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Archive for 11.2010

Instant Previews: Google bindet Vorschau in Suchergebnisse ein10.11.10

Weniger Seitenaufrufe, weniger Klicks, die zum Ergebnis führen: Google folgt dem Prinzip, die Suchfunktion zu vereinfachen. Instant Search, die Vorstellung der Suchergebnisse während der Nutzer noch tippt, hat bereits den Weg in die Google Standardsuche geschafft. Eine Erweiterung hat Google gestern zum Testen vorgestellt: Instant Previews, die Möglichkeit, sich eine Vorschau der Zielseite gleich in den Suchergebnissen anzeigen zu lassen. Die Funktion heißt auf deutsch “Google Vorschau”; ihr könnt sie nach einem Besuch der Landingpage über einem Klick auf “Jetzt ausprobieren” testen. Danach zeigt Google euch eine Lupe neben der Überschrift und dem Favoriten-Sternchen an:


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Hasbro macht’s möglich: Mit ‘My3D’ Videos und Games in 3D auf dem iPhone09.11.10

Ich darf wohl ohne Bedenken sagen, dass die 3D-Technologie weltweit auf dem Vormarsch ist. Die Zahl der Anbieter von entsprechenden Fernsehern und dazugehörigen Brillen sowie die Vielfalt der Letztgenannten wird langsam immer unüberschaubarer. Und nun kommt noch ein Produkt hinzu, von dem ich eigentlich gar nicht wusste, dass dafür Bedarf am Markt bestand. Der US-amerikanische Spielwarenhersteller Hasbro hat aktuell angekündigt, zu Beginn des kommenden Jahres eine 3D-Brille für Apples iPhone und iPod touch auf den Markt zu bringen.

“My3D” soll das Teil heißen und sieht ein wenig so aus wie die Dinger, mit denen es früher möglich war, Dias auch ohne Projektor zu betrachten (siehe Teaser-Bild). Ähnlich wie bei diesen, wird das iGadget einfach in einen an der Vorderseite der Brille vorhandenen Schlitz gesteckt, um in die dreidimensionale Welt eintauchen zu können. Das sieht alles nicht so hübsch aus und dürfte auf Dauer auch ganz schön auf den Zinken drücken. Das wird aber wohl kein Hinderungsgrund sein, die Brille zu kaufen, wenn man Verwendung für sie findet. Und da wären wir auch schon beim eigentlich interessanten Punkt. Wer soll die Zielgruppe sein? Die Besitzer der Gadgets, okay – aber wofür sollen sie sie nutzen? Hasbro gibt an, Content von Discovery, Sony und Imax anbieten zu wollen, wozu dann Film-Trailer und “Hinter-den-Kulissen”-Material gehörten, wobei eine maximale Spieldauer von 20 Minuten nicht überschritten werden würde. Und es soll Apps für “Virtuelle Reisen” geben, also 3D-Darstellungen von ausgesuchten Orten über und unter Wasser. Last but not least werden auch Games nicht fehlen, wenngleich auf ihnen überraschenderweise nicht der Fokus liegen wird. (weiterlesen…)

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Vodafone übernimmt die Marktführerschaft in Deutschland09.11.10

Habt ihr es schon mitbekommen? Wir haben einen neuen Marktführer unter den deutschen Mobilfunk-Anbietern: Vodafone. Quartal für Quartal konnte die Telekom ihren Vorsprung gegenüber den Düsseldorfern verteidigen. Jetzt, nach Ende des dritten Quartal des laufenden Jahres, hat das Ex-Mannesmann-Unternehmen mit einem Schlag den Machtwechsel geschafft (PDF).

Grund dafür sind einerseits 819.000 neu aktivierte SIM-Karten im Vodafone-Netz zwischen Juli und September, auf der anderen Seite aber auch ein massiver Kundenverlust bei der Telekom. Die hat nämlich während der vergangenen Quartale Millionen an inaktiven Prepaidkarten deaktiviert und in der Folge aus der eigenen Kundenstatistik gelöscht. Schon 2009 waren es insgesamt 4,4 Millionen, in diesem Jahr folgten 1,5 Millionen im ersten Quartal, 2,5 Millionen zwischen April und Juni und sogar 3,1 Millionen im dritten Quartal. (weiterlesen…)

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Viscom 2010: Zwei Beispiele aus der schönen neuen Welt der ‘visuellen Kommunikation’08.11.10

Vom 4. bis zum 6. November fand in Frankfurt die Internationale Fachmesse für visuelle Kommunikation, kurz: Viscom, statt. Bemerkenswerterweise wurden den neugierigen Besuchern dort viele (fast) marktreife technische Spielereien präsentiert, über die wir hier auf Basic Thinking in gleicher oder ähnlicher Form bereits berichtet haben. Ich möchte euch nachfolgend zwei Beispiele vorstellen.

Die Firma 3d-berlin hat den “Guide 3D” präsentiert, einer Art interaktive Indoor-Navigation. Mit ihrer Hilfe können beispielsweise die Kunden eines Kaufhauses einzelne Komplexe des Gebäudes in einer dreidimensionalen Ansicht betrachten – und sich darin so besser orientieren und ihr Ziel schneller finden (Demo). Auf der Seite des Unternehmens ist zu lesen, dass dafür keine GPS-Navigationslösung benötigt wird und durch Virtual Reality-Technik “Gebäude über Etagen hinweg aus beliebigen Perspektiven zusammenhängend” dargestellt werden können. Das erinnert doch sehr stark an die Anbieter von “Indoor-Mapping-Services” wie  PointInside, FastMall and Micello, über die ich erst kürzlich geschrieben habe. (weiterlesen…)

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O2 mit Guerilla-Marketing: Monster-Handys und ihre Jäger stürmen Kölner Uni08.11.10

Momentan wirbt O2 auf allen denkbaren Kanälen für seine “Anti-Monster-Tarife“. Ich weiß nicht, welcher Teufel die Marketing- und Werbeverantwortlichen geritten hat. Aber im Zuge der Kampagne hat man sich entschlossen, kleine Monster als Versinnbildlichung für die genannten, vermeintlich schlechte(re)n Tarife der Konkurrenz zu erschaffen. Nun scheinen sowohl die Werbung als auch die Message nicht nur bei mir auf blinde Augen und taube Ohren zu stoßen. Und so ist man also bei O2 überein gekommen, der Kampagne mit ein wenig Guerilla-Taktik zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Kurz zur Erinnerung: Guerilla-Marketing ist im Kern eine äußerst unkonventionelle, sehr kostengünstige Aktion, mit der in der Öffentlichkeit ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erzielt wird. Haken: Das hervorgerufene Feedback kann sehr kritisch beziehungsweise negativ ausfallen kann.

So wie nun in Köln. Wie die Suedeutsche.de am heutigen Montag berichtet, scheint sich der Telekommunikationsanbieter an der hiesigen Uni keine Freunde damit gemacht zu haben, Seminare und Vorlesungen von als Handy-Monster verkleideten Personen stürmen zu lassen. Diesen werden dann von anderen, O2-T-Shirt tragenden Störenfrieden gejagt und zu fangen versucht. Das ganze Treiben fand nämlich ohne Genehmigung der Universität statt. “Das hätten wir nie erlaubt”, so ein Sprecher der Hochschule, “eine solche Störung des Lehrbetriebs können wir nicht dulden.” Die Uni behält sich daher rechtliche Schritte vor. (weiterlesen…)

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RockMelt: Ein neuer ‘Sozialer Browser’ für die Social Network-Generation08.11.10

Nutzt oder kennt jemand von euch Flock? Für jene, die dabei am ehesten an ein zugespitztes Stück Holz denken, kurz zur Info: Flock ist ein im Jahre 2007 entwickelter, mittlerweile auf der Chromium-Codebase basierender “Social Web Browser”. Den inflationär genutzten Zusatz “social” verdient er sich durch den Umstand, dass er ”für Facebook und Twitter entwickelt” wurde, die Nutzung der Netzwerke also nicht nur ermöglicht, sondern zudem vereinfachen soll. Bisher scheint sich Flock trotz der guten Grundidee aber noch nicht der allergrößten Popularität bei den Nutzern zu erfreuen, weshalb sich nun einige Ex-Netscape-Gründer anschicken, es besser zu machen.

RockMelt heißt ihr Projekt und ist am vergangenen Wochenende in die geschlossene Beta-Phase eingetaucht. Leider habe ich noch keine Einladung für einen Zugang erhalten und kann euch somit nicht mit einem persönlich Testbericht erfreuen. Das ist in diesem Fall aber etwas leichter zu verkraften als sonst. Denn es existiert nicht nur ein sehr anschauliches Video, das RockMelt in Aktion zeigt, sondern auch eines des US-Tech-Gurus Robert Scoble, der den Browser unter die Lupe genommen und dessen Entwicklern auf den Zahn gefühlt hat. Ihr solltet aber die Popcorn-Tüte und kalte Getränke in Reichweite haben, denn sein Video-Interview dauert gute 20 Minuten. Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich, dass mein geschätzter Kollege Martin von Netzwertig zu den glücklichen Early Adoptern zählt, die den Browser bereits testen konnten. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Google TV – die Einheit aus Fernsehen und Internet07.11.10

Als Google vor einigen Wochen Google TV vorstellte, musste ich müde lächeln. Also noch einer, der den Versuch wagen will, das Internet auf den Fernseher zu bringen, was von vorne herein zum Scheitern verurteilt ist. In dieser Woche musste ich mein Urteil revidieren. Denn Google TV ist eine der besten Ideen, die der Suchmaschinenriese in den letzten Jahren vorgestellt hat. Es könnte Fernsehen und Internet endlich sinnvoll vereinen und dem Zuschauer das beste aus beiden Welten bieten. Ich will euch erklären wieso.

Zunächst der Denkfehler, dem ich und viele andere unterlagen: Google TV ist keine Box und auch keine Komplettlösung wie Apple TV. Google TV ist nur die Software, eine Art Betriebssystem, das auf externen Fernsehboxen oder Komplettgeräten zum Einsatz kommt und Fernsehen und Internet vereint. Hardware-Partner wie Logitech und Sony liefern die Technik, während Fernsehsender für die Inhalte sorgen. Oder jeder andere, der sich berufen fühlt, denn Google TV soll eine offene Plattform werden. (weiterlesen…)

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Samsungs flexibles AMOLED-Display: Von der Marktreife nicht mehr weit entfernt05.11.10

Ich habe hier schon häufiger über flexible Displays geschrieben, zuletzt über eines von HP. Samsung hatte ich aber bislang nicht zu den Favoriten gezählt, wenn es darum ging, wer in absehbarer Zeit ein funktionierendes, massentaugliches Exemplar auf den Markt bringen könnte. Offenbar ein Fehler, wie sich nun herausstellt. Nachdem erst kürzlich die Gerüchte aufkamen, die Südkoreaner würden auf der FPD International 2010-Konferenz, die vom 10. bis 12. November in Japan stattfindet, ein 7-Zoll-AMOLED-Display präsentieren, kommt nun noch eines hinzu.

Demnach soll auf der gleichen Messe auch ein 4,5-Zoll-AMOLED-Display präsentiert werden – das aber flexibel ist. Das ist auf der Seite Samsungamoled.net (Google-Übersetzung) zu lesen. Es liegt mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln deutlich über den Werten vergleichbarer Screens der Konkurrenz (Sonys unltraflexibles Modell kommt beispielsweise nur auf 432 x 240 Pixel). Damit wäre es das erste, das tatsächlich auch den Anforderungen bei Smartphones gewachsen sein könnte – wie auch immer die künftig aussehen mögen (siehe Bild unten)  (weiterlesen…)

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Technorati-Report: Und wieder einmal sterben die Blogs aus…05.11.10

Ich habe früher viel und regelmäßig gebloggt. Allerdings war das ein Hobby-Projekt, ohne jeglichen Ansatz von Alpha-Level-Erklimmungstendenzen oder Monetarisierungsbestrebungen. Die Zeit und auch die Lust, mein privates Blog fortzuführen, sank dann – verständlicherweise, wie ich finde, – als ich bei Basic Thinking angeheuert habe. Und erst seit einiger Zeit versuche ich, mich auch wieder in meiner Freizeit schreibenderweise zu betätigen. Warum die Litanei? Weil mal wieder eine Studie erschienen ist, die das langsame Dahinsiechen von privat geführten Online-Tagebüchern verkündet. Solche Ankündigungen haben eine lange Tradition, nicht nur im Bereich der Blogs.

Wie ihr vermutlich mitbekommen habt, hatte am Mittwoch die Echtzeit-Internet-Suchmaschine Technorati in ihrem alljährlich erscheinenden “State of the Blogosphere 2010″-Report verkündet, dass viele der Hobby-Blogger die Flinte entweder ganz ins Korn werfen oder zumindest häufiger als noch im vergangenen Jahr weglegen. Soll heißen: Im Vergleich zu 2009 ist die Zahl der Kollegen deutlich gestiegen, die weniger oder gar keine Artikel mehr für ihr “non-profit-orientiertes” Blog verfassen. Stattdessen, so ein Ergebnis des Berichts, konzentrieren sie sich verstärkt auf Facebook und Twitter. Ich frage mich nun, ob das so stimmen kann? (weiterlesen…)

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‘Kinect’ splitterfasernackt: Das steckt in Microsofts neuer Bewegungssteuerung05.11.10

Am vergangenen Mittwoch launchte Microsoft mit großem Brimborium mitten in New York sein neuestes Gadget: “Kinect”, formerly known as “Project Natal”, die Bewegungssteuerung für die Xbox 360 (Video nachfolgend). Das mit Spannung erwartete Teil, das hierzulande erst am 10 November erhältlich sein wird, hat in den USA aber für ein gemischtes Echo in der Szene gesorgt. Im Kern lautet das Urteil, dass Kinect für jede Menge Spaß im Wohnzimmer sorgt, Letzteres dafür aber ziemlich groß sein muss, die Spiele sowie die Software und das User Interface aufgepäppelt werden müssen und der User nach Möglichkeit keine dunkle Hautfarbe haben sollte. Offenbar hat die im Gerät verbaute Kamera ein Problem damit, dunkelhäutige Gesichter zu erkenne, was ihr auch schon den Vorwurf des Rassismus einbrachte (was stark an ein Problem erinnert, mit dem sich HP seinerzeit mal auseinandersetzen musste). Wie genau die Kinect-Technik funktioniert, beschreiben die Kollegen von Wired auf sehr anschauliche Weise. Womit ich auch schon beim eigentliche Thema wäre.

Jemand, den solch “profanen” Dinge wie Spielspaß in der Regel nur am Rande interessieren, sind die Jungs von iFIXIT. Sie sind Kinect daher auch mit einer eben solch gewohnten Respektlosigkeit vor dem Gesamtkunstwerk entgegengetreten, wie vielen anderen Gadgets zuvor auch. Daher haben sie das Teil in seine Einzelteile zerlegt und servieren uns die Kernstücke auf einem weißen Tablett (siehe Teaser-Bild). (weiterlesen…)

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Verbraucherzentrale: ‘Flut von Signets’ und ‘Fragwürdige Empfehlungen’ bei IT-Produkten04.11.10

Wer kennt’s nicht? Da prangt auf einem Produkt beispielsweise ein Stiftung Warentest-Logo mit der Note “sehr gut”, der Konsument denkt toll, sieht dann genauer hin und entdeckt – einen Etikettenschwindel. Die Note wurde entweder schon vor Jahren vergeben und ist somit nicht mehr aktuell. Oder sie bezieht sich auf ein Vorgängermodell. Oder sie bewertet beispielsweise die Umweltverträglichkeit der Verpackung und nicht ihren Inhalt, wie vom Hersteller suggeriert wird. Dass bei der Verwendung derartiger “Empfehlungen” also Vorsicht geboten ist, dürfte sich bei den meisten mittlerweile rumgesprochen haben. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat sich nun die Notenvergabe per Sieger-Siegel speziell im IT-Bereich etwas genauer angesehen und konstatiert abschließend “fragwürdige Empfehlungen ohne Transparenz” und eine “Flut von Signets”, die den Markt überschwemmen.

Im Kern kritisiert sie, dass die mehr als 500 Tester – die Bandbreite reicht da von Fachzeitschriften wie Chip, Connect oder Computerbild bis zu Onlinemagazinen wie Au-Ja.de, die Grundlagen für ihre Ergebnisse für den Kunden nicht transparent genug gestalten. Das beinhaltet beispielsweise den Umstand, dass die durchgeführten Tests für den Verbraucher entweder nur schwer zugänglich oder bereits nach kürzester Zeit gar nicht mehr verfügbar sind. Und das, obwohl der Bundesgerichtshof diese Mindestanforderungen (fürs Internet) in einem Beschluss (Az.: I ZR 50/07; PDF) im Januar dieses Jahres festgesetzt hatte. (weiterlesen…)

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Facebook pimpt ‘Places’: Rabatt-Aktionen sollen Foursquare und Co. das Fürchten lehren04.11.10

Wer gestern Abend auf Twitter unterwegs war, dürfte es kaum verpasst haben. Gefühlte 100 Prozent der IT-Branche berichtete über die Neuerungen, die Mark Zuckerberg auf dem Facebook Mobile Event vorstellte. Eines nehme ich aber direkt vorweg: Das durch die Gerüchteküche wandernde, eigene Smartphone des Social Network wurde nicht präsentiert. Aber dafür gab es einen anderen Kracher: Eine aufgebohrte Version des hauseigenen Geolocation-Dienstes “Places“, die Anbieter wie Foursquare und Gowalla, aber auch Groupon das Fürchten lehren wird.

“Places” gestattet es Business-Treibenden nämlich künftig, User gezielt mit Angeboten zu ködern. Wird die Applikation gestartet und die Orte in der Umgebung angezeigt, weisen spezielle Icon auf teilnehmende Partner und deren Sonderaktionen hin. Findet der User eine davon interessant, kann er sie sich mit zwei Mausklicks “sichern”, zum Laden rennen und dort einfordern, indem er den Deal auf seiner App vorzeigt. Nachfolgend ein Video das demonstriert, wie das im Real-Life funktioniert: (weiterlesen…)

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Twitter-Scan: AT&T nutzt Beschwerde-Tweets zur Analyse von Verbindungsproblemen03.11.10

Der US-amerikanische Telekommunikationsriese AT&T ist mit seinen acht Haupt- und zahlreichen Neben-Accounts relativ präsent bei Twitter und hört seinen Kunden in guter Social-Media-Manier aufmerksam zu. Allerdings scheint das einigen in der Konzernspitze immer noch nicht auszureichen. AT&T möchte nämlich nicht nur das Feedback erhalten, das die Follower direkt an den Konzern richten, sondern auch jenes, das von den restlichen Usern im Twitterverse verbreitet wird. Deswegen wird die Plattform künftig mit einer eigens hierfür entwickelten Software über eine API bei Twitter gescannt.

Hintergrund dieser besonderen Zuwendung: Kunden tendieren immer stärker dazu, bei Problemen mit dem Funknetz ihren Unmut in Tweets kundzutun, anstatt sich telefonisch bei dem Konzern zu beschweren. Durch das  Scannen der Tweets (über den Firehose?) will AT&T herausfinden, wo und wann Kunden Probleme mit ihrer Verbindung hatten, und welcher Art diese waren. So soll noch schneller und besser auf Probleme im eigenen Funknetz reagiert werden.  (weiterlesen…)

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Radio 2.0: Handys sollen bei NOWFM zu ‘multimedialen Reportagegeräten’ werden03.11.10

Erinnert ihr euch noch an diese eckigen Kästen, an deren Rückseite so ein ausziehbarer Metall-Stab befestigt war und die beim Drehen eines sich oben, seitlich oder vorne befindenden Reglers Musik abspielten? Ich glaube, die Dinger hießen Radio… – Okay, ganz so schlimm, dass die Rundfunkempfangsgeräte in Vergessenheit geraten würden, ist es dann doch noch nicht. Und wird es wohl sobald auch nicht sein, wie Studien uns seit Jahren immer wieder aufs Neue bestätigen. Doch auch wenn sich das Radio in seiner Form, Art (von analog zu digital) ”Funktionsvielfalt” und Angebotspalette (Stichwort: Internetradio und Dienste wie etwa Aupeo) dem Zeitgeist angepasst hat, seine Popularität hinkt trotzdem etwas hinter den Möglichkeiten hinterher. Mögliche Gründe hat euch Jürgen in einem seiner Basic Flashbacks schön aufgezeigt.

Es ist daher erfreulich zu sehen, dass Anbieter sich darum bemühen, das zu ändern. Ein aktuelles Beispiel ist das deutsche Radiounternehmen Regiocast und dessen Versuch, ein Mitmachradio für Rheinland-Pfalz zu etablieren. Das NOWFM getaufte Jugendradio soll “das Leben und die Interessen eines jungen Publikums in Rheinland-Pfalz in den Mittelpunkt seines Programms” stellen. Sich an ein junges Publikum zu wenden, ist in Anbetracht der Tatsache, dass nach wie vor in erster Linie Über-Dreißigjährige und Berufstätige die Hauptnutzer von Radioangeboten sind, sicherlich nicht verkehrt. Und auch der Ansatz, wie NOWFM Jugendliche “ködern” will, ist durchaus zeitgemäß: nämlich über spezielle Apps, ”die alle gängigen Handyplattformen und PCs seiner Hörer zu multimedialen, journalistischen Reportagegeräten” machen. (weiterlesen…)

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Google TV: Es ist eine Plattform, kein Service – daher gibt’s kein Geld für Content-Anbieter03.11.10

Vor kurzem hat das Projekt Google TV einen ersten kleinen Dämpfer erlitten, als sich gleich drei große US-Fernsehsender dagegen sträubten, mehr als ein paar kurze Promo-Clips auf der Plattform zur Verfügung zu stellen. Google reagierte zwar auf die Ängste und Sorgen der Medien-Bosse, konnte sie aber nicht ausräumen. Na fein, scheint sich der Suchriese dann offenbar gedacht zu haben. Wenn es mit gut Zureden nicht funktioniert, dann müssen wir wohl deutlichere Worte wählen, um den Widerspenstigen die Unsinnigkeit ihrer Befürchtungen und der daraus resultierenden Forderungen klarzumachen.  

Die Sender hätten grundsätzlich ein falsches Verständnis von dem, was Google TV eigentlich ist, lies am gestrigen Dienstag ein Konzern-Mitarbeiter in einem Telefoninterview mit The Canadian Press sinngemäß verlautbaren. Und darauf basiere der Irrtum anzunehmen, sie könnten Geld dafür verlangen, wenn sie Usern ihren Content auf der Plattform zur Verfügung stellten. Immerhin, so Rishi Chandra, Produkt-Manager bei Google TV, handele es sich bei dem Angebot nur um eine Plattform – und keinen Service!  (weiterlesen…)

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