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Archive for 08.2010

Freiheit und Datenschutz: Open Source Facebook-Klon ‘Diaspora’ startet im September27.08.10

Im Mai dieses Jahres hatten viele Nutzer die Nase voll von Facebooks laxem Umgang mit ihrer Privatsphäre. Viele protestierten und einige drohten öffentlichkeitswirksam auszutreten. Vier Studenten der Universität von New York aber hatten eine ganz andere Idee: sie wollten eine Alternative zu dem Mark Zuckerbergs Netzwerk bauen. Benutzerfreundlich sollte sie sein, die Privatsphäre respektieren und natürlich unter einer Open Source-Lizenz stehen. Um ihr geplantes Sommerprojekt zu finanzieren, meldeten sie sich bei der Plattform Kickstarter an. Spendenziel waren 10.000 US-Dollar.

Doch das Vorhaben erhielt überraschend viel Aufmerksamkeit und so sammelten die vier Nerds innerhalb kurzer Zeit mehr als 200.000 Dollar an Kapital für ihr „Diaspora“ getauftes Programm. Sogar der Facebook-Chef spendete für die freie Konkurrenz, da er  ein wenig von sich selbst in den vier Social Network-Rebellen wiedererkannte. Nach einiger euphorischer Berichterstattung wurde es wieder ruhig um das Projekt. In der Stille aber haben die Entwickler weiter vor sich hin gearbeitet und nun in einem Blogeintrag den Start der Software für den 15. September angekündigt. (weiterlesen …)

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Noch ein Gadget: Power-Hülle verdoppelt die Akkulaufzeit für iPhone 426.08.10

Für die meisten Apple-Jünger steht ja fest, dass deren Produkte rundherum perfekt sind. Nur Ignoranten haben an den Offenbarungen aus Cupertino etwas auszusetzen. Schön allerdings, dass diese mäkelnden Zeitgenossen oft mit unglaublichem Erfindungsreichtum gesegnet sind, sodass sie die fehlenden Funktionen einfach als Zusatzgerät anbieten. Besonders beliebt ist es in letzter Zeit, die Schutzhülle mit Ergänzungsfeatures zu bestückten.

Die eine Wunderhülle bringt dem iPod touch das Telefonieren bei und die andere verwandelt mittels Bluetooth-Tastatur das iPad in einen Laptop, auf dem man problemlos E-Mails und andere längere Texte schreiben kann. Nun ist auch das iPhone 4 in das Visier der kreativen Tüftler geraten: Die Firma MiLi bietet eine Telefon-Umhüllung an, die die Akkuleistung  des hippen Fernsprechers verdoppeln soll. (weiterlesen …)

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Media Markt startet Video-Plattform: “Einzelne Serien noch vor TV-Start”26.08.10

Da schau her: Gestern haben wir noch darüber geschrieben, dass Apple im iTunes Store künftig voraussichtlich Serien verleihen wird. Eine einzelne Folge soll ab 99 US-Cent kosten. Apple hat den für den 7. September geplanten Event auf den 1. September vorverlegt, also kommenden Mittwoch. Heute nun prescht der Technik-Handel Media Markt auf seiner Website mit einem eigenen Video-on-Demand-Angebot vor. Update: Es gibt neue Preise (s.u.).

Mehrere tausend Filme und Serienepisoden sollen dort laut Pressemitteilung bald zu finden sein. Jetzt im Augenblick sind es nur ein paar Dutzend; darunter durchaus Hochkaräter, die zu Jahresbeginn im Kino liefen, wie “Alice im Wunderland” oder “Sherlock Holmes”, aber auch einige B-Filme. Serien finden sich dort bislang nicht. Das Angebot soll aber nach und nach erweitert werden. Media Markt erweitert damit das bereits seit 2005 bestehende Musikdownloadportal, auf dem es acht Millionen Songs geben soll. (weiterlesen …)

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USA setzen heimlich mobile Nacktscanner ein26.08.10

Der geplante Einsatz von sogenannten „Nacktscannern“ an Flughäfen hat auch hierzulande für einiges Aufsehen gesorgt. Wie bei vielen medialen Aufregern ist die Empörung mittlerweile weitestgehend verebbt. Vielleicht auch, weil die Bundesregierung zugesagt hat, nur Apparate mit abstrakter Darstellung der überprüften Person einzusetzen. In den USA sieht das etwas anders aus. Dort sind Geräte im Einsatz, die den Namen „Nacktscanner“ tatsächlich verdienen. Das wurde der Öffentlichkeit zuletzt wieder bewusst, als ein Mitarbeiter des Heimatschutz-Ministerium  einen Kollegen angriff. Nach einem Training mit der Maschine hatte sich der Beamte wochenlang Bemerkungen anhören müssen, er sei von der Natur zu gering ausgestattet worden. Bis er dann nach Feierabend zuschlug. Nun sieht er einem Verfahren wegen  vorsätzlicher Körperverletzung entgegen.  Wegen dieser Detailtreue der Apparate klagt die Bürgerrechts-Organisation „Electronic Privacy Information Center“ (EPIC)  gegen das verantwortliche Ministerium.

Vor diesem Hintergrund ist die Enthüllung, dass die Behörden der Vereinigten Staaten mobile und getarnte Nacktscanner im Inland einsetzen, umso pikanter. Der beste Abnehmer der in kleinen Lieferwagen versteckten Geräte ist nach Aussagen der Herstellerfirma „American Science & Engineering“ (AS&E) zwar das Militär, aber auch die nationalen Ermittlungsbehörden gehörten zu ihrem Kundenkreis. Mit den unauffälligen Wagen können die Beamten die Autos, an denen sie vorbeifahren, etwa auf Bomben untersuchen (siehe Video). Aber auch Insassen sind auf den Aufnahmen deutlich zu erkennen. (weiterlesen …)

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Ob’s stimmt? Laut FTD erscheint das WeTab mit Meego26.08.10

Lustiges Betriebssysteme-Raten heute morgen: Wie die “Financial Times Deutschland” (FTD) in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, wird der iPad-Konkurrent WeTab mit dem Betriebssystem Meego ausgeliefert. Vorgestellt werden soll das WeTab mit Meego kommende Woche auf der IFA in Berlin. Das verwundert ein wenig, denn Meego ist ein Gemeinschaftsprojekt von Nokia und dem Prozessorhersteller Intel. Bisher war man davon ausgegangen, dass Meego auf Nokia-Smartphones oder -Tablets erscheint.

Außerdem hatte Neofonie bislang stets von anderen Betriebssystemen gesprochen. Bekannt ist, dass Neofonie das WeTab mit einem eigenen, Linux-basierten System namens “WeTab OS” ausliefern will. Android 2.2 (“Froyo”) solle als zusätzliche Möglichkeit in einer virtuellen Laufzeitumgebung laufen. Und jetzt plötzlich Meego? Hat Neofonie alle genarrt und das “WeTab OS” in den Wind geschossen? Oder wird das WeTab in mehreren Versionen mit unterschiedlichen OS erscheinen? Wir haben trotz mehrmaliger Anrufversuche und einer Nachfrage per E-Mail niemanden bei Neofonie erreicht. Im FTD-Artikel heißt es nur, Neofonie wolle die Nachricht nicht kommentieren. Meego aber sei “eine tolle Plattform”, wie FTD eine Person “aus dem Umfeld” des Unternehmens zitiert. (weiterlesen …)

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Angriff auf Skype: Google führt Gespräche ins Festnetz und zu Handys ein26.08.10

Wer heute über das Internet telefoniert, tut dies meistens mit Skype. Natürlich gibt es auch andere Anbieter auf diesem Gebiet, aber die ehemalige eBay-Tochter ist der unangefochtene Spitzenreiter. Nun aber schickt sich Google an, ebenfalls in diesem Bereich tätig zu werden – und könnte damit zu einer echten Gefahr für den Marktführer werden.

Der Webgigant bietet nun Telefonate über seinen E-Mail-Dienst Google Mail an, allerdings momentan nur in den USA. Gespräche innerhalb der Vereinigten Staaten und nach Kanada sind „mindestens bis Ende des Jahres“ kostenlos, Verbindungen ins Ausland bietet der Konzern zu günstigen Preisen an. Nach Deutschland, England und Frankreich telefoniert der amerikanische Google-Nutzer beispielsweise für zwei US Cent pro Minute, nach Österreich werden drei Cent fällig.

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Verbrechensbekämpfung per Wurstfinger: Sumo-Ringer bekommen iPads25.08.10

In Japan gab es kürzlich einen Wettskandal, der einige der hoch angesehen Sumo-Ringer schwer belastet: Sie sollen auf Spiele der nationalen Baseball-Liga gewettet haben, was in Japan verboten ist. Illegale Wetten gibt es natürlich trotzdem und die Verstrickungen der Sumo-Ringer sind für die Behörden besonders schwer nachzuverfolgen. Grund: Die Schwergewichte kommunizieren nicht gerne, und wenn dann nur über Telefon und Fax – zwei Medien, die kaum Spuren hinterlassen.

Der Dachverband der Sumo-Wrestler, die Japan Sumo Association (JSA), musste herbe Kritik einstecken, weil sie mit der Aufklärung des Wettskandals nicht voran kam. Also reagierte sie – und versorgte die Ringer mit iPads. Wie die JSA bestätigte, wurden 60 iPads an alle der insgesamt 51 Sumo-Ställe übergeben. Warum iPads? Weil die Ringer bei kleineren Geräten wie Smartphones, aber auch bei PC-Tastaturen, oft unfreiwillig mehrere Tasten auf einmal treffen, schreibt Nikkan Sport. Für die dicken Finger der Wrestler sei das große iPad-Keyboard ideal. Von der Umstellung auf Elektronik erhofft sich die JSA, dass die Wrestler künftig via E-Mail mit ihren Buchmachern kommunizieren und damit eine leichter zu verfolgende Spur hinterlassen.

Fragt sich nur, ob sich die JSA mit dem Lockvogelangebot nicht ein weit über 30.000 Euro teures Eigentor geschossen hat. Die Meldung ging in Japan durch alle Medien, und wer als Sumo-Ringer nicht gar zu oft gegen den Kopf gestoßen wurde, wird sich jetzt hüten, dem Wettpaten per iPad E-Mails zu schicken.

(Jürgen Vielmeier, Foto: Acrimboldo)

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Fernseher adé? Apple will Serienepisoden für 99 Cent verleihen25.08.10

Um euch die Problematik zu verdeutlichen, muss ich kurz auf “Battlestar Galactica” zu sprechen kommen. Nachdem ich mir die ersten drei Staffeln der Sci-Fi-Serie von Freunden ausgeliehen hatte, musste ich mir die aktuelle, vierte Staffel selber kaufen. Preisgünstigster und bequemster Weg war hier tatsächlich der Erwerb eines Staffelpasses für 47,99 Euro bei iTunes. Dass die letzten beiden Folgen der Staffel im iTunes Store fehlen, der Apple-Kundendienst nach meiner Nachfrage auf RTL II als Zuständigen verwies und RTL II mir bisher nicht antwortete, kann euch zum Glück egal sein.

Tatsache ist aber, dass ich Preise von fast 50 Euro für eine Serienstaffel – egal ob via iTunes oder auf DVD – recht teuer finde. Eine Folge der Serie kostet in Standardauflösung 2,49 Euro und in HD-Qualität 2,99 Euro. Bei älteren Episoden fallen zwar die Preise für eine Staffel, aber die Einzelfolgen bleiben im Preis gleich. Immerhin: Man hat sich die Folgen gekauft statt nur geliehen, kann sie sich also immer wieder anschauen. Nur will man das bei einer Serie nicht zwingend, bei der jede Folge aufeinander aufbaut und man eigentlich nur wissen will, wie es ausgeht.
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Aus Texten per Knopfdruck Filme machen. Kann man jetzt, aber will man das sehen?25.08.10

Ein neuer Trend droht über uns hereinzubrechen: Text to Movie. Xtranormal stellt eine Technik vor, die aus einem Text nach ein paar Klicks einen Film erstellt. Die animierten, dreidimensionalen Darsteller hierzu kann man sich aus einigen Vorlagen auswählen und sie wie gewünscht in einer Szenerie der Wahl platzieren. Kara Swisher von All Things Digital ist sehr angetan davon, und ich sehe bereits eine Zukunft, in der jeder seine eigenen Kurzgeschichten, Drehbücher oder Theaterstücke per Knopfdruck verfilmt und auf YouTube hochstellt. Bitte, bitte, bitte, lasst es!

Denn zumindest in der bisherigen Form ist das kaum zu ertragen. Dass da eine Maschine spricht, hört man sofort. Sprachmelodie oder Betonungen gibt es nicht. Da ist selbst die automatische Durchsage am Flughafen angenehmer zu hören.

In dem aktuellen Video, genannt “The Pitch”, soll ein Drehbuchautor angeheuert werden, um einen Film über ein Slinky zu schreiben. Der hat aber keine Lust dazu. Der Dialog ist nicht schlecht, die Kulissen sind detailreich und die Figuren reagieren sogar auf einzelne Äußerungen im Text wie Bejahung und Verneinung. Aber mal ehrlich: Macht es euch Spaß, das zu sehen? Oder könntet ihr euch sowas gar in Spielfilmlänge vorstellen?
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Chomp: App-Suchmaschine mit Schönheitsfehlern24.08.10

Ihr kennt Google, ihr kennt Bing, ihr kennt iTunes, ihr habt zumindest schon einmal vom App Store gehört. Richtig gut ließ sich dieser bislang allerdings nicht durchsuchen. Das brachte die Betreiber von Chomp wohl auf die Idee, ihre App-Empfehlungs-App zu einer völlig runderneuerten Suchmaschine zu erweitern. Chomp soll iPhone-Apps finden und steht dafür in einer Webversion und – logisch – als App zur Verfügung.
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Chinesische iPad-Ergänzung macht das Tablet zum Laptop24.08.10

Was ist das herausragende Merkmal eines Tablet-PC? Die Antwort: Dass er im Grunde nur aus einem Bildschirm besteht. Der muss berührungsempfindlich sein, weil der Besitzer sonst keine Eingaben auf dem Gerät machen könnte. Einige Nutzer aber scheinen mit dieser Tastaturlosigkeit so ihre Probleme zu haben. Apple selber hat diese Komplikationen schon vorhergesehen und bietet deswegen als Ergänzung für den tastenfreien Rechner das iPad Keyboard Dock an.

Die chinesische Gadget-Szene aber wäre nicht die chinesische Gadget-Szene, gäbe es dort nicht eine noch abgefahrenere Tastenergänzung für die Erfolgsflunder. Unter dem Namen BL-BKB76 hat die Herstellerfirma „Shenzhen Paoluy Silicone Technology“ ein Gerät produziert, das aus dem Tablet ein Notebook machen soll. Praktisch ist das bei der amerikanischen Aufsichtsbehörde „Federal Communications Commission“ (FCC)  zur Prüfung eingereichte Modell eine Kombination aus iPad-Case und Bluetooth-Tastatur. (weiterlesen …)

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Popkulturjunkie stellt modernere Twittercharts auf Basis von Backtype vor24.08.10

Wir alle lieben – und messen uns an – Charts, ob wir es zugeben oder nicht. Besonders interessant sind deswegen für aktive Menschen im Social Web die Charts von Jens Schröder, dem “Zahlenmeister” des Web 2.0. Seit 2006 gibt er wöchentlich die Deutschen Blogcharts heraus, eine Zeit lang auch die Deutschen Twittercharts. Vorübergehend Schluss war hier allerdings bereits im August vergangenen Jahres mit der Ausgabe 17. Danach hat er sich in seinem Blog immer wieder über alternative Zählmethoden Gedanken gemacht und verschiedene Blog-Suchmaschinen ausprobiert.

Beide Listen hatten ihre Tücken: Bei den Twittercharts stützte sich Schröder allein auf die Zahl der Follower, sortierte aber solche aus, die ihre Follower mit “zweifelhaften Methoden” gewonnen haben. Eine unscharfe Definition, die angesichts eines Booms von SEO-Experten auf Twitter zwar notwendig war, aber von vielen nicht akzeptiert wurde. Als Alternativen gibt es unter anderem die Twitter-Charts von Talkabout, zu denen man sich anmelden oder vorgeschlagen werden muss, und die Liste der reichweitenstärksten Twitteraccounts der Webevangelisten.
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‘The Fridge’: so wie Facebook, nur mit echten Freunden24.08.10

Privatsphäre und Facebook sind zwei Dinge, die nicht so richtig zusammen zu passen scheinen. Das gilt nicht nur für Funktionen wie Places, mit denen alle Freunde über den exakten Aufenthaltsort informiert werden. Sondern ganz generell. Denn die „Freunde“ im sozialen Netzwerk sind erfahrungsgemäß nicht alles Freunde im klassischen Sinne. Neben Bekannten und Verwandten sind oft auch Eltern und Vorgesetzte mit dem eigenen Account vernetzt. Ein falsches Foto zur falschen Zeit kann da zu unnötigen besorgten Anrufen, aber auch gleich zum Verlust des Arbeitsplatzes führen.

Als Alternative bietet sich da eine aufgepeppte Version von Internet-Gemeinschaften wie Yahoo Groups an, zu denen nur ganz bestimmte User Zugang haben. Eine solche Facebook-Variante für geschlossene Benutzergruppen ist etwa The Fridge. Nach der Anmeldung kann das Neumitglied eine Group zu einem beliebigen Thema gründen, etwa „Grillausflug Taunus 2010“ und über einen exklusiven Link all diejenigen einladen, die online an den Erinnerungen dieses Ereignisses teilhaben sollen. Solange die erwünschten Teilnehmer nicht selbständig weitere Freunde einladen, die zur geplanten Community nicht dazugehören, bleibt die Gruppe unter sich. Innerhalb dieser Online-Gemeinschaft können sie dann gefahrlos ihre Anekdoten und Fotos austauschen, die vielleicht nicht jeder zu sehen bekommen sollte.
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Chaos Computer Club hackt den Personalausweis 2.024.08.10

Der neue Personalausweis im Scheckkartenformat, den die Bundesregierung am 1. November dieses Jahres einführen will, ist seit längerem umstritten. Grund: die Daten werden auf einem RFID-Chip gespeichert, der über Funk trotz Verschlüsselung theoretisch auch von Kriminellen ausgelesen werden könnte. Der Chaos Computer Club (CCC) und das Verbrauchermagazin „Plusminus“ konnten nun eine weitere gravierende Sicherheitslücke in der maschinenlesbaren Karte nachweisen. Sie hat zusätzlich eine Funktion eingebaut, mit der eine eindeutige Identifizierung über das Internet möglich sein soll. Dieses Feature im offiziellen Dokument soll etwa beim Internet-Banking oder Online-Shoppen zum Einsatz kommen.

Ähnlich wie bei der Kredit- oder EC-Karte erhält jeder Bürger zu seinem Ausweisdokument eine sechsstellige PIN-Nummer, mit der er sich gegebenenfalls als Inhaber identifizieren kann. Zum angeblich sicheren Online-Einkauf wird weiterhin ein Lesegerät benötigt, das in verschiedenen Ausführungen erhältlich sein soll. Der Bund will  zur Einführungen des neuen Standarddokuments solche Lesegeräte im Wert von 24 Millionen Euro über Banken und Computerzeitschriften unter das Staatsvolk bringen. Genau hier aber haben die Hacker vom CCC die gravierende Sicherheitslücke ausgemacht. (weiterlesen …)

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Wissenschaftler forschen an der ‘Matrix’: simulierte Gewalt und echte Reaktionen23.08.10

Wir kennen die Idee vor allem aus dem Film „Matrix“: die wahrgenommene Realität ist gar nicht die Wirklichkeit, sondern nur eine künstlich hergestellte Illusion. Trotzdem aber sieht alles echt aus, wir können die Dinge sehen, schmecken und riechen. Die dadurch aufgeworfenen philosophischen Fragen („Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“) und die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten einer solchen virtuellen Realität haben schon immer eine große Anzahl von Menschen fasziniert. Der Informatik-Professor Mel Slater beschäftigt sich mit den realen Einsatzmöglichkeiten der künstlichen Welt und deren Auswirkungen auf die menschliche Psyche.

In einem seiner Experimente tragen die männlichen Versuchspersonen eine Brille, über die ein Zimmer simuliert wird. Das Gerät reagiert dabei auf die Kopfbewegung des Teilnehmers:  blickt er nach links, sieht er sich im Spiegel als junges Mädchen, schaut er an sich herunter, erblickt er ebenfalls den Körper des künstlichen Kindes.  Während eine computergenerierte Frau das Mädchen am Arm berührt, geschieht in der Realität dasselbe mit dem Freiwilligen. Durch diese Berührung wird auf emotionaler Ebene eine Verbindung mit dem virtuellen Körper hergestellt. (weiterlesen …)

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