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Archive for 10.2010

Not macht erfinderisch: Polizei twittert in Echtzeit alle eingehenden Notrufe14.10.10

In Großbritannien versucht die Greater Manchester Police (GMP), mit einer webzweinulligen Aktion ein wenig Promotion für sich zu machen. Sie twittert. Offenbar geht es den Gesetzeshütern dabei aber nicht darum, ihren Ruf (wie auch immer der sein mag) aufzupolieren. Na ja, vielleicht auch ein bisschen. In erster Linie sollen aber wohl die Mitmenschen dafür sensibilisiert werden, wie stressig der Alltag von Oskar und seinen Kameraden ist, mit welchen Widrigkeiten sie es tagtäglich zu tun haben. “Der Polizeipräsident Peter Fahy möchte der Öffentlichkeit die Komplexität der modernen Polizeiarbeit vor Augen führen, die von ihr nicht immer entsprechend gewürdigt wird” ist auf der GMP-Seite zu lesen. Hintergrund ist wohl eine erneute Budgetkürzung, die die Schutzmänner verärgert. Wie dem auch sei: Ich denke, man muss jetzt nicht unbedingt in Mitleid zerfließen, schließlich sind andere Jobs auch knochenhart und jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

Aber die Aktion ist deswegen interessant, weil sie einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit gewährt. Und zwar so gut es den Cops eben möglich ist in Nahezu-Real-Time. Neben vielen “gewöhnlichen” Tweets über Verkehrsunfälle und Verhaftungen, gibt es auch solche mit “Unterhaltungswert”. Beispielsweise, wenn eine Streife zum Flughafen geschickt wird, um einen Rauchverbot-Sünder an Bord einer ankommenden Maschine in Empfang zu nehmen, ein ausgebüchstes Pferd wild durch die Gegend läuft oder ein Mann seinen Brücken-scheuen Hund im Arm trägt – und dabei versehentlich von Passanten wegen Kindsmisshandlung angezeigt wird (siehe Screenshot). (weiterlesen…)

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Die Microsoft-Facebook-Allianz präsentiert: Bing – die soziale Suchmaschine14.10.10

Das schöne an dem Wettstreit zwischen Google und Bing ist, dass wir User davon profitieren. Konkurrenz belebt das Geschäft, wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte, und so weiter- ihr wisst schon. Nun war es wieder an Microsoft nachzulegen, nachdem der Suchgigant aus Mountain View zuletzt mit Google Instant für reichlich Schlagzeilen gesorgt hatte. Und wenn ich mich an den kleinen Test mit “Friends” erinnere, den Google neulich durchgeführt hat, dann dürfte ihnen das so gar nicht schmecken, womit Bing jetzt aufgemotzt wurde. Künftig wird die Redmonder Suchmaschine bei den Ergebnissen nämlich auf Daten der mittlerweile über 550 Millionen Facebook-User zugreifen und versucht damit, sie “personalisierter” und das Netz dadurch “sozialer” zu machen.

Das geschieht zum einen durch “Liked Results”. Wer nicht bis eben unter einem Stein gelebt hat, sollte sich denken können, dass hiermit Suchergebnisse gemeint sind, die auf den “Gefällt mir”-Daten der – wohlgemerkt nur eigenen – Freunde auf Facebook basieren. Wenn ihr euch also künftig über ein Restaurant oder einen Film informieren möchtet, könnt ihr in eure Entscheidung die Meinung eurer Kontakte mit einfließen lassen. Leider steht mir die Funktion noch nicht zur Verfügung (sie soll aber in den nächsten Tagen global ausgerollt werden), weshalb ich nachfolgend die Screenshots vom Bing-Blog zur Anschauung verwenden werde. (weiterlesen…)

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Mister Wong – reloaded: Aus dem ‘Social Bookmarking’-Dienst wird ein Kessel Buntes13.10.10

Der deutsche Social Bookmarker Mister Wong hatte einen Relaunch angekündigt – und dieser ist nun seit dem heutigen Tage vollzogen. Das Ergebnis gleicht dabei einer Metamorphose, sowohl was das neue Design der Seite als auch die Ausrichtung der Plattform betrifft. Während mich das Erstgenannte aber noch durchaus zu überzeugen vermag, ist Letzteres ein in meinen Augen zum Scheitern verurteilter Versuch, sich gegen das Unausweichliche zu stemmen: den Tod der Social Bookmark-Dienste. Das Gemeine dabei ist, dass die Verantwortlichen im Grunde alles richtig machen.

Fangen wir mal ganz hinten an. Dienste wie Delicious, Digg, Yigg oder eben Mister Wong hatten ursprünglich den Zweck, ausgesuchte Bookmarks auch von unterwegs zugänglich zu machen und gleichzeitig den Zugriff auf die Link-Sammlung anderer User zu gewähren. Diese konnten dann - getreu dem “Social” im Namen – kommentiert, bewertet, geteilt und was weiß ich noch alles werden. Mit dem Aufkommen von Twitter und Facebook wurden sie aber zunehmend überflüssig. Während nun die einen einfach den Kopf in den Sand stecken und so tun, als sei die Bookmarking-Welt weiterhin okay, krempeln andere ihre Plattformen um. Populärstes Beispiel dürfte hierbei Digg sein, wo allerdings der Relaunch einen gegenteiligen Effekt hervorrief und zur Massenflucht der User führte. Das wird in dem Ausmaß bei Mister Wong wohl nicht der Fall sein, ein Revival wird die Plattform aber auch nicht erleben. Und zwar aus folgenden Gründen. (weiterlesen…)

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Facebook: ‘One-Time’-Passwort, ‘Remote Logout’-Feature und neues Kommentar-Feld13.10.10

Facebook irritiert mich momentan ein wenig. Nach all den Versprechen und Zugeständnissen in Bezug auf Datenschutz und Sicherheit, die sich dann als geschickt getarnte Luftnummern erwiesen, kommt mir der aktuelle Schmusekurs des Social Networks etwas verdächtig vor. Aber ich muss gestehen, dass ich (noch) keinen Haken entdecken kann und so freue ich mich über den Kurs. Zuletzt ja über die Möglichkeit, Gruppen gegen allzu zudringliche Blicke abzuschotten oder alle geposteten Daten runterzuladen. Und nun kündigt Zuckerbergs Plattform auf dem offiziellen Blog weitere Security-Feature an.

So soll es den Usern künftig möglich sein, ein “One-Time”- also quasi Einweg-Passwort per SMS anzufordern. Damit soll die Sicherheit bei der Nutzung von Computern in Internet-Cafes, öffentlichen Einrichtungen oder anderen Orten zu erhöhen, wo PC von mehreren Personen genutzt werden können und/oder Zweifel an den Sicherheitsstandards geboten sind. Hierzu sendet der Facebook-Nutzer den Text “otp” per Kurznachricht an die Nummer “32665″ “2665″ (diese Nummer wurde speziell für Deutschland eingeführt, da User hierzulande im anderen Fall ohne ihr Wissen eine 2-Euro-Spende an den Förderkreis “Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.” tätigten) und erhält umgehend das neue Kennwort – von dem das “Master”-Kennwort aber unberührt, also weiterhin aktiv bleibt. Wird es innerhalb von 20 Minuten nach Erhalt nicht genutzt, zerstört es sich im “Mission Impossible”-Stil selbst… na ja, zumindest wird es dann unbrauchbar. (weiterlesen…)

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Sony präsentiert sein Internet TV – mit monströser Fernbedienung13.10.10

Vor knapp zwei Wochen habe ich euch an dieser Stelle die ersten (geleakten) Bilder der von Sony NSX-46GT1 getauften Mattscheibe präsentiert, auf der Google TV laufen soll. Dazu gab es auch zahlreiche technische Spezifikationen zu der Glotze. Was aber fehlte, waren sowohl Angaben zu als auch Bilder von der dazugehörigen Fernbedienung, was ich explizit erwähnte und seltsam fand. Ein möglicher Grund wurde am gestrigen Montag offenbar, als die Japaner ihr Internet-TV offiziell vorstellten.

Wie ihr im Teaser-Bild sehen könnt, ist die Fernbedienung einfach nur riesig! Gut möglich, dass Sony Angst hatte, potenzielle Kunden mit dem Hauer zu verschrecken. Bedenkt man nämlich, dass sich Google TV auch über ein schickes kleines Smartphone bedienen lässt, wirkt die Fernbedienung reichlich überdimensioniert und auch etwas unzeitgemäß. Ich meine nämlich mich zu erinnern, dass es in der Hochzeit des Bildschirmtextes ähnliche Eingabegeräte gab, die seinerzeit topschick waren – das liegt jetzt aber einige Jahre zurück (tatsächlich war aber wohl der DualShock-Controller die Quelle der Inspiration). (weiterlesen…)

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Flattr auf Basic Thinking: 113 Euro pro Monat dank unserer Leser12.10.10

Mitte Juni hatten wir hier auf Basic Thinking den Flattr-Button eingeführt und nach nur 15 Tagen das erste Resüme gezogen. Die damaligen Daten ließen zwar einige Trends erkennen, waren aber noch nicht wirklich aussagekräftig. Das sollte nach einem Vierteljahr nun anders sein, weshalb ich euch nachfolgend die Flattr-Ergebnisse aus den Monaten Juli, August und September präsentieren möchte.

Fangen wir mit einem Überblick an und arbeiten uns dann zu den Details vor. In den vergangenen drei Monaten wurden von euch 295 unserer Artikel geflattrt. Mit 1508 Klicks habt ihr uns damit ein zusätzliches Einkommen von immerhin 311,41 Euro beschert. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle im Namen der gesamten Redaktion herzlichst bei euch bedanken. Und auch dafür, dass ihr seit Beginn der Flattr-Zeitrechnung auf diesem Blog nicht geiziger geworden seid. Im Durchschnitt ergeben sich aus den zuvor genannten Zahlen nämlich etwas mehr als ein Euro pro Artikel oder knapp 21 Cent pro Klick. Und dieser Wert liegt um drei Cent höher als noch bei der ersten Auswertung im vergangenen Juli. Das war aber noch nicht alles: Zusätzlich wurden wir in den drei Monaten insgesamt 99 mal über den Button auf unserer Startseite geflattert, was ein Summe von 27,86 einbrachte. Wir klettern daher auf das stolze Sümmchen von 339,27 Euro, also im Durchschnitt 113,09 Euro pro Monat. (weiterlesen…)

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‘Glance and go’ – Microsofts Windows Phone 7 ist da!12.10.10

Nachdem bereits im Vorfeld für das Unternehmen unerfreulich viele handfeste Details durchgesickert waren, zog Microsoft am gestrigen Montag dann endlich auch selbst den Vorhang hoch und präsentierte offiziell sein neues mobiles Betriebssystem: Windows Phone 7.  Ich fasse die wichtigsten Infos nachfolgend kurz zusammen, eine breite Produkt-Übersicht erhaltet ihr in dem nachfolgenden Video.

Also: Insgesamt werden zunächst neun Geräte mit dem OS ausgestattet, davon kommen die ersten am 21. Oktober nach Asien und Europa – also auch zu uns -, die USA ziehen erst Anfang November nach. In 30 Ländern und bei 60 Mobilfunk-Anbietern werden die Gadgets schließlich erhältlich sein, die Speerspitze der Hardware-Anbieter bilden dabei Dell, HTC, LG und Samsung. Über die in Deutschland verfügbaren Modelle könnt ihr euch auf der Windowsphone-Seite informieren. (weiterlesen…)

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‘Augmented Reality’-Apps für Kaufhäuser: Super Idee – die hierzulande niemand umsetzt11.10.10

Die Entwickler von Augmented Reality(AR)-Apps haben sehr schnell begriffen, welchen Nutzen diese kleinen Programme den Besitzern von Smartphones im Alltag erfüllen könnten. Und so gab es denn auch in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von brauchbaren Entwicklungen. Allerdings haben sie alle einen Schönheitsfehler gemeinsam: sie nutzen das sogenannte Global Positioning System (GPS) zur Bestimmung des Standortes. Die GPS-Sensoren der Phones sind aber noch nicht komplett ausgereift und lassen sich durch Störquellen mal mehr mal weniger stark beeinflussen, was in einer ungenauen Bestimmung des Standortes resultiert. Hinzu kommt, dass sie innerhalb von Gebäuden in aller Regel nicht funktionieren. Skyhook hat dieses Problem schon früh erkannt und auf die Entwicklung des Wi-Fi Positioning System (WPS) gesetzt, und es gibt Entwickler wie acrossair, deren AR-Apps auch “drinnen” gute Ergebnisse erzielen.

Nun scheint sich in den USA aber ein Trend zu echten “Indoor Mapping Services” zu entwickeln. AR-Anwendungen also, die speziell auf Kaufhäuser, Messen oder Flughäfen zugeschnitten sind – und ohne GPS oder WLAN arbeiten. Anhand eines Bauplans (der beispielsweise vom Betreiber einer Mall zur Verfügung gestellt wird oder frei zugänglich ist) und mittels Turn-by-Turn-Navigation sollen die User schnell das finden können, was sie suchen. Das kann im banalsten Fall die Toilette, Rolltreppe oder der Fahrstuhl, sich dann aber auch auf ein bestimmtes Produkt, einen speziellen Anbieter oder die Notausgängen erstrecken. Zu den Start-Ups, die solche Lösungen bereits für iPhones und Android-Smartphones anbieten, gehören PointInside, FastMall and Micello. (weiterlesen…)

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Windows Phone 7-Gerät ‘Optimus 7′: LG stiehlt Microsoft durch Panne die Show11.10.10

Wenn es sich um einen Partner von Apple handeln würde, dem so ein Malheur passiert – ich bin mir sicher, dass Steve Jobs höchstpersönlich das Fallbeil betätigen und einige Köpfe rollen lassen würde. Mal sehen, wie Microsoft mit LG verfährt. Offenbar war nämlich jemand bei den Südkoreanern etwas übermotiviert und hat sich auf dem UK-Blog des Unternehmens per Pressemitteilung “verplappert” (der Fehler wurde aber mittlerweile entdeckt und beseitigt).

Es wurde dort nämlich offenbart, was wohl erst auf der offiziellen Windows Phone 7-Präsentation gezeigt werden sollte, die am heutigen Montag in New York (und parallel übrigens auch in Hamburg) stattfinden wird. Die Rede ist vom LG Optimus 7 (siehe Teaser-Bild). Hierbei handelt es sich um das erste Smartphone der Südkoreaner, das mit dem besagten mobilen Betriebssystem von Microsoft ausgestattet sein wird. Nachfolgend möchte ich euch die wichtigsten Spezifikationen und (weitere) entsprechende Fotos nicht vorenthalten. (weiterlesen…)

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Internet Explorer und Ballot Screen: Marktanteile sinken – aber nicht wegen Auswahlfensters11.10.10

Wenn man einem aktuellen Bericht in der New York Times glauben schenken darf, dann hat der (die?) Ballot Screen, zu dem Microsoft von der EU im vergangenen Jahr verdonnert wurde, seit seiner Einführung kaum Wirkung gezeigt. (Wer nicht mehr weiß, was das ist, kann sich hier informieren). Und zwar in dem Sinne, dass der Explorer im alten Europa nicht außergewöhnlich viele Marktanteile an seine Konkurrenten abgeben musste. Eine solche Entwicklung hatte ich im Februar, also noch vor der “Markteinführung” des Browser-Auswahl-Fensters, zunächst auch prognostiziert, dann aber vor allem aufgrund der massiv in die Höhe geschnellten Download-Zahlen beim Opera-Browser kleinlaut wieder zurückgezogen. Das war im März. Im August deuteten die Zahlen dann aber wieder darauf hin, dass der Internet Explorer zurück auf Erfolgskurs sei, wobei es sich jedoch um globale Zahlen handelte. Ein ähnlich positiver Trend konnte für Europa aber zumindest angenommen werden. Die Daten der Times unterstreichen dies nun.

“Ich bin mir sicher, dass es den Druck auf Microsoft erhöht, die auch so Marktanteile verlieren”, so Aodhan Cullen, Chef des Marktforschungsunternehmens StatCounter, das die Nutzungszahlen der Browser trackt. “Aber es hat keinen großen Umsturz im Ranking verursacht.” Den Zahlen des Unternehmens zufolge fiel der Anteil des Explorers auf dem europäischen Browser-Markt von 44,9 Prozent im Januar auf 39,8 Prozent im Oktober. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 verlor Microsoft 5,5 Prozent Marktanteil, im Jahr davor acht Prozent. Insofern hätte Cullen Recht. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: 10 Tipps, um einen Ankershoffschen Social-Media-Gau zu vermeiden10.10.10

WePad Pressekonferenz

Zwei Personen der Techszene bestimmten in dieser Woche das Bild vieler Meldungen. Zum einen Helmut Hoffer von Ankershoffen, der nach einer peinlichen Panne zu viel die Geschäftsführung der WeTab GmbH ruhen lässt. Zum anderen Mark Zuckerberg, dem im Kinofilm “The Social Network” ein mehr oder minder schmeichelhaftes Denkmal gesetzt wurde. Es gibt einen Unterschied zwischen den beiden. Hoffer von Ankershoffen ist nach gefälschten Amazon-Rezensionen über sein WeTab unten durch. Jesse Eisenberg, der in “The Social Network” die Rolle des Mark Zuckerberg übernimmt, beschreibt den Facebook-Gründer in einem sehr interessanten Interview hingegen durchaus respektvoll so:

Kinobesucher haben gesagt, nach dem Film wollten sie am liebsten Eier gegen Mark Zuckerbergs Haus werfen, und dann an seine Tür klopfen, um ihm beim Saubermachen zu helfen.

Beide haben etwas erschaffen, was in der Web- und Techszene für Aufruhr gesorgt hat. Beide haben sich Peinlichkeiten geleistet. Trotzdem braucht sich der eine für die nächsten Jahre in der Öffentlichkeit nicht mehr blicken zu lassen, während man den anderen aus keiner Talkshow der Welt ausladen würde. Was macht den Unterschied aus? Was hat von Ankershoffen falsch gemacht und was kann man aus seinen Fehlern lernen, um einen eigenen Social-Media-Gau zu vermeiden? Wir haben zehn Tipps zusammengetragen. (weiterlesen…)

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IBM-Studie: Cloud- und Mobile-Computing erobern Unternehmen in fünf Jahren08.10.10

Smartphones und Tablets sowie den kleinen dazugehörigen Hilfsprogrämmchen gehört die Zukunft, darüber dürfte weitestgehend Einigkeit herrschen. Zumindest, wenn es um den Endverbraucher-Markt geht. Nun wollte der US-Riese IBM aber erfahren, ob das wohl auch auf den Business-Bereich im Allgemeinen und die Software-Entwicklung im Speziellen, zutrifft. Der Konzern hat daher hierzu im Rahmen seines “developerWorks“-Programms eine von August bis September dauernde Online Studie mit 2.000 IT-Professionals in 87 Ländern durchgeführt; heraus kam in Anbetracht des momentanen Hypes zwar keine große Überraschung, ich zweifle das Sich-Erfüllen der Prognosen aber stark an.

Demnach schätzen 91 Prozent der IT-Profis, dass in fünf Jahren das Cloud-Computing die heute in Unternehmen vorherrschende, dezentrale Art des Datenzugriffs überholt haben wird. Und mehr als die Hälfte von ihnen glaubt, dass im gleichen Zeitraum die Entwickler in Unternehmen bereits mehr mit Apps und in der Cloud arbeiten werden, als mit den guten alten PCs. ”In allen Bereichen der Software-Entwicklung wird Mobile-Computing als die heißeste Nummer 1 unter den IT-Möglichkeiten des nächsten Jahres genannt”, so der IBM-Manager Jim Corgel, der an der Durchführung der Studie beteiligt war. Und weiter: “Mobile-Computing wird sich nicht nur an die Spitze katapultieren, die Studienteilnehmer sagten sogar voraus, dass es spätestens im Jahre 2015 alles dominieren wird. Das Mobiltelefon ist nicht mehr nur ein Gadget - sondern das, wie die IT künftig aussehen wird.” (weiterlesen…)

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Neue Probleme für Apple: Jailbreak für iOS 4 kommt und ‘Glassgate’ zieht seine Runden08.10.10

Ich weiß nicht, wie hoch die Zahl jener unter euch ist, die mit der Möglichkeit eines Jailbreak für A4 (S5L8930)-betriebene Apple-Gadgets liebäugeln, zu welchen das iPhone 4, iPod Touch 4, das iPad und Apple TV2 gehören. Für die, die es tun, habe ich jedenfalls gute Neuigkeiten. Wie ihr dem Teaser-Bild entnehmen könnt, ist es Joshua Hill und einigen weiteren Hackern des “Chronic Dev Team” gelungen, sich ins Apples iOS 4.1 reinzuschmugeln. Und sie sind nun soweit, potenziellen Nachahmern ein entsprechendes Tool am zehnten Oktober (pünktlich um zehn Sekunden und zehn Minuten nach Zehn, die alten Scherzbolde) zur Verfügung stellen.

Mit dem von den Jungs entwickelten Greenpoison-Tool wird ein “unthetered Jailbreak” möglich sein, obwohl das Tool auf dem sogenannten SHAtter-Exploit basiert, das selbst tethered ist. Das wiederum bedeutet für den Besitzer eines entsprechend gehackten iGadgets – wenn ich es recht verstehe – dass es nun nicht mehr nach jedem Neustart erst an den PC angeschlossen werden muss. Klingt in meinen Ohren doch ganz gut. Noch besser hört sich gar die Info an, dass Apple den Einbruch nun nicht mehr mit einen simplen Firmware-Update wird patchen können, sondern eine überarbeitete Version der Geräte von Nöten sein wird. Und die dürfte so bald nicht kommen.  (weiterlesen…)

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Google ‘Friends’: News-Seite erhält Twitter-Unterstützung08.10.10

Am gestrigen Donnerstag rätselte ich mit den geschätzten Kollegen vom Googlewatchblog auf Twitter darüber, was wohl der Grund für ein neuerlich vergrößertes Google-Logo sein könnte. Diese kleine Design-Spielerei, die zuerst von @KaWie entdeckt wurde, war nicht nur auf der Start-, sondern auch auf den Suchseiten zu sehen. Heute liefert Searchengineland eine mögliche Erklärung.

Wie die Blogger-Kollegen berichten, testet der Such-Koloss aktuell ein neues Feature, das aber noch nicht offiziell ausgerollt und bisher nur wenigen Usern unter die Augen gekommen ist (weshalb ich euch an dieser Stelle leider keine eigenen Screenshots bieten kann). Damit soll es möglich sein, den eigenen Twitter-Account mit Google News zu verbinden. Hierzu lädt eine kleine “Freunde”-Box am rechten Rand des Nachrichten-Portals ein: “Stelle eine Verbindung zu deinem Twitter-Account her um zu sehen, wenn Personen, denen du folgst, über News reden”. (weiterlesen…)

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Rauchmelder 2.0: Stadt Köln stiftet Bürger zum Online-Raucher-Denunzieren an07.10.10

Ich habe die News im Vorbeigehen auf dem Weg zur Arbeit in einem dieser Express-Ständer gelesen und sie für einen Witz gehalten. Es sieht aber wohl tatsächlich so aus, dass wir hier in Köln (sicherlich werden bei entsprechendem “Erfolg” weitere Städte folgen) eine Art Online-Formular für Petzliesen erhalten. Und zwar für jene, die sich über rauchende Mitbürger in Gaststätten beschweren wollen. Auf der entsprechenden Internet-Seite der Stadt Köln ist zu lesen, dass es dafür genutzt werden soll, “einen Verstoß gegen das Nichtraucherschutzgesetz NRW (NiSchG NRW) anzeigen. Wir werden anhand Ihrer Angaben prüfen, welche ordnungsbehördliche Maßnahme geeignet ist, um den Verstoß zu ahnden und zukünftig auszuschließen”. Ist das nicht beängstigend?

Da werden Menschen doch zum Denunziantentum angestiftet, oder sehe ich das zu eng? Ich bin selbst Nicht-Raucher und habe auch noch nie an einer Zigarette gezogen. Insofern kommt mir solch ein Vorstoß natürlich zugute. Ich will hier jetzt auch gar nicht darüber diskutieren, ob mir Kneipen und Diskotheken besser gefallen, seit dort nicht mehr geraucht werden darf. Worum es hier geht, ist, dass bisher eben entsprechende Beamte für die Einhaltung des Verbots zuständig waren. Und nun sehe ich es schon zum Volkssport werden, sein Smartphone zu zucken und Leute anzuschwärzen. Auch denkbar wäre, dass Gastwirte sich gegenseitig das Leben schwer machen, indem sie einander bei der Stadt melden.   (weiterlesen…)

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