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Archive for 10.2009

Lokalisten Fon: Handygespräche ab zwei Cent pro Minute08.10.09

lokalisten_fonDer Nächste, bitte: Nachdem Facebook und StudiVZ kostenlose Benachrichtigungen per SMS für ihre Mitglieder (natürlich bei Wahl des richtigen Providers) eingeführt hatten, zog kürzlich wer-kennt-wen mit einem komplett eigenen Mobilfunkangebot nach. Und wie mir gerade aus München bestätigt wird, ist es heute auch bei den Lokalisten so weit.

Lokalisten Fon, so der Name des neuen Prepaid-Angebots, funkt im o2-Netz und ist ab heute unter lokalistenfon.de bestellbar. Die SIM-Karte kostet zehn Euro, wobei fünf Euro Startguthaben bereits inklusive sind. Lokalisten-Mitglieder telefonieren untereinander für zwei Cent die Minute, derselbe Preis gilt für den Versand einer SMS. Für Telefonate und Kurzmitteilungen außerhalb der Community werden zwölf Cent pro Minute beziehungsweise pro Stück fällig. Zusätzlich dürfen Nutzer kostenlos auf das Portal des Social Networks (m.lokalisten.de) zugreifen. Das Surfen außerhalb der Plattform schlägt mit 24 Cent pro Megabyte (Taktung 100 KB) zu Buche.

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Palm Pre: Kleines Unboxing in der Mittagspause07.10.09

pre1

Wir haben gerade Besuch von der Buchhaltung bekommen: “Post für den Tiger.” O2 hat uns den neuen Palm Pre geschickt, der am 13. Oktober in den Handel kommt. Bevor das Paket auf dem Schreibtisch des Test-Redakteurs von onlinekosten.de landet, habe ich mir den Palm geschnappt und nutze nun die Gelegenheit, ein wenig mit dem Kleinen herumzuspielen – und dabei Vergleiche mit dem iPhone zu vermeiden, was mir sicherlich schwer fallen wird.

Also, wer sich den Palm bestellt, bekommt das Gerät inklusive Akku, einem Lade- und ein MicroUSB-Kabel, einem Stereoheadset und einer kleinen passenden Tasche. Nimmt man den Pre in die Hand, fällt zunächst seine Handschmeichler-Qualität auf, die bei manchen Nutzern vielleicht stresshemmenden Einfluss haben könnte. Die abgerundeten Ecken und das leicht bauchige Gehäuse hinterlassen jedenfalls eine angenehme Haptik. Das Material macht hingegen einen ganz anderen Eindruck. Palm hat bei der Entwicklung des Pre konsequent auf Plastik gesetzt, was je nach Blickwinkel an der Hochwertigkeit des Produkts zweifeln lässt. Leider schafft es das glänzende Schwarz des Kunststoffs auch nicht, zumindest den Schein von Klavierlack zu erwecken. (weiterlesen…)

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In eigener Sache: Ohne Moos nix los07.10.09

affilinetSo, jetzt mal Butter bei die Fische, wir bitten kurz um eure Aufmerksamkeit: Am 15. Januar 2009, gegen 21 Uhr, stand fest, dass serverloft den Zuschlag für Basic Thinking bekommen hatte. Die ersten Tage waren hektisch, da wir versuchten, den Betrieb des Blogs schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Seitdem läuft alles rund und wir freuen uns über euer Lob und die gestiegenen Besucherzahlen – natürlich genauso, wie über eure kritischen Anmerkungen.

Basic Thinking ist bis heute nicht vermarktet worden. Das heißt, auf dem gesamten Blog findet ihr keine Banner, kein AdSense, keine Bezahlartikel, kein Sponsoring. Gut, ich glaube eine der ganz wenigen Ausnahmen bildet ein kleiner Testballon in einem Artikel aus dem Mai. Da Basic Thinking letztendlich aber kein Hobby-Projekt ist (immerhin hat das Blog einmal rund 46.000 Euro gekostet) und mittlerweile eine kleine Redaktion hinter dem Projekt steht, die auch ihren Lebensunterhalt verdienen muss, war es klar, dass mit dem Blog auch einmal Einnahmen generiert werden müssten. (weiterlesen…)

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Rolltop: Laptop im Rollmatten-Design07.10.09

Schon mal den Namen Evgeny Orkin gehört. Oder etwas über den Rolltop?

Erstgenannter ist der Designer des Letztgenannten und beim Letztgenannten handelt es sich um ein Handtäschen für den Mann von heute mit ausladenem Hüftschwung. Das könnte man zumindest glauben, wenn man die ersten sieben Sekunden des Videos anschaut, mit dem Evgeny seine Diplom-Arbeit vorstellt (s.o.).

Nett anzusehen seine Vision von einem aufrollbaren Laptop. Allerdings befürchte ich, dass noch sehr, sehr, wirklich sehr viel Zeit vergehen muss, bis soetwas auch nur ansatzweise umsetzbar sein wird. Eine Lösung für die Kühlung des CPU müßte her (vor allem damit man sich beim Tragen des Rolltops nicht unter den Achseln verbrennt), das Display müsste extrem kratzfest sein (einmal mit Sandkorn aufgerollt und der Bildschirm ist hin), das Material müsste sehr starpazierfähig sein (damit der Rolltop sich auch nach dem 10.000ten Aufrollen tatsächlich noch ausrichten lässt und sich nicht – wie zum Beispiel meine Schreibtischlampe – in seine Lieblingsposition einswingt). (weiterlesen…)

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Der Kindle kommt nach Deutschland: Sind die Verlage damit gerettet?07.10.09

amazon

Als mich vorhin die Nachricht erreichte, saß ich gerade in der U-Bahn. Ich glaube, ich habe einen spitzen Schrei von mir gegeben: Der Kindle – der Kindle – kommt nach Deutschland. Man muss verstehen, dass die Chancen mehr als schlecht standen, den E-Book-Reader jemals hierzulande live sehen zu können. Amazons Traumpartner bei der UMTS-Versorgung des Geräts, T-Mobile und Vodafone, haben durch überzogene Tarifforderungen dem Plan immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und wie es aussieht, gab es bis zuletzt kein Umdenken. Amazon hat die Reißleine gezogen und sich einfach im eigenen Land umgesehen – so ist AT&T der Kooperationspartner geworden. Es ist nun die Aufgabe des US-Mobilfunkers, günstige Roaming-Konditionen mit den lokalen Anbietern auszuhandeln.

Das selbst gesteckte Ziel lautet, den Kindle in rund 100 Ländern auf den Markt zu bringen: “Unsere Vision ist es aber, irgendwann jedes Buch in jeder Sprache liefern zu können”, sagte Amazon-CEO Bezos im dpa-Interview. Der Buchhändler ist angesichts der guten Nachricht ganz aus dem Häuschen und hat vorsichtshalber die Startseiten sämtlicher Länderportale mit dicken Info-Screens versehen (amazon.de). Auf der Frankfurter Buchmesse soll zudem eine große Kindle-Sause stattfinden, die den Kickoff zum eigentlichen Marktstart liefert. (weiterlesen…)

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Und noch einmal Japan: Das schön-schräge Ogori Café07.10.09

cafe-3Auf meiner gestrigen virtuellen Reise durch Tokio bin ich an einem kleinen Lädchen vorbeigekommen, das ich euch heute gerne noch vorstellen möchte. Keine Sorge, das artet hier nicht zu einem Japan-Themenblog aus! Ich finde die Business-Idee nur irgendwie spannend-witzig, wobei ich zugeben muss, dass man schon ziemlich schmerzfrei sein muss, um so etwas aufzuziehen.

Und darum geht’s: Der Gründer des Ogori Cafés (ja, ich meine  den Tresen da oben auf der Veranda) hat sich gedacht, dass es eigentlich total langweilig sei, in einem Café immer das zu bekommen, was man bestellt hat. Daher lautet sein Konzept: Ich bekomme das, was ein Kunde vor mir bestellt hat. Und der nach mir erhält - logischerweise – das, was ich bestellt habe. Das war’s! Schön… schräg. (weiterlesen…)

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Kettenbriefe auf meinVZ: Weder “Rausschmiss” noch “Kostenfalle”06.10.09

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Um Himmels Willen: meinVZ soll kostenpflichtig werden! Gerade häufen sich auf den Schreibtischen der Redaktionskollegen Leseranfragen bezüglich eines neuen “Kettenbriefs” (und ich dachte, die hätten die Jahrtausendwende nicht überdauert). Darin werden andere VZ-Mitglieder gewarnt, dass die Plattform derzeit Profile auf ihre Aktivität hin abklopft und Leuten, die den Brief nicht weiterschicken, den Account dicht macht. Zum anderen, so die Nachricht, würde meinVZ zum 31. Dezember kostenpflichtig werden.

Die VZler dementieren vorhin ebenso vehement wie emotional:

1. Völliger Blödsinn!!!
2. Würden wir Euch nie private Nachrichten mit der Aufforderung schicken, etwas weiterzuleiten, etc.
3. Machen wir keine Rechtschreibfehler! (Naja, nicht so viele jedenfalls!)
4. meinVZ wird weiterhin kostenlos bleiben!

Das schreibt VZ-Mitarbeiterin Jana Karwinkel in einem öffentlichen Klartext-Statement. Ich würde den Hinweis ernst nehmen. Übrigens ist es laut Verhaltenskodex nicht einmal gestattet, derartigen Spam zu verbreiten: “Es dürfen keine Kettenbriefe, Pyramidenschemata, Wettbewerbe, Lotterien, Wettspiele oder ähnliches verschickt bzw. organisiert werden.” Während die Kollegen damit beschäftigt sind, die Leser über diese Ente zu informieren und beruhigend auf die Hysteriker unter ihnen einzuwirken, nehmen wir uns hier eben noch die Zeit, über die Hintergründe nachzudenken. (weiterlesen…)

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Werbung: Unterschiede zwischen Tokio und Köln06.10.09

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Andere Länder, andere Sitten. Dies gilt natürlich auch für Werbung. Durch meinen längeren Aufenthalt in den USA bin ich in Bezug auf schlechte und grottenschlechte Werbung ja schon so abgestumpft, dass mich die Werbekultur hierzulande schon fast kaltlässt (außer Radiowerbung – die finde ich immernoch brutal ätzend!). Was sich aber das japanische Unternehmen Meiji hat einfallen lassen, um seine Schokolade zu promoten, grenzt schon stark an Gehirnwäsche. (weiterlesen…)

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Microsoft und Apple: Neue Mäuse braucht das Land!06.10.09

Also eigentlich hatten die beiden Soft- und Hardware-Riesen ja den Tod jeglicher Maus-Cursor-Peripherie ausgerufen: Multitouch am Bildschirm, bitte! Allem Anschein nach wurde im stillen Kämmerlein dennoch hartnäckig jeweils an einem neuen Typ Maus gebastelt. Sowohl Microsoft als auch Apple haben erste Prototypen am Start, beim Mac-Bauer sollen die Konzepte sogar schon so weit gediehen sein, dass sie in den kommenden Wochen der ungeduldigen Öffentlichkeit vorgestellt werden könnten. Ehrlich, das wird auch Zeit. Die Mighty Mouse ist ja wohl der schrottigste, unzuverlässigste und energiehungrigste Nager, der mir je unter die Finger gekommen ist! Und dann dieser Knubbel oben drauf, der allen Staub verschluckt, sich niemals reinigen lässt… Doch bevor ich mich von den Tiraden ablenken lasse – zurück zum Thema.

Wir beginnen mit Microsoft, wo das Tüftel-Labor den Mantel der Verschwiegenheit ein wenig gelüftet hat. Insgesamt haben die Redmonder fünf Ansätze für eine neue Cursor-Steuerung in Angriff genommen, bei jedem davon sollen berührungsempfindliche Oberflächen zum Einsatz kommen. Einige Modelle, wie die “Orb-Maus” zum Beispiel, würden nach meiner ersten Einschätzung einen grotesk deplazierten Eindruck auf jedem Schreibtisch machen. Aber bitte: es sind Prototypen. An sich finde ich die Idee gut, ohne festgelegte Meinungen an die Produktentwicklung zu gehen. (weiterlesen…)

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Fette Beute für Hotmail-Phisher: Wie Nutzer nun vorgehen sollten (Update!)06.10.09

hotmailWir hatten gestern Abend per Twitter schon eine kleine Warnung herumgeschickt, jetzt will ich auch hier noch einmal kurz auf die jüngste Hotmail-Attacke eingehen, damit die Feed-Leser aufgerüttelt werden.

Hintergründe
Am Wochenende waren auf der Entwicklerseite Pastebin.com (“collaborative debugging tool”) Datensätze aufgetaucht, in denen Benutzernamen und Passwörter von genau 10.028 Hotmail-Nutzern gespeichert waren. Laut Microsoft ist die Authentizität der Daten nicht anzuzweifeln. Die Zugangsdaten gehören überwiegend zu Konten aus dem europäischen Raum, zudem gilt es mittlerweile als sicher, dass weit mehr Nutzer betroffen sein dürften, als zunächst angenommen: der besagte Datensatz enthielt nur Benutzernamen, die mit “A” und “B” beginnen. Nach ersten Informationen soll es sich in erster Linie um Konten mit den Endungen @hotmail.com, @msn.com und @live.com handeln.

Phishing-Attacke
In einer Stellungnahme von vergangener Nacht bestätigt Microsoft den Vorfall. “Mehrere Tausend” Nutzerdaten seien auf der Seite eines Dritten aufgetaucht. Bei einer Untersuchung konnte ein Sicherheitsleck auf Seiten von Microsoft ausgeschlossen werden – vielmehr stammen die Daten von einer Phishing-Attacke, die in der Vergangenheit gefahren wurde. Microsoft habe deshalb einen Standard-Prozess in Gang gesetzt, der den Nutzern dabei helfen soll, wieder Kontrolle über ihre Konten zu erhalten. (weiterlesen…)

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Wiederaufladbare Akkus: Twist & Shake06.10.09

battery_img003Mitte dieses Jahres brachte der Hersteller Mintpass den Skakenergy-Akku auf den Markt (Bild rechts). Manche werden sich erinnern: das war die Batterie die man zum Aufladen schütteln musste.

Das Interessante an der Idee war, dass man die Batterie quasi on-the-fly aufladen konnte, zum Beispiel während man den Discman beim morgendlichen Joggen ordentlich durchruckelte.

Nun gibt es eine neues Konzept, wie man sich mit Akkus von einer Stromquelle unabhängig machen könnte: 

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Knauff ausfahren, zuerst Ärmel hoch- und Batterie dann ankurbeln. Ich find’s witzig. Erinnert mich ein bisschen an die schönen alten Autos mit Handkurbel. Allerdings muss man bei der Wind-Up-Battery des Designers Qian Jiang etwas länger kurbeln, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Ganze 20 Minuten Rädchendrehen sind angesagt, um wieder 100 Prozent Leistung zu erhalten. Wer dazu zu faul ist, kann das Kurbeln ja einem kleinen Motor überlassen, der von den Shakenergy-Akkus betrieben wird… :-D

Via: Yanko Design

(Marek Hoffmann)

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Follow Friday bei Twitter – Tod auf Raten?05.10.09

twitter-logo

Es ist ein fester Bestandteil in der Freitags-Gestaltung vieler Twitter-Nutzer: Der Follow Friday! Einmal in der Woche seit etwa einem Dreivierteljahr finden sich in meiner Twitter-Timeline unzählige Tweets, die lediglich aus der Auflistung von anderen Twitter-Usern bestehen. Zweck der Übung soll sein, dass mir auf diese Weise Kandidaten empfohlen werden, die nach Meinung der empfehlenden Person nicht in meinem Follower-Portfolio fehlen sollten.

Das ist grundsätzlich eine lobenswerte Idee und ich kenne auch genügend Menschen, die über dieses Empfehlungsinstrument einige neue Follower gewonnen haben. Ich persönlich freue mich, wenn ich weiter empfohlen werde, wenngleich ich den Nutzen für die anderen Tweeps nicht so richtig erkennen kann. Ich promote via Twitter meine Blog-Artikel, poste hier und da Links zu lesenswerten Stories, andererseits aber lästere ich auch über miese TV-Shows oder lasse meine Follower an meinen Ess-, Schlaf- und sonstigen Gewohnheiten teilhaben. Daher kann ich mir schwer vorstellen, dass dieser krude Themen-Mix wirklich durch ein einfaches @reply – in einem Pulk von anderen Namen – einen passenden Abnehmer findet.

Für mich funktioniert der Follow Friday lediglich dann, wenn ich auf einen empfohlenen Nick klicke und mir dann anschaue, was dieser Mensch in der letzten Zeit so getwittert hat. Wenn nun aber User drei Tweets hintereinander abschicken und mich darin mit insgesamt 15 oder mehr Namen bombardieren, ist für mich da der Punkt erreicht, an dem ich sicher nicht mehr jeden Namen unter die Lupe nehmen werde. Sinn und Zweck dieser Übung werden für mich spätestens dann ad absurdum geführt. (weiterlesen…)

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Nach dem Erdbeben: Hilfsorganisationen suchen Blogger zur Unterstützung05.10.09

spendeEine Woche nach den Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra herrscht noch immer Chaos. 1.000 Menschen haben bei der Katastrophe ihr Leben verloren, laut den Vereinten Nationen wurden zudem bislang weitere 4.000 als vermisst gemeldet. Auch weiter östlich herrscht große Not: Der Taifun Ketsan hat für Verwüstungen in weiten Teilen Vietnams gesorgt, 300.000 Häuser wurden dem Erdboden gleich gemacht, Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht.

Helfer sind bereits vor Ort, darunter auch zahlreiche deutsche. Sie versorgen die Verletzten mit medizinischer Hilfe und verteilen Trinkwasser, Nahrungsmittel, Decken und stellen Notunterkünfte zur Verfügung. Es gibt nicht viel, was wir von Deutschland aus unternehmen können. Doch eben haben uns gleich zwei Mails von der Caritas und der Aktion Deutschland hilft erreicht, in denen wir gebeten wurden, auf die aktuellen Spendenaktionen aufmerksam zu machen. Dem Wunsch kommen wir hiermit gerne nach.


Blogger, die ebenfalls ihren kleinen Beitrag leisten möchten, können geeignete Banner auf diesen Sonderseiten der Caritas und der Aktion Deutschland hilft finden. Bitte teilt diese Info auch euren Kollegen und Kolleginnen mit.

(André Vatter)

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Party-Pack für den bunten Abend: Windows 7 Ultimate Signature Edition für 555 Dollar05.10.09

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Schwarzenegger weiß Bescheid: Der Gouvernator will den Haushalt des völlig maroden Staates Kalifornien durch Flohmarktverkäufe wieder auf Vordermann bringen. Dazu verticken seine Behörden alte Büro-Utensilien und ausrangierte Autos aus dem Fuhrpark. Die Bürger begrüßten das Vorhaben und setzten mit einem Tipp aus ihren Reihen sogar noch eins drauf: Man könne doch viel mehr Kohle machen, wenn man die Wagen zuvor mit einer Unterschrift des ehemaligen Mr. Universum verzieren würde. Seitdem fährt Schwarzenegger völlig überzeugt die Autogramm-Schiene, die offensichtlich einen Mehrwert generiert.

Szenenwechsel nach Redmond: Wenn Googles Wahlspruch “Don’t be evil” lautet und der von Apple “Think different”, so könnte das Microsoft-Motto “Von den Besten lernen” heißen. Die Windows-Macher haben sich nun etwas Besonderes einfallen lassen, um den Launch von Windows 7 mehr Buzz und dem Betriebssystem allgemein ein wenig Glamour zu geben. Dazu hat sich die Marketing-Abteilung nun die Windows 7 Ultimate Signature Edition einfallen lassen, die exklusiv für alle Gastgeber reserviert ist, die eine bunte Windows 7 Houseparty schmeißen. (weiterlesen…)

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Kinder und Technik: Wann sollte der erste Kontakt stattfinden?05.10.09

25Ach, die gute alte Zeit… Mist! Jedes Mal, wenn ich das denke, ärgere ich mich über mich selbst. Zum einen, weil ich nie wie mein Vater werden wollte, der das immer sagt (latenter Ödipus-Komplex?). Und zum anderen, weil ich dann merke, dass ich älter geworden bin. Älter sein ist o.k., hat seine Vorteile – aber trotzdem.

Wie ich darauf komme? Ich habe vorhin so eine Art Flashback gehabt, ausgelöst durch Bilder wie von dieser tollen Schnecke hier rechts (mehr Fotos). Schön, oder? Mit wie wenig man früher noch zufrieden war. Das wiederum bringt mich zu einem Thema, das mich schon seit einiger Zeit beschäftigt: Wie sollte man mit technischen Errungenschaften bei der Kinder-Erziehung umgehen?

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