‘Nokia U’: Fans entwerfen das Luxus-Smartphone der Zukunft • 09.09.10

Ich will den alten Spruch “Totgesagte leben länger” nicht über Gebühr strapazieren, denke aber, dass er bei Nokia durchaus seine Berechtigung hat. Natürlich nicht in dem Sinne, dass der finnische Mobilfunkhersteller ums finanzielle Überleben kämpfen müsste, aber schon dahingehend, dass er Trends verpennt, dadurch Kunden verloren und in letzter Konsequenz Marktanteile eingebüßt hat – und jetzt wieder neu angreift. Und dabei setzt der Konzern seine ganze Hoffnung vor allem auf die neuen Smartphone-Modelle (und natürlich das Symbian 3-Userinterface), die er auf der hauseigenen Messe “Nokia World” präsentieren wird, die vom 14. bis zum 15. September in London stattfindet.
Ein Modell, das dort leider mit Sicherheit nicht gezeigt wird, ist die erst vor zwei Tagen abgeschlossene Design-Studie “Nokia U” (siehe Teaser-Bild). Unter dem Motto “Design by Community” appellierte Nokia im März dieses Jahres an alle Mobilfunker, ihr ganz persönliches Wunsch-Handy zu kreieren und weltweit 18.000 Menschen folgten diesem Aufruf. Dabei wurden im Wochenrhythmus ihre Vorschläge für das Display und das Userinterface, die Größe und Form, das Material, das Betriebssystem, die Anschlüsse, die Kamera und schließlich das Design angenommen. Und wie ihr euch sicherlich selbst vorstellen könnt, kann am Ende einer solchen Aktion natürlich nur eine eierlegende Wollmilchsau herauskommen – ähnlich den Vorstellungen der Macher des WeTab in Bezug auf Tablets. Daher ist es auch fraglich, ob das “Nokia U” jemals Marktreife erlangen wird und der Konzern schweigt sich dazu verständlicherweise auch noch aus. Dass das Gerät aber viel hübscher anzusehen ist, als man es sich bei einer Sau vorstellen würde, könnt ihr auf den nachfolgenden Bildern sehen. (weiterlesen…)

Über einen Tweet von
Am gestrigen Dienstag wurde im Berliner Landgericht der Prozess gegen Sven H. eröffnet. Dem Gabelstaplerfahrer wird vorgeworfen, eine Kollegin misshandelt, missbraucht und anschließend getötet zu haben. In einer durch seinen Anwalt verkündeten Erklärung hat der Angeklagte die abscheuliche Tat bereits gestanden, als Motiv wurde Frust zu Protokoll gegeben. Er hatte sich zu Beginn seiner Schicht in den Finger geschnitten, sei daraufhin ausgerastet und hätte sich in seinem Wutanfall – offenbar wahllos – sein Opfer gesucht, an dem er sich abreagieren konnte. Eine niederträchtige und scheußliche Tat, keine Frage. Zugleich aber auch eine, die sicherlich schon bald wieder die bereits 
Die 


Einige wichtige
Google-Chef 

Der Herbst wird heiß. Das kann man derzeit auf der IFA beobachten. Gleich mehrere Hersteller werden in den nächsten Wochen Tablets auf den Markt werfen, und ein Anbieter nach dem nächsten schießt mit Downloadportalen für Serien und Filme hinterher. Was wir gerade erleben, ist der Medienwandel, den die Experten seit Jahren voraus sagen. Nun tritt er ein. Das Unterhaltungsprogramm wandert weg von Computern und Fernsehsendern hin zu handlichen Geräten, die komfortabel sein und Spaß machen sollen. Die Unterhaltungsindustrie hat eingesehen, dass die Zukunft im Internet liegt – und im Content on Demand. 




