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Archive for 10.2009

Start-Ups: Pay-to-pitch-Abzocke in den USA12.10.09

DSCN1711Als Neuunternehmer sollte ich – vor allem in der Gründungsphase - dazu bereit sein, Dreck zu fressen. Dies bedeutet in erster Linie den Abschied von einer Acht-Stunden-Nacht, wöchentlich wiederkehrenden freien Wochenenden und einem prallen Geldsäckchen. Common sense. Außerdem sollte die bedingungslose Bereitschaft zm Klinkenputzen vorhanden sein! So dachte ich zumindest, bis ich vorhin bei ReadWriteWeb auf einen Artikel von Jason Calacanis aufmerksam geworden bin.

In “Why startups shouldn’t have to pay to pitch angel investors“ beschreibt er eine mehr als zweifelhafte Praktik, die sich unter den Geldgebern in den USA offenbar größter Beliebtheit erfreut. Dort müssen die Start-Upper nämlich für die Möglichkeit eines Pitch (Verkaufsgespräch bzw. Verkaufspräsentation) vor Venture Capitalists (VC) und Business Angels (BA) löhnen – und oftmals nicht zu knapp. In der Regel werden für einen 15-minütigen Pitch zwischen 1.000 und 8.000 Dollar fällig! Wenn man aber das dringende Bedürfnis hat, die Jungs von PrivateEquityForums.com von seinem Unternehmen zu überzeugen, sollte man im Vorfeld seinem Bankberater einen Flatscreen-Fernseher schicken. Bis zu 25.000 Dollar müsste der nämlich rausrücken, die dann in die Schatulle von Mike Segal, dem Betreiber der Seite, wandern. Das sind etwa 1.600 Dollar pro Minute – nur so zur Info, falls sich ein Friseur unter euch befindet.

Ist das nun verwerflich, unmoralisch, gar asozial? Schauen wir mal… (weiterlesen…)

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GPS Mission: Jetzt kommen die Geister12.10.09

mission_gps1Ich weiß, GPS Mission ist schon eine Zeit lang unterwegs. Doch am Wochenende lag ich auf dem Sofa, während es draußen vor dem Fenster blätterwirbelnd herbstete und ich suchte einen guten Grund, mir die Jacke vom Haken zu angeln, festes Schuhwerk anzuziehen und mir bei einem Spaziergang eine kalte Nase zu holen. Bei GPS Mission handelt es sich um eine virtuelle Schnitzeljagd, die jedoch in der Realität absolviert wird, und da die Jungs von Orbster am Freitag mit “Ghost Patrol” noch ein Game-Addon dazu veröffentlicht hatten, war ein kleiner Test geboten.

Für all diejenigen, die es noch nicht mitbekommen haben, zunächst eine kleine Einführung in die GPS Mission. Also: Es handelt sich um eine kleine, kostenlose App, die es sowohl für das iPhone als auch für diverse Nokia-, Samsung- und Windows Mobile-Handys gibt. Die Vorraussetzungen sind ein GPS-Empfänger und ein gescheiter Datentarif – vorzugsweise eine Flatrate. Wird GPS Mission geöffnet, sehen wir eine Karte unserer näheren Umgebung und sogenannte Missionen, die andere Spieler für uns hinterlegt haben. Als ich das Haus verließ, sondierte ich das Terrain und lief zum Volksgarten, wo eine kleine, halbstündige Mission hinterlegt war. Die Schnitzeljagd erfolgt von Checkpoint zu Checkpoint, den man persönlich aufsuchen muss. Hin und wieder müssen dabei Fragen beantwortet werden, um einen Tipp für die nächste Wegmarke zu erhalten. An einigen Stellen können Nutzer auch gebeten werden, Fotos von bestimmten Locations zu schießen. Auf diese Weise kämpfte ich mich im Park vom Basketballplatz über das zerfallene, preußische Fort bis hin zu einem verstecken Wasserfall vor. (weiterlesen…)

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Schleichwerbung: Gehören auch deutsche Blogs an den Pranger?12.10.09

prangerVor wenigen Tagen erreichte uns aus den Vereinigten Staaten die Nachricht, dass die Federal Trade Commission (FTC) neue Regeln erlassen hat, was Schleichwerbung in Blogs angeht.

Demnach muss ein US-Blogger künftig angeben, ob er für sein Review über ein Produkt selbiges als kostenloses Testobjekt zur Verfügung gestellt bekommen hat, oder er kann mit einer empfindlichen Geldstrafe bis zu 11.000 US-Dollar belegt werden. Wie zu erwarten war, gibt es diesbezüglich die verschiedensten Reaktionen, die das gesamte Spektrum zwischen absoluter Zustimmung und totaler Ablehnung abdecken.

Meiner Meinung nach handelt es sich um einen nachvollziehbaren und auch überfälligen Schritt. Es ist das gute Recht eines jeden Bloggers, Geld mit seiner Arbeit zu verdienen. Wenn ich Zeit, Geld und Energie in mein Blog stecke, Leser mit dem Resultat begeistern kann und dann die Möglichkeit bekomme, meinen Einsatz honorieren zu lassen, dann halte ich das für absolut legitim. Aber der Leser sollte wissen, woran er ist! Also sollte ein solcher Artikel – wie beispielsweise bei Trigami – auch als solcher gekennzeichnet sein. (weiterlesen…)

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Basic Sunday: Das Spiel11.10.09

basic-sunday-das-system

Es war einer der langweiligen Tage, in denen sich Steven wieder einmal in sein Zimmer verkrochen hatte und vor seinem Computer saß. Und wieder einmal war es einer der Tage, an denen er sich seinen Eltern nicht zeigen würde. Schließlich befand er sich im Krieg. In Schlachten, die er für sich und für die gesamte Menschheit entscheiden musste. Strategien, Schnelligkeit und Weitsicht führten immer zum Erfolg und so war es kein Wunder, dass er bald zu den besten Spielern gehört, welche die Welt zu bieten hatte. Es gab nur wenige Spieler, die sich mit ihm messen konnten. Eine Handvoll aus seinem eigenen Land und nur wenige andere aus den entlegenen Gebieten des Ostblocks. Irgendwann einmal wollte er sich das weit entfernte Land auch mal aus der Nähe ansehen, aber jetzt noch nicht. Nicht jetzt. Schließlich hatte er noch eine Menge zu erledigen.

Während er so an seinem Rechner saß, öffnete sich unvermittelt die Tür. Einige Personen in Anzügen traten ein, nebst seinen Eltern, die ihn mit großen Augen ansahen. Eine große Aufgabe liege vor ihm, hatte man ihm gesagt. Seine Mutter schlug ihre Hände vor den Mund und begann vor Stolz zu weinen. Er sei dazu auserwählt, seinem Land zu dienen und sie in die nächste Generation zu führen. Zunächst begriff Steven nicht, doch dann wurde ihm klar, dass sie ihn nur aus einem einzigen Grund gewählt haben konnten. Er lächelte, schaltete den Computer aus und packte seine notwendigsten Habseligkeiten in seinen Rucksack. Mehr werde er nicht brauchen, hatte man ihm gesagt. Sonst werde ihm alles gestellt. All dies geschah innerhalb weniger Stunden. Und diese Zeit verging wie im Flug, während er bei seiner großen Reise allesamt interessante Fakten zu hören bekam: Neue Computersysteme, strategische Herausforderungen und ein Computerspiel, welches es so in der Welt noch nie gegeben habe. Seine Augen weiteten sich, als er an seinem Ziel angekommen war. Das neueste Computersystem der Welt befand sich vor ihm und er und nur wenigen weiteren Auserwählten war es gestattet, es auf Herz und Nieren zu prüfen und das neue System einem umfangreichen Test zu unterziehen.

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Werbung: Ihre Wirkung und wie sie ruckzuck verloren gehen kann09.10.09

feb04-002181Die Frühwehen des Follow Friday setzen langsam ein und  trotz des vor kurzem bei uns verkündeten Manifestes zum Tod des Follow Friday huschen die ersten Empfehlungen über meinen Monitor. Allgemeine Aufbruchstimmung scheint sich also breit zu machen und auch hier in der Redaktion zeigen die Ersten bereits Verhaltensauffälligkeiten. Ich unterbreche daher für heute meine Arbeit an einem Artikel zum Einfluss von Twitter auf das Paarungsverhalten von Schlitzrüsslern und Sternmullen (vielleicht poste ich ihn am Montag) und schieße noch schnell einen kleinen Post raus, bevor alle PC aus sind.

Beim Surfen bin ich vorhin über diese Printwerbung einer Werbeagentur aus Mosambik gestoßen und fand sie - in Verbindung mit dem Slogan “Your Contacts always safe.” - sehr gelungen: (weiterlesen…)

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Gephishte Hotmail-Konten: “123456″ war das beliebteste Passwort09.10.09

passwort“Ich finde es immer wieder unglaublich, wie viele Leute da so leichtgläubig sind und immer wieder drauf reinfallen.” – So lautete ein Kommentar zu unserer Meldung, dass über eine breit angelegte Phishing-Attacke die Mail-Accounts von zehntausenden Hotmail-, Gmail- und Yahoo-Nutzern ausspioniert wurden. Leichtgläubig? Sicher. Da ist aber noch Luft nach oben, immerhin geben die Leute nicht nur auf dubiosen Seiten bereitwillig ihre Passwörter preis. Sie machen es Datendieben generell sehr einfach.

Die britische IT-Sicherheitsfirma Acunetix hat sich die geleakte Liste der rund 10.000 Hotmail-Zugangsdaten einmal genauer angesehen, immerhin handelt es sich um seltenes Rohmaterial. Ein solcher Fund kommt den Entwicklern sicherlich nur selten unter die Augen. Doch dabei haben sie wirklich Erschreckendes zutage gefördert. Das häufigste Passwort der betroffenen Hotmail-Nutzer lautete “123456″, dicht gefolgt von “123456789″. Himmel! Hier habe ich euch einmal die Top-12 der am häufigsten verwendeten Kennwörter abgetippt. Die Zahl in der Klammer gibt Auskunft darüber, wie oft das jeweilige Passwort vertreten war: (weiterlesen…)

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T-Mobile G2 im Test: Kann der Android noch mithalten?09.10.09

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Komme ich nun also auch einmal dazu, das HTC Hero alias T-Mobile G2 zu testen. Ich hatte das Gerät nun ein, zwei Wochen in Gebrauch – die Telekom war so nett, uns das Smartphone zu leihen. Und nachdem ich vor ein paar Tagen schon einige Worte über den Palm Pre verloren hatte, können wir uns zügig auch den Konkurrenten aus der Android-Ecke noch einmal genauer ansehen.

Wie der Palm Pre, so macht auch das G2 im Gegensatz zum iPhone einen eher zierlichen Eindruck. Das Display ist mit 3,2-Zoll bei einer Auflösung von 320 x 480 Pixeln ein wenig kleiner, darunter stecken vier kleine Knöpfe und noch einmal zwei, die wie ein Rocker funktionieren. Der zentrale Steuerball, der gleichzeitig als Enter-Taste dient, befindet sich daneben und beginnt geheimnisvoll zu leuchten, wenn ein Anruf oder eine Kurzmitteilung empfangen werden. Eigentlicher Hingucker ist aber das gesamte untere Ende des Smartphones, dem HTC einen übermütigen Knick verpasst hat – in Kombination mit dessen rechteckigen Form vielleicht nicht jedermanns Geschmack. (weiterlesen…)

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FleXpeaker: Lautsprecher mit Model-Attributen09.10.09

flexspeakerDünn und flexibel – was früher die Hauptkriterien für eine Karriere als professionelle Klamottenpräsentiererin waren, sind nun offenbar die Hauptattribute, die unsere technischen Geräte kennzeichnen. Vorgestern habe ich noch über den (das?) Rolltop geschrieben , heute stolpere ich über den FleXpeaker: einen hauchdünnen, extrem flexiblen Lautsprecher. Entwickelt wurde er vom taiwanesischen Industrial Technology Research Institute (ITRI), und hat erst vor kurzem den vom Wall Street Journal vergebenen Technology Innovation Awards im Bereich Unterhaltungselektronik gewonnen.

Was die technischen Daten angeht, ist der Flexpeaker mit Sicherheit noch ausbaufähig. Der Frequenzbereich reicht zwar nach oben bis 20 KHz (menschliches Hörvermögen endet bereits bei rund 19 KHz) - es ist aber noch Luft nach unten. Im Bassbereich startet der FleXpeaker nämlich erst bei 500 Hz, also 480 Hz über dem, was wir wahrnehmen können. Ein kleine Klangprobe gibt’s hier… (weiterlesen…)

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Launisch, unhöflich, schlampig: Auch Business-Avatare müssen sich an Regeln halten09.10.09

avatarOb die Geschäftswelt in Zeiten einer der größten Wirtschaftskrisen nicht andere Sorgen haben sollte, als das ungepflegte Aussehen von Website-Avataren, weiß ich nicht. Doch laut den Marktforschern von Gartner darf es zumindest unter den Progressiven unter ihnen heute kein höheres Ziel geben. Auch wenn die Boom-Zeit von Second Life vorbei sei, würde der Einsatz virtueller Umgebungen auf Firmenseiten weiter zunehmen. Bis Ende 2013, so Gartner, würden 70 Prozent aller Unternehmen nicht nur von Menschen gesteuerte Avatare einsetzen, sondern gleich auch einem strickten Kodex für diese bereithalten: Politik, Garderobe, Verhalten – das alles muss reglementiert werden. “Firmen, die bereits Verhaltensregeln für andere Web-Aktivitäten – etwa für das Bloggen – aufgelegt haben, sollten auch in der Lage sein, diese Maßnahmen in virtuellen Umgebungen durchzusetzen”, heißt es dazu in der Gartner-Studie. Um Unternehmen einen kleinen Leitfaden für ein solches Projekt mit auf den Weg zu geben, wurde ein 6-Punkte Programm aufgelegt, das ich im Folgenden kurz umreißen möchte: (weiterlesen…)

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Fit durch Musik: Das Treppen-Piano soll den Leuten Beine machen08.10.09

Kurz vor Feierabend hat mir Marek eben noch einen Link rübergeschossen, den ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte. Nachdem ich gestern schon über ein sprechendes Klavier gestolpert bin, ist dieses Treppen-Piano ja mal der Oberhammer.

Getarnt als StreetArt-Akt hat die schwedische Glücksplattform Rolighetsteorin (“Sponsored by Volkswagen”) die Stufen der U-Bahnstation Odenplan als Klavier umfunktioniert. Die Idee dahinter: Man raube der Rolltreppe den Reiz einer bequemen Beförderung und verhelfe den Menschen zu ihrer täglichen Dosis Bewegung. Wie ihr sehen könnt, ist das Konzept aufgegangen. Es basiert übrigens auf den sogenannten Floor Pianos, die in den Vereinigten Staaten in einigen Spielwarenabteilungen zu finden sind – und denen Fußmusiker hin und wieder ganz schön einheizen können.

(André Vatter)

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Twitglry: Neue Fundgrube für Twitterdienste08.10.09

Twitglry

Ich versuch mal in 140 Zeichen eine neues Start-up zu beschreiben, das vor allem – aber sicherlich nicht nur – für die Twitter-Neulinge unter euch interessant sein dürfte. Und los: Verzeichnis und Galerie der besten und neusten Twitter-Anwendungen, -Tools und -Gadgets mit dem unaussprechlichen Namen Twitglry. Geschafft - und noch 10 Zeichen auf der Haben-Seite.

Sehr viel mehr als in meiner freien Übersetzung des About-Textes muss über Twitglry eigentlich nicht gesagt werden. Für mich, der ich erst durch meine Arbeit bei Basic Thinking die Vorteile und Nutzen von Twitter richtig kennenlerne, kommt Twitglry just zur richtigen Zeit. Für alle Twitter-Cracks dürfte sich der Mehrwert aber in überschaubaren Grenzen halten. Somit ist die Zielgruppe in meinen Augen auch schon recht klar umrissen. (weiterlesen…)

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Facebook Lite: Eher abgespecktes Facebook oder aufgemotztes Twitter?08.10.09

facebook_liteWenn ich mich in meinem Bekanntenkreis unter Facebook-Skeptikern/-Verweigerern umhöre, was gegen das mit 300 Millionen Nutzern erfolgreichste Social Network der Welt spricht, werden meistens zwei Punkte angesprochen: 1. Man findet nicht annähernd so viele bekannte Gesichter wie bei der Konkurrenz (vor allem VZnet, Wer-kennt-wen und MySpace) und 2. Die Funktionsvielfalt erschlägt viele User, man findet sich nicht so leicht zurecht.

Dem ersten Punkt kann ich teilweise zustimmen. Was die Menschen angeht, die ich durch die Bloggerei oder durch Twitter kennengelernt habe, finde ich die meisten bei Facebook. Bei vielen Menschen aus meinem privaten Umfeld sieht das jedoch in der Tat so aus, dass sich nur ein Bruchteil bei Facebook wiederfindet. Schaut man sich allerdings die Userzahlen in Deutschland an, ist es lediglich eine Frage der Zeit, bis sich die lang vermissten Freunde dort einfinden werden.

Was den Funktionsumfang angeht, ist es natürlich nicht von der Hand zu weisen, dass es sich elementar von beispielsweise dem studiVZ unterscheidet. Witzigerweise verwenden die Facebook-Befürworter somit exakt das gleiche Argument wie die Facebook-Nörgler. Ich bin Facebook-Nutzer seit jener Zeit, als es nur ein wenig besser war als sein deutscher Klon – daher habe ich mich an die nach und nach implementierten Features und die unzähligen Apps vermutlich anders gewöhnen können als jemand, der heute auf Facebook umsteigt. (weiterlesen…)

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Apples Apps: Zwischen Ruin und 17+ Rating08.10.09

apple-app-storeAchtung, langer Einleitungssatz: Als Möchtegern-Vorzeigemitarbeiter nutze ich die 20 Minuten, die ich morgens in der Bahn verbringe, ähnlich wie André natürlich dazu, mich schon einmal mit den Breaking-News des Tages zu versorgen und mir Inspirationen für meine Artikel zu holen, was aber bisher – um ehrlich zu sein – noch kein Mal funktioniert hat. Leider ist an dieser Stelle schon die Spitze des Spannungsbogens erreicht, denn – wie es könnte es anders sein – heute sollte es anders kommen. Ich hab über die sinkenden Einnahmen von App-Store-App-Entwicklern gelesen und dachte, darüber MUSS ich euch berichten, denn dem müssen wir iPhone-Besitzer natürlich entgegenwirken. Nicht auszudenken, wenn ich demnächst keine Auswahl aus mindestens sieben verschiedenen iPhone-Eieruhren mehr hätte. Gleichzeitig noch zwei oder drei neue Apps vorstellen – klingt doch super, oder?

Dann komme ich ins Büro und lese über eine App, die eigentlich gar nicht im App-Store sein dürfte (es aber ist!), weil es in die - uiuiui – XXX-Richtung geht. Spannend, oder? Dem ersten Durch-Bahnfahrt-inspirierten-Artikel stand nun nichts mehr im Weg… (weiterlesen…)

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Google Trends zeigt nun auch aktuelle Grippewellen in Deutschland an08.10.09

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Ich habe auf dem Blog schon häufiger Loblieder auf den Dienst Google Trends gesungen – sei es in seiner Funktion als Wahlbeobachter oder bundesrepublikanisches Sex-o-Meter. Der Google-Dienst zeigt auf, was gerade im Netz “in” ist, was die Menschen bewegt und was sie suchen. Im Sommer werden Eistee-Rezepte recherchiert, im Winter stöbern die Leute nach den besten Preisen für Winterreifen.

Seit November gibt es für Amerikaner eine kleine Erweiterung des Dienstes. Flu Trends zeigt auf, wo und wann in den Staaten nach “Flu” (Grippe) gesucht wird – laut Google ein Indikator dafür, wo sich gerade wieder eine neue Husten/Schnupfen/Heiserkeit-Welle ausbreitet. Auf diese Weise entstand langsam ein Frühwarnsystem: Nutzer wissen nun, wann in ihrer Nachbarschaft Genesungstipps gegen die Grippe gegoogelt werden – und werden sich folglich häufiger die Hände waschen. Dass die Gesundheitsbehörden von diesen Informationen ebenfalls bei der Vorsorge profitieren, dürfte klar sein. (weiterlesen…)

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Dubiose Links in Blog-Kommentaren: Vier Fragen an das BKA08.10.09

kommentareLaut den Angaben des WordPress-Dashboards wurden seit dem Start von Basic Thinking genau 130.133 Kommentare im Blog freigeschaltet. Übrigens die Gelegenheit, euch dafür zu danken: das bedeutet nichts anderes, als dass im Schnitt jedes Posting von zehn Lesern im Anschluss diskutiert wurde. Danke, danke, danke!

Nun aber zu einem ernsten Thema: Tag für Tag schaufele ich mehrere Duzend Hinterlassenschaften von Bots und parasitären SEO-Ungeheuern aus dem Spam-Ordner in den Müll. Bei uns läuft Akismet und ich muss sagen, dass das kleine Plugin einen hervorragenden Job bei der Kommentarverwaltung leistet. Doch in den vergangenen Wochen fiel mir bei der Backend-Hygiene ein offensichtlich neuer Trend in den Kommentaren auf: Noch immer tauchen kyrillische Botschaften auf, noch immer wird für Viagra, Casinos und Rolex-Uhren geworben. Doch daneben finden sich nun auch vereinzelt Links, die einen nervös bis besorgt stimmen können, da die URLs oder ihre Beschreibungen ziemlich eindeutig ein spezielles Klientel ansprechen: Pädophile. Ich dachte mir, dass wohl nicht nur bei Basic Thinking irgendwelche Leute ihren dreckigen bis illegalen Müll in den Kommentaren abladen. Dass dieser vielleicht bei anderen Bloggern nicht immer vom Spam-Filter entdeckt und herausgefischt wird. Vielleicht hat ja nicht einmal jeder Blog-Besitzer einen Kommentar-Checker installiert…

Bei uns ist es noch niemals vorgekommen, dass derlei Links tatsächlich veröffentlicht wurden und letztendlich weiß ich nicht, ob es sich tatsächlich um Verweise auf kinderpornographisches Material handelt – weil ich nicht den Fehler mache, die Seiten zur Kontrolle aufzurufen. Doch was ist, wenn es stimmt und Akismet einmal versagt? Wenn ich die Überprüfung der eingegangenen Kommentare einmal einen Tag schleifen lasse? Rückt das Blog dann unweigerlich in das Visier der Behörden? Hafte ich für fremde Kommentare? Und was ist mit den Netzsperren? Droht ein Stoppschild, weil irgendein Idiot oder sein Bot Kinderporno-Links wild durch das Netz schleudert? (weiterlesen…)

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