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Archive for 12.2009

Die besten Gadgets 2009: ‘Time’-Magazin wählt Droid auf Platz 110.12.09

Time-Top-10

Ja, so ist das eben mit den alljährlichen, zum Ende eines Jahres gerne veröffentlichten Bestenlisten: Sie sorgen halt manchmal für Erstaunen, Verwunderung oder im schlimmsten Fall Unverständnis beim Publikum. Das “Time”-Magazin, die mit ihren fünfzig (!) Top-10-Everything-of-2009-Listen offenbar einen Eintrag im Guiness Buch anstrebt (oder einfach nur auf PIs aus ist, weil jede Liste eine Click-Through-Liste ist), hat dieses Jahr mit dem Gewinner in der Kategorie “Gadgets” für just diese oben erwähnten Reaktionen gesorgt. Zumindest bei mir.

Zum Sieger gekührt würde nämlich Motorolas Droid. Ungeachtet dessen, dass ich es schwierig finde, ein Smartphone mit einer Uhr, einem Ventilator oder einem Laptop zu vergleichen, finde ich die Begründung der beiden Redaktions-Juroren so interessant, dass ich sie euch im O-Ton (übersetzt natürlich) präsentieren möchte: (weiterlesen…)

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Suchmaschinen: Der Kampf um Marktanteile hat viel mit der Hardware zu tun10.12.09

toolbar

Da denkt man gar nicht dran! Der Kampf um Marktanteile bei der Internetsuche beginnt bereits bei Rechnern, die in der Fabrik noch nicht einmal zusammengebaut wurden! Seit Januar 2009 blutet Yahoo! langsam aus und hat – auch mit Bing-Integration – seit Januar weltweit über zwei Prozent verloren. Aktuell steht die Suchmaschine bei 6,22 Prozent Marktanteil – Tendenz weiter fallend.

Jetzt möchte ich euch den Grund dafür erklären. Jedenfalls den, den Yahoo!-Chefin Carol Bartz für den langsamen Absturz angibt – und ich möchte euch bitten, nicht gleich loszulachen: Zwei PC-Hersteller hatten vor rund einem Jahr die Vereinbarung aufgekündigt, Yahoo! als Standardsuchmaschine auf ihren Geräten vorzukonfigurieren. Sowohl HP als auch Acer unterzeichneten 2006 ein entsprechendes Abkommen mit Yahoo!, Google hatte sich zuvor Dell und Adobe als Partner geschnappt. Solche Deals sind offenbar pures Gold wert, HP ist Weltmarktführer im PC-Markt, Acer hat gerade Dell von Platz zwei gestoßen. Millionen von Menschen bekommen also täglich vordefinierte Standardsuchmaschinen vorgesetzt, auf denen dann Millionen von Klicks generiert werden. (weiterlesen…)

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Nach Lala-Übernahme: iTunes soll zur gigantischen Cloud-Audiothek werden10.12.09

lala

Wenn man dem “Wall Street Journal” und seinen Quellen Glauben schenken kann, plant Apple nichts Geringeres als eine Revolution des internationalen Musikvertriebs. Vor 15 Jahren sagten wir ja noch: “Ich habe mir eben eine neue CD gekauft.” Vor zehn Jahren meinten wir: “Ich habe mir gerade n’ Song bei Napster gezogen.” Und vor vielleicht drei Monaten hieß es noch: “Gut, dass DRM fort ist. Ich habe mir soeben eine MP3 gekauft.” Was sagen wir im kommenden Jahr? Richtig: “Ich habe mir den kostenpflichtigen Zugang zu einem Lied gesichert.”

Der Musik-Dienst Lala war vor der Übernahme durch Apple in Deutschland weitgehend unbekannt, lediglich als Google vor wenigen Wochen die neue Musik-Suche ankündigte, fiel der Name mehrmals. Lala bietet “In The Cloud”-Musik, schon für zehn Cent gibt es einzelne Songs, ein ganzes Album schlägt mit 80 Cent zu Buche. Der Deal besteht darin, dass die Lieder vom Kunden nicht heruntergeladen, sondern lediglich online gehört werden können.

Das Konzept oder aber die technische Infrastruktur für Musik-Streaming gefiel Apple so gut, dass man Anfang der Woche für 85 Millionen Dollar zuschlug. Seitdem reißen die Spekulationen nicht mehr ab – was uns zu dem oben erwähnten WSJ-Artikel bringt: Offenbar plant der größte Musikhändler der Welt, iTunes von einem Download-Shop in eine gigantische Cloud-Audiothek zu verwandeln. Der Client würde dann in erster Linie der Verwaltung der abonnierten Musikstücke dienen – gekauft wird überall im Netz. Mit diesem Plan würde Apple unzählige Fliegen mit einer Klappe schlagen: (weiterlesen…)

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Ver’doom’t gute Werbung09.12.09

Mr Tallion_Doom

Weihnachtszeit, besinnliche Zeit. Sollte man meinen. Dass einem die Besinnlichkeit aber auch schon mal abhanden kommen kann, wenn man durch die Stadt zieht und rechts und links nur auf sinnfreie Werbebotschaften im XXL-Format trifft, kann ich verstehen. Deswegen empfinde ich den neuen Anstrich, den das Plakat des Telekommunikationsunternehmens aus Newbury verpasst bekommen hat, auch als gelungene Form des Protests. Auch wenn der eine oder andere die Aktion vielleicht geschmacklos findet – wegen der Kanone, versteht sich.

Ob nun wirklich die Störung seiner vorweihnachtlichen Stimmung ”Mr. Talion” dazu getrieben hat, die plakatierte Werbeempfehlung einem Re-Design zu unterziehen, weiß ich nicht. Vermutlich aber nicht, wenn man sich weitere, im gleichen Stil überarbeitete Werbetafeln auf dessen Flickr-Profil anschaut. Wahrscheinlich ist es einfach eine angeborene und gesunde Abneigung gegen übergroße Werbung. Die kenne ich von mir.

Sicher ist aber, dass es sich bei dem Künstler definitiv um einen Fan des Ego-Shooter-Klassikers Doom handelt. Und zwar um einen älteren Semesters oder mit Hang zur Nostalgie. Denn das Interface, das er den Plakaten (möglicherweise per Fotobearbeitungstool? – kann es nicht ganz ausschließen) verpasst hat, stammt aus dem “Original” von 1993. Nun lässt sich nur hoffen, dass kein Panik-verbreitender Politiker die Plakate (oder schlimmer: die Fotos samt Huldigung auf dem Profil) zu sehen bekommt und laut nach einem Verbot von “Killerspielen” schreit…

Via: ohgizmo

(Marek Hoffmann / Bild: Flickr)

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Probe aufs Exempel: Google Chrome für Mac09.12.09

chrome_mac

Die Google-Entwickler hatten versprochen, dass es Chrome-Betas noch vor Jahresende für Mac und Linux geben würde – und sie haben Wort gehalten. Ab sofort können beide Versionen herunter geladen werden: Mac / Linux. Außerdem wurden im selben Zug alle derzeit rund 300 verfügbaren Extensions in einer eigenen Galerie übersichtlich zusammengefasst. PC- und Linux-Nutzer können sofort zuschlagen, nur die Mac-Variante ist zurzeit noch von den Erweiterungen ausgeschlossen. Doch das soll uns nicht weiter stören.

Ich bin kein ausgewiesener Chrome-Fan, allerdings kann ich von mir auch nicht länger behaupten, ein großer Anhänger des Firefox zu sein. Seit Version 3.5 ist bei Mozilla der Wurm drin, Abstürze, Hänger und andere Unzuverlässigkeiten waren bei mir – sowohl in der Redaktion als auch auf dem Apple-Privatrechner – an der Tagesordnung. Zu Hause bin ich auf Safari umgestiegen, auf der Arbeit nutze ich seit rund ein, zwei Monaten Chrome. Warum nur dort? Nun, weil Googles Schnüffelnasen überall stecken und ich keine Lust habe, mir rund um die Uhr von der Suchmaschine in die Karten schauen zu lassen.

Das ist eben genau die Frage, die sich wechselwillige Mac-Nutzer nun stellen müssen: Traue ich den Datenschutzbekundungen von Google in Sachen Chrome? Es geht nicht darum, ob jemand etwas zu verbergen hat oder nicht. Es geht in erster Linie darum, dass man sich mit dem Gedanken abfinden muss, dass Chrome-Nutzer wissentlich ein gewaltiges Mosaiksteinchen zur bislang vielleicht nur unzureichend protokollierten Silhouette hinzufügen. So oder so: für Google wird man danach transparenter. Wer seine Entscheidung getroffen hat – oder es einfach mal ausprobieren möchte (ich empfehle es jedenfalls jedem Mac-Besitzer) -, kann sich im Folgenden ein paar erste Eindrücke abholen. (weiterlesen…)

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Live-Stream von der ‘Le Web’-Konferenz: Web 2.0-Elite plaudert in Paris (2. Update)09.12.09

leweb_2009In Paris findet heute und morgen die Le Web-Konferenz statt. Laut eigener Aussage nehmen an diesem wohl bekanntesten Event in Europa zum Thema Internet über 2000 Teilnehmer aus 46 Ländern vor Ort – unter ihnen die Crème de la Crème der Web 2.0-Szene. Wir von Basic Thinking können leider nicht live vor Ort sein, dies soll mich aber nicht davon abhalten, euch die Ergebnisse der Konferenz brühwarm zu servieren.

Wem das nicht genügt, der kann sich entweder bei ustream.tv via Stream live ins Geschehen einklinken oder es direkt bei uns verfolgen. (weiterlesen…)

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Googles nächster Streich: Mit ‘Living Story’ Online-News neu erleben09.12.09

Google-LogoWenn Google weiterhin mit dieser Pace seine kleinen Schäfchen aus dem Google-Labor entlässt und ich mich jeden Morgen gezwungen sehe, dem in Form eines Artikels Rechnung zu tragen, dann werde ich beantragen, einen Direktlink auf die offizielle Google-Blog-Seite setzen zu dürfen. Aber Spaß beiseite: Was der Suchmaschinenbetreiber gestern präsentiert hat, soll nicht weniger als die Art revolutionieren, in der wir Online-Nachrichten konsumieren.

Das von Google in (geheimer) Zusammenarbeit mit den beiden US-Schwergewichts-Newsportalen “Washington Post” und “New York Times” entwickelte Tool “Living Story“ soll der “Natur der News-Story” und der Art, wie sie vom User im Web wahrgenommen wird, Rechnung tragen. Hierzu werden Nachrichten zukünftig in einem vermeintlich neuartigen, für den Leser leichter überschau- und erfassbaren Format präsentiert. Schlagzeilen sollen darin unter einer URL themenbezogen gruppiert und ständig aktualisiert werden. Nachfolgend könnt ihr das Ganze in der Theorie sehen (und hier in der Praxis): (weiterlesen…)

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Wer’s braucht: Nokia 6700 classic in goldener Proll-Ausführung09.12.09

Nokia 6700 classic Gold Edition

Jawollo, meinen Glückwunsch! Wenn noch jemand sowas wie das Non-plus-ultra-Statussymbol braucht, Nokia wird es im ersten Quartal 2010 liefern. Das Modell 6700 wurde mal eben spontan in den Gold-Topf geworfen und kommt als vermeintliches Luxus-Handy mit 18-Karat-Gold-Legierung daher.

Für 440 Euro (ohne Vertrag) gibt es ein 116 Gramm schweres Symbian-Smartphone, das sowohl in GSM- als auch in UMTS-Netzen funkt. Mobile Datenverbindungen sind über HSDPA mit bis zu 10 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Downstream und per HSUPA mit bis zu 2 Mbit/s im Upstream möglich. Dazu gesellen sich nette Extras wie eine 5-Megapixel-Kamera, GPS-Empfänger, MP3-Player und Radio. Die Bereitschaftszeit liegt nach Herstellerangaben bei knapp 17 Tagen, die Sprechzeit bei bis zu vier Stunden. (weiterlesen…)

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Paid-Content auf dem iPhone – Kostenpflichtige Apps für “Bild” und “Welt kompakt”09.12.09

Werbekrise, Umsatzeinbrüche, kein Geld in der Kasse. So in etwa lässt sich zusammenfassen, was viele große Verlage in den vergangenen Monaten erlebt haben oder auch noch immer erleben. Da wundert es nicht wirklich, dass nach neuen Einnahmequellen gesucht wird. Der Axel Springer Verlag hat iPhone-Nutzer als potenzielle Melkkühe ausgemacht. Heißt was? Nun, monatlich Geld bezahlen und dafür die “Bild” oder die “Welt kompakt” vorab auf dem Apple-Handy lesen.

Vorab heißt, dass die App-Ausgaben der Zeitungen bereits am Vorabend als PDF-Version zur Verfügung stehen. Spannend: So genannte Breaking-News und aktuelle Sport-Ergebnisse sollen über eine Push-Funktion direkt auf das Display übertragen werden. Bleibt aber natürlich noch eine wichtige Frage: was kostet es? (weiterlesen…)

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‘Was wollte ich machen…?’ – Studie empfiehlt Pop-Up-Stop08.12.09

e-mailen_mit_Ich hatte ja schon mal darüber geschrieben, wie viel Geld Angestellte ihre Arbeitgeber kosten, wenn sie während ihrer Arbeitszeit privat die Seiten sozialer Netzwerke ansteuern. Und wie viel von der Arbeitszeit dabei flöten geht. Eine aktuelle Studie der Cardiff University könnte so manch einem Chef nun zusätzliche Argumente liefern, um seine Angestellten vom Internet fernzuhalten.

Offenbar wirkt sich nämlich nicht nur das aktive Surfen negativ auf die Arbeitskraft aus, sondern auch schon das Lesen von kurzen Pop-Ups, die über eine Mail, eine Messenger-Nachricht oder einen Twitter-Post informieren. Die Konzentration einer Person werde dadurch so stark negativ beeinflusst beziehungsweise sogar zeitweise unterbrochen, dass sie deutlich länger als normalerweise zur Beendigung einer Aufgabe bräuchte. Und das selbst dann, wenn die “Störung” nur wenige Sekunden dauert. “Wir müssen dann herausfinden, wo wir gerade waren und was wir als nächstes machen wollten, bevor wir mit der Arbeit im ursprünglichen Tempo fortfahren können”, so Helen Hodgetts von der Cardiff University. (weiterlesen…)

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‘Washington Post’: Der Unterschied zwischen 911 und 9/1108.12.09

250pxWas so ein Slash alles anrichten kann, haben wir ja schon am Beispiel von Sir Tim Berners-Lee gesehen. Der gute Mann hatte seinerzeit den Schrägstrich gedoppelt zwischen das “http” und “www” in den Internetadressen gesetzt, sich nichts weiter dabei gedacht und so über 30 Jahre hinweg für fragende Gesichter und überflüssiges Tippen gesorgt.

Dass nicht nur dessen Doppelung, sondern auch die einfache Verwendung des Schrägstrichs für Konfusion sorgen kann, vor allem dann, wenn er falsch beziehungsweise überflüssigerweise gesetzt wird – das hat nun eine Redakteurin der “Washington Post” unter Beweis gestellt. Akeya Dickson hat in ihrem Online-Artikel “A note of hope from voices of experience – Public Enemy reaches out to homeless youth in D.C.” über die Rap-Combo Public Enemy geschrieben (die Älteren werden sich erinnern, Chuck D, Flavor Flav, Fight the Power und so, you know what I’m saying!).

Um den Unwissenden unter ihren Lesern die Band etwas näher zu bringen, beschrieb sie sie mit den Worten: “Public Enemy wurde dadurch berühmt berüchtigt, dass man 20 Jahre lang mit politisch gefärbter Musik gegen die Regierung und Rassismus kämpfte und 9/11 zum Witz erklärte. Oops. Gemeint war natürlich “911″ – der Notruf in den USA (siehe Bild oben). Nicht schlimm, Akeya – aber amüsant.

(Marek Hoffmann)

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‘Dragon Dictation’: Bloggen und twittern, ohne einen Finger krumm zu machen08.12.09

Dragon DictationSollte “Dragon Dictation” der Firma Nuance wirklich so einfach funktionieren, wie es das Bild oben suggeriert und so gut, wie es das Video demonstriert, dann wäre das mal wieder eine App, für die ich auch Geld bezahlen würde (habe noch beide 15-Euro-Gutscheine für den App-Store, die ich beim Kauf meines iPhones gratis erhalten habe). Die gute Nachricht zuerst: Das Progrämmchen ist ab sofort im App-Store verfügbar und für kurze Zeit kostenfrei zu haben. Die schlechte ist: Momentan gibt es die App nur für die englische Sprache und somit ist sie – ihr ahnt es schon -   für User hierzulande noch nicht verfügbar. Aber was kann “Dragon Dictation” überhaupt?

Bei der App handelt es sich um die “mobile” Variante der sehr populären, aber bisher nur für Desktops erhältlichen Spracherkennungssoftware NaturallySpeaking. Mit ihr soll es laut Hersteller möglich sein, jegliche Art von Text in das Handy einzugeben, ohne die Tastatur nutzen zu müssen. Die Bedienung ist denkbar einfach: Screen berühren, Text für beispielsweise E-Mail, Blog- und Twitter-Post oder SMS diktieren, Aufnahme beenden und den transkribierten Text zuletzt noch durch einen weiteren “Knopf”-Druck an die entsprechende Stelle schicken. Fertig. Easy as one, two, three oder a, b, c. (weiterlesen…)

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Popeye, Goggles und mehr: Google dreht auf08.12.09

PopeyeMeine Güte! In den Google-Laboren wird im Moment an so vielen Dingen gleichzeitig gezaubert, dass es langsam schwierig wird, Schritt zu halten. Ich versuch mal einen kurzen Überblick zu geben, und fange chronologisch mit dem aktuellsten Thema an.

Für all diejenigen, die Google nicht als Startseite eingerichtet haben: Zum 115. Geburtstag von Elzie Crisler Segar ziert heute ein Popeye-Doodle die Startseite des Suchriesen. Der amerikanische Comiczeichner wurde am 8. Dezember 1894 in Illinois geboren und starb nur 43 Jahre später am 13. Oktober in Santa Monica. Am 17. Januar 1929 führte Segar den schroff-liebenswerten Seemann, der ihn weltbekannt machen sollte, zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. In einer Comic-Serie mit dem Namen Thimble Theatre, die er für das Printmediensyndikat King Features Syndicate zeichnete, trat der durch ein Glotzauge-verunstaltete, Pfeiffe-rauchende, Spinat-verschlingenden, Unterarme-wie Oberschenkel-habende, Olivia-liebende Seefahrer erstmals in einer Nebenrolle auf. (weiterlesen…)

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Euer Vorsatz für 2010 auf Gratis-Button08.12.09

Vorsatz von Hayo für 2010

Noch etwas mehr als drei Wochen haben wir Zeit, das Jahr 2009 zu genießen, bevor wir mit reichlich Feuerwerk in das neue Jahr rutschen. Gut, ich werde den Jahreswechsel dieses Jahr auf Texel erleben und somit dem hektischen Großstadt-Trubel Kölns entfliehen. Einen guten Vorsatz habe ich mir aber schon jetzt zurecht gelegt: ein bisschen mehr Wert auf die Freizeit legen.

Jaja, Chefe wird sicher die Stirn runzeln, wenn er das hier so liest, aber er muss sich eigentlich keine Sorgen machen. Ich kann die Finger ja doch nicht vom Internet und unserem Redaktionssystem lassen. Und wie war das noch mit den Vorsätzen? Hält man sich dran? ;-) Das Ding ist einfach: habe am Wochenende von einer sehr guten Freundin erfahren, dass sie vor lauter Stress aus dem Nichts in ein ziemlich tiefes Loch gefallen ist. Das hat mich irgendwie sehr zum Nachdenken gebracht. (weiterlesen…)

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Musik neu definiert: Studenten spielen Konzert auf iPhones07.12.09

Musik ist – wenn man Wikipedia Glauben schenken darf – nichts weiter als die organisierte Form von Schallereignissen. Und ich behaupte mal, dass spätestens seit der Dada-Bewegung jedem klar ist, was das bedeutet. Dass nämlich auch das in einem speziellen Kontext mit Mobilfunktelefonen erzeugte akustische Material als Musik bezeichnet werden kann. Ein Beispiel hierfür präsentierte uns seinerzeit Vodafone mit seinem Overtüre 1812-Viral. Auf einer anderen Stufe und bereits in einer anderen Sphäre bewegte sich das Projekt “Zaboura Eichstaedt Experience“, in dem das iPhone zu einem vollwertigen Musikinstrument erhoben wurde. Und nun kündigt sich ein vorläufiger “Höhepunkt” in der noch jungen Geschichte der Handy-Musik an.

Studenten der University of Michigan (UMich) wollen als Michigan Mobile Phone Ensemble (MoPho) ihr erstes öffentliches Konzert geben. Und wie der Name es schon befürchten vermuten lässt, werden nur mobile Telefone – genauer: iPhones – als Musikinstrumente verwendet. Georg Essl, der als Assistenzprofessor an der UMich Elektrotechnik, Informatik und ja – auch Musik! – lehrt, ist von dieser Idee völlig fasziniert: “Wir sind nicht auf die Physik traditioneller Instrumente beschränkt. Wir können interessante, seltsame und ungewöhnliche Dinge tun”. (weiterlesen…)

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