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Archive for 02.2010

Das ‘Nirvana Phone’ von Citrix macht aus einem Smartphone einen PC02.02.10

nirvana-phoneObwohl Firmen wie VMware und Citrix im IT-Bereich schon seit vielen Jahren zu den Schwergewichten zählen, ist ihr Name dem breiten Publikum, das heißt dem gemeinen PC-User noch nicht sehr vertraut. Das hängt maßgeblich damit zusammen, dass sie sich mit ihren Produkten – in erster Linie Virtualisierungslösungen – bisher nicht an den Privatnutzer, sondern an Unternehmen gewandt haben. Zumindest die Verantwortlichen bei Citrix arbeiten nun daran, sich mit dem sogenannten “Nirvana Phone” einen neuen Kundenkreis zu erschließen. 

Das in Kooperation mit den Open Kernel Labs entwickelte Smartphone soll eine Art Laptop-/Desktop-Alternative sein, ohne diese gänzlich zu ersetzen. Tatsächlich funktioniert es nur in Verbindung mit beiden, und zwar so: Alle Anwendungen, die ein User auf seinem PC hat, werden in einem ersten Schritt mittels einer Software (zum Beispiel XenDesktop) virtualisiert. Das bedeutet quasi, dass alle Daten und Anwendungen auf einen Server ausgelagert werden und man nur noch in einer virtuellen Umgebung arbeitet. (weiterlesen…)

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Windows 7 auf der Überholspur: Marktanteil knackt 10 Prozent-Hürde02.02.10

W7-UltimateWow, wer hätte das gedacht? Doch es hat sich für Microsoft wirklich gelohnt, Vista in die Tonne zu kloppen und dafür Windows 7 hervorzuzaubern. Das neue Betriebssystem ist das schnellste, das es jemals in der Computerbranche gegeben hat – zumindest was die Abverkäufe angeht. In nur drei Monaten hat Windows 7 es auf zehn Prozent aller Rechner geschafft, die an das Internet angeschlossen sind. Vista brauchte für diese breite Akzeptanz seinerzeit (2007) rund elf Monate. Diese aktuellen Zahlen stammen von Net Applications, wo im selben Zeitraum ein Rückgang der Nutzer von Windows XP und Vista gemessen wurden. XP kommt noch immer auf einen Marktanteil von rund 66,31 Prozent, der Nachfolger auf 17,39 Prozent.

Was Steve Ballmer aber besonders freuen dürfte, ist die Tatsache, dass sein neues Baby nun auch die Apple-Konkurrenz in die Tasche gesteckt hat. Selbst wenn man alle installierten Mac OS-Versionen zusammenrechnet, reicht dies nicht an die zehn Prozent von Windows 7 heran. Genau dieses Wettrennen dürfte noch spannend werden: schon jetzt wird ein deutlicher Wechsel von Desktop-Rechnern zu mobilen Computern ausgemacht. Gewinner wird am Ende der sein, der die Kunden mit der besten Laptop-, Netbook- oder Tablet-Lösungen überzeugen kann. Net Applications-Chef sagte in diesem Zusammenhang der Computerworld, dass er sich bereits auf den Marktstart des iPad freue – er dem Gerät aber nur wenig Chancen einräumt, binnen kurzer Zeit große Anteile für sich zu gewinnen. (weiterlesen…)

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GEZ meets Kritiker: Mit Blog, Forum und Chat in die Charmoffensive02.02.10

GEZ

Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) beschreitet neue Wege. Dieses Mal aber nicht etwa, um in die Buden säumiger Zahler einzudringen und zu überprüfen, ob sich dort nicht doch ein Radio, Fernseher oder ein sogenanntes “neuartiges Rundfunkgerät” befindet, für das noch keine Gebühr entrichtet wurde. Nein. Diesmal lädt man den Besuch zu sich nach Hause ein, und zwar auf das gerade frisch gelaunchte Portal gez-meine-meinung.de - weil man “einigen Diskussionsstoff” liefert, sich dessen bewusst ist und sich nun dem Dialog stellen möchte. Wie fein.

Neben einem neuen Namenszug, der aufgrund der drei – nun farblich ausgefüllten – Buchstaben und des Schlusspunktes doch arg an den von AOL erinnert, bekommt der dialogwillige Besucher noch Folgendes geboten: ein Forum, mehrere GEZ-Mitarbeiter-Blogs, Expertenchats sowie weiterführende Informationen zur GEZ. Klingt zunächst einmal einladend und daher hab ich mich mal umgeguckt. (weiterlesen…)

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Basic Thinking begrüßt den 1000. Facebook-Fan!02.02.10

facebook-fan

Langsam wird es ja zur Gewohnheit euch zu danken – aber hier stehen wir schon wieder: Wir danken euch allen ganz herzlich! Naja, zumindest all denjenigen unter euch, die unserer Facebook-Seite als Fan beigetreten sind. Dies haben bis zur Stunde 1.000 Jungs und Mädels getan und es werden täglich mehr. Wir haben erst recht spät mit der Basic Thinking-Seite auf Facebook begonnen, grob gerechnet hat es nun drei Monate gebraucht um die Tausender-Marke zu knacken. Man kann schon jetzt gespannt sein, wo wir Ende April stehen werden.

Als Dank wollen wir euch wie immer auch an der harten Statistik teilhaben lassen. Dazu kramen wir mal unsere wichtigsten Facebook-Zahlen hervor: Noch immer überwiegt der Männeranteil deutlich unter den Fans, lediglich 17 Prozent der Leser sind weiblich – immerhin zwei Prozent mehr als noch vor zwei Wochen. Es gibt auch ein schönes Städte-Ranking, das zeigt, aus welcher Gegend die Fans überwiegend kommen: (weiterlesen…)

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Konkurrenz fürs iPad: Google veröffentlicht Konzept eines Chrome-Tablets02.02.10

Google Tablet

Was wir auf dem obigen Bild sehen, ist im Moment noch Zukunftsmusik, könnte aber schon bald zum größten Konkurrenten von Apples iPad avancieren. Es handelt sich um Googles Konzept eines Chrome OS Tablet UI. Zwar ist das Chrome-Betriebssystem in erster Linie für Netbooks (und in zweiter Linie fürs Cloud Computing) entwickelt worden, könnte aber mit den nötigen Anpassungen auch wunderbar für  Tablets (im übrigen nicht nur die eigenen!) verwendet werden. Google experimentiert daher noch mit verschiedenen Formen der Bedienung, UI-Layout, Tastatur-Darstellungen (“klassisch”, mittig geteilt, am geöffneten Fenster ausgerichtet), Zoom-Funktion von Tabs und anderen Features, um die Benutzerfreundlichkeit zu optimieren. Wer das Ganze visuell schön aufbereitet präsentiert bekommen möchte, kann sich die Konzept-Fotos auf der Chromium Projects-Seite anschauen oder das untenstehende Video. (weiterlesen…)

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Druckertinte ist teurer als menschliches Blut – oder Liquid Ecstasy02.02.10

tinte

Ob Teststreifen für Blutzucker-Messgeräte, Zahnbürstenaufsätze oder eben Tintenpatronen – sie haben alle eins gemeinsam: sie sind schweineteuer. Einen Drucker bekommen wir Kunden heute ab 50 Euro beim Elektro-Discounter hinterher geworfen, fortan zahlen wir aber Monat für Monat den bitteren Preis für die Tinte. HP, Canon, Epson und Co. kassieren seit Jahren bei den kleinen Patronen mächtig ab. Oft reicht es ja schon aus, eine kurze Druckkopfreinigung durchzuführen, um die Tintenkammern vollends zu entleeren… wobei: ein Drittel Flüssigkeit bleibt nach neuen Erkenntnissen ja doch immer ungenutzt zurück. (weiterlesen…)

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Verquickung von Print und Online: Zwei denkbare Möglichkeiten01.02.10

Microsoft Tag

Vor kurzem hatten André und ich uns die Video-in-Print-Broschüre von OTTO näher angeguckt und das Konzept als nicht ganz zeitgemäß eingestuft. Einer der geäußerten Kritikpunkte war, dass kein Smartphone-Besitzer sich mit dem kleinen Display und dem schlechten Sound abgegeben würde. Zudem seien nicht nur die Qualität, sondern auch die Menge an Zusatzinfos, die über das Smartphone (genauer: das Internet) abrufbar sind, ungleich größer als die auf dem Broschüre-Chip gespeicherten. Wenn überhaupt, dann sollten Printmedien daher versuchen, ihren Zusatzcontent mittels eines Mobiles an den Mann und die Frau zu bringen. Das ist zum einen billiger, da man ja nun nicht mehr die nötige Hardware zur Verfügung stellen muss, und zum anderen umweltschonender.

Wie das funktionieren könnte, zeigt Microsoft mit einer nicht ganz neuen, aber neu angepassten Technik auf: dem Mobile Tagging. Dahinter verbirgt sich zunächst einmal das Prinzip, das wir bereits von (2D-)Barcodes kennen. Dabei werden Daten in Form binärer Symbole (parallel angeordnete, verschieden breite schwarze Strich) abgebildet und können anschließend mithilfe spezieller Lesegeräte eingescannt und elektronisch weiterverarbeitet werden. Bei Microsoft heißen die Barcodes nun aber “Tags” und werden mit einem Smartphone “gelesen” (das heißt fotografiert oder abgefilmt). Anschließend ruft das Phone automatisch und selbstständig Seiten über das Internet auf, die zusätzliche Informationen zu dem getaggten Produkt enthalten. Und so funktioniert das im echten Leben: (weiterlesen…)

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Anonyme Lehrerbewertung: NRW kündigt kraftlosen Spickmich-Klon an01.02.10

sommer

Die Pläne zu einem Lehrerbewertungsportal lagen schon seit einiger Zeit in der Schublade, nun ist die Zeit reif: “Lehrkräfte erhalten auf diese Weise von den Schülern wichtige Informationen über deren Wahrnehmung des Unterrichts. Sie können diese Rückmeldungen in die Weiterentwicklung ihres Unterrichts einbeziehen und mit den Schülern ins Gespräch kommen”, sagte NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU) über die neue Plattform.

Im Grunde handelt es sich bei dem SEfU (“Schüler als Experten für Unterricht“) getauften Projekt um einen Spickmich-Klon, jedoch mit der Einschränkung, dass Dritte keinen Zugriff auf die Bewertungen haben: “Wir setzen damit den öffentlichen Internet-Foren, in denen Lehrerinnen und Lehrer lediglich an den Pranger gestellt werden, etwas entgegen”, so Sommer. Die eigentliche Motivation zum Entschluss dürfte allerdings darin wurzeln, dass das Ministerium keine Lust auf Klagen und Abmahnungen hat, die in den vergangenen Jahren regelmäßig auf Spickmich niedergeprasselt sind. (weiterlesen…)

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Google sucht Kammerjäger für Chrome: Für jeden gefundenen Bug gibt’s bares Geld01.02.10

Chromium Blog

Mit Speck fängt man Mäuse oder mit Mäusen Käfer. Oder so ähnlich. Jedenfalls folgt Google nun dem Vorbild von Mozilla und bietet jedem findigen (externen) Programmierer eine Geld-Prämie, der einen Bug im Chrome-Browser, Plugins oder dem Open-Source-Projekt Chromium findet, das die Grundlage für Erstgenanntes bildet. Wie auf dem Chromium-Blog zu lesen ist, beträgt das auf einen Bug ausgesetzte Standard-Kopfgeld 500 Dollar (dies entspricht etwa 360 Euro). Für “besonders schwere oder besonders raffinierte Bugs” steigt die Summe auf 1.337 Dollar (etwa 960 Euro). Ob es sich um einen solchen handelt, entscheidet aber nicht der glückliche Finder, sondern ein Google-Gremium.

Chris Evans, Mitglied des Chrome-Sicherheits-Teams, begründet das Projekt damit, dass man sehr viel Wert auf Sicherheit bei Chrome lege (die aufgrund von Googles Liebäugelei mit Cloud-Computing und natürlich dem China-Hack noch wichtiger als sonst eingestuft werden dürfte). Es wurden bereits viele Verbesserungen erreicht, beispielsweise Dank der integrierten Sandbox (.pdf) oder der Zusammenarbeit mit einer unabhängigen Security-Community. Viele interessante und schwerwiegende Bugs (Beispiel) seien aber erst von externen Programmierern entdeckt und berichtet worden, so Evans. Durch das Belohnsystem wolle Google den bereits zur Chromium-Community gehörenden Programmierern seine Wertschätzung bekunden und neuen Entwicklern einen Anreiz bieten, sich auch in den Dienst der Sache zu stellen. (weiterlesen…)

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Facebook-Film: Erste Stinkefinger-Fotos von den Dreharbeiten aufgetaucht01.02.10

social-network

So, seid ihr auch schon so aufgeregt wie ich? Mann, bin ich gespannt – wie ein Flitzebogen (Ironie-Ende). Natürlich geht es um David Finchers neustens Streifen: der Facebook-Film oder “The Social Network”, wie der Arbeitstitel derzeit noch lautet. Wir hatten schon vor einigen Monaten über das irre Projekt berichtet, das daraus besteht, aus einem – zugeben: recht populären – Webdienst einen Hollywood-Blockbuster zu machen und Mark Zuckerberg cineastische Unsterblichkeit zu verleihen.

Mittlerweile sind die Dreharbeiten in Hollywood voll angelaufen und die ersten Klatschmagazine schicken ihre Papparazi los, um ein wenig Flair vom Set einzusammeln. Einige spannende Szenenschnipsel haben dabei CommingSoon.com und Bauer-Griffin abbekommen. Darin sehen wir Jesse Eisenberg in der Rolle von Zuckerberg, wie er sich, im Schlafanzug und mit einem speckigen Bademantel bekleidet, heftige Wortgefechte mit Justin Timberlake liefert. Dieser spielt Sean Parker – Mitgründer von Napster und Founding President von Facebook. Die Szene findet vor dem Gebäude der Sequoia Capital in Los Angeles, einer Kapitalgesellschaft, die in den Anfangstagen ordentlich Geld in Facebook pumpte. (weiterlesen…)

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AirMouse von Deanmark: Cursor-Schubsen mit der Handschuh-Maus01.02.10

AirMouse

Kurz vor Weihnachten habe ich André ein paar Dinge aufgezählt, die ich mir von dem Internet-Weihnachtsmann wünschen würde. Ganz oben auf der Liste stand eine Smartphone-App der Kölner Verkehrs-Betriebe oder zumindest ein offizieller KVB-Twitter-Account. Dass die Verantwortlichen auf diese Idee noch nicht gekommen sind, ist mir echt schleierhaft. Anstatt alle außerplanmäßigen Vorkommnisse direkt und in “Real-Time” vom Hauptcomputer in der Zentrale über die App aufs Phone zu zoomen, erfährt der Fahrgast erst an der Haltestelle, dass es mal wieder länger dauert. Bei etwa 252,1 Millionen Fahrgästen pro Jahr gibt es definitiv eine Kundengruppe für eine KVB-App, liebe Damen und Herren Verantwortlichen. Bitte darüber mal nachdenken.

Und die zweite Sache war eine neuartige Maus. André hatte so begeistert von seiner neuen Apple Multitouch-Maus erzählt – während ich mich über meine komische Infrarot-Maus beschwert habe, bei der sich mein Cursor immer von selbst über den Monitor bewegt, ohne dass ich die Maus anfasse oder bewege. Und da habe ich mir eine gewünscht, die quasi aus zwei Fingerhüten besteht, die man sich über Zeige- und Mittelfinger stülpt und mit denen man die linke und rechte Taste einer gewöhnlichen Maus ersetzt. Durch eine Art Symbiose aus Kompass und Beschleunigungsensor sollte es dann zum Beispiel auch möglich sein, den Cursor zu bewegen, wenn man die Hand in die Luft hält und in eine entsprechende Richtung führt. Mein Wunsch wurde offenbar erhöht, zumindest teilweise. (weiterlesen…)

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Auktionshaus in Reformwut: eBay kippt Gratisversand, setzt weitere Regeln durch01.02.10

ebay-logo

Vielleicht erinnern sich noch einige von euch an eBay: Das war mal ein großes Online-Auktionshaus – das größte der Welt, das Ende der Neunziger und in den ersten paar Jahren des neuen Jahrhunderts noch irre populär war. Heute ist es eher ein Tummelplatz für IT-Archäologen, die ihre Doktorarbeit zum Thema “E-Commerce in der frühen Internet-Neuzeit” schreiben wollen. Wie auch immer…

…eBay macht wieder von sich Reden. Nachdem im vergangenen Jahr die Auktionsbedingungen umgekrempelt wurden, rudert der Marktplatz nun zurück: Im Juni 2009 hatte eBay die umstrittene Regel durchgesetzt, dass Verkäufer für Produkte unter anderem in den Kategorien Technikzubehör, Mode-Accessoires und Medien keinen Zuschlag für das Porto mehr erheben dürfen. Das brachte einige Händler verständlicherweise auf die Palme: um sich teure Auktionsgebühren zu sparen, starteten sie sonst ihre Versteigerung bei 1 Euro. Das neue Gesetz machte dem einen Strich durch die Rechnung und eBay kassierte munter mit. (weiterlesen…)

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Firefox Mobile ist da! Besitzer von iPhone, BlackBerry und Symbian gucken in die Röhre01.02.10

firefox-mobile

Die Mozilla-Jungs hatten sich ja einige Zeit gelassen – wie lange geisterte der Codename des mobilen Firefox “Fennec” schon durch die Netzwelt? Doch dann ging plötzlich alles ganz schnell. Noch am vergangenen Mittwoch wurde der dritte Release Candidate veröffentlicht, nur zwei Tage später war man sich der Sache aber so sicher, dass nun der Firefox auch offiziell zum Download angeboten wird. Kleiner Dämpfer: den Mozilla-Handybrowser gibt es vorerst für zwei Modelle, nämlich für das N900 und mit Einschränkungen auch für das N810 – auf beiden Smartphones läuft das Nokia-eigene Betriebssystem Maemo.

Mehrere Features haben die Entwickler dem Firefox Mobile verpasst, darunter einen Download-Manager, Tab-Surfing, Rechtschreibprüfung sowie Unterstützung für Add-Ons (etwa 60 Stück sind zum Start verfügbar) – ws sei noch einmal erwähnt, das bis heute kein anderer mobiler Browser mit Add-Ons etwas anfangen kann. Darüber hinaus ist der Firefox auch in der Lage, die wichtigsten HTML5-Tags zu interpretieren. Kleines, aber schwerwiegendes Manko: Flash funktioniert mit dem Browser nicht: “Wir empfehlen Ihnen dringend, dass Sie den “YouTube Enabler” als Add-Ons mittels des Add-On-Managers installieren”, lautet der Rat im jüngsten Blogpost von Mozilla. (weiterlesen…)

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Verlag setzt Amazon die Pistole auf die Brust: E-Book-Preise rauf oder tschüss01.02.10

kindle1Kurz vor der offiziellen Präsentation des iPad hatte Steve Jobs gegenüber dem “Wall Street Journal“-Journalisten Walt Mossberg in Bezug auf E-Books und Amazon folgendes Statement abgegeben: “Die Verlage werden ihre E-Books von Amazon abziehen!” (siehe Video unten, 2:19 Minute). Der Grund dafür: Amazons Preispolitik. Der weltgrößte Onlinehändler verlangte bis zu diesem Zeitpunkt von seinen Kunden nämlich “nur” 9,99 Dollar pro E-Book – die Verlage fordern aber einen Preis, der zwischen 12,99 und 14,99 Dollar liegt. Das bedeutete zwar bisweilen ein Verlustgeschäft für Amazon, war aber auch nur Mittel zum Zweck.

Das Unternehmen wollte nämlich dadurch die Verkäufe seinen hauseigenen Readers pushen und sich so einen Vorsprung vor Apples iPad aufbauen und den Kindle als Marktstandard etablieren. Die Rechnung schien bisher aufzugehen: Laut Marktforscher Forrester Research hat Amazon bis dato etwa 2,5 Millionen Exemplare des Kindle verkauft und kommt dadurch auf momentan 60 Prozent Marktanteile. Doch durch Jobs’ Ankündigung, die Preisvorgaben der Verlage zu akzeptieren, setzt nun der erste Buchanbieter, der Holtzbrinck US-Tochterverlag Macmillan, einen neuen Kurs uns schwenkt auf Apple um. (weiterlesen…)

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