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Archive for 06.2010

Pretec macht’s möglich: Intelligentes Kabel verwandelt Mobiltelefon in USB-Modem08.06.10

Erst vor knapp einer Woche machte das taiwanesische Unternehmen Pretec auf sich aufmerksam, als es den weltweit ersten USB 3.0-Kartenleser vorstellte. Der P240 soll SDXC, CF und weitere Formate unterstützen und es Usern ermöglichen, die sich auf den Speicherkarten ihrer Gadgets befindenden Daten schneller auf ihren PC zu transferieren, als dies mit den bisherigen USB 2.0-Anschlüssen der Fall ist. Und nun präsentiert der Pionier im Bereich Flash Medien eine weitere Neuheit: Das H220 Intellicable.

Der Name soll Programm sein, denn laut Hersteller handelt es sich bei dem Produkt tatsächlich um ein intelligentes Kabel. Es kann einem Handy nämlich vorgaukeln, ein USB-Modem zu sein. Und das funkti0niert so: Das Kabel hat ein eingebautes, 1 Gigabyte großes Flash Drive, auf dem sich eine von Pretec entwickelte Software befindet. Sobald ein mobiles Telefon auf der einen Seite (Mini- oder Micro-USB-Anschluss) und ein Laptop (Typ-A-USB) auf der anderen angeschlossen werden, legt die Software los. Ohne irgendetwas auf dem Computer installieren zu müssen oder das Eingreifen des Users zu erfordern, sorgt sie innerhalb von 10 Sekunden für den Datenaustausch zwischen dem Blechtrottel und dem Handy-Modem. (weiterlesen…)

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Lars Hinrichs ist zurück: Mit ‘Hack Fwd’ will er Europas Top-Tech-Talente befreien08.06.10

Der Gründer des Business-Netzwerks XING und CEO des Finanzdienstleisters Cinco Capital GmbH, Lars Hinrichs, meldet sich mit einem neuen Projekt und einer Mission zurück: der Befreiung von Europas Top-Tech-Talenten. Damit wandelt er offenbar auf von den Samwer-Brüder vorgetrampelten Pfaden. Wie die Ikonen des Copycat-Tums mit ihrem “European Founders Fund” setzt Hinrichs nämlich künftig gemeinsam mit anderen Unternehmern sein Wissen als (ehemaliger) Start-Upper, sein Geld und natürlich sein Vertrauen in IT-Neugründer.

Auf der neu gelaunchten Seite des Unternehmens mit dem etwas sperrig lautenden Namen Hack Fwd (sprich: Hack Forward) wird der Neu-Business-Angel Hinrichs etwas konkreter: “Wir sind erfahrene Tech-Unternehmer, die Europas leidenschaftlichsten Geeks unterstützen und in sie investieren wollen. Wir sind ein Pre-Seed-Investmentunternehmen, das großartigen Menschen die Möglichkeit bieten soll, ihre großartigen Ideen umzusetzen”. Die Forderungen an die Jungunternehmer sind aber auch klar formuliert: Ihre Produkte müssen ihnen am Herzen liegen, einen klaren Kundennutzen aufweisen, das Unternehmen soll progressiv sein und vor allen Dingen eines nicht sein: ein Copycat. Welch ein Glück. Ihr fragt euch immer noch, ob das eine Adresse sein könnte, die ihr mit eurem Start-Up ansteuern solltet? Möglicherweise findet ihr dann in dem folgenden Dreieinhalb-Minüter die Antwort, die ihr braucht: (weiterlesen…)

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iPhone 4: Trotz vieler Verbesserungen kein revolutionäres Gesamtpaket08.06.10

Der Tag danach: Nachdem das Konfetti verflogen und das Jaulen verklungen ist, wird es Zeit, sich das von Steve Jobs am gestrigen Montag im Rahmen der “Worldwide Developers Conference 2010″ (WWDC) vorgestellte iPhone 4 etwas genauer, das heißt vor allem kritisch zu betrachten. Wer es sich ganz genau angucken will, der kann sich jetzt auf der Apple-Seite ein Video von der gestrigen Keynote anschauen oder - um es noch genauer sehen zu können – eines kaufen. Die Möglichkeit bietet (zumindest offiziell) hierzulande mal wieder nur die Telekom, der Vorverkauf startet am 15.06.

Fangen wir mal mit dem Offensichtlichsten an: dem Design. Daran dürften sich mit Sicherheit die Geister scheiden. Während sich die Vorgängermodelle nämlich alle mehr oder weniger in ihrem Aussehen glichen, schlägt das neue iPhone aus der Art. Denn statt Kurven gibt es nun Kanten. Der runde Bauch auf der Rückseite des Gerätes ist einem flachen gewichen. Die geschwungenen Kanten, die bei schwitzigen Händen manchmal die Kontrolle über das Gerät etwas schwierig gestalteten, wurden durch eckige ersetzt. Gleichzeitig wurden die bisher aus Plastik bestehenden Partien des Gehäuses gegen Metall eingetauscht. Dies sieht aber nicht nur schick(er) aus, sondern hat einen ganz pragmatischen Grund: Der das Gerät nun umschließende Metall-Rahmen dient dem iPhone als Antenne, die bisher innerhalb des Gerätes lag, weswegen bis dato zum Zweck eines besseren Empfangs besagtes Plastik verwendet wurde.   (weiterlesen…)

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WWDC: Steve Jobs präsentiert das iPhone407.06.10

Um 19 Uhr deutscher Zeit ist es wieder so weit: Abertausende Apple-User auf dem ganzen Planeten bekommen ganz schwitzige Hände und starren gebannt nach San Francisco und Twitter muss sich wieder mal arg zusammenreißen, um nicht in die Knie zu gehen. Wie immer heißt es “Alarmstufe:Rot” im Internet, wenn der Meister persönlich – Apple-Mastermind Steve Jobs – zu seinen Anhängern spricht.

In diesem Fall hält er die Eröffnungs-Keynote auf der WWDC10 und wie so oft wird bereits im Vorfeld wild spekuliert, was er den Apfel-Fans mitzuteilen haben könnte. Nach dem Gizmodo-Leak (die Jungs sind übrigens heute überraschenderweise mal nicht eingeladen) dürfen wir wohl auf eine Präsentation des neuen iPhone hoffen, darüber hinaus wird bereits viel über das Magic Trackpad getuschelt.

Wer mehr erfahren möchte, bleibt am besten hier am Ball, denn auch dieses Mal werden wir mit einem Live-Ticker all das zusammenfassen, was sich in San Francisco tut. (weiterlesen…)

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Infografiken, Übersichten, Apps: Was das Netz für die Fußball-WM 2010 zur Verfügung stellt07.06.10

Nun ist es also bald soweit: In vier Tagen beginnt die 19. Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Und auch wenn ich nicht unbedingt davon ausgehe, dass es ein Sommermärchen-Revival geben wird, so werde ich der deutschen Nationalmannschaft natürlich trotzdem ganz kräftig die Daumen drücken. Neben der Verletzung von Michael Ballack (und anderer Stars) werden dieses Mal aber viele deutsche Fußball-Fans noch etwas anderes zu beklagen haben: die Zeitverschiebung einen missratenen Spielplan. Der ist nämlich Schuld daran, dass einige der Spiele (auch jene der DFB-Elf) bereits beginnen, während sich der eine oder andere von uns noch auf der Maloche befindet. Und da nicht jeder so Fußball-verrückte Chefs hat wie wir, die einem die Deutschland-Partien während der Arbeitszeit auf Unternehmens-Public-Viewing-Leinwänden präsentieren, werden sie wohl – Achtung, Wortwitz – in die Röhre gucken.

Aber es gibt auch Schönes zu berichten. Noch nie zuvor sind mir nämlich im Internet so viele, nette, kleine Helferlein begegnet, wie bei dieser WM. Ich habe mir daher mal die Mühe gemacht, nachfolgend einige für euch zusammenzutragen. Vielleicht können sie ja den einen oder anderen von euch etwas aufheitern, wenn er es nicht schaffen sollte, sich für die frühen Spiele freizunehmen oder krankschreiben zu lassen… (weiterlesen…)

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Nicken statt Klicken: Amazon bastelt an Bewegungssteuerung für Online-Einkauf07.06.10

Zuerst habe ich “Gute Idee” gedacht und fühlte mich an das Computer-Steuerungssystem”Sensawaft” für körperbehinderte Menschen erinnert, als ich eben über eine Technologie gelesen habe, die Amazon sich patentieren lassen möchte. Bei näherer Betrachtung stellte sich allerdings heraus, dass jene nicht als Haupt-Zielgruppe ins Auge gefasst wurden, wodurch sich mir die Sinnhaftigkeit des Patent-Antrags nicht mehr so ganz erschließen mag. Das am 20. Mai dieses Jahres vom US-Patentamt veröffentlichte Patent beschreibt nämlich eine Technologie, die es Amazon-Kunden gestatten soll, Artikel per Kopf- oder Handbewegung und sogar mittels Gesichtsausdruck zu kaufen.

So könnte das Nicken eines Users vom “Movement recognition as input mechanism” (zu Deutsch etwa “Bewegungserkennung als Input-System) als Kommando verstanden werden, ein ausgewähltes Produkt erwerben zu wollen. Und durch das Hochhalten der entsprechenden Anzahl an Fingern bestimmt er oder sie die Stückzahl. Darüber hinaus wird in dem Patent-Antrag auch die Möglichkeit eines bewegungsbasierten Passworts beschrieben. Das kann aus einer frei bestimmbaren Folge und Kombination von Bewegungen bestehen und soll dem Kunden beispielsweise dazu dienen, einen Kauf endgültig zu bestätigen. (weiterlesen…)

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‘Destroy the Web’: Online-Spiel hilft beim Frustabbau – durch Webseiten-Zerstörung07.06.10

Dass ich ein Fan von kleinen Zeitvertreibern bin, dürftet ihr spätestens seit meinem Artikel über “Must Pop Words” wissen. Daher kann ich nicht umhin, euch auch “Destroy the Web” vorzustellen. Es handelt sich hierbei um ein Firefox Add-on, das der Entwickler für jene Tage der Arbeitswoche konstruiert zu haben scheint, an denen so ziemlich alles schief läuft. Und um seinen Frust dann nicht an sich selbst, anderen oder seiner Hardware auszulassen, bietet das Game dem gefrusteten User die Möglichkeit, stattdessen das Internet zu zerstören – oder zumindest eine Seite.

Und so funktioniert’s: Ihr installiert euch die Erweiterung in euren Mozilla-Browser und ruft anschließend eine Web-Seite auf, die ihr hasst und an der ihr eure Zerstörungswut auslassen wollt. Dann klickt ihr das “Destroy the Web”-Icon an und los geht es. Innerhalb von 30 Sekunden müsst ihr unter Begleitung von Arcade-Musik dann so viel Web-Content wie möglich vernichten, indem ihr mit einem Fadenkreuz auf Bilder, Überschirften, Links und andere Elemente der Seite klickt. Entsprechend der Kategorie gibt es für jedes eliminierte Ziel eine bestimmte Punktzahl. Wie im Web 2.0-Zeitlater nicht anders zu erwarten, könnt ihr euren High Score dann natürlich auch mit anderen Frust-Gamern teilen, die die gleiche Seite ins Visier genommen haben. Im nachfolgenden Filmchen könnt ihr euch ansehen, wie das dann aussieht: (weiterlesen…)

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Social Media Akademie startet durch07.06.10

Sponsored PostWas ist das?

Nachdem der erste Kurs der Social Media Akademie (SMA) mit 200 Teilnehmern ausgebucht war, bietet die im deutschsprachigen Raum einzigartige virtuelle Akademie nun weitere spannende Kurse an. Am 7. Juli startet der 2. Basis-Lehrgang Social Media. Im zweiwöchigen Turnus erleben die Teilnehmer Online-Vorlesungen von erfahrenen Social Media Profis, wie zum Beispiel Mirko Lange, Benedikt Köhler, Boris Lakowski oder Klaus Eck.

Die Themen der Vorlesungen, beispielsweise “Präsenzaufbau”, “Social Networks und Communitybuilding” oder “Recht im Social Web” werden theoretisch fundiert aber gleichzeitig mit vielen Beispielen und Handlungsanweisungen “aus der Praxis für die Praxis” vorgetragen. Die Teilnehmer des 1. Lehrgangs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind von den zeitgemäßen Lernmethoden der SMA überzeugt. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Die Zukunft? Für mobile Geräte boomt der Markt der Betriebssysteme06.06.10

Windows ist bei Google unten durch – das ist die Geschichte, die ich in dieser Woche besonders amüsant fand. Die “Financial Times” beruft sich auf Informationen von Google-Mitarbeitern, denen der Konzern nahe gelegt hat, lieber Mac OS X, das eigene Chrome OS oder eine andere Linux-Distribution zu verwenden. Microsoft kontert den Vorwurf der Sicherheitsbedenken natürlich prompt. Und der Rest der Welt steht achselzuckend daneben: Anders als noch vor zehn Jahren ist es heute kein großes Problem mehr, auf Windows zu verzichten. Besonders wenn man den Trend zugrunde legt, dass die Zukunft den mobilen Geräten gehört (wie Netbooks, Tablets, Smartphones). Hier scheint vor allem ein Betriebssystem das Rennen zu machen, das als Desktop-Version jahrelang ein Schattendasein fristen musste, dem nun aber die Zukunft zu gehören scheint: Linux. Wir wollen euch heute die wichtigsten Systeme für mobile Geräte und ihre Chancen kurz vorstellen.

Windows 7/XP

Trotz der viel gepriesenen Alternativen ist auf den meisten derzeit angebotenen Netbooks Windows 7 vorinstalliert (zum Beispiel Samsung N150, Lenovo S12, Asus EeePC 1201/1015/1016/1018, Acer Aspire One 532/533) oder auch noch XP Home (Samsung N130, NC10, Asus EeePC 1001, Lenovo IdeaPad, Asus EeePC 1005, HP Compaq Mini 110c, Medion Akoya E1311). Der Hauptgrund dürfte sein, dass die Hersteller die breite Masse als Kunden gewinnen wollen, die am ehesten mit Windows vertraut sind und ihre bekannten Anwendungen nutzen wollen. Microsoft hat aber noch zwei weitere Eisen im Feuer. (weiterlesen…)

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Steve Ballmer und die Chancen des PC04.06.10

Steve Ballmer hat es nicht leicht. Mit Microsoft hat er einen Milliarden-Konzern im Rücken und dennoch machen die anderen gerade eher die Musik. Apple hat Microsoft als wertvollstes Tech-Unternehmen abgelöst. Google kämpft an vielen Fronten gegen Microsoft und hat neben der erfolgreicheren Web-Suche z.B. auch ein etabliertes Betriebssystem für mobile Endgeräte. Und nicht zuletzt wird Facebook immer mächtiger und umfangreicher und hat Microsoft in Sachen Medienaufmerksamkeit längst den Rang abgelaufen.

Je größer man wird, desto eher finden die Menschen auch etwas auszusetzen an einem Unternehmen. Microsoft hat das in der Branche wie kein Zweiter erleben müssen und selbst auf diesem wenig glorreichen Feld laufen Ballmer und Co die Konkurrenten den Rang ab. Google ist die Datenkralle, Facebook hat ebenfalls nichts Gutes im Sinn mit unser aller Daten und Apple eckt ständig an mit seiner Veröffentlichungspolitik für third parties. (weiterlesen…)

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Keine Daten-Flatrates mehr bei AT&T: Vorbild für deutsche Anbieter?04.06.10

Wir haben die Thematik auf Basic Thinking schon häufiger am Rande gestreift: Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Netze der Telekommunikationsunternehmen unter der durch mobile, internetfähige Gadgets einerseits und Plattformen wie YouTube, die enorme Datenmengen erzeugen, andererseits, verursachten Datenlast zusammenbrechen? Ohne – aus verständlichen Gründen – die Antwort auf diese Frage abzuwarten, hat der US-Konzern AT&T nun gehandelt. Anstatt Datenfressern ab einer bestimmten abgegriffenen Datenmenge mit Drosselung der Bandbreite zu begegnen, setzt das Unternehmen auf seinem Heimatmarkt künftig auf Volumentarife.

Was genau bedeutet das? Wie auf der offiziellen Seite des Telcos zu lesen ist, wird den amerikanischen Kunden bereits ab kommenden Montag die Möglichkeit geboten, sich für eine von zwei neuen Tarifarten zu entscheiden, je nachdem, ob man viel oder wenig mobil surft. Für 15 US-Dollar (knapp 12 Euro) gibt es das DataPlus-Paket mit monatlich 200 Megabyte Datenvolumen. Wer nur ab und zu von unterwegs ins Netz geht, könnte damit deutlich günstiger bedient sein, als mit den bisherigen (AT&T-)Angeboten. Das Unternehmen behauptet, 65 Prozent seiner Smartphone besitzenden Kunden lägen monatlich unterhalb dieser Grenze, wodurch viele von ihnen bis zu 50 Prozent im Vergleich zu ihrem bisherigen Vertrag sparen könnten. (weiterlesen…)

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Buch vs. E-Book: Sony-Manager sagt Sieg von Readern in fünf Jahren voraus04.06.10

Zukunftsprognosen darüber, wie eine neue Technologie den Markt verändern wird, scheinen momentan en vogue zu sein. Vor kurzem orakelte der französischen Spieleentwicklers und Publisher Ubisoft, dass im Jahre 2012 jedes zweite Konsolen-Spiel 3D-tauglich sein wird. Und nun legt sich Sony fest und behauptet, dass E-Books normale Bücher in fünf Jahren überholt haben werden. Steve Haber, Präsident der entsprechenden Abteilung in dem japanischen Konzern, sagte wörtlich: “Innerhalb von fünf Jahren wird mehr digitaler Content verkauft werden als physischer. Vor drei Jahren hatte ich noch von zehn Jahren gesprochen, aber da lag ich falsch – es wird innerhalb von fünf sein”.

Seine Weissagung hat Haber aber nicht etwa aus der Luft gegriffen, sondern begründet sie mit den gleichen zu erkennenden Mustern, die das Unternehmen seinerzeit bereits bei der Digitalisierung von Musik und in der Fotografie ausgemacht hatte. Und diese wiederholten sich nun im Bücher-Markt. (weiterlesen…)

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Street View: Google will deutschen Behörden nun auch Festplatten übergeben04.06.10

Jetzt also doch. Google hatte es nach dem vermeintlichen “Street View”-Skandal zunächst abgelehnt, deutschen Datenschützern die für die Speicherung der WLAN-Daten genutzten Programme sowie die Festplatte mit den Originaldaten  auszuhändigen. Dann gab es ein erstes Zugeständnis und der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar durfte mit seinem Team das Computersystem inspizieren, das an Bord der “Street View-” Fahrzeuge zum Einsatz kam. Wie Caspar am gestrigen Donnerstag in einer Erklärung bekanntgab, wurden dabei sowohl die frei verfügbare Software Kismet als auch ein von Google selbst entwickeltes Programm entdeckt. Letzteres protokolliert die von Kismet gesammelten Daten und speichert sie dauerhaft auf einer Festplatte. Während nun aber in den Protokollen eines von dem Team simulierten WLAN-Tests die übertragenen Daten offenbar eindeutig wiederzufinden waren, konnten die Google-spezifischen Programmteile und somit die inneren Verarbeitungsprozesse nicht analysiert werden, da Erstere Caspar zufolge nur in maschinenlesbarem Binär-Code vorlagen. Und um dieses Problem zu beseitigen, würde “letztlich auch eine Festplatte mit Originaldaten erforderlich sein”, so der Datenschützer. Deren Herausgabe hatte Google aber bisher – siehe oben – abgelehnt. Wie bei den Kamera-Fahrzeugen, signalisiert der Suchriese nun aber offenbar doch Kooperationsbereitschaft.

Wie die “Financial Times” (FT) nämlich berichtet, sollen die Datenträger innerhalb der nächsten zwei Tage an die deutschen (und zeitgleich auch französischen und spanischen) Behörden übergeben werden. Zudem wird der Suchriese einen eigenen Prüfungsbericht veröffentlichen, der von einem externen Sachverständigen angefertigt wurde. Eric Schmidt betont dabei noch einmal, was zuvor schon Sergey Brin mit identischen Worten gesagt hatte: ”Wir haben es versaut”. Und weiter:  ”Aber wenn man sich seine Fehler ehrlich eingesteht, ist das der beste Schutz, um sie nicht zu wiederholen”. Man könnte denken, damit dürften nun bald alle Seiten zufriedengestellt sein und wir können uns darauf freuen, auch hierzulande irgendwann auf den Google-Dienst zurückgreifen können. Wäre da nicht eine kleine Äußerung Schmidts, die mich ein wenig irritiert. (weiterlesen…)

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Massig Speicher bei STRATO03.06.10

Sponsored PostWas ist das?

“Die clevere Cloud-Storage-Lösung für echte Sparfüchse” – so bewertet das IT-Fachmagazin “LinuxUser” die Online-Festplatte HiDrive von STRATO. Zur CeBIT dieses Jahres hat der Berliner Webhoster sein innovatives Produkt eingeführt: HiDrive bietet massig persönlichen Datenspeicher im Internet. Doch was hat es mit dieser Storage-Lösung auf sich? Und was spricht für STRATO?

Europas zweitgrößter Webhoster legt besonderen Wert auf Qualität und Sicherheit. Daher ist STRATO gleich dreifach TÜV-zertifiziert: Die ISO 9001 bescheinigt ein ausgezeichnetes Qualitätsmanagementsystem, die Servicequalität wird durch die Auszeichnung TÜV MS Standards ServiceQualität gewährleistet. Und die STRATO Rechenzentren können mit geprüfter Sicherheit, der ISO 27001, einer Norm für Informationssicherheit-Managementsysteme, aufwarten. Als Kunde ist man bei STRATO also bestens aufgehoben. Das ist gut zu wissen. Denn wer all seine persönlichen und beruflichen Daten auslagert, erwartet schließlich, dass diese optimal gesichert sind. Der Kunde kann also alle seine Daten STRATO anvertrauen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sämtliche Daten in Hochleistungsrechenzentren in Deutschland liegen und somit deutschen Datenschutzbestimmungen unterliegen, die zu den strengsten überhaupt zählen. (weiterlesen…)

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Social Media in Unternehmen: Gerne genutzt, aber ohne Budget02.06.10

Alle Welt spricht von der Bedeutung von Social Media, aber nur die wenigsten haben offenbar auch Geld dafür (übrig). Diesen Schluss lässt zumindest die Umfrage “Social Media in Unternehmen” zu, die die dpa-Tochter news aktuell in Kooperation mit Faktenkontor unter mehr als 1.700 Pressesprechern und PR-Fachleuten erhoben hat. Denn wie es scheint, sehen jene Firmen-Chefs, die Twitter, Facebook und Co. als Marketing-Instrument nutzen, nicht ein, für diesen Zusatzkanal tief in die Tasche langen zu sollen.

So gab denn auch nur jeder vierte Pressestellenmitarbeiter (28,2 Prozent) an, von seinem Boss in diesem Jahr liquide Mittel für Social Media-Projekte gewährt zu bekommen. Fast 60 Prozent hingegen bekommen definitiv kein Budget zur Verfügung gestellt, die verbleibenden wussten es noch nicht genau. Und das, obwohl knapp Zweidrittel von ihnen die Firmenleitung über die ihrer Auffassung nach hohe Bedeutung dieser Kommunikationsmöglichkeit mit neuen und Bestandskunden informierten: 17, 3 Prozent sahen dabei die Sozialen Netzwerke als “sehr wichtige” und 44,6 Prozent als “eher wichtige” Tools an (siehe nachfolgendes Bild).  (weiterlesen…)

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