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Archive for 12.2009

Google ‘fades in’: Neue Startseite noch minimalistischer03.12.09

Google_searchbeforeafter

Die Ansage war seinerzeit offenbar ernst gemeint, als Google verkündete, man wolle sich wieder stärker aufs “Kerngeschäft” – die Suche – konzentrieren. Und um dies zu unterstreichen hat man – nach einigen bereits in der Vergangenheit getätigten Veränderungen, zunächst das Suchfeld und die Buttons super-sized und dann durch Farbbeimischung Look und Feel der Startseite aufgemotzt. Und seit gestern gibt es ein neues Feature: Noch mehr Minimalismus!

Wer ab heute die Homepage des Suchriesen ansteuert, bekommt eine völlig spartanische Seite zu sehen: Bis auf das Google-Doodle, Suchfeld und die beiden darunter liegenden Such-Buttons ist alles weg. Zumindest so lange, bis der User seine Maus bewegt – dann werden langsam alle weiteren Elemente der Seite eingeblendet. Aber welchen Sinn soll das Ganze haben?, könnte man sich fragen. (weiterlesen…)

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Adventskalender im Netz: Hier lohnt sich das Türchenöffnen02.12.09

beer-advent-calendarGestern fiel, wie alle Jahre wieder, der Startschuss für’s Türchenaufreißen. Und zwar auch im Internet. Seitdem stolpere ich von einem Online-Adventskalender zum nächsten und habe daher fast schon daran gedacht, euch hier auch mit einem zu beglücken: hinter jedem Türchen meines Kalenders sollte sich ein Kalender verstecken, den ich im Netz gefunden habe. Weil die Idee außer mir wahrscheinlich niemand lustig gefunden hätte und sich mit jedem vergangenen Tag die Sinnhaftigkeit meines Projekts der Sinnlosigkeit angenähert hätte, habe ich drauf verzichtet.

Ganz will ich den weihnachtlichen Gedanken aber nicht aus meinem Kopf verbannen, weshalb ich euch nun meine Top-4-Liste mit Online-Adventskalendern präsentieren möchte (hätte gerne fünf gehabt, habe aber keinen Kalender mehr gefunden, den ich cool gefunden hätte – wer Vorschläge hat: bitte melden), die ich ausgesucht habe, weil ich sie witzig, gut, interessant oder irgendwie fand. (weiterlesen…)

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Modell für Deutschland? New York löscht Netzwerk-Profile von Sexualverbrechern02.12.09

myspace

Andrew Cuomo, der Generalstaatsanwalt von New York, hat mehr als ein Jahr gewartet, ehe er die Falle zuschnappen ließ. Im Mai 2008 wurde in dem Bundesstaat das E-Stop-Gesetz verabschiedet, das den Behörden erlaubt, auffällig gewordenen Sexualstraftätern den Stecker im Social Web zu ziehen. Gestern war es soweit und die Profile von mehr als 3.500 “Perversen” (NYDailyNews) wurden auf MySpace und Facebook gelöscht: “Das sollte wirklich ein Alarmsignal für alle Eltern sein, die die Online-Aktivitäten ihrer Kinder überwachen, ebenso wie für alle Strafverfolger und Behören und natürlich die Portale selbst”, wird ein Ermittler zitiert. Auch Laura Ahearn vom Verein Parents for Megan’s Law feiert den Sieg: “Mit E-Stop hat Generalstaatsanwalt Cuomo eine klare Ansage gemacht, dass es einen neuen Sheriff in der Cyber-Welt gibt, der unsere Schwächsten beschützt.”

Insgesamt wurden 1.975 MySpace-Profile von 1.796 Kriminellen gelöscht, bei Facebook wurden 3.410 Konten von 2.782 Leuten von der Plattform gekickt. Einigen von ihnen wird Missbrauch und Vergewaltigung von Minderjährigen vorgeworfen. (weiterlesen…)

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Photoshop im deutschen App-Store: Das Warten hat sich nicht gelohnt02.12.09

Photoshop_Mobile

In den USA und Kanada gibt es Photoshop Mobile bereits seit Mitte Oktober, nun kann auch hierzulande das Progrämmchen kostenlos aus dem App-Store heruntergeladen werden. Ich habe es gerade eben mal ausprobiert und muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Zwar kann ich jetzt ein paar andere Apps über Bord werfen, die ich sonst für die Bildbearbeitung benutzt habe (zum Beispiel CropForFree fürs Zuschneiden), aber die Mobile-Version von Photoshop ist in meinen Augen einfach zu abgespeckt (nicht nur im Vergleich mit der Desktop-Version), als dass sie ein echter Kracher wäre.

Aber gut, was kann das Ding: Zunächst einmal kann ich meine Bilder sehr einfach zuschneiden, indem ich die Ecken eines vorgegebenen Rasters entsprechend setze. Zusätzlich hierzu lässt sich dann der ausgewählte Ausschnitt im Verhältnis 1:1, 3:4 oder 4:3 zuschneiden. Darüber hinaus kann ich meine Pics drehen und wenden. Die Drehung der Bilder geschieht immer in 90 Grad-Schritten (man kann sie also nicht “schief” stellen), wenden lassen sie sich um beiden Achsen. (weiterlesen…)

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Facebook: Mehr Privatsphäre für 350 Millionen User02.12.09

facebookEs gibt nicht viele Gründe, die Facebook-Lichtgestalt Mark Zuckerberg veranlassen, persönlich zu “seinem Volk” zu sprechen. Sein Volk, das sind nach eigenen Aussagen mittlerweile 350 Millionen User.

Entweder verkündet er einen Meilenstein – eben besagte 350 Millionen seit heute – oder er kündigt gravierende Änderungen beim beliebtesten Social Network der Welt an. In diesem Fall findet beides statt, denn neben der schönen neuen Zahl, die sowieso für die wenigsten von uns überraschend sein dürfte, hat er auch versprochen, dass gewaltig an der Usability-Schraube gedreht wird, was die Privatsphäre-Einstellungen angeht.

Zu oft hat sich Facebook in den letzten Jahren schon die Finger verbrannt mit diversen Änderungen, von denen man dachte, man könnte sie einfach durchführen, ohne die Nutzer in den Prozess mit einzubinden. (weiterlesen…)

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Paid Content: Google macht nach dem fünften Klick die Schotten dicht02.12.09

Google-LogoAuge um Auge, Zahn um Zahn, Schlag auf Schlag. Anders kann man den Kampf, den sich Google und Bing (in Person von Microsoft) liefern, kaum beschreiben. Und es ist spannend, weil man nie weiß, was als nächstes kommt. Zuerst nistete sich Microsoft bei Yahoo! ein und schnappte sich anschließend Twitter und Facebook für seine Real Time-Suche, Google zog mit einer Twitter-Kooperation nach; dann wurden Wolfram-Alpha auf der einen und die Weltbank auf der anderen Seite einkassiert. Zuletzt provozierte Microsoft Google damit, dass man sich mit Murdoch gegen den Suchriesen verbünden wollte. Und nun holt Google erneut zum Gegenschlag aus und ändert seine “First Click Free”-Politik – und reicht damit Rupert Murdock und anderen US-Verlegern die Hand.

First Click Free” wurde ursprünglich entwickelt, um Verlegern die Möglichkeit zu bieten, ihren (Paid-)Content vor nicht zahlenden Kunden zu schützen – sie also quasi auszusperren -, aber gleichzeitig trotz dieser Sperre in der Google-Suche indexiert zu werden. Ruft also ein User einen Artikel einer News-Seite über die Google-Suche auf, beispielsweise die des kostenpflichtigen Wall Street Journal, so muss ihm die Möglichkeit geboten werden, diesen Artikel in voller Länge lesen zu können. Und zwar, ohne sich zuvor registrieren oder anmelden, also zahlen zu müssen. Der erste Click auf die Seite wäre für ihn somit frei. Sobald er aber eine weitere Seite des WSJ ansteuert, etwa über einen Link, müsste er sich anmelden. (weiterlesen…)

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Ende des CrunchPad: TechCrunch trägt Trauer02.12.09

crunchpadGestern hat man Abschied nehmen müssen von einem mehr als ambitionierten Projekt des TechCrunch-Masterminds Michael Arrington. Was Arrington in der Tech-Szene sagt, ist so gut wie Gesetz, sein Wort hat Gewicht. Wenn sich so jemand – sicher nicht mit mangelndem Selbstvertrauen und zusätzlich mit einer gehörigen Portion Arroganz ausgestattet – daran macht, seinen persönlichen Traum zum Leben zu erwecken, nur um ihn dann auf der Zielgeraden begraben zu müssen, dann darf man davon ausgehen, dass ein solcher Schlag gewaltig an ihm nagen wird.

Was war passiert? Arrington hat im Sommer 2008 den Wunsch nach einem einfachst zu bedienenden Web-Tablet geäußert. Linuxbasis, 12 Zoll-Display, unter 200 US-Dollar – das waren die Eckdaten, die ihm vorschwebten – die Idee zum CrunchPad war geboren. Zusammen mit dem Startup Fusion Garage machte man sich tatsächlich an die Arbeit – konstruierte, kalkulierte, ging den ganzen steinigen Weg vom ersten Brainstorming über diverse Prototypen bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Produkt tatsächlich fertig war und vor etwas mehr als einer Woche beim Real-Time-Crunchup eigentlich präsentiert werden sollte… eigentlich… (weiterlesen…)

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‘Spam sucks’: bit.ly rüstet sich zum Kampf gegen Schädlinge im Web01.12.09

bitly_Logo“Spam sucks.” – Mit diesem Statement hat der URL-Shortener bit.ly auf seinem Blog nicht nur kurz und knapp den Nagel auf den Kopf getroffen, sondern bläst damit gleichzeitig zum Kampf gegen die stetig wachsenden Risiken durch Spammer und Verbreiter von Malware und Viren. Hierzu wurde gestern die Partnerschaft mit drei Security-Dienstleistern verkündet – VeriSign, Websense und Sophos -, deren Services in den nächsten Wochen auf der Plattform zur Verfügung gestellt werden sollen, um die bit.ly-User (besser) vor den Web-Schädlingen zu schützen.

Mit dem “iDefense IP reputation service” von VeriSign soll vor allem Malware erkannt und unschädlich gemacht werden. Hierzu erfolgt ein Abgleich der durch die Kurz-URL angesteuerten Seite mit der iDefense-Blacklist. Diese enthält URLs, Domains und IP-Adressen, die als potentielle Gefahr für User eingestuft werden, weil sie beispielsweise als Verbreiter von Schadprogrammen bekannt sind. (weiterlesen…)

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Urzeitkrebse, Fingerfalle, Lügendetektor: Yps kommt zurück – aufs iPhone!01.12.09

urzeitkrebse

Die Ankündigung kam über Facebook: “Liebe Yps-Fans, Yps & die Urzeitkrebse sind zurück! Als Casual Game für iPhone & Ipod Touch! Wir sind sehr glücklich über die Wiederbelebung der Marke! Mehr Infos findet ihr auf http://www.yps.de.” Es ist praktisch das erste Lebenszeichen seit rund zehn Jahren. In den Siebzigern und Achtzigern war YPS das Herrenmagazin für Präpubertierende. Ich selbst war seinerzeit ausschließlich an den Gimmicks interessiert, 1257 sollen von der ersten bis zur letzten Ausgabe mit dabei gewesen sein; darunter der aufblasbare Sommer-Frisbee, der Ostereier-Baum oder die Alien-Paste. “Einmal eine gemischte Tüte für eine Mark, mit Lakritz, bitte. Und ein Yps-Comic!”, sagten wir lässig und lehnten uns gegen die Kiosk-Theke. Mit der Schulter. (weiterlesen…)

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Strampeln für den Christbaum: Osram bittet Kopenhagener aufs Fahrrad01.12.09

Christmas_Tree

Vom 7. bis zum 18. Dezember findet in Kopenhagen der Welt-Klimagipfel statt, zu dessen erklärten Zielen es unter anderem gehört, die Emission von Treibhausgasen zu reduzieren. Aber nachdem bereits US-Präsident Barack Obama und Microsoft-Gründer angekündigt hatten, die Konferenz als Präsentierplattform für ihr gemeinsames Projekt “Hope Plus” zu missbrauchen nutzen, konnte man erwarten, dass auch andere Firmen diesem Beispiel folgen würden.

Ein Unternehmen, das sich nun werbewirksam in Szene gesetzt hat, ist die Siemens-Tochter Osram. Der Hersteller von künstlichen Lichtquellen will eigenen Angaben zufolge “ein Zeichen für energiesparende Beleuchtung setzen” und hat hierzu pünktlich zum ersten Advent einen auf dem Kopenhagener Rathaus aufgestellten 17-Meter-Weihnachtsbaum mit 800 hauseigenen LED-Lampen aufgemotzt. Der Clou: Der Strom für die Birnchen kommt nicht aus der Steckdose, sondern muss durch Strampeln auf 15 extra zu diesem Zweck aufgestellten Fahrrädern erzeugt werden. Na ja, zumindest zeitweise und zu festgelegten Uhrzeiten: (weiterlesen…)

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‘The PhoneBox Experiment’: Skype schickt einen Mann in die Wüste01.12.09

phoneboxexperiment

Ob man dem 28-jährigen Rob Cavazos nun gratulieren soll oder nicht: er hat es geschafft. Er ist das neue Skype-Maskottchen, der “Wilderness Man”, der die kommenden zehn Tage in einer kargen Steppe in Südspanien verbringen wird. Dort harrt er in einem Umkreis von etwa fünf Metern rund um einen Münzfernsprecher aus, schläft im Zelt, spielt auf der Klampfe und nimmt Anrufe entgegen. Während all der Zeit steht er unter der strengen Überwachung einer Livestream-Kamera.

Skype nennt die Aktion das “PhoneBox Experiment“. Warum das Ganze? Der VoIP-Client ist heute zwar irre populär, allerdings verwenden ihn die meisten lediglich, um von PC zu PC zu telefonieren. Damit kann Skype kein Geld verdienen. Anders sieht es bei Festnetzgesprächen und hier vor allem bei internationalen Telefonanrufen aus, bei denen Nutzer zusätzlich wohl hin und wieder ein paar Cent sparen können. Und genau darum geht es: Robs Einsatz in der Wildnis soll die Zuschauer animieren, den Hörer in die Hand zu nehmen und seine spanische Nummer im Camp zu wählen: +34 951 055 675. Ich habe gerade einmal nachgesehen, für deutsche Nutzer müsste die Minute mit zwei Cent zu Buche schlagen. (weiterlesen…)

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Das Nokia N900 als Retro-Spielekonsole? ‘Nix da!’, sagt Nintendo01.12.09

nokia

Ach, Nokia, was machen wir nur mit dir? Alle Welt weiß, dass es bei den Finnen kriselt, da wurden nicht nur einzelne Trends verpasst, sondern gleich der ganze Zeitgeist. Ich habe schon vor einigen Tagen ein wenig darüber geschrieben, wie schnell der ehemals erfolgsverwöhnter Branchenprimus den Blick für das Wesentliche verlor und sich mehr und mehr verzettelte. Mittlerweile gibt es offenbar ein Einsehen bei der Konzernspitze: “Wir haben uns in der Vergangenheit zu sehr auf die technischen Grundlagen konzentriert, statt das Design unserer Handys zu optimieren”, sagte Nokia-Chefstratege Anssi Vanjoki kürzlich im Interview mit dem “Handelsblatt”. Nokia bittet um Nachsicht, dass der Umbau nicht schnell wird vonstatten gehen können, doch immerhin sei der Wandel fest in der Betriebsgeschichte verankert. Es gab einmal eine Zeit, da stellte das Unternehmen noch Gummistiefel und Autoreifen her. (weiterlesen…)

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