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Archive for 05.2010

Spiele-Hersteller Ubisoft gewiss: 2012 wird jedes zweite Konsolen-Spiel 3D-tauglich sein19.05.10

Ich bin mir nicht sicher, ob schon zu einem früheren Zeitpunkt Pläne für derartige Produkte in der Pipeline steckten. Spätestens seit Camerons Blockbuster “Avatar” gibt es aber geradezu einen Hype, was 3D-fähige Fernseher und Monitore und Screens betrifft. Insbesondere die asiatischen Hersteller preschen hervor und versprechen uns bereits für den WM-Sommer entsprechende massentaugliche Geräte auf dem Markt. Es versteht sich von selbst, dass im Zuge dessen auch die Hersteller von entsprechendem Equipment für die 3D-Glotzen langsam in Wallung geraten. Dies gilt nicht nur für jene, die 3D-Brillen oder -Filme herstellen, sondern vor allem für die Schmieden von Konsolen- und Videospielen. Neben der Sex-Branche gehören sie nämlich zu dem Industriezweig, der neue technische Möglichkeiten und Errungenschaften am schnellsten für seine Zwecke adaptiert – und durch die massenhafte Verbreitung erst finanziell erschwinglich macht und somit den Weg in die Privathaushalte öffnet.

Es erstaunt daher nicht, dass der französische Spieleentwickler und Publisher Ubisoft Feuer und Flamme für die 3D-Technologie ist. Auf einer kürzlich abgehaltenen Versammlung prognostizierte ein Sprecher des Unternehmens, zu dessen Portfolio solche Verkaufshits wie Assassin’s Creed gehören: ”Künftig wird es mehr und mehr 3D-Produkte für die Xbox 360 und die PS3, aber auch tragbare Gadgets geben”. Und weiter: “Wir können mit einem beträchtlichen Wachstum auf dem 3D-Markt rechnen, weil er so fesselnd ist. Er wird der Industrie eine gute Möglichkeit bieten, den Gamern noch mehr Emotionen liefern zu können”. Die Zahlen, die er dann aber voraussagt, erscheinen mir doch ein wenig hoch angesetzt. (weiterlesen…)

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Facebook auf User-Fang: Neue mobile Seite ’0.facebook.com’ kostenlos erreichbar19.05.10

Als ich zu Beginn dieser Woche gelesen habe, dass Facebook bald 500 Millionen User haben wird, war ich doch ein wenig überrascht. Nicht so sehr, weil die – sich vor allem in letzter Zeit häufenden – Datenschutz-Skandale dem Social Network so gar nichts auszumachen scheinen. Vielmehr, weil es mir scheint, als sei es erst gestern gewesen, dass die 400-Millionen-Marke überschritten wurde. Unter Zugrundelegung irgendwelcher “Netzwerk-Effekte” ist das sicherlich plausibel erklärbar. Auf solche Theorien allein will sich Facebook aber offenbar nicht verlassen. Daher wurde am vergangenen Dienstag nun die mobile Seite 0.facebook.com gelauncht.

Es handelt sich dabei um eine neue mobile Seite, die zwar alle Kern-Features von Facebook enthält, aber auf höchstmögliche Speed-Ausbeute optimiert wurde. Das ist eine völlig nachvollziehbare Entscheidung in einem Zeitalter, in dem Experten wie Googles CEO Eric Schmidt davon sprechen, dass mobiles Internet die Zukunft darstellt. Immerhin greifen eigenen Angaben zufolge mehr als 100 Millionen User über ihre Handys und Smartphones auf die Seiten des Netzwerk-Giganten zu. Und es sollen mehr werden, was zweifelsohne gelingen dürfte. Denn der Clou an 0.facebook.com ist, dass Facebook mit 50 Mobilfunkanbietern in 45 Ländern Verträge abgeschlossen hat, um das Aufrufen der Seite und das Verschicken von Daten-Paketen ohne weitere Kosten nutzbar zu machen. Das Beispiel von Skype zeigt, dass das Konzept eines speziellen für seine Kunden ausgehandelten Preistarifs nicht gänzlich neu ist. Den Service aber völlig kostenlos anzubieten, ist ein smarter Move von Facebook, der dem Unternehmen sicherlich mehr Geld einbringen wird, als es kostet. Und natürlich auch mehr User. Aber apropos User: Die deutschen Fans haben leider keinen Grund zur Freude. (weiterlesen…)

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Kauf von ‘Associated Content’: Yahoo stößt in Social-Content-Sparte vor19.05.10

Eigentlich ist er bewundernswert: Yahoos unbedingter Wille und Ehrgeiz, um jeden Preis wieder an alte Erfolge anzuschließen und konkurrenzfähig zu werden. Die Frage ist nur, ob sich der Blick der Verantwortlichen dadurch nicht etwas verengt und das Unternehmen sich in die falsche Richtung entwickelt? Oder in zu viele Richtungen, um es präziser auszudrücken. Es scheint fast ein wenig so, als wolle man nach dem langen Schönheitsschlaf, während dessen Yahoo einige Trends und schließlich den Anschluss verpasst hatte, alles auf einmal nachholen. Als erstes wurden – natürlich – die “Kosten gesenkt”, was ein Euphemismus für Massenentlassungen ist. Anschließend drehte Yahoo im Social Web auf, das man bis dato nur vom Hörensagen kannte, und zog durch Partnerschaften mit Facebook und Twitter in die Echtzeit-Netz-Welt ein. Schließlich besann man sich wieder auf sein Kerngeschäft, nämlich die Suche, und feuerte mit einer millionenschweren Werbe-Kampagne gegen den Platzhirsch Google. Was man von der Kampagne zu halten hat, sei mal dahingestellt. Es war aber sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, sich auf das Business zu besinnen, in dem das Unternehmen neben seinen Yahoo-Seiten und Werbe-Netzwerken den meisten Umsatz generiert und generieren kann.

Nun verzettelt sich Yahoo aber wieder in eine andere Richtung und kauft für geschätzte 90 bis 100 Millionen US-Dollar das Start-Up Associated Content. Hierbei handelt es sich um eine ebensolche “Content-Fabrik”, wie sie sich seinerzeit auch AOL einverleibt hat – was eines der Probleme ist, auf die ich gleich noch zu sprechen komme. Schätzungen zufolge hat Associated Content 380.000 billige Journalisten, die millionenfach suchmaschinenoptimierten Content produzieren. Etwa in der Form von “Ratgeber zur Reduzierung von Stress im Alltag“. Dazu gibt es dann hier und da auch selbstgemachte Fotos oder Videos. Für dieses Angebot interessieren sich aktuellen Erhebungen zufolge monatlich 16 Millionen Unique Visitors. Soweit, so gut. Nur – was will Yahoo mit dem Unternehmen? (weiterlesen…)

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Dank Windows 7: US-Kunden mit Microsoft so zufrieden wie nie18.05.10

Was sich anhand der Quartals- oder besser: Verkaufszahlen, die Microsoft Ende des vergangenen Monats präsentierte, bereits erahnen ließ, wird nun durch eine Erhebung für den US-amerikanischen Markt untermauert: Windows 7 kommt bei den Usern gut an. So gut sogar, dass in direkter Abhängigkeit davon das Image des Unternehmens in einem überdurchschnittlich hohem Maße positiv profitiert. Im ersten Quartal dieses Jahres stieg der ACSI-Wert des Softwareherstellers, der die Kundenzufriedenheit mit einem Unternehmen wiedergibt, auf 76 von 100 möglichen Punkte – den höchsten Wert seit 2006, als er zum ersten Mal vom American Customer Satisfaction Index erfasst wurde. Die Daten des Index beruhen auf Interviews, die mit etwa 80.000 Kunden aus 200 Unternehmen und 43 Branchen vierteljährlich durchgeführt werden (Infos zur verwendeten Methodik).

Der niedrigste Wert wurde von den Redmondern mit 69 Punkten im Jahre 2008 erreicht. Verantwortlich für das schlechte Abschneiden war seinerzeit vor allem das Betriebssystem Windows Vista, das zu Beginn des Vorjahres auf den Markt gekommen war. Damals fiel die Kundenzufriedenheit um über vier Prozent ab. Durch die Einführung von Windows 7 und der enorm hohen Akzeptanz bei den Usern - Microsoft zufolge läuft das neue OS nun auf zehn Prozent aller PC – stieg der Wert im Vergleich zum Vorjahr um 9 Prozent. Nur mal zum Vergleich: Windows 7 hat innerhalb von drei Wochen einen vierprozentigen Marktanteil erreicht – hierfür benötigte Vista ganze sieben Monate. (weiterlesen…)

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Übernahme von Global IP: Google drängt stärker ins VoIP-Business18.05.10

Wenn sich die betroffenen Aktionäre nicht, wie seinerzeit bei der Übernahme von On 2 Technologies, dagegen sträuben, könnte Google schon bald das nächste Unternehmen seinem Portfolio einverleiben – und nach Gizmo5 das zweite innerhalb eines halben Jahres aus dem Bereich VoIP. Die Rede ist von Global IP Solutions, einem Unternehmen, bei dem Google neben so illustren Namen wie AOL, Samsung oder Yahoo!, bis dato selbst Kunde ist. Die Kalifornier stellen eine Technologie zur Verfügung, mittels derer sich Sprach- und Video-Dateien über IP-Netze übertragen lassen.

Diese Technologie könnte der Suchriese gut für sein eigenes VoIP-Produkt Google Voice nutzen, mit dem - bislang leider nur US-amerikanische – User vor allem eines können: nämlich Gespräche über die mobile Datenleitung und nicht über das Sprach-Netz abwickeln. Zudem wurde von Global IP Solutions erst kürzlich eine Lösung vorgestellt, mit der Entwicklern von Android-Apps die Möglichkeit geboten wird, ihren Anwendungen eine Video-Konferenz- beziehungsweise Video-Chat-Funktion hinzuzufügen. Anstatt solche Arbeiten künftig weiterhin außer Haus und für viel Geld erledigen zu lassen, ist es durchaus sinnvoll, sich das Know-how einfach einzuverleiben. Zudem könnte hierdurch die oben genannte Konkurrenz empfindlich getroffen werden. Yahoo! beispielsweise nutzt die von Global IP Solutions entwickelte Voice-Chat-Technologie in seinem Messenger. (weiterlesen…)

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Microsoft pimpt Hotmail: Mit besserem UI, neuen Features und 10GB-Anhängen gegen Gmail18.05.10

Am gestrigen Montag hat Microsoft für den Sommer dieses Jahres den Launch von “Wave 4″ angekündigt. Falls das niemandem etwas sagt: “Wave” ist die hausinterne Bezeichnung für den kostenlosen E-Mail-Service Hotmail, den die Redmonder vor etwa 13 Jahren für circa 400 Millionen US-Dollar von Sabeer Bhatia und Jack Smith übernommen haben und der mittlerweile als Teil der Windows Live Group in Windows Live Hotmail umbenannt wurde. Das letzte Update auf die aktuelle Version “Wave 3″ liegt knapp neun Monate zurück (die Angaben bei Wikipedia scheinen diesbezüglich noch nicht upgedatet zu sein), seitdem hat sich nicht mehr viel getan. Es wird also Zeit, zur Konkurrenz aufzuschließen.    

Der entsprechende Eintrag auf dem Windows Blog ist recht lang und ausführlich geraten, so dass ich nachfolgend versuchen werde, die wichtigsten Änderungen oder Neuerungen knackig auf den Punkt zu bringen. Fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Wie ihr dem Teaser-und dem nachfolgenden Bild entnehmen könnt, sind das Design und die Anordnung der Menüpunkte dem alten Style treu geblieben, wurden aber ein wenig übersichtlicher gestaltet. Aufgrund einer geringeren Zahl an Buttons, Bildern und weniger Text wirkt vor allem die Startseite nicht mehr so überfrachtet und dadurch aufgeräumter. Sie bietet zudem sowohl einen Überblick über die eingegangenen Mails als auch die Möglichkeit, Status-Updates auf ausgewählten Social Networks wie etwa Facebook zu veröffentlichen.   (weiterlesen…)

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Zweifelhafte Studie sieht kein erkennbares Hirntumorrisiko durch mobiles Telefonieren17.05.10

Eine aktuelle Studie zum Thema Mobil- und Schnurlostelefon dürfte noch gehörig für Zündstoff und Diskussionen sorgen – und zwar aus drei Gründen. Zum einen wegen ihres Ergebnisses, wenn man das Resultat der Untersuchung denn so nennen kann. Dieses besagt nämlich, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass die Nutzung von Handys das Risiko erhöhe, an einem Gehirntumor zu erkranken. In einem Zusatz heißt es allerdings, dass diese Ergebnisse nicht definitiv seien und: ”Die möglichen Auswirkungen einer langfristigen und starken Nutzung von Mobiltelefonen erfordern weitere Untersuchungen”. In anderen Worten bedeutet das nichts anderes, als dass sich die Verantwortlichen der sogenannten “Interphone”-Studie, die von der International Agency for Research on Cancer (IARC) koordiniert wurde, nicht sicher sind. Soweit bleibt also alles beim Alten und die Studie kann genauso kontrovers diskutiert werden, wie ähnliche zum gleichen Thema zuvor.

Dies liegt auch an der Methodik, die im Rahmen der Studie verwendet wurde - womit wir beim zweiten der drei oben angesprochenen Gründe wären. Im Rahmen der etwa zehn Jahre dauernden Studie wurden an 16 Orten in 13 Ländern 5190 Patienten zu ihrem Handy-Gebrauch befragt, die entweder an einem Gliom oder Meningeom litten. Sie sollten dabei unter anderem aus dem Gedächtnis angeben, wie lange sie ihr Handy besaßen, wie lange sie mit ihm pro Monat telefonierten, wie viele Telefonate sie pro Monat führten und an welchem Ohr sie ihr Mobiltelefon in der Regel hielten, bevor der Tumor bei ihnen diagnostiziert wurde. Kritiker kommen hierbei aus dem Monieren gar nicht mehr heraus. (weiterlesen…)

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HTC stellt das Wildfire vor – und zwar früher als selbst gedacht17.05.10

Ja, es ist schon heimtückisch mit diesem Internet. Da plant HTC von großer Hand die Präsentation des Wildfire, welches man als erstes richtiges Social Media-Handy bezeichnet und dann das: Bereits vor dem Presse-Event ist das ganze Netz bereits rappelvoll mit News, Daten und hochauflösenden Bildern zu dem neuen Android-Handy, welches mit 279 Euro (ohne Vertrag) bewusst ein nicht ganz so zahlungskräftiges, weil junges Publikum ansprechen will.

Es ist sicher nicht das erste Mal, dass irgendwo in einer Marketing-Abteilung jemand ziemlich gepennt hätte und es gab bestimmt auch schon dramatischere Leaks als den eines Low-Budget-Handys. Das des iPhone zum Beispiel, dessen neues Modell “4G” sich angeblich gerade 24-millionenfach in den Startlöchern befindet und unter anderem mit einer Bildschirm-Auflösung von 960×640 die Messlatte für die Android-Konkurrenz noch einmal höherlegen soll. Das sehr frühe Auftauchen der ersten Screenshots oder gar dessen komplette Review dürften seinem Ruf oder seiner Beliebtheit nicht wirklich Schaden zufügen. Nicht wenige Fans und Experten haben dem Apple-Lager sogar unterstellt, eine geschickte Werbe-Aktion lanciert zu haben. (weiterlesen…)

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‘So schnell wird man Chef’: Otto setzt auf Viral als Image- und Recruiting-Maßnahme17.05.10

Im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums des Unternehmens verkündete die OTTO Group Mitte des vergangenen Jahres, man wolle den Geburtstag mit einem Feuerwerk guter Ideen feiern. Dabei rausgekommen sind unter anderem der Online-Fashion Store “Yalook“, das Online-Möbellager “yourHome” oder ein “Video in print“-Beileger für das “People-Magazine”. Nette Versuche, die aber weder besonders innovativ, noch besonders unique waren. Und deswegen vor allem an der jüngeren Kundschaft mehr oder weniger unbeachtet vorbeigezogen sein dürften. Um nun gerade in dieser Zielgruppe das Image zu verbessern und sich gleichzeitig von seiner positiven Seite als potenzieller Arbeitgeber für junge, kreative Köpfe zu präsentieren, hat sich der Konzern nun etwas Ausgefalleneres einfallen lassen. Insgesamt drei Teilnehmer eines bis zum 16. Juni andauernden Gewinnspiels winkt als Siegprämie ein Tag an der Seite eines “Chefs” aus dem Bereich “Einkauf” (Jörg Daschner, Direktor), “Personal” (Michael Picard, Direktor) oder “E-Commerce” (Dr. Björn Schäfers, Geschäftsführer smatch.com). Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Kandidat die Verantwortlichen in 350 Zeichen von seinen Stärken überzeugt.

Der Clou an der Sache ist für mich nun aber weniger der Hauptgewinn als die Trägerrakete, mit der die Message ins Internet beziehungsweise an den Mann gebracht werden soll. Hierfür wurde nämlich zusammen mit elbkind, einer Hamburger Spezial-Agentur für Empfehlungsmarketing, das Video-Projekt “So schnell wird man Chef” gelauncht. Nachdem er seinen Namen eingegeben und ein Foto von sich hochgeladen hat, schlüpft der User in dem aus der Ich-Perspektive gedrehten Film in die Rolle des OTTO-Vize-Chefs. Setting ist das reale Konzern-Gebäude, und auch das Büro und ein Teil der zu sehenden Belegschaft ist tatsächlich echt. Hinzu kommen ein paar kleine Gags, die die Macher sich haben einfallen lassen. Ich habe mal so ein Video mit mir als Hauptdarsteller erstellt: (weiterlesen…)

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Google, der Street-View-Skandal und die Konsequenzen17.05.10

Am Freitag dürften es sogar jene Deutsche mitbekommen haben, die sich sonst nicht sonderlich für die Thematik interessieren. Denn nicht nur im Internet, sondern auch im Radio und im Fernsehen wurde darüber berichtet: der Suchriese Google hat mit seiner Kamera-ausgestatteten Street View-Autoflotte doch auch persönliche Daten aus WLAN-Netzwerken eingesammelt. Nachdem eine erste Konsequenz darin bestand, alle Fahrzeuge ersteinmal auf unbestimmte Zeit zu parken und das Erfassen der WLAN-Hotspots mit sofortiger Wirkung zu stoppen und nicht wieder aufnehmen zu wollen, kündigt Google noch eine weitere Konsequenz an, über die sich im Grunde alle Google-User freuen dürften.

Der Vizepräsident der Abteilung Engineering & Research, Alan Eustace, will die normale Google-Suche künftig nur noch verschlüsselt anbieten. Damit soll sichergestellt werden, dass private Daten über Suchanfragen in Zukunft nicht mehr von Dritten über (ungesicherte) WLAN-Netzwerke ausspioniert werden können. Die Umstellung soll noch diese Woche vollzogen werden und der Verschlüsselung gleichen, die beispielsweise auch bei dem hauseigenen E-Mail-Service Gmail oder der personalisierten Suche verwendet wird. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Wachablösung – Android schlägt das iPhone16.05.10

Google AndroidAls US-Techblogger Michael Arrington vergangenen Sommer Android-Geräte als dem iPhone überlegen bezeichnete, war das noch eher als Trotz zu verstehen denn als ehrliche Meinung. Arrington war vom schwachen AT&T-Netz enttäuscht, an das Apple seine iPhones in den USA koppelt.

Gut zwei Jahre lang hat niemand auch nur annähernd am Thron des iPhone gerüttelt. Die Konkurrenz hat sich allenfalls an Apples Wundernudel orientiert. Seit rund einer Woche bin ich mir sicher, dass die Wachablösung längst begonnen hat: Apple wird den Kampf gegen Android-Geräte verlieren, sich dabei aber entspannt zurücklehnen und zusehen.

Eine gewagte These, ja. Ich will euch aber auch erklären, wie ich darauf komme. Es hat mit dem HTC Desire zu tun, das ein Freund vor einigen Tagen von seinem neuen Arbeitgeber gestellt bekommen hat. Ich spielte ein wenig damit herum und fühlte mich gleich an das iPhone erinnert. HTC und Android haben sich klar am iPhone orientiert, einiges schlechter gemacht aber auch manches besser gelöst, zum Beispiel: (weiterlesen…)

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Facebook und die Sicherheit: Es tut sich wieder was14.05.10

Armer reicher Mark Zuckerberg: Scheinbar die ganze zivilisierte Welt scheint auf ihn und Facebook einzuprügeln. Immer wieder sind die Sicherheit und Privatsphäre Thema, wenn Facebook aktuell in den Medien diskutiert wird. Heute morgen habe ich ja bereits einen Artikel über einen meiner Lieblingspatienten, studiVZ, geschrieben. Es ist noch gar nicht zu lange her, dass es dort einen Datenskandal gab, an dessen Ende als trauriger Höhepunkt der Selbstmord eines zwanzigjährigen Mannes stand. Man hat seitens VZnet daraus gelernt und die Login-Bestimmungen verschärft.

An diesen Fall fühlte ich mich erinnert, als ich eben im Facebook-Blog davon gelesen habe, wie sich die Kalifornier ab sofort vergewissern wollen, dass sich tatsächlich nur derjenige einloggen kann, der tatsächlich dem jeweiligen Account zugeordnet werden kann. Scheinbar wird den Mannen um Zuckerberg das Privacy-Gebell der Medien nun doch zu laut, als dass man tatenlos zusehen möchte. Daher macht man das Einloggen vom jeweiligen Gerät abhängig. Wie soll das in der Praxis aussehen? (weiterlesen…)

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Telekommunikation in Australien – Wir geben Einblicke in die TK-Welt ‘down under’14.05.10

Australien Fahne

Der ein oder andere von Euch hat es ja sicherlich mitbekommen, dass ich nun seit rund einer Woche wieder in Deutschland bin. Drei aufregende Wochen in Australien liegen hinter mir und ich kann nur jedem von Euch raten: fliegt da runter, wenn ihr es irgendwie einrichten könnt. Es gibt richtig viel zu sehen und es ist echt spannend zu beobachten, dass die Australier eine ganz andere Mentalität an den Tag legen als wir Europäer. Und auch wenn ich Urlaub hatte, habe ich es natürlich nicht geschafft, die Arbeit ganz links liegen zu lassen. Ein paar Impressionen über die Telekommunikationswelt “down under” habe ich Euch in diesem kleinen Post zusammengestellt. Viel Spaß damit. (weiterlesen…)

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Wikipedia: Vector ist fertig14.05.10

Mit Websites, die zum Alltag gehören wie der Kaffee zum Morgen, ist es wie mit dem Rückwärtsgang beim Auto, der seit Jahren durch Ziehen oder eben Drücken eingelegt wird: An eine Änderung muss man sich erst einmal gewöhnen. So erging es vielen Nutzern erst vor rund einer Woche, als das neue Layout der Google-Suche für alle freigeschaltet wurde. Die nächste Umgewöhnung steht uns jetzt bei Wikipedia bevor: hier wurde aber vieles vereinfacht.

Während angeheiterte Väter mit Bollerwagen im matschigen Waldboden versanken, stellte die Wikimedia Foundation in ihrem Weblog das neue Gesicht des Mitmach-Lexikons vor. Was Ende März bereits angekündigt wurde, ist nun seit Donnerstag für die englischsprachige Version out of beta und somit live: das Vector LayoutWas ist neu? Oben links direkt zu sehen ist der re-designte  Puzzle-Globus, für dessen 3D-Makeover auch Philip Metschan ins Boot geholt wurde, der unter anderem die Effekte in Stars Wars Episode II und Hulk miterstellte, es beim Puzzle Ball aber dezenter angehen ließ. Der Verzicht auf den unruhigen, grauen Hintergrund und das Ende des kursiven Schriftzugs stehen der Website jedenfalls deutlich besser. (weiterlesen…)

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Buschfunk 2.0: studiVZ bohrt seinen Dienst gewaltig auf14.05.10

Wenn die VZ-Gruppe neue Funktionen ankündigt, schalte ich mittlerweile schon automatisch in den Ironie-Modus. Die Dinge, die dort passieren, die Entwicklungen, die man forciert und die Statements, die man abgibt, haben mich soweit getrieben.

Da fällt es – zugegeben – schwer, auch mal anzuerkennen, dass dort ein cleverer, richtiger Schritt gemacht oder eine wirklich sinnige und stimmige Funktion integriert wurde. Mag sein, dass bald wieder so ein Moment kommen wird, der mich wirklich lobend über das VZnet schreiben lässt.

CTO Jodok Batlogg hat ja angekündigt, dass er für frischen Wind sorgen möchte und daher einiges an Neuerungen und Verbesserungen in Aussicht gestellt. Viel geschimpft wird immer noch über den Buschfunk. Twitter-Nutzer können ihn unmöglich als auch nur annähernd gleichwertig anerkennen, weil er selbst hinter einem eher rudimentär ausgestatteten Dienst wie Twitter technisch hinterher hinkt. Gleichzeitig missbrauchen viele VZ-User ihn aber als weiteres Chat-Modul und machen ihn somit für viele andere unbrauchbar.

Nun kann man als “Testpilot” schon mal ausprobieren, wie die neue VZ-Startseite aussehen wird, die den Buschfunk wesentlich prominenter präsentieren wird als bislang. Dieser Tweet vom VZDeveloper-Account versorgt euch mit den jeweiligen Links, wenn ihr auch an der geschlossenen Beta teilnehmen wollt. (weiterlesen…)

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