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Archive for 02.2010

Musik-, Video- und App-Vorschau: Apple holt iTunes in den Browser04.02.10

“…könnt ihr euch direkt bei iTunes ansehen und dann herunterladen.” – Wurde bislang über digitale Apple-Produkte gesprochen, mussten Redakteure jedes Mal Vorsicht walten lassen. Der Multimedia-Shop von Apple ist nicht jedermanns Freund, iTunes ist klobig, speicherhungrig und wer den Client nicht unbedingt benötigt, installiert ihn auch nicht. Doch Apple hat dazugelernt. Vordergründig will man einen umgesetzten Service-Gedanken mit “iTunes Preview” verstanden wissen. Tatsächlich hat der Gerätebauer mit einer Browser-basierten Variante aber ein unverbindliches Schnupperangebot im Netz etabliert, das Apple-Anfänger und -Verneiner hinter dem Ofen hervorlocken könnte. Auch könnte sie als ein vorsichtiger Kurswechsel in der Vertriebsstrategie verstanden werden.

iTunes Preview ist nicht wirklich neu: Schon im vergangenen Herbst wurde eine abgespeckte Online-Variante des Clients veröffentlicht, bei der bis dato lediglich das reine Musik-Angebot einsehbar bar. Heute wurde nun erstmals der komplette Shop geöffnet: Das Angebot an Musik, Fernsehsendungen, Spielen und Programmen für iPhone und iPod Touch sowie sämtliche Charts sind damit auch für Nutzer ohne iTunes voll zugänglich – wohlbemerkt: “zugänglich”. Gekauft wird derzeit immer noch im klassischen Store. (weiterlesen…)

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Google und der große Bruder: NSA-Schnüffler als Security-Ratgeber an Bord geholt04.02.10

Na, ob diese Meldung die User von Google nachts besser schlafen lässt? Ich wage es zu bezweifeln. – Wie die “Washington Post” heute berichtet, ist der Suchmaschinenbetreiber eine Kooperation mit der National Security Agency (NSA) eingegangen. Für die, die es vielleicht nicht wissen: das ist der größte und finanzstärkste Sicherheitsbehörde der USA. Ziel der gemeinsamen Bemühungen soll es sein, mit vereinten Kräften gegen Cyberkriminelle vorzugehen. Zunächst soll die China-Attacke von den NSA-Spezialisten näher untersucht werden, anschließend sieht der Plan vor, Google – und natürlich dessen User – besser vor weiteren Attacken zu schützen.

Klingt doch gut, oder? Wenn da nicht dieses mulmige Gefühl in der Magengegend wäre, das Gefühl, dass hinter den Kulissen womöglich noch ein anderer Deal geschlossen wurde. Das hat mit Paranoia oder Verschwörungstheorien nichts zu tun, aber wenn beide Partner Stillschweigen über die gemeinsamen Pläne vereinbaren, dann lässt das natürlich Spielraum für Spekulationen. (weiterlesen…)

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Vodafone: Noch keine SMS-Benachrichtigungen für Twitter in Deutschland04.02.10

So, diesen Post schießen wir schnell dazwischen, weil man schon jetzt sehen kann, dass die Verwirrung auf Twitter wächst. Vor wenigen Stunden tauchte im Web-Frontend des Dienstes der Hinweis auf, dass Kunden von Vodafone Deutschland Tweets per SMS empfangen und versenden können.

Auf einer Info-Seite zur neuen Funktion heißt es dazu: “Sende Tweets, auch wenn Du nicht gerade am Rechner sitzt.” Um eine Kurzmitteilung auf Twitter zu veröffentlichen, reiche es aus, eine SMS mit der Nachricht an die Nummer +49176888505XXX zu versenden. In ausbaufähigem Deutsch steht zusätzlich daneben: “Twitter auf Deinem Handy zu benutzen kostet nichts, aber die standard SMS-Tarife Deines Mobildienstanbieters gelten wie immer.” (weiterlesen…)

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Heilsbringer Multitouch: Ein würdiger Ersatz für Papier und Druckerschwärze?04.02.10

Damals, in der Vorlesung, rutschte man mit dem Hintern auf dem Stuhl nach ganz vorne, als es plötzlich um das Rieplsche Gesetz ging. Und ich hoffe, es wird jetzt nicht zu HuiBuh-akademisch. Grob gesagt handelt es sich dabei um eine (heute umstrittene) medienwissenschaftliche Annahme, dass kein Medium komplett neu entsteht – sondern ein neues Medium immer das Beste vom vorherigen mitnimmt. Klingt kompliziert? Ein Beispiel: Als die ersten News-Websites in den Neunzigern auftauchten, kamen sie im altbewährten Zeitungsformat: Spalten, Headlines, Bilder, Texte – fertig! Sie waren so aufgebaut, wie man sie vom Print-Pendant her kannte. Man hätte ja annehmen können, dass die neuen Möglichkeiten des Internet zu etwas völlig Neuem reizen könnten.

Horst Wenzel von der Berliner Humboldt Uni hat das auch einmal schön an dem Beispiel der Hand durchexerziert: Schon prähistorisch gesehen, war sie ein Mittel der Gestenkommunikation. Sie dient Menschen zur Orientierung ebenso wie beim Begreifen von Dingen (Zählhand) und ihre Gegenwart als Kommunikationsmittel ist uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass Browser-Entwickler es als völlig selbstverständlich ansahen, sie auch als Symbol bei Hyperlinks zu verwenden: Haltet dafür einfach eure Maus über diesen Link. Der Umstand, dass wir hier eine Hand als Cursor-Icon sehen, ist also dem Affen in uns geschuldet. (weiterlesen…)

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Musicload rüstet sich für den Kampf mit Amazon und iTunes – mit einem Blog!04.02.10

Hand auf’s Herz: Wie viele von euch besorgen sich ihre Musik auf legalem Wege? Okay, darauf müsst ihr nicht antworten, die Kommentare unter einigen der hier auf dem Blog geposteten Artikel zum Thema Musik sprechen ihre eigene Sprache. Aber die ehrlichen Häute unter euch, wo bekommt ihr eure Tracks und Alben her? Kauft ihr die bei Amazon oder bei iTunes? Oder… – gibt’s sonst noch andere Anbieter? Ach ja, da war ja noch: Musicload.

Ich muss gestehen, dass ich Musicload gar nicht mehr auf dem Radar habe. Zwar heißt es von Unternehmensseite, man gehöre mit etwa vier Millionen registrierten Usern und einem Repertoire von über sechs Millionen Songs zu den “führenden Anbietern für legale Musik-Downloads” in Deutschland. Nur: Heinz-Harald Frentzen gehört mit Sicherheit auch zu den erfolgreichsten Formel 1-Fahrern in Deutschland. Gab halt bisher nicht so viele. Im Vergleich mit Michael Schumacher oder der ausländischen Konkurrenz kann Frentzen aber einpacken. Um sich jedenfalls auch wieder bei Typen wie mir ins Gedächtnis zu rufen und so möglicherweise zur Konkurrenz aufzuschließen, hat Musicload nun zu einem unglaublichen PR-Stunt ausgeholt und – eine “interaktive Plattform für Musikfans” gelauncht. Zu Deutsch: Man hat sich nun auch ein eigenes Blog zugelegt. (weiterlesen…)

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Escape C: Tokyoflashs neues Spielzeug kann Musik streamen und die Uhrzeit anzeigen03.02.10

So, it’s Gadget-Time! Tokyoflash, eigentlich bekannt für abgefahrene Uhren, die toll aussehen und auf denen niemand die Uhrzeit ablesen kann, wagt sich in den Markt von Consumer Electronics vor. Was ihr oben sehen könnt, ist kein Vehikel vom Planeten Cybertron, sondern ein schickes Bluetooth-Tool, das die Musik näher an die Ohren der Nutzer heranzieht. Wir haben auf Basic Thinking schon eine Menge Designstudien vorgestellt, doch diese hier hat einen bedeuteten Vorteil: sie wird tatsächlich auch als marktfähiges Produkt in die Läden kommen.

Escape C, so der Name des Adapters, wiegt nur 15 Gramm und kann an einer Kette um den Hals getragen werden – ich würde ihn ja als Schlüsselbund benutzen. Er lässt sich mit jedem Bluetooth-fähigen Audiogerät (Handy, Player, Rechner) pairen, so dass sich Musik und Telefonate in Stereo auf eine Distanz von bis zu zehn Metern streamen lassen. Als Schnittstellen stehen eine 3,5 Millimeter-Klinke und ein Mini-USB-Port zu Verfügung – über letzteren wird Escape C auch aufgeladen. Der Akku soll im Dauerbetrieb sechs Stunden durchhalten, die Standby-Zeit beträgt bis zu 180 Stunden. Auf der matt-schwarzen Oberfläche des Geräts finden sich mehrere Buttons für die Steuerung, unter anderem auch für die Annahme von Anrufen. (weiterlesen…)

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Abgeschaltete Kommentarfunktion bei ‘Engadget’: Richtige Entscheidung oder falsches Signal?03.02.10

Solltet ihr zu denjenigen gehören, die außer der täglichen Portion Basic Thinking-News noch anderswo ihren Hunger nach Tech-Meldungen stillen, dann habt ihr es sicherlich mitbekommen: das wohl bekannteste Tech-Blog der Welt – Engadget – hat am gestrigen Dienstag die Kommentarfunktion für seine User abgeschaltet. Auf unbestimmte Zeit, wie es heißt. Grund: Trolling und Flaming.

Was war passiert? - Offenbar hat einigen Besuchern des Blogs die Art und Weise nicht gefallen, wie seit einiger Zeit über Apple-Produkte – vor allem das iPad – berichtet wurde. Die Beschwerde lautete, dass die Engadget-Mitarbeiter zu viele und zu positive Posts über aus der Cupertino-Schmiede stammende Gadgets verfasst und Microsoft auf der anderen Seite in der Bewertung immer viel zu schlecht abgeschnitten hätte. Ein Kampf User gegen User und User gegen Engadget-Blogger war die Folge. Lezterer sogar in einer Form, die über ein vertretbares Maß hinausging. Schlussendlich sah man sich bei dem Tech-Blog gezwungen, einzuschreiten, den Stecker zu ziehen und die Kommentarfunktion abzuschalten, bis sich die Gemüter beruhigt haben. Oder anders ausgedrückt: Man hat vor der aufgebrachten Meute kapituliert. (weiterlesen…)

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Eigene Webcam? Mitmachen! Immer mehr integrierte Live-Bilder bei Google Earth03.02.10

Forscher der Washington University in St. Louis wollen dafür sorgen, dass bei Google Earth künftig ein bisschen mehr Leben in der Bude ist. Schon vor einigen Wochen hatten wir ein ähnliches wissenschaftliches Projekt vorgestellt: Damals ging es um die Implementierung von Echtzeit-Elementen in die Kartenanwendung. Wenn eine Kamera irgendwo die Bewegung eines Menschens auf der Straße aufschnappt, wird dieses Signal in das System gespeist und bei Google Earth erscheint Sekunden später sein digitaler Klon. Die Washington Uni geht nun noch einen Schritt weiter und will gleich Real-Life-Inhalte für noch mehr Realismus einbetten.

Im Zentrum der Bemühungen stehen dabei die bisherigen 3D-Modelle von Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Heute sehen sie künstlich und statisch aus, schon bald sollen sich die Fassaden aber mit Leben füllen. Dazu zapfen die Wissenschaftler rund 1.000 stinknormale Webcams an, die ihre Live-Feeds ins Internet streamen. Viele von ihnen haben ihre Linse auf irgendetwas Wichtiges in der Landschaft gerichtet: nehmt die Domcam vom WDR. (weiterlesen…)

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Mit Tweetz.tv hat die Suche nach Videos auf Twitter ein Ende03.02.10

Bei meinem nächtlichen Streifzug durch das Twitterverse bin ich gestern über einen Web-Dienste gestolpert, den ich sehr übersichtlich, einfach und nützlich finde: Tweetz.tv. Besonders diejenigen unter euch, die Twitter sehr oft und gerne nutzen (aber natürlich auch die sporadischen User), werden ihre Freude an ihm haben. Was der Dienst nämlich bietet, ist eine Playlist mit allen auf Twitter erwähnten YouTube-Videos (Vimeo und Dailymotion sollen bald folgen).

Diese werden auf drei verschiedenen Kanälen angezeigt: Auf MyTV sieht man diejenigen Videos, die von Personen gepostet wurden, denen man auf dem Microblogging-Dienst selbst folgt. Je nachdem, wie hoch die Zahl ist, können interessante Links schon mal schnell aus den Augen verloren werden. Zumindest in Bezug auf Video-Links kann Tweet.tv da nun Abhilfe schaffen. Auf Public.tv werden alle Videos präsentiert, die in der “Public Timeline” auf Twitter auftauchen. Dies ist meiner Meinung nach der interessanteste der drei Kanäle, weil er es erlaubt, neue Trends und potenzielle Virals möglichst früh zu entdecken. Ähnlich der neuen Retweet-Funktion auf Twitter, wo man an der Zahl der Retweets ablesen kann, welches Thema gerade an Fahrt aufnimmt. Für sogenannte “Early Adopter” und Trendsetter also mit Sicherheit eine gute Sache. (weiterlesen…)

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Trotz Datenschutzbedenken: World of Warcraft erobert das soziale Netz – und das iPhone03.02.10

Erst ziemlich spät hat das wohl bekannteste und infektiöseste MMORP-Game die Chancen des Web 2.0 für sich entdeckt – gerade ein Spiel wie “World of Warcraft” lebt von der Mund-zu-Mund-Empfehlung: “Ey, guck mal hier!” und “Ich warne dich, fang erst gar nicht damit an!”. Doch Blizzard hat offenbar nur deshalb lange gezögert, um dann geballt zuzuschlagen: Vor wenigen Tagen ließ die Spieleschmiede einen RSS-Feed im Netz erscheinen, in dem sämtliche Aktivitäten der WoW-Spieler in Echtzeit festgehalten werden – vollkommen öffentlich verständlich. Um als Spieler den Erfolgen des Gegners oder als Arbeitgeber dem plötzlichen Krankheitsfall des Mitarbeiters auf den Zahn zu fühlen, genügt es, auf wowarmory.com zu gehen und nach dem Namen des jeweiligen Charakters zu suchen. Hier das Beispiel eines Gamers mit dem Namen “Gimli“. (weiterlesen…)

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Facebook: Ernste Konkurrenz für den Google Reader?03.02.10

facebookreaderVor ein paar Tagen habe ich im Facebook-Blog einen Beitrag gelesen, der so gar nichts wirklich Neues verkündete, mich seitdem aber dennoch nicht los ließ. Darin beschreibt Malorie Lucich, wie man die Listen-Funktion bei Facebook auch dazu “missbrauchen” kann, um sich seinen eigenen Nachrichten-Feed zu basteln.

Sie geht in dem Artikel auf zwei Möglichkeiten ein, Neuigkeiten wahrzunehmen:

  • Über die normalen Statusmeldungen meiner Facebook-Freunde
  • Über eine eigens dafür angelegte News-Liste, welche meine abonnierten Facebook-Seiten thematisch zusammenfasst

Der erste Punkt ist auch hierzulande schon viel besprochen worden, allerdings fast ausschließlich im Bezug auf Twitter. Heiße Grundsatzdebatten sind entbrannt, weil der unglaublichen Geschwindigkeit der Nachrichten-Übermittlung die Unsicherheit bezüglich der Quellen gegenüber steht. Ich finde es schon recht amüsant, dass man einen Facebook-Artikel vor sich hat, in welchem – logischerweise – nicht ein einziges Mal der Begriff “Twitter” fällt und man dennoch ständig das Gefühl hat, über eben jenen Microblogging-Dienst zu lesen. (weiterlesen…)

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Neue Firmwares: Bessere Akkuanzeige für das iPhone, Multitouch für das Nexus One03.02.10

Es gibt neues Futter für die beiden Speerspitzen des Smartphone-Heeres. Apple hat in der Nacht zum Mittwoch nachgeschoben und präsentiert nun die Firmware 3.1.3 für iPhone und iPod Touch. Doch bevor die Euphorie zu hohe Wellen schlägt: es handelt sich lediglich um ein paar Tweaks, die kleinere Fehler korrigieren. In erster Linie wurden Bugs beseitigt, die für Probleme beim Öffnen von Drittentwickler-Apps sorgten oder hin und wieder einen Absturz verursachten, wenn die japanische Tastatur (!) aktiviert wurde. Wirklich nützlich dürfte das überfällige Update der Akku-Anzeige sein, die nun noch genauer Auskunft über den aktuellen Stand der Energiereserve geben soll.

Zudem hat Apple eine Liste von Sicherheitslücken veröffentlicht, die nun durch die neue Firmware geschlossen werden: CoreAudio wurde gefixt, um Schadcode-MP4s vom Gerät fernzuhalten, ebenso ist ImageIO jetzt immun gegen dubiose TIFF-Bilder. Wer bislang per USB unerlaubt versuchte, auf das iPhone zuzugreifen, wird es dank neuer Sicherheitsmaßnahmen im Recovery-Modus nun schwerer haben. Darüber hinaus ist der Mail-Client ab sofort angehalten, Mails mit HTML5-Medienelementen nicht ungefragt nach Hause telefonieren zu lassen (Stichwort: “Ja! Diese Mail hat er gelesen. Ein neues Opfer für meine Spam-Liste!”). (weiterlesen…)

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PROMI411 auf YouTube: Ob britischer Export-Klatsch auch in Deutschland funktioniert?03.02.10

Independent Television News (ITN), ein Nachrichtenanbieter aus Großbritannien, launcht auf YouTube einen eigenen Channel – seinen mittlerweile sechsten. Und weil dem so ist, wäre diese Neuigkeit im Grunde keine Erwähnung wert. Und doch hat hat das Thema einen interessanten Aspekt: PROMI411 ist nämlich ein bereits bestehendes Format – es werden News aus dem Showbiz präsentiert -, das nun von dem englischen Unternehmen für den deutschen Markt aufbereitet wurde. Spannend wird es daher sein zu sehen, ob es ausreicht, einem bewährten Produkt eine neue Verpackung zu verpassen, um es auch auf einem ausländischen Markt erfolgreich zu machen.

Dies behauptet jedenfalls der kaufmännische Leiter von ITN, Mark Browning: “Der Launch unseres deutschen Showbiz-Kanals ist ein fantastisches Beispiel dafür, wie ITN ein bereits erfolgreiches Produkt auf YouTube für ein neues Land anpasst.” Ich habe daran so meine Zweifel, vor allem wenn ich folgende Aussage mitberücksichtige: “Wir haben die Fähigkeit, unseren Content so zu gestalten und zuzuschneiden, dass er auf jedem Markt und jeder Plattform funktioniert.” (weiterlesen…)

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MP3 2.0: Fraunhofer-Forscher wollen mit ‘MusicDNA’ das Musikerlebnis revolutionieren [Interview]02.02.10

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Karlheinz Brandenburg gilt als Erfinder des MP3-Formats. Mitte der Neunziger schaffte das hochkomprimierte Audio-File den Sprung aus den Fraunhofer-Laboren – heute wüssten viele Nutzer nicht mehr, wie sie ohne leben könnten. Nun, gut 15 Jahre später, will der Forscher die MP3 auf eine neue Stufe heben. Brandenburg ist ein Investor der norwegischen Firma Bach Technology, die Fraunhofer-Know-How lizensiert und vertreibt. Am Fraunhofer IDMT in Ilmenau tüftelt seit einiger Zeit ein Team an einer Metadaten-Erweiterung der MP3, der Arbeitstitel: MusicDNA.

Dabei handelt es sich, grob gesagt, um eine klassische MP3-Datei, die aber einen ganzen Korb an zusätzlichen Informationen Huckepack tragen kann: Lyrics, Artwork, Videos – aber auch Blogposts und Echtzeit-Tweets befinden sich dann zusammen mit dem Lied in einer einzigen Datei. Das Rohgerüst für diese Technologie haben die Fraunhofer-Wissenschaftler geliefert, Bach Technology wandelt das Ganze derzeit in eine marktfähige Lösung für Musikfans um. (weiterlesen…)

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‘dasbloghaus.tv’: Kinderkanal zeigt Mix aus TV-Serie und Internet02.02.10

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Es würde mich schon sehr erstaunen, wenn die Macher von “dasbloghaus.tv” mit ihrer Idee nicht erfolgreich werden sollten. Bei der 26-teiligen Kindersendung, die am 27. März auf dem Kinderkanal (Ki.Ka) startet (Teaser laufen bereits vom 22. bis zum 25.) , handelt es sich nämlich um einen Mix aus TV und Internet, der bei der anvisierten Zielgruppe durchaus Zuspruch finden könnte. Denn sowohl der Plot als auch die starke Thematiserung und Nutzung von Web 2.0-Diensten klingen recht zeitgemäß.  

In der am Bodensee spielenden Serie geht es um das Mädchen Sofie, ihre Clique und die Abenteuer, die sie zusammen erleben. Ein Badehaus direkt am See (siehe Bild oben) dient den zwischen 15 und 18 Jahre alten Teenagern dabei als Treffpunkt und Zufluchtsort. Hier verbringen sie zusammen ihre Freizeit, planen ihre Aktivitäten und – betreiben ein eigenes Blog (daher auch das Wortspiel mit dem Blockhaus). Darüber kommunizieren sie nicht nur miteinander, sondern auch mit dem Zuschauer. (weiterlesen…)

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