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Archive for 12.2009

Bilder sagen mehr als tausend Worte: Aspekte des Web visuell aufbereitet16.12.09

 

“Warum spricht heutzutage jeder über Social Media?” – Gute Frage. KMF Social, Ableger der auf On-/Offline-Kommunikation spezialisierten Agentur KMF, stellt sie seinem 6-Minüter voran und liefert meiner Meinung nach sowohl beeindruckende als auch überzeugende Antworten. Ich freue mich ja immer, wenn ich Daten zu Social Media optisch aufbereitet präsentiert bekomme, wenngleich mich die Machart des Videos irgendwie an Werbespots aus den 60ern (oder waren es die 80er?) erinnert – und daher nicht sonderlich flasht. Da hätte ich mir etwas im Stil von Leapfishs Spot gewünscht.

Inhaltlich kann ich aber nicht meckern. Die Daten sind aktuell und an knackigen Beispielen und Vergleichen veranschaulicht. Zudem werden nettwerweise ab Minute 06:13 die zugrunde liegenden Quellen genannt, was sich gerade für die jenigen von euch als Steinbruch eignet, die hier und da schon mal über Social Media referieren müssen. (weiterlesen…)

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Digitaler Flashmob am Freitag: AT&T zittert vor ‘Operation Würgegriff’16.12.09

fakestefejobs

Es besteht kein Zweifel, dass AT&T so mit das schrottigste Netz hat, das die Vereinigten Staaten zu bieten haben. Die UMTS-Verfügbarkeit sieht grausig aus und erst jetzt gerade wurde die MMS-Funktion für die Kunden freigeschaltet. Da die Mobilfunkmasten sich bereits unter der Last der Datentransfers ächzend im Wind biegen, wollte AT&T-Consumer-Chef Ralph de la Vega nun eine Strategie anwenden, die wir hierzulande schon von Anbietern wie 1&1 (im Festnetzsektor) kennen: Heavy User sollen “Anreize” geboten bekommen, um aus dem Vertrag auszusteigen. Alternative plane AT&T, Drosselungen bei der Geschwindigkeit einzuführen: “Wir fanden heraus, dass Kunden nicht einmal wissen, wie viele Daten sie verbrauchen… doch wenn man es ihnen einmal vorrechnet, dann reduzieren sie tatsächlich den Konsum.” Kunden schüttelten – völlig zu Recht – angesichts der Drohung den Kopf. Der hohe Traffic-Verbrauch geht in erster Linie auf das iPhone zurück. Und für den passenden Vertrag müssen viele von ihnen bereits tief in die Tasche greifen.

Daniel Lyons ist Redakteur bei Newsweek und er besitzt ein iPhone. Unter dem Pseudonym “Fake Steve Jobs bloggt er seit geraumer Zeit als falscher Apple-Chef. Doch nach der jüngsten AT&T-Ankündigung platzte ihm der Kragen. In einem Post ließ er die Leser wissen:

Unsere Ingenieure sind verdammt sauer. Und weil sie Ingenieure sind, bedeutet das, dass sie zu kleinen, teuflischen Arschlöchern werden und sie haben einen Plan ausgeheckt, um AT&T eine Lektion zu erteilen.

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Yellix: Identifizierung von Anrufern mit unbekannter Nummer16.12.09

yellixAnrufe, bei denen die Nummer unterdrückt wird, werden von mir per se nicht mehr angenommen. Handelt sich ohnehin immer nur um Werbeanrufe oder die Streiche von irgendwelchen Spinnern, was erfahrungsgemäß in vielen Fällen schwer voneinander zu unterscheiden ist. Eine weitere Sorte von Anrufen, bei denen ich die Annahme verweigere, sind die mit mir unbekannter Nummer. Ich lasse den Anrufer da immer erst auf die Mailbox quatschen und entscheide dann, ob ich ihn zurückrufe. Dank meiner Flat in alle Netze kann ich den Kostenfaktor außen vor lassen.

Die Firma Yellix möchte nun zumindest für den letztgenannten Fall eine Lösung anbieten. Ihre kostenlose Software für verschiedenste Smartphones soll automatisch unbekannte Rufnummern in Echtzeit ihren Besitzern zuordnen und diese auf dem Display anzeigen können. (Ausnahme: iPhone! Für dieses gibt es – warum auch immer – eine “spezielle” Variante, die sich auf den ersten Blick in nichts von einer gewöhnlichen manuellen Reverse-Suche unterscheidet und somit nicht der Rede wert ist). Wählt man eine gewerbliche Nummer und niemand nimmt ab oder die Leitung ist besetzt, soll sie zudem automatisch Alternativen anbieten. Ein Beispiel dafür, wie das funktionieren soll, gibt’s nachfolgend: (weiterlesen…)

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2,99 Euro im Monat: VZ-Netzwerke gibt es jetzt auch als Handy-Option16.12.09

studivzEs ist jetzt journalistisch nicht ganz so korrekt, doch da wir hier auf einem Blog sind, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, erst einmal die VZ-Themen außen vorzulassen, bis sich Holtzbrinck zu einer Stellungnahme zur Strafanzeige durchgerungen hat. Im VZ-Blog heißt es dazu nämlich immer noch: “Wir haben heute aus der Presse von den Anzeigen erfahren. Aktuell liegen uns die Anzeigen noch nicht vor. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns deshalb hierzu nicht äußern können. Wir werden die Vorwürfe in den nächsten Tagen prüfen.” Das war am 13. November. Und bis auf die Verlosung eines “Shopping-Tripps” mit Sarah Kreutz (DSDS), ist da seitdem nicht viel passiert.

Sei’s drum, einige von euch wird es dennoch interessieren: VZ-Portalbesuche gibt es jetzt als optionales Pauschalangebot für eure bestehenden Mobilfunkverträge und Prepaid-Tarife (Ausnahme bildet beim letzteren Vodafone)! Für 2,99 Euro im Monat können Mitglieder ohne Zeit- oder Volumenbegrenzung auf schülerVZ, studiVZ oder meinVZ ihr Unwesen treiben und Profile checken und den Buschfunk bedienen. (weiterlesen…)

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Kommentar-Avatare: Gravatare geben E-Mail-Adressen der Nutzer frei16.12.09

gravatarEs wir ein wenig technisch und ich bin nicht überzeugt, dass ich alles verstanden habe – doch sollte es tatsächlich stimmen, haben wir wieder mal ein Sicherheitsleck im Netz. Es geht um Gravatar. Wenn ihr bei uns durch die Kommentare blättert, werden euch die kleinen User-Bildchen auffallen, die jeweils neben den Einträgen eingeblendet werden. Die Thumbnails zieht sich WordPress direkt von Gravater, wo sich die Nutzer jeweils vorher mit ihrer E-Mail-Adresse registriert haben. Das hat zum Beispiel den Vorteil, dass man das Bild – sollte es einem nicht mehr gefallen – auf Knopfdruck austauschen kann und es damit auf allen Plattformen automatisch übernommen wird.

Wie das funktioniert? Nach dem Anlegen des Gravatar-Kontos wird die Adresse nach dem Message-Digest-Algorithm 5 (kurz MD5) in einen Hash-Wert zerlegt. Um konkret zu werden: aus der Mail-Adresse “iHaveAn@email.com” wird “3b3be63a4c2a439b013787725dfce802″. Gravatar selbst hält mit dieser Art der Codierung nicht hinter dem Berg und erläutert den Nutzern genauestens, was alles hinter den Kulissen passiert. Der Hash-Code wird dann an die URL “http://www.gravatar.com/avatar/” angehängt und schwuppdiwupp – da ist das Bild. (weiterlesen…)

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Seitenhieb gegen Google: Bing zieht in den App Store ein16.12.09

bing1Man könnte meinen, es läge daran, dass Weihnachten vor der Tür steht und man nun generell geneigt sei, Fremden – vielleicht sogar Feinden – Obdach zu gewähren. Oder ist es anders zu erklären, dass Apple dem Erzfeind Tür und Tor öffnet. Richtig gehört: Microsoft ist mit Bing in den App Store eingezogen – und zwar gleich mit dem ganzen Paket. Der Grund dafür offenbart sich erst nach einem kleinen Abstecher in die Vergangenheit. Apple und Google liegen seit geraumer Zeit im Streit. Browser, Betriebssysteme, Mobilfunk-Ambitionen – auf beinahe allen Gebieten machen sich die beiden Unternehmen gegenseitig heftig Konkurrenz und es ist davon auszugehen, dass sich die einstmals feste Bindung mehr und mehr lösen wird. Indem Microsoft nun Internetsuche und Kartenfunktion auf das iPhone bringt, wird Google Vormachtsstellung ein wenig weiter gebrochen. So könnte zumindest der Plan lauten.

Die App ist ab sofort direkt über das iPhone oder den iPod Touch zu beziehen. Die kleine Bing-Anwendung (1,9 MB) bietet schnellen Zugriff auf die Suche von Websites, Bildern, Filmen, Karten, Nachrichten und auf das Branchenbuch. Natürlich ist alles dabei auf die USA getrimmt: Everything is English, even the city names in Bing Maps. Welcome to Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany! Auch, wenn das nicht weiter tragisch ist, so trübt es doch ein wenig die Freude, da Microsoft groß tönt, dass sich sämtliche Funktionen und Suchen auch per Sprachbefehl starten lassen. Bei deutschen Städtenamen ist damit natürlich Essig. Zum Glück lässt sich das voreingestellte Einheitensystem zumindest auf metrisch ändern. (weiterlesen…)

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Räätseröm und linkseröm: Navi-Ansagen für den Kölsch-Liebhaber15.12.09

Kölsche JungDiese Nachricht wird die Bewahrer und Freunde der kölschen Mundart bestimmt freuen: Der Navigationsgeräte-Hersteller Garmin bietet ihnen eine Zusatzsoftware für ihre Geräte an, mit der sie sich bei der Autofahrt die Richtungshinweise zukünftig auch in kölschem Dialekt ansagen lassen können.

Man möge es mir nachsehen, aber: Für mich wäre das ja die reine Hölle, denn ich finde Kölsch schrecklich. Ich spreche es nicht – oder nur falsch -, verstehe es nur schlecht und finde den Klang mindestens so furchtbar, wie den des Bayerischen. (Als ich noch freiberuflich für den WDR tätig war, sollte ich mal irgendeine kölsche Karnevalsveranstaltung in Hochdeutsch untertiteln… das war, glaube ich, meine letzte Tätigkeit dort…) (weiterlesen…)

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Marketing-Stunt ‘Real Good Experiment’: Wo Sperrmüll am Ende wirklich landet15.12.09

Bevor ich euch das Projekt “Real Good Experiment” vorstelle, wollte ich euch jetzt doch einmal vorher fragen: Wer ertappt sich hin und wieder dabei, wie er seinen Blick über Sperrmüll am Straßenrand wandern lässt? “Hach ja, die Lampe ist zwar ein bisschen schäbig, aber das Regal! Ein wenig Lack und dann kann man doch etwas draus machen!” Es gibt Studenten in Köln, die hieraus einen regelrechten Sport machen und in abendlicher Dämmerung mit dem Bollerwagen durch die Straßen ziehen, um allerlei Nippes und Gelumpe aufzuladen. Dabei fällt mir ein, ich war auch einmal Student…

Wie auch immer, Blu Dot, ein Möbelhaus in Minneapolis, hat sich von der Sammelleidenschaft der Menschen inspirieren lassen: Was wird passieren, wenn man die Menschen mit nagelneuen Stühlen versorgt, eine Art First-Class-Sperrmüll, den sie selbst von der Straße aufsammeln müssen? Die Möbelstücke wurden dazu mit GPS-Empfängern ausgestattet, über eine speziell eingerichtete Seite würde zu erfahren sein, wo sich die Einrichtungsgegenstände jeweils befinden. Damit der Buzz auch dann richtig in Wallung gerät, würden die Finder einen kleinen Zettel bemerken, auf dem sie gebeten werden, sich für ein Interview zu melden. (weiterlesen…)

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Drei Kugeln durchs MacBook: Sicherheitskräfte entschärfen ‘verdächtiges Gepäckstück’15.12.09

Erschossenes Notebook

“‘Stehenbleiben – oder wir schießen!’ riefen die jungen Sicherheitskräfte am Flughafen. Das arme MacBook lief aber weiter, so wie es dies immer getan hat, stets zur vollen Zufriedenheit seiner Besitzerin, Lily Sussman. Doch heute sollte dem Notebook diese Treue - wie auf dem Beweisfoto nicht zu übersehen ist – zum Verhängnis werden. Von drei Kugeln durchsiebt, klappte es zusammen, in Erwartung des finalen Shotdown Shutdown…”

Keine Sorge, ich bin noch ganz bei Trost. Ob dies aber auch für die Richter-Henker des Laptops gilt, weiß ich nicht. Es scheint nämlich keine echte Begründung zu geben, warum Lilys Computer einer solch “eindringlichen” Behandlung unterzogen wurde. Fest steht jedoch, dass die junge Frau von den Sicherheitskräften – augenscheinlich aufgrund politischer Motive, zu denen ich mich hier nicht näher äußern möchte – eindringlich befragt und anschließend ihr Gepäck in einem separaten Raum untersucht wurde. (weiterlesen…)

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Bezahlinhalte bei Springer: Geld verlangen, wenn die Qualität am Boden liegt?15.12.09

abendblatt

Der Startschuss ist gefallen, Springer führt ab heute Paid Content bei seinen Online-Produkten “Hamburger Abendblatt” und “Berliner Morgenpost” ein. In einer breit angelegten Apologie entschuldigt sich zumindest schon einmal die Hamburger Redaktion für den Entschluss – und wirbt selbstbewusst für Verständnis: “Ist es zu viel verlangt, in Zeiten, wo aufgeschäumter Kaffee im Pappbecher drei Euro kostet oder das Telefonvoting für sinnbefreite Casting-Shows mindestens 50 Cent, für das Produkt Qualitätsjournalismus knapp 30 Cent am Tag zu bezahlen?” Die Antwort auf diese Frage müssen nun die Leser geben.

Das Premium-Angebot des “Hamburger Abendblatts” gibt es künftig für 7,95 Euro im Monat, darin eingeschlossen sind alle Nachrichten aus Hamburg und Norddeutschland sowie das Archiv. Die Ressorts Sport, Politik, Wirtschaft und Kultur bleiben von dem neuen Zahlschloss ausgenommen. Die “Berliner Morgenpost” berechnet für den Zugang zu “Exklusiv”-Inhalten 4,95 Euro. Ich habe gerade einmal bei unserer Kölner Bahnhofsbuchhandlung angerufen, wo mir mitgeteilt wurde, dass auch die Print-Ausgabe des “Hamburger Abendblatts” ein ganzes Stück teurer (1,10 Euro zu 0,95 Euro) ist – so könnte man den Gebührenunterschied erklären. Übrigens ist der Online-Zugriff auf sämtliche Artikel für reguläre Print-Abonnenten immer kostenfrei. (weiterlesen…)

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MSN Juku: Microsoft China greift Twitter an – mit einem Plurk-Klon?! (Update)15.12.09

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Wenn ein neuer Microblogging-Dienst an den Start geht, ist das nicht immer zwingend die Mühe wert, sich näher mit ihm zu beschäftigen und einen Artikel darüber zu verfassen. Die Startups orientieren sich oftmals zu sehr an Twitter, bieten nicht genug Innovation und haben schlicht und ergreifend das Pech, erst lange nach Twitter mit der gleichen Idee an den Start zu gehen.

Wenn allerdings Microsoft selbst – in diesem Fall Microsoft China – einen solchen Dienst ins Rennen schickt, horcht man natürlich auf. Nur für China gedacht, hat man nun also MSN Juku als Twitter-Konkurrenten gelauncht.

Schaut man sich Juku aber einmal an, fühlt man sich nicht an Twitter, sondern eher an Plurk erinnert. (weiterlesen…)

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Kurz-URL per Goo.gl: Google will Bit.ly plattmachen – endlich15.12.09

googl

Ich verstehe einfach nicht, warum Google – sonst doch so auf Zack! – so lange gewartet hat. Das “Echtzeitnetz” gewinnt allgegenwärtig an Bedeutung, die großen Suchmaschinen haben das Potenzial der “What’s happening right now?”-Ergebnisse für sich erkannt, sowohl Bing und Yahoo! als auch Google integrieren ja bereits Twitter in ihre Ergebnisseiten.

Kurz-URLs, wie sie bit.ly, tr.im oder tinyurl.com anbieten, sind die Kanäle in dieser Entwicklung. Wer hat was und wann als verlinkenswert erachtet, wo tobt der Buzz, was beschäftigt die Menschen? Nutzer bekommen mithilfe dieser Dienste eine zurechtgestutzte URL, bit.ly aber weiß genau, wie häufig dieser Link angeklickt wurde – und von wem. Und was macht man mit solchen Daten? Richtig, man nutzt sie für die Schaltung von Werbung. Und damit sind wir wieder bei Google. (weiterlesen…)

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‘Raise Your Voice’-Projekt: Kofi Annan beantwortet Fragen per Live-Stream15.12.09

raiseyourvoice

Ich hatte ja an anderer Stelle bereits erwähnt, dass auf dem Klimagipfel in Kopenhagen die Möglichkeiten des Web 2.0 in vorbildlicher Weise genutzt werden. So hat das dänische Außenministerium beispielsweise Twitter- und Facebook-Acccounts angelegt, um Menschen weltweit an dem Gipfel teilnehmen zu lassen und einen gegenseitigen Austausch zuzulassen.

Nun geht in knapp dreieinhalb Stunden die UN-Klimakonferenz in ihre nächste Web-Interaktivitäts-Runde. Dann werden sich nämlich im Rahmen des von CNN und YouTube initiierten Projekts “Raise Your Voice” Staatsmänner und Aktivisten des COP15 denjenigen Fragen stellen, die User rund um den Globus zum Thema Klimawandel beim Climate Debate Channel eingereicht und über die sie in einem Voting abgestimmt haben (insgesamt wurden 1.894 Fragen eingereicht; eine Liste findet ihr auf der Seite, wenn ihr auf “”Jetzt abstimmen” klickt). Ihr könnt das als Live-Stream auf dem speziell hierzu eingerichteten YouTube-Kanal sehen. Hier eine kleine Vorschau:  (weiterlesen…)

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Browser-Auswahl unter Windows: Der Ballot-Screen steht kurz bevor14.12.09

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Wir hatten schon vorher einmal über den “Ballot-Screen” berichtet, das Browser-Auswahlfenster, das die Marktmacht des Internet Explorer brechen soll. Microsoft war im vergangenen Jahr von der EU zu Strafzahlungen in Höhe von 1,68 Milliarden Euro verdonnert worden: Da der Software-Gigant seinen eigenen Browser auf all seinen Betriebssystemen vorinstalliert und als Standard vordefiniert, hätte der Wettbewerb keine Chance, so das Argument.

“Gut”, hatte Microsoft daraufhin verschnupft gesagt. “Dann liefern wir Windows 7 halt ganz ohne Browser aus!” Doch auch das stieß den Wettbewerbshütern sauer auf und man einigte sich schließlich auf den “Ballot-Screen”. Bis zuletzt wurde dann wiederum darüber gestritten, wie das Fenster auszusehen habe. Microsoft schlug eine alphabetische Sortierung der Browser vor, doch daraufhin protestieren einige: Apples Safari würde dann ja ganz vorne stehen! Opera machte schließlich den Vorschlag, die Reihenfolge durch den Zufall bestimmen zu lassen und so wird es jetzt gemacht. (weiterlesen…)

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Aufgeschlitzte Mutter und Baby im Ofen: Lübbe bemüht sich mit ‘Digi Novel’ um neue Leser14.12.09

Level 26

Ein brutaler Massenmörder namens ”Sqweegel” treibt über Jahre hinweg sein Unwesen und killt – immer in ein Ganzkörperkondom gehüllt - seine Opfer, nachdem er sie zuvor mit perverser Leidenschaft und perfidesten Methoden gequält hat. – Was nach einer Gute-Nacht-Geschichte für hartgesottene “Saw“-Liebhaber oder einer nicht ganz taufrischen Idee für einen Splatter-/Gore-Film klingt, ist der aktuelle Versuch des Lübbe Verlags, junge Menschen wieder für das Medium Buch zu begeistern!

Bei der obigen Beschreibung handelt es sich nämlich um die etwas vereinfachte Plot-Zusammenfassung des Psycho-Thrillers “Level 26″, den der Verlag als ersten digitalen Roman – die “Digi-Novel” – anpreist und dessen Besonderheit darin liegt, dass jedes seiner Buchkapitel mit Webcodes versehen wird. Mittels dieser Codes kann sich der Leser auf der Website www.level26.com (nicht vergessen, in der oberen rechten Ecke die deutsche Sprache auszuwählen)Zugang zu Videos und Audio-Dateien verschaffen, die die Handlung des Psycho-Thrillers abrunden, ergänzen oder weiterführen. Die Videos in Filmqualität – mit denen sich der Täter auch nach seinen Greueltaten weiterhin Befriedigung holt - zeigen dann beispielsweise, wie “Sqweegel” ein Baby im Backofen umbringt oder eine Mutter vor den Augen ihres gefesselten Kindes aufschlitzt. (weiterlesen…)

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