Vorsatz für das neue Jahr: Dank Robotern nie wieder putzen

Es gibt Anschaffungen im Leben, die schiebt man jahrelang hinaus. Ich hatte schon früh eine eigene Wohnung und seit dem Tag des Einzugs hasste ich es, den Boden zu saugen. Als ich das erste Mal vom Roomba von iRobot hörte, war ich begeistert: eine kleine, intelligente Kiste, die einem die lästigste Arbeit im Haushalt abnimmt. Doch dann kamen die Kundenrezensionen und die Ernüchterung nahm zu. Der Roomba verfügt über die Konstitution eines Asthmatikers, die Bürsten verdrecken, er bleibt unter dem Bett stecken, vergisst die wichtigsten Ecken, stürzt die Treppen herunter und hat einen Energiehunger, dass man ihn am besten mit dem Fuß durch die Wohnung schieben sollte. Und dann war da noch der Preis. Doch ich glaube, so langsam ist die Zeit reif für eine abschließende Entscheidung. Diese Woche haben gleich zwei Hersteller iRobot den Kampf im Putz-Business angesagt: Neato Robotics und Asus. Und beide haben Vielversprechendes im Gepäck.
Der Neato (Codename: XV-11) stammt direkt aus dem Silicon Valley und arbeitet mit einem Room Positioning System auf Laserbasis, um den Raum vor Beginn der Arbeit gründlich zu scannen. Die meisten 08/15-Roboter müssen sich erst einmal eine blutige Nase holen, ehe sie vom Stuhlbein abrücken, der Neato ist die erste elektronische Putzhilfe, der sich einen 360 Grad-Umblick verschaffen kann. Den verliert er auch dann nicht, wenn er einmal mit dem Saugen begonnen hat – SLAM-Technologie (Simultaneous Localization and Mapping) nennt der Hersteller das. Hoffentlich ist es ebenso effektiv wie es sexy klingt. Zudem kann er seine Geschwindigkeit an die jeweilige Aufgabe anpassen. Hellhörig wurde ich vor allem an der Stelle, an der erwähnt wurde, dass er über einen der leistungsfähigsten Saugmechanismen verfügt, die derzeit verbaut werden.
(manchmal fragt man sich, wer die Musik für solche Produkt-Demos komponiert)
Wie die meisten anderen Roboter auch, kehrt der Neato nach der Arbeit wieder zu seiner Aufladestation zurück. Bei Bedarf lassen sich die Saug-Einsätze auch im Vorhinein programmieren. Der Preis? 399 US-Dollar, also rund 280 Euro – im Gegenzug gibt es ein sorgenfreies Leben. Ab Februar soll er im Handel verfügbar sein. Bisher ist er mein Favorit im Rennen um eine saubere Hütte.
Kommen wir zum zweiten Kandidaten: den ECleaner von Asus. Er ist praktisch das Reinemach-Äquivalent zum Eee-PC. Von dem taiwanesischen Hersteller werden wir in Zukunft noch mehr über Ambitionen in der Robotik hören. Derzeit ist Asus mit der Entwicklung des EeeBot beschäftigt, ein Roboter auf Android-Basis, der vor allem im pädagogischen Bereich eingesetzt werden soll (hat jemand “Lehrermangel” gesagt?). Der elektronische Putzteufel ECleaner ist etwas weniger ausgeklügelt und verfügt wie der Roomba über Fotosensoren, die ihn vor Abstürzen bewahren sollen. Er folgt einer vordefinierten Route, bei der hin und wieder der Zufallsmodus eingestellt wird.

Darüber hinaus hat ein eine UV-Lampe an Bord (hält 6.000 Stunden), die den Boden desinfizieren soll. Für den angenehmen Geruch gibt es eine separaten Parfümeinfüllstutzen. Der Akku macht nach 1,5 Stunden schlapp, was für rund drei Zimmer reichen soll. Mehr Informationen sind bei RobotStockNews nachzulesen. Das Spannende am ECleaner ist allerdings vor allem der Preis, der bei 155 Dollar (110 Euro) liegen soll. Massentauglichkeit ist damit nicht ausgeschlossen.
(André Vatter)
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Mist verdammter, ich wollte mir eigentlich vornehmen keinen Unsinn mehr zu kaufen im neuen Jahr… Aber die beiden Dinger würden mich schon reizen:-D
Fragt sich nur ob ich die auch auf meinem Laminat rumfahren lassen kann, oder ob ich dann eine Sandwüste vorfinde.
Warten wir die ersten Rezensionen ab:P
[...] kleine Zusammenfassung der Putzteufel findet sich bei basicthinking. Ob diese Geräte halten was sie versprechen? Ich warte erstmal ein [...]
http://www.youtube.com/watch?v=ewdbilSWjaM
Ich besitze seit 4 Jahren einen Roomba und habe mir erst neulich in den USA einen zweiten geleistet und bin mehr als Glücklich mit den Dingern! Für das was Sie tun sollen funktionieren sie super!
Fehlen ja nur noch ein paar Automaten für nervige Dinge wie Mülltonne, Geschirr usw.. ;)
@uwe ein roboter der sich um den müll kümmert wär schon klasse..
so einen würde ich mir schon eher zulegen.
[...] Vorsatz für das neue Jahr: Dank Robotern nie wieder putzen | Basic … [...]
Aber die Katze nutzt es dreist aus, genial…
IF I had one of them I would not charge the batteries so I could watch it not cleaning instead of not cleaning myself.
frohe weinachten.
bulldog
Von Kärcher gibt es auch einen Saugroboter:
http://www.karcher.de/de/Produ.....691010.htm
Kann aber nichts zur Qualität sagen, da ich ihn leider nicht selber besitze.
Gibt noch diverse andere Modelle aber von denen hört man wohl zu Recht nichts.
nur schade das die guten so teuer sind und die, wo der preis angemessen ist, nicht ganz zuverlässig sind…
http://www.anka24.de/klarstein......4093.html
Dieser Saugroboter ist wirklich richtig gut und fährt automatisch zur Ladestation um Strom nach zu laden. Im Lieferumfang sind auch Speersender, die stellt man vor Treppenabgängen oder Ausgängen, die Sender erkennt er und dreht davor um.
Der Kleine fährt unter das Sofa und Betten, echt genial.
Ausser die schon beschrieben Ecken, haut halt nicht hin, da die Dinger sind rund. Allerdings sind die Ecken ja auch nie wirklich schmutzig.
Gruß
Andi
Gute Vorsätze? Wie wärs mit Sparen?…
Na, haben Sie dieses Jahr auch schon wieder die ersten guten Vorsätze aus der Sylvesternacht gebrochen? Zahlreiche Menschen machen Jahr für Jahr den selben Fehler und nehmen sich an Sylvester vor mit dem Rauchen aufzuhören, die Wohnung sauberer zu halt…
[...] keine Lust zu putzen”. Kurz vor Weihnachten stellten wir euch zwei Lösungen für robotisiertes Reinemachen vor, die schon in den kommenden Monaten Marktreife erreichen werden. Auf der CES steht das Thema [...]
[...] der Akku leer ist, kehrt der Sil-Bot (wie wir es von den Staubsaugern kennen) eigenständig zur Ladestation zurück und holt sich dort neue Energie ab. [...]