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Archive for 07.2010

Empfangsprobleme beim iPhone 4: Apple schiebt Schuld auf Fehler in Software02.07.10

Ob da mal nicht die bevorstehende Klagewelle ein wenig dafür gesorgt hat, dass heute nun endlich eine offizielle Pressemitteilung von Seiten Apples zu der Antennen-Problematik des iPhone 4 veröffentlicht wurde. Nachdem der Leser über die einleitende PR-Selbstbeweihräucherung und anderes Vorgeplänkel hinweggelesen hat, kommt endlich die entscheidende Stelle: “Wir haben den Grund für den massiven Abfall der Empfangs-Statusbalken gefunden, und er ist einfach und überraschend zugleich”.

Wie uns Apple dann weismachen will, liegen die berichteten Störungen beim Empfang – die sowohl wir von Basic Thinking als auch die Kollegen von Onlinekosten in unseren Tests erfahren haben – nicht an einem fehlerhaften Antennen-Design. Vielmehr handele es sich um einen Software-Fehler. (weiterlesen…)

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Firefox erobert den Business-Bereich und wird neuer Standard-Browser bei IBM02.07.10

Einige von euch werden sich bestimmt noch an die schallende Ohrfeige erinnern, die IBM Microsoft seinerzeit verpasst hatte. Im September des vergangenen Jahres wurden die weltweit 360.000 Mitarbeiter des US-IT- und Beratungsunternehmens angewiesen, von der Bürosoftware Office auf das hauseigene Produkt “Lotus Symphony” umzusatteln. Als Grund wurde nicht etwa ein Sparzwang angegeben, sondern die Bemühungen, alle Informationen auf allen IT-Plattformen und im Internet verfügbar machen zu wollen. Und dies sei mit offenen Formaten und Open-Source-Software – Lotus Symphony basiert auf Open Office – am besten möglich. Es gab wohl nicht wenige, die das nicht so recht glauben wollten. Immerhin führten die beiden US-Riesen seit Anfang der Neunziger bis 2005 einen Kartellstreit, in dem IBM dem Software-Hersteller aus Redmond vorwarf, seine Monopolstellung ausgenutzt und IBM die eigenen Produkte zu einem überhöhten Preis verkauft zu haben.

Nun sieht es aber wohl doch so aus, dass IBMs Abkehr vom Office-Paket keine späte Rache an Microsoft war und die Ausrichtung auf offene Standards tatsächlich den Ausschlag gegeben hatte. Wie Bob Sutor, der Open-Source-Chef bei IBM nämlich in einem aktuellen Blog-Eintrag schreibt, erwartet sein Unternehmen von den Mitarbeitern künftig die Verwendung des Firefox-Browsers: “Jeder Angestellte, der bisher noch nicht den Firefox verwendet hat, wird nachdrücklich dazu aufgefordert, ihn künftig als den Standard-Browser zu verwenden.” Und weiter: Alle neuen Computer werden mit ihm ausgestattet.” (weiterlesen…)

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iTunes in der ‘Cloud’: Insider plaudern Apples Zukunftspläne aus02.07.10

Es spricht wohl nur sehr wenig gegen die Annahme, dass die großen Tech-Firmen in der “Cloud” das “Next Big Thing” sehen, auf das hingearbeitet werden muss. Offenbar gilt das auch für Apple, wo geplant wird, das hauseigene Multimedia-Verwaltungsprogramm iTunes in die Wolke zu heben. Das berichten exklusiv die Kollegen vom BoyGeniusReport mit Bezug auf anonyme Tippgeber aus Apples Umfeld.

Die Möglichkeiten, die sich für die User durch diesen Schritt ergeben, können in drei Gruppen unterteilt werden: 1. Streamen von Musik und Filmen von Apple-Servern auf Computer und dafür geeigneten Gadgets, 2. Streamen von Musik und Filmen vom Heim-PC auf andere Computer und Geräte, 3. WLAN-Syncing von iTunes mit den entsprechenden Geräten. Wer Apples Firmenpolitik ein wenig kennt, dem dürfte dabei klar sein, dass es sich bei den erwähnten Geräten jeweils um jene mit dem Apfel-Logo handelt. Ihre Besitzer dürften die neu geschaffenen Optionen wohl aber gerne in Anspruch nehmen. Erinnert sei nur an die positive Resonanz, die der iPhone-Hacker Greg Hughes auf sein Video erhielt, in dem er seine App “Wi-Fi Sync” vorstellte. (weiterlesen…)

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Hosen runter: 15 Tage Flattr auf Basic Thinking02.07.10

Gestern war der 1. Juli und da haben wir uns gedacht, dass das doch ein geeigneter Zeitpunkt wäre, um ein erstes Flattr-Resümee zu ziehen. Am 11. Juni hatten wir angekündigt, den Button des “Social Micropayment”-Dienstes auf Basic Thinking einzuführen. Drei Tage später haben wir den Startschuss gegeben. Und was hat es gebracht?

Nun, Millionäre sind wir keine geworden und wir können uns mit den durch euch generierten Einnahmen auch keinen Porsche vor das Fenster unserer Redaktion stellen. Aber es sind in einem halben Monat immerhin 43,23 Euro zusammengekommen und auch über diesen Betrag freuen wir uns sehr. Auch möchten wir die Gelegenheit nutzen, Danke zu sagen. Und klar, wir hoffen natürlich auch für die kommenden Wochen und Monate auf Eure Unterstützung. Achso, ihr wollt weitere Details? Kein Problem, sollt ihr bekommen. (weiterlesen…)

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‘Welt Kompakt’, Scroll-Edition: Misslungener Versuch zeigt Belanglosigkeit des Webs01.07.10

Es fällt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Zum einen bin ich niemand, der gerne etwas verreißt, wofür sich andere viel Mühe gegeben haben. Weniger nörgeln, mehr machen, ist eigentlich meine Devise. Zum anderen diskreditiere ich damit meinen eigenen Berufsstand. Aber Wahrheit bleibt Wahrheit, und die muss gesagt werden. Die Zeitung “Welt kompakt” ist heute in einer Scroll-Edition erschienen. Blogger und Twitterer durften einen Tag lang die Redaktion übernehmen und Zeitung machen. Das Experiment, so viel sei vorweg genommen, ist in der Form grandios gescheitert. Und mehr noch: Die Expedition hat der deutschen Webszene eher geschadet als genutzt.

Nichts gegen die Autoren der Ausgabe: Mehrere Czyslansky-Blogger sind dabei, Twitter-Geschichtenerzähler Florian Meimberg, Robert Basic mit einem langen Text, Sachar Kriwoj prominent vertreten. Ein Sascha Lobo fehlt hingegen. Der hatte wahrscheinlich noch von seinem Ausflug als Chef-Redakteur bei der “Rhein-Zeitung” genug.

Warum dieses Querformat?

Es fängt mit dem Layout an. Auf Twitter daran erinnert, dass es die “Welt kompakt” heute zu kaufen gibt, mache ich mich auf zum Pressekiosk im Hauptbahnhof und suche und suche und suche. Ein Mann etwa gleichen Alters neben mir hat offenbar die gleiche Idee, sucht mit Augen und Händen und geht schließlich ergebnislos davon. Da endlich, mehr auf den dritten als auf den zweiten Blick finde ich die horizontal designte Zeitung, die mehr wie ein überladenes Werbeblättchen wirkt.

Die wichtigste Frage dürfte sein: Warum dieses Querformat? Soll ausgerechnet das darauf hinweisen, dass es diesmal eine Internet-gerechte Zeitung ist? Aber wer bitte liest Texte auf diese Weise? Welches Blog hat ein solches Format?
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Plötzlicher KIN(ds)-Tod: Microsoft trägt sein Social Phone zu Grabe01.07.10

Die Überraschungsmeldung des Tages dürfte die vom plötzlichen KIN(ds)-Tod sein. “Wir haben die Entscheidung getroffen, uns auf unseren Windows Phone 7-Launch zu konzentrieren und werden das KIN nicht, wie geplant, im Herbst in Europa auf den Markt bringen. Darüber hinaus wird das KIN Team in das Windows Phone 7 Team überführt, wodurch wertvolle Idee und Technologien vom KIN in die künftigen Releases des Windows Phone einfließen sollen.” Nach gerade einmal sechs Wochen stellt Microsoft also die Produktion und den Verkauf seines “Social Phone“ wieder ein. Wer hierzulande dem Launch des KIN entgegen gefiebert hat, wird sich wohl oder übel neu orientieren müssen.

Die Gründe für das vorzeitige Ziehen des Steckers liegen – wie könnte es anders sein? - im schlechten Abverkauf. Obwohl Microsoft die Zahlen nie kommentiert hat, sind Schätzungen zufolge wohl nur knapp 500 Exemplare des Mobiltelefons bis dato über den Ladentisch gehuscht. Und die Gründe hierfür wiederum dürften zahlreich sein. Da wäre zum einen das sehr gewöhnungsbedürftige Design – vor allem des KIN One, das nahezu rund ist. Dann die recht unübersichtliche, fast konfuse Nutzeroberfläche. Des Weiteren die etwas, sagen wir mal unorthodoxe Marketingstrategie, die bei der anvisierten Zielkundschaft – der “Generation der sozialen Netzwerker” – betont cool und lässig rüberkommen wollte, offenbar aber gerade deswegen von ihr verschmäht wurde. Nicht zu vergessen die Vorwürfe des Sexting, die gegen einen KIN-Werbespot erhoben wurde. All das hätte schon für einen schlechten Marktstart bereits ausgereicht. Das Genick gebrochen hat dem Projekt letztlich aber offenbar etwas anderes. (weiterlesen…)

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Facebook: Kampf dem Spam01.07.10

Würden wir hier heute verkünden, dass Facebook versucht, gegen Spam, Phishing und Ähnliches vorzugehen, wäre das sicher nichts, was man unter “Breaking News” verbuchen würde. Denn das erklärt sich von selbst und ist auch hinreichend bekannt.

Neu ist jetzt lediglich, dass Facebook via Blog-Eintrag kommuniziert, wie man dem Müll gegenüber tritt und mit welchen Mitteln er bekämpft wird. Meiner Meinung nach ein längst überfälliges Posting, denn nicht wenige Facebook-Nutzer mussten die Erfahrung machen, von einem Tag auf den nächsten von Facebook geblockt zu werden. Und zwar ohne Angabe von Gründen. Wenn man sich keiner Schuld bewusst ist, hilft einem der besagte Blog-Beitrag von Caroline Ghiossi vermutlich auch nicht weiter, aber es gibt schon den einen oder anderen Punkt, den Facebook als Spam deuten würde, ohne dass der betroffene User tatsächlich Böses im Schilde führte. (weiterlesen…)

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