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Archive for 10.2009

Wer-kennt-wen: Neuer Mobilfunktarif startet heute05.10.09

wkwmobilSo, bei wer-kennt-wen geht es heute mit dem eigenen Mobilfunkangebot los. Wir hatten vor einiger Zeit schon von der Ankündigung berichtet, doch erst jetzt wurden die genauen Konditionen und Leistungen bekannt.

Für wkw mobil werden zwei Jahre lang Monat für Monat 15 Euro Grundgebühr fällig: Darin enthalten ist eine vollwertige Surf-Flatrate für das Handy – und zwar ausschließlich für das Handy. Tethering sowie die Nutzung von VoIP, Instant Messaging und P2P sind laut den FAQs nicht gestattet. Und bevor weitere Fragen aufkommen: Ja, auch hier wird gedrosselt. Ab 400 Megabyte Traffic bricht die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s ein. Darüber hinaus ist eine Community-Flatrate für Gespräche und SMS in das wkw-Netz inklusive. Für alle anderen Telefonate – ob ins Festnetz oder Mobilfunknetz – werden 15 Cent pro Minute fällig. Analog wird jede externe Kurzmitteilung mit 15 Cent berechnet. (weiterlesen…)

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Gamer-Studie: Warum man lieber den Feind als den Freund killt05.10.09

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Es gibt Forschungsstudien, deren Sinn und Zweck mir direkt einleuchtet. Dann gibt es welche, für die gilt das nicht. Bei Letztgenannten habe ich zudem manchmal den Eindruck, die gewonnen Ergebnisse hätte man auch schneller und einfacher erhalten können – wenn man sie denn wirklich dringend benötigte.

Am Wochenende habe ich mal wieder über so eine Typ-2-Studie gelesen, die vermutlich nur deswegen finanziell unterstützt wurde, weil man (Ironiemodus aus) versuchte, eine mögliche Beziehung zwischen Videospielen und Amokläufen von jugendlichen Gamern zu entdecken (Ironiemodus wieder ein).

David Geary und seine Mannen haben dazu folgendes Experiment gestartet: Im Mehrspielermodus Onslaught des Shoot-em-Up-Spiels “Unreal Tournament 2004“  haben sie 42 Fighter (in 14 Dreiergruppen) drauflos ballern lassen – unter Laborbedingungen, versteht sich. In dem Modus

“Death Match”, wurde den Teilnehmern die schlichte Devise “Jeder gegen jeden” ausgegeben. Um bereits im Vorfeld eine Beziehung zwischen den einzelnen Teammitgliedern aufzubauen, mussten die Teams im Zeitraum von einer Woche sechs Stunden trainieren. Als zusätzlichen Anreiz haben die Forscher den Gewinnerteams im Modus “Kampf um die Flagge” 45 Dollar, den Verlierern hingegen nur 15 Dollar an Preisgeld ausgezahlt. Auch der Gewinner eines Death-Match-Wettkampfs durfte sich über 45 Dollar freuen, seine zwei Teamkollegen wurden nur mit 15 Dollar abgespeist.

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Streit um Woolworth-Logo: “Apple müsste nach der Logik jeden Obsthändler verklagen.”05.10.09

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Während hierzulande die Zukunft von dat Wollwott Woolworth in den Sternen steht, erfreut sich der australische Ableger offenbar auch in Zeiten der Wirtschaftskrise regem Zuspruchs. Schon vor einiger Zeit stand bei der größten Einzelhandelskette Down Under ein fetter Marken-Relaunch an; mit von der Partie war ein neues Logo, das irgendein grünes Gemüse oder Obst symbolhaft darstellt. Schick sieht es aus und mit seinen geschwungenen Linien verspricht es zudem einen hohen Wiedererkennungswert.

“Ja! Man erkennt uns darin wieder”, argwöhnt nun Apple. Der Mac-Macher hat vor Australiens höchsten Markenwächtern, IP Australia, eine Beschwerde eingereicht und will das Logo verbieten lassen. Das Ding würde aussehen wie ein Apple-Apfel. Woolworth hatte vor rund einem Jahr bereits den Trademark-Antrag für das Signet eingereicht, vorsorglich aber schon einmal damit begonnen, das Logo in den Filialen, auf LKW-Außenplanen und einzelnen Produkten zu lancieren. Apple befürchtet, dass sich die Präsenz des Zeichens noch weiter ausdehnen wird: Woolworth brandet mittlerweile Handys, Computer, MP3-Player und anderes Elektrospielzeug. (weiterlesen…)

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Basic Sunday: Die Anklage04.10.09

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Manchmal fragt man sich, wie man sich das Leben noch gestalten möchte, obwohl noch nicht einmal sicher ist, was denn am morgigen Tag geschieht. Ich war so ein Mensch. Stets mit großen Zielen und einem unbändigen Stolz habe ich das getan, was von mir verlangt wurde – was ich selber von mir verlangt habe: Besser sein als andere, reicher sein als andere… stolzer sein als andere. Meine Kindheit war schön und doch war ich niemals zufrieden damit. Es gab immer Menschen, die hatten mehr als ich und das machte mich wütend. Ich wollte nicht mit Neid auf meine Nachbarn blicken, weil sie sich etwas leisten konnten, was ich nicht hatte. Ich bin wohl das Ergebnis einer absoluten Verzweiflung, doch das erfahre ich gerade erst in diesem Augenblick, wo nichts mehr zu ändern ist.

Welten haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Eine neue Ordnung hat sich herausgebildet, die doch nicht so war, wie wir es uns alle vorgestellt hatten. Gerechter sollte alles werden. Neue Technologien hatten uns Möglichkeiten eröffnet, von denen wir nicht einmal zu träumen wagten. Doch mit jedem neuen Schritt kam auch ein Stück mehr Einschränkung. Mehr Kontrolle, mehr Habgier und mehr Macht. Macht, die auch ich besitzen wollte und bereit war, alles dafür zu tun. Und ich tat alles. Und weil ich dies alles tat ist heute vieles so, wie es geworden ist. Ich habe Menschen verraten, sie gequält und getötet. Alles im Namen einer Ordnung, die ich selber so hasste, dass ich mich selbst verriet, als ich ein Teil von ihr wurde. Wir schreiben das Jahr 2019.

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Google nimmt The Pirate Bay-Seiten aus dem Index (2. Update)02.10.09

pirate_bay_googleEs hätte wohl niemand vermutet, dass es möglich wäre, mit einer einfachen Beschwerde Google in die Knie zu zwingen – doch so ist es heute gekommen. Ein bislang Unbekannter hat unter Veweis auf den Digital Millennium Copyright Act (DMCA) die Entfernung einiger Seiten von The Pirate Bay aus den Google-Suchergebnissen gefordert. Als Folge sind nun rund ein Dutzend URLs nicht mehr direkt über Google erreichbar, darunter auch die Startseite der Torrent-Plattform.

Am Ende der Suchseite befindet sich dafür nun ein Hinweis:

Infolge einer Beschwerde, die hinsichtlich des US Digital Millennium Copyright Act (amerikanisches Datenschutzgesetz) bei uns eingegangen ist, haben wir 11 Ergebnis(se) aus dieser Seite entfernt. Sie können die DMCA-Beschwerde, die dieser Entfernung zugrunde liegt, unter ChillingEffects.org lesen.

Das erwähnte Dokument ist allerdings zur Stunde noch nicht aufrufbar. Es ist nicht das erste Mal, dass Google bestimmte Inhalte aus den Ergebnissen filtert. Einige werden sich noch daran erinnern, dass der Suchriese eine Scientology-kritische Seite entfernte, nachdem die Sekte – ebenfalls unter Hinweis auf den DMCA – diesen Schritt gefordert hatte. Sobald wir mehr über das wissen, was da heute passiert ist, melden wir uns mit einem Update zurück. (weiterlesen…)

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Deutsche Start-ups im Web 2.0: Gibt’s da welche?02.10.09

startup_officeIn den vergangenen Tagen und Wochen wurde mal wieder die Frage diskutiert, woran es eigentlich liegt, dass sich die deutschen Start-ups – vor allem international – so selten etablieren können. Obwohl ich viele der vorgebrachten Argumente nachvollziehen kann und einige davon sogar teile, habe ich als gescheiterter Start-upper meine eigene Vorstellung davon, was der Hauptgrund für diese Misere ist.

In meinen Augen fehlt es vielen (Jung-)Unternehmern schlicht und ergreifend an einer Geschäftsidee, die zuerst mich als Kunden überzeugt, und dann erst die Bank, den BA oder VC. Was nutzten mir ein guter Businessplan, ein Monetarisierungsmodell und ein Geldgeber, wenn der Kunde keinen Nutzen in meinem Produkt sieht und es deshalb nicht kauft?

Es reicht doch, sich mal anzugucken, welche Start-ups in letzter Zeit auf der Bildfläche erschienen sind, um zu wissen, welche nach Ablauf der Mindestlaufzeit des Hostingvertrags wieder verschwunden sein werden. Was früher die Social-Community-Pilze waren, sind heute die Twitter-Parasit-Dienste. Wer braucht die? Kostenlos sind sie alle, Alleinstellungsmerkmal-relevante Features werden bereits am nächsten Tag auch von der Konkurrenz angeboten, Unterschiede sind kaum erkennbar. Und wenn es doch welche gibt, dann bewegen sie mich in den seltensten Fällen dazu, beispielsweise meinen Account hier zu löschen und dort neu zu eröffnen. Statt einem Account habe ich dann eben zwei, oder drei… Big deal. Das sieht der Neu-Unternehmer natürlich anders, da er mit seinem Produkt die Konkurrenz nicht vom Markt verdrängen kann, sondern sich mit ihr einen Kunden teilen muss. (weiterlesen…)

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Street View: NRW droht Google mit bundesweitem Verbot02.10.09

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“Über 16 Hürden musst du gehen… lala…” Unglaublich, dass Google nach dem Sieg in Hamburg schon wieder einen Halt bei Street View in Deutschland einlegen muss. Der Rastplatz liegt diesmal irgendwo vor den Grenzen des Bundeslandes NRW. Dessen  Medienminister Andreas Krautscheid (CDU) hatte Google kürzlich einen Besuch im Hauptquartier bei Mountain View abgestattet und kann seitdem seine Erschütterung kaum verbergen: Google müsse sicherstellen, dass Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht werden, soll er laut RP Online gesagt haben.

Sein Koalitionskollege von der FDP, Robert Orth, schlug in dieselbe Kerbe: Falls Google sich nicht an seine Zusage hält und Personen und Schriften unkenntlich macht, würde NRW einen Verbotsantrag für Street View im Bundesrat stellen. Immerhin hätten Frankreich und Großbritannien auch schon “schlechte Erfahrungen” mit der Kartenerweiterung gemacht. Hm, die Sache mit England und den aufgebrachten Dörflern, die Google-Wagen (womöglich mit Mistgabeln bewaffnet?) über die Felder jagten, hatte ich mitbekommen. In Frankreich besteht wohl einer der Kritikpunkte darin, dass Google nun Dreiräder mit Kamera einsetzt, um schwer erreichbare Orte abzulichten. Die Bürger beschwerten sich, so dass sich die französische Datenschutzbehörde CNIL einschaltete. (weiterlesen…)

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Die PSP Go ist da: Für 50 Euro mehr gibt es eine Playstation 302.10.09

psp_goSony hat gerade bestätigt, dass zig Lastwagen mit PSP Go-Paketen die Fabrik verlassen haben. Ab heute ist das Gerät für “mobiles Entertainment in seiner schönsten Form” (O-Ton Pressemitteilung) im Handel erhältlich.

So, und jetzt mal zurück in die Realität: Das Ding soll 249,95 Euro kosten und damit rund 50 Euro weniger als eine vollwertige Playstation 3. Noch ein Dämpfer? Es bringt kein UMD-Laufwerk mit, hat einen fest verbauten, schwächeren Akku und ein etwas schmaleres Display als die Vorgänger. Ich könnte mir vorstellen, dass nicht wenige PSP-Fans nun angesäuert wegschauen. Aber, so ist es nun einmal: Dafür bekommt man einen Daddel-Slider mit einem “riesigen Speicherplatz” (das war wieder O-Ton) von 16 Gigabyte. (weiterlesen…)

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Gelöschte Orwell-Klassiker: Amazon zahlt 150.000 Dollar Wiedergutmachung02.10.09

george_orwell_1984Im Juli hatten Leser in den Vereinigten Staaten einen kleinen Vorgeschmack erhalten, was passiert, wenn ein Buchhändler seine verkaufte Ware einfach wieder einzieht. Im Zuge von Urheberrechtsstreitigkeiten war Amazon davon ausgegangen, völlig legal zu handeln, als man auf tausenden Kindles ohne Vorwarnung die Orwell-Romane “1984″ und “Animal Farm” löschte. Eine solche Aktion kostet nicht mehr als einen Knopfdruck, immerhin kann Amazons E-Book-Reader über das Mobilfunknetz mit Inhalten gefüttert oder eben auch auf Diät gesetzt werden.

Die Kunden schrien empört auf, doch kam die lauteste Stimme von Justin Gawronski, einem 17-jährigen Schüler aus Michigan. Amazon habe seine Hausaufgaben aufgefressen! Tatsächlich war es so, dass mit der Löschung von “1984″ nicht nur der Roman fort war – sondern damit auch die komplette Grundlage für seine Notizen, die er sich im Gerät gemacht hatte.

Amazon-Chef Jeff Bezos entschuldigte sich bei allen Kunden persönlich für das Vorgehen, nannte es “dumm und gedankenlos“. Doch Gawronski reichte das nicht, er besorgte sich einen Anwalt und zog vor Gericht. Er wollte einen Präzedenzfall schaffen und Amazon das Versprechen abringen, nie wieder unerlaubte Fernlöschungen vorzunehmen. Und er hat es geschafft… (weiterlesen…)

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Strom sparen mal anders: Some Shine Solar Energy Storage System01.10.09

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Wenn ich daran denke, wie viele Sonnentage wir hierzulande dieses Jahr bisher hatten, dann bezweifle ich stark, dass das, was sich hinter dem Wortungetüm Some Shine Solar Energy Storage System verbirgt,  in Deutschland ein echter Verkaufsschlager wird.

Die Idee an sich ist aber nicht schlecht und ich wundere mich, dass sie nicht schon früher jemand hatte: Man nehme einfach eine Jalousie und versehe diese mit einer hauchdünnen Schicht aus Sonnenkollektoren. Dann hänge man sich das Ding ins Fenster und speichere die durch die Sonnenstrahlen gewonnene Energie in einer Batterie. Wie viel Energie bzw. Strom auf diese Weise tatsächlich gewonnen werden kann, darüber schweigt sich der Hersteller aus. Es soll aber angeblich genügen, um über Nacht sein Handy oder den iPod aufladen zu können. 

Eine echte Alternative zu Kraftwerk im Keller oder einem Windrad im Garten ist der „Sonnenvorhang“ also bestimmt nicht, aber zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Wer es zudem morgens bisher gewohnt war, die Vorhänge aufzuziehen oder Jalousien hochzuziehen, der wird nach der Anschaffung vermutlich umdenken müssen. Für Depressive und Hobbyfotografen mit Daheim-Dunkelkammer bleibt alles beim Alten.

(Marek Hoffmann)

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Im Rechnergehäuse beerdigt: Warum nicht?01.10.09

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Es sollte das Natürlichste auf der Welt sein, auf eine Weise zu Grabe getragen zu werden, die das Leben des Verstorbenen am besten widerspiegelt. James Doohan alias Scotty wurde nach seinem Ableben ins All geschossen, bei der Beerdigung des Muppet-Erfinders Jim Henson gab Big Bird Bebo ein Abschiedsständchen und wenn ein Clown von uns geht, geben seine Freunde ihm eben das letzte Geleit. Dennoch mutet die Vorstellung, in einem Desktop-Rechner unter die Erde gebracht zu werden, zunächst einmal seltsam an. (weiterlesen…)

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Alles neu macht der Oktober: Twitter Listen und Tweetranking.com01.10.09

list_small_arrowDass tatsächlich “häufig Anfragen” bei Twitter ankamen, in denen darum gebeten wurde, endlich öffentliche Listen einzuführen, mag ich bezweifeln. Sicher, es handelt sich dabei um ein nettes Feature, doch auf einer tatsächlichen Wunschliste würden wohl andere Dinge ganz oben stehen: Mehr Transparenz – und nicht zuletzt bessere Serverkapazitäten. Nun, ja: Jetzt sind es eben Listen geworden.

Twitter-Entwickler Nick Kallen (so sieht er aus) ist Leiter bei diesem Projekt, das zunächst nur einer ausgewählten Gruppe von Nutzern zur Verfügung steht. Diese können Listen von Accounts zusammenstellen, die jeweils einem bestimmten Themenkreis zuzuordnen sind: das können lustige Twitterer sein, die Accounts von Sportlern, Freunden oder lokalen Unternehmen. Andere Mitglieder haben dann die Möglichkeit, diese Listen zu abonnieren. Standardmäßig sind diese Listen öffentlich, können jedoch bei Bedarf auf privat umgestellt werden. Das Knaller-Feature? Ich weiß es nicht. Kallen jedenfalls macht einen ziemlich aufgeregten Eindruck. Listen sollen eines Tages eine ganz neue Art von Entdeckungskultur auf Twitter bieten. (weiterlesen…)

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Apple Maps könnte der endgültige Abschied von Google bedeuten01.10.09

maps_appleOh, Gott – was werden die Nachbarn sagen? Wie alle mitbekommen haben dürften, geht gerade die Vorzeige-Ehe des Silicon Valley in die Brüche: nie zuvor ist eine einstmals dermaßen innige Beziehung wie diejenige zwischen Apple und Google in so kurzer Zeit vergiftet worden. Die Gründe gehen über den Streit bezüglich der Voice App hinaus. Die beiden Unternehmen werfen ihre Netze immer häufiger in denselben Märkten aus: Apple greift mit dem iPhone im Mobilfunk an, Google hält mit Android dagegen. Bald könnte auch Chrome OS dem Mac OS bei den Desktops und Laptops in die Quere kommen, schon jetzt haben beide Unternehmen eigene Browser im Rennen. Und dann kündigt Google auch noch an, die Clip-Schleuder YouTube zur professionellen Online-Videothek umzubauen. Apple, stolz wie Oskar auf den iTunes-Filmverleih, steht zähneknirschend daneben.

Im August war wohl beiden Parteien klar, dass nach einer Trennung ein “Wir können ja auch Freunde bleiben” nicht möglich war und Steve Jobs warf seinen Best-Buddy und Google-CEO Eric Schmidt aus dem Apple-Aufsichtsrat: “Weil Google sich mit Android und dem neuen Chrome OS immer mehr auf Apples Kerngeschäft zubewegt, wird Erics Effektivität als Aufsichtsratsmitglied leider bedeutend schrumpfen”, so Jobs. Schulterklopfen, Dankesworte – da ist die Tür! (weiterlesen…)

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