Lena stürmt (erneut) die Download-Charts
Leute, was war das für ein emotionales Wochenende. Jubelnd und mit in die Luft gerissenen Armen habe ich am Samstagabend hier in Köln mit ein paar Freunden im Biergarten gesessen und mit unzähligen anderen Verrückten jeden Punkt bejubelt, der aus ganz Europa an unsere Lena vergeben wurde. Ja, nachdem ich mich schon für die Casting-Reihe “Unser Star für Oslo” begeistern konnte, hat mich auch das Eurovision-Fieber gepackt. Song Contest schauen und so richtig mitfiebern. Wann hat das das zuletzt gegeben?
Was ich aber eigentlich am interessantesten finde: im Grunde hatte ich mich an Lenas Song “Satellite” schon sattgehört. Immer wenn er im Radio gespielt wurde – und das passierte häufig, vielleicht zu häufig – dachte ich mir: ‘Oh nein, nicht schon wieder!’ Doch nun, wo es eine neue Live-Version gibt und verbunden mit all den erlebten Emotionen, ist der Titel wieder richtig interessant geworden. Und das geht offenbar nicht nur mir so. Denn europaweit hat Lena am Sonntag und Montag die Download-Charts gestürmt.
Ich habe gerade noch einmal in die aktuellen iTunes-Statistiken von Apple geworfen und siehe da: in inzwischen sechs Ländern, in denen iTunes am Start ist, hat sich Lena mit ihrem Song Contest-Titel auf die Spitzenposition geschoben. Und zwar in Schweden, Norwegen, Luxemburg, Griechenland, Finnland und Österreich. Hinzu kommen zwei zweite Plätze in der Schweiz und (hoppla!) in Deutschland sowie ein dritter Platz in Dänemark und ein Platz 4 in den Niederlanden. Ganz ähnlich sieht es übrigens in der Schweiz aus. In Deutschland, Österreich und der Schweiz thront “Satellite” an der Spitze der am meisten heruntergeladenen Tracks. Respekt!
Verwunderlich ist es ja nicht wirklich, dass sich ein Siegertitel gut verkauft. Allerdings darf man nicht vergessen, dass Lena die Download-Charts schon einmal mit Rekordzahlen gestürmt hat. Direkt nach ihrem Sieg in der Sendung “Unser Star für Oslo” nämlich. Mal abwarten, was mit “Satellite” noch möglich ist und wie lange es dauern wird, bis uns der Titel aus den Ohren wieder herauskommt.
(Hayo Lücke)
|
|
Tweet |
|
3. Artikelstatistik:
· read: 12280 · today: 2 · last: 26. May 2012






Ich kann ihn jetzt schon nicht mehr hören.
Ich finde es gut, dass Deutschland gewonnen hat. Fande aber andere Titel deutlich besser.
Zum Beispiel Frankreich :) das trifft irgendwie mehr den Puls der Zeit. Summerfeeling ;)
@Kritiker: Die Franzosen waren auch nicht schlecht, der Song wird bestimmt zur WM durchstarten!
@Kritiker: Frankreich hat mir gar nicht gefallen. Das war doch so ein 08/15-Ballermann-Gedudel. Da fand ich Russland deutlich besser.
Egal Lena GO!! Super! Alles richtig gemacht.
Und ich glaub auch das das nicht ihrer zwar guten aber bestimmt nicht überragenden Stimme zu verdanken ist. Sondern ihre ganze Art.
Sympathisch, Humor vom Feinsten und nicht blöd.
Danke Raab – Danke Lena – Danke Pro7
Und wie Lena heute sagte: Das ist bloss Unterhaltung!
Jup! Und was für eine..
Etwas frühzeitig finde ich die Ankündigung, dass Lena ihren Titel auch im nächsten Jahr verteidigen soll und die Casting-Shows lediglich zur Ermittlung des Songs dienen werden.
[...] Stefan Raab und die ARD haben gerade bekannt gegeben, dass der neue Stern am Grand Prix Himmel, Lena Meyer-Landrut, auch im kommenden Jahr für Deutschland beim Eurovision Song Contest, dann im eigenen Land, [...]
Interessant finde ich solche Phänomene: Anscheinend hat im Zeitalter des Social Webs die soziale Komponente oder auch der Charakter – hier ausgedrückt in der medialen Präsentation – einen wesentlich größeren bzw. stärkeren Einfluss auf den Erfolg eines Musikers/Stars als das wirkliche Talent/ das Können einer Person.
Gleiches ist ja in ganzer Linie im symbolpolitisch verwischten System Politik zu verzeichnen. Das Mediensystem frisst nunmal sämtliche andere Bereiche auf und verwischt deren eigentlichen autarken Konturen mit seinen eigenen!
1. werden nächstes Jahr sicher mehrere Länder mit dem unschuldigen gecasteten Mädchen o.Ä. auftrumpfen wollen
2. bis dahin ist Lena nicht mehr das unschuldige, sympatische Mädchen, sondern ein erfahrenes Popidol.
Lena is nächstes Jahr ausgelutscht. Ich mein, ganz klar, kein Land will zweimal nacheinander den ESC gewinnen, is zu teuer.
Aber Lena nochmal hinschicken würde große (nicht mehr zu übertreffende) Erwartungen wecken, und alle nur entäuschen.
NDR, ProSieben und Raab sollen sich was Neues einfallen lassen.
Ich wär eh mal wieder für nen Funauftritt a la Guildo Horn oder Wadde hadde dudde da… ;)
Raab ist aber auch schlau. Wollte er doch noch vor dem Sieg nächstes Jahr wieder eine Castingshow mit der ARD machen, so kann er jetzt nur nach dem Sieg in 2011 schlechter abschneiden und nutzt das Event als PR für Lena. Schlaufuchs.
YouTube ist übrigens nicht unschuldig am Sieg von Lena:
http://www.robvegas.de/2010/05.....-gewinnen/
Chris
http://www.unser-luebeck.de/content/view/2304/282/
Man beachte, dass dieser Artikel schon gestern vormittag erschien, so schnell wird Satire Realität …
Es war nur ein doofes Popevent. Mit einer nicht schlechten, auf der Bühne überzeugenden Sängerin. Das wars …
Ist nicht auch geplant eine ähnliche Show wie den Star für Oslo noch einmal zu drehen? Dann können wir uns in den nächstes 10 Jahren ja auf was einstellen. DSDS-Auslutscherei lässt grüßen.
Zum Schluss noch der hier:-D
http://www.titanic-magazin.de/.....Erfolg.jpg
Durch den Doppelsieg von Lena 2010 und 2011 kam es zu einem Umdenken in der Euro-Ländern und der Fokus wurde wieder auf Musik gelegt. Die Beiträge zum Eurovision Song Contest verlagerten den Fokus von Sex und 3 Eimern Make up auf richtige Musik?
Bereits 1998 und 2000 hat Raab beim ESC gezeigt, wie man ausschließlich mit viel Hype sich auf Platz 8 und Platz 5 bringen kann. Was schon mal besser war, als viele andere Teilnahmen.
Jetzt packte er den Hype, zusammen mit einen mittelmäßigen Song in ein kindlich naiv wirkendes Mädel und rührt die Werbetrommel wo es seine mediale Macht nur zuläßt (inkl einem 10 Tage dauerenden Tagesreport über Lena bei einer Norwegischen Zeitung).
Das Konzept ging auf, gratulation Raab.
Türkei, Belgien und Armenien fand ich toll und eines Siegers würdig. Aber Geschmack… kennen wir ja alle.
Lest selbst: http://www.pseudolus.de
Am liebsten schaue ich mir die lustigen Pressekonferenzen an, einfach göttlich. :)
Ich hoffe das sie noch länger von ihrem Erfolg profitieren kann und nicht so schnell von der Bildfläche verschwindet wie manch anderer Musiker.