Start-Ups: Pay-to-pitch-Abzocke in den USA • 12.10.09
Als Neuunternehmer sollte ich – vor allem in der Gründungsphase - dazu bereit sein, Dreck zu fressen. Dies bedeutet in erster Linie den Abschied von einer Acht-Stunden-Nacht, wöchentlich wiederkehrenden freien Wochenenden und einem prallen Geldsäckchen. Common sense. Außerdem sollte die bedingungslose Bereitschaft zm Klinkenputzen vorhanden sein! So dachte ich zumindest, bis ich vorhin bei ReadWriteWeb auf einen Artikel von Jason Calacanis aufmerksam geworden bin.
In “Why startups shouldn’t have to pay to pitch angel investors“ beschreibt er eine mehr als zweifelhafte Praktik, die sich unter den Geldgebern in den USA offenbar größter Beliebtheit erfreut. Dort müssen die Start-Upper nämlich für die Möglichkeit eines Pitch (Verkaufsgespräch bzw. Verkaufspräsentation) vor Venture Capitalists (VC) und Business Angels (BA) löhnen – und oftmals nicht zu knapp. In der Regel werden für einen 15-minütigen Pitch zwischen 1.000 und 8.000 Dollar fällig! Wenn man aber das dringende Bedürfnis hat, die Jungs von PrivateEquityForums.com von seinem Unternehmen zu überzeugen, sollte man im Vorfeld seinem Bankberater einen Flatscreen-Fernseher schicken. Bis zu 25.000 Dollar müsste der nämlich rausrücken, die dann in die Schatulle von Mike Segal, dem Betreiber der Seite, wandern. Das sind etwa 1.600 Dollar pro Minute – nur so zur Info, falls sich ein Friseur unter euch befindet.
Ist das nun verwerflich, unmoralisch, gar asozial? Schauen wir mal… (weiterlesen…)

Ich weiß,
Vor wenigen Tagen erreichte uns aus den Vereinigten Staaten 
Die Frühwehen des
“Ich finde es immer wieder unglaublich, wie viele Leute da so leichtgläubig sind und immer wieder drauf reinfallen.” – So lautete ein Kommentar zu unserer Meldung, dass über eine breit angelegte Phishing-Attacke die Mail-Accounts von zehntausenden Hotmail-, Gmail- und Yahoo-Nutzern 
Dünn und flexibel – was früher die Hauptkriterien für eine Karriere als 
Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis unter Facebook-Skeptikern/-Verweigerern umhöre, was gegen das mit 300 Millionen Nutzern erfolgreichste Social Network der Welt spricht, werden meistens zwei Punkte angesprochen: 1. Man findet nicht annähernd so viele bekannte Gesichter wie bei der Konkurrenz (vor allem VZnet, Wer-kennt-wen und MySpace) und 2. Die Funktionsvielfalt erschlägt viele User, man findet sich nicht so leicht zurecht.
Achtung, langer Einleitungssatz: Als Möchtegern-Vorzeigemitarbeiter nutze ich die 20 Minuten, die ich morgens in der Bahn verbringe, ähnlich wie André natürlich dazu, mich schon einmal mit den Breaking-News des Tages zu versorgen und mir Inspirationen für meine Artikel zu holen, was aber bisher – um ehrlich zu sein – noch kein Mal funktioniert hat. Leider ist an dieser Stelle schon die Spitze des Spannungsbogens erreicht, denn – wie es könnte es anders sein – heute sollte es anders kommen. Ich hab über die sinkenden Einnahmen von App-Store-App-Entwicklern gelesen und dachte, darüber MUSS ich euch berichten, denn dem müssen wir iPhone-Besitzer natürlich entgegenwirken. Nicht auszudenken, wenn ich demnächst keine Auswahl aus mindestens sieben verschiedenen iPhone-Eieruhren mehr hätte. Gleichzeitig noch zwei oder drei neue Apps vorstellen – klingt doch super, oder?
Laut den Angaben des WordPress-Dashboards wurden seit dem Start von Basic Thinking genau 130.133 Kommentare im Blog freigeschaltet. Übrigens die Gelegenheit, euch dafür zu danken: das bedeutet nichts anderes, als dass im Schnitt jedes Posting von zehn Lesern im Anschluss diskutiert wurde. Danke, danke, danke!



