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Archive for 04.2010

‘Überraschend starke Nachfrage’: Apple verschiebt iPad-Marktstart in Deutschland14.04.10

Gerade flatterte die Pressemitteilung von Apple herein – iPad-Fans können sich schon einmal auf lange Gesichter einstellen. Apple sei von dem bisherigen Run auf das Tablet geplättet, heißt es darin – 500.000 Geräte seien allein in der ersten Woche ausgeliefert worden. Voraussichtlich werde die Nachfrage auch “weiterhin unsere bereitgestellten Mengen in den nächsten Wochen übertreffen”. Apple habe derzeit auch alle Hände voll mit einer großen Stückzahl an Vorbestellungen zu tun, die gegen Ende April zur Auslieferung versprochen wurden. Hierbei handele es sich bereits um das iPad 3G.

Als Reaktion auf den Ansturm habe das Unternehmen nun “die schwierige Entscheidung” getroffen, die internationale Markteinführung um einen ganzen Monat auf Ende Mai zu verschieben. Damit verzögere sich auch die Bekanntgabe der Preise, die zunächst für den 10. Mai geplant sei. Zum gleichen Zeitpunkt werden auch erste Vorbestellungen entgegengenommen: “Wir sind uns bewusst, dass viele Kunden auf der Welt, die auf den Kauf eines iPad warten über diese Nachricht enttäuscht sein werden, aber wir hoffen, dass sie zumindest über den Grund erfreut sind – das iPad ist bislang in den USA ein überwältigender Erfolg”, heißt es in der Mitteilung.

(André Vatter)

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Amerikanische Behörde nimmt Raubkopierer in Schutz – zumindest indirekt14.04.10

Viele von uns haben es schon lange vermutet, nun liefert eine aktuelle Studie (Vollversion als PDF und Kurzfassung) offenbar den Beweis. Die Zahlen, die sich die Bosse aus der Film- und Musik-Branche zusammenträumen, wenn sie von wirtschaftlichen Verlusten durch Piraterie sprechen, entbehren schlichtweg jeder Grundlage. Ebenso die Schwarzmalerei einiger Politiker, wenn es um die Bedrohung von Arbeitsplätzen durch die Raubkopierer geht. Zumindest gilt das dem Report zufolge für die USA, dürfte aber mit entsprechenden Abänderungen auch auf andere Länder übertragbar sein.  

Und darum geht’s: Das United States Government Accountability Office (GAO) ist eine dem deutschen Bundesrechnungshof vergleichbare US-Behörde, die sich als “investigativer Arm” oder “Wachhund” des Kongresses versteht. Ihr Aufgabenbereicht umfasst im Kern die Prüfung staatlicher Vorhaben (beispielsweise hinsichtlich Korruption oder Missmanagement) sowie die Beratung des Kongresses bei der Planung von Programmen und die Überprüfung von Beschwerden gegen Vergabeentscheidungen. Diese GAO nun hat am vergangenen Montag einen Report mit folgendem Titel veröffentlicht: “Intellectual Property – Observations on Efforts to Quantify the Economic Effects of Counterfeit and Pirated Goods” (zu deutsch etwa: “Geistiges Eigentum – Betrachtungen zu den Bemühungen, die ökonomischen Auswirkungen durch gefälschte und raubkopierte Güter zu messen”). Auf 41 Seiten kommt sie darin zu dem Schluss, dass Piraterie zwar durchaus eine kriminelle Handlung sei, der von ihr verursachte Schaden aber bei weitem nicht so hoch liege, wie von der US-Industrie und -Politik bislang immer behauptet wurde. Oder anders ausgedrückt: Die Annahmen, auf denen die bisherigen Berechnungen beruhen, sind falsch oder zumindest übertrieben. (weiterlesen…)

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Apple vs. Adobe – Nächster Stopp: Gerichtssaal14.04.10

Dass zwischen Apple und Flash-Entwickler Adobe schon längere Zeit die Fetzen fliegen, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Apple hat von Anfang an Adobe Flash den Einzug auf das iPhone und den iPod Touch verboten – es war selbsterklärend, dass das proprietäre Plugin auch nicht den Sprung auf das iPad schaffen würde.

Adobe bleibt nichts anderes übrig als zuzusehen, wie Steve Jobs mit eiserner Hand dass Internet in zwei Hälften teilt: Wer auf Apples Seite ist, verabschiedet sich ein für alle mal von Flash und setzt fortan auf HTML5, CSS3 und JavaScript. Alle anderen können im Internet der Neunziger Jahre verhaftet bleiben. Um seine Forderung zu unterstreichen, hat der Apple-Chef eine plakative Lob-Übersicht veröffentlicht, in der die ‘Guten’ Erwähnung finden. Auch Entwickler, die sich vorstellen können, als Überläufer einen Neubeginn zu wagen, werden mit einem warmen Händedruck empfangen.

Sicherlich gibt die Entwicklung dem Plugin-Platzhirschen Adobe ein wenig zu knabbern – doch seien wir ehrlich: Auch viele andere Smartphones können heute mit Flash nichts anfangen und die wenigen, die es können, unterstützen nur die abgespeckte Lite-Version. Doch das ist es auch nicht wirklich, was Adobe auf die Palme bringt. (weiterlesen…)

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Bit.ly putzt sich heraus: Besseres Design, mehr Statistiken und Sharing-Optionen14.04.10

Das wohl zu den populärsten URL-Shortener-Diensten gehörende Unternehmen Bit.ly kündigt in einem aktuellen Blogpost für kommende Woche große Veränderungen an. Das noch recht junge, durch die Kooperation mit Twitter aber schon praktisch zum Marktführer auf dem Gebiet der Adressen-Verkürzung aufgestiegene Start-Up will mit dem Release 1.3 nicht nur seine Website komplett updaten. Darüber hinaus sollen auch einige schicke, neue Features wie etwa “History Search” implementiert werden.

Da sich die Verantwortlichen des Kurz-URL-Dienstes auf ihrem Weg zu Twitters Chirp-Konferenz befinden (findet heute und morgen statt) und dort vermutlich in aller Ausführlichkeit über die Veränderungen sprechen werden, wollen sie ihr Pulver natürlich nicht komplett auf dem Blog verpulvern. Das eine oder andere lassen sie aber dennoch durchblicken, das ich kurz für euch zusammenfassen möchte: Es wird zunächst einmal ein etwas zeitgemäßeres Design geben; zu der vielleicht größten Neuerung zählt dabei die Tab-Ansicht am oberen mittleren Rand der Seite beziehungsweise das Hinzufügen des Tabs “Manage”, was letztlich aufs Gleiche hinausläuft. Bleiben wir erstmal beim “Shorten”-Tab. Nicht überraschend ist, dass der User mit bit.ly auch weiterhin wird lange in kurze URLs verwandeln können. Dies soll nun aber auf etwas ”modernere” Weise geschehen – dazu gehört, dass die Links nach ihrer Eingabe automatisch gekürzt werden (was man sich auch immer darunter vorzustellen hat). Zudem soll das Erstellen von “kundenspezifischen” URLs erleichtert werden. (weiterlesen…)

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Der ExoPC Slate: Platz da, hier kommt das kanadische WePad!14.04.10

Helft mir mal bitte auf die Sprünge – guck ich schief? Kollege Schamberg aus der onlinekosten.de-Redaktion schoss mir gerade einen Link rüber: ExoPc.com. Auf der Seite findet ihr das neueste Produkt des gleichnamigen kanadischen Unternehmens – ein Tablet, das auf Basis von Windows 7 arbeitet. Auf einer Vergleichsseite, auf der die Spezifikationen des ExoPC Slate mit denen des HP Slate und des iPad verglichen werden, bekommen wir ein wenig Einblick in die Hardware: Angetrieben von einem 1,66 GHz Intel Atom N450-Prozessor bietet das Gerät ein Multitouch-Display mit 11,6 Zoll und einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln, zwei USB-Ports, Bluetooth und WLAN 802n, einen Mini-HDMI-Anschluss, einen SDHC-Kartenleser und eine Front-Webcam mit 1,3 Megapixel. Die Maße betragen 288x190x14 Millimeter, der ganze ExoPC bringt 850 Gramm auf die Waage. Vergleichen wir das Ganze mit den bisher bekannten Hardware-Spezifikationen des WePad (PDF) ergibt sich folgendes Bild: (weiterlesen…)

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Schlappe für GEZ: Für ‘gebührenfreie Zweitgeräte’ gibt’s keine Kohle13.04.10

Hach, es ist immer wieder toll, schöne News zu ansonsten tristen und ärgerlichen Themen zu posten. So wie am heutigen Tag, an dem ich euch mitteilen darf, dass der GEZ vom Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Kassel mit dem Richter-Hammer auf die gierigen Fingerchen geklopft wurde (Pressemitteilung als PDF). Die Rechtshüter haben nämlich pro PC-Besitzer entschieden und geurteilt (Aktenzeichen: 10 A 2910/09), dass für Computer mit Internetanschluss in einem häuslichen Arbeitszimmer keine zusätzlichen Rundfunkgebühren fällig werden.

“Zusätzlich” bedeutet in diesem Kontext, dass von dem User natürlich bereits für seine privaten Geräte eine Gebühr an die Einzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten entrichtet wird. Bei dem PC handelt es sich dann um ein sogenanntes “gebührenfreies Zweitgerät”. Da hüpft das Herz doch vor Freude und die Sonne scheint gleich doppelt so hell. Dies wird vor allem dem Kläger so gehen, einem selbständigen Informatiker, der sich nun in zweiter Instanz gegen die GEZ durchgesetzt hat.  (weiterlesen…)

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WePad: Prototyp zeigte Windows als Betriebssystem13.04.10

“Nein, es ist keine Entlarvung”, teilte mir die Dame von Neofonie eben am Telefon mit. “Es war einfach… um zu zeigen.” Es herrscht derzeit ein wenig Aufregung im Internet, einen Tag nach der öffentlichkeitswirksamen Präsentation des WePad in Berlin haben sich einige Unklarheiten ergeben, was die Authentizität des Gezeigten betrifft. Laut dem “Handelsblatt” sei das gestern in die Kameras gehaltene Gerät am besten mit dem Begriff einer Attrappe zu umschreiben.

Dem Team von AndroidPads war eine Fehlermeldung aufgefallen, die auf einem System, das als Linux angegeben wurde, so nicht hätte vorkommen dürfen: “Der WePad-Prototyp, den sie auf der Pressekonferenz zeigten, lief mit einem normalen Windows.” In einem Video, das Reuters später ins Netz stellte, sei die Windows-Fehlermeldung klar als solche zu erkennen (ab 6. Sekunde). Wie unangenehm Neofonie-Gründer Helmut Hoffer von Ankershoffen dieser Fauxpas war, wurde auch in diesem YouTube-Video dokumentiert: (weiterlesen…)

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‘Wie eine Desktop-Anwendung’: Google erweitert Feature-Liste von Google Docs13.04.10

Na? Ist das wieder eine der regulären Innovationswellen bei Google oder wird da jemand wegen Microsoft nervös? Der Konkurrent hatte angekündigt, im Zuge der Veröffentlichung von Office 2010 eine kostenlose (da werbebasierte) Büro-Suite für alle Nutzer frei zu schalten, die direkt im Browser nutzbar sein wird: Ein direkter Angriff auf Google Docs. Microsoft nennt die Online-Anwendung “Office Web Apps”, sie beinhaltet Word, Excel, PowerPoint und OneNote.

Was immer letztendlich den Anstoß dazu gegeben hat: Google hat sich nun die eigene Office-Software noch einmal zur Brust genommen und kernsaniert. Die Editoren des Textprogramms, der Tabellenkalkulation und des Zeichenprogramms, das es künftig als alleinstehende Anwendung gibt, wurden komplett überarbeitet. Unter anderem wurde dabei flotteres JavaScript integriert: “Die Applikationen laufen nun so schnell wie Desktop-Anwendungen – doch sie haben den einzigartigen Vorteil, dass sie sich in der Cloud befinden.” (weiterlesen…)

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Shazam greift nach dem Fernseher, bietet Bonusmaterial und Spar-Coupons13.04.10

Vielen von euch dürfte Shazam ein Begriff sein. Die App des gleichnamigen, im Jahre 2002 gegründeten Musik-Identifikationsdienstes gehört nämlich zu den beliebtesten, die auf BlackBerry-, Android- oder Apple-Geräten zu finden sind (auf der Unternehmensseite gibt es eine komplette Liste mit den unterstützten Geräten, falls jemand sich die App noch nicht runtergalden hat). Laut eigener Auskunft wird die Anwendung, mit der sich Musiktitel per Handy beziehungsweise Smartphone identifizieren (“taggen”) lassen, von weltweit mehr als 50 Millionen Menschen benutzt. Seit die App im Jahre 2008 fürs iPhone/iPod verfügbar wurde, wurde sie allein über 15 Millionen Mal heruntergeladen.   

Auf diesem Erfolg wollen sich die Betreiber des Dienstes aber nicht ausruhen. Stattdessen wird geplant, Shazam auf ein neues Level zu hieven, das über das Taggen hinaus geht: ”Mit dem nächsten Schritt werden wir mit Shazam mehr Gewicht auf ‘Browsability’ und Auffindbarkeit legen”, so der Chef des Unternehmens, Andrew Fisher. Und was genau er damit meint, dafür gibt er ein konkretes Beispiel. Wenig überraschend spielt darin das neueste Baby aus der Apple-Fabrik die Hauptrolle, wenngleich im Grunde alle Laptops, Notebooks und Co. dafür verwendet werden könnten. (weiterlesen…)

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Sponsored Tweets: Intelligente Lösung oder Störfeuer im Twitter-Stream?13.04.10

So so, Herr Biz Stone hat sich also Bezahl-Tweets ersonnen, um bei Twitter endlich die Vermarktung anzuschieben – das kommt ein wenig überraschend. Vor einem Jahr hatte er in einem Reuters-Interview gesagt: “Es gibt ein paar Gründe, warum wir nicht den Werbeweg gehen – einer davon ist, dass Werbung uns einfach nicht wirklich interessiert.” Stone hatte auch gesagt, dass Anzeigen in Twitter-Nachrichten die Leute nerven könnten. Später wurde die Aussage revidiert: Anzeigen würde kommen, allerdings in “passender und nützlicher Form”, so dass der Nutzer “sie nicht als Werbung empfindet”.

Nun, und hier sind wir: Bereits seit Monaten wurde intern im Haus mit den “Sponsored Tweets” experimentiert, so dass bereits heute das Roll-Out stattfinden wird. Als erste Kunden konnten Best Buy, Bravo, Red Bull, Sony Pictures, Starbucks und Virgin America gewonnen werden. In einem ersten Schritt tauchen die Paid-Tweets lediglich in der Suche auf. Bezahlt wird auf TKP-Basis, jedoch arbeitet Twitter an einem intelligenteren Berechnungssystem, das auch das Engagement der Nutzer mit einbezieht: Wie oft wurde der Werbetweet retweetet, wie oft wurde der Post favorisiert, wie oft wurde der integrierte Link angeklickt? “Resonanz” nennt Twitter diesen Faktor, der später in die Abrechnung mit einfließen soll. Werden viele Reaktionen durch den Tweet provoziert, bleibt er im System, bei einer schwachen Performance fliegt er raus – und die Kunden zahlen keinen Cent. (weiterlesen…)

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Der Opera Mini für das iPhone ist da! Inklusive kleiner Mankos…13.04.10

Boom, there it is! Ab sofort steht der Opera Mini für auch für das iPhone und den iPod im App Store zum kostenlosen Download für euch bereit. Bisher gab es ihn ja leider nur für die Smartphone-Modelle anderer Anbieter, was ja mal durchaus eine erfrischende Abwechslung war. Nun gibt es aber die offizielle Bestätigung per Pressemitteilung, und ich habe ihn mir selbst vorhin runtergeladen, es ist also tatsächlich wahr. Nach all dem Betteln und Flehen und dem dezenten Druck, den man auf die Verantwortlichen bei Apple ausgeübt hat (etwa mit dem Timer, der die Zeit bis zur erhofften Freigabe zählte, siehe Bild), ist die Überraschung perfekt. Opera ist nun der erste verfügbare Browser für die Gadgets aus Cupertino, der nicht auf dem Safari basiert, sondern mit einer komplett eigenständigen Infrastruktur daherkommt.

Und diese ermöglicht es laut dem norwegischen Hersteller, dem User ein sehr viel schnelleres Surferlebniss als der native Browser zu bescheren. Zur Erinnerung: Durch das Routing auf die hauseigenen Server schafft es Opera, die Größe der Datenpakete, die zum Smartphone geschickt werden, um bis zu 90 Prozent zu reduzieren. Hierdurch werden Internetseiten um bis zu sechsmal schneller aufgebaut, als bei der Konkurrenz. Dieser Vorteil spiegelt sich auch in barer Münze wider, zumindest bei denjenigen iPhone-Besitzern, die bei ihrem Mobilfunkanbieter für einen einen volumenabhängigen Datentarif bezahlen oder im Ausland mobil surfen wollen. Wie der Mini sich auf den iGadgets macht, wie das Tabbed Browsing und andere Features funktionieren, könnt ihr diesen Bewegtbildern entnehmen.   (weiterlesen…)

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Sharp legt nach: 3D-Multitouch-Screen für E-Reader und Laptops13.04.10

Beflügelt durch den Erfolg von James Camorns “Avatar” ließen die Gadgets, die auf der diesjährigen CES vorgestellt wurden, jeden das Unvermeidbare bereits erahnen: Alle technischen Geräte, die mit einem Screen ausgestattet sind, würden über kurz oder lang auf 3D-Fähigkeit gepimpt werden. Und zu den Unternehmen, die dieses Ziel augenscheinlich besonders eifrig anpeilen, gehört Sharp. Vor knapp einer Woche stellten die Japaner auf einer Pressekonferenz in Tokio einen 3D-Touchscreen für Smartphones und PDAs vor, der für den Effekt keine spezielle Brille erfordert. Und heute legen sie nun noch ein Brikett nach.

Im Rahmen der Präsentation ihres Portfolios an 3D-tauglichen Fernsehern, die ihre Bilder allerdings nur im Zusammenspiel mit dem entsprechenden Nasenaufsatz in die dritte Dimension beamen, stellten sie auch einen 3D-10.1-Zoll-Screen für die großen Brüder und Schwestern der oben genannten mobilen Gadgets vor: nämlich für E-Book-Reader, Tablets und Netbooks. Wie bei jenen, wird auch hier kein Zusatz-Accessoire für den 3D-Effekt benötigt, der wahlweise ei-n oder ausgeschaltet werden kann und zudem gibt es ihn sowohl mit als auch ohne Touchscreen-Funktion. (weiterlesen…)

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Google Search Stories: Bastelt eure Geschichten selbst13.04.10

Es war einmal… viele tolle Geschichten fangen so an. Zumindest war das früher so. Heute läuft man bereits mit einem etwas längeren Blog-Artikel Gefahr, dass einem die Leser weniger Aufmerksamkeit schenken. An eine Geschichte mit ellenlanger Einleitung ist daher in dieser schnelllebigen Zeit gar nicht mehr zu denken. Twitter hat uns gelehrt, dass alles Mitteilenswerte auch in 140 Zeichen erzählt werden kann und so ist es kein Wunder, dass sich auch die Art und Weise, wie wir Geschichten verfassen, eines Tages grundlegend geändert haben wird.

Google hat gerade ein sehr nettes Projekt namens Search Stories gestartet, mit dessen Hilfe man sich aus Google-Suchanfragen eine eigene winzig-kleine Geschichte zusammenbasteln kann. Google selbst hat in diesem Stil beim letzten Super Bowl in den Vereinigten Staaten einen Webespot gestaltet, in dem eine kleine Liebesgeschichte erzählt wird. Für diejenigen, die sie nicht gesehen haben, zeige ich sie nochmal kurz: (weiterlesen…)

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Aus ‘Pink’ wird ‘KIN’: Microsoft stellt seine Social Phones vor12.04.10

Mann, Mann, Mann – so ein wenig Feierabend hin und wieder wäre schon schön. Doch das will ich euch heute nicht vorenthalten: Microsoft launcht seine erste eigene Handy-Reihe! Dann haben sich die ersten Gerüchte und späteren Spekulationen in Bezug auf das geheime “Projekt Pink” also doch bewahrheitet. Microsoft nennt seine neue Entwicklung “Social Phones”, gebaut werden sie von Sharp, vermarktet werden sie unter dem Begriff “KIN“, den ich ziemlich spontan als reines Kunstwort interpretieren würde. Schauen wir also mal rein…

Auffällig ist, dass sich Redmond mit konkreten Hardware-Spezifikationen zurückhält – anders ausgedrückt: ich habe in meinem Leben noch nie eine so schwammige Pressemitteilung gesehen. Was wir bislang wissen: Es wird zwei Modelle geben, das KIN One und das KIN Two – beide verfügen über einen Touchscreen und eine Slide-out-Tastatur. Das KIN One ist geradezu grotesk winzig und kommt in einem fast schon kreisrunden Design daher – passend für schwielenlose Kinderhände. Es verfügt über eine 5-Megapixel-Kamera mit Blitz und Bildstabilisator. Der interne Speicher misst vier Gigabyte – ob er aufstockbar ist, kann ich zur Stunde nicht in Erfahrung bringen. KIN Two, der große Bruder, besitzt einen größeren Bildschirm und eine größere Tastatur. Der Speicher wird mit acht Gigabyte angegeben, die integrierte Kamera bringt es auf acht Megapixel und soll in der Lage sein, auch HD-Videos schießen zu können. Die beiden KINs werden nach Unternehmensangaben die ersten Windows Phones im Markt sein, die die Zune-Dienste einschließlich Musik, Video, FM-Radio und Podcast anbieten. Wenig überraschend: Die Microsoft-Suchmaschine Bing wurde in beiden Handys ebenfalls integriert. (weiterlesen…)

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Das WePad kommt für 449 Euro ab August in den Handel12.04.10

Also, diese Methode war mir auch neu: Neofonie, der Bauer des sagenumwobenen WePad, hatte das Tablet-Projekt lange Zeit zur Geheimsache Nummer eins erklärt – lediglich über die Facebook-Produkseite des Unternehmens waren tröpfchenweise Informationen nach außen gesickert. In erster Linie bildete die Seite aber einen Rückkanal für die Nutzer, die Neofonie per Pinnwandeinträgen ihre Wunschkonfigurationen vorstellen konnten. Diese Art der Informationspolitik kann getrost als Buzz-Marketing beschrieben werden. Erstaunlich ist dann aber, dass am Tag der offiziellen Präsentation der Buzz eher gering war. Stattdessen bloggte das Unternehmen lieber selbst auf der Facebook-Seite still mit, als Neofonie-Gründer Helmut Hoffer von Ankershoffen durch die Keynote führte. Mal sehen, was wir zur Stimmung beitragen können…

Nach Angaben des Unternehmens konnten sowohl Adobe als auch Intel als Partner gewonnen werden, was die Herkunft 1,66 GHz Intel Atom N450-Prozessors erklären dürfte. Zu den Schnittstellen zählen unter anderem zwei USB-Ports und ein SDHC-Kartenleser, über den sich der interne Speicher (wahlweise 16 oder 32 Gigabyte) um 32 Gigabyte aufstocken lässt. Zudem soll es möglich sein, Filme und Musik direkt von einer SD-Karte abzuspielen. Darüber hinaus wurde dem WePad auch eine HDMI-Schnittstelle spendiert. Bluetooth 2.1, WLAN (802.11n) und GPS sind natürlich auch mit an Bord, ebenso darf auch die Webcam (1,3 Megapixel) nicht fehlen. Das Display hat eine Auflösung von 1366×768 Pixeln (zum Vergleich: das iPad bringt es auf 1024×768 Pixel) und ist Multitouch-fähig. Die Akkulaufzeit wird mit sechs Stunden angegeben. (weiterlesen…)

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