Aufgeschraubt: So sieht das Motorola Droid von innen aus

Ifixit – das sind die Jungs, die immer alles kaputtmachen und ich war wirklich verwundert darüber, dass sie bislang noch nicht das Droid von Motorola (aka “Milestone”) unter ihre Schraubenzieher bekommen haben. Offenbar hatten sie aber keine Lust, sich selbst bei Verizon in die Kassenschlange zu stellen, weshalb sie dieses Mal die Aufgabe des Filetierens einfach an die Leser abgegeben haben.
Ein Mann namens “Dr. Wreck” war bereit, für 300 Dollar einen nagelneues Droid in sämtliche Einzelteile zu zerlegen: “Keine leichte Aufgabe”, wie er einräumt. Motorola habe beim Design darauf geachtet, alle störenden Elemente (zum Beispiel Schrauben) bis zur Unauffindbarkeit zu verstecken. Warum man überhaupt nagelneue Geräte zerstören muss, weiß ich nicht – zumal ein Droid bei Verizon mit 199 Dollar zu Buche schlägt (plus 2-Jahres-Vertrag). Doch als Außenstehender macht es schon Spaß, ein paar Einblicke in die Technik zu bekommen. Mehr Bilder gibt es nach der Pause – oder auch bei iFixit. Übrigens: Wie mir gerade die Kollegen zurufen, wir es das Smartphone in Deutschland ab dem 16. November bei o2 geben. Vodafone möchte auch mitmachen, hat aber noch keinen genauen Termin für den Start genannt.



(André Vatter)
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@Christ: Das dachte ich auch zuerst. Das ist jedoch nur eine kleine Plastikfolie oberhalb des Akkufachs. Hier siehst du es besser: http://www.phonewreck.com/wp-c.....oid351.jpg
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Basic Thinking und Herr MaschinenMensch, flexiblesbueroCOM erwähnt. flexiblesbueroCOM sagte: Sehr schön, Motorola Milestone zerlegt, auf Basic Thinking: http://is.gd/4TiVC [...]
[...] Als ich noch klein war – also, richtig klein – da brachte mir irgendeine Tante mit violetten Haaren immer Uhren mit. So richtig große, klobige Wecker, die mir als Zeitvertreib dienten, während ich sie fachmännisch mit Schraubenzieher und Lolly-Stil zerlegte, um sie danach wieder zusammenzubauen, was mir aber nur in den seltensten Fällen gelang. Spaß hat es trotzdem gemacht. Deshalb beneide ich hin und wieder die Jungs von iFixit, deren Job es ja eigentlich ist, Dinge zu reparieren. Aus PR-Gründen werden aber liebend gerne auch Gadgets zerstört. [...]