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Archive for 03.2010

Google Reader Play im Test: Feed-Slide-Show mit Schönheitsfehlern11.03.10

Das Thema RSS kann ja durchaus für kontroverse Diskussionen sorgen, wie wir hier auf dem Blog kürzlich fesgestellt haben. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich am gestrigen Mittwoch über ein neues Google-Feature gelesen habe, das dem RSS-Feed-Konsumenten ein Leseerlebnis sondergleichen bescheren sollte. Ich habe es mir daher mal genauer angeguckt, es den Vormittag über ausprobiert und muss sagen, ich bin etwas verwirrt. Aber dazu gleich mehr. Zuerst beschreib ich mal kurz, was das Feature kann.

Beim sogenannten Google Reader Play handelt es sich um ein “experimentelles Produkt” (zu Deutsch: es befindet sich noch im Google Lab-Status) des Google Reader Teams, “das das beste Zeug im Reader für jedermann einfacher zugänglich macht, während es den Reader-Usern eine neue Möglichkeit bietet, ihre Feeds zu lesen.” Auf den Punkt gebracht, ist der Google Reader Play eine optisch ansprechendere Form der Feed-Präsentation, die Bilder und Videos besonders stark hervorhebt und im Slide-Show-Style browsebar macht. Ich versuche mal anhand einiger Screenshots die Hauptmerkmale hervorzuheben… (weiterlesen…)

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PlayStation Move: Sonys Antwort auf die Wii11.03.10

Was vereint Bewegungssensoren, ein Drei-Achsen-Gyroskop, einen Drei-Achsen-Beschleunigungssensor, einen Erdmagnetfeld-Sensor sowie einen farbändernden Anzeigenbereich? Richtig, Sonys neuer Motion-Controller für die Playstation3. Die Japaner haben endlich den Duft des Zeitgeistes geschnuppert und verstanden, dass die Knöpfchen-Fernbedienung ein überholtes Relikt ist. Die Wii hat erfolgreich vorgemacht, wie Games heute gespielt werden: nämlich im Raum, mit vollem Körpereinsatz des Spielers. Der Move Motion Controller wird ab Herbst 2010 in Deutschland verfügbar sein und zwar unter anderem als Bundle, in dem noch ein Sub-Controller und die Eye-Kamera stecken. Preise wurden heute allerdings noch nicht mitgeteilt.

Jetzt schauen wir uns aber erst einmal den Controller im Detail an: Auf den ersten Blick sieht er aus wie eine Mischung aus Taschenlampe und Vibrator – und so falsch liegen wir mit dieser Einschätzung auch nicht. Die Leuchtkugel oben soll dafür sorgen, dass die Kamera den Controller nicht aus den Augen verliert: Erkannt werden daher sowohl schnelle Bewegungen (zum Beispiel beim Tennis-Spielen) als auch ganz subtile Handlungen (wie beim Malen mit einem Pinsel), verspricht Sony. Für die haptische Resonanz gibt es wiederum eine integrierte Vibrationsfunktion. Unterstützt wird die Bedienung durch den Move Sub-Controller, der im Gegensatz zum größeren Bruder mit einem Steuerkreuz ausgestattet ist und dem Spieler mehr Optionen im Game eröffnen soll: hierüber werden beispielsweise Charaktere oder aber der Kamerawinkel gesteuert. Auch der Sub-Controller trägt Lithium-Ionen-Akkus im Bauch und funkt via Bluetooth zur PlayStation zurück. (weiterlesen…)

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Rock your Firefox: Mozilla bloggt die Add-Ons der Woche11.03.10

Man muss es den Jungs von Firefox ja lassen: von Browser-Imagepflege verstehen sie eine ganze Menge. Und das ist durchaus positiv zu verstehen. Während Google den Kontakt zum Publikum beinahe ausschließlich über monodirektionale Chrome-Werbespots sucht, ist das Verhältnis zwischen Microsoft und den Nutzern noch unterkühlter. Der User des Internet Explorer wird nur dann adressiert, wenn mal wieder ein Update bereit steht. Durch eine Dialogbox mit blinkendem Warndreieck.

Mozilla, noch immer ganz vom Open Source-Gedanken durchdrungen, geht also ganz anders an das Thema heran und nutzt alle Möglichkeiten des Web 2.0, um den Kunden zu erreichen. Neuestes Beispiel ist Rock your Firefox, ein frisches Blog, das über nichts anderes berichtet, als über die neuesten Add-Ons für den Browser. Jedes Plugin wird mit Screenshoot und textbasierter Nutzenrechnung vorgestellt, ein Download-Button befindet sich gleich daneben. Aktuelles Beispiel ist XSticky, eine Art Postit-Funktion für Websites, so wie man es schon von Google Sidewiki her kennt. Auf der linken Seite des Browser-Fensters können Notizen zu Websites eingetragen werden, die immer wieder dann erscheinen, wenn sie besucht werden. (weiterlesen…)

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James Murdoch über Piraten: ‘Das sind keine verrückten Kids. Nein. Bestraft sie.’11.03.10

Ich halte ja nichts von Sprücheklopfern, die Dinge vom Stapel lassen à la “Den Kelch lass ich an mir vorüber gehen!” oder “Wer anderen eine Grube gräbt…” oder “Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!”. Aber wenn mir jemand künftig sagt: “Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!”, dann werde ich nur noch nicken, bis es in der Rübe pocht. Ich spreche von James Murdoch, Sohn des Medienimperators Rupert Murdoch, den wir auf dem Blog schon einige Male haben zu Wort kommen lassen…

Murdoch Junior ist die rechte Hand seines Vaters und gleichzeitig CEO der News Corp. in Europa und Asien. Beide wurden offenbar in demselben verborgenen Manager-Kloster geschult: Edelstahlwände, Nadelstreifenanzüge und ein Rhetoriklehrer, der ihnen mit auf den Weg gab, selbst bei einem einfachen “Guten Morgen!” immer direkt eindrucksvoll auf die Pauke zu hauen.

Fest steht, dass die beiden Murdochs ein zwiespältiges Verhältnis zum Internet haben. Vater Murdoch schimpft auf Google, nennt die Suchmaschine einen dreisten Content-Gangster, und auch James hat sich nun sein Angriffsziel für die kommenden Jahre ausgesucht: illegale Downloader. Das zumindest verkündete er auf dem Abu Dhabi Mediengipfel, dem auch ein Redakteur des “Guardian” beiwohnte. Thema der Runde: Investitions- und Wachstumschancen der Medien. (weiterlesen…)

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10 Prozent mehr Suchanfragen: Facebook mausert sich zum Google-Schreck11.03.10

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Mark Zuckerberg seinem Facebook ein kleines Redesign verpasst hatte. Vielleicht sollte man eher von Rearrangement sprechen, da vor allem die Anordnung der Menüleisten und der dort zu findenden Features zum Zwecke einer besseren Navigation geändert wurden. So wurde beispielsweise das Suchfenster von der rechten Seite in die obere Mitte verschoben und erhielt dadurch eine viel prominentere Stellung. Doch genau diese kleine Veränderungen scheint sich nun für das Social Network besonders stark auszuzahlen.

Einer aktuellen Untersuchung der amerikanischen Internet-Marktforschungsfirma Comscore zufolge stieg nämlich im Februar die Zahl der Suchanfragen auf dem amerikanischen Markt bei Facebook um satte zehn Prozent. Für den Zeitraum von einem Monat ist das ein mehr als beachtlicher Anstieg. Umso mehr, als jedes andere Unternehmen in den Top 20 Verluste hinnehmen musste (schaut euch für Details die nachfolgende Tabelle an). Insgesamt wurden auf dem Netzwerk 436 Millionen Anfragen registriert. Außer Facebook dürfte sich aber vor allem noch der langjährige Partner Microsoft über dieses Ergebnis freuen. Der Softwarehersteller steuert nämlich die Suchergebnisse bei und hat zu Beginn des vergangenen Monats eine noch stärkere Einbindung von Bing in das Netzwerk angekündigt (die auch bald für die Facebook-User in Good Old Germany verfügbar gemacht werden soll). (weiterlesen…)

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Opera Mini 5 Beta für Android ab sofort verfügbar!11.03.10

Und da ist er: In den Tagen vor der CeBIT rumorte es schon heftig im Browser-Business, jetzt dringen die Früchte der Entwickler auch endlich aus den Laboren. Opera Software hat gerade verkündet, dass der Opera Mini 5 (in Beta) ab sofort für Android-Handys kostenlos verfügbar ist!

Einigen dürfte die allgemeine Feature-Liste bereits bekannt sein, für alle anderen hier noch einmal ein paar Informationen: Der Opera Mini bietet Schnellwahl, Tabbed Browsing, Passwort-Manager und Lesezeichen, doch das ist nicht das eigentlich Besondere. Aufgerufene Websites werden über den Opera-Server geroutet, was es dem Browser erlaubt, Daten um bis zu 90 Prozent zu komprimieren. Was das bringt? Einen schnelleren Datentransport und bei ungünstigen Datentarifen mehr Geld in der Tasche. Nach eigenen Angaben nutzen heute weltweit mehr als 50 Millionen Nutzer Opera Mini. (weiterlesen…)

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Tweet Defense: Game nutzt Twitter zur Zombie-Abwehr10.03.10

Beim Scrollen durch meinen Google Reader bin ich vorhin auf ein extrem interessantes Spiel gestoßen: Evoke. Laut Anbieter handelt es sich dabei um eine Art ”Social Network Game”.  Es ist quasi ein Mash-Up aus virtueller und echter Welt, in dem der Spieler seine Erfahrungen aus Online-Games zum Lösen von echten Problemen nutzen und innerhalb von zehn Wochen die Welt retten soll. Leider fiel der Startschuss bereits am 3. März, wer aber noch auf den Zug aufspringen möchte, kann dies tun und findet bei Urgentevoke und Inventorspot weitere Infos.

Auf der zuletzt genannten Seite habe ich aber noch ein weiteres Game gefunden, das aktueller ist und auch jede Menge Fun verspricht: Tweet Defense. Die leider nicht kostenfreie (79 Cent) iPhone-App steht ganz in der Tradition der klassischen Tower Defense-Strategiespiele, wobei sich der Zocker in diesem Fall gegen heranstürmende Zombies verteidigen muss. Der Clou an der Sache ist aber – und der Name des Spiels deutet es schon an -, dass er seine Verteidigungsanlagen durch eine Verquickung mit seinem Twitter-Account stärken kann. “Wir haben uns gefragt, wie es wäre, ein Social Network und die dortigen Aktivitäten des Users zu nehmen und sie in ein Spiel zu packen. Heraus kam das Spiel Tower Defense, das deine Freundesliste und deine Twitter-Aktivitäten nutzt, um die Stärke deiner Türme zu beeinflussen”, so Nelson Rodgriguez, Chef-Entwickler des Spiels.  (weiterlesen…)

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Kideos: ‘Die zentrale Anlaufstelle für Kinder, um sicher Videos online zu gucken’10.03.10

Welche Art der Kontrolle könnte bei YouTube die Kinder besser vor nicht altersgerechtem Inhalt schützen, als die von der Video-Plattform selbst angebotene? Exakt: die Selbstkontrolle. Im Stile der Freiwilligen Selbstkontrolle  der Filmwirtschaft (FSK), aber um einiges sympathischer, sucht ein aus Eltern und Erziehern bestehendes Gremium das Netz nach kindergerechten Videos ab, überprüft sie, versieht sie mit Altersempfehlungen und stellt sie auf der eigens dafür gegründeten Kinder-Videoplattform Kideos online. In eigenen Worten formuliert klingt das folgendermaßen: “Kideos ist die zentrale Anlaufstelle für Kinder, um sicher Videos online zu gucken. Jedes Video auf Kideos wird von unserem Video-Beirat überprüft, bevor es den Sprung auf unsere Seite schafft. Unser Ziel ist es, Eltern zu ermöglichen sich wohlzufühlen, wenn sie ihren Kinder Kideos nutzen lassen. Gleichzeitig soll sichergestellt sein, dass die Kinder eine durch und durch gute Zeit genießen.” 

Der Aufbau der Seite ist recht selbsterklärend: Am oberen Bildschirmrand befindet sich eine in Altersgruppen eingeteilte Auswahlleiste, die es den Kiddies und deren Eltern ermöglicht, direkt zum altersgemäßen Content zu springen. Die entsprechende Thumbnails werden dann untereinander unterhalb der Leiste angezeigt. Inklusive weiterer Kurzinfos zum Inhalt, Tags uns sofort. Mit Klick auf dessen Titel oder Vorschaubild wird das Video abgespielt. Darunter befinden sich dann Empfehlungen für ähnliche Videos und allerlei weiteres Zeugs, was man so oder so ähnlich bereits von anderen Video-Plattformen kennt. Genauso wie die am rechten Rand angesiedelte Unterteilung nach Kategorien. Solltet ihr die Seite mal ausprobieren, findet ihr euch bestimmt schnell zurecht, ist sozusagen “kinderleicht”. (weiterlesen…)

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Nach Qualitätsschelte: ‘New York Times’ pflastert Wettbewerber-Blog mit Werbung zu10.03.10

“Der kleine Blogger macht sich über uns lustig!” – Mit dieser Einleitung stelle ich gerade ein vertrauliches und ebenso empörtes Gespräch im obersten Stock des New York Times Towers nach. “Was machen wir jetzt? Schreiben wir einen bösen Brief? Verklagen wir ihn? Lassen wir ihn verschwinden?” – “Nein. Wir pflastern seine Seite mit Werbung zu!” Klingt ziemlich schräg, aber so ähnlich muss es gewesen sein, als sich die Bosse der Zeitung gemeinsam mit der PR- und Marketingabteilung an einen Tisch setzten.

Doch zunächst die Vorgeschichte: Jake Dobkin ist Mitgründer und Mitschreiber des Blogs Gothamist, das auf Lokalnachrichten aus der New Yorker Region spezialisiert ist. Dobkin und sein Team erledigen einen guten Job, immerhin sind die Autoren auch näher am Geschehen dran, als es meinetwegen ein Redakteur vom Schreibtisch aus sein könnte. Von diesem Vorteil ist Gothamist selbst überzeugt – so überzeugt, dass Dobkin kürzlich der Kragen platzte. (weiterlesen…)

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‘Biking Directions’: Wann gibt es Fahrradwege auch im deutschen Google Maps?10.03.10

So, Freunde der polierten Felge, es ist Zeit für eine Petition! Wer gerne möchte, dass Google seinem Karten-Dienst neben Auto- und Fußwegen auch noch Fahrradrouten hinzufügt, sollte seinen Namen und ein “Ja, ich will” in den Kommentaren hinterlassen. Ich werde das Ergebnis dann an den Suchriesen schicken und mit allem mir zur Verfügung stehenden Nachdruck versehen. Es sei denn, ein solcher Dienst existiert bereist, nur halt von einem anderen Anbieter, und liefert zufriedenstellende Ergebnisse. Falls das der Fall ist, dann hat sich die Sache mit der Petition natürlich erledigt und es reicht, wenn ihr mir begeisterten Fahhradfahrer einen Link zu eurem Lieblingsservice postet.

In den USA haben die Harley-tritt-mein-Sohn-Besitzer nun jedenfalls endlich bekommen, wonach sie schon so lange gelüstet haben. Nachdem bis dato über 51.200 von ihnen eine Onlinepetition der Aktivisten von Google Maps “Bike There” unterzeichnet haben, manche verzweifelten Google-User sich ihre eigenen unzulänglichen Zwischenlösungen gebastelt und alle anderen hoffnungsvoll darbend dem Tag entgegenträumten, ist es heute endlich soweit. Nachdem der Suchriese dies bereits im Oktober des vergangenen Jahres angekündigt hatte, schaltet er heute auf dem “National Bike Summit 2010” der Liga der Amerikanischen Fahrradfahrer in Washington endlich Google ”Biking Directions“ auf Maps frei. Wie das aussieht, könnt ihr wie gewohnt einem kleinen Filmchen entnehmen: (weiterlesen…)

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Ein Insider packt aus: Patent-Irrsinn bei Microsoft, Apple und Co.10.03.10

Ich schätze Jonathan Schwartz hatte sich mit einem Glas Wein ans Notebook gesetzt, jedenfalls ließ er es am Mittwoch ordentlich auf seinem Blog krachen. Der ehemalige Chef von Sun Microsystems rechnet mit den Wettbewerbern der Branche ab, den Marktriesen, allen voran Apple und Microsoft. Und wie immer geht es um den großen Streit um das geistige Eigentum.

2003 hatte Schwartz in seiner damaligen Funktion das Projekt Looking Glass vorgestellt, einen neuen Desktop auf Linux-Basis. Nach eigenen Worten klingelte kurze Zeit später das Telefon. Am Apparat: Steve Jobs. Der Apple-Chef stellte klar, dass Sun “über alle Apple-Patente hinwegtrampelt” sei. Sollte das Projekt auf den Markt kommen, “werde ich dich einfach verklagen”. Schwartz wehrte sich und sagte: “Steve, ich habe letztens deine Präsentation und dabei ‘Keynote’ gesehen – und es sieht genauso aus wie Concurrence – hast du darauf das Patent?” Concurrence (s. Bild oben) ist ein Präsentationsprogramm, das Lighthouse Design entwickelt hatte (Schwartz war daran beteiligt). Die Firma wurde später von Sun aufgekauft und entwickelte fortan Software für NeXTSTEP, das als Grundlage für Mac OS gilt. “Wie ich letztens bemerkte, basiert Mac OS nun auf Unix. Ich denke, dass Sun da auch ein paar OS-Patente hat”, soll Schwartz Jobs entgegnet haben. Danach war nichts mehr von diesem am Hörer zu vernehmen. (weiterlesen…)

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Twitter setzt auf Sicherheit – und scannt hierzu die Direktnachrichten10.03.10

Es ist wohl keine allzu große Übetreibung zu behaupten, dass Twitter mit zu den Hauptumschlagsplätzen für URLs gehört, sowohl verkürzte als auch normale. Bei Ersteren war man in Bezug auf deren Sicherheit auf Gedeih und Verderben der Sorgfalt der Shortener-Dienste ausgeliefert, bei letzteren auf die Aufmerksamkeit der User. Zumindest war das bisher so. Seit der letzten Phishing-Attacke, bei der Twitter-User eine Nachricht mit dem Text “This you????” und einem Link in der Form http://www.hurl.ws/XXXX erhielten und damit auf eine gefakte Log-in-Seite gelotst wurden (zur Erinnerung), hat Twitter genug von den Spirenzien. Wie der Microblogging-Dienst auf seinem Blog aktuell verkündet, werden ab sofort alle von Usern verschickten Direktnachrichten – die Twitter als die größten Spam-Schleudern ansieht – umgeleitet und die darin enthaltenen Links geprüft.

Mit diesem neuen Service will Twitter Phishing-Versuchen und ähnlichen Cyber-Attacken den Riegel vorschieben. “Indem wir alle an Twitter gesendeten Links auf diesen neuen Service umleiten, können wir schlechte Links erkennen, abfangen und ihr Ausbreitung auf Twitter verhindern. Selbst wenn ein schlechter Link bereits in einer Mail-Benachrichtigung verschickt wurde und von jemandem angeklickt wird, werden wir imstande sein, den User zu schützen.” (weiterlesen…)

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Gegen das Vergessen: MySpace probt ein letztes Aufbäumen10.03.10

Was wurde eigentlich aus MySpace-Tom aka Thomas Anderson, der vor fünf Jahren seine Plattform für über eine halbe Milliarde Dollar Rubert Murdoch unterjubelte? Sein letzter Blogeintrag auf MySpace datiert zurück auf den 2. Mai 2009. War dies der letzte Tag, an dem sich etwas Berichtenswertes in dem Netzwerk ereignete?

MySpace dümpelt schon lange Zeit im offenen Meer vor sich her, das ist kein Geheimnis. Was aber immer deutlicher hervortritt, sind die hässlichen Rostflecke am Rumpf des einstigen Web 2.0-Tankers. Die Taktfrequenz der Innovationen kam schon vor Monaten zum Erliegen, die Nutzer fliehen und alles, was Murdochs News Corp. dazu zu sagen hat, ist das Durchhaltemantra: “Ja, irgendwann! Entertainment! Irgendwann!” Vergangenes Jahr rauschte Facebook bei den Nutzerzahlen an MySpace vorbei. Heute verfügt Zuckerbergs Netzwerk weltweit über 400 Millionen Mitglieder. MySpace? Bringt es gerade noch auf 100 Millionen – Tendenz dramatisch weiter abnehmend.

Umso überraschter darf man sein, dass es der “USA Today” gelungen ist, die MySpace-Doppelspitze Jason Hirschhorn und Mike Jones zum Interview zu überreden. Das wirklich Überraschende an den Informationen, die wir hier erfahren, ist aber nicht ihr Gehalt, sondern die Zuversicht, mit denen sie vorgetragen werden. (weiterlesen…)

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Facebook mit neuem Location-Feature: Angriff auf den Wettbewerb – und den Datenschutz09.03.10

War es das für Foursquare und Gowalla? Wie die “New York Times” gerade berichtet, wird das Netzwerk der Netzwerke, Facebook, schon im kommenden Monat ein neues Feature auf der Plattform integrieren: Geo-Tagging von Status-Updates. Die Zeitung will aus internen Kreisen erfahren haben, dass Facebook die Funktion Ende April auf der hauseigenen Entwicklermesse f8 vorstellen wird. Aufmerksame Beobachter hätten bereits Ende vergangenen Jahres im Rahmen der neuen Datenschutzbestimmungen merken können, dass da etwas im Busch ist:

Wenn du anderen deinen Standort mitteilst oder zu etwas, das du auf Facebook stellst, eine Ortsangabe machst, dann behandeln wir dies wie alle anderen von dir geposteten Inhalte. Wenn wir einen Dienst anbieten, der diese Art der Standortmitteilung unterstützt, geben wir dir die Möglichkeit, dich explizit für die Teilnahme daran zu entscheiden.

Doch seien wir ehrlich: Es war unvermeidbar, dass das 400 Millionen Mitglieder schwere Netzwerk irgendwann auf den GPS-Trichter kommt. Ein Viertel der Nutzer geht heute mobil per Handy auf die Plattform. Nach Informationen der “New York Times” experimentiert Facebook bereits seit einem Jahr an dem Location-Feature. Man wollte jedoch solange mit dem Release warten, bis sämtliche Kinderkrankheiten auskuriert sind. (weiterlesen…)

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Amazon rüstet auf: Kindle soll besseren Browser erhalten09.03.10

Es gibt wieder Gerüchte aus Cupertino. Bevor aber die Apple-Verachter unter euch zu den Körben mit dem virtuellen Matsch-Obst laufen, um es als Wurfgeschoss in Richtung meines Kopfes zu schleudern: Haltet ein, Freunde. Es handelt sich dieses Mal nämlich um ein anderes, in dieser Gegend von Kalifornien ansäßiges Unternehmen, nämlich Amazon. Um ganz genau zu sein um Lab126, ein Tochterunternehmen des Social-Commerce-Versandhauses. Und aus der Schmiede dieses eigenen Angaben zufolge “innovativen Konsumenten-orientierten Startups”, das “einfach zu bedienende, hochintegrierte (was auch immer das heißen mag) Konsumartikel designed und entwickelt”, um damit Amazons Kunden zufrieden zu stellen, stammt…: der Kindle. 

So doll zufrieden scheint man bei Lab126 nun aber offenbar nicht mehr mit dem E-Reader zu sein. Zumindest wurde an mindestens einer Stelle Verbesserungspotential oder -bedarf erkannt. Gut möglich, dass das Konkurrenzprodukts des nur knapp eine Meile (drei Minuten Auto-Fahrtzeit) entfernten Rivalen hier ein wenig stärker zur Einsicht beigetragen hat, als es die User bisher geschafft haben. Jedenfalls sucht Lab126 per Inserat (das schon seit längerem existiert, auf das die Kollegen von Webmonkey aber erst jetzt durch einen Tweet aufmerksam geworden sind) nach tatkräftiger Unterstützung für das Web-Browser-Team. (weiterlesen…)

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