Samsungs flexibles AMOLED-Display: Von der Marktreife nicht mehr weit entfernt

Ich habe hier schon häufiger über flexible Displays geschrieben, zuletzt über eines von HP. Samsung hatte ich aber bislang nicht zu den Favoriten gezählt, wenn es darum ging, wer in absehbarer Zeit ein funktionierendes, massentaugliches Exemplar auf den Markt bringen könnte. Offenbar ein Fehler, wie sich nun herausstellt. Nachdem erst kürzlich die Gerüchte aufkamen, die Südkoreaner würden auf der FPD International 2010-Konferenz, die vom 10. bis 12. November in Japan stattfindet, ein 7-Zoll-AMOLED-Display präsentieren, kommt nun noch eines hinzu.
Demnach soll auf der gleichen Messe auch ein 4,5-Zoll-AMOLED-Display präsentiert werden – das aber flexibel ist. Das ist auf der Seite Samsungamoled.net (Google-Übersetzung) zu lesen. Es liegt mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln deutlich über den Werten vergleichbarer Screens der Konkurrenz (Sonys unltraflexibles Modell kommt beispielsweise nur auf 432 x 240 Pixel). Damit wäre es das erste, das tatsächlich auch den Anforderungen bei Smartphones gewachsen sein könnte – wie auch immer die künftig aussehen mögen (siehe Bild unten)

Die Herstellung des auf einen Zylinderradius von einem Zentimeter zusammenrollbaren Displays gelingt dadurch, dass Samsung auf den Zusatz von Glassubstrat zugunsten spezieller Kunststoffsubstrate verzichtet. Es wird dadurch nicht nur hitzeresistenter, sondern hat auch eine höhere Reaktionszeit und einen geringeren Stromverbrauch. Zudem leidet die Bildqualität bei einer Verformung des Displays nicht, es soll also beispielsweise keine Verzerrungen geben.
Dann dürfen wir nun also auf die Messe gespannt sein und dann schauen, wann wir Samsungs technisches Wunderwerk das erste Mal in einem Smartphone verbaut sehen dürfen.
Via: BGR
(Marek Hoffmann / Bild: Samsung)
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Wofür brauchen wir den Mist in einem Smartphone?
Btw:
Willst du mit so einem Ding am Handgelenk durch die Stadt laufen?
Ähnliches haben die Leute bestimmt auch gesagt, bevor Armbanduhren erfunden wurden. =)
Aber ernsthaft: Ich glaube der einzige tatsächliche Zweck scheint darin zu bestehen, dass es mal wieder eine Nummer dünner ist. Ob die Flexibilität irgendeinen praktischen Nutzen hat ist die Frage, aber dadurch wird zumindest sichergestellt, dass das Display nicht zerbricht wenn man es in eine Tasche mit einigen anderen Sachen steckt.
das hätte doch die chance, wiederbeschreibbares papier zu werden
Eine höhere Reaktionszeit?!
Oh snap! Wie lange wir darauf gewartet haben. ^^
Wer weis was wir wie oben schon erwähnt in ein paar Jahren alles haben werden an Technik.
Ein Smartphone am Handgelenk… das stelle ich mir das richtig gut vor.
Aber allein mit dem Display ist es nicht getan. Elektronik, Akku und Gehäuse müssen auch flexibel werden und vor allem müsste an Dicke und Gewicht gearbeitet werden, ohne Laufzeiteinbußen.
Da liegt noch ein sehr weiter Weg vor den Entwicklern, denke ich.
Man darf wohl gespannt sein! :)
Wow. Ich finde das super. Es ist erstaunlich, wie schnell die Technik sich entwickelt.
@ #2 Hagen
gedruckte und flexible Akkus…
http://www.hdm-stuttgart.de/dr.....0908171041
[...] verstehen, haben sie zuletzt auf der FPD International 2010-Konferenz gezeigt, als sie eine flexible Screen-Version präsentierten. Darüber hinaus schlägt in der Brust des großen Bruders des Nexus [...]
[...] hat in einem neuen Konzeptvideo ein Tablet gezeigt, das nur aus einem flexiblen Amoled-Display besteht. Ein Nutzer geht, mit dieser intelligenten Folie bewaffnet, durch die Stadt, knippst Leute, [...]