) Mitarbeiter in den nächsten Tagen bei Facebook einen eigenen Schreibtisch bekommen. Die vier FriendFeed-Gründer können sich laut Alles2null auf einen neuen Job in der Management-Ebene von Facebook freuen. (weiterlesen…)

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tr.im schmeißt hin. Wegen zu hoher Kosten und fehlender Möglichkeit zum Geldverdienen10.08.09

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Das sind nur zwei Gründe, warum der Betreiber des beliebten Kurz-URL-Dienstes tr.im am Wochenende überraschend die Reißleine gezogen und sein Angebot mit sofortiger Wirkung eingestellt hat. Ganz zappenduster wird es allerdings erst in ein paar Monaten. Wie auf der Homepage von tr.im zu lesen ist, sollen alle bestehenden Umleitungen noch bis zum Jahresende ihren Dienst tun. Pech haben dagegen Nutzer, die bis dahin auf die Statistik-Funktion des Kurs-URL-Dienstes zugreifen möchten. Sie steht seit dem Wochenende nicht mehr zur Verfügung.

Wir bedauern, dass es so gekommen ist, aber alle Versuche, diesen Schritt zu vermeiden, sind gescheitert. Investoren und Geschäftspartner haben leider kein Interesse an unserem Angebot gezeigt. Es gibt keinen Weg, mit der Verkürzung von Internetadressen Geld zu verdienen. Die Nutzer würden dafür nicht bezahlen wollen. Außerdem hat es keinen Zweck, den Dienst weiter zu entwickeln, da Twitter bereits bit.ly als Marktführer ausgerufen hat. Leider gibt es uns keine andere Wahl, als den Betrieb von tr.im einzustellen.

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Abuse Detection System: Plant Apple eine Black Box für das iPhone?10.08.09

abuse-detection-systemDer Traum eines jeden Hardware-Herstellers könnte vielleicht schon bald wahr werden. Bisher ist es so, dass ein nicht mehr funktionsfähiges Gerät vor der Reparatur mehr oder weniger intensiv überprüft werden muss, um feststellen zu können, wo genau das Problem liegt. Denn viele Kunden geben ihr Gerät (vor allem innerhalb der Garantiezeit) zurück, weil es plötzlich aus unerfindlichen Gründen nicht mehr funktioniert. Nun ist der Hersteller also gefragt, der das Problem finden und beheben muss. Der Fehler ist in aller Regel zwar schnell ausgemacht, nur die Ursache und die Schuldfrage können nicht immer eindeutig geklärt werden. Gut für den Kunden und schlecht für den Hersteller, da er in der Regel für die angefallen Kosten (Reparatur, Ersatzgerät, Geräteaustausch) aufkommen muss – auch wenn der Kunde den Defekt durch unsachgemäße Verwendung selbst verursacht hat, ihm dies aber nicht nachzuweisen ist.

Deshalb könnte ein neues Patent von Apple schon bald der Alptraum für viele Kunden werden. Schenkt man den Plänen aus Cuppertino Glauben, will der Hersteller seine kommenden iPod- und iPhone-Modelle künftig mit einem so genannten Abuse Detection System ausstatten. Ähnlich wie bei einer Black Box im Flugzeug registriert ein winziger Datenspeicher dann jede noch so kleine Erschütterung, jeden Wassertropfen, Hitzeeinwirkung oder was auch immer. Spinnt Apple jetzt komplett oder was erhofft sich der Hersteller davon? Die Antwort liegt auf der Hand. Es geht wie immer um das liebe Geld und insbesondere darum, wer im Falle einer Reparatur für die entstandenen Kosten aufkommt. Denn trotz bestehender Garantie müssten Kunden für den Schaden aufkommen, wenn sie den Defekt – wie oben bereits schon einmal erwähnt – durch unsachgemäßen Gebrauch selbst verursacht haben. Den Beweis dafür liefert künftig der Datenspeicher der Black Box. (weiterlesen…)

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Basic Sunday: Was deutsche Politik und Medienindustrie gemeinsam haben09.08.09

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Die deutsche Politik hat sich festgefahren. Und dieser Eindruck festigt sich nicht nur durch die nur noch relativ knappe Zeit bis zu den Bundestagswahlen 2009, sondern ist ein Trend, der sich bereits seit mehreren Jahren nachverfolgen lässt. In der Politik ist es nämlich gar nicht so unähnlich wie in der Wirtschaft: Gibt es einen oder mehrere Monopolisten, so lassen bestimmte Innovationen auf sich warten und die Arroganz des Unternehmens steigt. In jedem von uns bilden sich bei diesen Worten bestimmte Bilder die sich in das ein oder andere Unternehmen manifestieren. In der Politik ist es nicht anders: Gerade die etablierten Parteien vollziehen schon seit Jahrzehnten immer das gleiche Programm mit den gleichen Inhalten und den gleichen Zielgruppen. Ist man in der Regierung, wird jedes Gesetz für positiv befunden. Ist man in der Opposition, findet man jedes dieser Gesetze natürlich schlecht. So ist der Lauf der Dinge. Für den Nutzer von Produkten bzw. für den Wähler kann dies nachhaltige Konsequenzen haben. Nämlich dann, wenn keine Weiterentwicklung zu sehen ist und eigene Wünsche und Sorgen keine Beachtung mehr finden. In der Wirtschaft sorgt dies in einem offenen Markt für Vertrauensverlust und eine geringere Käuferschicht. In der Politik sorgt dies naturgemäß hauptsächlich für eines: Wahlabstinenz.

Die Wahlbeteiligung sinkt

Seit den 80er Jahren lässt sich ein stetiger, enormer Wahlverlust feststellen, der sich insbesondere in den jüngeren Zielgruppen manifestiert hat. Bei den Bundestagswahlen 2005 hat die Altersgruppe bis 30 lediglich zu rund 70% ihr Wahlrecht in Anspruch genommen. Dies ist zwar immer noch höher als im Jahr 1990, wo die Wahlbeteiligung lediglich bei 65% lag, ist jedoch noch weit unter der Wahlbeteiligung älterer Zielgruppen. Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Wahlbeteiligung umso höher ausfällt, je älter die Altersgruppe ist. Die Gruppe 60-70jährigen kam im Jahr 2005 auf eine Wahlbeteiligung von rund 85%. Kein Wunder, dass die Politik keine großen Experimente wagt und sich auf althergebrachte, traditionelle Inhalte bezieht. Da haben junge Themen nicht mehr so viel Bedeutung. Insbesondere deswegen, weil junge Menschen eher eine Politikverdrossenheit mit sich bringen als die älteren Jahrgänge. Wundert sich da tatsächlich noch jemand, warum sich in der Politik kaum etwas bewegt bzw. eher die junge Generation mit Regelungen, Einschränkungen und Drohungen eingeschüchtert wird? Eigentlich sollte die Antwort klar sein.

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Basic Thinking besucht den Online-Stammtisch Köln08.08.09

oskAn alle Rheinländer – und alle, die es für einen Abend gerne wären: Am 26. August findet im Rheinaufhafen der dritte Online-Stammtisch Köln statt. Basic Thinking wird offiziell zum ersten Mal dabei sein und sich unter das Volk mischen, um wieder einige bekannte Gesichter zu treffen und das ein oder andere Kaltgetränk zu sich zu nehmen. Der OSK ist in erster Linie ein Networking-Treff für Menschen aus der Internet-Branche; wer sich vorab für das anwesende Publikum interessiert, kann schon jetzt einen Blick auf die Gästeliste werfen (siehe auf der Seite unten).

Bislang haben sich über 400 Leute für den Online-Stammtisch angemeldet, die Veranstalter rechnen mit bis zu 1.000 Besuchern, die am Ende kommen werden. Das Ganze findet in der Kameha Suite statt: eine schmucke Bar-Lounge, in der sich augenscheinlich einige Innenausstatter ausgetobt haben. Ich werde mir jedenfalls die Schuhe putzen, bevor ich hingehe.

10 Tickets zu verlosen

Also noch einmal: Das Ganze steigt am Mittwoch, 26. August, gegen 19 Uhr. Tickets können ab sofort über den OSK-Shop erworben werden. Der Eintritt kostet fünf Euro im Vorverkauf (Preis für die Location), wer bis zum Termin warten möchte, bekommt Einlass gegen zehn Euro gewährt – sofern noch Karten vorhanden sind. Da Basic Thinking lokale Events wie dieses gerne unterstützt, sind wir soeben Medienpartner vom OSK geworden und konnten insgesamt zehn Tickets für euch sichern. Wir haben uns gedacht, dass wir diese am Besten unter unseren Twitter-Followern verlosen werden: Wer Interesse hat dabei zu sein, sendet bitte folgende Botschaft per Tweet ab:

@basicthinking Eine Karte für den Online-Stammtisch Köln, bitte. http://bit.ly/B9jza #bt-goes-osk

Denkt an den Hash-Tag. Am Mittwoch – dem 19. August – werden wir die Tweets in die große Trommel werfen und das Los entscheiden lassen. Die Gewinner werden wir dann an dieser Stelle veröffentlichen. Bis dahin wünschen wir euch viel Glück und vielleicht sehen wir uns ja beim Stammtisch.

(André Vatter)

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Simon the Sorcerer zaubert auf dem iPhone07.08.09

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Nach Monkey Island, Sim City, Worms und Doom ist mit Simon the Sorcerer aus dem Jahr 1993 ein weiterer Spiele-Klassiker aus vergangenen Zeiten zurückgekehrt. Nicht für die Playstation Portable, nicht für die Nintendo DSi, sondern für das Apple iPhone. Seit heute zaubert der Zauberlehrling jedenfalls wieder und kämpft in bekannter Point-and-Click-Manier gegen den bösen Magier Sordid.

Um alle Abenteuer erfolgreich zu meistern, müssen Rätsel gelöst, die Spielwelt erkundet, Gegenstände gesammelt und mit anderen Charakteren interagiert werden. Bei dem rund 75 MB großen Spiel handelt es sich um eine ScummVM-Portierung der englischsprachigen Originalversion. Story und Grafiken wurden unverändert übernommen, lediglich die Musik wurde neu abgemischt.

Simon the Sorcerer ist ganze zwei Euro günstiger als Monkey Island und braucht erheblich weniger Platz auf eurem iPhone bzw. iPod touch. Das Wochenende kann also kommen und was gibt es schöneres, als unter dem Sonnenschirm auf dem Balkon zu liegen, zu grillen und nebenbei den Zauberlehrling durch die Gegend zu scheuchen.

Via: MacGadget

(Michael Friedrichs)

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office.com – Microsoft sichert sich passende Domain für Office 2010-Launch07.08.09

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Ich möchte nicht wissen, wie viel Millionen Dollar der Softwareriese auf den Verhandlungstisch legen musste, damit der anonyme Besitzer der Domain office.com den Kaufvertrag unterschrieben hat. Wie ein Blick auf die Webseite verrät, hat bis zum 31. Juli ContactOffice, ein europäischer Anbieter eines browserbasierten Büropaketes, die Premium-Adresse genutzt und ist seit ein paar Tagen nun unter einer neuen Domain zu erreichen.

Ein Hinweis auf Microsoft findet sich auf der Homepage allerdings nicht. Lediglich ein Klick in die Whois-Daten von office.com verrät, dass der Softwareriese seit dem 4. August der neue Eigentümer der Domain ist. Auf die Übernahme angesprochen, hält sich das Unternehmen ziemlich bedeckt. Ja, man habe die Domain gekauft, aber um über konkrete Pläne zu sprechen, sei es noch zu früh, so ein Sprecher gegenüber zdnet.

Für welche Zwecke sich Microsoft die Domain einverleibt hat, dürfte aber auf der Hand liegen. Anfang nächsten Jahres will das Unternehmen mit einer neuen Office-Version an den Start gehen. Unter anderem soll es auch eine gratis Browserversion sowohl für Internet-PCs als auch für Smartphones geben. Und was passt zu dem geplanten Online-Angebot besser, als eine passende Internetadresse? Bingo.

(Michael Friedrichs)

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Projekt Megawoosh: Bruno Kammerl und sein unglaublicher Wasserrutschen-Stunt07.08.09

Das Video geistert seit drei Tagen durch das Web. Über 300.000 Menschen rund um den Globus haben die spektakuläre Wasserrutschpartie eines schrägen Ingenieurs namens Bruno Kammerl bereits am Bildschirm mit verfolgt und danach ungläubig ihre Köpfe geschüttelt. Schnell war klar, dass es sich bei dem 44-Sekunden-Film um einen meiner Meinung nach wirklich gut gemachten Fake handeln muss – obwohl viele Dinge eigentlich dagegen sprechen. Es gibt ein Xing-Profil von Bruno Kammerl, der Typ hat einen eigenen Facebook-Account sowie eine Webseite mit einem Haufen Pseudo-Informationen zu seinem Projekt “Megawoosh” wie beispielsweise Konstruktionspläne, Sponsoren, Businesspläne und ein Testvideo, was angeblich in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität in München entstanden ist.

Allem Anschein scheint es sich bei Bruno Kammerl also um eine reale Person zu handeln, der dabei ist, die Erfindung seines Lebens (eine abriebfreie Oberflächenbeschichtung) zu machen. Es gibt sogar einen Geschäftspartner namens George aus Litauen. Interessant finde ich auch, dass Bruno Kammerl über seine Homepage Unterstützung bei der PR-Arbeit sucht, damit seine Erfindung international bekannt wird. In diesem Punkt scheint er wirklich erfolgreich gewesen zu sein. Die Wasserrutschpartie samt Sprung (immerhin lockere 35,2 Meter) in das kleine Planschbecken hat sich seit der Veröffentlichung zum viralen Selbstläufer entwickelt. (weiterlesen…)

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Wer ist Cyxymu? DoS-Attacke sollte politischen Blogger aus Georgien mundtot machen07.08.09

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Die gestrige DoS-Attacke auf Netzwerke und Dienste wie Twitter, Facebook, Blogger und Livejournal hat im Netz deutliche Spuren hinterlassen. In zahlreichen Foren werden mögliche Hintergründe und Folgen des massiven Serverangriffs diskutiert. Auch heute, einen Tag später, sind die Nachwehen in Form von kurzen Ausfällen bei den betroffenen Seiten noch zu spüren. Twitter-Gründer Biz Stone reagierte verärgert auf den Zwischenfall. Er habe an diesem Tag bessere Dinge zu tun gehabt. Und die Verteidigung gegen die massiven DoS-Angriffe gehörte ganz sicher nicht dazu. Im unternehmenseigenen Blog verriet er weitere Details:

Twitter hat in den vergangenen Stunden intensiv mit anderen betroffenen Unternehmen und Diensten zusammengearbeitet, um das Problem in den Griff zu bekommen. Zudem handelt es sich bei der DoS-Attacke um einen massiven, koordinierten Angriff. An den Spekulationen über die Hintergründe werde  sich Twitter allerdings nicht beteiligen. Darüber hinaus sind durch die DoS-Attacke keine Nutzerdaten zum Opfer gefallen. Der gestrige Zwischenfall hat aber deutlich gezeigt, dass noch eine Menge Arbeit erledigt werden muss, um sich besser gegen solche Angriffe wehren zu können.

Ein wenig konkreter wurde dagegen Facebook-Sicherheitschef Max Kelly. Die DoS-Angriffe zielten auf die verschiedenen Nutzerprofile eines georgischen Bloggers namens Cyxymu, um dessen Nachrichten auf Facebook beispielsweise unerreichbar zu machen. Demnach wurden Spam-Mails mit Links zu Cyxymus Nutzerprofilen verschickt. Zusätzlich hätten die unbekannten Angreifer versucht, auf Facebook hunderte neue Profile pro Sekunde zu erstellen. Dies hätte auch zu den Server-Ausfällen geführt. (weiterlesen…)

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Serverangriff: DoS-Attacke legt Twitter lahm06.08.09

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Irgendwie komme ich mir vor, als wenn ich in die Steinzeit des 21. Jahrhunderts zurück versetzt worden wäre. Seit 15.30 Uhr ist das Twitter-Netzwerk nicht mehr erreichbar und ich habe das komische Gefühl, nicht mehr am Puls der Zeit Schlagzeilen zu sein. Ein bisschen hilflos komme ich mir vor, so ganz ohne meine Tweets. Was mir bleibt, sind ein Haufen Lesezeichen, ein überfüllter und schon länger nicht mehr genutzter RSS-Feedreader sowie ein paar Postfächer für meine E-Mail-Accounts. Doch dort herrscht im Vergleich zu meinem Twitter-Konto regelrecht tote Hose.

Was ist los? Warum ist der Micro-Blogging-Dienst seit über drei Stunden nicht mehr erreichbar? Eine Antwort habe ich auf der Status-Seite gefunden. Schuld an meiner Twitter-Abstinenz ist eine massive und immer noch andauernde DoS-Attacke. Betroffen sind ausschließlich das Web-Interface sowie die diversen Twitter-Clients, die auf die API zugreifen.

We are defending against a denial-of-service attack, and will update status again shortly.

UPDATE: Bei WinFuture habe ich eben gelesen, dass auch Facebook heute Nachmittag massive Server-Probleme hatte. Ob gegen das Netzwerk ebenfalls eine DoS-Attacke gefahren wurde, ist bislang nicht bekannt. Jedenfalls kann auf die Webseiten nach einigen kurzen Ausfällen wieder ohne Probleme zugegriffen werden.

(Michael Friedrichs)

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Die Briten sind top – bei Facebook und Twitter06.08.09

uk-flaggeDie Engländer haben nicht nur die Queen und die Tower Bridge, sondern auch weltweit die meisten Facebook-Profile. Jeder dritte Einwohner (rund 16,4 Millionen Menschen) ist bei dem Social Network registriert. Zum Vergleich: Im Facebook-Heimatland USA hat jeder vierte Staatsbürger ein Nutzerkonto. Hierzulande ist es lediglich jeder 25. Die Frage, warum Facebook bei den Briten so hoch im Kurs steht, kann ich leider nicht beantworten. Vielleicht weil sie viele Freunde haben, weil sie sich stärker vernetzen wollen oder weil sie einfach ein stärkeres Kommunikationsbedürfnis haben als andere Nationen? Ich weiß es nicht.

Nun kommt noch eine weitere Auszeichnung hinzu. Die Engländer spielen auch beim Microblogging-Dienst Twitter in der obersten Liga. Wie Twitter-Gründer Evan Williams in einem Interview mit dem Sender BBC verraten hat, ist London seit dem vergangenen Jahr die Stadt mit den meisten Twitter-Nutzern. Im Ländervergleich liegt Großbritannien gemessen an den Nutzerkonten an zweiter Stelle, dicht hinter den USA. Die Anzahl der britischen Twitter-Profile sei explodiert. Eine richtige Erklärung für den Erfolg seines Dienstes hatte William allerdings nicht parat. Das sei eben so und er freue sich darüber, wie populär Twitter im Vereinigten Königreich sei. Das war’s dann auch schon zu diesem Thema. (weiterlesen…)

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Google Street View: Neue Rüge von Datenschützern06.08.09

google-street-view-kameraDas Straßenfilmteam des Internetriesen sorgt wieder einmal für Ärger. Wie in der Rhein-Zeitung zu lesen ist, hat sich der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar bei Google zum wiederholten Male wegen der derzeit laufenden Kamerafahrten – vor allem in ländlichen Gegenden – beschwert. Allerdings ging es dabei nicht um die Filmaufnahmen an sich, sondern darum, wann und wo die Fahrten unternommen werden. Laut Caspar verstoße Google gegen eine verbindliche Vereinbarung mit seiner Behörde, wonach der Internetriese die Öffentlichkeit vorab über die Einsatzgebiete seiner Filmteams informieren muss. Dies sei aber nicht geschehen. Deshalb erwartet der Datenschützer jetzt eine schnelle Klarstellung von Google.

Mittlerweile hat sich auch ein Unternehmenssprecher zu Wort gemeldet. Er begründet die verspätete Veröffentlichung der Zeitpläne mit einer “derzeitigen Überarbeitung der Übersicht”. Kommentar Ende. Kein Wort der Entschuldigung. Ein Blick auf die Webseite zeigt allerdings eine weitere Reaktion. Über der Liste mit den deutschlandweiten Kamerafahrten steht nun August bis September – und nicht mehr Juni bis August.

Konsequenzen wird der Verstoß gegen die Vereinbarung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht haben. Laut Google Watch Blog hat der Datenschutzbeauftragte keine Handhabe, die Filmaufnahmen zu untersagen. Auch Bußgelder dürfen nicht verhängt werden. Also wieder einmal viel Geheule und nichts als jede Menge warmer Worte. In diesem Sinne – bis zur nächsten Rüge.

(Michael Friedrichs)

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