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Archive for 03.2010

iPad-Verleger Penguin: Das Geheimrezept sind flexible Preise und Menschenkenntnis03.03.10

Nachdem Steve Jobs das iPad vorgestellt hatte, wurde von vielen Seiten kritisiert, es handele sich um nichts wirklich Neues, sondern lediglich um ein vergrößertes iPhone. Das mag jeder sehen, wie er will. Recht hat aber bekanntlich derjenige, der Erfolg hat und das iPad ist auf dem besten Wege, erfolgreich zu werden. Je mehr Zeit nämlich seit der Veröffentlichung des XXL-Smartphone vergeht, desto stärker kristallisiert sich heraus, dass tatsächlich Bedarf für so ein Gerät besteht. Oder anders ausgedrückt: Der Markt entdeckt den Verwendungszweck des Geräts für sich. Da sind natürlich zum einen die noch zögerlichen Zeitungsverleger, deren Resistanz aber nichts mit dem Gerät zu tun hat. Und zum anderen die Buch-Verlage.

Wer einen Blick auf das Balken-Diagramm unten wirft, dem fällt auf, dass über dem Posten “Bücher” der höchste Balken steht. Er gibt die Anzahl der Bücher wieder, die User im Zeitraum von einem Jahr aus dem App Store auf ihre Smartphones runtergeladen haben. Sie beträgt 26.528 Stück, macht 18 Prozent aller Downloads aus und übersteigt zum ersten Mal die Zahl der im gleichen Zeitraum runtergesogenen Spiele. (Für Details und weitere Angaben besucht die Seite von Mobclix, einem Werbevermarkter für iPhone-Apps, von dem die Grafik stammt.)  (weiterlesen…)

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Konkurrenz beklagt ‘wettbewerbsverzerrendes Verhalten’ der Deutschen Telekom03.03.10

Der VATM ist so was wie der Kindergeburtstag, zu dem die Deutsche Telekom nicht eingeladen wird – und das ist auch gut so. Der Verband versteht sich als repräsentative Sammelstelle der Wettbewerber, E-Plus ist dabei, ebenso wie o2, HanseNet (jetzt ebenfalls bei der Telefónica) und Vodafone. Die illustre Runde aus Konkurrenten ist sich bis heute in einem Punkt sicher: Sie alle könnten besser dastehen, wenn die Telekom als Ex-Monopolist endlich Federn lassen würde. Diese Aufgabe fällt ja im Allgemeinen dem Regulierer zu, doch der Verband kritisiert, dass dieser die Zügel einfach zu locker lässt.

Pünktlich zur CeBIT hat der VATM deshalb eine neue Studie vorgelegt, die vom Dachverband ECTA (European Competitive Telecom Association) stammt – die Objektivität der Zahlen sollte also mit Bedacht bewertet werden. Jedoch zeigen die Thesen schon einen Trend auf, der sich so nicht einfach wegleugnen lässt. Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, “dass der deutsche Markt durch die anhaltende Dominanz der Deutschen Telekom im Festnetz,- Breitband- und Mobilfunkmarkt” gekennzeichnet sei. Ich habe das rund 80-seitige Papier vorliegen und ein paar interessante Informationen zu dem Thema rausgesucht. Nach den Berechnungen beansprucht der Bonner Riese heute über 40 Prozent des Breitband-Marktes für sich. Im Mobilfunksektor habe er sich wiederum 35 Prozent aller unterschriebenen Kundenverträge sichern können. Die Reste des Kuchens müssen dann die Wettbewerber unter sich noch aufteilen. (weiterlesen…)

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Buzzie: Erste Anwendung für Google Buzz im App Store aufgetaucht03.03.10

Dabei war Google so stolz darauf gewesen, sich die Ochsentour des App Stores erspart zuhaben: Als der Twitter-Wave-Mix Google Buzz vor einigen Wochen das Licht der Welt erblickte, stellte die Suchmaschine gleich eine “mobile App” für Android, iPhone und BlackBerry vor – im Grund nichts anderes als eine Browser-basierte Anwendung, die auf unterschiedlichen Displays hübsch dargestellt werden kann. Und dann das…

Der 25-jährige spanische Entwickler Alberto García Hierro hat die erste iPhone-App für Google Buzz entwickelt und durch die Kontrolle des App Stores bekommen. Das kleine Programm hört auf den Namen “Buzzie“, wohl in Anlehnung an Tweetie, den Twitter-Client.

Hierro beschreibt Buzzie als die “am schönsten polierte Oberfläche für Google Buzz”, wobei ich ihm allerdings gerne entgegnen möchte: “Es ist eine weitere Oberfläche für Google Buzz” – mehr nicht. Die Feature-Liste umfasst eine Schnupperfunktion zum Mitlesen von Buzz-Einträgen, selbst, wenn der Nutzer keinen Account hat. Links öffnen die Fenster direkt in der App, beigefügte Bilder lassen sich ebenfalls anzeigen. Außerdem gibt es eine Follower-Verwaltung, über die sich die Liste der Freunde organisieren und neue, verfolgenswerte Nutzer finden und hinzufügen lassen. Buzzie erlaubt zudem das Posten öffentlicher und privater Buzz-Meldungen. (weiterlesen…)

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UMTS-Skype kommt auf Nokia-Smartphones: 200 Millionen VoIP-fähige Handys03.03.10

Bahnt sich da etwa eine Revolution im Mobilfunk-Sektor an? Zur Erinnerung: Gestern gab Sipgate bekannt, dass man iPhone-Besitzern mit regulärem T-Mobile-Vertrag ab sofort eine kostenfreie VoIP-Anwendung zum Download anbietet. Und zwar mit UMTS-Freischaltung. Wie die Mobilfunkanbieter darauf reagieren, allen voran T-Mobile, ist noch nicht bekannt. Meine Anfragen werden noch bearbeitet. Und heute flattert eine gemeinsame Pressemitteilung von Nokia und Skype ins Haus. Kernbotschaft: Skype für Symbian. Vorab die Info, dass ich auch hier nachgehakt habe und eine Antwort noch aussteht. Aber zurück zur Ankündigung des weltgrößten Handy-Herstellers und des VoIP-Anbieters.

Allen Besitzern eines Nokia-Smartphones mit Symbian^1-OS – bald aber auch denen von Symbian-Mobilgeräten anderer Hersteller – steht ab sofort eine Skype-App auf der Unternehmensseite oder im Ovi Store (Nokias Online-Shop) zum kostenlosen Download bereit. Damit können etwa 200 Millionen User nun weltweit Internet-Telefonie betreiben, und zwar sowohl über eine WLAN-Verbindung als auch über GPRS, EDGE oder 3G. Das Skype-Paket enthält unter anderem folgende Features: Kostenlose Anrufe von Skype zu anderen Skype-Nutzern, Senden und Empfangen von Sofortnachrichten, Eingang von Anrufen über die bestehende Online-Nummer, Anzeige der Skype-Kontakte, die online und für einen Anruf oder Sofortnachricht verfügbar sind. Aber wie gesagt, das unter der Bedingung, dass die Telcos hierzulande mitspielen. VoIP über das Mobilfunknetz erlaubt hierzulande bislang nur o2 ohne Aufpreis. (weiterlesen…)

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Apple in Klagewut: Mulitouch gehört uns, HTC!03.03.10

Als Google Anfang des Jahres das Nexus One vorstellte, druckste Entwicker Andy Rubin auf der Pressekonferenz ein wenig herum. Auf die Frage eines Journalisten, ob das neue Google-Handy aus dem Hause HTC denn auch Multitouch verstehen würde, sagte er: “Ja, also… Wir halten uns die Option offen.” Google waren tatsächlich die Hände gebunden, da Multitouch eine Technologie ist, auf die Apple Patente hält und darüber hinaus zwischen beiden Unternehmen ein stilles Abkommen bestand, dass Pinch & Zoom ein Feature bleibt, das eigentlich nur dem iPhone vorbehalten sein sollte. Dann kam Anfang Februar der Bruch: “Hey, das Nexus One kann jetzt auch Multitouch!”, hieß es. Google hatte ein entsprechendes Software-Update bereitgestellt.

Wer Apples Firmenpolitik der vergangenen Jahre auch nur ansatzweise verfolgt hat, weiß, was jetzt kommt: Apple zieht seine Anwälte zusammen und schießt gegen Google. Naja, nicht direkt: Google und Apple waren einmal dicke Partner, doch seitdem man sich bei den Beutezügen immer häufiger auf gleichem Markt-Terrain begegnet, kriselt es in der ehemaligen Traumbeziehung. Doch ganz voneinander lassen – das geht nicht. Der Safari nutzt immer noch Google als Standardsuche, wofür Google (von den Werbeeinnahmen profitierend) recht dankbar ist. Auch setzt Apple beim iPhone haufenweise auf Google-Produkte. (weiterlesen…)

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Das soziale P2P-Netzwerk Safebook: Wie Facebook – nur sicherer03.03.10

Nach dem Netzwerk ist vor dem Netzwerk: Erst kam Friendster, dann wurde das Social Network von MySpace überholt. Hierzulande machte sich das studiVZ und das ähnlich innovative Wer-kennt-wen breit. Aktuelles Ende der Fahnenstange: Facebook mit über 400 Millionen Mitgliedern weltweit.

Zwei Szenarien erscheinen mir denkbar: Über kurz oder lang meldet sich jeder Besitzer eines Internetanschlusses bei Facebook an und Mark Zuckerberg wird der Herrscher der Welt – oder irgendwas Neues erscheint auf der Bildfläche und sorgt dafür, dass Facebook ähnlich vom Markt gedrängt wird, wie es heute den Facebook-Konkurrenten widerfährt.

Aktuell erscheint es wenig wahrscheinlich, dass die VZ-Netzwerke, MySpace oder gar ein völlig neuer Kontrahent auch nur ansatzweise in Facebook-Gewässer eindringen könnte. Nichtsdestotrotz versuchen es immer wieder neue Netzwerke und jedes beansprucht für sich die sensationell gute Idee, mit der man dem übermächtigen Gegner die Nutzer abspenstig machen will. (weiterlesen…)

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Tunebug: Mobiler Lautsprecher sorgt mit Planarwellen für mächtig Stimmung [CeBit]02.03.10

André wirbelt über das Messe-Gelände der CeBIT wie ein Tasmanischer Teufel (Looney Tunes-Gucker wissen Bescheid), um uns mit Infos zu versorgen. Und so bleibt ihm manchmal nur die Zeit, um kurz an einem Stand zu halten, vor Erstaunen die Augenbraue zu heben und dann direkt wieder zum nächsten Aussteller, Gespräch oder einer Pressekonferenz zu eilen. Zwischendurch gelingt es ihm aber doch, ein paar Eindrücke und Daten an das Mutterschiff zu funken, so wie zuletzt die Bilder vom Tunebug der Firma Silicon Valley Global (SVG).

Bei dem “Klang-Käfer” handelt es sich um einen kleinen, tragbaren Lautsprecher für Gadgets wie Smartphones oder MP3-Player, die Musik abspielen können und über eine 3,5-Milimeter-Phonobuchse verfügen. Allerdings unterscheidet sich seine Funktionsweise von der herkömmlicher Lautsprecher. Damit ein Tunebug nämlich Töne ausspuckt, muss er an einer planen Oberfläche (etwa eines Fensters oder Tisches) befestigt werden. Dank einer von SVG speziell entwickelten ”SurfaceSound“-Technologie durchdringen die Schallwellen dann diese Unterlage und verwandeln sie dadurch in einen Planarwellen-Lautsprecher. Und hier haben wir auch schon den zweiten Unterschied. Während ”normale” Boxen die Schallwellen in alle Richtungen aussenden (Stichwort: Kugelwellen), sind die des Tunebug nur nach vorne ausgerichtet (eine gute Erkläung zu den beiden Wellen-Arten mit anschaulichen Skizzen gibt es auf der Seite der CBC). Hierdurch wird laut Hersteller in vielen Fällen eine wesentlich höhere Klangqualität erreicht. Dies kann dem nachfolgenden Video und vor allem den beiden Bildern nicht entnommen werden… (weiterlesen…)

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Interview mit Frau Saul: Halleninspekteurin auf der CeBIT02.03.10

Ihr habt darum gebeten und deshalb bekommt ihr es auch: ein Interview mit einer Messepersönlichkeit, die man im ersten Augenblick vielleicht nicht als solche erkennt. Als wir im Vorfeld gefragt haben, bei wem wir auf der CeBIT einmal vorbeischauen sollen, kam der Tipp: “Stattet doch mal der Halleninspektion einen Besuch ab. Die Jungs und Mädels haben einen harten Job und machen tolle Arbeit.” Und so ist es auch gekommen…

Ich war gerade in der Inspektion der Halle 6, ein kleines Büro mit großen Fenstern, das als so etwas wie die Schaltzentrale des Ausstellungsgebäudes beschrieben werden kann. Hier arbeiten Frau Melanie Saul und ihr Kollege. Frau Saul ist eine aufgeweckte Dame, die gerne lacht und seit 1993 schon dem Beruf der Halleninspekteurin nachgeht. Kein anderer hat wohl einen so guten Überblick über die Messen in Hannover, wo die Trends liegen, wann es hakt und wie es weitergehen könnte. Und genau diese zuverlässige Quelle wollten wir jetzt einmal um Rat befragen: (weiterlesen…)

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VoIP-App: Sipgate lockt iPhone-Besitzer mit UMTS-Freischaltung [Update]02.03.10

Diese Woche scheint sich vor allem für iPhone-Besitzer zu einer besonders schönen zu entwickeln. Am gestrigen Montag hatte zunächst der Navigationssoftware-Hersteller Navigon mit seiner Ankündigung für Stimmung gesorgt, eine Light-Version seines MobileNavigator an alle Apple-Smartphone-Besitzer mit einem gültigen T-Mobile-Vertrag verschenken zu wollen. Heute zieht das Düsseldorfer Unternehmen Sipgate mit einer guten Nachricht nach. Nach der Aufhebung der UMTS-Restriktion durch Apple bietet es ab sofort eine kostenfreie VoIP-Anwendung zum Download im App Store an, mit der die Smartphone-Besitzer bei ihren Internet-Telefonaten künftig auch UMTS nutzen können. Bisher waren sie dabei auf WLAN beschränkt. Voraussetzung hierfür ist ein VoIP-Anschluss von sipgate, der im Privatkundentarif aber ohne Grundgebühr und Mindestumsatz auskommt.

Damit entfällt zum einen die oftmals sehr störende lokale Einschränkung auf das Netzwerk zu Hause oder einen Hotspot. Und zum anderen bietet es den Sparfüchsen natürlich eine weitere Möglichkeit, ihre Handykosten zu senken. Laut Sipgate lassen sich über die App zudem auch Faxe verschicken. Eine Anrufliste informiert darüber hinaus zwar über verpasste, getätigte und eingegangene Gespräche – eingehende Anrufe auf die Sipgate- Rufnummer (erhält man bei der kostenlosen Anmeldung) können auf dem iPhone aber noch nicht angenommen werden. Apple unterstützt diese Funktion Sipgate zufolge technisch noch nicht zuverlässig genug. Dies ist aber nicht die einzige schlechte Nachricht. (weiterlesen…)

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Google: ‘Wir haben die Mission, das Wissen der Menschheit zu organisieren’ [CeBIT]02.03.10

Jeder dürfte mitbekommen haben, dass Google in Deutschland ein dickes Problem hat. Die Querulanten aus dem alten Europa leisten plötzlich verstärkt Widerstand: Google Books geht den deutschen Verlagen zu weit, Online-Nutzerprofile bringen die Datenschützer auf die Palme und die Politik echauffiert sich zusehends über den vermeintlichen Spannerdienst Street View. Google steht also unter Zugzwang, wenn dem Suchriesen daran gelegen ist, weiter Innovation auf deutschem Boden voranzutragen.

Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass der Suchriese die CeBIT-Keynote auf den diesjährigen Global Conferences mit dem neuen Reizthema “Kartendienste” begann. Google hatte genau zu diesem Zweck Michael Jones nach Hannover geschickt, Chef-Techniker und gleichzeitig Mitgründer von Google Earth, der den Deutschen im lockeren Plauderton die Furcht vor der Krake nehmen soll. Und mit der Globusanwendung legte Jones dann auch gleich los: “Das Schöne an Google Earth ist, dass die Nutzer nicht nur konsumieren, sondern auch Mehrwert generieren”, sagte er und ließ die Kamera über das Deutsche Museum in München gleiten. Immer mehr Städte würden aufwändige 3D-Modelle von Gebäuden aufweisen, um der Satelliten-basierten Zweidimensionalität neues Leben einzuhauchen. (weiterlesen…)

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Microsoft ‘Mobile Surface’: Kamera-Projektor-System ersetzt Touchscreen02.03.10

Momentan dreht sich bei Basic Thinking alles um die Neuheiten von der CeBIT und André (und auch einige von euch) ist vor Ort, um uns mit den aktuellsten und interessantesten Informationen rund um die IT-Messe zu versorgen. Leider ist aber nicht jeder Aussteller bereit, in Hannover sein gesamtes Innovationspulver zu verschießen. Microsoft beispielsweise hat dem Publikum bisher seine Cloud-Ambitionen und den Kinder-PC vorgestellt, die Präsentation der Weiterentwicklung des Surface-Table spart man sich aber leider für ein anderes Event auf.

Erst auf der TechFest 2010, die morgen in Redmond beginnt, wird Microsoft sein sogenanntes “Mobile Surface” vorführen. Hierbei handelt es sich um ein neuartiges “Interaktions-System” für das Mobile Computing. Oder einfacher ausgedrückt: Die Technologie des Multi-Touch-Tables wird mittels eines Kamera-Projektor-Systems auf Smartphones und andere mobile Geräte übertragen. Hierzu wird zunächst der Inhalt des Gadget-Displays in vergrößertem Maßstab auf eine ausgesuchte Unterlage projeziert (beispielsweise einen Tisch oder ein Blatt Papier). Durch eine Kamera, die die Handbewegungen des Users registriert und als Befehle interpretiert, verwandelt sich die bestrahlte Fläche anschließend quasi in ein Multi-Touch-Pad. Schaut euch mal die Demo an: (weiterlesen…)

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GMX reloaded: Die Mailbox wird ein Stück intelligenter [CeBIT]02.03.10

Schon im Mai des vergangenen Jahres konnte man merken: bei GMX ist etwas im Busch. Gemeinsam mit dem Schwesterportal Web.de führte der Freemailer den Navigator ein, eine Art Login-Zentrale, die Überblick über die eigenen Konten im Internet ermöglichen soll. Die neue Leiste oberhalb des Mail-Fensters bietet seitdem unter anderem einen Schnellzugriff auf häufig im Netz genutzte Dienste, etwa Facebook, Amazon oder eBay.

Sinn und Zweck dieser Funktion war es, den Nutzern schnellere Bewegung im Netz zu erlauben – aber auch, um GMX zur Basis all dieser Aktionen zu machen. Der Anbieter von Gratis-Mail profitiert nicht gerade unerheblich von den Werbeeinblendungen, die Nutzer tagtäglich vorgesetzt bekommen. Um ein Jahr später die nächste Stufe zu zünden, hat sich die United Internet-Tochter nun dazu entschlossen, einen ähnlichen Weg einzuschlagen, wie es Microsoft mit Office 2010 vorgemacht hat: die Mailbox als Kommunikationszentrale gewinnt noch weiter an Kontur. (weiterlesen…)

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Vorratsdatenspeicherung gestoppt: Gesetz verstößt – noch – gegen Fernmeldegeheimnis02.03.10

So, nun ist dieses Thema vorerst – aber sicherlich nicht für immer - vom Tisch! Wie die Richter vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am heutigen Dienstag entschieden haben, ist das berühmt-berüchtigte Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in seiner aktuellen Form nicht rechtmäßig, da es nicht mit dem Grundgesetz (dem Fernmeldegeheimnis, um genau zu sein) vereinbar ist. Das Gesetz trat am 1. Januar 2008 in Kraft und erlegte den deutschen Telekommunikations-Unternehmen auf, sämtliche Verbindungsdaten aus der Telefon-, Mail- und Internetnutzung ihrer Kunden sowie deren Handy-Standortdaten für sechs Monate zu speichern. Nach dem heutigen Urteil müssen nun alle auf diesem Wege gesammelten und gespeicherten Daten gelöscht werden.

Das ist der gute Teil der Nachricht. Der schlechte lautet: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Denn die Richter wiesen gleichzeitig darauf hin, dass die Zulässigkeit der EU-Richtlinie, die die Grundlage für das Gesetz in Deutschland bildet, durch ihr Urteil nicht infrage gestellt werde. Daraus ergibt sich konsequenterweise, dass die Daten-Speicherung in Deutschland nicht generell ausgeschlossen ist. (weiterlesen…)

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ASUS stellt Bambus-Serie, Reader und Edelsound-Rechner vor [CeBIT]02.03.10

Der ASUS-Chairman Jonney Shih ist ein kleiner Mann mit großen Visionen. Sein Unternehmen habe in den vergangenen Jahren alles daran gesetzt, den Umweltgedanken beim Produktionsprozess zu berücksichtigen. Und viele Organisationen hätten den Taiwanesen recht gegeben: Die EPD (Environmental Product Declaration), die Carbon Footprint-Zertifizierung sowie die EU Blume – das alles konnte ASUS bislang einsacken. “Doch wir können mehr tun”, so Shih auf der CeBIT-Pressekonferenz. “Nicht nur von innen, sondern auch von außen.” Es ist schon putzig zu sehen, wie der 1,60 große Mann mitten auf der Bühne seinen Körper wendet und im gebrochenen Englisch verkündet: “Let’s have a Look at our Bamboo-Collection!” Discolichter gehen an, Musik ertönt und eine Dame stolziert auf ihn zu. In ihrer Hand hält sie ein Notebook.

Für Asus ist Green-IT offenbar mehr als nur ein Buzzword, die neu gelaunchte U-Serie “Bamboo Collection” zeigt dies eindrucksvoll. “Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff”, erklärt Shih. Die neuen Notebooks, zu denen auf der CeBIT noch keine Spezifikationen oder Preise genannt werden konnten, sehen totschick aus. Allerdings kann der äußere Eindruck auch trügen: Obwohl das Gehäuse und auch die Handballenauflage aus Holz bestehen, können nur 20 Prozent des verbrauchten Plastiks eingespart werden. Auf der anderen Seite hört es bei der Hülle auch nicht auf, dass Asus in dieser Serie ausschließlich quecksilberfreien LED-Panels mit niedrigem Stromverbrauch verwendet. (weiterlesen…)

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AVM und die FRITZ!Boxen: Verstärkter Angriff auf das Wohnzimmer [CeBIT]02.03.10

Wenn man die Jungs von AVM so reden hört, bekommt man schnell den Eindruck, als würden sie sich in einem konjunkturimmunen Umfeld bewegen: “2009 haben wir – wir schon in den Jahren zuvor, nur schwarze Zahlen geschrieben”, jubelt Geschäftsführer Johannes Nill. Die 420 Mitarbeiter am Standort Berlin haben im vergangenen Jahr 200 Millionen Umsatz generiert. Heute verfügt AVM in Deutschland über einen Marktanteil von 68 Prozent (Nummer zwei ist Zyxel mit 8 Prozent), in Europa sind es 21 Prozent (Platz eins belegt Thomsen mit 23 Prozent).

AVM hatte zur CeBIT geladen, um ein paar Produktinnovationen anzukündigen, darunter die neue FRITZ!Box 3370, den Einsteiger-Router, der nun den N-Standard verpasst bekommen hat und dank dreier Datenströme mit bis zu 450 Mbit/s Daten herumschießen kann. Die zweite Neuheit ist die FRITZ!Box Fon WLAN 6360 – ein Router, der für Nutzer von Kabelinternet entwickelt wurde. Auch er unterstützt N-WLAN und ist nebenbei eine komplette TK-Anlage. Wirklich neu – da muss ich widersprechen, Herr Nill – sind keine der beiden Geräte: sie wurden bereits im Januar vorgestellt. (weiterlesen…)

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