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Archive for 12.2009

Besser spät als nie: VZ-Netzwerke präsentieren OpenSocial-Konzept07.12.09

schuelervz_studivz_meinvz_rgb1Lange und gut hat man bei den VZ-Netzwerken geschlafen und damit fast den Anschluss verpasst, was die Öffnung der Plattform für externe Entwickler beziehungsweise Open Social betrifft. Erst als Facebook zum Sprung über den großen Teich ansetzte und in Deutschland auf- beziehungsweise einschlug, wurde man durch die Erschütterungen aus dem Wachkoma gerissen. Im Rahmen der sogenannten GeekNight Ende August dieses Jahres versprachen die Betreiber der VZ-Gruppe ihren Usern daraufhin, dass es schon bald möglich sein wird, OpenSocial-Anwendungen auch innerhalb des VZ-Netzwerks verwenden zu können. Nun ist es wohl so weit.

Seit heute stehen die Tore bei studiVZ, schülerVZ und meinVZ offen für externe Applikationen. Von dieser Öffnung sollen laut eigener Aussage nicht nur die Nutzer, sondern auch externe Entwickler profitieren. Während nämlich den Usern fortan mehr oder weniger nützliche Apps (zum Beispiel “Hirngewicht”-Messung mittels eines Social Games) aus den Bereichen Entertainment, Learning, Gaming und E-Commerce zur Verfügung stehen, werden Programmierer nicht nur mit einem kostenlosen Zugang zu einer großen Nutzergruppe gelockt, sondern auch mit dem Versprechen, Geld verdienen zu können. Nicht zuletzt das Angebot, die Vermarktung für die Entwickler übernehmen und diese an den Umsätzen beteiligen zu wollen, erinnert aber sehr stark an bereits vohandene Lösungen – jüngstes Beispiel: der Developer Garden der Telekom – und ist somit alles andere als kreativ oder innovativ, sondern vielmehr längst überfällig. (weiterlesen…)

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Liga total: Wer Fan-Reporter wird, kassiert ein Nokia-Smartphone07.12.09

Liga total sucht Fan-Reporter

So, dann will ich mich auch mal wieder mit einem Blog-Post zu Wort melden. Soll gar nicht lang werden, aber ich habe am Wochenende bei Twitter eine Aktion vom Telekom-Bundesliga-Sender Liga total entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten will. Es werden nämlich Fan-Reporter gesucht und ihr könnt euch für euren Lieblingsverein bewerben. Aber nur, wenn ihr mindestens 18 seid und – wovon ich jetzt mal ausgehe – mit dem Internet und dem ganzen Web 2.0-Kram umgehen könnt.

Worum geht’s konkret? Nun, für jeden der insgesamt 18 Vereine der Fußball-Bundesliga wird jeweils ein Liga total-Reporter gesucht, der in der Rückrunde mit Hingabe über seinen Verein berichtet. Das heißt, es darf ruhig mit der notwendigen Emotionalität zur Sachen gehen. Aber: Fair Play, bitte. Von jedem Fan-Reporter wird erwartet, dass er zum Beispiel über Facebook, Twitter, YouTube oder ein eigenes Blog Berichte schreibt, Fotos und Videos veröffentlicht, vielleicht auch mal Fan-Interviews führt, Spielergebnisse tippt, und, und, und… (weiterlesen…)

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“Safety Advisory Board”: Facebook gründet Beirat für Jugendschutz07.12.09

facebook4Wenn es um die Sicherheit im Netz geht, könnte man grob von drei Problemfeldern reden: Spam, Datensicherheit und Jugendschutz. Letztgenanntem scheint sich das Soziale Netzwerk Facebook nun mit besonder Hingabe zu widmen. Erst vor kurzem hatte man im Zuge des e-STOP-Gesetzes 3.410 Profile von 2.782 registrierten Sexualverbrechern gelöscht. Und nun gab das Netzwerk bekannt, die Sicherheit seiner (jüngeren) Nutzer sowohl auf der eigenen Plattform als auch im Internet allgemein durch die Gründung eines globalen Beirats – dem “Facebook Safety Advisory Board” – noch stärker gewährleisten zu wollen.

Der Beirat, der sich aus fünf Internet-Sicherheitsorganisationen aus Nord-Amerika und Europa zusammensetzt (Common Sense Media, Connect Safely, WiredSafety, Childnet International und The Family Online Safety Institute), soll Facebook zukünftig zu Themen der Online-Sicherheit beratend zur Seite stehen. In regelmäßigen Treffen will man unter anderem zusammen die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen des Sozialen Netzwerks überprüfen und allgemeine Sicherheitsfragen klären. “Wir glauben, der einzige Weg, Kindern online Sicherheit zu bieten, ist, dass all diejenigen zusammenarbeiten, die Kinder schützen wollen”, so Elliot Schrage, Vide-President Global Communications and Public Policy bei Facebook. Und er fügt hinzu: “Die Gründung eines Beirats speziell für Sicherheitsfragen ist ein eindeutiger, innovativer und gemeinschaftlicher Schritt, ein widerstandsfähiges, sicheres Umfeld zu gestalten und wir freuen uns, dass uns eine Gruppe von so anerkannten und etablierten Organisationen in diesem Bemühen unterstützt”. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Interview mit dem Betriebsrat der aufgegebenen ‘Netzeitung’ – und DuMont06.12.09

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Der Trick besteht darin, Pressemitteilungen mit unangenehmen Inhalten an einem Freitagnachmittag zu verschicken. Dann sind die Redakteure auf dem Sprung ins Wochenende und allein die passionierten Journalisten unter ihnen werden es vielleicht noch wagen, den Pressestellen mit Rückfragen auf den Zahn zu fühlen. Doch die sind dann meisten schon nicht mehr besetzt. Dann kommt der Montag und die ganze Geschichte ist vergessen. Genau so machte es auch M. DuMont Schauberg, als man dort vor genau einem Monat das Ende der “Netzeitung” ankündigte.

Doch beginnen wir ganz vorne: Anfang des Jahres hatte das Kölner Verlagsimperium beim Berliner Verlag zugeschlagen. Für 152 Millionen Euro kaufte DuMont die “Berliner Zeitung”, die “Hamburger Morgenpost”, das Stadtmagazin “tip” und die “Netzeitung” – die erste reine Internet-Zeitung die es jemals in Deutschland gegeben hat. In den vergangenen Jahren war es ruhig um die “Netzeitung”-Truppe geworden, was letztendlich auch daran lag, dass sich der Vorbesitzer, die britische Mecom Gruppe, nicht sonderlich um ihren Online-Ableger gekümmert hatte. Im Gegenteil: Ende 2008 wurde allen freiberuflichen Autoren gekündigt.

Man hätte meinen können, dass DuMont einen ernstgemeinten Neuanfang für die “Netzeitung” plant. Im Oktober hatte Neven DuMont noch öffentlich über den radikalen Medienwandel referiert, man habe Paid Content-Angebote klar im Blick, kein Weg gehe mehr an Digital vorbei. “Das Geschäft des Finanzinvestors Mecom war kurzfristig geprägt, es fehlte die langfristige Strategie”, stichelte DuMont gegen den Vorbesitzer. In der Tat sind die Portale der Berliner Zeitungen keine Vorzeigeprodukte der Branche – erst recht nicht, seitdem die Online-Präsenzen von “Zeit”, “Spiegel” und “Stern” aufwändig relauncht wurden. (weiterlesen…)

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Prank vs Prank: Pärchenalltag im Jackass-Style04.12.09

prankvsprankDer 9. November 2009 war ein denkwürdiger Tag. Denn an eben jenem Tag wurde auf YouTube ein Projekt der Webgemeinde präsentiert, das das unglaubliche, unsägliche, unmögliche Kunststück vollbrachte, ein Hybrid aus Jackass und Newlyweds zu sein. Es wurde von Jesse Wellens und seiner attraktiven Freundin “erfunden” und die beiden sind auch die Hauptdarsteller dieser Reality-Show.

Worum es in der Show geht, sagt eigentlich schon der Name: um Streiche, Dummejungenstreiche. Diesen setzen sich die beiden Protagonisten gegenseitig aus und gehen dabei nach dem Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Prinzip vor: trittst du mir von hinten in die Eier, haue ich dir bei nächster Gelegenheit auf den Hintern und anschließend mit irgendeinem Zeugs auf einem Pappteller ins Gesicht. Eine Art Best-of aus dem Leben des “Craziest Couple on YouTube” gibt’s nach dem More-Tag: (weiterlesen…)

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Schweinegrippe: Im Netz ansteckender als in der Offline-Welt04.12.09

schweinegrippe

Eigentlich dachte ich, dass die Panik ein wenig abgenommen hätte. Vielleicht ist es auch nur die Furcht vor der Impfung, die mit der Furcht vor einer Ansteckung gleichgezogen hat – und das hebt sich dann auf. Jedenfalls war ich der Meinung, dass das Thema Schweinegrippe gegessen sei. Falsch gedacht, wie sich nun herausstellt. Erinnert ihr euch noch an Michael Moore, als er den Geheimnissen der modernen Marktwirtschaft auf der Spur war? Angst ist das beste Kaufargument und so weiter?

Nun, es zeigt sich wieder einmal, dass diese These kein Hirngespinst von linken Verschwörungstheoretikern ist – sondern sie sich in der Praxis in aller Pracht wunderbar nachvollziehen lässt. Die Rede von der Schweinegrippe kam etwa im April dieses Jahres in Mode, schon kurze Zeit später rissen sich erste Domain-Grabber entsprechende URLs unter den Nagel und verdienten sich durch Banner und Domain-Parking eine goldene Nase.

Wie uns Google Trends verrät (siehe Grafik oben) köchelte die Furchtdebatte anschließend zunächst auf kleiner Flamme weiter, bis Ende Juli die ersten Nachrichten die Runde machen, dass H1N1 bundesrepublikanischen Boden erreicht hätte. Was war da los! Den bislang jüngsten Ausreißer nach oben haben wir wiederum Frau Merkel zu verdanken. Das kleine PR-Desaster rund um das Luxus-Serum für die nichts davon ahnende Bundesregierung war dann doch größer als angenommen. (weiterlesen…)

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‘Ahnungslose Schönheitskönigin’: Motorola drischt im Droid-Spot wieder aufs iPhone ein04.12.09

Droid_DoesDie Schätzungen amerkanischer Analysten für die Verkaufszahlen des Droid - dem von Motorola hergestellten, mit Googles Android OS ausgestatteten und in den USA über Verizon exklusiv angebotenen Smartphones – wurden nach ersten Fehleinschätzungen für das vierte Quartal dieses Jahres auf  600.000 Stück nach oben korrigiert. Doch auch diese Schätzung erweisen sich nun als weit gefehlt. Das am sechsten November in den USA auf den Markt gebrachte Handy hat sich mittlerweile etwa 700.000-800.000 Mal verkauft und es wird erwartet, dass bei Jahresende die Eine-Million-Marke geknackt wird.

Damit liegt man aber trotzdem noch Lichtjahre entfernt von den Verkaufszahlen, die der selbsterklärte Hauptkonkurrent vorweisen kann: Apple hat im vergangenen Quartal unglaubliche 7,4 Millionen iPhones über die Ladentische gleiten lassen. Um diesen Abstand zu verringern, griffen Motorola und seine Verbündeten zu harten Bandagen. Bereits vor Markteinführung des Droid hatte man auf die Taktik gesetzt, die Schwächen des iPhone (oder im Vergleich die Stärken des eigenen Produkts) hervorzuheben (siehe Bild oben rechts). Und nun geht man mit einem neuen Spot in die nächste Runde: (weiterlesen…)

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Gboard: Shortcut-Keyboard für Gmail-User04.12.09

GBoardEs gab ja schon die spezielle Tastatur für Programmierer, Windows-Liebhaber und für Piraten. Und nun erweitert ein extra für Gmail-User entworfenes Keyboard die illustre Runde der kuriosen Eingabegeräte: das Gboard. Die nicht von Google, sondern von dem amerikansichen Film-Produzenten Charlie Mason entwickelte Tastatur, soll es den Nutzern des Mail-Services ermöglichen, die unzähligen Shortcuts des Dienstes nutzen zu können, ohne sich diese merken zu müssen.

Das Mini-Keyboard ist in etwa so groß wie ein gewöhnliches NumPad, besteht aus 19 Tasten, die sich in fünf mehr oder weniger schönen Farben präsentieren (siehe Foto rechts). Jede Taste enthält ein Symbol für den Shortcut, der sich mit ihr vollführen lässt. So kann der Gmail-User beispielsweise per einfachen Knopfdruck eine Suche starten oder zwischen verschiedenen Nachrichten hin und her springen. (weiterlesen…)

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5000 Follower! Basic Thinking sagt Danke04.12.09

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Wrooom! Was ihr da oben seht, ist die Wachstumskurve der Basic Thinking-Followerschaft auf Twitter. Die 5.000 (Fünftausend!) wurden vergangene Nacht geknackt: Es war @wichtiges, wohnhaft Rott in Oberbayern und stolzer Pirat, der uns zur runden Zahl verhalf. Ihm und natürlich euch allen ein dickes Dankeschön für die Unterstützung!

Im April knackten wir die 1.000, im Juni die 2.000 und im September waren es 4.000. Die Entwicklung der vergangenen drei Monate könnt ihr mit Twittercounter sehr schön nachverfolgen.

Doch was wir mit diesem Post eigentlich sagen wollen, ist: Danke! Danke für eure Tipps, eure Anregungen und die Kritik, die uns täglich über Twitter erreicht. Danke auch für die vielen FollowFriday-Empfehlungen! Und weil es so schön ist, gibt es nach dem Klick eine komplette Avatar-Übersicht all unserer Follower. Wir haben uns die Liste von FriendOrFollow gezogen. Sie ist ein wenig lang geworden, deshalb setzt vorher schon einmal den Kaffee auf – das Laden der Seite könnte einige Zeit in Anspruch nehmen. (weiterlesen…)

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‘Panic Attack’: Von YouTube nach Hollywood für 500 Dollar04.12.09

youtube-logo1Hollywood. Traumfabrik nennt man ihn auch, den Stadtteil von Los Angeles, in welchem auch heute noch in geringsten Abständen die neuen Kino-Megaseller geboren werden und von dort aus die ganze Welt erobern.

Ging es vor einigen Jahrzehnten wirklich hauptsächlich darum, eine Geschichte zu erzählen, ist die Welt des Glanz und Glamour doch schon längst zu einem riesigen Marketing- und Merchandising-Moloch mutiert.

Da freut man sich doch hin und wieder durchaus mal wieder über die kleinen, wahren Geschichten, die sich auch heute noch vereinzelt in Hollywood abspielen. Hin und wieder greifen sie noch, die abgedroschenen Klischees vom “American Way of Life” und die Legende vom Tellerwäscher, der es zum Millionär bringt.

Eine solche Geschichte könnte nun auch Nachwuchs-Filmemacher Federico Alvarez erzählen. Er hat seinen – mittlerweile vierten – Kurzfilm namens “Panic Attack” bei YouTube einem überraschend großen Publikum präsentieren können (bereits über 800.000 Views) und dieses 500-Dollar-Werk, welches von einem Angriff von Riesen-Robotern in Montevideo handelt, hat auch die Aufmerksamkeit Hollywoods auf sich ziehen können. (weiterlesen…)

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Selbstbeweihräucherung auf eBay per AGB verboten? (Update)03.12.09

ebay-logoManchmal gibt es Dinge, die leuchten einem nicht auf den ersten Blick ein. Und dann gibt es welche, die leuchten einem gar nicht ein, egal wie lange man sie sich anguckt. Zu Letztgenannten gehört für mich der Umstand, dass man sich als eBay-Verkäufer mit Top-Bewertungen nicht als solcher auf dem Online-Marktplatz zu erkennen geben darf.

Laut Onlinemarktplatz.de hatte der US-Amerikaner Skip McGrath potenzielle Kunden damit für sich beziehungsweise seine auf eBay eingestellten Weihnachtsartikel gewinnen wollen, dass er sich als ”top-rated seller” präsentierte. Dieser Schuss ging aber kräftig nach hinten los, denn als er einige Tage später seine Angebote checkte, waren diese nicht zu sehen. Grund: eBay hatte sie zurückgewiesen, weil er in den Produktbeschreibungen “verbotene” Wörter verwendet habe. (weiterlesen…)

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By/Association: Das wohl asozialste soziale Netzwerk03.12.09

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Endlich gibt es einen sicheren Hafen für alle hochbegabten Soziopathen: By/Association! Ich hatte mich ja schon gewundert, dass bis auf ein paar radikale Ausnahmefälle der Großteil der vernetzten Menschheit dem leuchtenden Stern der Online-Freundschaften kritiklos huldigt. Doch By/Association ist anders. Alles ist da anders.

“Wir haben alles entfernt, was an ein soziales Netzwerk erinnern könnte”, teilte Initiator Michael Karnjanaprakorn der New York Times mit. “Man kann nicht nach Leuten suchen oder ihre Profile und Bilder sehen. Es ist völlig egal, wie du aussiehst – es ist keine Dating-Seite.” Im Vordergrund steht der Wert von Bekanntschaften; die gegenseitige intellektuelle Befruchtung von Menschen. Dabei ist es ein wenig wie im Dunkelrestaurant, ohne Ablenkung durch Beiwerk sind die Sinne geschärfter. “Ich kenne eine Menge Leute aus der Tech- und Design-Community in New York. Doch ich kenne keine Messer-Schleifer oder Ärzte.” (weiterlesen…)

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Mobiles Internet im Dezember: UMTS-Angebote im Überblick03.12.09

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So, klingeling: es weihnachtet sehr! Da hier sowieso die Redakteure um die Schreibtische schleichen, um in ungestörten Momenten die Adventskalender der Kollegen zu plündern, dachte ich mir, dass es auch nicht weiter auffallen würde, wenn ich mit ähnlichen Absichten unserem UMTS-Experten einen Besuch abstatte. Und da habe ich ihn zufällig gefunden, den Notizzettel für die attraktivsten Angebote für mobiles Internet im Dezember! Wir haben auf Basic Thinking ja daraus ein kleines Ritual gemacht, jeweils am Monatsanfang ein paar lohnenswerte UMTS-Offerten vorzustellen und genau das will ich jetzt auch wieder tun. Letztes Mal hatten wir den Schwerpunkt vor allem auf die Tagesflats gelegt, nun rücken wieder die Laufzeitverträge in den Fokus. (weiterlesen…)

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Studie belegt: Blogs und Co. fördern die Schreibfähigkeit von Kindern03.12.09

Blogs fördern SchreibfähigkeitUnd wieder einmal eine Studie aus dem Vereinigten Britischen Königreich, die interessante Aspekte zu Tage fördert. Der National Literacy Trust hat 3.000 und ein Kind in England und Schottland in Hinblick auf ihre Einstellung zum Schreiben untersucht. Dabei kam heraus, dass diejenigen Kinder, die ein eigenes Blog betrieben – ja, so etwas gibt es! – oder Profile bei Sozialen Netzwerken besaßen, in der Regel häufiger gerne schrieben und auch überzeugt waren, dies gut zu tun. Daraus ziehen die Wissenschaftler den Schluss, dass Blogs & Co. einen guten Einfluss auf die (Schul-)Bildung der Kinder und somit auch ihr Selbstwertgefühl haben können.

Dies sei insofern eine wichtige Erkenntnis, als offenbar die Hälfte der untersuchten Jungen und Mädchen Schreiben langweilig findet. ”Zwölf Prozent der Kinder behaupteten, die Fähigkeit schreiben zu können, sei im Leben nicht wichtig”, fasst Professor Tanya Byron ein Ergebnis ihrer Studie zusammen. Sie weist dann darauf hin, dass Selbstvertrauen und Spaß eng verbunden seien mit der Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten und man daher “Kinder dazu ermuntern sollte, mehr zu schreiben und ihnen beizubringen, Spaß daran zu haben.” Dies könnte dadurch erreicht werden, dass Formen des Schreibens unterstützt werden, die Kinder gerne nutzen. “Unsere Studie zeigt, dass dies sehr häufig  Technik-basierte Formen sind”. (weiterlesen…)

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Angriff auf Streetview: Bings neuer Kartendienst angetestet03.12.09

bing-mapsIm Wettrennen um den Titel “Die beste Suchmaschine der Welt” ist Bing über Nacht eine Etappe weiter gekommen. Wie Microsoft in einem überlangen Blogpost ankündigt, wurden radikale Verbesserung an der hauseigenen Karten-Anwendung vorgenommen. Ich muss gestehen, dass ich mir die Microsoft-Lösung seit Monaten nicht mehr angesehen habe. Mein letzter Stand war, dass ich laut Virtual Earth und Live Maps immer in Cologne, North Rhine-Westphalia, Germany, wohnte – eine anständige Übersetzung hatten sich die Redmonder jahrelang gespart.

Doch nun soll alles anders – und vor allem: besser – als bei Google Maps werden. “Location, Location, Location!” schwört Microsoft die Leser ein. Heute hätten Nutzer verschiedenste Ansprüche an Kartendienste: der eine will mehr über den Verkehr wissen, den anderen interessiert das Wetter, ein Dritter braucht eine Übersicht über alle Geldautomaten in der Nähe. Hm, kommt einem doch bekannt vor, oder? Kennt man doch vom Smartphone! Und tatsächlich hat sich Microsoft an einer Art Augmented Offline-Reality probiert – es funktioniert ein wenig wie Layar. Das Kartenmaterial bleibt als Hintergrund immer gleich, doch je nach Bedarf werden auf diesen verschiedene Folien (genannt “Map Apps”) gezogen. (weiterlesen…)

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