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Archive for 05.2010

Sky will Vieles besser machen – Das reicht aber nicht aus, Herr Sullivan!14.05.10

Jaja, ich weiß schon, was viele von Euch denken, wenn Sie nur das erste Wort lessen. Sky, oh mein Gott, schon wieder diese Pay-TV-Loser aus München oder so ähnlich. Ich gestehe: so ganz viel anders denke ich auch nicht. Denn spätestens nach den letzten Quartalszahlen muss es einfach bis in die hinterletzte Besenkammer geschallt haben, so laut war die Ohrfeige für das desaströse Ergebnis. Man könnte jetzt vorschnell urteilen, dass es auch der neue Chef Brian Sullivan einfach nicht schafft, gegen die Vielzahl deutscher Free-TV-Sender anzukämpfen, doch das wäre etwas zu vorschnell geurteilt. Das alleinige Sagen hat er schließlich erst seit dem 1. April. Zuvor hatte er sich drei Monate an der Seite von Ex-Boss Mark Williams einarbeiten lassen.

Jetzt soll zwar nicht alles anders, aber zumindest sehr viel besser werden. Wer Sky über Satellit empfängt, soll über einen neuen Festplattenrekorder namens Sky+ immer dann seine Lieblingssendungen schauen können, wann er es gerade möchte. Ein passendes Kabel-Angebot gibt es noch nicht, soll aber im Jahresverlauf noch folgen. Zeitversetztes Fernsehen ist das Stichwort. Außerdem wird es eine Applikation für iPhone und iPad geben, die beispielsweise den Weg zur nächsten Sky-Bar zeigt und einen TV-Guide beinhaltet. Außerdem versucht Sullivan sein Heil in immer mehr HD- und in fernerer Zukunft neuen 3D-Programmen zu suchen. Doch reicht das aus? (weiterlesen…)

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Amazon bedient sich für ‘Popular Highlights’ an den persönlichen Notizen seiner Kindle-Kunden12.05.10

Leider habe ich zum nachfolgenden Thema bisher noch keine gesicherten Infos. Die Presse-Stelle von Amazon war heute nicht mehr erreichbar und bei der Hotline wurde ich auf die Amazon.com-Seite und das Kindle-Handbuch verwiesen. Und darum geht’s: Jeder Kindle-Besitzer hat die Möglichkeit, sich auf dem Reader Notizen zu seinem E-Book zu machen oder darin Passagen zu markieren oder – wie es so schön im Denglischen heißt – zu highlighten. Amazon speichert diese Anmerkungen und Hervorhebungen dann auf den eigenen Servern, um sie dem User bei Bedarf auch bei einem anderen Exemplar des Werkes zur Verfügung zu stellen. In der Praxis könnten dann beispielsweise die auf dem Kindle gemachten Highlights auch auf dem PC verwendbar sein. Soweit, so gut.

Nun hat Amazon in den USA aber offenbar vor kurzem eine “Amazon Kindle Beta“-Seite (siehe Teaser-Bild) gelauncht. Und auf dieser werden dem interessierten Buch-Kunden “Popular Highlights” präsentiert, die sich in mehrere Kategorien unterteilen. So gibt es etwa “Most Highlighted Passages of All Time” oder “Most Highlighted Books of All Time”. Sinn und Zweck der Übung ist die: Amazon erfasst alle Highlights, die User direkt über den Reader oder eine entsprechende App für den PC, das iPhone oder das iPad machen und fügt sie zusammen. Anschließend werden jene Passagen mit den meisten Hervorhebungen rausgefiltert und anhand dieser eine Empfehlung für künftige Leser erstellt. Damit es für eine Empfehlung reicht, muss eine Passage aber von mindestens drei unterschiedlichen Usern markiert worden sein. Deren Namen werden – natürlich – nicht mit angezeigt. Ihr könnt euch aber trotzdem denken, in welche Richtung die Reise geht.  (weiterlesen…)

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Das halbe Internet ist tot – und die DENIC ist schuld daran12.05.10

Viele von euch dürften es schon gemerkt haben – entweder, weil sie selbst betroffen sind oder weil sie das vermehrte Aufkommen an Tweets vernommen haben, die den Hashtag #Denic, #DNS, #Fail oder alle drei zusammen enthielten. Das halbe deutsche Internet ist tot. Wer beispielsweise momentan die Wikipedia-Seite aufrufen will, erhält nur eine Fehlermeldung. Der Grund ist schnell gefunden: Die DENIC hat irgendein Problem mit ihren DNS-Servern. Ersten Vermutungen zufolge sind alle sechs DENIC-Nameserver-IPs nicht mehr erreichbar.

Ich habe da gerade mal angerufen und auch tatsächlich jemanden erreicht. Der Mitarbeiter war zwar nicht besonders redselig, bestätigte mir aber auf meinen flehenden Hundeblick hin, dass es sich tatsächlich um ein DNS-Problem bei der DENIC handelt. Auf die Frage, wann das Problem behoben sein dürfte, antwortete er, dass die Techniker natürlich mit Hochdruck daran arbeiten würden. Alles Weitere gebe es in Kürze als Pressemitteilung. Wir dürfen also gespannt sein und bis dahin fleißig spekulieren.

(Marek Hoffmann)

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Gemischter Start ins Jahr: Telekom verliert 372.000 Kunden, Sky gewinnt nur 1.000 dazu12.05.10

Ich weiß, ihr habt heute schon etwas zu Quartalszahlen von Xing gelesen, aber ich muss Euch nochmal mit ein paar Zahlen konfrontieren. Denn auch die  Telekom-Quartalszahlen liegen vor und sie gehören einfach zum Pflichtprogramm. Es lohnt sich aber, einen genaueren Blick drauf zu werfen, denn die Telekom ist zwar erfolgreich ins Jahr gestartet, musste aber auch empfindliche Einbußen hinnehmen. Schlimmer traf es da nur Sky, dazu aber weiter unten mehr.

Nachdem die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr wegen T-Mobile UK noch tief in die roten Zahlen geschliddert war, sind diese nun wieder schwarz. Die Mobilfunktochter wurde in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der France-Télécom-Tochter Orange eingebracht und geht dann ab dem 1. Juli mit dem kaum noch zu steigernden Namen Everything Everywhere an den Start. Wie jeder weiß, beinhaltet das Wörtchen “Everything” nicht nur Positives, man darf also gespannt sein, was da kommt. Aber sei’s drum. Jedenfalls stehen dem Milliarden-Verlust in Vergleichsquartal des vergangenen Jahres nun 767 Millionen Euro Konzernüberschuss gegenüber. Insgesamt fiel der Umsatz aber mit 15,812 Milliarden um 0,6 Prozent und somit 90 Millionen Euro geringer aus. Eine detaillierte Auflistung aller Posten findet ihr nachfolgend in Tabellen-Form: (weiterlesen…)

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Xings Quartalbilanz: Freude über 700.000 Premium-Kunden und 12,6 Millionen Umsatz12.05.10

Was Riesen wie Google, Apple oder Microsoft können, das kann das deutsche Internet-Vorzeige-Unternehmen auch. Gemeint ist, eine positive erste Quartalsbilanz vorweisen. Und das infrage stehende Unternehmen ist natürlich die Kontakt-Plattform Xing. Am heutigen Mittwoch wurden die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010 präsentiert – und auf den ersten Blick lesen sie sich gar nicht mal schlecht.

So soll der Umsatz um 17 Prozent von 10,75 auf 12,6 Millionen Euro gesteigert worden sein. Davon wanderten etwa 1,3 Millionen Euro als Gewinn in die Schatulle. Wie viel des Umsatzes über Werbung und wie viel über Premium-Accounts generiert wurde? Fangen wir mit Letzteren an: Im Vergleichsquartal imVorjahr lag die Anzahl der Premium-Accounts weltweit bei circa 606.000. Sie konnte nun um 17 Prozent auf 708.000 zahlenden Kunden angehoben werden. Wenn ich keinen allzu großen Gedankenfehler begehe, dann muss nun ein Mittelwert aus allen Preisen, die Xing für Premium-Accounts in den einzelnen Ländern fordert, errechnet werden. Dieser Betrag wird dann mit der Zahl der entsprechenden Accounts multipliziert, fertig. (weiterlesen…)

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Microsoft pusht sein Office Starter-Paket und kündigt Project Natal für Oktober an11.05.10

Wie die in Bezug auf Microsoft immer sehr gut unterrichtete Mary-Jo Foley soeben auf ihrem Blog berichtet, hat sich der Software-Gigant eine ganz besondere Verkaufsstrategie für sein Office Starter-Paket einfallen lassen. Liefert ein PC-Hersteller sein Gerät nur mit der abgespeckten Büro-Suite aus, muss er für sie fünf Dollar zahlen. Erklärt er sich aber bereit, zusätzlich dazu auch noch die Bing-Suchleiste und Windows Live Essentials (kostenlose Software für einen Windows 7-PC) auf dem Computer vorzuinstallieren, werden nur zwei Dollar fällig. Damit schlagen die Redmonder natürlich zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen dürfte es nicht wenige Hersteller geben, die sich die drei Dollar gerne sparen. Zum anderen wird der Endkunde auf diesem Wege mit einer Menge Tools und Features versorgt, (lange) bevor er die Produkte der Konkurrenz kennenlernt. Dies gilt insbesondere für noch unerfahrene User, die zunächst einmal mit den Diensten Vorlieb nehmen, die ihnen das bereits installierte System bietet. Dass diese Rechnung aufgeht, hat ja lange Zeit das Beispiel des Internet Explorers gezeigt, bevor er von der EU gegen die Ballot Screen ausgetauscht wurde. Und dass die Zahl der User zurückgeht, sobald sie Alternativen aufgezeigt bekommen, auch.

Nun ist das Office Starter-Paket an sich schon eine neue Verkaufsstrategie der Redmonder. Wie André an anderer Stelle bereits schrieb, handelt es sich hierbei nämlich nur um eine Art günstige Einsteigerversion des kompletten Office-Paktes mit reduziertem Funktionsumfang. Getreu dem Motto “Mit Speck fängt man Mäuse” bekommt der User von Microsoft also ein Tool zur Verfügung gestellt, das er bei Bedarf upgraden kann. Mögliche Verluste durch User, die mit der einfachen Version zufrieden sind, fängt Microsoft durch Werbeeinblendungen auf. Sollte das Office-Konzept der Redmonder aufgehen, könnte es ein richtig erfolgreiches Jahr für das Unternehmen werden. Denn die Absatzzahlen für das Betriebssystem Windows 7 sind gut und Bing macht auch eine gute Figur. Zudem hat aktuell ein Microsoft-Verantwortlicher in Saudi Arabien den baldigen Start eines Gadgets verkündet, der ein Verkaufshit werden könnte. (weiterlesen…)

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10 Mal so schnell wie WLAN: Startschuss für Herstellung ‘WiGig’-fähiger Geräte gefallen11.05.10

Es wird schon seit einiger Zeit daran gebastelt, nun werden die Prognosen für ein baldiges Erreichen des Ziels konkreter. Kelly Davis-Felner, Marketing-Chefin der Non-Profit-Organisation Wi-Fi Alliance, erwartet die ersten WiGig-fähigen Geräte in etwa zwei Jahren auf dem Markt. Der Startschuss für ihre Herstellung wurde am gestrigen Montag gegeben. Da hat die Allianz nämlich, die für die Zertifizierung der Produkte verschiedener Hersteller auf der Basis des WLAN-Standards verantwortlich zeichnet, die Spezifikationen für WiGig bekanntgegeben.

Bei WiGig handelt es sich um eine Multi-Gigabit-Funktechnologie, die von der Wireless Gigabit Alliance entwickelt wurde und bei der Daten im bislang ungenutzten Frequenzbereich von 60 Gigahertz übermittelt werden. Hierdurch sollen Datentransfer-Raten von bis zu  7 GBit/s erzielt werden. Das ist bis zu zehn Mal so schnell wie die 802.11n-Rate der heutigen WLAN-Netze, die im 2,4- und 5-Gigahertz-Bereich arbeiten und daraus resultierend eine deutlich geringere Bandbreite zur Verfügung stellen. (weiterlesen…)

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Firefox 4: Neues Default-Theme, bessere Navigation und HTML5-Unterstützung11.05.10

Schneller und leistungsstärker soll er sein, und dem User mehr Möglichkeiten bieten. Die Rede ist vom Firefox 4, der neuen Version des freien Webbrowsers aus dem Hause Mozilla. Am gestrigen Montag stellte Mike Beltzner einen ersten Entwurf der nächsten Generation des Feuerfuchses live im Web vor. Obwohl der Chefentwickler die gesamte Präsentation mit dem Label “Änderung vorbehalten” überschrieben hatte, dürften die Kernelemente wohl kaum noch über Bord geworfen werden. Höchstens vielleicht ein wenig angepasst. Grund genug, sie kurz unter die Lupe zu nehmen. Eine Slideshow mit allen in seiner Präsentation vorgestellten Features findet ihr weiter unten (wer einen Firefox-Browser benutzt oder einen anderen Browser, der HTML-Videos abspielt, kann auch diesem Link folgen).

Zunächst einmal soll der Firefox 4 eine noch einfachere, sauberere und schnellere Navigation erhalten, als seine Vorgänger. Hierzu wurde vor allem das Default-Theme stark überarbeitet, was zu einer besseren Übersicht führen und vor allem neuen Firefox-Usern das Zurechtfinden erleichtern soll. Hierzu haben die Entwickler unter anderem die Anzahl der im Browser angezeigten Buttons und Bildelemente verringert. (weiterlesen…)

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IT-Bücher zu verschenken bei terrashop.de10.05.10

Was ist das?Sponsored Post


Einblick in das terrashop-Lager

Heute haben wir einen besonderen Tipp für alle, die IT-Bücher lesen, aber keine Lust haben, viel Geld auszugeben. Der IT-Versender terrashop.de verschenkt in großen Werbeaktionen immer wieder Computerbücher an ausgewählte Communities, und heute sind wir auch mal dran: 9 Titel für 0 € stehen zur Auswahl. Vom Anti-Hacker-Buch bis zu Word 2007, eines davon darf sich jeder aussuchen.
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Erwachsenen-Spiel im Tamagotchi-Style: Bei iHobe müsst ihr euch um Obdachlose kümmern10.05.10

Eigentlich schreibe ich nicht über iPhone-Apps, die hierzulande nicht verfügbar sind. Für iHobo (iTunes-Link) möchte ich aber mit dieser Tradition brechen, da ich die Anwendung einerseits völlig verrückt und andererseits total interessant finde. Und das scheint mir eine Mischung, die die App mit den erforderlichen Abänderungen auch hierzulande erfolgreich werden lassen könnte. Entwickelt wurde sie unentgeltlich vom Londoner Ableger des multinationalen Werbedienstleisters und Medienkonzerns Publicis Groupe. Und zwar für Depaul UK, eine Wohltätigkeitsorganisation in Grobritannien, die sich um jugendliche Obdachlose kümmert. Wer nun eins und eins zusammenzählt und den Namen der App (die frei ins Deutsche übersetzt etwa “Ich, Obdachloser” heißen könnte) mit der Info über Depaul kombiniert, könnte bereits einen Verdacht haben, worum es bei der Anwendung geht.

Etwas despektierlich könnte man iHobo als eine Abart des Tamagotchi bezeichnen, wobei es sich hier nicht um ein virtuelles Küken handelt, das versorgt werden soll – sondern um einen obachlosen Jugendlichen. Diesen holt sich der User als Real-Animation auf sein Smartphone, und muss ihn dann in Echtzeit und über eine Zeitraum von drei Tagen versorgen. “Versorgen” bedeutet dabei aber nicht, dass ihr irgendeiner realen Person Geld oder Klamotten schicken müsst, oder sie bei euch zu Hause aufnehmen sollt. Es bedeutet nur – wie beim Tamagotchi – dass ihr ihm per Knopfdruck virtuelle Güter wie beispielsweise einen Schlafsack oder etwas zu Essen gebt. “In Echtzeit” bedeutet aber gleichzeitig, dass er euch um diese Mitleidsgesten auch mitten in den Nacht bitten kann – und wird. (weiterlesen…)

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VZ-Netzwerke erfolgreicher als T-Online: Mit 440 Millionen Visits und 1 Trick an die IVW-Spitze10.05.10

Nach dem letzten Datenskandal bei schülerVZ, bei dem unseren Kollegen von Netzpolitik etwa 1.6 Millionen aktuelle Datensätze zugespielt wurden, sorgen die Verantwortlichen der VZ-Netzwerke nun wieder für eine positive Meldung. Wenngleich nur in eigener Sache und unter Zuhilfenahme eines kleinen Tricks. Wie auf dem Gemeinschaftsblog von schülerVZ, studiVZ und meinVZ zu lesen ist, wurden sie nämlich erstmals seit ihrem Bestehen gemeinsam in der aktuellen IVW-Auswertung ausgewiesen. Durch diese Zusammenlegung der VZ-Power schafften sie es denn auch, direkt auf Platz Eins der deutschen Klickrangliste vom vergangenen März zu stürmen, die von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern erstellt wird. Hierzu verhalfen ihnen insgesamt 440,7 Millionen Visits (siehe Teaser-Bild).

Entsprechend erfreut zeigen sich auch die Betreiber: “Wir sind eine der größten und aktivsten Websites in ganz Deutschland. Die gemeinsame Ausweisung der drei Plattformen ist die konsequente Weiterentwicklung zur Bündelung unserer Kräfte. Mit der Zusammenlegung der IVW-Zahlen wird dies, vor allem auch für unsere Kooperations- und Werbepartner, noch deutlicher als zuvor”. Allerdings bewahrheitet sich aus dieses Mal das Sprichwort, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. (weiterlesen…)

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Obama über iPad und Xbox: Durch sie ‘verkommen Informationen zur Ablenkung’10.05.10

Im Rahmen eines Vortrags an der Hampton University in Virginia hat der US-amerikanische Präsident Barack Obama in Bezug auf IT und Internet zur Abwechslung mal ungewohnt kritische Worte gefunden. Bisher war er der Öffentlichkeit eher als ein Politiker bekannt, der beispielsweise die Vorteile des Microblogging-Dienstes Twitter oder eines Blackberry nicht nur offen eingestand, sondern auch selbst nutze. Nun polterte er aber drauflos und erwähnte in seiner Kritik namentlich iPad, iPod, Xbox und Playstation.

Den lauschenden Studenten sagte er: “Ihr lebt in einer Zeit, in der wir 24 Stunden am Tag von einer Medienlandschaft umgeben sind, die uns mit allerlei Content bombardiert und uns unterschiedlichsten Argumenten aussetzt. Und vieles davon besticht nicht gerade durch besonders hohen Wahrheitsgehalt.” Und dann kommt er zur Kritik an den Gadgets von Apple, Microsoft und Sony: Und mit iPods und iPads sowie Xboxes und PlayStations – von denen ich nicht einmal weiß, wie sie funktionieren – verkommen Informationen zur Ablenkung, Zerstreuung, einer Art von Unterhaltung statt ein Instrument des Empowerment, statt ein Hilfsmittel der Emanzipation zu sein. Das alles setzt nicht nur euch unter Druck, es setzt auch unser Land und unsere Demokratie neuem Druck aus.” (weiterlesen…)

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GEMA bricht Verhandlungen mit YouTube ab – und fordert Löschen und Sperren von Videos10.05.10

Soeben flatterte eine Pressemitteilung in meine Mailbox, deren Überschrift es in sich hat: “GEMA bricht Verhandlungen mit YouTube ab”. Kurz zur Erinnerung: Im November des vergangenen Jahres führte ich ein Interview mit Bettina Müller von der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Darum ging es um um einen neuen Lizenzvertrag für Musiknutzungen in Deutschland und wie die GEMA künftig diesbezüglich mit der Google-Tochter zu verfahren gedenke. Nach einem ausgelaufenen Vertrag mit YouTube konnte nämlich bei mehreren Treffen keine Einigung erzielt werden. Dies wiederum bedeutete für die Urheber musikalischer Werke, die auf der Video-Plattform (in diesem Zeitraum) gezeigt wurden, dass sie keine Tantiemen erhielten. Ein kanppes Jahr haben die Verhandlungen nun angedauert und führten letztlich nun zum einseitigen Abbruch durch die GEMA.

Laut Mitteilung fordert die GEMA nun gemeinsam mit acht weiteren Musikautorengesellschaften  dass YouTube 600 seit dem 1. April ihrer Auffasung nach somit illegal genutzte Werke löscht beziehungsweise ihren Abruf von Deutschland aus durch Sperrung unmöglich macht. “Das Problem der illegalen Nutzung ist durch das Internet mittlerweile ein internationales. Plattformen wie YouTube sind nicht national beschränkt”, so der Vorstandsvorsitzende der GEMA, Dr. Harald Heker. “Deshalb müssen wir weltweit agieren und haben uns mit acht weiteren Musikautorengesellschaften zu einer Allianz zusammengeschlossen. Gemeinsam repräsentiert dieser internationale Verbund etwa 60 Prozent des Weltrepertoires” so Heker weiter. Zu dieser Allianz gehören neben den US-amerikansichen Autorgesellschaften ASCAP, BMI und SESAC beispielsweise auch die französische SACEM un die italienische SIAE. (weiterlesen…)

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Dat iPad kütt: Ab 10. Mai könnt ihr vorbestellen, ab dem 28. Mai auspacken (Update)07.05.10

Wer ein iPad sein Eigen nennen möchte, sich aber keines in den USA bestellen wollte – für den ist der kommende Montag der Stichtag. Laut Pressemitteilung, die Apple heute veröffentlicht hat, kann sich jeder Willige am 10. Mai das Apple Tablet über den Online Store des Unternehmens vorbestellen. Dann erst werden auch die Preise für die Teile bekannt gegeben. Ihr solltet am Sonntag daher besser nicht euer ganzes Geld bei Fleurop lassen, da Apple dafür bekannt ist, den Dollar-Betrag gerne 1:1 in Euro umzurechnen. Mit welchen Preisen ihr in diesem Fall rechnen müsst, könnt ihr meinem Artikel zum offiziellen Verkaufsstart des iPad in den USA entnehmen.

Ab dem 28. Mai sollen die Tablet-Rechner dann sowohl in der WLAN- als auch der UMTS-Version in Good Old Germany verfügbar sein. Zum gleichen Zeitpunkt dürfen sich dann auch unsere Nachbarn in der Schweiz sowie die europäischen Tablet-Fans in Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien freuen. (weiterlesen…)

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Digg in der Krise: Kein Redesign, keine Programmierer und vermutlich auch kein Geld07.05.10

Im März dieses Jahres war Kevin Rose noch nach Späßen zumute, mittlerweile dürfte ihm aber das Lachen vergangen sein. Der Gründer des Social Bookmarks-Dienstes Digg hatte seinerzeit im Rahmen eines Weltrekord-Versuchs einen Twitter-Scherz beim South by Southwest Interactive-Festival gestartet, der ihm nicht wenig PR einbrachte. Die kam Rose auch gerade gelegen, sollten doch schon bald ganz neue Features die etwas angestaubte Seite im neuen Glanz erscheinen und wieder an alte Erfolge anknüpfen lassen. So wie es aussieht, brüten die Jungs bei Digg trotz einiger bereits erfolgter Veränderungen aber weiterhin am großen Redesign (siehe Bild) - und das könnte auch noch eine Weile andauern. Wie es scheint, gehen dem Bookmarker nämlich einerseits die guten Leute und andererseits die Moneten aus.

Vor knapp einem Monat verließ der damalige CEO Jay Adelson das Unternehmen. Kurz zuvor war bereits dessen “rechte Hand”, Mike Maser, ausgestiegen und mit einer Anzahl Digg-Mitarbeiter im Schlepptau zu AOL gewechselt. Letzteren folgen nun weitere, aber weder freiwillig noch zum genannten Online-Dienst. Vielmehr wurden die Digger gefeuert. In einer am gestrigen Donnerstag auf dem Unternehmensblog veröffentlichten E-Mail an die Beschäftigten schreibt Rose: “An diesem Morgen sahen wir uns der schwierigen Aufgabe gegenübergestellt, unser Team um zehn Prozent zu verkleinern”. Und weiter: “Das war eine der schwierigsten Entscheidungen, die wir in letzter Zeit treffen mussten. Aber wir glauben fest daran, dass es für das langfristige Wohlergehen des Unternehmens die richtige war.” Okay, so viel zu der offenbar schwindenden Kohle. Kommen wir aber nochmal zurück auf die fehlenden – richtigen – Leute. (weiterlesen…)

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