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Archive for 10.2010

‘Nook Color’ von Barnes & Noble: Kommt 7-Zoll-Farb-Touchscreen-E-Reader gegen Amazon?22.10.10

Am vergangenen Mittwoch hab ich ein Gerücht aufgeschnappt, Barnes & Noble würden bald einen neuen “Nook” an der Start bringen. Nachdem der größte US-amerikanische Buchhändler zuletzt eher durch Ankündigungen von sich Reden machte, sich selbst verkaufen zu wollen, dadurch in einen “Proxy Fight” mit einem interessierten Investor geriet und Goldmann Sachs die Aktien des Unternehmens infolge dessen um zwei Stufen von “Neutral” auf “Sell” abgestuft hatte – nach all dem bin ich nun wirklich überrascht. Und zwar darüber, dass an dem Gerücht wohl offenbar doch mehr dran ist, als ich dachte. Und obwohl wir echte Gewissheit erst am 26 Oktober erhalten werden, wenn der Buchhändler in New York eine Pressekonferenz abhält, verdichten sich die Anzeichen für den Launch eines neuen E-Readers.

Hierfür spricht zunächst einmal eine Entdeckung, die die Kollegen von Engadget gemacht haben. Sie berichten, dass sich Amazons schärfster Konkurrent die Domain Nookcolour.com gesichert hat – was bei Betrachtung der Whois-Abfrage offensichtlich zutreffend ist (siehe Screenshot). Das ist ein starkes Indiz dafür, dass ein künftiger Nook mit einem Farb-Display ausgestattet wird (nicht zu verwechseln mit dem Bedien-Touchscreen, das bereits farbig ist). “Künftiger” ist aber sicherlich nicht ohne Weiteres mit “Nächster” oder “Kommender” gleichzusetzen. (weiterlesen …)

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Microsoft: Windows 7 verkauft sich fast eine viertel Milliarde Mal im ersten Jahr21.10.10

Wir hatten heute schon Apple und Google, nun gesellt sich noch ein drittes Schwergewicht in die Runde: Microsoft. Wie die Nachrichtenagentur Reuters soeben berichtet, liegen die Verkaufszahlen für Windows 7 für das erste Jahr vor. Und die lassen sich durchaus sehen. 240 Millionen Mal wanderte das neueste Betriebssystem des Software-Giganten seit seiner Einführung im Oktober des vergangenen Jahres über den Ladentisch. Damit ist es in dieser Kategorie das erfolgreichste in der gesamten Unternehmensgeschichte.

Tami Reller, Finanzvorstand bei den Redmondern, sagt aber noch weitere rosige Zeiten für das OS voraus. So kontrolliere man derzeitig etwa 90 Prozent des Marktes für PC-Betriebsysteme, könnte dieses Zahl aber in naher Zukunft noch steigern, wenn mehr User auf Windows 7 upgraden. Allein in Deutschland arbeiten derzeit noch 19,7 Prozent der Nutzer mit Vista und unglaubliche 50,4 gar noch mit Windows XP. Okay, so unglaublich ist das dann doch nicht, wenn man bedenkt, was für ein Schrott Vista war und dass sich viele das Update seinerzeit gespart haben dürften. Nun könnte aber tatsächlich eines anstehen, ist Windows 7 doch ein würdiger Nachfolger für XP. Allerdings zielt Reller offenbar gar nicht so sehr auf Privat-, sondern vielmehr auf Unternehmenskunden ab.   (weiterlesen …)

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‘Street View’-Posse: Immerhin 2,89 Prozent ließen ihren Worten auch Taten folgen21.10.10

Die meisten von euch dürften es schon gelesen haben – immerhin hatten es selbst Spiegel-Online heute Morgen als Aufmacher: Google hat hierzulande im Rahmen seines Street View-Programms 244.237 Lösch-Anträge von besorgten Immobilienbewohnern und -besitzern erhalten. Wie auf dem Blog des Suchgiganten zu lesen ist, gibt es in den 20 Städten, in denen Street View bald verfügbar sein soll, 8.458.084 Haushalte. Somit entfallen auf die Gegner des Services in Relation gesetzt 2,89 Prozent. Geht man davon aus, dass Google für die Protestler faktisch auf jedem möglichen Kontaktweg erreichbar war, sollte man meinen, dass ein jeder von ihnen einen entsprechenden Antrag eingereicht hat. So. Und nun lässt sich vortrefflich streiten.

Nämlich darüber, ob die Zahl nun hoch oder gering ausgefallen ist, die Gegner oder die Befürworter des Projekts “Recht” hatten und als Sieger vom Platz gehen. Und zwar, weil die einen behauptet haben, dass sich ganz doll viele gegen Street View aussprechen werden. Oder eben die anderen, weil sie meinten, dass die meisten nur von den Medien aufgescheuchte, von der Panik erfasste, im Zweifel ahnungs- oder meinungslose Mitbürger, Mitläufer oder gar Trittbrettfahrer sind, die in typisch deutscher Manier rumstänkern, letztlich aber nichts unternehmen. Und am Ende doch heimlich alle Googles Services nutzen. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt unbeliebt mache: Ich gehöre zur letztgenannten Gruppe und sehe mich in dem Ergebnis bestätigt. (weiterlesen …)

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MacBook Air und ‘Lion’: Zwei schöne Flundern für User, eine schlechte Nachricht für Entwickler21.10.10

Am Abend des gestrigen Mittwochs war es wieder soweit: Stolz präsentierte Steve Jobs der neugierigen Gemeinde, woran in Cupertino in den letzten Monaten und Jahren hinter verschlossenen Türen gewerkelt wurde – und was doch vorher hier und da schon durchgesickert war. Auf der einen Seite waren es zwei neue MacBook Air, auf der anderen Seite das Betriebssystem Lion (aka Mac OS X 10.7). Leider haben es die Testgeräte noch nicht in die Basic Thinking-Redaktion geschafft, so dass ich leider keine persönlichen Eindrücke in den nachfolgenden Überblick einfließen lassen kann. Fangen wir mit der Hardware an.

Zwar wurden die neuen Air-Modelle auch äußerlich einem leichten Facelift unterzogen, was sich aber unter der Haube verändert hat, ist viel bemerkenswerter. Beide Geräte, sowohl in der 11 als auch der 13 Zoll-Version (siehe Teaser-Bild), kommen nämlich ohne mechanische Festplatten oder optische Laufwerke aus. Stattdessen setzt Apple auf Internet-Dienste (ein großer Schritt in Richtung Cloud also) und Solid State (SSD) Flash-Speicher. Dem Unternehmen zufolge sind die verwendeten Speicher doppelt so schnell wie die altbekannten rotierenden Festplatten und deren Abstürze sind ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil: Die Flash-Speicher-Technologie, die übrigens auch schon im iPad zum Einsatz kommt,  bietet instant-on-Reaktivität. Das Hochfahren des Rechners funktioniert aber nur dann in Windeseile, wenn er zuvor nicht komplett heruntergefahren wurde. Keine große Sache, sollte in diesem Zusammenhang aber erwähnt werden. (weiterlesen …)

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‘State of the Internet’: Bericht zeigt Wachstum des mobilen Netzes auf20.10.10

Googles CEO Eric Schmidt wird ja nicht müde, es zu wiederholen: Die Zukunft gehört den mobilen Endgeräten – und nicht den PCs. Nicht wenige von uns sind geneigt, das zu glauben. Vor allen Dingen jene, die im IT-Bereich tätig sind. Ein quartalsweise erscheinender Bericht von Akamai Technologies mit dem Titel “State of the Internet” liefert nun interessante Daten, die zwar nicht nahelegen, dass der mobile Siegeszug unaufhaltsam wäre. Aber zumindest aufzeigen, wie sich der mobile Sektor wandelt. Ich habe mal einige knackige Eckdaten rausgesucht, um sie euch zu präsentieren. Wer den gesamten Bericht studieren möchte, findet ihn auf der Akamai-Seite, muss sich aber zuvor dort (mit Mail-Adresse und Telefonnummer) registrieren.

Im Bericht des zu den weltweit größten Anbietern für die Auslieferung und Beschleunigung von Online-Anwendungen und -Inhalten zählende Unternehmen findet sich unter Punkt 6.3 “Mobile Connection Speeds & Data Consumption” folgende Angaben: Von 109 berücksichtigten Telekommunikationsunternehmen stammen aus der Slowakei jene, die mit der schnellsten (6.1 Mbps) und zugleich auch langsamsten (115 Kbps) Daten-Übertragungsrate aufwarten konnten. Im Vergleich zum ersten Quartal, in dem es nur 14 waren, gibt es weltweit nun schon 19 Telcos, die Raten im Breitband-Bereich anbieten, also bei über 2 Mbps. Weitere 29 und somit acht mehr als zuvor bieten eine Durchschnittrate von mindestens einem Mbps an. (weiterlesen …)

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Open Web Application Platform: Mozillas App-Store für alle Browser und Systeme20.10.10

Es gibt wieder neues von Mozilla zu berichten. Wie auf dem Unternehmensblog zu lesen ist, basteln die Entwickler an einer “Open Web Application Platform”. Was darunter zu verstehen ist? Offenbar das Bestreben, browser- und plattformübergreifend Apps für Desktops und mobile Endgeräte anzubieten, die mit  HTML, CSS und JavaScript geschrieben wurden. Wenn ich es recht verstehe also eine Art Cloud-Service, der  durch seinen “offenen” Ansatz alle Entwickler zum Mitmachen animieren soll. Wenn ich mir ins Gedächtnis rufe, welche Fanbase Mozilla mittlerweile weltweit besitzt, bin ich zuversichtlich, dass das Projekt von Beginn an eine Menge Unterstützung finden wird. Zumal sie dem Unternehmen zufolge ihre Apps direkt an den User vertreiben können, ohne dazwischen geschaltete Kontrollinstanz (was augenscheinlich auch einige Gefahren birgt).

Klingt alles ganz spannend, erinnert aber in weiten Zügen an Googles Chrome Web Store. Allerdings gibt es einige gravierende Unterschiede. Zum einen die oben bereits erwähnte plattformübergreifende Funktionalität. Darüber hinaus wird zwar die Authentifizierung via OpenID / OAuth unterstützt, sie wird aber als für die Zukunft nicht ausreichend angesehen. Daher basteln die Mozilla-Jungs bereits an einem besseren Tool. Zudem können die Apps in einem Dashboard “installiert” werden, wo sie dann jederzeit verfügbar sind. Weitere Feature findet ihr auf der Mozilla-Seite und im nachfolgenden Video. Wer sich für die technischen Details interessiert, etwa eine Dokumentation oder den Quellcode, der findet sie auf  der Seite Apps.mozillalabs. (weiterlesen …)

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Google testet weiter: Jetzt gibt’s auch noch ‘Shared by’ und ‘Recent Updates’ zu den News20.10.10

Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, als ich gestern Abend die Meldung las, dass Google nun noch stärker mit “sozialen Elementen” experimentiert, wenn man das so sagen kann. Das “noch stärker” bezieht sich dabei auf den Umstand, dass der Suchriese erst vor kurzem “Friends” antestete, eine Art Tweet-unterstützte News-Ergebnisse. Und das Grinsen rührte daher, dass man sich in Mountain View nicht viel Zeit gelassen hat, um der Microsoft-Facebook-Allianz und damit der “sozialeren” Bing-Suche etwas entgegenzusetzen.

Und das erwartet euch -wieder (nur?) bei Google News -, sollte das Feature jemals aus der Testphase kommen: Ein Zusatz in der Form “Shared by [Zahl]” unterhalb der Ergebnisse zu einem bestimmten Suchbegriff. Ein Hinweis im Snippet darauf also, wie viele User den als Vorschlag angezeigten News-Artikel aus welchen Gründen auch immer für (mit-)teilenswert hielten. In dem obigen Screenshot (den ich mir, wie auch die nachfolgenden, leider wieder bei den Kollegen von Searchengineland ausborgen musste, da mir das Feature nicht zur Verfügung steht), sehr ihr unterhalb der Nachrichten-Ergebnisse zum Suchbegriff “Tom Bosley”, dass sie 20, keine und fünf Empfehlungen erhielten. (weiterlesen …)

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Zukunftsvisionen: ‘Fly-Trough’-Restaurants, Fliegende Feuerwehr und Baustellen-Roboter19.10.10

Science Fiction ist ja per definitionem der Entwurf einer möglichen Zukunft. Und daher erstaunt es nicht, wenn dann in irgendwelchen Büchern oder Filmen aus der Vergangenheit Gadgets oder Maschinen auftauchen, die wir heute tatsächlich haben. Das bekannteste aktuelle Beispiel dürfte das von Arthur C. Clarke beschriebene Newspad sein, das in Apples Tablet seine “De-Fiktionalisierung” erfahren haben soll. Interessant an solchen Visionen finde ich, dass sie bis zu einem gewissen Grad den Zeitgeist einer Generation widerspiegeln, ihre Einstellung bezüglich des technischen Fortschritts und in letzter Konsequenz eben die sich für die Zukunft daraus ergebenden Möglichkeiten.

Noch interessanter sind diese Visionen meines Erachtens aber, wenn sie von Menschen entworfen werden, die sich nicht “professionell” damit beschäftigen. Bei Gajitz bin ich eben über Sammelkarten gestolpert, die im Jahre 1910 von einem kleinen französischen Unternehmen offenbar als Werbegeschenk verteilt wurden. Neben solchen (auch heute noch) undenkbaren  Dingen wie einem “Fly-Trough”-Restaurant (siehe Teaser-Bild) sind auf einigen der 50 Karten aber tatsächlich auch Dinge dargestellt, die mit ein wenig Wohlwollen als heute machbar angesehen werden könnten. (weiterlesen …)

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Apple: Rekordquartal, Seitenhiebe und vieldeutige Ankündigungen19.10.10

“Das ist Wahnsinn!” – “Wahnsinn? Das ist Apple!” Verzeiht mir meine kleine intermediale Anspielung auf den populären Dialog aus Zack Snyders Blockbuster. Aber die Quartalszahlen, die das Unternehmen aus Cupertino am gestrigen Montag präsentierte, sind wirklich mehr als beeindruckend. Und das trotz aller Widrigkeiten, allen voran Antennagate und neuerdings auch “Glassgate“, die die Abverkäufe der iPhones – vor allem des aktuellen Modells – zu mindern drohten. Aber genug der weichen Worte, kommen wir zu den harten Zahlen.

Im vierten Quartal, das am 25. September endete, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 67 Prozent, und zwar von 14,5 auf 20,3 Milliarden US-Dollar (14,5 Milliarden Euro). Der sich daraus ergebende Gewinn lag bei 4,3 Milliarden Dollar (3,08 Milliarden Euro), das sind 70 Prozent beziehungsweise 1,8 Milliarden Dollar mehr als im Vergleichsquartal. Ich hätte niemals daran geglaubt, aber maßgeblich beteiligt an den besten Ergebnissen der Firmengeschichte waren Apples Smartphones: 14,1 Millionen Geräte und damit beachtliche 91 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres fanden einen Käufer. Eine Steigerung um 27 Prozent auf 3,89 Millionen wurde auch bei den Mac-Rechnern erzielt. Geschwächelt hat Apple bei den iPods. Hiervon wurden 9,05 Millionen und damit 11 Prozent weniger verkauft. Keine Vergleichszahlen aus dem Vorjahr gibt es für die iPads. Allerdings liegen die 4,2 Millionen verkaufter Einheiten unter den prognostizierten fünf Millionen. Das soll an Zahlen genügen – immerhin ist auf der Präsentation noch mehr passiert, das berichtenswert ist. Bei Techtraderdaily findet ihr aber bei Bedarf noch mehr von ihnen.  (weiterlesen …)

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Online-Werbung: Lindsay Lohan-News bringen weniger Geld als Artikel über ‘Soziale Sicherheit’18.10.10

Es gibt Studien, die eigentlich nur das bestätigen, was die Mehrheit ohnehin schon wusste oder zumindest ahnte. Das schöne an ihnen ist aber, dass sie uns diese Gewissheit in Form von Zahlen (messbaren Ergebnissen) präsentieren. So wie nun die aktuelle Untersuchung von Perfect Market, einem – wenn man so will – Finanzoptimierer für Content-Erzeuger. Das Unternehmen entwirft Konzepte und stellt Tools bereit, mittels derer sich beispielsweise News im Web besser verbreiten und monetarisieren lassen (siehe Screenshot). Und um die eigene Dienstleitung noch besser machen zu können, ist man der Frage nachgegangen, ob Nachrichten-Artikel mit dem meisten Traffic dem Betreiber der News-Plattform auch die meisten Werbeeinnahmen bescheren. Und wenn ich schon so frage, dann kann die Antwort natürlich nur “Nein” lauten.

Perfect Market hat über einen Zeitraum von drei Monaten 15 Millionen Artikel von insgesamt 21 US-Newsportalen (darunter die Schwergewichte The Chicago Tribune, The Los Angeles Times und The San Francisco Chronicle)gesammelt und dabei die Umsätze analysiert, die auf jedem einzelnen mit Online-Werbung generiert wurden. Dabei kam heraus, dass die finanziell erfolgreichsten jene waren, die die Leser am stärksten “einnahmen”, mit denen sich diese am stärksten auseinandersetzten. Während also Artikel aus dem Boulevard-Bereich oftmals sehr hohen Traffic erzeugten, waren es Berichte über Arbeitslosigkeit oder Hypotheken-Raten, die ganz oben auf der “Bestseller”-Liste zu finden waren.     (weiterlesen …)

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Verdoppelung der Bit-Rate in Glasfaserkabeln – dank Welleneigenschaft des Lichts18.10.10

Die Überlegung der Wissenschaftler in den Laboren von Alcatel-Lucent scheint einfach: Die Lichtgeschwindigkeit stellt bei der Datenübertragung in Glasfaser-Netzen eine physikalische Grenze für die Transferrate dar. Daher muss an einer anderen Stelle an der Stellschraube gedreht werden, um in der gleichen Zeit mehr Daten durch das Netz zu puschen. Ihre Lösung lautet dabei, einfach das Volumen der gleichzeitig versendeten Informationspakete zu erhöhen. Das soll möglich werden, indem die bisher unberücksichtigt gebliebenen, elektromagnetischen Eigenschaften des Lichts ausgenutzt werden.

Bislang funktionieren die Fiberglas-Systeme im Kern folgendermaßen: Licht kann sich als Träger einer Informationen in zwei möglichen Zuständen befinden, nämlich “an” und “aus”. Dadurch kann ein Bit versendet werden. Blinkt das von einer LED oder einem Laser erzeugte Licht auf, wird der Wert ”1″ verschickt, bleibt es aus, entsprechend der Wert “0″. (Fritz Fuchs vom Löwenzahn kann euch das Prinzip im nachfolgenden Video noch etwas ausführlicher erklären). Nun ist es aber so, dass Licht - laienhaft ausgedrückt – nicht nur leuchtet, sondern auch strahlt, und zwar elektromagnetisch – ein Umstand, dem in der Quantenmechanik mit dem Ansatz vom Wellen-Teilchen-Dualismus Rechnung getragen wird. Und die Eigenschaften der Welle beziehungsweise deren elektromagnetischen Feldes machen sich die Forscher in Diensten des Herstellers und Anbieters von integrierten Netzlösungen jetzt für die Datenübertragung zunutze. (weiterlesen …)

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Das Chefticket – Deutsche Bahn startet das Facebook-Schnäppchen18.10.10

Montag, 18. Oktober, 42. Kalenderwoche im Jahr 2010: es ist Zeit für neue Nachrichten von der Deutschen Bahn. Nein, ich werde Euch an dieser Stelle ganz sicher nicht mit neuen “Skandalen” rund um das Projekt “Stuttgart 21″ nerven. Vielmehr habe ich am Wochenende Infos zugesteckt bekommen, die alle von Euch interessieren dürften, die regelmäßig im Fernverkehr mit IC, ICE und Co. unterwegs sind. Es wird nämlich schon bald ein neues Discount-Aktions-Ticket von der Deutschen Bahn geben: das Chefticket.

Angeboten wird der Spaß exklusiv über Facebook und stellt nach Angaben aus dem Umfeld der Deutschen Bahn eine Premiere dar: zum ersten Mal nutze die Bahn nämlich das weltweit größte soziale Netzwerk, um ein Sonderticket zu verkaufen. Ausdrücklich wird darauf verwiesen, dass es sich zwar um eine mit Facebook abgestimmte Aktion handele, aber nicht um eine Kooperation. (weiterlesen …)

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Basic Flashback: AOL kauft sich zurück ins Geschehen17.10.10

AOL waren einst die Guten. Sie wurden dann die Nervigen und bald darauf die Überflüssigen. Weil sie noch gute Kontakte zu Privatinvestoren haben, kaufen sie sich jetzt zurück ins Geschäft. Was schade ist, denn die Weichen, die sie stellen wollen, führen eher zurück in die Vergangenheit als in die Zukunft.

Seit AOL im Dezember vergangenen Jahres aus dem achtjährigen, erfolglosen Joint Venture mit Time Warner ausgestiegen ist, scheint sich wieder etwas zu bewegen: mit Übernahmen will AOL wieder an Bedeutung gewinnen, Content soll König werden. Der Kauf des Techblogs Techcrunch für einen Preis zwischen 25 und 40 Millionen US-Dollar war dabei noch eine eher kleine Übernahme. In dieser Woche wurde AOL Interesse an einem wirklich großen Fang der Internetbranche nachgesagt: Yahoo. Die Übernahme der Internetplattform, die zwar jeder kennt aber niemand braucht, würde AOL zusammen mit Privatinvestoren stemmen. Anders wäre das auch gar nicht möglich. (weiterlesen …)

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Mac? Vista? Windows 7? Von wegen: Windows XP dominiert Europa15.10.10

Soooo… ihr habt es vielleicht schon mitbekommen: ist ein bisschen ruhig heute bei uns auf dem Blog. Der Grund ist einfach: Marek liegt krank im Bett (Gute Besserung, Kollege!!), Jürgen ist auf dem Weg nach München und ich musste mich erst einmal mit einem Testbericht zu einem Samsung-Handy und ein paar App-Tipps herumschlagen. Doch jetzt gibt es auch an dieser Stelle noch eine kleine Meldung – schon allein, weil ich gespannt bin, wie Eure Thesen und Reaktionen ausfallen.

Denn: eine neue Studie hat ergeben, dass Windows in Europa im Jahresvergleich Marktanteile eingebüßt hat (2,4 Prozent) und Apple mit seinen Mac-Betriebssystemen fast im gleichen Umfang (2,2 Prozent) zulegen konnte. Das hat AT Internet Surveys, der Marktforschungsbereich von AT Internet, herausgefunden. Untersucht wurde die Verteilung von Betriebssystemen bei Besuchern von 14.926 Webseiten in 23 europäischen Ländern. (weiterlesen …)

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Chic: Skype integriert Facebook15.10.10

Kommunikations-Strategen aufgepasst: Skype hat gestern die neue Windows-Version 5.0 seiner Software vorgestellt. Neben einigen Schönheitskorrekturen ist jetzt vor allem Facebook mit an Bord: Skype integriert den News Feed, macht es möglich, direkt von Skype aus Statusmeldungen abzusetzen und Meldungen von Freunden zu kommentieren. Mehr noch: Skype erlaubt es, die Kontakte anzurufen, wenn diese einen Skype-Kontakt oder eine Telefonnummer angegeben haben. Der Fortschritt ist in der Tat beachtlich: Es ist das erste Mal, dass Facebook fast vollständig in einen externen Client integriert wird. Wer Skype benutzt, kann also praktisch (mit Einschränkungen) einen Bogen um Facebook.com machen.

Rick Osterloh, Head of Consumer Products bei Skype, hat die neuen Funktionen in einem Video (siehe unten) vorgestellt. Als weiteres neues Feature sind Videokonferenzen möglich. Skype habe sich zu dem Schritt entschlossen, weil stolze 40 Prozent der Skype-zu-Skype-Minuten im ersten Halbjahr Videominuten waren. Diese Funktion besitzt laut Osterloh aber noch Beta-Status. Das Videokonferenz-Tool soll immer denjenigen im Client-Fenster hervorheben, der gerade spricht. Neu ist neben einer angeblich besseren Sprachqualität außerdem das Feature, Telefonate automatisch wieder aufzunehmen, die aufgrund von Internet-Verbindungsproblemenen unterbrochen wurden. Ein Call Quality Manager soll während des Telefonats die Ton- und Bildqualität kalibrieren. (weiterlesen …)

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