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Archive for 08.2009

Jung von Matt zur Sixt-Kampagne: “Die Seitenzugriffe haben sich verdreifacht.”06.08.09

schmidt_sixtDieters Statement war ja damals mein Lieblingskommentar: “Dauerwerbung auf eurem Blog. Man was ist nur aus BT geworden.” Was wohl niemand wusste: Wir hatten uns vorher ordentlich Gedanken darüber gemacht, wie – und ob überhaupt – wir die Story über “Super-Ingos” Rückkehr veröffentlichen. Die Infos über die neue RWE-Kampagne, die nun in den Medien besprochen wird, fielen uns schon vor rund fünf Wochen durch einen… sagen wir… Zufall in die Hände. Während auf dem Blog uns noch einige Leute bezahlte und kaum kaschierte Werbe-Postings vorwarfen, schellte mein Telefon und ich hatte die Rechtsabteilung der ausführenden Agentur Jung von Matt am Ohr. Wie ihr am heutigen Zustand des Artikels seht, haben wir uns ganz gut geeinigt und die wichtigsten Informationen retten können. Übrigens – und das so ganz nebenbei für die Kritiker – seit dem Kauf im Januar wird Basic Thinking, abgesehen von drei, vier Test-Anzeigen, die auch als Anzeige gekennzeichnet sind, in keiner Form vermarktet.

Wie das Leben so spielt, haben wir in diesen Tagen erneut Kontakt zu Jung von Matt. Grund ist die jüngste Sixt-Werbeaktion, die im Fahrwasser der Dienstwagen-Affäre von Ulla Schmidt für allerlei Stimmung gesorgt hat und über die wir bekanntermaßen auch berichtet haben. “Na?”, hieß es daraufhin aus Hamburg. “Lust auf ein Interview?” Das ließen wir uns nicht zwei Mal fragen und haben den Verantwortlichen für die Kampagne zu Wort gebeten. Lauscht im Folgenden den Worten von Sascha Hanke, dem Geschäftsführer Kreation von Jung von Matt (Elb-Filiale), der uns ein wenig über Sixt, Ulla Schmidt und unfreiwillige Testimonials erzählt:

Wie lange dauerte es von der Nachricht (“Ulla Schmidts Dienstwagen wurde geklaut.”) bis zum Werbe-Gedanken (“Hey, da lässt ja etwas draus machen!”)?

Das ist ganz unterschiedlich. Die Idee, eine Nachricht werblich zu nutzen kann einem sehr schnell in den Sinn kommen. Dann aber geht das Denken erst los, denn es muss ja auch eine entsprechend gute Idee her. Die wiederum muss der Kunde auch noch gut finden. Im schlimmsten Fall können da einige Tage ins Land ziehen. Zu unserem Kunden Sixt haben wir einen sehr engen und direkten Draht und es herrscht blinde Übereinstimmung, was und wie die Marke Sixt kommunizieren soll.

Das macht’s natürlich einfacher. Anfang vergangener Woche zum Beispiel hatten Erich Sixt und ich eine regelrechte “telefonische Standleitung”: Wir haben in Windeseile die Köpfe zusammengesteckt, die besten Ideen ausgesucht und eins der Motive innerhalb weniger Minuten auf sixt.de platziert. (weiterlesen…)

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Nur für Erwachsene: Apple zensiert Online-Wörterbuch im App Store06.08.09

ninjawordsEs gibt Geschichten, über die kann man laut lachen oder einfach nur den Kopf schütteln. So wie in diesem Fall. Es geht um die Firmenpolitik von Apple, genauer gesagt um die Eingangskontrolle von Programmen, die Entwickler im App Store verkaufen wollen. Nachdem es in der Vergangenheit schon mehrfach Ärger wegen ungeeigneter Inhalte gab, schaut Apple nun ganz genau hin, welche Apps in den Online-Shop aufgenommen werden und welche nicht.

Jüngstes Opfer der strengen App Store-Wächter ist das Online-Wörterbuch Ninjawords. Weil in dem Programm anstößige Inhalte entdeckt wurden, fiel Ninjawords bei der ersten Zulassungsprüfung mit Pauken und Trompeten durch. Unverständnis bei den Entwicklern, basiert ihre Software doch auf dem freien Wörterbuch Wiktionary. Und anstößige Inhalte in einem Wörterbuch? Eine Nachfrage bei Apple ergab, dass sich die Prüfer gleich an mehreren Worterklärungen (unter anderem an Wörtern wie ass, snatch, pussy, cock, screw, shit und fuck) gestört haben. Die deutschen Entsprechungen dürften bekannt sein und müssen hier nicht übersetzt werden – ansonsten könnt ihr euch beispielsweise bei Leo schlau machen.

Um doch noch in den App Store zu kommen, müssten die betreffenden Begriffe aus dem Wörterbuch gestrichen werden, so Apple. Den Entwicklern blieb daher nichts anderes übrig und entfernten die “anstößigen Inhalte”. Mit Erfolg. Die Apple-Prüfer haben Ninjawords jetzt freigegeben – allerdings mit einer Altersfreigabe ab 17 Jahren.

(Michael Friedrichs)

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Microsoft hat jetzt ein offizielles “Bingle” für seine Suchmaschine – und es ist peinlich06.08.09

Herzerfrischend, das gar lustige Video-Spectaculum, das Microsoft da für Bing ausgerufen hat. Die Aufgabe bestand darin, ein “Spaß-Jingle” (oder wie man es in Redmond nennt: ein “Bingle”) zu produzieren und es dem Publikum per YouTube zur Verfügung zu stellen. Warum dafür die Videoplattfom des Erzrivalen im Suchgeschäft ausgewählt wurde, weiß ich nicht. Microsoft wünschte sich Musikvideos, die besonders albern wirkten, so dass sie am Ende schon wieder cool seien. So sollte wohl auch diese Ansprache beim Leser ankommen:

Und was wird die Belohnung sein, dafür dass du dich vielleicht vor Millionen von Leuten blamierst? Wie klingt ein 500 Dollar-Geschenkscheck von American Express? Hoffentlich wie Musik in deinen Ohren.

Naja. Wie man es von Microsoft gewohnt ist, folgte dem locker-flockig formulierten Angebot ein Paragrafenkatalog von Dos and Don’ts in den offiziellen Regeln. Am 31. Juli lief die Frist für Einsendungen ab, gestern wurde dann der Gewinner gekürt. Sein Name lautet Jonathan Mann, der mit seinem selbstproduzierten Musikclip “Bing Goes the Internet” die Massen bewegen konnte (bis heute immerhin schon 3.877 Zuschauer). Jonathan drehte das Video in seiner Wohnung, wo er sich mittels abgefahrener Bluescreen-Technik (nur hier war es die grüne Wand seines Schlafzimmers) schemenhafte Background-Tänzer in den Clip zaubern konnte.

Ist es albern geworden? Ja. Wirkt es cool? Nein. Nein, wirklich nicht. Und ich bitte, bitte Microsoft von ganzem Herzen: Jetzt, wo die Aktion gelaufen ist – lasst es gut sein.

(André Vatter)

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Microsoft: Erstes Tastatur-Set für Windows 705.08.09

comfortdesktop5000

Man mag es ja noch nicht Hype nennen, doch seit der Ankündigung von Windows 7 ist schon ein wenig Unruhe in die Szene gekommen. Um den Fans bis zum endgültigen Release des neuen Betriebssystems die Zeit zu vertreiben (für MSDN-Abonnenten ist es bereits morgen soweit), hat Microsoft nun erst einmal ein Stück Hardware auf den Markt geworfen: Genauer gesagt, die Comfort Desktop 5000-Tastatur, das gemeinsam mit der Wireless Mouse 5000 das erste Peripheriegeräte ist, das eigens für Windows 7 geschaffen wurde. Und wie Microsoft das so macht, wurde dabei wieder einmal auf eine solide Erscheinung und Ergonomie Wert gelegt.

“Bei einer Befragung von rund 1.000 Bürokräften klagten 65 Prozent über regelmäßige Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich und 24 Prozent über Muskelschmerzen.” – Das Zitat stammt aus der Pressemitteilung und was sich so liest wie aus einem Merkheft für Ergotherapeuten, ist wirklich so gemeint: Die Comfort Desktop 5000 wurde in erster Linie für Büroarbeiter entwickelt, wie sich bereits an dem gewöhnungsbedürftigen Curve Design erkennen lässt. Zudem wurde der “Anstellwinkel” auf exakt sechs Grad justiert, damit die Finger beim Tippen nicht müde werden. Doch überspringen wir die Rückenleiden…

Für unsereins dürften in erster Linie die speziellen Funktionen interessant sein, die das Keyboard zu einem richtigen Windows 7-Equipment machen: dazu gehören zum einen Tasten zur Bedienung des Mediaplayers wie auch die konfigurierbare Favoritenleiste für den Schnellstart von Programmen. Absolut neu sind folgende Features:

Device Stage – Mäuse und Tastaturen von Microsoft Hardware unterstützen Device Stage, eine Funktion von Windows 7 für den schnellen und einfachen Zugriff auf häufig benutzte Einstellungen, wie zum Beispiel Produktinformationen und Registrierung – aber auch für Geräte wie Mobiltelefone, Kameras, Drucker, tragbare Media-Player und Eingabegeräte.

Windows Flip – Anwender können auf Tastendruck eine Vorschau aller offenen Fenster aufrufen. Eine Vollbild-Vorschau der Applikation wird per “Maus over Effekt” automatisch angezeigt, was dem Anwender die Auswahl des gewünschten Programms erleichtert.

Die Maus wurde mit BlueTrack-Technologie ausgestattet und soll dank 2,4 GHz-Minisender eine Reichweite von bis zu zehn Meter haben. Das komplette Set wird ab Ende August für rund 70 Euro in den Regalen der Händler stehen.

(André Vatter)

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Xing öffnet sich für politische Gruppen – aber nicht für alle05.08.09

bundestagswahl-xing

Die VZ-Gruppe hat es mehr oder weniger erfolgreich vorgemacht, das Hamburger Business-Netzwerk Xing zieht jetzt nach und hat seine heiligen Hallen zum ersten Mal politischen Interessengruppen geöffnet. Vorerst allerdings nur den Parteien, die “im Bundestag in Fraktionsstärke” vertreten sind. Im Klartext: Nur die großen und etablierten Parteien dürfen sich auf Xing mit eigenen Gruppen präsentieren. Alle anderen, wie beispielsweise die Piratenpartei oder die Freie Union von Gabriele Pauli, müssen leider draußen bleiben.

“Die Bundestagswahl ist ein sehr wichtiges Thema, über das natürlich auch in der Wirtschaft diskutiert wird”, begründet Xing-Chef Stefan Groß-Selbeck die überraschende Öffnung der Business-Plattform – denn bisher waren politischen Gruppen in dem Netzwerk nicht erlaubt. Im Vorfeld der Bundestagswahlen möchte Xing seinen Mitgliedern allerdings die Gelegenheit geben, sich über relevante Themen auszutauschen. Warum also der plötzliche Schritt? In der Vergangenheit gab es schon öfters Versuche, auf der Business-Plattform politisch aktiv zu werden. Alle Anträge wurden aber mit einem Hinweis auf die geltenden Gruppenrichtlinien abgelehnt. (weiterlesen…)

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Facebook Faces: Matt Held malt eure Profilbilder in Öl05.08.09

heldSeit 2008 malt der Amerikaner Matt Held Portraits – keine gewöhnlichen, sondern die von Facebook-Nutzern. Zunächst wollte er nur am Profilbild seiner Frau die Geschicklichkeit mit dem Pinsel trainieren, doch dann kamen die Anfragen von Freunden, Bekannten und schließlich auch von Fremden. Sein Ruf als Community-Maler eilte ihm voraus und nach kurzer Zeit wurde die Gruppe “I’ll have my portrait painted by Matt Held” gegründet und lasst mich eins sagen: sowohl die Idee als auch die Umsetzung sind der Hammer.

Bislang hat Matt rund 50 Portraits in Öl auf Leinwand gemalt, jedes 61×76 Zentimeter groß. Täglich kommen über die Gruppe neue Anfragen hinzu, so dass er nun langsam eine richtige Ausstellung in Angriff nehmen kann. Plattform Project Space in New York ist gerade mit den Vernissage-Vorbereitungen für “Facebook Faces” beschäftigt.

Stell dir eine Sammlung solcher Portraits vor und bewege sie in den Kontext einer Galerie oder eines ähnlichen Settings – und du siehst eine Community von Einzelnen. […] Ausgestellt widmet sich diese Sammlung genauso dem Einzelnen wie auch der Community, die er repräsentiert.

…sagt Matt selber. Übrgens hat auch jeder von euch die Chance, sich zeichnen zu lassen. Insgesamt sei ein Portfolio mit 200 Einzelstücken angepeilt. Dazu müsst ihr der oben genannten Gruppe beitreten, Matt Held als Freund hinzufügen und auf eine positive Rückantwort warten. Für den Portraitierten entstehen keinerlei Kosten: ihr schickt Matt euer Profilbild und bekommt ein JPG des eingescannten Ölgemäldes zurück. Die Rechte für das gemalte Bild liegen bei Matt. Doch es kann Schlimmeres geben, als die eigene Person als fetziges Portrait in einer New Yorker Galerie wiederzufinden, oder? Wer sich mehr für Matt und seine Arbeit interessiert, kann sich das Ganze auch bei Babelgum noch einmal filmisch vorführen lassen.

Via: Wired

(André Vatter)

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Ab ins Cockpit: Lucas Arts arbeitet an einem neuen X-Wing-Spiel05.08.09

x-wing

Diese Nachricht lässt mein Spielerherz gleich ein bisschen höher schlagen. Nach dem erfolgreichen Revival von Monkey Island holen die Entwickler bei Lucas Arts jetzt den nächsten Klassiker aus der verstaubten Schatzkiste. Die Rede ist von einer zeitgemäßen Fortsetzung der etwas in die Jahre gekommen X-Wing- und Tie Fighter-Weltraumflugsimulationen. Ich kann mich jedenfalls noch ganz gut an mein erstes Spiel aus dem Star Wars-Universum erinnern. Tagelang habe ich mich durch zahlreiche Missionen gekämpft, mit meinem Rebellenschiff böse Tie Fighter-Piloten aus derm All geschossen und Großangriffe gegen die scheinbar unbezwingbaren Sternenzerstören geflogen.

Und weil das Game so erfolgreich war, sorgte die Spieleschmiede auch für reichlich Nachschub in Form von neuen Missionen und kompletten Fortsetzungen. In einem Interview verriet Lucas Arts-Boss Darrel Rodriguez jetzt, dass es derzeit zwar noch keine offizielle Ankündigung für ein Comeback der X-Wing- oder Tie Fighter-Saga geplant sei, aber die Fans sollten sich schon einmal bereit halten – denn in Kürze gebe es konkrete Infos. Ob es sich dabei um ein Remake des Klassikers in aktueller Optik ähnliche wie bei Monkey Island handelt oder um eine komplett neue Geschichte… diese Frage ließ Rodriguez unbeantwortet.

Ich habe vorsorglich schon mal meinen Joystick aus dem Keller geholt und harre nun den Dingen, die da hoffentlich bald kommen werden. Vielleicht wartet Lucas Arts einfach nur auf eine passende Gelegenheit, die Bombe platzen zu lassen. Die Gamescom in Köln in zwei Wochen wäre aus meiner Sicht jedenfalls eine gute Gelegenheit. Möge die Macht bis dahin mit euch sein.

(Michael Friedrichs)

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Endlich: 29 Themes für Google Chrome05.08.09

chrome_themes

Bitte, schön – da sind sie: die Chrome Themes. Schon vor Tagen wurde gemunkelt, dass der Google-Browser mit einem Hauch Farbe belegt würde – und was für Farben! Google hat insgesamt 29 Skins (inklusive der Classic-Variante) bereitgestellt. Installiert wird jedes einzelne von ihnen durch einen Klick auf “Apply” (voher muss der Browser aber auf Version 3.0 geupdatet werden). Das funktioniert auch mehr oder minder gut – hin und wieder scheint sich die Installation aber zu verhaspeln und spuckt dann diese Fehlermeldung aus. Seid einfach geduldig und klickt erneut auf “Apply”. Irgendwann verschwindet die Meldung und das Theme wird anstandslos übernommen.

Die Designs selbst sind zum Teil ganz hübsch geraten – es gibt aber auch einige knatschbunte Fehltritte. Wer Geschmack hat, hält sich eher an die Edelstahl-, Minimal- oder Glossy Blue-Varianten, in denen der Chrome hübscher und vor allem höherwertig aussieht. Seien wir ehrlich, bislang ist der Browser in erster Linie durch die Funktionen und nicht durch sein Aussehen aufgefallen.

Noch ein kleiner Ratschlag für Anhänger des absoluten Design-Overkills, die nebenbei noch Fußball-Fans sind: Wenn ihr euch das Gras- oder Rasenspiel-Theme besorgt, solltet ihr unbedingt auch euer iGoogle entsprechend aufmotzen. Seit gestern gibt es für die Google-Startseite passende neue Farb- und Fotomontagen aller Teams der 1. und 2. Bundesliga.

(André Vatter)

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GettyImages senkt die Preise für Web-Bilder05.08.09

88576194

Ich glaube, jeder Blogger hat Muffensausen, wenn er nach dem Klingeln des Telefons den Hörer abnimmt und im ersten Satz des Anrufers der Name “GettyImages” fällt. Umso erleichterter war ich, als mir gesagt wurde: “Keine Sorge, es geht um keine Abmahnung.” Die PR-Agentur des Bilderdienstes hatte angerufen, weil heute ein neues Produktportfolio gelauncht wird. Bislang hatte GettyImages hauptsächlich die Printbranche im Blick gehabt: Wer als Online-Publisher oder Blogger an die Bilder wollte, musste ordentlich in die Tasche greifen – obwohl sie mit der hohen Auflösung überhaupt nichts anfangen konnten.

GettyImages will dies nun ändern, indem erstmals Lizenzierungen von kleinen Bildern angeboten werden. Bei den lizenzfreien Bildern geht es mit Thumbnail-Größen (170 Pixel) für fünf bis zehn Euro los. Am oberen Ende der Skala sind die 413 Pixel-Fotos, die zwischen 35 und 49 Euro kosten. Lizenzfreie Bilder lassen sich zeitlich unbegrenzt in unterschiedlichen Projekten verwenden. Der endgültige Preis für die Lizenzierung richtet sich nach der Dateigröße und wird jeweils neben dem Bild angezeigt. Ein wenig teurer – aber dafür exklusiver – gestaltet sich das Preismodell bei den lizenzpflichtigen Bildern, die für die Online-Nutzung in einer Preisspanne zwischen 15 und 49 Euro liegen und zudem mit einigen Auflagen herausgegeben werden. Wem das alles zu schnell ging, der hat auf der neuen Produktseite die Möglichkeit, das alles noch einmal in Ruhe nachzulesen.

Die gestaffelten Angebote sind ein schöner – aber auch längst überfälliger Schritt von GettyImages. Vielleicht wird der ein oder andere Blogger in Zukunft häufiger bei der Bildagentur shoppen. Für alle anderen, die zwar hübsche Bilder schätzen, aber kein Geld dafür ausgeben können, bleiben weiterhin die Alternativen Photocase und Pixelio. Beachtet, dass wie bei GettyImages auch hier einige Regeln gelten, was sowohl die Verwendung als auch die Quellenangabe angeht:

Photocase: Foto: [Name des Fotografen]./ Quelle PHOTOCASE [in Online-Angeboten entsprechende verlinkt]

Pixelio:© Fotografenname / PIXELIO + Link

Unten seht ihr meine schöne Quellenangabe für GettyImages, die “unbedingt” folgende Infos beinhalten muss:

(André Vatter / Foto: 88576194 Dracorubio Images/Flickr/Getty Images)

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FreeAppAlert informiert über kostenlose iPhone-Apps04.08.09

freeappalert“1,5 Milliarden App-Downloads!” konnte Apple Mitte Juli verkünden – ein ordentliches Ergebnis, wenn man berücksichtigt, dass der App Store gerade mal ein Jahr alt geworden ist. Heute sind rund 65.000 Mini-Programme verfügbar, einige davon werden kostenpflichtig angeboten, die überwiegende Mehrheit ist aber gratis zu haben. Was viele Nutzer von iPhone und iPod touch dabei ärgert, ist die Tatsache, dass hin und wieder die Apps ihr Preisschild wechseln: Sie werden teurer, günstiger – manchmal sind sie für ein paar Stunden oder Tage sogar für lau zu haben.

Wer den richtigen Moment für den Kauf nicht verpassen möchte, sollte einmal bei FreeAppAlert reinschauen. Die Seite bietet bei täglichen Aktualisierungen einen prima Überblick über alle Apps, die gerade komplett kostenlos zu haben sind. Ein Klick auf das jeweilige Programm öffnet die Download-Seite in iTunes.

Wenn man bedenkt, dass einige der vorgestellten Programme zuvor beispielsweise für rund fünf Dollar verkauft wurden, wird sich der regelmäßige Besuch von FreeAppAlert schnell rentieren. Wer kein Fan von Bookmarks ist, kann auch den RSS-Feed der Seite abonnieren, das Facebook-Profil im Auge behalten oder dem Twitter-Account @freeappalert folgen.

(André Vatter)

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Der schmale Grat zwischen “Oh, my God!” und “What the F*ck?!”04.08.09

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Via: TheNextWeb

(André Vatter)

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Gerüchte zur PlayStation 3 Slim: 70 Prozent kleiner, abwärtskompatibel und günstiger04.08.09

ps3slimSo langsam verdichten sich die Hinweise, dass Konsolen-Fans schon bald wieder mehr Platz in ihren Wohnzimmern haben werden. Die Rede ist von der PlayStation 3, derer schlankere Nachfolgerversion bereits seit einiger Zeit entgegengefiebert wird. In Japan ist die klobige PS3 in der 80GB-Variante bereits vergriffen, allem Anschein nach will Sony neuen Platz in den Lagern schaffen.

Natürlich hilft auch Amazon diesmal wieder mit, neue Spekulationen anzuheizen. Wer bei Google nach “playstation slim amazon” sucht, bekommt eine Verkaufsseite des Online-Händlers vorgeschlagen – die allerdings kurzerhand abgeschaltet wurde. Ein Klick auf “Im Cache” holt das Produktprofil aber wieder auf den Schirm. Zwei Bilder (eines davon verdächtig gephotoshoppt) wurden von Usern bereits hochgeladen. Außerdem hat sich bei den Rezensionen ein Nutzer zu Wort gemeldet, der zu den “Glücklichen” gehöre, die die PS3 Slim “vortesten durften”.

Demnach soll die Konsole günstiger und rund 70 Prozent kleiner als der Vorgänger sein. Sämtliche Funktionen der großen PS3 habe sie auch an die “Slim” vererbt: Sie würde sich mit Blu-Ray-Scheiben genauso vertragen, wie mit bisherigem Zubehör. Neu sei die Ausstattung mit zwei HDMI-Ports wie auch der gesunkene Gesamtstromverbrauch, der nun nur noch bei 80 Watt liegen würde. Darüber hinaus soll Sony an der PS2-Abwärtskompatibilität gebastelt haben, die sich nun per Software realisieren lässt und das Geschäft mit alten Spielen wieder ankurbeln soll. Einen Hinweis gibt es noch für Linux-Nutzer: Mittels eines Extra-Chips muss die Grafik “nicht mehr auf dem Cell emuliert werden” – was immer das heißt.

Auch Negatives hat der Tester zu berichten: Angeblich soll sich der Speicherplatz der PS3 Slim nur mit hohem finanziellen Aufwand erweitern lassen, “da eine 64GB SSD zum Einsatz kommt mit dem Mini PCI Express Steckplatz”. Außerdem würde der Lüfter beim Testgerät noch ziemlich laute Geräusche machen.

Das klingt schon alles recht überzeugend – und glaubwürdig. Sollten auch noch die weiteren Gerüchte stimmen, müssten sich die Gamer von heute an noch genau 14 Tage gedulden. Dann öffnet die Gamescom in Köln ihre Pforten und Sony könnte die Minikonsole erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

(André Vatter)

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Mobiles Internet im August: Ein Blick auf die UMTS-Tarife04.08.09

mobiles internet

Sodele: neuer Monat, neue Angebote. Die Kollegen von onlinekosten.de haben mal wieder ausgiebig recherchiert und die erwähnenswertesten unter den aktuellen UMTS-Tarifen ermittelt. Ich habe mir die Liste geschnappt und für euch ein wenig aufbereitet. Der große Durchbruch bei den Preisen wurde im August wieder nicht geschafft: die UMTS-Zugänge der beiden großen Mobilfunker mit den gescheiten Netzen (namentlich T-Mobile und Vodafone) kosten weiterhin rund 30 Euro im Monat. Bei O2 und E-Plus ist man mit zehn Euro weniger dabei.

Was derzeit wohl groß im Kommen ist, sind hingegen die mobilen Tagesflats: Penny Mobil und Ja! Mobil (beide benutzen das Telekom-Netz) bieten Zugänge zu je 2,49 Euro bis 0 Uhr an. Auch o2 hat einen neuen Tarif gestartet, die o2 Internet Dayflat, die derzeit für 3,95 Euro am Tag zu haben ist. Für Wenigsurfer, die im Sommer hin und wieder mit dem Notebook auf dem Schoß im Freien sitzen wollen, sind derlei Angebot in jedem Fall wohl die bessere Wahl. Jetzt aber zur Flatrate-Übersicht:

Tarif
(Netz)
Vertrags-
laufzeit
Einrichtung
/ Hardware
Besonderheiten Monatspreis
fastSIM
 T-Mobile 
1 Monat 25 / 39 Euro Der monatl. Preis steigt nach 6 Monaten auf 29,95 Euro ab 19,95 Euro
surf.pink
 T-Mobile 
24 Monate 0 / 20 Euro Dermonatl. Preis steigt nach 6 Monaten auf 29,95 Euro ab 19,95 Euro Zum Anbieter
mobilcom-debitel
 Vodafone 
24 Monate 26 / 1 Euro
29,95 Euro Zum Anbieter
fioonData
 Vodafone 
24
Monate
25
/ 49 Euro
Grundgebühr
entfällt in den ersten drei Monaten
29,95
Euro
Zum
Anbieter
Tchibo Flatrate
XL  o2 
1 Monat 0 / 50 Euro Der erste Monat ist kostenlos 19,95 Euro Zum Anbieter
klarmobil
Flat  o2 
1 Monat 10 / 100 Euro 19,95
Euro
Zum Anbieter
blau.de
 E-Plus 
1 Monat 0 / 79 Euro Beim Kauf des UMTS-Sticks sind 20 Euro Guthaben inkl. / max. 384 Kbit/s 19,80 Euro Zum Anbieter

(André Vatter)

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Zahlen am Morgen: Twitter – außer Buzz nichts gewesen?04.08.09

buzzstudy

Nielsen hat neue Zahlen für Twitter ermittelt – und bevor hier große Euphorie oder Verwirrung aufkommt: Es handelt sich dabei nicht zwangsläufig um aktive Twitter-Nutzer, sondern lediglich um Besucher der Seite Twitter.com. Diese Gruppe, so Nielsen, habe sich im Juni verglichen zum Vormonat auf 1,8 Millionen Nutzer nahezu verdoppelt.

Die überwiegende Mehrheit der Besucher, nämlich 1,5 Millionen Nutzer, kam über Umwege auf die Plattform, die meisten davon über Google – was die Frage aufwirft, ob es nicht nur kurze Stippvisiten bei Twitter.com waren. Nielsen will übrigens auch herausgefunden haben, dass Twitter vornehmlich bei den Frauen gut ankommt: 54,1 Prozent der Nutzerschaft ist weiblich. Ebenfalls überproportional sind die jungen User zwischen 25 und 34 Jahren vertreten.

Dass für viele Deutsche der Microblogging-Dienst noch ein kurzweiliges Erlebnis ist, beweisen auch die Visits: Im Juni waren rund 71 Prozent lediglich einmal auf der Website, knapp 15 Prozent brachten es auf drei Besuche. Ebenso mager ist die Nutzungsdauer (nur 6,5 Prozent verbrachten mehr als eine halbe Stunde Zeit auf Twitter), die den gemessenen Zahlen von Facebook (31,8 Prozent) und Wer-kennt-wen.de (43,8 Prozent) weit unterlegen ist. Nielsen verteidigt die kurzen Besuche damit, dass Twitter ja ein Echtzeitdienst sei, der auf Schnelligkeit ausgelegt ist: allerdings gilt dies eigentlich nur für die Tweet-Schreiber. Wer Tweets lesen möchte, um auf dem Laufenden zu bleiben, muss schon einige Zeit auf der Plattform verbringen.

Ungeachtet dessen – und jetzt ziehe ich eine zweite Studie heran – ist Twitter nach wie vor das Top-Thema im Internet. Laut der gestern von Buzz-Study veröffentlichten Liste ist der Dienst wieder einmal die am häufigsten im sozialen Netz besprochenen Marke – etwa in Blogs, Foren und Communities. Auch MySpace konnte zulegen, was Buzz-Study mit der neu eingeführten Mail-Funktion begründet.


(André Vatter)

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Neuer Palm Pre-Spot spaltet das US-Publikum03.08.09

In den Staaten läuft derzeit eine Kampagne für den Palm Pre, den die Agentur Modernista (nette Design-Idee übrigens) für Sprint entwickelt hat. Vodafone hatte sich als Mobilfunker mit seinem Tschakka-Werbespot hierzulande ja schon keine Freunde gemacht: doch für Sprint und Modernista sieht es noch brenzliger aus. Das Reklamefilmchen oben ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Konzept der Miniclips aussieht: Eine blonde Dame (die Schauspielerin Tamara Hope) dreht sich in einer surrealen Landschaft langsam zum Zuschauer und beginnt mit der Stimme einer verträumten und vermutlich nackten Mona Lisa zusammenhangsloses Zeug zu reden:

The other day… I was walking in the park… after lunch… when I saw this juggler… she was very good… and the weird thing was… the more balls she had in the air… the easier she made it look… it was a feeling I knew… like déjà vu.

Die bisherigen Reaktionen des Publikums lassen sich in die Kategorien “verschreckt” und “genervt” einteilen. Da “balls” im Englischen mehrere Bedeutungen haben kann und ich keine Zitate unter der Gürtellinie geben wollte, werfen wir doch einen Blick auf die YouTube-Kommentare zu einem anderen Pre-Video:

Bdk989: GOD I want to kick this girl in the face.
BMAN94: she scares me…
knaveutube: so basically she is telling me that this phone is God itself?
lyadhkhor: Very true.. this is scary.
MercedesCars454: why are these commercials creepy
clyvid: Is this girl a vampire or what

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