Kids aktualisierten lieber das Facebook-Profil – anstatt die Feuerwehr zu rufen

Ich lasse das hier einfach nur einmal so stehen – ohne Kommentar. Aber mit ganz viel Kopfschütteln. In einem Vorort der australischen Stadt Adelaide im Süden des Landes, verirrten sich zwei Mädchen im Alter von zehn und zwölf Jahren in einem Wasserablaufsystem für Regenstürme. Sie hatten ein Handy dabei, hätten also ganz leicht 000 wählen können – das australische Äquivalent für 112. Doch was taten die beiden? Sie loggten sich über das Mobilfunknetz bei Facebook ein und änderten ihren Profilstatus: “Stecken im Gully fest – LOL!” wahrscheinlich. Glück im Unglück: Tatsächlich saß einer der Facebook-Freunde gerade vor dem Rechner und konnte dann die Behörden alarmieren.
Die lokale Feuerwehr ist aufgrund des Vorfalls verunsichert bis verärgert: “Es bereitet uns Sorgen, denn es verursachte Verzögerungen bei der Rettung der beiden Mädchen”, sagte Glenn Benham vom Metropolitan Fire Service dem Sender ABC. “Wenn sie schon in der Lage waren, Facebook vom Handy aus zu erreichen, hätten sie auch 000 anrufen können. Hätten sie uns direkt angerufen, wären wir schneller dort gewesen – stattdessen haben sie sich darauf verlassen, dass irgendjemand online ist, ihnen antwortet und uns vielleicht irgendwann per 000 kontaktiert.”
Himmel, vermittelt überhaupt noch jemand diesen Kindern – und ich bin mir sicher, dass der australische Nachwuchs da nicht die große Ausnahme bildet – ein wenig Medienkompetenz?
(André Vatter)
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hat ja funktioniert ;-)
Das ist doch konsequent. Die waren nicht alleine. Das ist das Gefühl immer eine Community um sich zu haben.
WENN ich in der Klemme stecke, sollte mir doch klar sein dass a) ein “Notruf” via FB nicht wirklich hilfreich ist und b) “LOL” und “rofl” sicherlich nicht die Glaubwürdigkeit unterstreichen^^
Ich persönlich hätte es den Mädels gewünscht noch ein paar Stunden darin festzustecken, damit sie einfach nur mal merken wie dämlich das ist^^
Naja irgendwan heißt es dann: “bin afk, Herzinfarkt”
Dann hätte ich aber erst die Feuerwehr angerufen und dann aus Langeweile eventuell noch einmal auf Facebook vorbeigeschaut.
Wären sie ertrunken, hätte es genau den selben Lerneffekt gehabt. Allerdings mit Nominierung für den Darwin-Award…
[...] einen unglaublichen Bericht gelesen. In einem Vorort der im Süden gelegenen australischen Stadt Adeleide verirrten sich zwei [...]
Auf Facebook zu schreiben: “Kacke, wir haben uns verlaufen” und tatsächlich einen Notruf abzusenden sind zwei verschiedene Dinge…
[...] hab mich bepisst vor lachen. Basic Thinking schreibt heute über 2 australische Mädchen (10 und 12 Jahre alt) die sich in irgendeinem [...]
[...] Nachricht, die ich gerade auf BasicThinking gelesen habe, hat mich ja ein bisschen zum Schmunzeln [...]
Außerdem hat es auch was gutes: Leute wollen bestimmt häufiger mal nicht die Feuerwehr alarmieren. Wenn sie stattdessen zumindest bei Facebook “unauffällig” (war wohl nix) hinterlassen können, wo sie stecken, hat man zumindest einen Anhaltspunkt falls spätere “echte” Hilferufe aus irgendeinem Grund nicht durchkommen.
würde ich mir bei deutschen Jugendlichen machen, wenn die sich nicht bei Facebook,
sondern bei Diensten wie “Knuddels” per Handy einloggen würden :-) .
Andererseits hat sich gezeigt, dass social Media auch sinnvoll sein kann.
Bereits am 18 Mai hat es in Atlanta einen Fall gegeben, bei dem ein Stadtrat einen Notruf über Twitter abgesetzt hat, da sein Handy keinen Saft mehr für ein Telefonat hatte. Innerhalb von Sekunden haben mehrere seiner Follower den Notruf verständigt. http://bit.ly/LToCv
http://www.relenet.com
Das ist ja witzig! Kann also nicht dramatisch gewesen sein. Wahrscheinlich wollten sie auch ein bißchen angeben, das sie auch in Notsituationen einen kühlen Kopf bewahren können. ;))) (aus der Sicht der Teenis)
Ich lasse das hier einfach nur einmal so stehen – ohne Kommentar. Aber mit ganz viel Kopfschütteln.
Und ich schüttel immer noch…
Ich hatte mit 10 oder 12 noch kein Handy, bzw. kein Handy was sogar Internet unterstützte, mal ganz davon abgesehn, das es zu meiner Zeit eh noch nicht ausgereift war.
[...] dazu auf Basicthinking.de Verwandte Themen:Ich habe ein ProblemWebhostingday 2009Neue BlogsoftwareDoodle von gesternMein ist [...]
Die Feuerwehr anzurufen hätte ja erstmal bedeutet, dass man Ärger kriegt. Erst von den Rettern und dann von den Eltern.
Es ist wohl eine gute Idee mit Kindern ausführlich über Notsituationen zu reden und einen Plan zu entwerfen wie man am besten um Hilfe ruft. (Eigentlich sollte Jeder sich das vorher überlegen, nicht nur Kinder^^)
ACK #14
sowas sind Leute die später dem Staat nur auf der Tasche liegen
@Pegasus: Ich finde du übertreibst! Selbst wenn es nach deiner Aussage “Idioten” gibt, die zu blöd sind den Notruf zu verständigen, so ist “sollte man nicht retten sondern dort verotten lassen” noch lange nicht besser. Du solltest mal deine Aussage überdenken.
[...] Kids aktualisierten lieber das Facebook-Profil – anstatt die Feuerwehr zu rufen [...]
“Ich lasse das hier einfach nur einmal so stehen – ohne Kommentar …”
“Himmel, vermittelt überhaupt noch jemand diesen Kindern – und ich bin mir sicher, dass der australische Nachwuchs da nicht die große Ausnahme bildet – ein wenig Medienkompetenz?”
say no more.
Wenn die Mädels in nem Kanal spatzieren gehen, und ihr Facebook-Profil mit “Ham uns verlaufen lol” aktualisieren, dann ist hier deutlich, dass die Mädchen nicht dachten, sie seien in Gefahr, sondern annahmen, sie hätten die Sache unter Kontrolle – was warscheinlich auch so war.
Wer hat sich nicht schon mal verlaufen, hat aber dann doch am Ende ohne die Hilfe der Feuerwehr oder Polizei zurück gefunden?
Aber mit Hilfe von paranoiden Freunden und den örtlichen Wachkräften wird aus der Sache natürlich etwas ganz anderes.
Am Tage könnte ich meistens ohne Probleme mit dem Freunden per MSN erreichen, de dieser widerrum schnellstens telefonisch an den Notruf veranlasst.
Bei Nachts ist das leider noch problematisch, wenn sich die meisten schlafen gehen. Das ist mir einmal passiert, zum Glück nicht schlimmes, die Sache löste sich, bis sich jemand aufwachte.
So ein Notruf solcher Art im Internet würde ich es wirklich WÜNSCHEN. Natürlich nicht auf Facebook, aber ein neues muss wohl HER! Diese News zeigt doch Beispiel genug!
Think about… think BASIC!
Keiner hier weiss was die Maedchen denn nun genau geschrieben haben, das steht naemlich nirgends. Gleichzeitig wird Andre’s Vermutung “Stecken im Gully fest – LOL” von so einigen fuer bare Muenze genommen und darueber gelaestert und geschimpft.
Das ist echte Medienkompetenz.
[...] Quelle Abgelegt in der Kategorie » Allgemein [...]
http://graphjam.com/2009/07/24.....en-robbed/
Nicht neu :)
[...] 8.09.2009: Kids aktualisierten lieber das Facebook-Profil – anstatt die Feuerwehr zu rufen: http://www.basicth…euerwehr-zu-rufen/ [...]