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Archive for 05.2010

Apple: Abgeschlagen auf dem US-Mobilfunkmarkt – aber kein Grund zum Klagen07.05.10

Der angesehene Marktforscher ComScore hat wieder einmal interessante Zahlen zu präsentieren. Sie beziehen sich auf den US-amerikanischen Mobilfunk-Markt und beinhalten neben den Daten über die Marktanteile der Mobilfunk-Anbieter auch jene über die von Herstellern von Mobiltelefonen (siehe Bild). Und da gab es an der Spitze eine denkbar knappe Wachablösung. Im ersten Quartal dieses Jahres, das am 30. März endete, wurde Motorola mit nur einem Prozentpünktchen weit rechts vom Komma vom südkoreanischen Konkurrenten Samsung vom Thron gestoßen. Das bedeutet, dass von 234 Millionen Amerikanern im Alter über 13 Jahren, die einen Mobilfunk-Vertrag besitzen,  die meisten mit einem Samsung-Gerät ausgestattet sind. Wer hätte das gedacht? Ich gebe zu, ich nicht. Das letzte Mobile, an das ich mich von den Asiaten erinnere, ist das Glamour S7070 – und das war nicht ganz mein Fall.   

Mit 21,9 Prozent führen sie jedenfalls das Ranking an, im Promille-Bereich gefolgt von Motorola. Ein Prozent weniger entfällt auf LG, der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) und der finnische Mobilfunk-Riese Nokia belegen mit jeweils 8,3 Prozent den vierten respektive fünften Platz. Aber fehlt da nicht jemand in den Top Five? Gemeint ist natürlich Apple, deren sensationeller Erfolg mit dem iPhone mich erwarten ließ, das Unternehmen ganz weit vorne anzufinden. Immerhin wurden im vergangenen Quartal 8, 75 Millionen Smartphones verkauft. Gleichzeitig lag der nicht in den USA erwirtschaftete Umsatz aber auch bei 58 Prozent. Dies könnte eine Erklärung sein, dass Apple mit 5 Prozent Marktanteil mit dem iPhone nur auf Platz sechs gelandet ist. (weiterlesen…)

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Google Goggles spricht nun mehr Sprachen, die internationale Domainverwaltung auch07.05.10

Sicherlich aufgrund meines eigenen beruflichen Werdegangs bin ich immer sehr gespannt auf die Dinge, die aus Googles Sprachlabor kommen. Am gestrigen Donnerstag hat der Suchriese auf seinem Mobile Blog ein neues Feature für Google Goggles vorgestellt, das nicht nur mich, sondern bestimmt auch viele Globetrotter unter euch begeistern dürfte. Hersteller von mobilen Übersetzern in Taschenrechnergröße aber vermutlich weniger. Kurz zur Erinnerung: Bei dem Tool Goggles handelte es sich ursprünglich um eine Bilderkennungssoftware. Google hat sie dann um etliche Feature erweitert, unter anderem um das der optischen Zeichennerkennung. Hierbei wiederum handelt es sich um eine Technologie, die automatisch den in Bildern enthaltenen Text erkennt. Gekoppelt mit einem Porgramm für maschinelle Übersetzungen gestattete sie es seinem User, Texte auf Plakaten, Schildern oder Speisekarten abzufotografieren, das Text-Foto an die Google-Server zu schicken, dort übersetzen zu lassen und das Resultat wieder auf dem Android-Phone zu erhalten. Bislang funktionierte das aber nur mit deutscher Sprache, die ins Englische übersetzt wurde.

Die hauptsächliche Neuerung an der Goggles Version 1.1 ist nun , dass das Tool um einige Sprachen erweitert wurde, die vor allem den Europa-Touristen zugute kommen dürften: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und natürlich Deutsch. Wenn ich den Blog-Eintrag recht verstehe, dann kann das Tool nun nicht nur diese Sprachen lesen und zwischen diesen kreuz und quer hin und her übersetzen. Sondern in diesen Sprachen verfasste Texte auch noch in weitere, nicht genannte Sprachen. Da ich kein Android-Smartphone (Version 1.6 und höher, Download von Goggles v1.1 ist über die Mobile Blog-Seite möglich) besitze, kann ich das nicht überprüfen. Aber vielleicht kann ja jemand von euch einen Test machen und seine Ergebnisse in den Kommentaren posten. Anbei nochmal das Video, das die Funktionsweise des Tools am Beispiel des Deutschen veranschaulicht. (weiterlesen…)

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Built-in Feature im Office-Paket jagt Usern Schock ein – zumindest auf YouTube06.05.10

Kennt ihr den Witz, in dem eine Omi mit ihrem Enkel im Park spazieren geht? Der Junge sieht plötzlich vor sich auf dem Weg eine geschälte Banane und will diese aufheben, um sie zu essen. Seine Oma hält ihn aber mit den Worten: “Dinge, die auf dem Boden liegen, hebt man nicht auf. Das gehört sich nicht!” davon ab. Drei Schritte weiter rutscht die alte Dame auf der zur Banane gehörenden Schale aus und fällt auf die Nase. Als sie den Jungen darum bittet, ihr beim Aufstehen zu helfen, antwortet der Bengel: ”Was auf dem Boden liegt…” Okay, ich war noch nie ein guter Witzeerzähler.

 Aber dieser fiel mir nun einmal ein, als ich gerade eben das nachfolgende Video bei den Kollegen von Gizmodo entdeckt hatte. Irgendein Scherzkeks hat sich darin die Box von Microsofts Office Ultimate geschnappt, sie ihres ursprünglichen Inhalts entleert und stattdessen durch einen “Micro ultra-sonic alarm” ersetzt. Das Teil tut, wonach es klingt: Es stößt ein lautes, schrilles Alarm-Signal aus. Und zwar offenbar immer dann, wenn es aus seiner Ruhelage bewegt wird. Joah, und von wem es bewegt wird und wie die Personen reagieren, könnt ihr jetzt sehen: (weiterlesen…)

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Yahoos Anti-Google-Werbespot: ‘Man kommt an diesen Ort, um ihn zu verlassen’06.05.10

“Wenn gar nichts mehr geht, dann hacken wir einfach ein bisschen auf der Konkurrenz herum und schauen, was passiert. Im schlimmsten Fall bringt uns das negative Publicity. Aber wie heißt es so schön: Lieber, man spricht schlecht über uns, als gar nicht.” - So in etwa könnte sich die Yahoo-Chefin Carol Bartz gegenüber den Verantwortlichen ihrer neu angeheuerten Werbe-Agentur geäußert haben. Nachdem die knapp 100 Millionen Dollar teure “It’s You“-Werbekampagne scheiterte, bei der die zum WPP-Konzern gehörende Agentur Ogilvy & Mather federführend war, setzt Frau Bartz ihre Hoffnung nun in den Konkurrenten Goodby, Silverstein & Partners (GSP), eine Tochter der Omnicom Group. Diese soll nun das schaffen, was eine veränderte Startseite, Kundendaten eines Bonuskarten-Anbieters, das Echtzeitnetz und etliche Sparmaßnahmen nicht vermochten: Den Traffic zur Yahoo-Homepage zu steigern und den Anteil am Suchmaschinen-Markt zu erhöhen.

Also hat Frau Bartz nochmal ins Klingelbeutelchen gegriffen, etwa 80 Millionen Dollar rausgeholt und damit von GSP unter anderem einen Werbefilm fürs Fernsehen, das Web und Reklametafeln erschaffen lassen. Und darin bekommt vor allem einer sein Fett weg: Google. Obwohl der Namenszug des Suchgiganten nicht explizit gezeigt wird, wird dem Zuschauer schnell klar, dass es sich um dessen Startseite (vor dem “fade in“) handelt. Und eine Stimme aus dem Off sagt: “Es existiert eine Theorie über Homepages. Sie sollten einen dorthin bringen, wo man hin möchte. Man hält dort nicht an oder verweilt. Es gibt dort nichts zu sehen, außer einer Box und einem Button. Wenn man sich die Homepage anguckt, guckt niemand zurück. Man kommt an diesen Ort, um ihn zu verlassen.” Und selbstverständlich wird bei Yahoo eine viel bessere Philosophie verfolgt, die dem Zuschauer dann in den schillerndsten Farben präsentiert wird. Schaut es euch selbst an: (weiterlesen…)

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Musikportal ‘Freeload’ verspricht absolut kostenlose und legale MP3-Downloads (Update)06.05.10

Da ist er wieder. Nicht der Traum vom ewigen Leben oder selbständigen Fliegen, sondern der vom kostenlosen und gleichzeitig 100-prozentig legalen Musik-Download. Diesen in die Realität umzuwandeln bemüht sich nun das – zur erfrischenden Abwechslung mal deutsche – Musikportal Freeload. Und was Thomas Jahn zu dessen Konzept zu sagen hat, klingt zunächst einmal nicht schlecht: “Unsere Absicht ist es, gute Musik zu verbreiten und die Künstler dabei zu unterstützen, Ihre Songs zu Hits zu machen. Denn nur Musik, die man kennt, kauft man auch.” Und weiter: “Wir helfen unseren Besuchern, gezielt die Musik zu finden und herunterzuladen, die ihnen gefällt – und dabei sauber zu bleiben. Denn die Internet-User haben die Nase voll davon, sich beim Musik-Download strafbar zu machen”, so der Vorstand der ECONA Internet AG, die die Plattform betreibt. Wie soll das Ganze denn nun aber funktionieren?

Offenbar bedient man sich hierzu keiner Magie, sondern schlicht und ergreifend einiger fleißiger Redaktionsmitarbeiter. Diese durchforsten das Internet und suchen dort nach Download-Links auf Künstler-, Label- und Magazinseiten, die von den entsprechenden Verantwortlichen explizit freigegeben wurden. Sie machen letztlich also nichts anderes, als ihr auch, wenn ihr nach Musik im Netz sucht. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass sie euch diese Links nun auf dem Silbertablett präsentieren und dabei die “guten” von den “bösen” trennen. Für einen kostenlosen Service durchaus akzeptabel. Allerdings drängen sich hierbei einige Fragen auf (die ich im Übrigen auch gerne an die Verantwortlichen per Mail richten würde. Wenn ihr auch welche habt, seid ihr herzlich eingeladen, diese in euren Kommentaren zu formulieren. Ich werde sie dann heute Nachmittag sammeln und weiterleiten). (weiterlesen…)

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Skype: 170 ‘Wunsch’-Länder, 5-Wege-Videokonferenzen und neue iPhone-App06.05.10

Wenn ich das in den Kommentaren zu unseren diesbezüglichen Artikeln richtig rausgelesen habe, dann gibt es nicht wenige unter euch, die zufriedene Skype-Verwender sind. Die Meldung, die am gestrigen Mittwoch die Runde machte, dürfte euch daher besonders freuen. Der Pionier der Internet-Telefonie plant demnach für die nächsten Wochen und Monate einschneidende Veränderungen und Verbesserungen. So soll mit der Einführung einer neuen Beta-Version der Skype-Software für PC, die für den 10. Mai erwartet wird, unter anderem 5-Wege-Videokonferenzen möglich sein (Ein weiterer Schritt in Richtung Video-Telefonie und weg von “normalen” Gesprächen?) . Bisher waren diese auf zwei Teilnehmer beschränkt. Die neue Möglichkeit ist nicht nur für berufliche, sondern auch für private Zwecke durchaus interessant. Nämlich dann, wenn Freunde oder Angehörige durch große räumliche Trennung selten zusammenfinden können.

Apropos weite Entfernungen: Neil Stevens, Chef des Privatkunden-Segments, deutete an, dass die Skype-Preise für Telefonate auf Festnetz- oder Mobilfunkanschlüsse in 170 ausgesuchten Ländern bald fallen dürften. Ausgesucht bedeutet in diesem Zusammenhang, dass ihr eure “Wunschländer” offenbar selbst angeben dürft und, ob ihr nur auf Handy oder auch auf dem Festnetz anrufen wollt. (Bisher hat Skype 40 Länder in seinem Portfolio, die hauptsächlich über die Landleitungen für euch erreichbar sind). Hierbei würde das Unternehmen vor allem jenen Usern entgegenkommen wollen, die häufig in sogenannte Entwicklungsländer telefonieren und von den hohen Kosten der traditionellen Telekommunikationsunternehmen gebeutelt werden. Wer Familie und Freunde im Ausland hat und diese häufig – insbesondere wegen eventueller Zeitverschiebung – nicht zu Hause erreicht, sondern nur auf dem Handy – der dürfte sich freuen.  (weiterlesen…)

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Datenpanne bei Facebook: Bug schleicht sich durch Chat-Fenster ein05.05.10

Groß, größer, Facebook. Egal, ob es um Innovationen, User-Zahlen, Funktionsumfang oder Relevanz geht – alles, was irgendein Social Network probiert, gibt es bei Facebook in der King Size-Fassung. Dummerweise gilt das auch für die eher unschönen Aspekte. Wenn nämlich ein Datenleck auftaucht, sind direkt fast eine halbe Milliarde Menschen und deren Daten betroffen und der aufgrund seiner eigenwilligen Privacy-Politik sowieso schon ins Gerede gekommene Zuckerberg kann darauf wetten, dass auch der jüngste Spross dieser Pannen-Familie weltweit seine Kreise ziehen wird.

Wie TechCrunch nämlich eben berichtete, ist es mit einem simplen Trick möglich, die offenen Chat-Fenster der eigenen Facebook-Freunde mitzuverfolgen. Machbar wurde das Ganze durch – Ironie des Schicksals – eine Lücke ausgerechnet in den Privacy-Einstellungen. Vermutlich kennt ihr die Funktion, die euch kontrollieren lässt, wie eure eigene Seite aus der Sicht eines x-beliebigen Freundes aussieht. Genau über diesen Umweg kann – beziehungsweise konnte – jeder Facebook-Nutzer die Dialoge der Facebook-Freunde mitlesen, ein noch aktiver Chat-Tab vorausgesetzt. Da Facebook gut daran getan hat, den Chat schleunigst vom Netz zu nehmen (siehe Bild oben), kann ich Euch auch guten Gewissens zeigen, wie das Ganze funktioniert hat: (weiterlesen…)

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Intels ‘Moorestown’: Atom-Chip für mehr Smartphone-Power bei weniger Akku-Verbrauch05.05.10

Was nützt einem das beste Smartphone, wenn es unter der Last der vom User gestellten Anforderungen zusammenbricht und der Batterie beim Verlust ihrer Lebensenergie förmlich zugeguckt werden kann? In den frühen Tagen der Mobiltelefone, als diese eigentlich nur zum Telefonieren und ab und an SMS-Versenden genutzt wurden, störte sich noch keiner an deren begrenzter Leistungsfähigkeit. Außerdem fiel diese durch die beschränkte Nutzung nicht so auf. Wenn ich mir aber in Erinnerung rufe, dass mein Smartphone gestern schon nach der Hälfte des Tages und moderater Nutzung der Kamera sowie des Internets die Grätsche machte, dann nervt das schon ganz schön.

Am gestrigen Dienstag verkündete nun aber der US-amerikanische Chip-Hersteller Intel, dass er allen gebeutelten Handy-Besitzern aus dieser Misere heraushelfen möchte. Zwar nicht so explizit, wie ich das jetzt formuliert habe, aber ähnlich. Etwas überraschend ist das schon, werden die Intel-Chips bisher hauptsächlich in PCs verwendet und sind zudem eher als Batterie- oder Energie-Fresser bekannt. Dies soll sich nun aber mit “Moorestown” ändern, der aktuellsten Atom-basierten Prozessorplattform des Unternehmens (Sie setzt sich zusammen aus der Prozessorserie Atom Z6xx, dem Platform Controller Hub MP20 und einem dedizierten Mixed-Signal-IC-Schaltkreis. Weitere Infos hierzu findet ihr bei Intel (PDF) und  HT4U). “Dieses Mal wurde die Atom-Architektur so entwickelt, dass sie ins High-End-Smartphone-Segment passt”, so Belliappa Kuttanna, Chef-Entwickler der Atom-Chip-Abteilung. Und die Eckdaten, die der gute Mann präsentierte, treiben mir jetzt schon Tränen der Freude in die Augen. (weiterlesen…)

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Adobes nächster Streich: Android-Tablet-Prototyp ist da – und kann Flash05.05.10

Ich hoffe, ihr seid nach dem gestrigen Tag mit seiner Über-Dosis an Tablet-Meldungen heute wieder fit genug für eine weitere dieser Art. Ich verspreche auch, dass ich mich kurz halte. Ich würde euch diese Nachricht aber in Anbetracht des aufkommenden Tablet-Machtkampfes nur ungern vorenthalten. Genug, lasst mich zum Punkt kommen: Auf der noch bis zum morgigen Donnerstag andauernden Web 2.0 Expo in San Francisco wurde am Stand von Adobe nämlich ein Prototyp des Google Android Tablets vorgestellt. Ich hatte bereits Anfang Februar dieses Jahres über das Konzept eines solchen Multi-Touch-Rechners geschrieben, das obige Foto machte dabei seinerzeit die Runde.

Ganz so ist der Prototyp dann doch nicht geworden, aber er existiert – und funktioniert. Und zwar augenscheinlich auch tadellos sowohl mit Adobes Flash als auch Air Apps. In einem kleinen Filmchen weiter unten im Text könnt ihr euch selbst davon überzeugen. Über das eingesetzte Betriebssystem ist noch nichts offizielles oder genaues bekannt. Die Vermutungen gehen aber in Richtung Android 2.1. Könnte aber natürlich auch eine Beta-Version des ”Frozen Yogurt” sein, der ja für Mitte dieses Monats erwartet wird. (weiterlesen…)

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Google macht auf E-Book-Händler: Mit ‘Google Editions’ gegen Amazon und Co.05.05.10

“Wenn drei sich streiten, freut sich der vierte.” – So in etwa könnte das Motto lauten, wenn Google im Sommer dieses Jahres damit beginnt, E-Books zu verkaufen. In einem Interview mit dem Online-Ableger des Wall Street Journal kündigte ein Unternehmenssprecher an, Ende Juni oder Anfang Juli seinen “Google Editions” genannten Service zu launchen (ob er dann auch schon in Deutschland verfügbar sein wird, weiß ich nicht). Damit würde der Suchgigant – einmal mehr – sein Kerngeschäft um ein Angebot erweitern, das der geliebte Feind Apple zu dominieren versucht. Aber nicht nur Steve Jobs dürfte diese Nachricht sehr unwillkommen sein, vor allem auch Amazon und natürlich Barnes & Noble – das oben angesprochene Trio also und allesamt Hersteller der bislang populärsten E-Reader – werden kaum begeistert sein. Warum das so ist, wird deutlich, wenn ihr euch das Vorhaben des Suchgiganten näher anschaut. 

Im großen Unterschied zu den genannten Konkurrenten wird Google die Bücher nämlich zum einen über viele verschiedene Websites zugänglich machen. Und zum anderen über eine Vielzahl an Gadgets. Nur für den Fall, dass ihr das verpasst haben solltet: Amazon & Co. haben alle einen eigenen Reader auf dem Markt (ipad, Nook und Kindle) und boten ihre e-Books bis vor Kurzem einzig über ihren eigenen Bookstore an. Erst langsam näherten sich die Konkurrenten dann an, aber nicht aus Nächstenliebe, sondern natürlich aus Kalkül. Es wurde nämlich klar, dass sich weit mehr Bücher verkaufen lassen, wenn der eine Anbieter auch das Portfolio des anderen in sein Sortiment aufnimmt. Tja, und Google scheint das am Besten verstanden zu haben. (weiterlesen…)

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Fotoanleitung zum Apple iPad 3G: So funktioniert das mit der Micro-SIM-Karte04.05.10

Thematisch scheinen wir hier heute in der Redaktion ein wenig auf Tablets festgenagelt. Soeben flattert nämlich – noch ganz frisch - ein iPad durch die Tür. Aber nicht etwa das gleiche Modell, das wir euch hier schon in aller Ausführlichkeit präsentiert haben, sondern dessen großer, UMTS-fähiger Bruder: das 3G-Modell. Am 30. April um 17 Uhr Ortszeit war in den USA der Startschuss für dessen Marktstart gefallen und ersten Schätzungen zufolge sind bereits am ersten Wochenende 300.000 der Rechner über den Ladentisch gegangen. Joah, und eines davon durfte ich mir jetzt etwas näher angucken. Zwar nicht so nah, wie die Jungs von ifixit, die das Teil direkt in seine Einzelteile zerlegt haben. Aber doch so nah, dass ich euch zeigen kann, wo die Micro-SIM-Karte hingehört, solltet ihr euch auch ein iPad 3G bestellt haben (oder das noch planen).

André hatte euch ja schon im Zusammenhang mit simyos Karten-Angebot für das iPad auf die Unterschiede zwischen der Mini-SIM- und der Micro-SIM-Variante hingewiesen. Für jene, die seinen Artikel verpasst haben: die eine Karte ist klein und die andere ist kleiner. Im Prinzip besteht Letztere nur aus dem Chip, bereinigt um das ganze Plastik drumherum. Da ich von dem Apple-Gadget heute aber überrascht wurde, hatte ich so ein Exemplar leider nicht zur Hand. Ich habe daher eine normale SIM-Karte kurzerhand “zurechtgestutzt”… (weiterlesen…)

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Browser-Markt: Internet Explorer fällt auf ein Rekord-Tief, Google profitiert04.05.10

Diese Meldung dürfte für reichlich Katerstimmung in Redmond gesorgt haben. Der Anteil des Internet Explorer auf dem Browser-Markt fiel im vergangenen Monat auf ein historisches Tief. Laut NetApplications wurden die insgesamt 40.000 Seiten, die das kalifornische Unternehmen für seine Kunden überwacht, nur noch zu 59,95 Prozent von Verwendern des Internet Explorer angesurft. Damit sank der Anteil meines Wissens zum ersten Mal seit der Einführung des IE im Jahre 1995 unter die 60-Prozent-Grenze. Vergleichbar gering fiel er nur mit dem Internet Explorer 4 vor etwa 11 Jahren aus. Im Vergleich zum März dieses Jahres verschlechterten sich die Redmonder somit um 0,69 Prozent, seit dem Launch des IE8 im März des vergangenen Jahres fiel der Anteil insgesamt sogar um neun Prozentpunkte.

Und die hat sich über den Zeitraum gesehen fast vollständig - das dürfte Microsoft zusätzlich schmerzen – der große Suchmaschinen-Konkurrent aus Mountain View geschnappt. Derzeitig kommt Google mit seinem Chrome-Browser auf einen Anteil von 6,73 Prozent, und weist damit 0,6 Prozent mehr auf, als im März dieses Jahres. Damit liegt der Suchgigant aber dennoch weit abgeschlagen auf Platz drei. Die Silbermedaille geht nämlich an den Feuerfuchs. (weiterlesen…)

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Exklusiv-Interview mit ‘joojoo’-Chef zum Verkaufsstart: Größter AppStore, 3G und Flash04.05.10

Heute morgen sinniert Casi in seinem Artikel noch über Apples Tablet-Konkurrenz, und heute mittag meldet sich diese schon eindrucksvoll zu Wort. Wie Fusion Garage soeben in einer Pressemitteilung verkündet, kommt das Internet-Tablet “joojoo” endlich auf den deutschen Markt. Ab sofort ist es für 359 Euro plus Mehrwertsteuer im “joojoo”-Store zu haben.

Kommen wir erst einmal zu den harten Fakten: Das Tablet mit dem sonderbaren Namen wird über ein 12,1 Zoll großes Widescreen-Display verfügen, das dem User eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln bietet. Es kommt mit Multi-Touch-Funktion und soll durch eine besondere Beschichtung Fingerabdrücken keine Chance lassen. Gut also für jene unter euch, die sich die Hände häufiger eincremen. Angetrieben wird das Teil von einem Intel Atom-Prozessor, eine 4GB Festplatte und 1GB RAM Speicher runden das Hardware-Innenleben ab. Von außen präsentiert sich ”joojoo” mit einer Videokonferenz-tauglichen 1,3 Megapixel Kamera, einem Mikrofon, eingebauten Lautsprechern, einem 3,5mm Eingang für Kopfhörer und – leider nur einem, aber immerhin einem mehr als beim iPad - USB-Eingang. Unterstützte Video-Formate sind AVI, Mpeg4, FLV, MOV, OGG, OGM, OGV, WMV und DivX, bei den Fotos sind es jpg, png, gif und tif. Ein großes Geheimnis wurde im Vorfeld um das Betriebssystem des Tablets gemacht, weshalb wir uns in der Redaktion um einen Interview mit den Verantwortlichen von Fusion Garage bemüht haben – und es auch bekamen… (weiterlesen…)

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Zitieren leicht gemacht: Twitter präsentiert HTML-Code für Tweet-Einbettung (Update)04.05.10

Die kleinen Veränderungen, die einen großen Nutzen bringen, sind mir die liebsten. Deswegen freue ich mich auch auf das Kaninchen, das Twitter heute aus dem Hut zaubern wird. Es handelt sich dabei um ein Feature oder besser: Tool, das es vor allem Bloggern erleichtern soll, Twitter-Zitate in ihre Artikel zu intergrieren. Bisher ist die Verfahrensweise in solchen Fällen ja relativ umständlich. Denn entweder muss der Tweet händisch kopiert und dann in den eigenen Text eingefügt werden. Oder aber er wird aus der Timeline isoliert und dann als Screenshot in den Artikel eingebaut. Ein Beispiel hierfür seht ihr oben.

Nun will der Microblogging-Dienst das Verfahren aber nach eigenen Angaben radikal vereinfachen. In einer E-Mail an die Kollegen von Mashable beschreiben die Verantwortlichen das neue Tool wie folgt: “Es handelt sich um einen super super simplen Code-Schnipsel, der es den Usern ermöglichen soll, schöne HTML-Tweets anstelle von Screenshots zu verwenden”. Offenbar handelt es sich bei dem Feature um ein echtes Eigengewächs. Denn Robin Sloan, Mitarbeiter des Twitter Media-Teams – derjenigen Abteilung im Haus, die sich um Medien-Unternehmen kümmert, die Twitter als Werbe-Kanal nutzen möchten - hat es ursprünglich für seine eigenen Zwecke entwickelt. Und auf der Media-Blog-Seite präsentiert uns Sloan dann auch gleich, wie die Tweet-Zitate künftig aussehen werden: (weiterlesen…)

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Apples iPad durchbricht die Millionengrenze: Ist das der Beginn einer neuen Ära?04.05.10

Das ging schnell, Mr. Jobs! Aus Cupertino erreichte uns am gestrigen Montag eine Pressemitteilung, die einmal mehr mit eindrucksvollen Zahlen aufwarten kann. Demzufolge hat sich das iPad bereits innerhalb eines einzigen Monats – zur Erinnerung: Verkaufsstart war in den USA am 3. April – mehr als eine Million mal verkauft.

Ich habe noch die Witzchen im Kopf, als Bilder von Apple-Stores gepostet wurden (leider finde ich gerade im Netz keines von ihnen wieder), vor denen nicht die bei Apple üblichen Menschenschlangen auf Einlass warteten. Vielen Unkenrufen und einigen technischen Defiziten zum Trotz, ist dieses Gerät aber dennoch bereits jetzt ein Verkaufshit.

Hier die harten Fakten im Überblick:

  • 1 Monat (genauer gesagt sogar nur 28 Tage) dauerte es bis zum ersten großen Meilenstein
  • 1.000.000 verkaufte iPads
  • 1.500.000 verkaufte eBooks
  • 12.000.000 verkaufte Apps

Das iPhone brauchte immerhin 74 Tage, um die Millionen-Grenze zu überschreiten. Während viele Zweifler bereits erste Abgesänge auf Apple angestimmt hatten, scheint Steve Jobs kurzerhand ein neues Kapitel seiner ohnehin schon langen Erfolgsgeschichte hinzugefügt zu haben. (weiterlesen…)

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